#1

persönliche Erfahrungen beider Seiten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 15.02.2010 13:32
von Senny (gelöscht)
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Hi,

mich interessieren alltägliche Erfahrungen von beiden Seiten. Mit dieser
Fragestellung möchte ich keinen ärgern oder sticheln. Ich bin froh dieses Forum
gefunden zu haben und möchte mir von beiden Seiten ein Bild machen. Die Zeit der DDR
ist nur ein kleiner Teil meines gesamten Lebens und für eine Meinungsbildung anhand
eigener Erlebnisse oder Erfahrungen viel zu kurz. Ich habe im Internet viel gelesen,
aber damals nach dem Mauerfall in den alten Bundesländern auch die vielen Vorurteile
gegenüber den Menschen aus der DDR am eigenen Leib erfahren. Kinder können manchmal
grausam sein. Genau so viel Mist wurde und wird in den Medien geschrieben.

Aus meiner bisherigen Sicht wurden die Mitarbeiter des MfS ebenfalls wieder von anderen Menschen
"unter Beobachtung" gestellt". Dieses System hätte anders gar nicht funktionieren können. Viele
von euch haben Einblick in die eigene Akte erhalten. Wart ihr euch über die eigene Beschattung
eurer Person/Familie damals bewußt? Habt ihr vielleicht erst nach der Einsicht der Akten darüber
erfahren?

LG Senny


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#2

RE: persönliche Erfahrungen beider Seiten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 15.02.2010 13:59
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Zitat von Senny


Aus meiner bisherigen Sicht wurden die Mitarbeiter des MfS ebenfalls wieder von anderen Menschen
"unter Beobachtung" gestellt". Dieses System hätte anders gar nicht funktionieren können. Viele
von euch haben Einblick in die eigene Akte erhalten. Wart ihr euch über die eigene Beschattung
eurer Person/Familie damals bewußt? Habt ihr vielleicht erst nach der Einsicht der Akten darüber
erfahren?

LG Senny



Sicher wußte man das, dies ging ja bereits beim Einstellungsgespräch und der damit verbundenen Erfassung los und endete bei der Partnerwahl. Lernte man die Dame seines Herzens kennen ging es, sobald es ernst wurde, erstmal zum Vorgesetzten und es mußte Bericht erstattet werden. Dieser gab die Meldung dann an die Abt KuSch weiter und die Herzensdame sowie ihre Verwandten des 1. Grades wurden einer Überprüfung unterzogen. Dann hieß es abwarten und hoffen das keine negativen Momente vorlagen und somit der Segen für diese Beziehung gegeben wurde.

Eigene Unterstellte mußten natürlich auch jede sich anbahnende Partnerschaft melden und diese Meldungen waren umgehend dem Kaderorgan zu übergeben. Was den weiteren Verlauf der Partnerschaft, insbesondere eine mögliche Heirat, anging war man angehalten den MA dahingehend zu instruieren, diese Entscheidung von der Überprüfung der KuSch abhängig zu machen. Fiel diese Überprüfung negativ, also schlecht für die Herzensdame, aus so war direkt Einfluss, durch Gespräche mit dem MA, auf die Beendigung der Beziehung zu nehmen.

Gab oft die eine oder andere Träne dann, aber das waren Entbehrungen die der Dienst mit sich brachte.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
zuletzt bearbeitet 15.02.2010 14:05 | nach oben springen

#3

RE: persönliche Erfahrungen beider Seiten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 15.02.2010 14:09
von dein1945 (gelöscht)
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Zitat von Feliks D.

Sicher wußte man das, dies ging ja bereits beim Einstellungsgespräch und der damit verbundenen Erfassung los und endete bei der Partnerwahl. Lernte man die Dame seines Herzens kennen ging es, sobald es ernst wurde, erstmal zum Vorgesetzten und es mußte Bericht erstattet werden. Dieser gab die Meldung dann an die Abt KuSch weiter und die Herzensdame sowie ihre Verwandten des 1. Grades wurden einer Überprüfung unterzogen. Dann hieß es abwarten und hoffen das keine negativen Momente vorlagen und somit der Segen für diese Beziehung gegeben wurde.

Eigene Unterstellte mußten natürlich auch jede sich anbahnende Partnerschaft melden und diese Meldungen waren umgehend dem Kaderorgan zu übergeben. Was den weiteren Verlauf der Partnerschaft, insbesondere eine mögliche Heirat, anging war man angehalten den MA dahingehend zu instruieren, diese Entscheidung von der Überprüfung der KuSch abhängig zu machen. Fiel diese Überprüfung negativ, also schlecht für die Herzensdame, aus so war direkt Einfluss, durch Gespräche mit dem MA, auf die Beendigung der Beziehung zu nehmen.



@Feliks,
na wie hast Du in so einem Fall gehandelt, sicher erst unters Kopfkissen geschaut ob da das richtige Parteibuch lag, wenn -NEIN- die Herzensdame einfach allein gelassen und den geordneten Rückzug angetreten, bei uns gabs da wenigstens noch das Stundenhotel um seinen Druck abzubauen,
Gruß aus Berlin


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#4

RE: persönliche Erfahrungen beider Seiten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 15.02.2010 14:22
von Alfred | 6.853 Beiträge

dein,,

da muss ich Dich enttäuschen. Das Parteibuch hatte keinen Einfluss, ob Feliks die Dame heiraten durfte.


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#5

RE: persönliche Erfahrungen beider Seiten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 15.02.2010 15:15
von Gelöschtes Mitglied
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Und das ist bei heutigen Geheimdiensten nicht anders.

Mehr noch, es gibt gesellschaftliche Gruppierungen, die es zu verhindern wissen, wenn Du als Prolet die Tochter von Adel ehelichen möchtest.


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#6

RE: persönliche Erfahrungen beider Seiten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 15.02.2010 17:59
von Oss`n | 2.779 Beiträge

Zitat von Feliks D.

Zitat von Senny


Aus meiner bisherigen Sicht wurden die Mitarbeiter des MfS ebenfalls wieder von anderen Menschen
"unter Beobachtung" gestellt". Dieses System hätte anders gar nicht funktionieren können. Viele
von euch haben Einblick in die eigene Akte erhalten. Wart ihr euch über die eigene Beschattung
eurer Person/Familie damals bewußt? Habt ihr vielleicht erst nach der Einsicht der Akten darüber
erfahren?

LG Senny



Sicher wußte man das, dies ging ja bereits beim Einstellungsgespräch und der damit verbundenen Erfassung los und endete bei der Partnerwahl. Lernte man die Dame seines Herzens kennen ging es, sobald es ernst wurde, erstmal zum Vorgesetzten und es mußte Bericht erstattet werden. Dieser gab die Meldung dann an die Abt KuSch weiter und die Herzensdame sowie ihre Verwandten des 1. Grades wurden einer Überprüfung unterzogen. Dann hieß es abwarten und hoffen das keine negativen Momente vorlagen und somit der Segen für diese Beziehung gegeben wurde.

Eigene Unterstellte mußten natürlich auch jede sich anbahnende Partnerschaft melden und diese Meldungen waren umgehend dem Kaderorgan zu übergeben. Was den weiteren Verlauf der Partnerschaft, insbesondere eine mögliche Heirat, anging war man angehalten den MA dahingehend zu instruieren, diese Entscheidung von der Überprüfung der KuSch abhängig zu machen. Fiel diese Überprüfung negativ, also schlecht für die Herzensdame, aus so war direkt Einfluss, durch Gespräche mit dem MA, auf die Beendigung der Beziehung zu nehmen.

Gab oft die eine oder andere Träne dann, aber das waren Entbehrungen die der Dienst mit sich brachte.





Sicher gibt es das heute ab einer gewissen Sicherheits und Geheimhaltungsstufe auch - ganz klar aber nicht umsonst war das MfS der zweitbeste Stasi der Welt und das bei grade mal ca.18 Mio. Einwohnern.
Selbst das KGB des größten Landes der Welt konnta da nicht mithalten.
Nicht nur deshalb wird das MfS immer ein interessantes Thema bleiben.

Wenn ich aber deine Zeilen so lese Feliks, macht mich das schon sehr traurig.
Wenn man GM oder GO ist, leuchtet mir diese transparenz schon ein.
Bei euch scheint das allerdings schon einige DG weiter unten angefangen zu haben.

Wie überzeugt von der Sache muß ein Mensch sein, um das mit sich machen zu lassen ???
Sich auf deutsch gesagt sagen zu lassen ob er im stehen oder doch lieber im sitzen pinkeln muß.

Ich glaube dir schon alles was du da geschrieben hast - ABER IST DAS NICHT SCHLIMM ????????


Oss`n


Spucke nie in einen Brunnen - es könnte sein, du mußt mal daraus trinken !
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#7

RE: persönliche Erfahrungen beider Seiten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 15.02.2010 18:04
von Gelöschtes Mitglied
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Nunja, ein Geheimdienst ist eben keine Wehrsportgruppe. Sonst wäre das MfS ja nicht so effizient gewesen.

Aber, Reise mal in die USA. Heute. Da wirst Du richtig durchleuchtet.


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#8

RE: persönliche Erfahrungen beider Seiten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 15.02.2010 18:23
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Zitat von Oss`n


Wenn ich aber deine Zeilen so lese Feliks, macht mich das schon sehr traurig.
Wenn man GM oder GO ist, leuchtet mir diese transparenz schon ein.
Bei euch scheint das allerdings schon einige DG weiter unten angefangen zu haben.

Ging ganz unten los.

Wie überzeugt von der Sache muß ein Mensch sein, um das mit sich machen zu lassen ???
Sich auf deutsch gesagt sagen zu lassen ob er im stehen oder doch lieber im sitzen pinkeln muß.

Nun aus meiner Sicht war dies nachvollziehbar, schließlich sollte damit auch die innere Sicherheit des MfS gewährleistet werden. Die Entscheidung Steh- oder Sitzpinkler hat aber nicht das MfS sondern meine Frau getroffen.

Ich glaube dir schon alles was du da geschrieben hast - ABER IST DAS NICHT SCHLIMM ????????

Da kann dir jeder ehm. MA jeden einzelnen Satz bestätigen. Wieso schlimm, aus Sicht des MfS diente es der Sicherheit und wurde daher von den meisten auch verstanden und nicht in Frage gestellt denn niemand war gezwungen beim MfS zu arbeiten. Man hat ja auch nicht jede kleine kurze Liaison gemeldet, aber spätestens wenn man eine richtige Beziehung daraus machen wollte mußte man. Es gab aber seltene Fälle wo sich MA dann für ihre Liebschaft und gegen den Dienst im MfS entscheiden, mir ist allerdings nur ein Fall pers. bekannt.


Oss`n



So bevor wir jetzt hier wieder entgleisen zurück zum Thema...

Zitat von Senny
Hi,

mich interessieren alltägliche Erfahrungen von beiden Seiten.

LG Senny


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

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zuletzt bearbeitet 15.02.2010 18:25 | nach oben springen

#9

RE: persönliche Erfahrungen beider Seiten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 15.02.2010 18:25
von Oss`n | 2.779 Beiträge

Zitat von EDGE-Henning
Nunja, ein Geheimdienst ist eben keine Wehrsportgruppe. Sonst wäre das MfS ja nicht so effizient gewesen.
Aber, Reise mal in die USA. Heute. Da wirst Du richtig durchleuchtet.




Verhindern konnte er den Untergang der DDR allerdings auch nicht - nur verzögern.

Es reicht eben nicht aus "alle zu lieben"


Oss`n


Spucke nie in einen Brunnen - es könnte sein, du mußt mal daraus trinken !
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#10

RE: persönliche Erfahrungen beider Seiten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 15.02.2010 18:27
von manudave (gelöscht)
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Zitat von Oss`n

Zitat von EDGE-Henning
Nunja, ein Geheimdienst ist eben keine Wehrsportgruppe. Sonst wäre das MfS ja nicht so effizient gewesen.
Aber, Reise mal in die USA. Heute. Da wirst Du richtig durchleuchtet.




Verhindern konnte er den Untergang der DDR allerdings auch nicht - nur verzögern.

Es reicht eben nicht aus "alle zu lieben"


Oss`n




Seine Liebe wäre heute ja auch ein Straftatbestand - das nennt sich heute "Stalking"


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#11

RE: persönliche Erfahrungen beider Seiten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 15.02.2010 18:28
von Oss`n | 2.779 Beiträge

PS.: danke für deine Antwort Feliks.

So aber nun wieder echt zum Thema.

Oss`n


Spucke nie in einen Brunnen - es könnte sein, du mußt mal daraus trinken !
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#12

RE: persönliche Erfahrungen beider Seiten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 15.02.2010 18:46
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Oss`n

Zitat von EDGE-Henning
Nunja, ein Geheimdienst ist eben keine Wehrsportgruppe. Sonst wäre das MfS ja nicht so effizient gewesen.
Aber, Reise mal in die USA. Heute. Da wirst Du richtig durchleuchtet.




Verhindern konnte er den Untergang der DDR allerdings auch nicht - nur verzögern.

Es reicht eben nicht aus "alle zu lieben"


Oss`n



Ein Geheimdienst liefert Informationen. Und der Geheimdienst ist nicht Mielke, oder war Kohl Gärtner?


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#13

RE: persönliche Erfahrungen beider Seiten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 15.02.2010 18:52
von Pitti53 | 8.789 Beiträge

Zitat von Feliks D.

Zitat von Senny


Aus meiner bisherigen Sicht wurden die Mitarbeiter des MfS ebenfalls wieder von anderen Menschen
"unter Beobachtung" gestellt". Dieses System hätte anders gar nicht funktionieren können. Viele
von euch haben Einblick in die eigene Akte erhalten. Wart ihr euch über die eigene Beschattung
eurer Person/Familie damals bewußt? Habt ihr vielleicht erst nach der Einsicht der Akten darüber
erfahren?

LG Senny



Sicher wußte man das, dies ging ja bereits beim Einstellungsgespräch und der damit verbundenen Erfassung los und endete bei der Partnerwahl. Lernte man die Dame seines Herzens kennen ging es, sobald es ernst wurde, erstmal zum Vorgesetzten und es mußte Bericht erstattet werden. Dieser gab die Meldung dann an die Abt KuSch weiter und die Herzensdame sowie ihre Verwandten des 1. Grades wurden einer Überprüfung unterzogen. Dann hieß es abwarten und hoffen das keine negativen Momente vorlagen und somit der Segen für diese Beziehung gegeben wurde.

Eigene Unterstellte mußten natürlich auch jede sich anbahnende Partnerschaft melden und diese Meldungen waren umgehend dem Kaderorgan zu übergeben. Was den weiteren Verlauf der Partnerschaft, insbesondere eine mögliche Heirat, anging war man angehalten den MA dahingehend zu instruieren, diese Entscheidung von der Überprüfung der KuSch abhängig zu machen. Fiel diese Überprüfung negativ, also schlecht für die Herzensdame, aus so war direkt Einfluss, durch Gespräche mit dem MA, auf die Beendigung der Beziehung zu nehmen.

Gab oft die eine oder andere Träne dann, aber das waren Entbehrungen die der Dienst mit sich brachte.




feliks das war nicht nur bei euch so.bei uns war es analog


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#14

RE: persönliche Erfahrungen beider Seiten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 15.02.2010 19:13
von Oss`n | 2.779 Beiträge

Zitat von EDGE-Henning

Zitat von Oss`n

Zitat von EDGE-Henning
Nunja, ein Geheimdienst ist eben keine Wehrsportgruppe. Sonst wäre das MfS ja nicht so effizient gewesen.
Aber, Reise mal in die USA. Heute. Da wirst Du richtig durchleuchtet.




Verhindern konnte er den Untergang der DDR allerdings auch nicht - nur verzögern.

Es reicht eben nicht aus "alle zu lieben"


Oss`n



Ein Geheimdienst liefert Informationen. Und der Geheimdienst ist nicht Mielke, oder war Kohl Gärtner?





Stimmt !
Deshalb mußten auch viele seiner Untertanen in den Knast - denn die liebten uns nicht.

Oss`n


Spucke nie in einen Brunnen - es könnte sein, du mußt mal daraus trinken !
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#15

RE: persönliche Erfahrungen beider Seiten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 15.02.2010 19:16
von Oss`n | 2.779 Beiträge

Kohl mit Mielke auf eine Ebene zu stellen finde ich einfach eine Frechheit !!!

Oss`n


Spucke nie in einen Brunnen - es könnte sein, du mußt mal daraus trinken !
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#16

RE: persönliche Erfahrungen beider Seiten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 15.02.2010 19:20
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Oss`n
Kohl mit Mielke auf eine Ebene zu stellen finde ich einfach eine Frechheit !!!

Oss`n


Wo ist das geschehen? Ich habe ein Beispiel meinerseits vergleichen mit einer Pauschalisierung eines anderen Benutzers.

Andererseits finde ich eine Frechheit, das MfS Leute auch mit nach heutigem Verständnis illegalen Beweisen bestraft wurden, während das für Herrn Kohl nicht galt.

P.S. das war ein sachlicher Beitrag.


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#17

RE: persönliche Erfahrungen beider Seiten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 15.02.2010 19:30
von Oss`n | 2.779 Beiträge

Zitat von EDGE-Henning

Zitat von Oss`n
Kohl mit Mielke auf eine Ebene zu stellen finde ich einfach eine Frechheit !!!

Oss`n


Wo ist das geschehen? Ich habe ein Beispiel meinerseits vergleichen mit einer Pauschalisierung eines anderen Benutzers.

Andererseits finde ich eine Frechheit, das MfS Leute auch mit nach heutigem Verständnis illegalen Beweisen bestraft wurden, während das für Herrn Kohl nicht galt.

P.S. das war ein sachlicher Beitrag.





Beweise ?
Das ist eine sachliche Frage !

Oss`n


Spucke nie in einen Brunnen - es könnte sein, du mußt mal daraus trinken !
zuletzt bearbeitet 15.02.2010 19:33 | nach oben springen

#18

RE: persönliche Erfahrungen beider Seiten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 15.02.2010 19:41
von rustenfelde | 676 Beiträge

Zitat von Oss`n

Zitat von EDGE-Henning

Zitat von Oss`n
Kohl mit Mielke auf eine Ebene zu stellen finde ich einfach eine Frechheit !!!

Oss`n


Wo ist das geschehen? Ich habe ein Beispiel meinerseits vergleichen mit einer Pauschalisierung eines anderen Benutzers.

Andererseits finde ich eine Frechheit, das MfS Leute auch mit nach heutigem Verständnis illegalen Beweisen bestraft wurden, während das für Herrn Kohl nicht galt.

P.S. das war ein sachlicher Beitrag.

Tärähh, vieleicht waren ja die Genossen vom MfS doch GUTMENSCHEN!

Gruß RF





Beweise ?
Das ist eine sachliche Frage !

Oss`n



"Ich weiß nicht, dass ich jemals von der zauberhaften Schönheit eines Erdfleckens so innerlichst berührt worden wäre."
Theodor Storm über das Eichsfeld (1856)


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#19

RE: persönliche Erfahrungen beider Seiten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 15.02.2010 19:44
von Gelöschtes Mitglied
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Das sie gutmenschen waren, hat keiner behauptet.

Ich weiss aber wieder mal, warum Ost und West nicht zusammenwachsen. Erst die jetzt aufwachsende Generation.


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#20

RE: persönliche Erfahrungen beider Seiten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 15.02.2010 20:04
von manudave (gelöscht)
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Zitat von EDGE-Henning
Das sie gutmenschen waren, hat keiner behauptet.

Ich weiss aber wieder mal, warum Ost und West nicht zusammenwachsen. Erst die jetzt aufwachsende Generation.



Hast recht, solange es solche Menschen wie dich gibt, dauert es noch eine ganze Zeit.


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