#1

DDR Mythos? "Studentischer und Jugendwiderstand"

in Mythos DDR und Grenze 22.02.2010 13:58
von Angelo | 12.391 Beiträge

Viele junge Menschen verwehrten dem SED-Regime trotz drohender Verfolgung, Verhaftung und Zwangseinweisung in psychiatrische Einrichtungen ihre Gefolgschaft.

Wurde so was wirklich gemacht ???


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#2

DDR Mythos? "Studentischer und Jugendwiderstand"

in Mythos DDR und Grenze 22.02.2010 14:21
von Alfred | 6.841 Beiträge
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#3

RE: DDR Mythos? "Studentischer und Jugendwiderstand"

in Mythos DDR und Grenze 22.02.2010 17:42
von Augenzeuge (gelöscht)
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Zitat von Angelo
Viele junge Menschen verwehrten dem SED-Regime trotz drohender Verfolgung, Verhaftung (und Zwangseinweisung in psychiatrische Einrichtungen) ihre Gefolgschaft.

Wurde so was wirklich gemacht ???



Die Aussage die ausserhalb der Klammern steht, stimmt ganz sicher. Die meisten Flüchtlinge in den 80er Jahren waren junge Leute.
AZ


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#4

RE: DDR Mythos? "Studentischer und Jugendwiderstand"

in Mythos DDR und Grenze 22.02.2010 17:47
von mannomann14 | 625 Beiträge

AZ,da du das jetzt so Bestätigst,kannst du das auch anhand von Fakten/ Zahlen Belegen,oder ist die eine Aussage aus dem Bauch heraus?
mannomann


Etwas über mich zu schreiben, um sich dann daraus ein Bild von mir machen zu können , wäre ungefähr so, wie der Versuch Architektur zu tanzen...
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#5

RE: DDR Mythos? "Studentischer und Jugendwiderstand"

in Mythos DDR und Grenze 22.02.2010 17:54
von PF75 | 3.291 Beiträge

wie soll man Verweigerung der Gefolgschaft verstehen ?
Man hatt sich halt so eingerichtet das man nicht positiv oder negativ aufgefallen ist wenn man sich nicht mit damaligen politik identtifizieren konnte und wenn kritik im rahmen geblieben ist hatte man auch keine repressalien zu befürchten,so habe ich es jedenfalls erlebt.


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#6

RE: DDR Mythos? "Studentischer und Jugendwiderstand"

in Mythos DDR und Grenze 22.02.2010 18:02
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Zitat von mannomann14
AZ,da du das jetzt so Bestätigst,kannst du das auch anhand von Fakten/ Zahlen Belegen,oder ist die eine Aussage aus dem Bauch heraus?
mannomann



Also das MfS kann er da nicht meinen, da gabs keine Zwangseinweisungen als gängiges Mittel!!!


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
zuletzt bearbeitet 22.02.2010 18:03 | nach oben springen

#7

RE: DDR Mythos? "Studentischer und Jugendwiderstand"

in Mythos DDR und Grenze 22.02.2010 18:07
von Merkur | 1.018 Beiträge

Zitat von Angelo
Viele junge Menschen verwehrten dem SED-Regime trotz drohender Verfolgung, Verhaftung und Zwangseinweisung in psychiatrische Einrichtungen ihre Gefolgschaft.

Wurde so was wirklich gemacht ???



Bei dieser Formulierung der Fragestellung wird man zu keinem Ergebnis kommen.
Wie "viele" sind viele ? 1.000 oder 100.000 ? oder 1.000 000 ? Jeder hat von viel eine andere Vorstellung. Für den einen sind schon zehn viel, für andere beginnt viel erst ab der Million.
Des weiteren müsste klar definiert werden, was unter "verwehren der Gefolgschaft" zu verstehen ist ? War es der Nichteintritt in die FDJ, der Kampfreserve der Partei ? Ich kenne kaum jemanden (entsprechend seines Alters), der nicht in der FDJ war.
Oder war es der Nichteintritt in die Partei ? Oder war "verwehren der Gefolgschaft" asoziales Verhalten, Republikflucht, Verweigerung des Wehrdienstes ?



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#8

RE: DDR Mythos? "Studentischer und Jugendwiderstand"

in Mythos DDR und Grenze 22.02.2010 18:08
von Augenzeuge (gelöscht)
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Zitat von mannomann14
AZ,da du das jetzt so Bestätigst,kannst du das auch anhand von Fakten/ Zahlen Belegen,oder ist die eine Aussage aus dem Bauch heraus?
mannomann



Nun, mannoman14, du hast doch sicher auch die Bilder der Flüchtlinge in Prag, Ungarn etc. gesehen.
Das waren fast nur junge Leute, die übrigens auch in Interviews ihre politische Einstellung begründet haben. Denke an die Proteste in Dresden, Berlin, Leipzig, in den Kirchengruppen. Zumindest teilweise muss man das doch als Bestätigung auffassen, oder? Persönlich würde ich sogar noch weiter gehen. Dieser Jugend ist es zu verdanken, das diese Entwicklung 1989 möglich wurde.....Ob ich Zahlen bringe oder nicht- angezweifelt würden die doch von einigen sowieso....

AZ


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#9

RE: DDR Mythos? "Studentischer und Jugendwiderstand"

in Mythos DDR und Grenze 22.02.2010 18:09
von Augenzeuge (gelöscht)
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Zitat von Feliks D.

Zitat von mannomann14
AZ,da du das jetzt so Bestätigst,kannst du das auch anhand von Fakten/ Zahlen Belegen,oder ist die eine Aussage aus dem Bauch heraus?
mannomann


Also das MfS kann er da nicht meinen, da gabs keine Zwangseinweisungen als gängiges Mittel!!!




Bitte richtig lesen, Feliks, Zwangseinweisungen schloss ich aus....
AZ


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#10

RE: DDR Mythos? "Studentischer und Jugendwiderstand"

in Mythos DDR und Grenze 22.02.2010 18:19
von Landeposten (gelöscht)
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Angelo,Du mutest den Forumsmitgliedern ja einiges zu.
Die Spezialisten haben sich gerade einigermaßen im Sauerstoffzelt von der Mythos-MfS-Frage erholt,jetzt schiebst Du gleich noch so ein Ding nach..Herrrlich-der Abend wird wieder lustig.


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#11

RE: DDR Mythos? "Studentischer und Jugendwiderstand"

in Mythos DDR und Grenze 22.02.2010 18:27
von mannomann14 | 625 Beiträge

Hallo Augenzeuge
sicher habe ich die Bilder von Prag und Ungarn gesehen,sie sind aber für mich nicht repräsentiv für das Ausgangsthema,da dieser Zeitraum wohl eine Besonderheit für sich,in Anspruch nimmt.Vieleicht muß man hier auch noch mal definieren ,wer ist ein Jugendlicher.Aus meinem Familienumfeld sind ebenfals drei jugendliche damals über Ungarn gegangen,dir sei versichert,daß keiner der drei aus politischen Gründen die DDR verlassen hat sondern das Konsumdenken den Ausschlag gab.
Zahlen wären aber trotzdem nicht schlecht,ob angezweifelt oder nicht,es wäre jedoch eine Ausgangsbasis für eine Diskussion und würde das für oder wider Unterstützen.
Schau mal auf die ersten Bilder der Demos,ich vermeine dort eher die ältere Generation,so ab 30 gesehen zu haben.
mannomann


Etwas über mich zu schreiben, um sich dann daraus ein Bild von mir machen zu können , wäre ungefähr so, wie der Versuch Architektur zu tanzen...
zuletzt bearbeitet 22.02.2010 18:31 | nach oben springen

#12

RE: DDR Mythos? "Studentischer und Jugendwiderstand"

in Mythos DDR und Grenze 22.02.2010 18:40
von dein1945 (gelöscht)
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Zitat von mannomann14
Hallo Augenzeuge
sicher habe ich die Bilder von Prag und Ungarn gesehen,sie sind aber für mich nicht repräsentiv für das Ausgangsthema,da dieser Zeitraum wohl eine Besonderheit für sich,in Anspruch nimmt.Vieleicht muß man hier auch noch mal definieren ,wer ist ein Jugendlicher.Aus meinem Familienumfeld sind ebenfals drei jugendliche damals über Ungarn gegangen,dir sei versichert,daß keiner der drei aus politischen Gründen die DDR verlassen hat sondern das Konsumdenken den Ausschlag gab.
Zahlen wären aber trotzdem nicht schlecht,ob angezweifelt oder nicht,es wäre jedoch eine Ausgangsbasis für eine Diskussion und würde das für oder wider Unterstützen.
Schau mal auf die ersten Bilder der Demos,ich vermeine dort eher die ältere Generation,so ab 30 gesehen zu haben.
mannomann


@mannomann14,

schau mal hier, bestimmt einige Jugendliche dabei und nicht erst kurz vorm Mauerfall,

Gruß aus Berlin

http://www.jugendopposition.de/index.php?id=1421


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#13

RE: DDR Mythos? "Studentischer und Jugendwiderstand"

in Mythos DDR und Grenze 22.02.2010 18:56
von mannomann14 | 625 Beiträge

Hallo dein1945
ich bestreite ja auch nicht,daß jugendliche ihren Widerstand gegen die DDR zum Ausdruck gebracht haben,mir ging es bei den Zahlen und Fakten um die Aussage von AZ "Die meisten Flüchtlinge in den 80er Jahren waren junge Leute."
mannomann


Etwas über mich zu schreiben, um sich dann daraus ein Bild von mir machen zu können , wäre ungefähr so, wie der Versuch Architektur zu tanzen...
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#14

RE: DDR Mythos? "Studentischer und Jugendwiderstand"

in Mythos DDR und Grenze 22.02.2010 19:16
von Mongibella (gelöscht)
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Zitat von mannomann14
Hallo dein1945
ich bestreite ja auch nicht,daß jugendliche ihren Widerstand gegen die DDR zum Ausdruck gebracht haben,mir ging es bei den Zahlen und Fakten um die Aussage von AZ "Die meisten Flüchtlinge in den 80er Jahren waren junge Leute."
mannomann



Stimmt das denn etwa nicht Mannomann14.....???? Ältere hatten doch Haus und Hof und so, nur die Jungen hatten doch meist weniger zu verlieren, waren vielleicht noch nicht verheiratet und eh wat rebellischer wegen dem jungen Alter.....was stört dich denn an dieser Aussage....

....also zwei aus unserm Dorf gingen in 1986-1887 oder so stiften, zumindestens probierten se es, klapte nich....naja, se waren um die 20....best jung he....nach einigen Monaten Gefängnis durften se raus aus der DDR....und glaub ma, ich wollte auch raus, ich hatte keine Pläne mir was in der DDR aufzubauen....mein Bruder allerdings schon....er kam auch alleine von Ungarn zurück....ohne die zwei Flüchtlinge....

groetjes

Mara


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#15

RE: DDR Mythos? "Studentischer und Jugendwiderstand"

in Mythos DDR und Grenze 22.02.2010 19:18
von manudave (gelöscht)
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Hierzu empfehle ich das Buch:

"Die Todesopfer an der Berliner Mauer 1961 bis 1989"

Hier wurden erstmals bis auf einige Einzelfälle alle Todesfälle an der Berliner Mauer aufgearbeitet.
Im folgenden Link ist zu lesen, das die meisten Toten in Berlin zwischen 16-30 Jahre alt waren.
Ob man das auf die gesamte innerdeutsche Grenze projezieren kann, mag ich nicht beurteilen.

http://www.freies-wort.de/nachrichten/re...art2446,1096562


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#16

DDR Mythos? "Studentischer und Jugendwiderstand"

in Mythos DDR und Grenze 22.02.2010 19:25
von Landeposten (gelöscht)
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Hallo Mongibella,sollte Dein Bruder etwa dieser eine,einzige Jugendliche gewesen sein der nicht die DDR verlassen wollte?


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#17

RE: DDR Mythos? "Studentischer und Jugendwiderstand"

in Mythos DDR und Grenze 22.02.2010 19:27
von Rainman2 | 5.754 Beiträge

Hallo zusammen,

da ich de facto in der Gegenbewegung des "Studentischen und Jugendwiderstandes" war, kann ich nur einige kleine Facetten der Gesellschaft aus meiner Sicht bringen.

Widerstandsherd Rockmusik: In der Rockmusik, selber gemacht oder nur zugehört, entwickelte sich sehr schnell eine Opposition zum Staat. Gerade der Versuch der Parteinomenklatura, die Kultur und Kunst fest in die gesamte politisch-ideologischen Arbeit einzuordnen, musste hier sofort zu einer Opposition führen. Ob das kleinliche Kritik an Kleidung, Haarschnitt und Auftreten war, ob Texte verboten wurden oder ob die Bands gar außer Landes getrieben oder ins Gefängnis gesteckt wurden, hier entstand eine wahre und ehrliche Opposition zum Staat. Und der Träger dieser Opposition war natürlich die Jugend, aus der heraus das Bedürfnis nach neuer musikalischer und textlicher Artikulation entsprang. Den Höhepunkt stellte dann sicher die DDR-eigene Punk-Szene dar. Opposition pur.

Widerstandsherd Kunst: Das habe ich mal von der Rockmusik getrennt, ohne dass ich behaupten will, Rockmusik wäre keine Kunst. Gerade die künstlerisch-intellektuelle Auseinandersetzung mit der Wirklichkeit stößt auf die Reibungspunkte, macht sie sichtbar und drängt zur Auseinandersetzung. Gerhard Branstner hat mal sinngemäß für die Literatur geschrieben, was ich gern auch auf die gesamte Kunst erweitern würde: "Kunst hat die Aufgabe, die Wirklichkeit um ihrer Möglichkeiten willen unmöglich zu machen". Betrachtet man sich die Entwicklungen in der Literatur, der bildenden Kunst, der Musik, der darstellenden Kunst, dann wird man immer wieder auf die Entfaltung verschiedener oppositioneller Kräfte stoßen. Auch hier preschten oft die jungen Künstler vor, da bei den etablierten Künstlern oft bereits stark das Bewusstsein zur Sache den Wunsch nach uneingeschränkter Auseinandersetzung mit der Wirklichkeit überlagerte.

Widerstandsherd Friedensbewegung: Wie jeder von seinem Staat überzeugte Soldat glaubte auch ich, dass ich mit meinem Dienst dem Frieden diene. Ich hielt also Friedensbewegungen in meinem Land für Unsinn. Es gab aber diese Bewegung und aus heutiger Sicht muss ich sagen: Durchaus auch zurecht. Wo Militär ist muss immer die kritische Auseinandersetzung mit demselben und seinem Auftrag sein. Unter dem Motto "Schwerter zu Pflugscharen" formierte sich eine durchaus große Zahl vor allem Jugendlicher in einer DDR-eigenen Friedensbewegung, die als Opposition zu Staatsdoktrin angesehen werden muss.

Widerstandsherd Lyrik- und Liedermacherszene: Ich habe die auch mal von der Kunst und der Rockmusik getrennt. In ihrer Außenwirkung war diese Szene nicht allzu groß. Aber hier habe ich sehr stark die Opposition gespürt, die sich bei den jungen, oft erst angehendenden Künstlern entfaltete. Der Wunsch, eine breite Arbeiterkultur und -kunst zu schaffen, führte zur Förderung von Zirkeln schreibender Arbeiter, zur Förderung von Singegruppen. Daraus entstanden zunehmen auch regelrechte Werkstätten mit durchaus offiziellem Charakter. Ich selbst konnte mich bei den zentralen Werkstattwochen der FDJ-Singebewegung durchaus davon überzeugen, dass auch hier eine lebendige Opposition am Werden und Wachsen war. Als beispielsweise 1987 ein Titel* durch den Zentralrat der FDJ verboten werden sollte, drohte die gesamte Beratergruppe sofort mit dem Rücktritt. Es kam zur Auseinandersetzung, der Zentralrat zog letztlich seine Forderung zurück. Das war, neben den Texten, sogar gelebte Opposition.

Soviel von meiner Seite zu dem Thema.

ciao Rainman


*Ich glaube es war von Udo Magister: "Man hat Dir das rote Buch genommen" - zum Parteirausschmiss von Gerhard Gundermann


"Ein gutes Volk, mein Volk. Nur die Leute sind schlecht bis ins Mark."
(aus: "Wer reißt denn gleich vor'm Teufel aus", DEFA 1977)


zuletzt bearbeitet 22.02.2010 19:32 | nach oben springen

#18

RE: DDR Mythos? "Studentischer und Jugendwiderstand"

in Mythos DDR und Grenze 22.02.2010 19:32
von Mongibella (gelöscht)
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Zitat von Landeposten
Hallo Mongibella,sollte Dein Bruder etwa dieser eine,einzige Jugendliche gewesen sein der nicht die DDR verlassen wollte?



Naja Landeposten, da gab es schon noch welche....kuck dich ruhig hier im Forum um....

Mara....


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#19

RE: DDR Mythos? "Studentischer und Jugendwiderstand"

in Mythos DDR und Grenze 22.02.2010 19:32
von Augenzeuge (gelöscht)
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Hallo mannomann,

geflüchtet sind aus der DDR immer mehrheitlich jüngere Leute. Früher und auch später. Damit meinte ich auch Leute um die 30. Auch die Opfer (Flüchtlinge) waren meist unter 30. Die meisten waren junge Männer zwischen 16 und 30 Jahren. Quelle: Doku Berlin

Etwa die Hälfte der Flüchtlinge, die zwischen 1949 und 1961 in den Westen kamen, waren Jugendliche unter 25 Jahren. (Quelle Notaufnahmelager Marienfelde)
Auch das Durchschnittsalter der Flüchtlinge in Prag betrug nur 28 Jahre.

Natürlich meine ich nicht nur Jugendliche bis 18 Jahre.

AZ


zuletzt bearbeitet 22.02.2010 19:36 | nach oben springen

#20

RE: DDR Mythos? "Studentischer und Jugendwiderstand"

in Mythos DDR und Grenze 22.02.2010 19:35
von mannomann14 | 625 Beiträge

Hallo Mara
Widerstand und Rebellion ist das Privileg der Jugend und es wäre schlimm,wenn es nicht so wäre,denn nur so Entwickeln sich Veränderungen, egal in welchen Bereichen.
Bei den Zahlen geht es mir darum,ich habe da eben ein anderes Bauchgefühl,ich halte das Verhältnis als ziemlich Ausgewogen.
mannomann


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