#1

RE: Vom Umgang der Bundeswehr mit Ritterkreuzträgern und NVA-Soldaten

in Themen vom Tage 16.02.2010 22:52
von Rainer-Maria-Rohloff (gelöscht)
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Israel, das wäre wieder ein Extrathema wert. Der hier stehende Vergleich wurde von Admin RAINMAN2 entfernt. Die DDR wird schon gewusst haben, warum sie da auf Distanz ging. Ich muss immer so lächeln und besitzt dieses Land nicht X Atomsprengköpfe und regt sich über den entfernten Nachbarn auf, der gerade mal dabei ist,nur eine Bombe zu basteln.
Ob nun zu friedlichen Zwecken oder weil er sie ausprobieren will, das steht auf einem anderen Blatt. Aber wenn ich selber reichlich habe, so die Juden, was will ich mich da aufregen?
Diese Logik leuchtet mir nicht ganz ein?.

R-M-R


Anmerkung Rainman2:
Eine kritische Auseinandersetzung mit der Siedlungspolitik ist das eine. Einen aus historischer Sicht beleidigenden Vergleich für das Volk Isreals kann ich hier nicht tolerieren.


zuletzt bearbeitet 16.02.2010 23:25 | nach oben springen

#2

RE: Vom Umgang der Bundeswehr mit Ritterkreuzträgern und NVA-Soldaten

in Themen vom Tage 16.02.2010 22:55
von seaman | 3.487 Beiträge

Zitat von Sonny

Und die Bundesrepublik bekannte sich ja auch dazu, etwa zur besonderen Verantwortung gegenüber Israel



Irgendwie scheint Dir die Geschichte zwischen der Bundesrepublik D. und Israel nicht ganz geläufig zu sein....

seaman


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#3

RE: Vom Umgang der Bundeswehr mit Ritterkreuzträgern und NVA-Soldaten

in Themen vom Tage 16.02.2010 22:57
von icke46 | 2.593 Beiträge

Hallo, RMR,

ein bisschen machst Du nun aber den grossen Vereinfacher: Ich würde den Staat Israel nie mit den Juden gleichsetzen. Ich habe mit der israelischen Siedlungspolitik auch meine Probleme, auch zum Beispiel damit, dass man sich in Deutschland unbeliebt macht, wenn man etwas gegen diese Politik sagt - aber zwischen Israel und "den Juden" mache ich schon einen Unterschied.

Gruss

icke



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#4

RE: Vom Umgang der Bundeswehr mit Ritterkreuzträgern und NVA-Soldaten

in Themen vom Tage 16.02.2010 23:10
von Sonny (gelöscht)
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Zitat von Rainer-Maria-Rohloff
Israel, das wäre wieder ein Extrathema wert. Der hier stehende Vergleich wurde von Admin RAINMAN2 entfernt.



Also, Nazi-Vergleiche sind ja immer sehr problematisch --- aber in bezug auf Israel sollten sie sich eigentlich von vorneherein verbieten.

Findest du nicht auch?

Anmerkung Rainman2:
Zumindest ich finde das auch so, Sonny. Deshalb kann ich das Zitat nicht stehen lassen.


Zitat
Die DDR wird schon gewusst haben, warum sie da auf Distanz ging.



Weil sie sich der Verantwortung, die sich aus der deutschen Geschichte ergab, eben nicht stellen wollte.

Zitat
Ich muss immer so lächeln und besitzt dieses Land nicht X Atomsprengköpfe und regt sich über den entfernten Nachbarn auf, der gerade mal dabei ist,nur eine Bombe zu basteln.
Ob nun zu friedlichen Zwecken oder weil er sie ausprobieren will, das steht auf einem anderen Blatt.



Der Staat Israel kann nur mit einer starken Armee existieren --- jede andere Vorstellung ist wirklichkeitsfremd.


zuletzt bearbeitet 16.02.2010 23:27 | nach oben springen

#5

RE: Vom Umgang der Bundeswehr mit Ritterkreuzträgern und NVA-Soldaten

in Themen vom Tage 16.02.2010 23:12
von Sonny (gelöscht)
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Zitat von seaman
Irgendwie scheint Dir die Geschichte zwischen der Bundesrepublik D. und Israel nicht ganz geläufig zu sein...



Doch, natürlich --- sonst hätte ich das Thema ja nicht angesprochen.

Oder was konkret glaubst du, besser zu wissen?


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#6

RE: Vom Umgang der Bundeswehr mit Ritterkreuzträgern und NVA-Soldaten

in Themen vom Tage 16.02.2010 23:14
von wosch (gelöscht)
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[quote="Rainer-Maria-Rohloff"]
Die DDR wird schon gewusst haben, warum sie da auf Distanz ging.

;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;

Klar Rainer Maria Rohloff, wenn man gerade soviel hat daß es mal nur für sich selber reichen tut und vom besten "Freund" auch noch bis aufs Hemd ausgeplündert wurde, kann man sich eine Beziehung zu einem Staat, der finanzielle Wiedergutmachungswünsche stellt nicht leisten und überläßt daß dem der von seinen "Freunden" besser behandlt wird! Der Jude zählte doch in der DDR auch nur ab einer bestimmten Stellung, etwa wie Hermann Axen, oder einige Schriftsteller, die sich gut zum "Vorzeigen"
eigneten. Wenn Du meinst, daß es noch nicht genug Atombomben auf der Welt gibt, dann setz Dich doch mal dafür ein, daß Al Kaida und die Taliban auch noch ein paar Dinger bekommen. Dir scheint ja egal zu sein, von wem Du son Ding auf Deine Birne bekommen tätest!
Schönen Gruß aus Kassel.


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#7

RE: Vom Umgang der Bundeswehr mit Ritterkreuzträgern und NVA-Soldaten

in Themen vom Tage 16.02.2010 23:16
von seaman | 3.487 Beiträge

Es war die Bundesrepublik und nicht die DDR die Kriegsverbrecher und SS-Leute in den Nahen Osten entsandte um die Feinde Israels in den Anfangsjahren militärisch und geheimdienstlich aufzurüsten.
Ein Attentat auf Adenauer 1952 war sicher auch nicht ein freundlicher Akt seitens Israels.

seaman


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#8

RE: Vom Umgang der Bundeswehr mit Ritterkreuzträgern und NVA-Soldaten

in Themen vom Tage 16.02.2010 23:19
von Rostocker | 7.716 Beiträge

Zitat von Sonny

Zitat von Ari@D187
Die Bundesrepublik war nicht Rechtsnachfolger, sondern identisch mit dem deutschen Reich.



Zumindest juristisch war das so, ja.

Und die Bundesrepublik bekannte sich ja auch dazu, etwa zur besonderen Verantwortung gegenüber Israel --- während sich die DDR hier "vornehm heraushielt"...



----------------------------------------------------------------------------------
Wer soll sich denn als Rechtsnachfolger des dritten Reiches bezeichnen,etwa die Kommunisten oder die Sozialdemokraten.Nein die haben zusammen mit den Juden im KZ gesessen.Nein Rechtsnachfolger sind,Firmen und Unternehmen die das dritte Reich am Leben erhalten haben.Aus reinen Profit und das ist der Kapitalismus.Und der sollte sich schuldig fühlen.Aber wie kann man den Kapitalismus am Pranger stellen wenn man in ihn lebt.


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#9

RE: Vom Umgang der Bundeswehr mit Ritterkreuzträgern und NVA-Soldaten

in Themen vom Tage 16.02.2010 23:31
von Rainer-Maria-Rohloff (gelöscht)
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Halt mal Wolfgang. " vom besten Freund bis auf das Hemd ausgeplündert", also mein älterer Freund, du scheinst da vollkommen die Politik der verbrannten Erde vergessen zu haben, die die Nazis in der großen Sowjetunion angewand haben?
Verwechsle mal hier nicht Ursache mit Wirkung. Wer hatte angefangen, doch dein Lieblingsfreund Stalin nicht etwa, Mann aus Kassel und wer hatte Hitler aufgebaut, wenn nicht das Kapital, unter anderem die IG Farben und X Andere große Industrielle im Glauben, das er den Kommunisten den Garaus macht, was er dann auch...


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#10

RE: Vom Umgang der Bundeswehr mit Ritterkreuzträgern und NVA-Soldaten

in Themen vom Tage 16.02.2010 23:44
von Sonny (gelöscht)
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Zitat von seaman
Es war die Bundesrepublik und nicht die DDR die Kriegsverbrecher und SS-Leute in den Nahen Osten entsandte um die Feinde Israels in den Anfangsjahren militärisch und geheimdienstlich aufzurüsten.



Quelle?

Zitat
Ein Attentat auf Adenauer 1952 war sicher auch nicht ein freundlicher Akt seitens Israels.



Dahinter steckte nicht der Staat Israel, sondern (mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit) ein Überrest der Irgun-Bewegung um Menachem Begin, der eine Annäherung zwischen der Bundesrepublik und Israel (in Form der Wiedergutmachungszahlungen) verhindern wollte.


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#11

RE: Vom Umgang der Bundeswehr mit Ritterkreuzträgern und NVA-Soldaten

in Themen vom Tage 16.02.2010 23:46
von Sonny (gelöscht)
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Zitat von Rostocker
Wer soll sich denn als Rechtsnachfolger des dritten Reiches bezeichnen,etwa die Kommunisten oder die Sozialdemokraten.Nein die haben zusammen mit den Juden im KZ gesessen.Nein Rechtsnachfolger sind,Firmen und Unternehmen die das dritte Reich am Leben erhalten haben.Aus reinen Profit und das ist der Kapitalismus.Und der sollte sich schuldig fühlen.Aber wie kann man den Kapitalismus am Pranger stellen wenn man in ihn lebt.



Das war die offizielle DDR-Propaganda, ja.

Aber objektiv sah es natürlich anders aus --- und dies wurde auch von israelischer Seite immer wieder betont.


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#12

RE: Vom Umgang der Bundeswehr mit Ritterkreuzträgern und NVA-Soldaten

in Themen vom Tage 16.02.2010 23:51
von wosch (gelöscht)
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Zitat von Rainer-Maria-Rohloff
Halt mal Wolfgang. " vom besten Freund bis auf das Hemd ausgeplündert", also mein älterer Freund, du scheinst da vollkommen die Politik der verbrannten Erde vergessen zu haben, die die Nazis in der großen Sowjetunion angewand haben?
Verwechsle mal hier nicht Ursache mit Wirkung. Wer hatte angefangen, doch dein Lieblingsfreund Stalin nicht etwa, Mann aus Kassel und wer hatte Hitler aufgebaut, wenn nicht das Kapital, unter anderem die IG Farben und X Andere große Industrielle im Glauben, das er den Kommunisten den Garaus macht, was er dann auch...




;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;

Jetzt hast Du aber was durcheinander gebracht mein lieber Rainer. Krieg hin oder her, das Thema hatten wir schon öfters, damit brauchst Du hier nicht ankommen. Wenn wir Hier vom Ausplündern durch die "Freunde" reden, dann frage ich mich, was hat das mit Deinem Verständnis für die Kriegsschuld zu tun. Nach Deinem Verständnis saßen die Bösen doch im Westen und die DDR war nicht deren Nachfolger. Wenn es so war, dann müßtest Du diese Ausplünderung durch die Freunde zumindestens als falsche Maßnahme betrachten!! Im Übrigen hatte man mir noch zu DDR-Zeiten ain der Grundschule erzählen wollen, die "Freunde" unter Stalin hätten in der DDR alles heile gemacht und nicht außer Land gebracht!! Was natürlich so nicht stimmte!!
Schönen Gruß aus Kassel.


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#13

RE: Vom Umgang der Bundeswehr mit Ritterkreuzträgern und NVA-Soldaten

in Themen vom Tage 16.02.2010 23:56
von Wolle76 (gelöscht)
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Vieleicht sollten wir einen neuen Thread aufmachen:

Warum waren die Beziehungen der DDR zu Israel andere als der der BRD ?


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#14

RE: Vom Umgang der Bundeswehr mit Ritterkreuzträgern und NVA-Soldaten

in Themen vom Tage 16.02.2010 23:57
von seaman | 3.487 Beiträge

Sonny,
der Nahe Osten war für Jahre meine "Spielwiese".
Ein paar von den arischen Typen,die teilweise zum Islam konvertierten,habe ich noch selber erlebt.
Aber auch andere Namen sollten man sich mal zu Gemüte führen:
Der Chefideologe des Reichspropagandaministeriums Johann von Leers z.B.,später Dr.Amin ben Omar von Leers.Wer übersetzte z.b. "Mein Kampf" ins Arabische-....?Wer entwickelte und baute Nassers Raketen gegen Israel?
Syrien,Sudan.....
Stunden könnte man schreiben.....
Ich habe nicht die Absicht hier Geschichtsunterricht zu erteilen bzw. Namen und Fakten einzustellen,die Du dann mühsam für Antworten ergoogelst....es würde das Thema sprengen,obwohl es zum
Umgang mit Ritterkreuzträgern in der Bundesrepublik passt.
Soviel zu,was glaubst Du besser zu wissen.


seaman


zuletzt bearbeitet 17.02.2010 00:02 | nach oben springen

#15

RE: Vom Umgang der Bundeswehr mit Ritterkreuzträgern und NVA-Soldaten

in Themen vom Tage 17.02.2010 00:53
von Sonny (gelöscht)
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@ Seaman

Daß einige Altnazis nach 1945 in verschiedenen arabischen Ländern lebten und wirkten, ist bekannt.

Du hattest jedoch geschrieben:

Zitat von seaman
Es war die Bundesrepublik und nicht die DDR die Kriegsverbrecher und SS-Leute in den Nahen Osten entsandte um die Feinde Israels in den Anfangsjahren militärisch und geheimdienstlich aufzurüsten.



Das hatte ich so verstanden, daß solche Leute ganz offiziell von Bonn beauftragt worden seien, gegen Israel zu agitieren --- und dafür hätte ich gerne eine (halbwegs seriöse) Quelle gehabt.

Aber da hatte ich dich wohl nicht richtig verstanden, d.h. so etwas hat es dann offenbar doch nicht gegeben.


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#16

RE: Vom Umgang der Bundeswehr mit Ritterkreuzträgern und NVA-Soldaten

in Themen vom Tage 17.02.2010 01:04
von CaptnDelta (gelöscht)
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Zitat von seaman
[snip]
Aber auch andere Namen sollten man sich mal zu Gemüte führen:
Der Chefideologe des Reichspropagandaministeriums Johann von Leers z.B.,später Dr.Amin ben Omar von Leers.Wer übersetzte z.b. "Mein Kampf" ins Arabische-....?Wer entwickelte und baute Nassers Raketen gegen Israel
[snip]

von Leers wurde von der Bundesrepublik in den Nahen Osten entsandt? Na, das ist mal was neues. Bisher hatte ich immer geglaubt das der ausgebuechst war, und das die Bundesrepublik ihn *zurueckhaben* wollte.

Von Leers gilt uebrigens hier bei einigen schraegen Voegeln als das Generalbeispiel und -beweis das Nazismus und Islam das gleiche sind...

-Th


zuletzt bearbeitet 17.02.2010 01:05 | nach oben springen

#17

RE: Vom Umgang der Bundeswehr mit Ritterkreuzträgern und NVA-Soldaten

in Themen vom Tage 17.02.2010 01:23
von seaman | 3.487 Beiträge

Captn,
der thread wird garantiert wieder verschoben.
Der Eine glaubt,der Andere ...
Dr.Wilhelm Voß?
Fakt ist:
Hätte man in der früheren Bundesrepublik diese Typen aus dem Verkehr gezogen,wären sie nicht dort aufgetaucht.

seaman


zuletzt bearbeitet 17.02.2010 01:37 | nach oben springen

#18

RE: Vom Umgang der Bundeswehr mit Ritterkreuzträgern und NVA-Soldaten

in Themen vom Tage 17.02.2010 08:42
von CaptnDelta (gelöscht)
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Zitat von seaman
Captn,
der thread wird garantiert wieder verschoben.

Normalerweise nicht solange hier nicht irgendwelche Sprueche stehen welche das Forum im allgemeinen laecherlich machen.

Allerdings wird's langsam doch recht off-topic, von daher denke ich drueber nach den Thread zu Israel abzutrennen (nicht unbedingt in den internen Bereich zu verschieben)

Zitat von seaman
Der Eine glaubt,der Andere ...
Dr.Wilhelm Voß?

Nun kommen wir von Kriegsverbrechern, welche von Deutschland aus nach Aegypten entsandt wurden, zu Wirtschaftleuten und Ingenieuren, die nach Aegypten auswanderten. Leute, die im 3ten Reich auch an Ruestungsprojekten arbeiteten, und welche, nachdem sie mehrere Jahre bei den Sowjets, den Englaendern und in Frankreich ihre Schuld "abgedient" hatten -unter anderem um dort Raketen zu entwickeln- zurueck nach Deutschland kamen und es dort nix anderes zu tun gab als Kabinenroller und Mopeds zu entwickeln. Das die auf Nagib's Offerte ansprangen ist irgendwie verstaendlich, es konnte eben nicht jeder ein Manfred von Ardenne sein.

Es gab ganze Abteilungen die da von Daimler-Benz, Messerschmidt, ZF usw. Richtung Aegypten (oder in andere Gegenden der Welt) zogen. In der DDR nannte die Regierung das gleiche Phaenomen "wirtschaftliches Ausbluten" (und manche die Marktwirtschaft noch nicht begriffen haben tun das heute noch).

Zitat von seaman
Fakt ist:
Hätte man in der früheren Bundesrepublik diese Typen aus dem Verkehr gezogen,wären sie nicht dort aufgetaucht.

Wie denn aus dem Verkehr ziehen? So wie in der DDR die Ausreise verhindern und 'ne Mauer bauen? Damit waere man genauso unglaubwuerdig geworden wie es die DDR nach 1961 wurde. Die Leute hatten ihre Strafe abgesessen oder abgediehnt. Warum nochmal bestrafen?
Es wurde allerdings versucht, so gut wie moeglich auf diese 'Aussiedlungen' zu reagieren, z.B. wurde auch aus diesem Grund Anfang der 1950er der Paragraph 109h StGB beschlossen.
Etwas spaeter forderte Golda Meir von der deutschen Regierung, das man von Leuten, die moeglicherwiese nach Aegypten gehen koennten die Reisepaesse einzieht. Dem damals nachzugeben waere vergleichbar als wenn man heute jemanden der in der DDR bei Carl-Zeiss in der Ruestungs- oder Spionageproduktion gearbeitet hat, oder jemanden der in der HVA/SWT gearbeitet hat, den Reisepass einziehen wuerde (auf die Reaktion waere ich hier gespannt).

Sogar David Ben Gurion (und etliche andere israelische Politiker) warnten seinerzeit davor, die deutschen Raketenforscher, die in Aegypten als 'Gastarbeiter' taetig waren, mit dem deutschen Volk oder deren Regierung gleichzusetzen - richtungsweisend fuer eine tatsaechliche Aussoehnung.

Zitat von seaman
Es war die Bundesrepublik und nicht die DDR die Kriegsverbrecher und SS-Leute in den Nahen Osten entsandte um die Feinde Israels in den Anfangsjahren militärisch und geheimdienstlich aufzurüsten.

Gibts da jetzt wirklich Quellen dafuer?

-Th


zuletzt bearbeitet 17.02.2010 08:51 | nach oben springen

#19

RE: Vom Umgang der Bundeswehr mit Ritterkreuzträgern und NVA-Soldaten

in Themen vom Tage 17.02.2010 09:16
von seaman | 3.487 Beiträge

Ausgangspunkt der Diskussion war die angeblich vorbildliche,kontinuierliche Unterstützung der Bundesrepublik des Staates Israel.Das stimmt einfach nicht.
In den Anfangsjahren war es immerhin möglich Minister in Adenauers Kabinett zu werden,wer die militärischen Gegner Israels,Ägypten und Syrien,unter dem Motto:"Den Judenstaat ins Meer zurückwerfen",auf allen Ebenen unterstützte.
Es ist doch wohl egal,ob es deutsche "Wirtschaftsfachleute" oder Techniker waren die die Gegner Israels stark machten.Schliesslich waren auch noch genügend Militärs und Geheimdienstler dabei involviert-mit bundesdeutschem Pass.
Wirtschaftliches Ausbluten...Auswanderer...Marktwirtschaft....die Vergleiche hinken nicht nur.

seaman


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#20

RE: Vom Umgang der Bundeswehr mit Ritterkreuzträgern und NVA-Soldaten

in Themen vom Tage 17.02.2010 09:27
von seaman | 3.487 Beiträge

Zitat von CaptnDelta


Etwas spaeter forderte Golda Meir von der deutschen Regierung, das man von Leuten, die moeglicherwiese nach Aegypten gehen koennten die Reisepaesse einzieht.
Dem damals nachzugeben waere vergleichbar als wenn man heute??? jemanden der in der DDR bei Carl-Zeiss in der Ruestungs- oder Spionageproduktion gearbeitet hat, oder jemanden der in der HVA/SWT gearbeitet hat, den Reisepass einziehen wuerde (auf die Reaktion waere ich hier gespannt).

-Th


Das musst Du etwas näher erläutern...Spionageproduktion?
Es geht hier nicht um Gastarbeiter und Reiseregelungen.
Im Nahen Osten waren schlicht und einfach auch (bundes)deutsche Rüstungsfirmen involviert.

seaman


zuletzt bearbeitet 17.02.2010 09:28 | nach oben springen



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