#161

RE: Ohne Genossenschaftsbauern hätten viele gehungert in der DDR ?

in Leben in der DDR 13.04.2015 23:57
von vs1400 | 2.387 Beiträge

Zitat von Merlini im Beitrag #157
Die von Oben verordneten Ernteeinsätze von Schulkindern aus der Stadt war nicht gerade effektiv. Essen und Trinken wurde gestellt, die Leistung war jenseits von gut und von den Kartoffelkörben war ein ganz Teil nicht mehr zu gebrauchen oder lag irgendwo im Gelände.

Ferienarbeit für Schüler war in den 60 iger und 70 iger Jahren noch möglich, später waren durch die zunehmende Mechanisierung kaum noch Einsatzmöglichkeiten für Schüler vorhanden.

Der Hesselfuchs


hm @Merlini,
es war dann wohl eher in deiner region (lummerland) so. ich hab ab der achten klasse in der landwirtschaft meine ferienarbeit verbracht und bis zur wende gab es immer auch ne stroh-brigade, zumeist frauen und diese stockte man sehr gern mit ferienarbeitern auf. nach 3 wochen dufte ich dann ca. 7- bis 800 mark, im briefumschlag empfangen. derartige ferienlöhne fand man, in meinem eck, echt nirgends.
ab der neunten klasse bewarb ich mich wieder fürs stroh, doch um es ab zufahren. dies war mit einer betriebsfahrerlaubnis möglich, welche ja nur auf dem acker galt und für nen strohdiemen musste man diesen ja nicht verlassen. nach drei wochen hatte ich den lohn eines dreischichters im kuvert, denn es wurde nach fuhren bezahlt und nach einiger zeit war nach dem ersten auch noch der zweite anhänger dran.
fahren durften wir jedoch nur mit abgerockten mts 50, welche technisch zumindest io waren.

gruß vs


04.11.1986 - 21.04.1987 Uffz. Ausbildung In Perleberg
21.04.1987 - 28.08.1989 Gruppenführer der 2. Gr./ 2.Zug/ 7. GK - Schierke/ GR 20/ GKM- N


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#162

RE: Ohne Genossenschaftsbauern hätten viele gehungert in der DDR ?

in Leben in der DDR 14.04.2015 00:06
von vs1400 | 2.387 Beiträge

Zitat von Merlini im Beitrag #157
Die von Oben verordneten Ernteeinsätze von Schulkindern aus der Stadt war nicht gerade effektiv. Essen und Trinken wurde gestellt, die Leistung war jenseits von gut und von den Kartoffelkörben war ein ganz Teil nicht mehr zu gebrauchen oder lag irgendwo im Gelände.

Ferienarbeit für Schüler war in den 60 iger und 70 iger Jahren noch möglich, später waren durch die zunehmende Mechanisierung kaum noch Einsatzmöglichkeiten für Schüler vorhanden.

Der Hesselfuchs


nun ja, @Merlini,
es lag wohl eher an den verordneten einsätzen und weniger an den kindern aus der stadt.

richtig gutes geld bekamen wir immer, wenn man auf dem anhänger war und die gefüllten körbe entleerte. doch nen sieben- odär achtklässler war dort nicht zu sehen. meist standen dort die älteren semester
und irgendwie war das ja nun auch ne art ek-bewegung. ...

gruß vs


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zuletzt bearbeitet 14.04.2015 00:14 | nach oben springen

#163

RE: Ohne Genossenschaftsbauern hätten viele gehungert in der DDR ?

in Leben in der DDR 14.04.2015 19:46
von Gelöschtes Mitglied
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Ob die Erntehelfer aus der Stadt oder vom Dorfe waren ist ja egal. Wenn jemand um Geld zu verdienen in den Ferien gearbeitet hat, war das OK. Die Einsätze die von oben angeordnet waren haben meist nicht viel gebracht. Das war mehr was für die Zeitung.

Ich selber habe mir auf der LPG schon Geld verdient wo noch keiner nach dem Alter oder der Genehmigung durch die Eltern gefragt hat. Wir haben Heu und Stroh abgeladen, Getreide ins Gebläse geschaufelt usw. Auch mit den Traktoren sind wir auf dem Feld und den Feldwegen schon ohne Fahrerlaubnis gefahren.

Da ich den Lehrvertrag mit der LPG abgeschlossen hatte, konnte ich in den Winterferien der 10. Klasse die Fahrerlaubnis für Traktor erwerben. In den darauf folgenden Sommerferien und schon vorher an den Wochenenden habe ich den immer Traktor gefahren. Angefangen mit dem Pionier und dem Famulus.

In den 80 iger Jahren habe ich als Brigadeleiter auch Ernteeinsätze betreut. Mit dem Traktor fahren für Schüler war es da nicht mehr so einfach.

Der Hesselfuchs


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#164

RE: Ohne Genossenschaftsbauern hätten viele gehungert in der DDR ?

in Leben in der DDR 15.04.2015 06:01
von Gelöschtes Mitglied
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Es gab dann natürlich auch die Einsätze im Rahmen der Berufsausbildung und des Studiums. Dort bekamen auch jene die mit LW und Obstbau bisher nur die Berührungspunkte in der Kaufhalle hatten, mal einen Eindruck von den handarbeitsintensiven Erntearbeiten. Dort wurde oftmals auf Leistung gearbeitet und meist überdurchschnittlich gut vergütet.

Ich selber habe zwei Getreideernten mit einem Komplex der Zentralen Erntetechnik absolvieren müssen. Im ersten Jahr als Erntekapitän und im zweiten als Schichtleiter. 20 Mähdrescher, 16 LKW Züge und ein Tross von Werkstattwagen, Tankwagen usw. Nannte sich im Volksmund "Zirkus Blau Weiss". Sehr gute Vergütung für eine schlechte Effektivität. Aber getreu dem Motto, je größer desto besser.

Der Hesselfuchs


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#165

RE: Ohne Genossenschaftsbauern hätten viele gehungert in der DDR ?

in Leben in der DDR 15.04.2015 07:27
von hardi24a | 331 Beiträge

ZET - ja, da war ich damals auch 2x mit dabei .
Das letzte Korn haben wir Anfang September im Raum Schleiz geerntet.
Für uns war es eine schöne Zeit - wa solls ?!


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#166

RE: Ohne Genossenschaftsbauern hätten viele gehungert in der DDR ?

in Leben in der DDR 15.04.2015 07:40
von hardi24a | 331 Beiträge

Zitat von Gast im Beitrag #17
Hallo Manudave
Ich habe Landwirtschaft gelernt.Die Berufsbezeichnung war Agrotechnik. Bin 1978 zur Forst übergewechselt,
weil wir in der Landwirtschaft sehr wenig verdienten. Ein Beispiel: In der Erntezeit hatte ich in
einem Monat 350 Stunden (kein freies WE und von morgen bis spät in die Nacht) ,dafür hab ich
950,- Mark (Ost) bekommen. Im Winter ,wo wir wenig Stunden hatten , nur 27o,- Mark verdient.
In der Forst hatte ich dann so um die 900,- Mark bei gleichbleibenden Stunden. Darum wollte auch
so wenige in die Landwirtschaft gehen.Es war oft ein Arbeitermangel.Was damals gelaufen ist,
war ein großer Fehler.Den Bauern erst alles geben und dann wieder einkassieren. Überhaupt den Mittelstand zu enteignen war der Beginn des Untergangs.
Gruß Udo E.[hallo]


Der Verdienst ist, wenn man die Zahlen so liest, tatsächlich gering.
Mit einrechnen muß man natürlich den Gegenwert der Naturalien, die man als LPG-Mitglied bekommen hat und nicht zu vergessen,
das Jahresentgeld !!!


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#167

RE: Ohne Genossenschaftsbauern hätten viele gehungert in der DDR ?

in Leben in der DDR 15.04.2015 19:57
von Gelöschtes Mitglied
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Ja die ZET, das waren noch Zeiten. Da wurde den zukünftigen Leitungskadern erst mal so richtig gezeigt wie es nicht gehen sollte. Fachleute der LW und die Ökonomen haben nur mit dem Kopf geschüttelt.

Als Schichtleiter habe ich bei der Aktion meine ersten grauen Haare bekommen. eines Tages hatte ich einen Zettel an meiner Tür hängen auf dem stand "Früh auf und spät nieder, friss schnell und schufte wieder, Sklavenhalter ....."

Ja Arbeit und flottes Jugendleben waren nicht immer leicht unter einen Hut zu bringen.

Der Hesselfuchs


zuletzt bearbeitet 15.04.2015 19:58 | nach oben springen

#168

RE: Ohne Genossenschaftsbauern hätten viele gehungert in der DDR ?

in Leben in der DDR 15.04.2015 23:49
von vs1400 | 2.387 Beiträge

Zitat von hardi24a im Beitrag #165
ZET - ja, da war ich damals auch 2x mit dabei .
Das letzte Korn haben wir Anfang September im Raum Schleiz geerntet.
Für uns war es eine schöne Zeit - wa solls ?!


sollte dem interessierten leser vielleicht etwas genauer erklärt werden.
denn es bedeutete ja wohl eher " ... zentrales jugendobjekt erntetechnik ... " und war daher keinesfalls bestand der normalen erntebrigaden.
diese erfuhren eben nicht dieses zentrale glück, was ja auch immer sehr gefördert wurde.

gruß vs


04.11.1986 - 21.04.1987 Uffz. Ausbildung In Perleberg
21.04.1987 - 28.08.1989 Gruppenführer der 2. Gr./ 2.Zug/ 7. GK - Schierke/ GR 20/ GKM- N


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#169

RE: Ohne Genossenschaftsbauern hätten viele gehungert in der DDR ?

in Leben in der DDR 16.04.2015 00:01
von vs1400 | 2.387 Beiträge

Zitat von hardi24a im Beitrag #166


Der Verdienst ist, wenn man die Zahlen so liest, tatsächlich gering.
Mit einrechnen muß man natürlich den Gegenwert der Naturalien, die man als LPG-Mitglied bekommen hat und nicht zu vergessen,
das Jahresentgeld !!!



war jeder arbeiter, einer lpg, auch immer gleich mitglied?

nun erwähntest du ja die naturalien sowie ein jahresendgeld,
doch leider ohne dabei ins detail zu gehen.

was darf man denn unter "naturalien" genau verstehen und in welcher höhe bewegten sich diese jahresentgelde?

gruß vs


04.11.1986 - 21.04.1987 Uffz. Ausbildung In Perleberg
21.04.1987 - 28.08.1989 Gruppenführer der 2. Gr./ 2.Zug/ 7. GK - Schierke/ GR 20/ GKM- N


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#170

RE: Ohne Genossenschaftsbauern hätten viele gehungert in der DDR ?

in Leben in der DDR 16.04.2015 07:44
von hardi24a | 331 Beiträge

Mhhh. soweit ich mich erinnere, waren Anfang der 70`ger Jahre allle Beschäftigten einer LPG auch Mitglieder dieser.

Wie schon beschrieben, wurde dort nach AE (Arbeitseinheiten) vergütet.
Frag mich bitte nicht, wie sich eine AE zusammen setzt !
Ausgezahlt wurde nur ein Teil und den Rest gab es zum Jahresende.

In unserer Gegend wurden Heil- und Gewürzkräuter angebaut.
Die LPG spezialisierte sich darauf - Maschinen, Trocknung und Verarbeitung.
Soweit ich weiß, war es ein sehr lukratives Geschäft und sollte deshalb erweitert werden.
Dies scheiterte jedoch am Veto der Staatsmacht- 5 Jahresplan und es sollte dann wieder Weizen und Kartoffeln sein,
das nur nebenbei .


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#171

RE: Ohne Genossenschaftsbauern hätten viele gehungert in der DDR ?

in Leben in der DDR 16.04.2015 10:10
von Stedtlingen | 32 Beiträge

Wenn ich mich richtig erinnere wurde die Arbeit entsprechend einem Normenkatalog in AE bewertet.Das erfolgte in der Regel durch den Brigade-oder Arbeitgruppenleiter.Der Wert der AE wurde im Betriebsplan der LPG geplant.Gewissermaßen wurden ca.80% des geplanten Wertes der AE als
Vorauszahlung gezahlt.Mit dem Jahresabschluß wurde der Nettogwinn durch die Gesamtsumme der verbrauchten AE geteilt und herauskam der
tatsächlich erarbeitete Wert der AE.Die Differenz zwischen tatsächlichen Wert und der Vorauszahlung ergab die Jahresendauszahlung.Ergab die
Jahresendabrechnung der LPG schwarze Zahlen wurde im Prinzip der Gewinn ausgezahlt.Ergab er rote Zahlen mußte, um den geplanten Wert der
AE auszahlen zu können,Kredit aufgenommen werden.All das geschriebene exakt zu berechnen war Aufgabe des Buchhalters der LPG.
Hoffentlich hats geholfen einiges zu klären.LG Stedtlinger



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#172

RE: Ohne Genossenschaftsbauern hätten viele gehungert in der DDR ?

in Leben in der DDR 16.04.2015 14:47
von hardi24a | 331 Beiträge

Ja und wie war das mit den Naturalien ???


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#173

RE: Ohne Genossenschaftsbauern hätten viele gehungert in der DDR ?

in Leben in der DDR 16.04.2015 15:44
von Stedtlingen | 32 Beiträge

Hallo hardi24a
Bei den Naturalien hat es sich in der Regel um die Produkte gehandelt, die auf der jedem Mitglied der LPG zustehenden Fläche von 0,5 ha geerntet
wurden.Diese lt.Statut der LPG genannte individuelle Fläche wurde in der Mehrzahl der LPG genossenschaftlich bearbeitet.Nach Wunsch erhielt der
Genossenschaftsbauer den jeweils Durchnittsertrag der einzelnen Produkte die pro ha geerntet wurden, umgerechnet auf 0,5ha.Meist wurde im die anfallenden Bearbeitungs-
kosten in Rechnung gestellt.Wollte der Bauer darüberhinaus Getreide,Kartoffeln,Rüben oder andere Futtermittel erwerben mußte er die üblichen
Handelspreise dafür zahlen.So meine Erinnerung an die damalige Zeit.LG Stedtlingen



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#174

RE: Ohne Genossenschaftsbauern hätten viele gehungert in der DDR ?

in Leben in der DDR 16.04.2015 18:52
von Gelöschtes Mitglied
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Ich habe auch viele Bilder von der ZET, die müssten aber erst eingescannt werden. Mal sehen ob ich das noch schaffe bis zum 29.04.
Heute mal etwas von den Arbeiten für die ich verantwortlich war bzw. selber ausgeführt habe. Wie schon mal geschrieben war ich als Mechanisator und auch als Leitungskader tätig.
Die Bilder sind von der Grünfutterernte, der Bestandespflege (Kartoffeln häufeln) und Arbeitsvorbereitung beim Mähdrescher E 516

Der Hesselfuchs


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#175

RE: Ohne Genossenschaftsbauern hätten viele gehungert in der DDR ?

in Leben in der DDR 17.04.2015 08:00
von hardi24a | 331 Beiträge

Naturalien -
Erinnere mich, daß Freitags Kollegen von der Werkstatt abgestellt wurden und die Naturalien in Form von geschrotetem Getreide - Schrot - in 1 Zentnersäcken im Ort an die einzelnen "Bauern" ausgefahren haben.
Im Herbst wurden dann Kartoffeln an die Mitglieder verteilt.
Diese Naturalien wurden zur Fütterung der privaten Tierhaltung, meißt Schweine verbraucht.


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#176

RE: Ohne Genossenschaftsbauern hätten viele gehungert in der DDR ?

in Leben in der DDR 17.04.2015 13:21
von Gelöschtes Mitglied
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Als Naturalien gab es eine definierte Menge Getreideeinheiten(GE). Das Mitglied konnte selber festlegen ob es Getreide, Kartoffeln, Futterrüben oder den Geldwert haben wollte. Kartoffeln und Getreide wurden frei Haus geliefert. Futterrüben wurden in Ortsnähe auf dem Feld gedrillt. Das Mitglied musste die Rüben selber pflegen und ernten.

Die geförderte individuelle Tierhaltung führte auch zu vermehrten Diebstahl. Der eine mit dem Sack, der andere mit dem Traktor. Wer an der Quelle sass und skrupellos war hatte da viele Möglichkeiten.

Ich wurde immer schräg angesehen, wenn ich solche Beschaffungswege gesperrt habe.

Der Spruch: "Die LPG ist wie eine melkende Kuh, jeder will sie melken aber keiner will sie füttern" wurde in einigen LPG gut umgesetzt. Das ging von unten bis ganz nach oben. Der Fisch fing am Kopf zu stinken an und die Kleinen haben sich gesagt, was die da oben können, kann ich auch. Da ging es nicht um den Schritt vom ich zum wir, sondern vom uns zu mir.

Der Hesselfuchs


Stedtlingen und hardi24a haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 17.04.2015 13:35 | nach oben springen

#177

RE: Ohne Genossenschaftsbauern hätten viele gehungert in der DDR ?

in Leben in der DDR 17.04.2015 19:28
von Stedtlingen | 32 Beiträge

Ja,leider gabs auch solche Beispiele.Trotzdem bleibe ich dabei,das die Mehrzahl der in den LPG Tätigen eine verantwortungsbewußte und ehrliche
Arbeit geleistet haben.Besonders denke ich dabei auch an die in der Landwirtschaft im Grenzgebiet Arbeitenden.Objektive aber auch subjektive
Gründe haben das Wirtschaften oft nicht leicht gemacht.LG Stedtlingen



damals wars hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#178

RE: Ohne Genossenschaftsbauern hätten viele gehungert in der DDR ?

in Leben in der DDR 17.04.2015 20:49
von damals wars | 12.134 Beiträge

Vor dem Studium in Senftenberg ging es für die Seminargruppe erst mal zum Ernteeinsatz in die Landwirtschaft. War gut für die Kollektivbildung.
Da mein Wehrdienst blöder Weise bis Ende Oktober ging, habe ich das verpasst.
Aber dann kamen ja noch die Einsätze in der Braunkohle und die schon geschilderte Tomatenernte.


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#179

RE: Ohne Genossenschaftsbauern hätten viele gehungert in der DDR ?

in Leben in der DDR 18.04.2015 07:57
von Gelöschtes Mitglied
avatar

Hier noch mal Bilder von der Zuckerrübenernte. Arbeitseinsatz im Rahmen der Fachschulausbildung.

Der Hesselfuchs

Die Bilder sind 36 Jahre alt, gerade gescannt, leider nicht die beste Qualität.


zuletzt bearbeitet 18.04.2015 07:59 | nach oben springen

#180

RE: Ohne Genossenschaftsbauern hätten viele gehungert in der DDR ?

in Leben in der DDR 18.04.2015 08:02
von Gelöschtes Mitglied
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Upps eines war mir noch entgangen. Die KS 6 war der Rübenrodelader aus der SU.

Der Hesselfuchs

PS. Bei Interesse kann ich auch noch was von der ZET rein stellen, habe jetzt einen Teil davon digitalisiert. Habe aber bei dem Thema Lebensmittel gemerkt, das eifrig gesägt wird und das auch noch mit stumpfer Säge.


zuletzt bearbeitet 18.04.2015 13:49 | nach oben springen


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