#61

RE: DDR Mythos: Die Staatssicherheit war nur eine Geheimpolizei aber alle hatten Angst?

in Mythos DDR und Grenze 21.02.2010 00:04
von CaptnDelta (gelöscht)
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Zitat von Rostocker

Zitat von CaptnDelta

Zitat von Rostocker
Man sollte es so sehen,wer glaubt der MAD und BND sind so demokratisch.Der sollte auch an den Klapperstorch glauben.

Mal 'ne Verstaendniss-Frage: Was hat den der BND oder der MAD mit der Linie XX des MfS gemeinsam?

-Th



-----------------------------------------------------------------------------------
Das gleiche wie euer Geheimdienst sich nicht vom Volke in die Karten schauen lassen.


Euer Geheimdienst? Wie kommste denn auf das schmale Brett?
Also kommt wieder mal nix aus deiner Ecke...

Es wurde vor kurzem hier im Thread angesprochen, das man, wenn man nichts sinnvolles beitragen kann, sich durchaus zurueckhalten darf.

-Th


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#62

RE: DDR Mythos: Die Staatssicherheit war nur eine Geheimpolizei aber alle hatten Angst?

in Mythos DDR und Grenze 21.02.2010 00:17
von EK 82/2 | 2.952 Beiträge

aus meiner sicht habe ich auch nichts gegen mad,bnd und konsorten.ich sehe es wie früher mit der stasi.auch wenn sie telefonate speichern,was wollen die von mir kleinen arbeiter schon haben.denen interessieren sicher ganz andere größen.nur ohne sie könnte es vielleicht saudreckig im land werden und so sehe ich es auch heute noch mit der stasi.


Alles was ich schreibe, ist nur meine Meinung und keine Feststellung.
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#63

RE: DDR Mythos: Die Staatssicherheit war nur eine Geheimpolizei aber alle hatten Angst?

in Mythos DDR und Grenze 21.02.2010 00:21
von DDR-ANDI (gelöscht)
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Hallo EK82/2 Stimme deiner Meinung ungeteilt zu.Diejenigen welche im Herbst 89 auf die Straße gegangen sind,waren zwar einige 100 000 aber bei 16 Mill Einwohnern der DDR für mich nicht das ganze Volk.Sinkender Lebensstandardt und Reisebeschränkungen waren meiner Ansicht nach wohl für die meisten Mitläufer der Demos der wahre Grund ihrer Teilnahme.Das was wir in der Schule über den Kapitalismus lernten, wollte keiner so richtig glauben.Heute können wir das jeden Tag Life erleben.Ich fage mich nur,wo sind Sie denn alle hin die unserem Volk Wohlstand ,Reisefreiheit ect.".keinen soll es schlechter gehen" versprochen haben.Die Realität der Solidargemeinschaft in der neu gewonnenen Demokratie messe ich persönlich an seinen schwächsten Gliedern.Die täglichen Berichte in Presse und Fernsehen über Kinderarmut,Verarmung der Alten,Suppenküchen,Billigeinkauf abgelaufener Lebensmittel,Gesundheitswesen instabil, spricht doch wohl für sich.Ich kann mir einfach nicht vorstellen, daß 16 mill DDR Bürger bei unserem Bildungsniveau dafür auf die Straße gegangen sind.Nun zuletzt nur noch eins,hätte Helmut Kohl oder einer seiner Vorgänger E.H. früher zu sich eingeladen und die DDR als selbständigen souveränen Staat anerkannt,wären die vom Volk geäußerten Wünsche und da bin ich mir absolut sicher schon viel viel eher in Erfüllung gegangen.


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#64

RE: DDR Mythos: Die Staatssicherheit war nur eine Geheimpolizei aber alle hatten Angst?

in Mythos DDR und Grenze 21.02.2010 00:24
von SCORN (gelöscht)
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Zitat von Augenzeuge


Hallo scorn,
ich denke dass dies genau der Punkt ist, der m. E. falsch ist. Wir haben das hier schon oft diskutiert, aber wir sind eigentlich immer zu der mehrheitlichen Meinung gekommen, dass es keine Alternative gab, eine Option also nicht machbar war. Dieser Zug war bereits seit Jahren abgefahren.



hallo AZ,
nun ist diese forum eine gute sache, aber der nabel der welt ist es durchaus nicht. selbst wenn man hier zu einer "mehrheitlichen meinung" kommt heißt dass ja noch lange nicht dass es der wahrheit letzter schluss ist. es gibt diesbezüglich ander meinungen welche ein möglich gewesenes szenario aufzeigen. der springenden punkt war, es war politisch nicht gewollt. und ich möchte hier behaupten dass im nov.89 die masse der DDR bevölkerung nicht die wiedervereinigung im sinn hatte, sondern politische veränderung, reisefreiheit etc.etc.

dass es ein halbes jahr später mit des volkes meinung, nach medialen dauerbeschuss in die gewünschte richtung, anders aus sah ist allerdings auch wahr.

gruss
SCORN


zuletzt bearbeitet 21.02.2010 00:27 | nach oben springen

#65

RE: DDR Mythos: Die Staatssicherheit war nur eine Geheimpolizei aber alle hatten Angst?

in Mythos DDR und Grenze 21.02.2010 00:27
von Augenzeuge (gelöscht)
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Zitat von DDR-ANDI
Ich kann mir einfach nicht vorstellen, daß 16 mill DDR Bürger bei unserem Bildungsniveau dafür auf die Straße gegangen sind.Nun zuletzt nur noch eins,hätte Helmut Kohl oder einer seiner Vorgänger E.H. früher zu sich eingeladen und die DDR als selbständigen souveränen Staat anerkannt,wären die vom Volk geäußerten Wünsche und da bin ich mir absolut sicher schon viel viel eher in Erfüllung gegangen.




Das Bildungsviveau hat man bei den ersten freien Wahlen deutlich gemerkt, nicht?

Du willst uns hier wirklich sagen, dass bei vollständiger Anerkennung der DDR durch die BRD die Wünsche des Volkes in der DDR erfüllt worden wären? Also war die BRD am Zusammenbruch der DDR letztlich noch schuld?
Das meinst du nicht wirklich so, Andy, oder?

AZ


zuletzt bearbeitet 21.02.2010 00:30 | nach oben springen

#66

RE: DDR Mythos: Die Staatssicherheit war nur eine Geheimpolizei aber alle hatten Angst?

in Mythos DDR und Grenze 21.02.2010 00:28
von CaptnDelta (gelöscht)
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SCORN,

Zitat von SCORN

Zitat von CaptnDelta
Es ging im Herbst 89 nicht darum wie's in der Bundesrepublik (oder Schweden, oder Neuseeland) war, sondern um wie es in der DDR war, und was man da nicht mehr wollte. Dazu gehoerte die SED und euer Koch- und Nachtwaechter-Verein.



du hast recht cptn. im herbst 89 war es wohl quer durch alle gesellschaftsschichten der DDR, einschliesslich NVA / VP, MfS und auch SED nebst blockparteien absolut klar, daß es so nicht weiter gehen konnte. es ging um viel aber mit sicherheit nicht um die deutsche einheit. dies wurde erst zielstrebig und konsequent von einer politischen seite her betrieben die ihre chance wahrnehmen wollte um geschichte zu schreiben. die option einer reformierten DDR ,welche durchaus machbar und von der mehrheit der DDR Bevölkerung gewollt gewesen wäre, spielte dabei keine rolle. ab einem bestimmten zeitpunkt war dann dieser prozess nicht mehr umzukehren.


Das wir jetzt tatsaechlich eine andere Baustelle, allerdings muss ich dir hier wiedersprechen. Man hechelte auch im Westen der Entwicklung hinterher, ein Beispiel Kohl's 10 Punkte Plan vom 28. Dezember, welcher praktisch schon am 4. Dezember durch die Entwicklung in der DDR Makulatur wurde. Die Montags-Demo's hoerten nicht im November auf, sondern gingen unvermindert weiter - allerdings ab dann ohne moegliche Repressionen seitens der DDR Organe. Dabei aenderte sich auch die Stimmung. Ab Dezember, spaetestens Januar war klar das die Einheit kommen wuerde:

...unbestimmt waren bis dahin nur die Modalitaeten (Para 23 oder 146 GG, dieser Punkt wurde mit den freien Wahlen im Maerz 1990 geklaert), wobei man im Westen damals immer noch hinterherhechelte (ich hatte damals ein paar Einblicke, da ich als frueherer "Ossie" bei der SPD aushalf).

Das man dann ab Februar -- in moeglichen Kurzschlussreaktion um Wahlchancen zu erhoehen -- Sachen verkuendete welche z.T. wirtschaftspolitischer Unsinn war (z.B. der 1:1 Umtausch) ist auch richtig, allerdings negiert dies die offentlichen Meinung zur Einheit Deutschlands nicht.

Ein gutes Buch zum Thema:

http://www.amazon.de/Tage-Innenansichten...66708324&sr=8-1

Zitat von SCORN
um auf deinen Koch- und Nachtwächter- Vereins Beitrag einzugehen: warum gleitest auch du ins unsachliche ab, solches hat keiner hier behauptet oder war es ironisch gemeint? daß dir sachliche argumente fehlen mag ich nicht glauben!

Nachdem hier allgelegentlich - sobald es um moegliche Ungerechtigkeiten gegenueber dem MfS geht - auf das Unrecht gegenueber den Koechen, Kraftfahrern und Waechtern hingewiesen wird, und von daher manchmal der Eindruck entsteht das dies eine der Hauptbeschaeftigungslinien des MfS gewesen sei: Sorry, war ironisch gemeint, ich vergass nur die entsprechenden Gaensefuesschen. Soll nicht wieder vorkommen.

-Th

EDIT: Umfrageergebniss


zuletzt bearbeitet 21.02.2010 03:11 | nach oben springen

#67

RE: DDR Mythos: Die Staatssicherheit war nur eine Geheimpolizei aber alle hatten Angst?

in Mythos DDR und Grenze 21.02.2010 00:34
von EK 82/2 | 2.952 Beiträge

Zitat von DDR-ANDI
...hätte Helmut Kohl oder einer seiner Vorgänger E.H. früher zu sich eingeladen und die DDR als selbständigen souveränen Staat anerkannt,wären die vom Volk geäußerten Wünsche und da bin ich mir absolut sicher schon viel viel eher in Erfüllung gegangen.


ja wäre ,glaube ich auch.aber geschichte belegt das die ddr seitens der brd immer ein abgeteiltes bundesland war wie auch ostpreußen,schlesien und pommern.letzte 3 muste kohl unter heimlichen tränen für den bezug der ddr im friedensvertrag abgeben.aber wer weis heute schon was davon von der jugend?in der schule lernt man heute was einige so an müll schreiben.
da halte ich mich lieber an tatsachen und nicht solch ein bockmist wie ich vorin schon schrieb.

einfügung:
Zitat von manudavehttp://www.stasi-folter.de/1.html



manudave,ich fing an zu lesen aber kam nur bis folgender stelle.zitat"...Die SED/PDS, eine totalitäre Partei, die die Alliierten fast 30 Jahre zum Schutz der Bundesrepublik Deutschland veranlasste..."

ich dachte immer es gab ein 4 mächteabkommen indem nicht der schutz der brd vor der sed geregelt wurde, sondern die besetzung deutschlands für mindestens 50 jahre und danach die möglichkeit vorsah aus dem waffenstillstandsvertrag zu friedensvertragsverhandlungen zu kommen.das wir nun früher zur wende schon einen freidensvertrag aushandelten war eher gorbatschow zu verdanken,sonst säßen die siegermächte noch heute in deutschland.na gut,die rußen sind weg und warum sitzen die amis heute noch mit stützpunkten in deutschland?beschützen sie deutschland heute vor den linken?man müßen die eine angst haben.

soviel schrott kann man sich wirklich nicht nüchtern rein ziehen,darum las ich nicht weiter.


Alles was ich schreibe, ist nur meine Meinung und keine Feststellung.
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#68

RE: DDR Mythos: Die Staatssicherheit war nur eine Geheimpolizei aber alle hatten Angst?

in Mythos DDR und Grenze 21.02.2010 03:43
von CaptnDelta (gelöscht)
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Zitat von SCORN
...snip...
und ich möchte hier behaupten dass im nov.89 die masse der DDR bevölkerung nicht die wiedervereinigung im sinn hatte, sondern politische veränderung, reisefreiheit etc.etc.

Sorry fuer die wiederholung, passt allerdings hierzu besser...


-Th


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#69

RE: DDR Mythos: Die Staatssicherheit war nur eine Geheimpolizei aber alle hatten Angst?

in Mythos DDR und Grenze 21.02.2010 04:00
von CaptnDelta (gelöscht)
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Zitat von DDR-ANDI
...snip...
Nun zuletzt nur noch eins,hätte Helmut Kohl oder einer seiner Vorgänger E.H. früher zu sich eingeladen und die DDR als selbständigen souveränen Staat anerkannt,wären die vom Volk geäußerten Wünsche und da bin ich mir absolut sicher schon viel viel eher in Erfüllung gegangen.

Zwei entscheidende Fehler:
(1) Die DDR war in ihrer Aussenpolitik nicht souveraen, Aussenpolitik fuer die DDR wurde in Moskau gemacht. Selbst wenn es eine solche Einladung gegeben haette, man haette in Moskau nicht erlaubt, diese warzunehmen. Honnecker musste mehrere geplante Besuche der Bundesrepublik auf Anordnung Moskaus absagen, erst Gorbatschow lies ihn knurrend gehen.
(2) Helmut Kohl konnte als Bundeskanzler nicht nilly-willy die Praeambel des Grundgesetz ausser Kraft setzen, dies haette einer Grundgesetzaenderung (2/3 Mehrheit im Bundestag *und* im Bundesrat) bedurft. Diese 2/3 Mehrheit waere eher schwierig zu bekommen gewesen, auch wenn Kohl das gewollt haette.

-Th


zuletzt bearbeitet 21.02.2010 04:06 | nach oben springen

#70

RE: DDR Mythos: Die Staatssicherheit war nur eine Geheimpolizei aber alle hatten Angst?

in Mythos DDR und Grenze 21.02.2010 09:01
von SCORN (gelöscht)
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hallo cptn.,
deine forsa umfrage vom 20.11.1989 will ich nicht anzweifeln. sehr interessant wäre die gleiche umfrage 14 tage, oder gar einem monat zu vor. ich bin mir ziemlich sicher dass das ergebniss etwas anders ausgesehen hätte, allerdings kann ich es nicht belegen. wir wissen beide auch dass die zeit in jenem herbst/winter mehr und schneller veränderungen brachte als sich die meisten in ost und west je hätten vorstellen können. im angesicht der geöffneten grenzen ab dem 11.11.89 kann man durchaus von einen meinungsrutsch beim ostdeutschen fussvolk ausgehen.

allerdings muss ich auch jenen recht geben die hier schreiben dass es nicht "das Volk" der DDR war, welches im Herbst 89 die wende einleitete. es mögen wohl einige hunderttausend gewesen sein die auf die straßen gingen. bezogen auf ca.16 mio war es aber trotzdem eine minderheit der bevölkerung, welche allerdings sehr aktiv handelte und somit die entwicklung maßgeblich bestimmte. hinzu kommt dass die allermeisten sehr wohl eine reformierte DDR wollten, bis hin zu den führenden köpfen der bürgerbewegten. der von mir sehr geschätzte herr schorlemmer bezeugt dass auch immer wieder. andere führenden köpfe dieser zeit sind mittler weile im politischen establishment dieser republik angekommen,die meisten freilich als hinterbänkler der 2.und 3. reihe.

ich will dies auch kurz an den beispielen der erstürmung von mfs liegenschaften und gebäuden versuchen darzustellen dass es so war. bei der "erstürmung" der normannenstraße waren im januar 90 bestenfalls 2-3000(wenn überhaupt) menschen die treibende kraft. mal die normalen plünderer und randalierer ausgenommen. genau so sah es in den bezirken bei den bv's und kd's aus. hier gesellten sich auch fast immer zu den "stürmenden" bürgerbewegten ein nicht geringer prozentsatz von ortsbekannten kleinkriminellen. jeder hier schreibende ehemalige angehöriger des Mfs wird dass so aus eigener erfahrung bestätigen können.der user röhnräuber hat es für die kd schmalkalden auch schon in diesem forum dargelegt. ich selbst war als zwangsläufiger (der bus verkehr war blockiert) zuschauer bei der belagerung der bv suhl. diese stellte sich für mich so dar: in der ersten reihe kinder!!! hinter denen die "garde der heldenmütigen bürgerbewegten" stand. ein umstand der auch heute noch meine einstellung zu diesen vorgängen von damals entscheident beeinflusst. aber schon in der dritten reihe standen stadt bekannte halbwelt persönlichkeiten auch dieser umstand erhöhte nicht gerade meine sympathie für das geschehen.

ich muss mich noch heute über die naivität oder gar verantwortungslosigkeit der damals verantwortlichen bürgerbewegten wundern, den sie spielten tatsächlich mit dem feuer(vielleicht war es aber auch kalkül?!). dass es nicht zu blutvergießen kam ist hier eindeutig den mfs mitarbeitern zu schulden, die bewaffnet sich nicht zu unbedachten handeln haben hinreissen lassen.

sorry für mein abschweifen vom thema, aber so ganz daneben ist es ja wohl auch nicht.

gruss
SCORN


zuletzt bearbeitet 21.02.2010 09:04 | nach oben springen

#71

RE: DDR Mythos: Die Staatssicherheit war nur eine Geheimpolizei aber alle hatten Angst?

in Mythos DDR und Grenze 21.02.2010 09:23
von GilbertWolzow | 3.633 Beiträge

Zitat von Rostocker
Man sollte es so sehen,wer glaubt der MAD und BND sind so demokratisch.Der sollte auch an den Klapperstorch glauben.


Zitat von CaptnDelta
Mal 'ne Verstaendniss-Frage: Was hat den der BND oder der MAD mit der Linie XX des MfS gemeinsam?

-Th


na @captn, auch wenn du die antwort selber weisst, will ich doch mal so nett sein...
bnd und mad und die ha XX bzw. abt. XX des mfs miteinander zu vergleichen hinkt etwas. aber sie hatten eines gemeinsam: sie "bearbeiteten" journalisten. die einen nutzen sie gerne als quellen bzw. um bestimmte artikel zu verfassen und suchen gleichzeitig löcher in den eigenen reihen.
die anderen, wollten damals wissen "wer ist wer" und wer darf überhaupt journalist werden. auch wenn die grenzen etwas fliessend sind, wo will man eine trennung ziehen ?

für bnd und mad war es nur eine kleine nebenbeschäftigung im grossen ganzen. für die ha XX bzw. abt. XX war es das tägliche geschäft.

übrigens, der bnd stellte sich ja immer nur als zeitungsleser in der öffentlichkeit da


* User in einem Forum wo ich mich von Vollpfosten als Verbrecher betiteln lassen muss *
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#72

RE: DDR Mythos: Die Staatssicherheit war nur eine Geheimpolizei aber alle hatten Angst?

in Mythos DDR und Grenze 21.02.2010 09:51
von Rainer-Maria-Rohloff (gelöscht)
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Guten Morgen zusammen, diese Forsa Umfrage wäre doch mal eine gute Wiederholung heute wert. Also der Ossi lehnt sich einmal ganz entspannt zurück und geht nochmal in sich.
Wollte ich nun oder wollte ich nicht, sofort gewendet werden. Zumal, heute lässt sich doch besser darauf eingehen, so mit Armut, HartzIV, Arbeitslosigkeit....aber nein, das war Humor zum frühen Morgen, diese drei Wörter, mit der man die heutige Gesellschaft ruck zuck umreisen kann.
Mal ernsthaft, heute mit dem Abstand zu gestern lässt sich doch vorurteilsfrei sagen: Ja, was wollte ich denn nun damals, wollte ich eine bessere DDR, oder schnell in den Westen?
Und das mit dem "schnell in den Westen", also das wurde doch nun nicht mehr vom DDR-Normalo gesteuert, das fing doch schon damit an...mit dem dussligen Zettel von Schabowski.
Etwas mehr Zeit hätte der DDR, der Opposition, ihrer Wirtschaft, ihrer Währung und, und, und gutgetan, aber doch nicht dieser völlig überstürzte Beitritt.
So bekam der Westen uns auf dem Tablett, nackt, ohne Blöße und das war ein Fehler, ein Riesenfehler, so sehe ich es noch heute.
Alles andere wäre später von ganz alleine gekommen, so Reise und Arbeitsfreiheit wie in Jugoslawien und macht doch mal hier im Forum eine Umfrage, wer es so sieht wie ich.
Logisch, wir holen das nicht zurück und ändern lässt sich auch nichts mehr, aber eine Betrachtung wäre es wert.
Also ich plädiere schonmal auf eine bessere DDR, war Arbeiter, hätte die Wende nicht gebraucht, weil, es ging der Familie gut, mir gut. Nur leichte Veränderungen, da hätte ich nicht nein gesagt, wäre auch der Letzte gewesen, der da etwas dagegen gehabt hätte.
Alles Andere wäre von ganz alleine gekommen, da bin ich mir sicher....weil der Mensch im Allgemeinen immer Zeit braucht, um Veränderungen zu verdauen.
Öfters mal zu Besuch in den Westen damals, und spätestens nach dem dritten Besuch hätten wir nicht mehr nur das Gold und Silber gesehen, sondern auch den Schmutz, den Abfall hinter den schön geputzten Fassaden der Häuser, den ganz normalen westdeutschen Mief, ohne jetzt jemand beleidigen zu wollen, denn den Alltagsmief gab es auch bei uns.
Es wäre dem lezten DDR-Bürger also ein Licht aufgegangen, so nach dem Motto....bei denen ist doch nicht alles Gold, was glänzt, und er hätte mit Kraft an seiner eigenen kleinen besseren DDR gearbeitet.
Wären wir deswegen "Unbelehrbar" gewesen, Jörg?. Das denke ich nicht und ich bin immer noch der Meinung, wir waren weit, sehr weit gegenüber dem eigentlich schon sich überlebten heutigen System, was sich krampfhaft selbst etwas vorlügt, um zu überleben.
Also, Angelo, du liebst doch den Quatsch mit den überflüssigen Fragen...so die "Hungerrestaurants", mach doch mal meine siehe oben Umfrage.

R-M-R


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#73

RE: DDR Mythos: Die Staatssicherheit war nur eine Geheimpolizei aber alle hatten Angst?

in Mythos DDR und Grenze 21.02.2010 09:59
von Merkur | 1.025 Beiträge

Zitat von CaptnDelta

Mal 'ne Verstaendniss-Frage: Was hat den der BND oder der MAD mit der Linie XX des MfS gemeinsam?

-Th


-----------------------------------------------------------------------------------
Ich erkenne da schon Parallelen.
1. Beide Strukureinheiten (ich nehme mal den MAD und die XX) waren Bestandteil zur Umsetzung der Sicherheitspolitik bzw. der Sicherheitsinteressen ihrers Staates.
2. Beide Strukureinheiten arbeiteten mit nachrichtendienstlichen/konspirativen Mittel und Methoden.
3. Beide Struktureinheiten arbeiteten mit den gleichen Mitteln und Methoden (MAD mit V-Leuten, Counter-Man, technischen Mitteln, Auswertung von Druck-und Presseerzeugnissen; die XX mit IM/IMB technischen Mitteln wie der 26 und ebenfalls mit der Auswertung von Druck- und Presseerzeugnissen)
4. Beide Struktureinheiten hatten einen konkreten Sicherungsgegenstand in Form von Behörden/Ministerien. Der MAD sicherte das BMVg und die Bundeswehr insgesamt, die XX sicherte die zentralen Organe und Einrichtungen des DDR-Staatsapparates, die Massenmedien usw.
5. Beide Struktureinheiten (MAD und XX) realisierten in ihren Sicherungsbereichen die entsprechende Abwehrwehrarbeit einschließlich der Durchführung von Sicherheitsüberprüfungen des Kaderbestandes.
6. In beiden Struktureinheiten führten die Mitarbeiter militärische Dienstgrade, schworen einen Eid und waren an Befehle gebunden.

Hans Detlev Becker schrieb einst: "Vereinfachend lässt sich sagen, dass der MAD Verfassungsschutz der Bundeswehr betreibt, nämlich mit geheim-dienstlichen Mitteln nachrichtendienstliche (äußere) und politische (innere) Bestrebungen gegen die Bundeswehr abwehrt."
Auch die XX beabeitete innere (politische) und äußere Bestrebungen, die gegen die Gesetze der DDR verstießen bzw. wo der Verdacht bestand, dass diese Bestrebungen gegen die Gesetzte der DDR verstoßen könnten.



zuletzt bearbeitet 21.02.2010 10:01 | nach oben springen

#74

RE: DDR Mythos: Die Staatssicherheit war nur eine Geheimpolizei aber alle hatten Angst?

in Mythos DDR und Grenze 21.02.2010 10:40
von Zermatt | 5.293 Beiträge

Hallo Merkur

mag sein das du da Parallelen erkennst,wenn ich aber den enormen Aufwand von Personal
und Material im Verhältniss zu der kleinen Bevölkerungszahl sehe,kommen mir doch meine Zweifel
das wir hier von einem ganz normalen Geheimdienst sprechen .



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#75

RE: DDR Mythos: Die Staatssicherheit war nur eine Geheimpolizei aber alle hatten Angst?

in Mythos DDR und Grenze 21.02.2010 10:52
von CaptnDelta (gelöscht)
avatar

Zitat von SCORN
hallo cptn.,
deine forsa umfrage vom 20.11.1989 will ich nicht anzweifeln. sehr interessant wäre die gleiche umfrage 14 tage, oder gar einem monat zu vor. ich bin mir ziemlich sicher dass das ergebniss etwas anders ausgesehen hätte, allerdings kann ich es nicht belegen. wir wissen beide auch dass die zeit in jenem herbst/winter mehr und schneller veränderungen brachte als sich die meisten in ost und west je hätten vorstellen können. im angesicht der geöffneten grenzen ab dem 11.11.89 kann man durchaus von einen meinungsrutsch beim ostdeutschen fussvolk ausgehen.



(Soweit ich weis die erste welche fuer beide Seiten hochgerechnet wurde)

Zitat von SCORN
allerdings muss ich auch jenen recht geben die hier schreiben dass es nicht "das Volk" der DDR war, welches im Herbst 89 die wende einleitete. es mögen wohl einige hunderttausend gewesen sein die auf die straßen gingen. bezogen auf ca.16 mio war es aber trotzdem eine minderheit der bevölkerung,

In Berlin, am 4ten November waren es ueber 1 Mio, d.h. ueber 10% der Bevoelkerung im wahlfaehigen Alter. Gibt's eigentlich noch einen Umbruch in einem anderen Land in dem es aehnlich deutliche demonstrationen gegeben hat? Das nicht die *ganze* Republik zu einer Demo kommen konnte sollte einleuchten. Von daher rechne mal Leipzig, Dresden, Rostock, Plauen, KMSt, Suhl, Erfurt, usw. zusammen, und Du kommst auf ein erkleckliches Suemmchen.
Es gab ja auch entsprechende Gegendemonstrationen der SED zu dieser Zeit, dazu koennte man auch mal die Zahlen zusammentragen, das wird allerdings schnell laecherlich.

Zitat von SCORN
... welche allerdings sehr aktiv handelte und somit die entwicklung maßgeblich bestimmte.

Sicher brauchte es eine Initialzuendung von Leuten, die bereit waren viel zu riskieren, und auch entsprechende Repressalien ertragen konnten. Das konnte nicht jeder. Diese Gruppe ebnete den Weg fuer spaetere Demonstrationen, in welchen dann *alle* Buerger bekunden konten, was sie wollten, ohne Gefaengniss oder aehnliches zu riskieren. Das diese spaeter dazugekommenen Buerger andere politische Ueberzeugungen haben konnten war auch den Initiatoren des Neuen Forum's klar. Es ging in erster Linie um freie Wahlen, um endlich zu wissen was das Volk wollte.

Zitat von SCORN
hinzu kommt dass die allermeisten sehr wohl eine reformierte DDR wollten, bis hin zu den führenden köpfen der bürgerbewegten. der von mir sehr geschätzte herr schorlemmer bezeugt dass auch immer wieder.

Viele der Gruender des Neuen Forums, das ist moeglich. Allerdings waren diese *auch* nicht demokratisch legitimiert. Von daher war die Hauptforderung nach freien Wahlen. Was die Buergerbewegung als erstes einte war den absoluten Machtanspruch der SED zu brechen. Nachdem dies gelungen war, wurden sehr schnell sehr verschiedene Meinungen ueber das weitere Vorgehen laut, und erste Risse in der Einigkeit des Neuen Forum's tauchten auf. Ist auch kein Wunder, das sich die Leute als erstes zusammenfanden um *gegen* etwas vorzugehen. Nachdem dieses *etwas* keine Gefahr mehr darstellte, besann man sich auf die eigenen Ziele *fuer* die man stand. Die waren nicht unbedingt mehr die gleichen.

Zitat von SCORN
andere führenden köpfe dieser zeit sind mittler weile im politischen establishment dieser republik angekommen,die meisten freilich als hinterbänkler der 2.und 3. reihe.

Nicht jeder der gut einen Protest gegen das Establishment organisieren kann ist genauso gut im zerreibenden Geschaeft der Politik in einer Demokratie. Ich wuerde das sogar fuer die meisten ausschliessen.

Zitat von SCORN
ich will dies auch kurz an den beispielen der erstürmung von mfs liegenschaften und gebäuden versuchen darzustellen dass es so war. bei der "erstürmung" der normannenstraße waren im januar 90 bestenfalls 2-3000(wenn überhaupt) menschen die treibende kraft. mal die normalen plünderer und randalierer ausgenommen. genau so sah es in den bezirken bei den bv's und kd's aus. hier gesellten sich auch fast immer zu den "stürmenden" bürgerbewegten ein nicht geringer prozentsatz von ortsbekannten kleinkriminellen.

Du hast da die IM's des MfS vergessen, die da mehr als regelmaessig in vorderster Reihe standen (oder waren das die Kleinkriminellen?) In manchen Gegenden soll das sogar demographisch recht spuerbar gewesen sein, auch weiss man das diese "Demonstranten" sich in der Regel sehr "stuermisch" verhalten haben.

Zitat von SCORN
jeder hier schreibende ehemalige angehöriger des Mfs wird dass so aus eigener erfahrung bestätigen können.der user röhnräuber hat es für die kd schmalkalden auch schon in diesem forum dargelegt. ich selbst war als zwangsläufiger (der bus verkehr war blockiert) zuschauer bei der belagerung der bv suhl. ....

Es kommt hier sicher viel auf die Zeitschiene an (zwischen Oktober und Dezember passierte ein ganzer Haufen), allerdings war es unuebersehbar das die Krenz-Regierung als auch die MfS-Mitarbeiter bzgl. des MFS zumindest ab November/Dezember den Zeichen der Zeit hinterherrannten. Ab dieser Zeit sah man in der Bevoelkerung das MfS als eine laestige Zecke, die einfach nicht aufgeben wollte, und sich laufend in etwas anderes verbiss. Die Aktivitaeten der 'Firma' zu dieser Zeit waren immer mindestens 2-3 Wochen hinter dem, was man in der Oeffentlichkeit erwartete.

Zitat von SCORN
ich muss mich noch heute über die naivität oder gar verantwortungslosigkeit der damals verantwortlichen bürgerbewegten wundern, den sie spielten tatsächlich mit dem feuer(vielleicht war es aber auch kalkül?!). dass es nicht zu blutvergießen kam ist hier eindeutig den mfs mitarbeitern zu schulden, die bewaffnet sich nicht zu unbedachten handeln haben hinreissen lassen.

Und ich wundere mich heute manchmal ueber die Naivitaet zu glauben, das diese Waffen dem MfS zu dieser Zeit irgendwas genuetzt haben koennten. Der eindeutige Verlierer, in dem Fall das man sich zu "unbedachten handeln" haette hinreissen lassen, waeren *alle* Mitarbeiter des MfS gewesen. Von daher wundere ich mich eher, das dies in schoener Regelmaessigkeit den Mitarbeitern des MfS zugute gehalten wird.

Servus,
-Th


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#76

RE: DDR Mythos: Die Staatssicherheit war nur eine Geheimpolizei aber alle hatten Angst?

in Mythos DDR und Grenze 21.02.2010 11:01
von seaman | 3.487 Beiträge

Zitat von Zermatt
Hallo Merkur

mag sein das du da Parallelen erkennst,wenn ich aber den enormen Aufwand von Personal
und Material im Verhältniss zu der kleinen Bevölkerungszahl sehe,kommen mir doch meine Zweifel
das wir hier von einem ganz normalen Geheimdienst sprechen .



Dieser kleine Staat hatte wohl auch viele Feinde..

seaman


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#77

RE: DDR Mythos: Die Staatssicherheit war nur eine Geheimpolizei aber alle hatten Angst?

in Mythos DDR und Grenze 21.02.2010 11:17
von CaptnDelta (gelöscht)
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Gilbert, Merkur,

es ging mir nicht um die operativen Details. Das die relativ aehnlich sind duerfte wohl jedem der in diesem Thread postet klar sein. Es ging mir um die Zielstellung der Taetigkeit:

Von daher: Spioniert der BND oder der MAD *legal* gegen *moegliche* Opposition aus Parteien, Kirchen, Kultur, oder "politischem Untergrund"?

-Th

PS: Im uebrigen duerfte klar sein das das "Stoeckchen" von @Rostocker diesen Thread zum Entgleisen bringt, da man sich nun nicht mehr mit dem eigentlichen Thema befassen muss. Von daher werde ich die Beitraege zum Thema BND/MAD in einen eigenen Thread abtrennen.


zuletzt bearbeitet 21.02.2010 11:29 | nach oben springen

#78

RE: DDR Mythos: Die Staatssicherheit war nur eine Geheimpolizei aber alle hatten Angst?

in Mythos DDR und Grenze 21.02.2010 11:18
von Merkur | 1.025 Beiträge

Zitat von Zermatt
Hallo Merkur

mag sein das du da Parallelen erkennst,wenn ich aber den enormen Aufwand von Personal
und Material im Verhältniss zu der kleinen Bevölkerungszahl sehe,kommen mir doch meine Zweifel
das wir hier von einem ganz normalen Geheimdienst sprechen .



Die Linie XX des MfS, auf die sich mein Beitrag bezog, hatte insgesamt einen Mitarbeiterbestand von 461 Mitarbeitern im Ministerium und ca. 1.000 Mitarbeitern in den Bezirksverwaltungen. Dazu kamen noch einzelne Mitarbeiter in den Kreisdienststellen, so dass es insgesamt um die 2.000 Mitarbeiter auf der Linie XX waren.Im Verhältnis dazu standen 17 Millionen Einwohner in der DDR.
Das ASBw/der MAD hatte in den 1980er Jahren auch ca. 2.000 Bedienstete. Auf die Anzahl der Soldaten der Bundeswehr zur damaligen Zeit gerechnet, ich gehe mal von ca. 350.000 Soldaten aus, war der Prozentsatz entsprechend höher als im Vegleich die Linie XX zur Bevölkerung der DDR



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#79

RE: DDR Mythos: Die Staatssicherheit war nur eine Geheimpolizei aber alle hatten Angst?

in Mythos DDR und Grenze 21.02.2010 11:31
von Merkur | 1.025 Beiträge

Zitat von CaptnDelta
Gilbert, Merkur,

es ging mir nicht um die operativen Details. Das die relativ aehnlich sind duerfte wohl jedem der in diesem Thread postet klar sein. Es ging mir um die Zielstellung der Taetigkeit:

Von daher: Spioniert der BND oder der MAD *legal* gegen *moegliche* Opposition aus Parteien, Kirchen, Kultur, oder "politischem Untergrund"?

-Th



Hast Du Dich mal mit den MAD-Affären hinsichtlich der Personen Franz-Josef Strauß und Günter Kießling beschäftigt ? Das solltest Du mal detailliert tun. Und wenn Du gerade dabei bist, beschäftige Dich doch mal mit dem Abhörskandal des MAD und dem damit im Zusammenhang stehenden Rückrtitt von Georg Leber.



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#80

RE: DDR Mythos: Die Staatssicherheit war nur eine Geheimpolizei aber alle hatten Angst?

in Mythos DDR und Grenze 21.02.2010 11:42
von CaptnDelta (gelöscht)
avatar

Zitat von Merkur

Zitat von Zermatt
Hallo Merkur

mag sein das du da Parallelen erkennst,wenn ich aber den enormen Aufwand von Personal
und Material im Verhältniss zu der kleinen Bevölkerungszahl sehe,kommen mir doch meine Zweifel
das wir hier von einem ganz normalen Geheimdienst sprechen .



Die Linie XX des MfS, auf die sich mein Beitrag bezog, hatte insgesamt einen Mitarbeiterbestand von 461 Mitarbeitern im Ministerium und ca. 1.000 Mitarbeitern in den Bezirksverwaltungen. Dazu kamen noch einzelne Mitarbeiter in den Kreisdienststellen, so dass es insgesamt um die 2.000 Mitarbeiter auf der Linie XX waren.Im Verhältnis dazu standen 17 Millionen Einwohner in der DDR.
Das ASBw/der MAD hatte in den 1980er Jahren auch ca. 2.000 Bedienstete. Auf die Anzahl der Soldaten der Bundeswehr zur damaligen Zeit gerechnet, ich gehe mal von ca. 350.000 Soldaten aus, war der Prozentsatz entsprechend höher als im Vegleich die Linie XX zur Bevölkerung der DDR


Schoenen Gruss vom Milchmaedchen.

Mach mer mal 'nen richtigen Vergleich: Wieviele Mitarbeiter hatte die HA I (wirst mir zustimmen am ehesten vergleichbar zum MAD [ASBw]). Und wieviele NVA + GT Angehoerige gab es in der DDR?
Wie steht das im Verhaeltniss zu deinen genannten 2000/350,000?
Wieviele IM hatte man? Wieviele hat der MAD?

....
-Th


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