#81

RE: Die DDR hatte das bessere Gesundheitssystem?

in Mythos DDR und Grenze 28.07.2012 10:23
von Gert | 12.357 Beiträge

Zitat von Hackel39 im Beitrag #78
Zitat von Gert im Beitrag #77
hackl, entschuldige mal weisst du wovon du redest, wenn du das Gesundheitssystem unseres Lande schlecht redest ?
Eine Geschichte aus meiner Vergangenheit. Während eines Besuches in der DDR wurde ich ziemlich krank. Ich ging in eine Polyklinik, die ich ja noch aus den Zeiten kannte als ich in der DDR lebte. Ich glaube gegen Vorlage meines Reiesepasses wurde ich kostenlos medizinisch betreut. 2 Dinge fielen mir dabei aber auf. Die Ärzte waren mit Uralttechnik ausgestattet, soweit ich das als Patient beurteilen konnte. 2. die junge Ärztin, die mich empfing, beklagt sich umfangreich darüber, wie schlecht ihre Arbeitsbedingungen doch seien und was sie im Vergleich dazu im Westen Deutschlands für Bedingungen bekäme, wenn sie denn dort wäre. Das nur mal als Erfahrungsbericht aus eigenem Erleben.





Sag mir ehrlich Gert, bist Du der Meinung, daß Du nicht von den Pharmakonzernen indirekt über die jeweilige Kasse abgezockt wirst- kannst Du mit Sicherheit sagen, daß wir ohne diese Kartelle vielleicht doch mit 10 % Kassenbeitrag zurecht kommen würden und somit die Arbeit hierzulande bbilliger wäre und mehr Leute einzahlen würden ?
Findest Du es seriös, wenn ich trotz 2220,76 Euro, die ich seit Januar (Lohnabrechnung liegt grad neben mir, einige Kuverts darunter Zahnarztrechnung 289, 19 Euro Eigenanteil Stiftzahn) in dieses Zeckensystem eingezahlt habe, zusätzlich für meine einzige Problemzone Gebiß extra löhnen muß ?
Ich bleibe dabei- den Fortschritt hätten wir billiger haben können, ich komme jetzt mal nicht mit den Polykliniken, da der Erfolg dieses Modells bekannt ist- aber es gibt in dieser Branche keinen realen Wettbewerb, das ist das Feld von Berufsklägern und Juristen, die sich wie ein paar Parasiten hier dranhängen weil es ein Milliardenmarkt ist, der nur sporadisch reguliert ist, da politische Entscheidungsträger gar nicht einschätzen können, was sie entscheiden.
Mein Zahnarzt lehnte z.B. die Anschaffung eines Lasergerätes ab, weil die Folgekosten unberechenbar sind, von dieser Sparsamkeit hab ich als Patient aber nichts, meinst Du, das ist funktionierende Marktwirtschaft ?
Sollte die Medizinbranche überhaupt marktwirtschaftlich organisiert sein ?
Bitte denke daran, daß ich im Falle des Herzmedikanments keine Propaganda mache, dazu haben sich praktizierende Medizinmänner populärwissenschaftlich artikuliert, daß es sogar Hackel einigermaßen begreift und wenn solche Halbgötter sogar ohnmächtig diesem Irrsinn gegenüber stehen, was soll da noch fortschrittlich sein ?
Zu Deinem Polyklinikbesuch kann ich nur fest stellen, daß Du der Ärztin ja schon die Antwort in den Mund gelegt hast und vielleicht zählt ein nörgelnder Patient ja auch schon zu den Arbeitsbedingungen.
Wenn ich mit dem Kopf unter den Arm zum Arzt gehe, dann kritisiere ich bestimmt nicht die Technik, mit der die arbeiten müssen oder ziehe sie anderweitig herunter, sondern ich versuche so gut es geht zu kooperieren.


rot.mark. Hackl, woher weisst du dass ich als nörgelnder Patient aufgetreten bin ? Ich kann dir sagen meine oberste Prämisse bei Besuchen der DDR war. Als ehemaliger und Flüchtling war ich froh, dass ich als freier Mensch nach 1972 wieder meine Verwandten besuchen konnte. Da habe ich mich jeglicher politische Diskussionen in der Öffentlichkeit enthalten.

Was nun die von dir so gescholtene Pharmafirmen angeht nur 2 Dinge. Die Krankenkassen machen mit den Pharmafirmen Abschlüsse und erzielen mehr oder weniger hohe Rabatte auf die Medikamente. Ein normaler kaufmännischer Vorgang oder siehst du das anders? Wenn ja und du siehst dich befähigt da noch mehr herauszuholen, dann kletter von der Lok runter und werde Verhandlungsführer bei der AOK oder anderen.
Nun zu den Profitraten der Pharmafirmen. Sebstverständlich sind sie nicht die Heilsarmee, auch wenn sie zum Heilen beitragen. Sie sind ein normaler profitorientierter Geschäftsbetrieb wie andere auch. Ich habe den größten Teil meines Berufslebens bei einem der 3 großen IG Farbennachfolger gearbeitet und ich kann dir sagen, es hat Spass in jeder Hinsicht gemacht. Heute bekomme ich noch eine sehr gute Alterspension von der Pensionskasse dieses Unternehmens. So nun kannst du dir deinen antikapitalistischen Schaum vom Munde abwischen.


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#82

RE: Die DDR hatte das bessere Gesundheitssystem?

in Mythos DDR und Grenze 28.07.2012 12:20
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #81
Zitat von Hackel39 im Beitrag #78
Zitat von Gert im Beitrag #77
hackl, entschuldige mal weisst du wovon du redest, wenn du das Gesundheitssystem unseres Lande schlecht redest ?
Eine Geschichte aus meiner Vergangenheit. Während eines Besuches in der DDR wurde ich ziemlich krank. Ich ging in eine Polyklinik, die ich ja noch aus den Zeiten kannte als ich in der DDR lebte. Ich glaube gegen Vorlage meines Reiesepasses wurde ich kostenlos medizinisch betreut. 2 Dinge fielen mir dabei aber auf. Die Ärzte waren mit Uralttechnik ausgestattet, soweit ich das als Patient beurteilen konnte. 2. die junge Ärztin, die mich empfing, beklagt sich umfangreich darüber, wie schlecht ihre Arbeitsbedingungen doch seien und was sie im Vergleich dazu im Westen Deutschlands für Bedingungen bekäme, wenn sie denn dort wäre. Das nur mal als Erfahrungsbericht aus eigenem Erleben.





Sag mir ehrlich Gert, bist Du der Meinung, daß Du nicht von den Pharmakonzernen indirekt über die jeweilige Kasse abgezockt wirst- kannst Du mit Sicherheit sagen, daß wir ohne diese Kartelle vielleicht doch mit 10 % Kassenbeitrag zurecht kommen würden und somit die Arbeit hierzulande bbilliger wäre und mehr Leute einzahlen würden ?
Findest Du es seriös, wenn ich trotz 2220,76 Euro, die ich seit Januar (Lohnabrechnung liegt grad neben mir, einige Kuverts darunter Zahnarztrechnung 289, 19 Euro Eigenanteil Stiftzahn) in dieses Zeckensystem eingezahlt habe, zusätzlich für meine einzige Problemzone Gebiß extra löhnen muß ?
Ich bleibe dabei- den Fortschritt hätten wir billiger haben können, ich komme jetzt mal nicht mit den Polykliniken, da der Erfolg dieses Modells bekannt ist- aber es gibt in dieser Branche keinen realen Wettbewerb, das ist das Feld von Berufsklägern und Juristen, die sich wie ein paar Parasiten hier dranhängen weil es ein Milliardenmarkt ist, der nur sporadisch reguliert ist, da politische Entscheidungsträger gar nicht einschätzen können, was sie entscheiden.
Mein Zahnarzt lehnte z.B. die Anschaffung eines Lasergerätes ab, weil die Folgekosten unberechenbar sind, von dieser Sparsamkeit hab ich als Patient aber nichts, meinst Du, das ist funktionierende Marktwirtschaft ?
Sollte die Medizinbranche überhaupt marktwirtschaftlich organisiert sein ?
Bitte denke daran, daß ich im Falle des Herzmedikanments keine Propaganda mache, dazu haben sich praktizierende Medizinmänner populärwissenschaftlich artikuliert, daß es sogar Hackel einigermaßen begreift und wenn solche Halbgötter sogar ohnmächtig diesem Irrsinn gegenüber stehen, was soll da noch fortschrittlich sein ?
Zu Deinem Polyklinikbesuch kann ich nur fest stellen, daß Du der Ärztin ja schon die Antwort in den Mund gelegt hast und vielleicht zählt ein nörgelnder Patient ja auch schon zu den Arbeitsbedingungen.
Wenn ich mit dem Kopf unter den Arm zum Arzt gehe, dann kritisiere ich bestimmt nicht die Technik, mit der die arbeiten müssen oder ziehe sie anderweitig herunter, sondern ich versuche so gut es geht zu kooperieren.


rot.mark. Hackl, woher weisst du dass ich als nörgelnder Patient aufgetreten bin ? Ich kann dir sagen meine oberste Prämisse bei Besuchen der DDR war. Als ehemaliger und Flüchtling war ich froh, dass ich als freier Mensch nach 1972 wieder meine Verwandten besuchen konnte. Da habe ich mich jeglicher politische Diskussionen in der Öffentlichkeit enthalten.

Was nun die von dir so gescholtene Pharmafirmen angeht nur 2 Dinge. Die Krankenkassen machen mit den Pharmafirmen Abschlüsse und erzielen mehr oder weniger hohe Rabatte auf die Medikamente. Ein normaler kaufmännischer Vorgang oder siehst du das anders? Wenn ja und du siehst dich befähigt da noch mehr herauszuholen, dann kletter von der Lok runter und werde Verhandlungsführer bei der AOK oder anderen.
Nun zu den Profitraten der Pharmafirmen. Sebstverständlich sind sie nicht die Heilsarmee, auch wenn sie zum Heilen beitragen. Sie sind ein normaler profitorientierter Geschäftsbetrieb wie andere auch. Ich habe den größten Teil meines Berufslebens bei einem der 3 großen IG Farbennachfolger gearbeitet und ich kann dir sagen, es hat Spass in jeder Hinsicht gemacht. Heute bekomme ich noch eine sehr gute Alterspension von der Pensionskasse dieses Unternehmens. So nun kannst du dir deinen antikapitalistischen Schaum vom Munde abwischen.




In der Tat war ich nicht dabei als Du mit der Ärztin zu tun hattest, aber ich halte es für unwahrscheinlich, daß sie sich ohne irgendeine Inspiration einem Fremden gegenüber hinsichtlich der verfügbaren Medizintechnik beklagt und wenn Du Dich befugt siehst, das alles als Uralttechnik zu identifizieren, so maße ich mir an, dieses momentane medizinische Schmierenkartell anzuklagen.
Ist denn nicht schon genug rausgekommen ?
Da sind Entscheider unterwegs, die mit einer einzigen Unterschrift reich werden können und wenn sie die Wahl zwischen dem persönlichen Vorteil und dem Wohle der Patienten haben, so wählt ein Teil dieser Entscheider auch die erste Option genauso wie ein Teil der DDR- Mediziner auch seine Patienten via BRD verlassen hat (siehe Theos Link), um wirtschaftlich aufzusteigen, nur daß wir den dann nicht mehr bezahlen mußten.
Prozentuall dürfte sich die eine wie die andere Version des parasitären Verhaltens die Waage halten, die Profite sind und bleiben aber privat und die Schäden durch überteuerte Medikamente und Prothesen trägt die Versichertengemeinschaft selbst dann noch, wenn der Betrug aufgeflogen ist.
Zusätzlich werden gesundheitliche Gefahren von Deiner viel gepriesenen Marktwirtschaft ignoriert und wissentlich in Kauf genommen http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/ge...lenke-1.1297192 .
Wenn man bedenkt, daß wir auf unseren Loks mindestens einmal im Monat das Eisenbahnbundesamt an Bord haben und die Medizinbranche weitgehend ohne staatliche Aufsicht wildern kann ohne daß es große Konsequenzen hat, könnte man wirklich manchmal vor Wut schäumen.
Schaum vorm Mund ist auch immer ein Anzeichen für Vergiftungen, dieses Symptom ist leider nicht bei betriebswirtschaftlichen Zusammenhängen sichtbar, da wäre vieles leichter.
Aber wahrscheinlich ist auch ein Teil deiner Rente so erwirtschaftet worden, das werfe ich Dir aber nicht vor, weil ich ja auch nicht weiß, ob ich Waffenteile in meinem Containerzug transportiere.



furry hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#83

RE: Die DDR hatte das bessere Gesundheitssystem?

in Mythos DDR und Grenze 28.07.2012 13:03
von EK82I | 869 Beiträge

Wenn ich mir das heutige Gesundheitssystem ansehe,es krankt.Muss aber eigentlich nicht sein.Es harpert nicht nur am Geld,sondern auch am Grundsätzlichen.Wenn man von seiner KK gesagt bekommt,das machen wir so nicht mit,beschweren Sie sich bei Ihren Politikern im Wahlkreis.Auf meine Frage,bei welcher Partei sollte man am besten klingeln,war das Gespräch einseitig beendet.
Es gibt Therapien,die werden nicht finanziert,es gibt gute Spezialkliniken,aber die sieht man nicht von innen, es gibt allerbeste Hilfsmittel,die werden dann aber nicht finanziert.Habe das hinter mir!!!
Wenn Ärzte nicht die Möglichkeiten haben,geknebelt durch die Bürokratie von Leuten,die 0Ahnung haben,dann stimmt was nicht. am System.
An dieser Stelle mal wieder gute Bessrung all denen,die mit Ihrer Gesundheit zu kämpfen haben und denen es nicht so gut geht.
Gruss Michael
PS Was hat das alles mit der DDR zu tun,nichts!


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#84

RE: Die DDR hatte das bessere Gesundheitssystem?

in Mythos DDR und Grenze 28.07.2012 13:14
von Gert | 12.357 Beiträge

zitat Hackl

Zitat



......Prozentuall dürfte sich die eine wie die andere Version des parasitären Verhaltens die Waage halten, die Profite sind und bleiben aber privat und die Schäden durch überteuerte Medikamente und Prothesen trägt die Versichertengemeinschaft selbst dann noch, wenn der Betrug aufgeflogen ist.
Zusätzlich werden gesundheitliche Gefahren von Deiner viel gepriesenen Marktwirtschaft ignoriert und wissentlich in Kauf genommen http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/ge...lenke-1.1297192 .

Zitat




Hackl du hast vielleicht von Lokomotiven Ahnung, von Marktwirtschaft und vom Arzneimittelmarkt enschl. seiner umfangreichen Kontrollen und Prüfungen hast du keinen blassen Schimmer. Mach lieber einen Thread auf über Loks. Da wirst du mich allerdings nicht finden, denn von dem Thema habe ich keinen blassen Schimmer.


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#85

RE: Die DDR hatte das bessere Gesundheitssystem?

in Mythos DDR und Grenze 28.07.2012 13:20
von Gert | 12.357 Beiträge

Zitat von EK82I im Beitrag #83
Wenn ich mir das heutige Gesundheitssystem ansehe,es krankt.Muss aber eigentlich nicht sein.Es harpert nicht nur am Geld,sondern auch am Grundsätzlichen.Wenn man von seiner KK gesagt bekommt,das machen wir so nicht mit,beschweren Sie sich bei Ihren Politikern im Wahlkreis.Auf meine Frage,bei welcher Partei sollte man am besten klingeln,war das Gespräch einseitig beendet.
Es gibt Therapien,die werden nicht finanziert,es gibt gute Spezialkliniken,aber die sieht man nicht von innen, es gibt allerbeste Hilfsmittel,die werden dann aber nicht finanziert.Habe das hinter mir!!!
Wenn Ärzte nicht die Möglichkeiten haben,geknebelt durch die Bürokratie von Leuten,die 0Ahnung haben,dann stimmt was nicht. am System.
An dieser Stelle mal wieder gute Bessrung all denen,die mit Ihrer Gesundheit zu kämpfen haben und denen es nicht so gut geht.
Gruss Michael
PS Was hat das alles mit der DDR zu tun,nichts!



Nenne mal ein Beispiel, wo du eine Lücke in der Krankenversorgung siehst ? Ich selbst bekommen von meiner Kasse(TK) nicht alles, aber alles notwendige bezahlt. Und die gut gemeinten Vorschläge meines Arztes Behandlung oder Laborleistung in Anspruch zu nehmen, die die Kasse nicht zahlt, also in bar liquidiert werden müssen, ignoriere ich einfach. Ich beteilige mich nicht an Umsatz und Gewinnausweitung meines behandelnden Arztes, weil das von ihm empfohlene i.d.R. überflüssig ist, von Ausnahmen abgesehen.


.
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Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
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#86

RE: Die DDR hatte das bessere Gesundheitssystem?

in Mythos DDR und Grenze 28.07.2012 13:33
von EK82I | 869 Beiträge

Es soll ja Leute geben,mich eingeschlossen,die zu den Ausnahmen gehören! Ansonsten scheinst Du ja hier auf alles und jeden eine Antwort zu haben.Glaub mir,Dein beschworenes Schlaraffenland gibts noch nicht.
Gruss Michael


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#87

RE: Die DDR hatte das bessere Gesundheitssystem?

in Mythos DDR und Grenze 28.07.2012 14:03
von Gert | 12.357 Beiträge

Zitat von EK82I im Beitrag #86
Es soll ja Leute geben,mich eingeschlossen,die zu den Ausnahmen gehören! Ansonsten scheinst Du ja hier auf alles und jeden eine Antwort zu haben.Glaub mir,Dein beschworenes Schlaraffenland gibts noch nicht.
Gruss Michael


Ne, ne , ich weiss nicht alles , deshalb habe ich dich ja gefragt nach konkreten Beispiele, weil mich das interessierte. Nun weichst du aber aus in Polemik, was mir sagt,dass das von dir geschriebene keinen Hintergrund hatte. Sind Nachfragen auf deine Posts nicht genehm, dann sage es.


.
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Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
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#88

RE: Die DDR hatte das bessere Gesundheitssystem?

in Mythos DDR und Grenze 28.07.2012 14:16
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #84
zitat Hackl

Zitat



......Prozentuall dürfte sich die eine wie die andere Version des parasitären Verhaltens die Waage halten, die Profite sind und bleiben aber privat und die Schäden durch überteuerte Medikamente und Prothesen trägt die Versichertengemeinschaft selbst dann noch, wenn der Betrug aufgeflogen ist.
Zusätzlich werden gesundheitliche Gefahren von Deiner viel gepriesenen Marktwirtschaft ignoriert und wissentlich in Kauf genommen http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/ge...lenke-1.1297192 .

Zitat




Hackl du hast vielleicht von Lokomotiven Ahnung, von Marktwirtschaft und vom Arzneimittelmarkt enschl. seiner umfangreichen Kontrollen und Prüfungen hast du keinen blassen Schimmer. Mach lieber einen Thread auf über Loks. Da wirst du mich allerdings nicht finden, denn von dem Thema habe ich keinen blassen Schimmer.




Es geht um das große Ganze werter Gert.
http://www.mdr.de/mediathek/fernsehen/a-...s-dea15b49.html (Sendung Nr. 4)
Dreh- und Angelpunkt meiner Kritik ist es, daß nur die Cleveren, Zähen und Reichen vom Fortschritt profitieren, daß Ärzte 1/3 ihrer Zeit mit Bürokram verplempern, daß man bei Skandalen nicht auf das System einwirkt sondern ähnlich dem Ablaßhandel auf die versagende Einzelperson in der Hoffnung daß der nächste Betrüger sich nicht so blöd anstellt, daß er erwischt wird.
Die Opfer dieser elitären Gesundheitsvorsorge haben weder eine Plattform, sich juristisch zu wehren noch haben sie eine anderweitige Lobby.
Wenn man ohne Vorkenntnisse über medizinische Möglichkeiten heran geht, ist man erledigt, sofern man kein Kapital hat, um sich gesund zu kaufen.
Mir reichen meine persönlichen Erfahrungen, mit meinem Zahnimplantat- ich weiß, wieviel das Material kostete, ich weiß wie lange der Zahnarzt behandelt hat und wie lange der Techniker gefummelt hat und ich weiß, daß ich einen Monatslohn für den Eigenanteil zu bezahlen hatte, und das die Kasse ca. 550 Euro Festzuschuß darüber hinaus gezahlt hat.
Ich weiß, daß sich der Straumann- Kurs (Implantathersteller) auch mal schnell verfünffachen konnte.
Gert, ich muß nicht mehr wissen !



zuletzt bearbeitet 28.07.2012 14:18 | nach oben springen

#89

RE: Die DDR hatte das bessere Gesundheitssystem?

in Mythos DDR und Grenze 28.07.2012 14:18
von EK82I | 869 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #87
Zitat von EK82I im Beitrag #86
Es soll ja Leute geben,mich eingeschlossen,die zu den Ausnahmen gehören! Ansonsten scheinst Du ja hier auf alles und jeden eine Antwort zu haben.Glaub mir,Dein beschworenes Schlaraffenland gibts noch nicht.
Gruss Michael


Ne, ne , ich weiss nicht alles , deshalb habe ich dich ja gefragt nach konkreten Beispiele, weil mich das interessierte. Nun weichst du aber aus in Polemik, was mir sagt,dass das von dir geschriebene keinen Hintergrund hatte. Sind Nachfragen auf deine Posts nicht genehm, dann sage es.



Deine Deutungen sind wieder mal unter alle Kanone,aber zu Deinem Trost,wenn ich vollständig erblindet bin,sparen wir uns weiteres rumeiern.


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#90

RE: Die DDR hatte das bessere Gesundheitssystem?

in Mythos DDR und Grenze 28.07.2012 19:43
von Rostocker | 7.734 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #84
zitat Hackl

Zitat



......Prozentuall dürfte sich die eine wie die andere Version des parasitären Verhaltens die Waage halten, die Profite sind und bleiben aber privat und die Schäden durch überteuerte Medikamente und Prothesen trägt die Versichertengemeinschaft selbst dann noch, wenn der Betrug aufgeflogen ist.
Zusätzlich werden gesundheitliche Gefahren von Deiner viel gepriesenen Marktwirtschaft ignoriert und wissentlich in Kauf genommen http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/ge...lenke-1.1297192 .

Zitat




Hackl du hast vielleicht von Lokomotiven Ahnung, von Marktwirtschaft und vom Arzneimittelmarkt enschl. seiner umfangreichen Kontrollen und Prüfungen hast du keinen blassen Schimmer. Mach lieber einen Thread auf über Loks. Da wirst du mich allerdings nicht finden, denn von dem Thema habe ich keinen blassen Schimmer.




Gert ist das ein Witz--das erste Mal wo Du schreibst,das Du von einen Thema keinen blassen Schimmer hast. Liegt dann sicher daran,das auf der Lok kein ehm.Parteisekretär oder ein Russe sitzt.
Da fällt mir gerade so ein Filmausschnitt aus den Film--Die Abenteuer des Werner Holt---ein.Die spielte,als der Holt und der Wolzow bei der Flak waren.Und der Unteroffizier zu den Beiden sagte---ich höre das erste Mal aus dem Munde von Wolzow---das der Wolzow vom Militär die Schnauze voll hat. Und nun muss ich hier lesen, das Gert auch mal von einen Thema keinen blassen Schimmer hat.
Naja nehme es gelassen,auch in einen Forum muss es mal Spass geben.


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#91

RE: Die DDR hatte das bessere Gesundheitssystem?

in Mythos DDR und Grenze 28.07.2012 20:11
von Polter (gelöscht)
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Zitat Gert:
"Ich habe den größten Teil meines Berufslebens bei einem der 3 großen IG Farbennachfolger gearbeitet und ich kann dir sagen, es hat Spass in jeder Hinsicht gemacht. Heute bekomme ich noch eine sehr gute Alterspension von der Pensionskasse dieses Unternehmens. So nun kannst du dir deinen antikapitalistischen Schaum vom Munde abwischen. "

Ich versuche es mal mit dem antikapitalistischen Schaum:
Die Zerschlagung der IG Farben hat über 60 Jahre gedauert. Die IG Farben i.A. war bis 2011 an der Börse.
Woher kommt die wohlgefüllte Pensionskasse der Nachfolgeunternehmen. Nun man hat ja 60 Jahre Zeit gehabt das Firmenvermögen zu verteilen und zu verstecken. Woher stammt das Firmenvermögen eigentlich?
Die IG Farben hinterließ aus der NS - Zeit 15 Km Akten! IG Farben beschäftigte im II Weltkrieg 350 000 Zwangsarbeiter, die bis heute noch nicht entschädigt wurden. Neben dem Vermögen aus Zwangsarbeit, entstand Vermögen durch die Patentierung im KZ erprobter
medizinischer Präparate und an der Beteiligung am Massenmord.
Also da kann man natürlich Stolz auf die gefüllte Pensionskasse sein und fröhlich die Hand aufhalten.
In diesem Sinne der antikapitalistische Schaum!


zuletzt bearbeitet 28.07.2012 20:12 | nach oben springen

#92

RE: Die DDR hatte das bessere Gesundheitssystem?

in Mythos DDR und Grenze 28.07.2012 21:03
von Gelöschtes Mitglied
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Natürlich hatten wir das bessere Gesundheitssystem als Russland oder Polen.!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Krankenbesuch im KKH . Besuchzeit erst ab 14 Uhr .
In Massen strömten die Besucherscharen zu ihren Angehörigen , da ja die Meisten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zur gleichen Zeit anreisten.
Gemeinschaftstoilette über den Flur , das war für viele Kranke ein weiter Weg , Bis 2000 waren solche Enrichtungen hier noch vorhanden .
Meine Mutter mußte im Krankenhaus als Patientin , immer die gewaschenen Mullbinden aufwickeln . Da hatten sie im 6 Mann Zimmer keine Langeweile. ratata


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#93

RE: Die DDR hatte das bessere Gesundheitssystem?

in Mythos DDR und Grenze 29.07.2012 08:26
von Polter (gelöscht)
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Es war und ist wie immer im Leben. Ist man selber nicht betroffen, wie hier als erkrankter Mensch, bemerkt man viele Dinge nicht.
Die medizintechnische Versorgung in der ehemaligen DDR kann ich nicht beurteilen. Aber die bauliche Substanz der Gebäude
entsprach wohl vielerorts nicht den Idealvorstellungen. Nicht nur die der Krankenhäuser, sondern auch die der Alten- und Pflegeheimen.Was mir 1990 bei Besichtigungen derartiger Einrichtungen auch aufgefallen ist, war der Geruch aus einer Mischung von
Bohnerwachs, Desinfektionsmitteln und Küchengerüchen. In solchen Einrichtungen sind aber Gerüche auch heute noch nicht gänzlich zu
vermeiden.
Andere Dinge liegen natürlich auch in der Sichtweise des Betrachters. Ich persönlich finde eine strikte Regelung der Besuchszeiten aus
verschiedenen Gründen gut. Z.B. wurden in einem mir gut bekannten Landeskrankenhaus die Pförtnerdienste völlig eingestellt. Das Gelände konnte Tag und Nacht betreten und verlassen werden. So fanden dann der Reinigungsdienst im Winter sehr häufig auf den Toiletten unge-
betene Übernachtungsgäste. Oder es wurden durch das Pflegepersonal häufig geistig und seelisch erkrankte Patienten gesucht. Sie wurden dann auf geschlossenen Stationen untergebracht. Von Drogenfunden in Verstecken für Patienten nicht zu reden. Nun kann man sagen, daß dies alles auch bei geregelter Besuchszeit möglich sei. Jedoch in einem normalen Krankenhaus stören verirrte Besucher den Ablauf und nerven das Personal. Gelegentliche Diebstähle oder andere Dinge......naja geschenkt. Eins sollte man jedoch auch nicht vergessen: In ein Krankenhaus werden mehr Keime eingeschleppt als raus.
Was mir nach 1990 noch aufgefallen ist, war die Schließung von Krankenhäusern durch die verschieden Gesundheitsreformen und den sogenannten " Sparzwängen ". Ich bin kein Betriebswirt, aber manchmal hatte ich den Eindruck, daß die falschen Krankenhäuser geschlossen wurden.
Übrigens fällt mir ein, daß auch heute noch Mullbinden bis zu 50 x waschbar sind. Aus den Resten bzw. Abschnitten wurden Tupfer
durch Patienten gebastelt. War sehr beliebt. Ebenso waren Patienten dankbar, wenn sie Laufen konnten und ihre Krankheit es zuließ, daß
sie in der Küche den Abwasch besorgen konnten. Wie schon geschrieben ist alles eine Frage der Sichtweise und auch des Zeitpunktes der Betrachtung.
Den Post, daß eine Patientin auf einem 6 Mannzimmer......den hab ich wohl falsch verstanden. Und den Vergleich mit Rußland und Polen auch. 1990 deutsche mit italienischen, spanischen oder englischen Krankenhäusern ?
Wichtig ist für mich, daß der Patient nicht ausschließlich als Kostenfaktor betrachtet werden kann.


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#94

RE: Die DDR hatte das bessere Gesundheitssystem?

in Mythos DDR und Grenze 29.07.2012 10:22
von Gert | 12.357 Beiträge

Zitat von Polter im Beitrag #91
Zitat Gert:
"Ich habe den größten Teil meines Berufslebens bei einem der 3 großen IG Farbennachfolger gearbeitet und ich kann dir sagen, es hat Spass in jeder Hinsicht gemacht. Heute bekomme ich noch eine sehr gute Alterspension von der Pensionskasse dieses Unternehmens. So nun kannst du dir deinen antikapitalistischen Schaum vom Munde abwischen. "

Ich versuche es mal mit dem antikapitalistischen Schaum:
Die Zerschlagung der IG Farben hat über 60 Jahre gedauert. Die IG Farben i.A. war bis 2011 an der Börse.
Woher kommt die wohlgefüllte Pensionskasse der Nachfolgeunternehmen. Nun man hat ja 60 Jahre Zeit gehabt das Firmenvermögen zu verteilen und zu verstecken. Woher stammt das Firmenvermögen eigentlich?
Die IG Farben hinterließ aus der NS - Zeit 15 Km Akten! IG Farben beschäftigte im II Weltkrieg 350 000 Zwangsarbeiter, die bis heute noch nicht entschädigt wurden. Neben dem Vermögen aus Zwangsarbeit, entstand Vermögen durch die Patentierung im KZ erprobter
medizinischer Präparate und an der Beteiligung am Massenmord.
Also da kann man natürlich Stolz auf die gefüllte Pensionskasse sein und fröhlich die Hand aufhalten.
In diesem Sinne der antikapitalistische Schaum!




@Polter die IG ist sicher ein schwieriges Thema, daher sollte man Bescheid wissen, wenn man darüber schreibt. Also ich habe ja nicht bei der IG gearbeitet, sondern bei einer der Nachfolgebetriebe. Bekanntlich musste die IG entflochten werden und das ist auch so geschehen in der Bundesrepublik in Farbwerke Hoechst AG, BASF AG und Bayer AG, in der DDR in VEB Leuna-Werke.
Bis 1952 arbeiteten diese Firmen unter all. Kontrolle. Ab 52 waren sie wieder selbstständig ohne Kontrolle. Übrig blieb die IG Farbenindustrie i.L. ( in Liquidation ). Die Aktien wurden sogar an der Frankfurter Börse gehandelt. Diese verwaltete das Restvermögen der eh. IG. . 2003 meldete sie Insolvenz an und im März 2012 wurde die Gesellschaft aufgelöst. Damit ist die IG Geschichte. Ich denke die Menschen, die nach dem Krieg dort ihre Brötchen verdienten, haben solche Vorhaltungen, wie du sie hier postulierst, nicht verdient. Nach deiner Logik müssten dann auch Leuna Mitarbeiter, die nach 1945 bei Leuna. beschäftigt waren, in Sack und Asche herumlaufen, weil sie bei einem "Kriegsverbrecherbetrieb" beschäftigt waren.
Die Pensionskasse wurde nicht aus Altvermögen der IG finanziert, sondern durch Beiträge aus laufendem Arbeitseinkommen gefüllt.
Wir zahlten als Mitarbeiter moantlich ein und die Firma legte eine Firmananteil ebenfalls monatlich dazu. Daher halte ich weiterhin fröhlich die Hand auf, denn es ist ordentlich verdientes Geld. Ich hoffe ich konnte deine falschen Fakten etwas in ein korrektes Licht führen.


.
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#95

RE: Die DDR hatte das bessere Gesundheitssystem?

in Mythos DDR und Grenze 29.07.2012 11:50
von Polter (gelöscht)
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Soll ich wirklich wieder mit dem Kinderlexikon?
In der DDR gab es keinen " Nachfolgebetreib " der IG Farben. DDR - Geschichte würde weiterhelfen.... Ach nee, ich hab keine Lust dazu.
Ich mache es mir einfach, weil Mühe nicht lohnt und zitiere nur Wiki:

"Am 1. Januar 1952 trat die I.G. in Liquidation und nannte sich I.G. Farbenindustrie AG i.L. Durch das Liquidationsschlussgesetz vom 21. Januar 1955 wurde die I.G. Farben aus der Kontrolle der Alliierten genommen. Nach der folgenden Hauptversammlung am 27. Mai 1955 befand sich die I.G. Farben jahrzehntelang in Abwicklung (I.G. Farbenindustrie AG i. A.). Ihre einzige Aufgabe war es, alte Ansprüche zu verwalten und die rechtliche Verantwortung zu übernehmen. Das Weiterbestehen der I.G. Farben erlaubte auch den daraus hervorgegangenen Chemieunternehmen, die Verantwortung für die während der Zeit des Nationalsozialismus begangenen Verbrechen weitgehend auszuklammern und dazu auf die I.G. Farbenindustrie AG i. A. zu verweisen. Ehemalige Zwangsarbeiter sowie einige Aktionäre und Konzernkritiker wie Axel Köhler-Schnura forderten immer wieder, dass das Unternehmen endgültig aufgelöst und sein Kapital für Entschädigungen verwendet werde.[11]

Am 10. November 2003 meldeten die Liquidatoren der I.G. Farben Insolvenz an. Grund waren finanzielle Schwierigkeiten der Beteiligungsgesellschaft WCM, womit auch die Liquidität der I.G. Farben nicht mehr hinreichend gesichert war. Trotzdem waren die Aktien der IG Farben auch im Jahr 2011 noch börsennotiert (Stammdaten: NAME I.G.Farbenindustrie AG i.A. Liquidationsanteilscheine, ISIN DE0005759070, WKN 575907, Symbol IGL). Am 17. August 2011 beantragte die Insolvenzverwalterin, die Börsenzulassung aufgrund der bevorstehenden Beendigung des Insolvenzverfahrens zu widerrufen.[ "

http://de.wikipedia.org/wiki/I.G._Farben

Naja Wiki ebend. Kann zumindest grundlegende Wissenslücken schließen.

Ergänzung Unerwähnt bleiben sollten nicht die aktuellen (auf den alten IG-FARBEN-Profiten aufgebauten) Geschäfte von BAYER und anderen Nachfolgern – beispielsweise in Agrochemie, Gentechnik oder im Pharmasektor – und deren soziale wie ökologische Folgen.


zuletzt bearbeitet 29.07.2012 11:57 | nach oben springen

#96

RE: Die DDR hatte das bessere Gesundheitssystem?

in Mythos DDR und Grenze 29.07.2012 16:28
von Gert | 12.357 Beiträge

Leuna kein Nachfolgebetrieb der IG Farben ? Nur weil die Kommunisten den Laden verstaatlicht haben, soll Leuna nicht zu diesem IG Farben Konzern gehört haben ? Auf was für Produktionsanlagen hat denn Leuna nach dem Krieg produziert ? Hat die große Sowjetunion dies alles den Genossen in Merseburg geschenkt oder wie ? Ne, ne die sind auch angeschafft und betrieben worden mit den Profiten auch aus Kriegsverbrechen und den Gewinnen aus der Ausbeutung von KZ Sklaven. Es heisst nicht umsonst : mitgegangen, mitgefangen, mitgehangen. Übrigens dein Wiki Zitat hättste dir sparen können, ist alles bekannt. Demnächst erklärst du mir mit der Betriebsanleitung für solche Geschichtsverdrehungen noch, das die DDR zu den Siegermächten des 2.Weltkrieges gehört .


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#97

RE: Die DDR hatte das bessere Gesundheitssystem?

in Mythos DDR und Grenze 29.07.2012 16:46
von damals wars | 12.213 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #84
zitat Hackl

Zitat


Hackl du hast vielleicht von Lokomotiven Ahnung, von Marktwirtschaft und vom Arzneimittelmarkt enschl. seiner umfangreichen Kontrollen und Prüfungen hast du keinen blassen Schimmer. Mach lieber einen Thread auf über Loks. Da wirst du mich allerdings nicht finden, denn von dem Thema habe ich keinen blassen Schimmer.



Wenn Du Dich, als Dieter Bohlen des Grenzerforums, nur ein einziges mal an Deine "klugen" Ratschläge halten würdest.


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#98

RE: Die DDR hatte das bessere Gesundheitssystem?

in Mythos DDR und Grenze 29.07.2012 16:53
von Polter (gelöscht)
avatar

Der wirlich letzte Versuch:
1945 beschloss der Alliierte Kontrollrat, die IG Farben vollständig zu enteignen. In der Sowjetischen Besatzungszone wurde dies auch vollzogen. In den Westzonen kam es dagegen zu "Entflechtungsverhandlungen", die im Grunde nichts anderes als Neuordnungs- und Rationalisierungsmaßnahmen waren. Die Chemiemultis Bayer, BASF und Hoechst wurden wieder als eigenständige Unternehmen gegründet. Finanzielle Grundlage dieser Neugründungen war das von den bis zum Tode ausgebeuteten Zwangsarbeitern und Zwangsarbeiterinnen erwirtschaftete Kapital der IG Farben. Nur wenige Jahre später machte jedes dieser Unternehmen mehr Umsatz als die Mutterfirma.
1990: Die Aktionäre witterten Morgenluft: Nach der deutschen Vereinigung hoffen sie auf Rückgabe von Immobilien und Grundstücken, die in der Sowjetischen Besatzungszone enteignet worden waren. "Unsere Liquidatoren haben unser Vermögen zurückgeholt aus Honduras, Ägypten, Wien und da sollen wir kapitulieren davor, was uns die alten Stalin-Gangster weggenommen haben?" wird ein Aktionär zitiert und ein anderer formulierte auf der Hauptversammlung 1991: "Sprechen wir doch von Auschwitz einmal andersherum. Welche Vermögenswerte haben wir eigentlich in Polen?"
In einem anderen Thema werd ich es wohl wieder mit dem Kinderlexikon versuchen, wenn selbst Wiki zu schwer ist.


zuletzt bearbeitet 29.07.2012 16:58 | nach oben springen

#99

RE: Die DDR hatte das bessere Gesundheitssystem?

in Mythos DDR und Grenze 29.07.2012 17:14
von Gert | 12.357 Beiträge

Zitat von Polter im Beitrag #98
Der wirlich letzte Versuch:
1945 beschloss der Alliierte Kontrollrat, die IG Farben vollständig zu enteignen. In der Sowjetischen Besatzungszone wurde dies auch vollzogen. In den Westzonen kam es dagegen zu "Entflechtungsverhandlungen", die im Grunde nichts anderes als Neuordnungs- und Rationalisierungsmaßnahmen waren. Die Chemiemultis Bayer, BASF und Hoechst wurden wieder als eigenständige Unternehmen gegründet. Finanzielle Grundlage dieser Neugründungen war das von den bis zum Tode ausgebeuteten Zwangsarbeitern und Zwangsarbeiterinnen erwirtschaftete Kapital der IG Farben. Nur wenige Jahre später machte jedes dieser Unternehmen mehr Umsatz als die Mutterfirma.
1990: Die Aktionäre witterten Morgenluft: Nach der deutschen Vereinigung hoffen sie auf Rückgabe von Immobilien und Grundstücken, die in der Sowjetischen Besatzungszone enteignet worden waren. "Unsere Liquidatoren haben unser Vermögen zurückgeholt aus Honduras, Ägypten, Wien und da sollen wir kapitulieren davor, was uns die alten Stalin-Gangster weggenommen haben?" wird ein Aktionär zitiert und ein anderer formulierte auf der Hauptversammlung 1991: "Sprechen wir doch von Auschwitz einmal andersherum. Welche Vermögenswerte haben wir eigentlich in Polen?"


Alles richtig was du schreibst , nur deine einseitige Geschichtsbetrachtung ist nicht in Ordnung. Frage : hat die DDR aus dem Gewinn des Leunawerkes je KZ Häftlinge und Juden enschädigt ? Hat der Staat Polen, dem das Bunawerk Auschwitz-Monowitz zugefallen ist, je Entschädigungen an KZ Häftlinge und Zwangsarbeiter geleistet ? Mir ist nichts bekannt. Vermögen, mit Blutgeld aufgebaut, da war man sich nicht zu schade es einzusacken, nur zahlen aus dem Gewinn der Werke wollten sie nichts. Weshalb sollte dann Bayer, BASF und Hoechst als Nachfolgegesellschaften für solche Entschädigungen aufkommen? Ich denke wenn schon dann gleiches Recht für alle. Im übrigen hat die Bundesrepublik als Nachfolgestaat des 3 Reichs gigantische Summen für Israel und den Weltkongress der Juden bezahlt. Von Zahlungen der DDR mit der gleichen Motivation ist mir nichts bekannt. Aber sie gehört ja fast zu den Siegern des 2. Weltkrieges, daher hatten sie damit überhaupt nichts zu tun. Alle Lasten und Nazis an und in die Bundesrepublik, alle fortschriftliche Kräfte und Sieger in die DDR So einfach ist Geschichte gestrickt, Herr Polter


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Mahatma Gandhi
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#100

RE: Die DDR hatte das bessere Gesundheitssystem?

in Mythos DDR und Grenze 29.07.2012 17:23
von StabsfeldKoenig | 2.655 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #99
Zitat von Polter im Beitrag #98
Der wirlich letzte Versuch:
1945 beschloss der Alliierte Kontrollrat, die IG Farben vollständig zu enteignen. In der Sowjetischen Besatzungszone wurde dies auch vollzogen. In den Westzonen kam es dagegen zu "Entflechtungsverhandlungen", die im Grunde nichts anderes als Neuordnungs- und Rationalisierungsmaßnahmen waren. Die Chemiemultis Bayer, BASF und Hoechst wurden wieder als eigenständige Unternehmen gegründet. Finanzielle Grundlage dieser Neugründungen war das von den bis zum Tode ausgebeuteten Zwangsarbeitern und Zwangsarbeiterinnen erwirtschaftete Kapital der IG Farben. Nur wenige Jahre später machte jedes dieser Unternehmen mehr Umsatz als die Mutterfirma.
1990: Die Aktionäre witterten Morgenluft: Nach der deutschen Vereinigung hoffen sie auf Rückgabe von Immobilien und Grundstücken, die in der Sowjetischen Besatzungszone enteignet worden waren. "Unsere Liquidatoren haben unser Vermögen zurückgeholt aus Honduras, Ägypten, Wien und da sollen wir kapitulieren davor, was uns die alten Stalin-Gangster weggenommen haben?" wird ein Aktionär zitiert und ein anderer formulierte auf der Hauptversammlung 1991: "Sprechen wir doch von Auschwitz einmal andersherum. Welche Vermögenswerte haben wir eigentlich in Polen?"


Alles richtig was du schreibst , nur deine einseitige Geschichtsbetrachtung ist nicht in Ordnung. Frage : hat die DDR aus dem Gewinn des Leunawerkes je KZ Häftlinge und Juden enschädigt ? Hat der Staat Polen, dem das Bunawerk Auschwitz-Monowitz zugefallen ist, je Entschädigungen an KZ Häftlinge und Zwangsarbeiter geleistet ? Mir ist nichts bekannt. Vermögen, mit Blutgeld aufgebaut, da war man sich nicht zu schade es einzusacken, nur zahlen aus dem Gewinn der Werke wollten sie nichts. Weshalb sollte dann Bayer, BASF und Hoechst als Nachfolgegesellschaften für solche Entschädigungen aufkommen? Ich denke wenn schon dann gleiches Recht für alle. Im übrigen hat die Bundesrepublik als Nachfolgestaat des 3 Reichs gigantische Summen für Israel und den Weltkongress der Juden bezahlt. Von Zahlungen der DDR mit der gleichen Motivation ist mir nichts bekannt. Aber sie gehört ja fast zu den Siegern des 2. Weltkrieges, daher hatten sie damit überhaupt nichts zu tun. Alle Lasten und Nazis an und in die Bundesrepublik, alle fortschriftliche Kräfte und Sieger in die DDR So einfach ist Geschichte gestrickt, Herr Polter





Bei einer Gesamt-Aufrechnung aller Entschädigungszahlungen (Reparationen an besetzte Staaten, Zahlungen an Inhaftierte und Hnterbliebene von Ermordeten) schuldete die BRD der DDR 727 Mrd DM per stand 1989/90. Die DDR hatte bereits mit den Reparationen an die Sowjetunion, Polen und andere geschädigte Staaten in der östlichen Hälfte Europas mehr gezahlt.
Der Ausgleich der Reparationen (wie im Potsdamer Abkommen vorgesehen) kam nie zustande. Somit ist es nur gerecht, wenn die BRD wenigstens die Zahlungen an Israel übernommen hat. Sinti und Roma wurden übrigens nie angemessen entschädigt udn haben bis heute noch nicht einmal die deutsche Staatsbürgerschaft zurückerhalten.



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