#181

RE: Erfahrung mit der Eigenen Stasi Akte

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 24.04.2012 08:14
von EK 82/2 | 2.952 Beiträge

@EK 40. dann drücke ich es anders aus. welchem zweck soll es dienen? dem zweck den sozialismus auf jahrzehnte zu verdammen um das kapital der multis zu schützen damit eine rechtfertigung für ausbeuterlöhne vorhanden ist. die kleinen unschuldigen welche zu recht in ihre akten sehen dürfen sind spielbälle des kapitalismus ohne es zu merken.
hätte man sich mit den akten der nazizeit so viel mühe gegeben wie heute mit den stasiakten, wären viele renten in der brd dahin gegangen.
ich sage nicht das akteneinsicht schlecht ist, aber ich behaupte das es ein gezieltes manöver mit hintergrund ist.


Alles was ich schreibe, ist nur meine Meinung und keine Feststellung.
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#182

RE: Erfahrung mit der Eigenen Stasi Akte

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 24.04.2012 08:38
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Jawohl, umfänglich wissend sein DÜRFEN über alles was das eigene Leben berifft, auch mit eventuell schmerzlichen Einsichten.
Auch das ist eine Nuance der Freiheit, Sozialismus oder Kapitalismus hin und her, spielt keine Rolle.
Jemanden der mir meine Akte oder das Leben an sich erklärt, brauch ich persönlich nicht.
Vorteilhafterweise wurde ja meist, mit der legendären deutschen Gründlichkeit, jeder Furz dokumentiert.


zuletzt bearbeitet 24.04.2012 08:39 | nach oben springen

#183

RE: Erfahrung mit der Eigenen Stasi Akte

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 24.04.2012 08:47
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Zitat von ek40

Zitat von Feliks D.
[quote="ek40"]

Nö meistens nur Verwirrung und Planlosigkeit weil:

1. Ganze Teile fehlen oder geschwärzt wurden
2. Vorgänge und Maßnahmen mangels Fachwissen oft nicht gedeutet werden können
3. Hintergründe oftmals fehlen
4. Das Gelesene nicht verstanden und falsch gedeutet und gewertet wird

Es gibt da ja nun nicht wenige Fälle in denen ehem. Angehörige der bewaffneten Organe genau aus diesen Gründen von ehm. MA ihre Akte erklären ließen. Auch heute steht es jedem frei sich seine Akte bei bestimten Treffen fachkundig erläutern zu lassen und auf sich ergebende Fragen auch verständliche Antworten und Hintergrundinformationen zu erhalten.




Manchmal kann man über so viel Überheblichkeit nur noch den Kopf schütteln.
Ihr müsst es den Leuten schon selbst überlassen,ob sie diesen Weg gehen oder nicht.
Vielleicht gibt es sogar welche, die jenen Intellekt besitzen,um das Geschriebene zu verstehen.
Denn all das wird hier schon wieder in Frage gestellt.
Nichts anderes habe ich erwartet.




Deiner Aussage entnehme ich jedoch etwas anderes, und zwar dass Du eben nicht die Hintergründe zu deiner Akte kennst und ach nicht die Frage ausreichend beantworten kannst warum und mit welchem Ziel sie überhaupt angelegt wurde.

Zitat von ek40
Welchen Hintergrund soll es gegeben haben? Ich kenne keinen!
Kam bestimmt auch auf den IM an was er berichtete,vielleicht reichte manchen auch schon ein kleiner Furz.

Es war mitnichten so, dass ein IM meldete der EK40 hat aber ne schicke Anbauwand stehen und schon hieß es bei uns gib mal einen leeren Aktendeckel rüber da legen wir mal nen Vorgang an. Das zeigt mir Du kannst nicht beurteilen warum und wozu deine Akte angelegt wurde, oder Du willst es nicht sagen. Ich gehe vom ersten aus und sehr meine oben getätigte Aussage bestätigt!


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
zuletzt bearbeitet 24.04.2012 08:47 | nach oben springen

#184

RE: Erfahrung mit der Eigenen Stasi Akte

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 24.04.2012 08:52
von EK 82/2 | 2.952 Beiträge

auch heute gibt es akten über einige und wenn ich mich als ministerfahrer bewerben möchte wird man nicht meine verwandschaft fragen ob ich dazu tauglich bin. für solche banalitäten dienten die akten auch und da wir im grenzthema sind kam sicher keiner an die grenze der immer wieder sagte das er einen ausreiseantrag stellen möchte.
zu dem was ein IM meldete wurde nicht ungeprüft geglaubt, sondern hinterfragt auf inhaltliche richtigkeit und wenn es laufende fehlmeldungen waren war der IM schnell im kreuzfeuer und selbst angeklagter.
andy


Alles was ich schreibe, ist nur meine Meinung und keine Feststellung.
zuletzt bearbeitet 24.04.2012 08:56 | nach oben springen

#185

RE: Erfahrung mit der Eigenen Stasi Akte

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 24.04.2012 09:17
von GilbertWolzow | 3.633 Beiträge

an sich ist es traurig was aus dem interessanten thema in einem "fachforum" gemacht wurde. diejenigen, die tatsächlich "ihre akte" vom mfs kennen bzw. eingesehen haben, ergehen sich hier nur in nebulösen äusserungen. man hat den eindruck, man will sich selbst als opfer etwas aufbauen bzw. aufwerten. auch auf grund dessen ist eine sachliche diskussion kaum möglich und diese wird durch dritte hier (die weder "opfer" noch "täter" sind ) durch zweckfremde kommentare noch angeheizt.

ich kann den beitrag # 177 von @feliks bzgl. der vorlage von ehem. mfs- akten nur zustimmen. dazu gehört aber auch vertrauen seitens desjenigen, über den diese akte angelegt wurde, da man sofort wieder sämtliche persönlichen daten, zusammenhänge und auch persönlich unangenehme dinge liest.
obwohl @gert schreibt:

Zitat von Gert
Ich dachte man könne den Spassfaktor auch über die Militariaspielchen von Jüterbog hinaus in diesem Forum betreiben. Scheint aber 'ne Fehleinschätzung von mir zu sein. Also dann ergötzt euch mal schön an euren Kriegsspielchen, wenn das der einzige Spass ist, dem ihr frönt ?


erscheinen doch einige user aus diesem forum ohne vorherige große ansage und bringen ihre persönlichen unterlagen mit. seltsamerweise kann man auge in auge sachlicher diskutieren als hier verbal im forum. sicherlich gehört dazu auch gegenseitiger respekt.
ganz gewiss wird jeder soviel intellekt haben um seine akte alleine lesen zu können:

Zitat von ek40
Vielleicht gibt es sogar welche, die jenen Intellekt besitzen,um das Geschriebene zu verstehen.


hintergründe und zusammenhänge bleiben einem jedoch meistens verborgen weil teile fehlen, geschwärzt wurden oder man strukturen nicht deuten kann.

ich habe es, wie bereits geschrieben, des öfteren erlebt, dass man mir auf den verschiedensten treffen kommentarlos die eigene akte in die hand drückte und man sagte: los - lese und sag mir was du davon hälst. danach ergab sich für beide seiten eine interessante diskussion. über diskretion wurde nie gesprochen - denn die war und ist vorraussetzung dafür.
auf diesen treffen werden aber auch konkrete fragen gestellt über die offensichtlich in so einem "fachforum" nicht sachlich diskutiert werden kann.


* User in einem Forum wo ich mich von Vollpfosten als Verbrecher betiteln lassen muss *
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#186

RE: Erfahrung mit der Eigenen Stasi Akte

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 24.04.2012 09:49
von EK 82/2 | 2.952 Beiträge

@gilbert meinste wirklich hier sachlich über solch ein thema diskutieren zu können? deine erfahrung mit privatgesprächen sind zweifels ohne richtig, aber hier in der masse kommen anklagen und falsche vermutungen. da kann man zu diesem punkt stasiakte nichts wirklich klären weil es keiner verstehen will. wetten das jetzt wieder kommentare kommen!
andy


Alles was ich schreibe, ist nur meine Meinung und keine Feststellung.
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#187

RE: Erfahrung mit der Eigenen Stasi Akte

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 24.04.2012 11:31
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von EK 82/2
"@EK 40. dann drücke ich es anders aus. welchem zweck soll es dienen? dem zweck den sozialismus auf jahrzehnte zu verdammen um das kapital der multis zu schützen damit eine rechtfertigung für ausbeuterlöhne vorhanden ist. die kleinen unschuldigen welche zu recht in ihre akten sehen dürfen sind spielbälle des kapitalismus ohne es zu merken."

Das sehe ich anders,werde es aber nicht kommentieren,da es eh zwecklos ist!

"hätte man sich mit den akten der nazizeit so viel mühe gegeben wie heute mit den stasiakten, wären viele renten in der brd dahin gegangen."

Hier kann ich dir uneingeschränkt zustimmen.

"ich sage nicht das akteneinsicht schlecht ist, aber ich behaupte das es ein gezieltes manöver mit hintergrund ist".



Nochmal,ich fühle mich nicht als "Spielball des Kapitalismus",der durch "gezielte Manöver des Kapitals" fehlgeleitet wird.
Dieses Totschlagargument ist sowas von abgedroschen.
Ich pers. sehe diese Tatsache des Rechts auf Akteneinsicht (wenn es denn eine gibt),als eine gute Errungenschaft an,die es nur in einer freiheitlichen demokratischen Grundordnung geben kann.

Hat eigentlich mal jemand einen Antrag auf Akteneinsicht zu DDR-Zeiten gestellt?
Das ging in dieser Diktatur des Proletariats gewiss ohne weiteres......und ohne Repressalien.....

Zu guter letzt möchte ich immer wieder darauf hinweisen,dass es jedem Bürger selbst freigestellt ist,um abzuwägen,ob er einen Antrag auf Akteneinsicht stellt oder nicht.
Gibt es keine Akte,hat es sich eh erledigt,wird eine gefunden bleibt jedem selbst überlassen,wie er weiter verfährt.
Liest er sie,geht er weiter,etc.?
Ich gehe nicht davon aus, dass ein Antragsteller bei vorhandener Akte diese ungelesen in den Ofen wirft.
Oder doch? Wenn er doch noch rechtzeitig bemerkt, dass die Kapitalisten ihn "Fehlgeleitet" haben.


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#188

RE: Erfahrung mit der Eigenen Stasi Akte

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 24.04.2012 11:44
von EK 82/2 | 2.952 Beiträge

@EK 40 , mal eine andere frage zu dieser soch hochgelobten demokratie. wieviel akteneinsicht bekomme ich heute bei anfrage an den verfassungsschutz ohne das vorher seiten rausgenommen werden? ich denke anfragen landen im papierkorb oder schlimmer, erweitern meine akte heute um eine seite. demokratie heute ist nicht anderes als verdeckte spionage. haste mal den baukomplex des BND in der chausseestrasse in berlin gesehen? eine stadt für sich mit eigenen kindergarten usw. diese größenordnung war in der ddr undenkbar.
andy


Alles was ich schreibe, ist nur meine Meinung und keine Feststellung.
zuletzt bearbeitet 24.04.2012 11:46 | nach oben springen

#189

RE: Erfahrung mit der Eigenen Stasi Akte

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 24.04.2012 11:48
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Zitat von ek40

Ich pers. sehe diese Tatsache des Rechts auf Akteneinsicht (wenn es denn eine gibt),als eine gute Errungenschaft an,die es nur in einer freiheitlichen demokratischen Grundordnung geben kann.

Hat eigentlich mal jemand einen Antrag auf Akteneinsicht zu DDR-Zeiten gestellt?





Bitte entschuldige die unsachliche Reaktion meinerseits, aber bei diesen beiden Absätzen konnte ich nicht anders. EK you saved my day, besser kann er nicht mehr werden!

Die alten Akten den Gegners zeigen ist das eine, die eigenen offenlegen dann das andere! Wenn Du nun also schonmal probiert hast dein Recht auf Akteneinsicht in dieser "FDGO" wahrzunehmen, dann kannst Du ja gerne einmal davon berichten. Ich bin gespannt und hänge quasi schon an deinen Lippen um ja kein Wort zu verpassen.

Also nur zu, auf geht's... Erfahrung mit der eigenen BND , BfV - Akte


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
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#190

RE: Erfahrung mit der Eigenen Stasi Akte

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 24.04.2012 11:51
von Alfred | 6.848 Beiträge

Feliks,

ja, tausende MA von BND und Co sammeln bestimmt nur Zeitungsausschnitte und kleben diese auf.....


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#191

RE: Erfahrung mit der Eigenen Stasi Akte

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 24.04.2012 11:55
von EK 82/2 | 2.952 Beiträge

Zitat von Feliks D.

Zitat von ek40

Ich pers. sehe diese Tatsache des Rechts auf Akteneinsicht (wenn es denn eine gibt),als eine gute Errungenschaft an,die es nur in einer freiheitlichen demokratischen Grundordnung geben kann.

Hat eigentlich mal jemand einen Antrag auf Akteneinsicht zu DDR-Zeiten gestellt?





Bitte entschuldige die unsachliche Reaktion meinerseits, aber bei diesen beiden Absätzen konnte ich nicht anders. EK you saved my day, besser kann er nicht mehr werden!

Die alten Akten den Gegners zeigen ist das eine, die eigenen offenlegen dann das andere! Wenn Du nun also schonmal probiert hast dein Recht auf Akteneinsicht in dieser "FDGO" wahrzunehmen, dann kannst Du ja gerne einmal davon berichten. Ich bin gespannt und hänge quasi schon an deinen Lippen um ja kein Wort zu verpassen.

Also nur zu, auf geht's... Erfahrung mit der eigenen BND , BfV - Akte



kannste das rot markierte nächstes mal in deutsch schreiben? ich brauchte ein translator weil ich in deutschland lebe.


Alles was ich schreibe, ist nur meine Meinung und keine Feststellung.
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#192

RE: Erfahrung mit der Eigenen Stasi Akte

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 24.04.2012 11:58
von EK 82/2 | 2.952 Beiträge

Zitat von Alfred
Feliks,

ja, tausende MA von BND und Co sammeln bestimmt nur Zeitungsausschnitte und kleben diese auf.....


alfred ganz anders. die haben dort riesige kantinen in dennen kochseminare stattfinden und wer die beste suppe kocht bekommt die meisten sterne.
andy


Alles was ich schreibe, ist nur meine Meinung und keine Feststellung.
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#193

RE: Erfahrung mit der Eigenen Stasi Akte

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 24.04.2012 12:06
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat Gilbert Wolzow:

"an sich ist es traurig was aus dem interessanten thema in einem "fachforum" gemacht wurde. diejenigen, die tatsächlich "ihre akte" vom mfs kennen bzw. eingesehen haben, ergehen sich hier nur in nebulösen äusserungen. man hat den eindruck, man will sich selbst als opfer etwas aufbauen bzw. aufwerten. auch auf grund dessen ist eine sachliche diskussion kaum möglich und diese wird durch dritte hier (die weder "opfer" noch "täter" sind ) durch zweckfremde kommentare noch angeheizt."
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Allen Uniformpuppen kann ich versichern,dass der ek40 sich nicht als Opfer der Stasi sieht,bzw.sich in dieser Richtung "aufbauen oder aufwerten" will!
Ich schrieb vorher,dass ich eigentlich nur lächerliches Pillepalle in meiner Akte las.

Einen Punkt werde ich mal benennen,warum es eine Akte gibt.
Der "Ermittlungsbericht über den Wehrpflichtigen" für den "Ehrendienst" an der Grenze ist z.B. einer.
Egal ob die "Aktion" Grün,Rot oder sonst wie hieß.
Da wurde dann im gesamten Umfeld geschnüffelt.

Nur zur Kenntnisnahme,über andere "Maßnahmen" werde ich hier nicht berichten!


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#194

RE: Erfahrung mit der Eigenen Stasi Akte

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 24.04.2012 12:11
von EK 82/2 | 2.952 Beiträge

Zitat von ek40
Zitat Gilbert Wolzow:

"an sich ist es traurig was aus dem interessanten thema in einem "fachforum" gemacht wurde. diejenigen, die tatsächlich "ihre akte" vom mfs kennen bzw. eingesehen haben, ergehen sich hier nur in nebulösen äusserungen. man hat den eindruck, man will sich selbst als opfer etwas aufbauen bzw. aufwerten. auch auf grund dessen ist eine sachliche diskussion kaum möglich und diese wird durch dritte hier (die weder "opfer" noch "täter" sind ) durch zweckfremde kommentare noch angeheizt."
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Allen Uniformpuppen kann ich versichern,dass der ek40 sich nicht als Opfer der Stasi sieht,bzw.sich in dieser Richtung "aufbauen oder aufwerten" will!
Ich schrieb vorher,dass ich eigentlich nur lächerliches Pillepalle in meiner Akte las.

Einen Punkt werde ich mal benennen,warum es eine Akte gibt.
Der "Ermittlungsbericht über den Wehrpflichtigen" für den "Ehrendienst" an der Grenze ist z.B. einer.
Egal ob die "Aktion" Grün,Rot oder sonst wie hieß.
Da wurde dann im gesamten Umfeld geschnüffelt.

Nur zur Kenntnisnahme,über andere "Maßnahmen" werde ich hier nicht berichten!


EK 40 um zu versuchen sachlich zu diskutieren. diese angaben waren zwingend notwendig um einen weiteren fall "werner einhold" zu verhindern und wie du selber schreibst, schädigten dich diese angaben nicht. finde raus wer sie gab und unterhalte dich in ruhe mit ihnen warum und weshalb.
andy


Alles was ich schreibe, ist nur meine Meinung und keine Feststellung.
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#195

RE: Erfahrung mit der Eigenen Stasi Akte

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 24.04.2012 12:26
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Feliks D.

Zitat von ek40

Ich pers. sehe diese Tatsache des Rechts auf Akteneinsicht (wenn es denn eine gibt),als eine gute Errungenschaft an,die es nur in einer freiheitlichen demokratischen Grundordnung geben kann.

Hat eigentlich mal jemand einen Antrag auf Akteneinsicht zu DDR-Zeiten gestellt?





Bitte entschuldige die unsachliche Reaktion meinerseits, aber bei diesen beiden Absätzen konnte ich nicht anders. EK you saved my day, besser kann er nicht mehr werden!

Die alten Akten den Gegners zeigen ist das eine, die eigenen offenlegen dann das andere! Wenn Du nun also schonmal probiert hast dein Recht auf Akteneinsicht in dieser "FDGO" wahrzunehmen, dann kannst Du ja gerne einmal davon berichten. Ich bin gespannt und hänge quasi schon an deinen Lippen um ja kein Wort zu verpassen.

Also nur zu, auf geht's... Erfahrung mit der eigenen BND , BfV - Akte




Prima,dass ich dir deinen Tag so angenehm gestalte,oder?
Du ziehst Vergleiche?
Nun machst du mich aber lustig......
Dann pass mal auf, das die Herren in ihren langen Ledermänteln nicht bald vor deiner Tür stehen und dich als subversives Element ihrer Behörde zustellen.

Denn in der DDR hätten wir so nicht unsere Ansichten geäussert oder äussern dürfen.
Na gut,dass Medium Internet wäre für uns sicherlich auch nicht zugänlich,oder nur zu den" Bruderstaaten",natürlich ohne Zensur.
War doch wieder zum lachen,oder.....
China ist ein gutes Beispiel.
Nun lachen wir alle nochmal im Kollektiv.........
Was heute und hier selbstverständlich ist,gab es in deiner geliebten Diktatur nicht,darüber solltest du mal ernsthaft nachdenken.


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#196

RE: Erfahrung mit der Eigenen Stasi Akte

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 24.04.2012 12:35
von Gelöschtes Mitglied
avatar

Zitat von EK 82/2
@EK 40 , mal eine andere frage zu dieser soch hochgelobten demokratie. wieviel akteneinsicht bekomme ich heute bei anfrage an den verfassungsschutz ohne das vorher seiten rausgenommen werden? ich denke anfragen landen im papierkorb oder schlimmer, erweitern meine akte heute um eine seite. demokratie heute ist nicht anderes als verdeckte spionage. haste mal den baukomplex des BND in der chausseestrasse in berlin gesehen? eine stadt für sich mit eigenen kindergarten usw. diese größenordnung war in der ddr undenkbar.
andy


Nun mach ich auch mal ein bissl Spass.
Achtung,Ironie an: EK82/2, wir hatten doch für solch einen großen Baukomplex 1. das Geld nicht parat,oder der Franz-Josef hätte nochmal ein Bündel rüber geschoben und somit der Stasi ein schönes Heim gebaut....
2. Und mit dem Material sah das doch auch nicht so rosig aus,aber da hätte man durch Tauschgeschäfte eventuell etwas stemmen können.....bring mal ne Fuhre Zement, dafür lösch ich deine Akte.....
Ironie aus,Spass vorbei.


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#197

RE: Erfahrung mit der Eigenen Stasi Akte

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 24.04.2012 12:40
von EK 82/2 | 2.952 Beiträge

Zitat von ek40

Zitat von Feliks D.

Zitat von ek40

Ich pers. sehe diese Tatsache des Rechts auf Akteneinsicht (wenn es denn eine gibt),als eine gute Errungenschaft an,die es nur in einer freiheitlichen demokratischen Grundordnung geben kann.

Hat eigentlich mal jemand einen Antrag auf Akteneinsicht zu DDR-Zeiten gestellt?





Bitte entschuldige die unsachliche Reaktion meinerseits, aber bei diesen beiden Absätzen konnte ich nicht anders. EK you saved my day, besser kann er nicht mehr werden!

Die alten Akten den Gegners zeigen ist das eine, die eigenen offenlegen dann das andere! Wenn Du nun also schonmal probiert hast dein Recht auf Akteneinsicht in dieser "FDGO" wahrzunehmen, dann kannst Du ja gerne einmal davon berichten. Ich bin gespannt und hänge quasi schon an deinen Lippen um ja kein Wort zu verpassen.

Also nur zu, auf geht's... Erfahrung mit der eigenen BND , BfV - Akte




Prima,dass ich dir deinen Tag so angenehm gestalte,oder?
Du ziehst Vergleiche?
Nun machst du mich aber lustig......
Dann pass mal auf, das die Herren in ihren langen Ledermänteln nicht bald vor deiner Tür stehen und dich als subversives Element ihrer Behörde zustellen.

Denn in der DDR hätten wir so nicht unsere Ansichten geäussert oder äussern dürfen.
Na gut,dass Medium Internet wäre für uns sicherlich auch nicht zugänlich,oder nur zu den" Bruderstaaten",natürlich ohne Zensur.
War doch wieder zum lachen,oder.....
China ist ein gutes Beispiel.
Nun lachen wir alle nochmal im Kollektiv.........
Was heute und hier selbstverständlich ist,gab es in deiner geliebten Diktatur nicht,darüber solltest du mal ernsthaft nachdenken.



meinst du den hungerlohn,schwarzarbeit und ausbeutung am arbeiter? richtig, soetwas gab es alles in der ddr nicht, da war sklaverei abgeschaft. träumst du von den geschönten zahlen der arbeitslosenstaistik dann rechne alle dazu welche aufstockung bekommen und andere die nicht rein gehören somit komme ich auf ca. 25 prozent. ein tolles land wo die wirtschaft ständig boomt. sei ehrlich zu dir selber.
andy


Alles was ich schreibe, ist nur meine Meinung und keine Feststellung.
zuletzt bearbeitet 24.04.2012 12:41 | nach oben springen

#198

RE: Erfahrung mit der Eigenen Stasi Akte

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 24.04.2012 12:51
von Gert | 12.354 Beiträge

zu meiner Akte gibt es nicht viel zu sagen. Die hat mir meine Schwester überreicht, denn sie arbeitete als Sachbearbeiterin bei der Gauckbehörde.
Hauptsächlich wurde über meine Flucht in die Bundesrepublik geschrieben, aber den Ablauf der Flucht konnten sie nur erraten und da haben sie teilweise daneben gelegen. Man sieht, auch die Schlapphüte wussten nicht alles.
Was mich aber am meisten verblüffte, im Jahr 1956 war ein Vermerk, dass ich zu meinem Vater von Erfurt nach Braunschweig gefahren bin, in den großen Ferien, stimmte so.( Meine Eltern waren geschieden ). Ich war 12 Jahre alt zu diesem Zeitpunkt, ja. 12 Jahre ! Die haben Kinder überwacht und Akten angelegt, das muss man sich mal vorstellen, wie krank das System der Überwachung war. Letztlich habe ich über den Schwachsinn gelacht, als ich es las. Diese Info diente dazu, meinen ohnehin festen Klassenstandpunkt weiter zu verstärken.


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#199

RE: Erfahrung mit der Eigenen Stasi Akte

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 24.04.2012 13:04
von EK 82/2 | 2.952 Beiträge

Zitat von Gert
zu meiner Akte gibt es nicht viel zu sagen. Die hat mir meine Schwester überreicht, denn sie arbeitete als Sachbearbeiterin bei der Gauckbehörde.
Hauptsächlich wurde über meine Flucht in die Bundesrepublik geschrieben, aber den Ablauf der Flucht konnten sie nur erraten und da haben sie teilweise daneben gelegen. Man sieht, auch die Schlapphüte wussten nicht alles.
Was mich aber am meisten verblüffte, im Jahr 1956 war ein Vermerk, dass ich zu meinem Vater von Erfurt nach Braunschweig gefahren bin, in den großen Ferien, stimmte so.( Meine Eltern waren geschieden ). Ich war 12 Jahre alt zu diesem Zeitpunkt, ja. 12 Jahre ! Die haben Kinder überwacht und Akten angelegt, das muss man sich mal vorstellen, wie krank das System der Überwachung war. Letztlich habe ich über den Schwachsinn gelacht, als ich es las. Diese Info diente dazu, meinen ohnehin festen Klassenstandpunkt weiter zu verstärken.





gert da kannst du lachen wie du willst, aber langsam fängt eine sachliche diskusion an. ja ab dem jugendalter waren informationen interessant sogar vom elternhaus und wie du auch berichtest hast du davon nichts gemerkt. es waren ebend akten ( papierkram) und den gibt es heute auch. wäre damals festgestellt worden in deinen jugendlichen aussagen das du ein gegner der ddr bist und du auf jeden fall mal abhaust nach deiner lehre, würdest du nie zur grenze gekommen. dazu diente die mehrzahl der akten um menschen einzuordnen. die begriffe welche verwendet wurden mochte ich auch nicht, denn kein mensch ist ein (subjekt oder element).
heute ist es leider genauso, nur man redet weniger darüber. arbeitslose sind nutzlose fresser. kein scherz, schon gehört.
andy


Alles was ich schreibe, ist nur meine Meinung und keine Feststellung.
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#200

RE: Erfahrung mit der Eigenen Stasi Akte

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 24.04.2012 13:04
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Hungerlöhne und Schwarzarbeit gehören aber nicht in dieses Thema!


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

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