#521

RE: Erfahrung mit der Eigenen Stasi Akte

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 22.10.2014 19:20
von seaman | 3.487 Beiträge

Es war doch so,dass auch bei anderen Republikfluchten das persönliche Umfeld befragt wurde.

Gab es Hinweise die auf eine Flucht hindeuteten?
Eventuelle Mitwisser usw.?
Wenn ein Soldat desertiert (Fahnenflucht begeht) wird in jeder Armee der Welt der Geheimdienst eingeschaltet.


seaman


zuletzt bearbeitet 22.10.2014 19:22 | nach oben springen

#522

RE: Erfahrung mit der Eigenen Stasi Akte

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 22.10.2014 19:50
von Gert | 12.368 Beiträge

Bei meiner Flucht in der Rhön war ich nicht allein, sondern hatte noch 3 Mitflüchtlinge. Wir querten nachts um 2 : 10 h die Demarkationslinie. Morgens um 9 Uhr als wir bei der bayrischen Grenzpolizei ein deftiges Frühstück serviert bekamen udn mit Genuss vertilgten, berichteten 2 junge Grenzpolizisten, die von dem "Tatort" zurückkamen, dass da drüben der Teufel los ist. Offiziere und Soldaten mit Hunden hielten sich an der Stelle auf.
Mal meine Frage an die Kollegen von der grünen Grenze : wurde da noch eine Nachsuche vorgenommen, glaubte man, dass noch Flüchtlinge auf der Ostseite sind ? Ich habe oft an die Posten dort in der Nähe denken müssen, ob denen was passiert ist ? und wenn ja hoffentlich nichts schlimmes, denn 4 auf einen Streich erfolgreich abgehauen ist ja schon eine etwas niederschmetternde Nachricht für die verantwortliche Grenzkompanie-


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#523

RE: Erfahrung mit der Eigenen Stasi Akte

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 22.10.2014 19:56
von DoreHolm | 7.714 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #522
Bei meiner Flucht in der Rhön war ich nicht allein, sondern hatte noch 3 Mitflüchtlinge. Wir querten nachts um 2 : 10 h die Demarkationslinie. Morgens um 9 Uhr als wir bei der bayrischen Grenzpolizei ein deftiges Frühstück serviert bekamen udn mit Genuss vertilgten, berichteten 2 junge Grenzpolizisten, die von dem "Tatort" zurückkamen, dass da drüben der Teufel los ist. Offiziere und Soldaten mit Hunden hielten sich an der Stelle auf.
Mal meine Frage an die Kollegen von der grünen Grenze : wurde da noch eine Nachsuche vorgenommen, glaubte man, dass noch Flüchtlinge auf der Ostseite sind ? Ich habe oft an die Posten dort in der Nähe denken müssen, ob denen was passiert ist ? und wenn ja hoffentlich nichts schlimmes, denn 4 auf einen Streich erfolgreich abgehauen ist ja schon eine etwas niederschmetternde Nachricht für die verantwortliche Grenzkompanie-




Ich denke, bei dem Aufwand danach ging es weniger darum, daß es noch weitere Flüchtlinge geben könnte, sondern mehr um "Tatortsicherung", um Schwachstellen bezeiten abzustellen. Ist nur meine Vermutung.



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#524

RE: Erfahrung mit der Eigenen Stasi Akte

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 22.10.2014 19:58
von hundemuchtel 88 0,5 | 2.494 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #522
Bei meiner Flucht in der Rhön war ich nicht allein, sondern hatte noch 3 Mitflüchtlinge. Wir querten nachts um 2 : 10 h die Demarkationslinie. Morgens um 9 Uhr als wir bei der bayrischen Grenzpolizei ein deftiges Frühstück serviert bekamen udn mit Genuss vertilgten, berichteten 2 junge Grenzpolizisten, die von dem "Tatort" zurückkamen, dass da drüben der Teufel los ist. Offiziere und Soldaten mit Hunden hielten sich an der Stelle auf.
Mal meine Frage an die Kollegen von der grünen Grenze : wurde da noch eine Nachsuche vorgenommen, glaubte man, dass noch Flüchtlinge auf der Ostseite sind ? Ich habe oft an die Posten dort in der Nähe denken müssen, ob denen was passiert ist ? und wenn ja hoffentlich nichts schlimmes, denn 4 auf einen Streich erfolgreich abgehauen ist ja schon eine etwas niederschmetternde Nachricht für die verantwortliche Grenzkompanie-



ja, wurde grundsätzlich gemacht, nicht nur Nachsuche mit F-hunden und Suche nach verbliebenen Flüchtlingen, brauchten sie auch zu Dokumentationszwecken usw. sowie um Schwachstellen zu beheben. Man suchte weiterhin nach verlorenen Utensilien und versuchte sämtliche Bewegungen der G-verletzer rekonstruieren.
Dies u.A. auch um ein Schuldhaftes Verhalten des Postenpaares, KGsi usw. auszuschließen, wie gesagt, man stand unter Generalverdacht.

gruß h.


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zuletzt bearbeitet 22.10.2014 20:07 | nach oben springen

#525

RE: Erfahrung mit der Eigenen Stasi Akte

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 22.10.2014 20:08
von Gelöschtes Mitglied
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Bei uns war ja auch eine Fahnenflucht. Von uns Grundwehrdienstlern hat nur einer richtig Ärger (6 Wochen Schwedt) bekommen. Das war der Posten, der nicht begreifen konnte, dass sein Kumpel fort war. Er hatte an dem Tag Geburtstag und die beiden hatten an der Flasche gerochen.
Alle Anderen und auch ich wurden zwar mehrmals befragt, haben aber meines Wissens keine Probleme bekommen.

Der Hesselfuchs


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#526

RE: Erfahrung mit der Eigenen Stasi Akte

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 22.10.2014 20:11
von hundemuchtel 88 0,5 | 2.494 Beiträge

hallo merlini, ich sprach von zivilen Fluchten/- versuchen. Über Fahnenfluchten kann ich nicht berichten, so eine war 3 Wochen nach meiner Entlassung, und das war der Typ der für mich gekommen ist!! Wiegt doppelt schwer!

gruß h.


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#527

RE: Erfahrung mit der Eigenen Stasi Akte

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 22.10.2014 20:14
von Mike59 | 7.980 Beiträge

Zitat von hundemuchtel 88 0,5 im Beitrag #526
hallo merlini, ich sprach von zivilen Fluchten/- versuchen. Über Fahnenfluchten kann ich nicht berichten, so eine war 3 Wochen nach meiner Entlassung, und das war der Typ der für mich gekommen ist!! Wiegt doppelt schwer!

gruß h.



Das verstehe ich nicht. Wie meinst du das, fühlst du dich für deinen Nachfolger verantwortlich?


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#528

RE: Erfahrung mit der Eigenen Stasi Akte

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 22.10.2014 20:16
von PF75 | 3.294 Beiträge

mußte auch mal eine Durchbruchsstelle im Elbbereich,während der Nachtschicht sichern weil nächsten Tag noch irgendwelche Leute sich auf Spurensuche begeben wollten.
Die Schicht war sehr anstrengend da mein stellv. ZF so laut geschnarcht hat das ich dauernd munter wurde.


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#529

RE: Erfahrung mit der Eigenen Stasi Akte

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 22.10.2014 20:19
von hundemuchtel 88 0,5 | 2.494 Beiträge

Zitat von Mike59 im Beitrag #527
Zitat von hundemuchtel 88 0,5 im Beitrag #526
hallo merlini, ich sprach von zivilen Fluchten/- versuchen. Über Fahnenfluchten kann ich nicht berichten, so eine war 3 Wochen nach meiner Entlassung, und das war der Typ der für mich gekommen ist!! Wiegt doppelt schwer!

gruß h.



Das verstehe ich nicht. Wie meinst du das, fühlst du dich für deinen Nachfolger verantwortlich?


nee?? ganz und gar nicht! Ich kannte den ja nicht mal, ABER, meine Kameraden, die mit ihm unterwegs waren im Abschnitt als es passierte, die taten mir ein bischen leid, das waren echte Kumpels, haben den Affentanz nachher nicht verdient, mir ging´s nur durch, weil ich 4 Wochen vorher
eigentlich immer mit von der lustigen Chappi-Truppe war.

gruß h.


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#530

RE: Erfahrung mit der Eigenen Stasi Akte

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 22.10.2014 20:26
von hundemuchtel 88 0,5 | 2.494 Beiträge

Zitat von PF75 im Beitrag #528
mußte auch mal eine Durchbruchsstelle im Elbbereich,während der Nachtschicht sichern weil nächsten Tag noch irgendwelche Leute sich auf Spurensuche begeben wollten.
Die Schicht war sehr anstrengend da mein stellv. ZF so laut geschnarcht hat das ich dauernd munter wurde.


mit nur einem PP die Ereignisstelle gesichert??
Kaum zu glauben, daß Dein ZF noch so abgebrüht ist und schläft!!!! Respekt

gruß h.


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#531

RE: Erfahrung mit der Eigenen Stasi Akte

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 22.10.2014 20:28
von Mike59 | 7.980 Beiträge

Zitat von hundemuchtel 88 0,5 im Beitrag #529
Zitat von Mike59 im Beitrag #527
Zitat von hundemuchtel 88 0,5 im Beitrag #526
hallo merlini, ich sprach von zivilen Fluchten/- versuchen. Über Fahnenfluchten kann ich nicht berichten, so eine war 3 Wochen nach meiner Entlassung, und das war der Typ der für mich gekommen ist!! Wiegt doppelt schwer!

gruß h.



Das verstehe ich nicht. Wie meinst du das, fühlst du dich für deinen Nachfolger verantwortlich?


nee?? ganz und gar nicht! Ich kannte den ja nicht mal, ABER, meine Kameraden, die mit ihm unterwegs waren im Abschnitt als es passierte, die taten mir ein bischen leid, das waren echte Kumpels, haben den Affentanz nachher nicht verdient, mir ging´s nur durch, weil ich 4 Wochen vorher
eigentlich immer mit von der lustigen Chappi-Truppe war.

gruß h.


Ach so, ja verstehe ich jetzt. Obwohl das alles halb so wild war - jedenfalls wie ich es kennen gelernt habe - kann auch sein das man es mit mehr Dienstjahren etwas abgeklärter hingenommen hat. Es waren halt Fragestunden angesagt, na und.


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#532

RE: Erfahrung mit der Eigenen Stasi Akte

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 22.10.2014 20:33
von hundemuchtel 88 0,5 | 2.494 Beiträge

Zitat von Mike59 im Beitrag #531
Zitat von hundemuchtel 88 0,5 im Beitrag #529
Zitat von Mike59 im Beitrag #527
Zitat von hundemuchtel 88 0,5 im Beitrag #526
hallo merlini, ich sprach von zivilen Fluchten/- versuchen. Über Fahnenfluchten kann ich nicht berichten, so eine war 3 Wochen nach meiner Entlassung, und das war der Typ der für mich gekommen ist!! Wiegt doppelt schwer!

gruß h.



Das verstehe ich nicht. Wie meinst du das, fühlst du dich für deinen Nachfolger verantwortlich?


nee?? ganz und gar nicht! Ich kannte den ja nicht mal, ABER, meine Kameraden, die mit ihm unterwegs waren im Abschnitt als es passierte, die taten mir ein bischen leid, das waren echte Kumpels, haben den Affentanz nachher nicht verdient, mir ging´s nur durch, weil ich 4 Wochen vorher
eigentlich immer mit von der lustigen Chappi-Truppe war.

gruß h.


Ach so, ja verstehe ich jetzt. Obwohl das alles halb so wild war - jedenfalls wie ich es kennen gelernt habe - kann auch sein das man es mit mehr Dienstjahren etwas abgeklärter hingenommen hat. Es waren halt Fragestunden angesagt, na und.


nicht mehr für mich, ich war ja zu dem Zeitpunkt Zivilist, und ob es nur Fragestunden waren glaub ich weniger, weil die Umstände eindeutig zu Lasten des "Verantwortlichen" gingen, er hat ganz nachweislich mindestens einen Fehler gemacht und das hat der "Neue" sofort eiskalt ausgenutzt.
Ich glaub der hat nicht mal nachgedacht...

gruß h.


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#533

RE: Erfahrung mit der Eigenen Stasi Akte

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 22.10.2014 20:50
von Gelöschtes Mitglied
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Mal meine Frage an die Kollegen von der grünen Grenze : wurde da noch eine Nachsuche vorgenommen, glaubte man, dass noch Flüchtlinge auf der Ostseite sind ? Ich habe oft an die Posten dort in der Nähe denken müssen, ob denen was passiert ist ? und wenn ja hoffentlich nichts
Hallo Gert , im Everinger -Wald waren Forstarbeiter im Herbst 69 mit Baumfällarbeiten schon wochenlang beschäftig . Eines morgens meldet die K6 Kontrolle viele Fußspuren Richtung Westen .
Dann mussten wir , der KFZ -Uffz. und ich 4 Std lang in einiger Entfernung zum Fluchtweg, im Dreckliegend , beobachten, ob noch nachfolgende Personen noch zu erwarten sind . zum Glück kam aber niemand .
Was aus der ganzen Geschichte mit den Spuren auf sich hatte , haben wir nie erfahren . Ob es die Forstarbeiter waren , am anderen Tag jedenfalls , wurden keine Arbeiten mehr durgeführt. ratata


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#534

RE: Erfahrung mit der Eigenen Stasi Akte

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 22.10.2014 21:03
von Hapedi | 1.886 Beiträge

Zitat von hundemuchtel 88 0,5 im Beitrag #524
Zitat von Gert im Beitrag #522
Bei meiner Flucht in der Rhön war ich nicht allein, sondern hatte noch 3 Mitflüchtlinge. Wir querten nachts um 2 : 10 h die Demarkationslinie. Morgens um 9 Uhr als wir bei der bayrischen Grenzpolizei ein deftiges Frühstück serviert bekamen udn mit Genuss vertilgten, berichteten 2 junge Grenzpolizisten, die von dem "Tatort" zurückkamen, dass da drüben der Teufel los ist. Offiziere und Soldaten mit Hunden hielten sich an der Stelle auf.
Mal meine Frage an die Kollegen von der grünen Grenze : wurde da noch eine Nachsuche vorgenommen, glaubte man, dass noch Flüchtlinge auf der Ostseite sind ? Ich habe oft an die Posten dort in der Nähe denken müssen, ob denen was passiert ist ? und wenn ja hoffentlich nichts schlimmes, denn 4 auf einen Streich erfolgreich abgehauen ist ja schon eine etwas niederschmetternde Nachricht für die verantwortliche Grenzkompanie-



ja, wurde grundsätzlich gemacht, nicht nur Nachsuche mit F-hunden und Suche nach verbliebenen Flüchtlingen, brauchten sie auch zu Dokumentationszwecken usw. sowie um Schwachstellen zu beheben. Man suchte weiterhin nach verlorenen Utensilien und versuchte sämtliche Bewegungen der G-verletzer rekonstruieren.
Dies u.A. auch um ein Schuldhaftes Verhalten des Postenpaares, KGsi usw. auszuschließen, wie gesagt, man stand unter Generalverdacht.

gruß h.




genau so kenne ich das auch , stimmt Wort für Wort alles

gruß Hapedi



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#535

RE: Erfahrung mit der Eigenen Stasi Akte

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 22.10.2014 21:42
von Gelöschtes Mitglied
avatar

Zitat von maxhelmut im Beitrag #511

ich will hier keine Wende

nur den einen Heuchler B........mm

was der alles schreib kann ich beim besten Willen nicht glauben

mfg maxhelmut


FRAGE AN DIE ADMINS:


Ist die o.g.Userbezeichnung Bestandteil oder Redewendung entsprechend der Hausordnung richtig?

Das Rätsel möchte ich lösen Bahndamm


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#536

RE: Erfahrung mit der Eigenen Stasi Akte

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 22.10.2014 21:50
von Mike59 | 7.980 Beiträge

Zitat von Hapedi im Beitrag #534
Zitat von hundemuchtel 88 0,5 im Beitrag #524
Zitat von Gert im Beitrag #522




.


genau so kenne ich das auch , stimmt Wort für Wort alles

gruß Hapedi


Kannst du mal schildern was die alles von dir wissen wollten?


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#537

RE: Erfahrung mit der Eigenen Stasi Akte

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 22.10.2014 22:11
von Hapedi | 1.886 Beiträge

@Mike59 ich beziehe mich auf den Beitrag # 524 ,daß ich es genau so kenne . Wissen wollten sie von mir nur wo und mit welchem Posten ich um die Gewisse Zeit eingesetzt war.

gruß Hapedi



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#538

RE: Erfahrung mit der Eigenen Stasi Akte

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 22.10.2014 22:29
von josy95 | 4.915 Beiträge

Zitat von ratata im Beitrag #510
Hallo maxhelmuth , bist du dabei die Wende hier im Forum zu vollziehen .

Dann schreib doch mal hier über deinen angeblichen Ärger . Viele hier im Forum sind nicht bei GsG .

Zu der eigenen Stasiakte , meine habe ich seit 1992 , aber eine von der NVA ist nicht mehr auffindbar . Die Stasi im Raum Magdeburg , hatte mehr Zeit alles zu vernichten .
Aus Filmberichten über die Auflösung der Grenztruppen ist mir noch in Erinnerung ,das die Vernichtung von Unterlagen damals sehr schnell ging . Somit gibt es wohl wenig über die Akten zu erfahren . Oder hat jemand eine besondere Akte von seiner Dienstzeit bei den Grenztruppen .MfG ratata

Auch ich hatte Fahnenfluchten erlebt , den Affentanz hinterher , ist ja bekannt .





(rot mark)


Hier habe ich für mich persönlich und meine Familie eine weitere VerdUnd, wie Du auch erkannt hast, genug Zeit und vermutlich auch genug Anleitung "von oben" dazu hatten.

2. Vermutung, das hier ganz besonders einige Verantortliche große Angst haben mußten, für ihre auch mit DDR- Gesetzen nicht gedeckten Missetaten zur Verantwortung gezogen zu werden.
Und weiter Angst haben mußten, das ihrer zukünftigen Karriere im vereinten Deutschland(!) beim Auftauchen der einen oder anderen belastenden Akte ernsthaft etwas entgegengestanden hätte.

Hatte schon mal darüber geschrieben:

Selbst vergeblich 1 Grund- und 4 Nachfolgeanträge auf Akteneinsicht gestellt. Ergebnis, immer negativ, nichts vorhanden. Mit Hilfe eines nicht unbekannten berliner Journalisten nochmals einen Antrag gestellt, u. a. auch über in der Zwischenzeit verstorbene Familienangehörige. Diesem Journalisten eine Vollmacht erteilt, damit er in meinem Namen besser recherchieren kann.

Ergebnis, wieder null. Nur bei dieser letzten Auskunft besonders auffallend, so die Aussage des befreundeten Journalisten und eines Mitarbeiters der Stasiunterlagenbehörde, das über unsere gesamte Familie nichts vorhanden, aber auch gar nichts vorhanden ist. Noch nicht einmal die s. g. Karteikarte in Form eines Namensregisters, die wohl jeder Bürger mit dem 14. Lebensjahren (und vermutlich Erhalt eines eigenen Persos) beim MfS angelegt bekam. .Ähnlich eines heute immer noch üblichen Einwohnermelderegisters.

Vermutung, Verdacht Nr. 3. Hier sollte ernsthaft etwas vertuscht werden. Vielleicht der Mord im Oktober 1953 an meinem Großvater?
Ein Mord vor fast taggenau 61 Jahren. Ein Mord, der auch heute noch nicht verjährt wäre...?

Merkwürdig waren auch nach der Wende einige Dinge bei der Bearbeitung der Rückübertragungsansprüche unserer Familie durch das Bundesamt zur Regelung offener Vermögensfragen und einiger ihrer Mitarbeiter- innen, augenscheinlich ehem. DDR. Spitzenbeamte, wenn nicht sogar Funktionäre und ihrer durchweg unfähigen Westkollegen. Mit denen es unsere Familie in Bezug auf die 1972 unter Mordbuben Erich Honnecker kalt enteignete (groß-) väterliche Firma nun zu tun hatten.
Das Ergebnis kennen Viele und für die, die es noch nicht kennen: im Endeffekt haben wir für Anwälte und Gerichtskosten satt draufgezahlt und eine Schrottimmobilie zurückerhalten. Während sich ehem. Täter vermutlich guter Staatsgehälter und anschließender ebensolcher guten Pensionen einer nunmehr wiedervereinten Bundesrepublik Deutschland freuen durften...


Einmal Verbrechen in Machtpositionen ausgeliefert zu sein scheint mir für Betreffende ein Abo für den Rest des Lebens zu sein..., auch unter heutiger Herschaft....

josy95


Sternbild Krebs, eine seiner herausragenden Eigenschaften: Krebse kommen immer an ihr Ziel..., und wenn sie zei Schritt vorgehen und einen zurück...

Zu verstehen als Abmahnung an EINEN Admin... bitte lächeln!
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#539

RE: Erfahrung mit der Eigenen Stasi Akte

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 22.10.2014 22:30
von Pitti53 | 8.791 Beiträge

Zitat von Bahndamm 68 im Beitrag #535
Zitat von maxhelmut im Beitrag #511

ich will hier keine Wende

nur den einen Heuchler B........mm

was der alles schreib kann ich beim besten Willen nicht glauben

mfg maxhelmut


FRAGE AN DIE ADMINS:


Ist die o.g.Userbezeichnung Bestandteil oder Redewendung entsprechend der Hausordnung richtig?

Das Rätsel möchte ich lösen Bahndamm


Kreuzworträtzel Forum sind wir hier nicht

Das kann alles mögliche heißen! Wozu brauchste da uns?


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#540

RE: Erfahrung mit der Eigenen Stasi Akte

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 22.10.2014 22:32
von Pitti53 | 8.791 Beiträge

Zitat von Merlini im Beitrag #525
Bei uns war ja auch eine Fahnenflucht. Von uns Grundwehrdienstlern hat nur einer richtig Ärger (6 Wochen Schwedt) bekommen. Das war der Posten, der nicht begreifen konnte, dass sein Kumpel fort war. Er hatte an dem Tag Geburtstag und die beiden hatten an der Flasche gerochen.
Alle Anderen und auch ich wurden zwar mehrmals befragt, haben aber meines Wissens keine Probleme bekommen.

Der Hesselfuchs



Schwedt gab es nicht NUR 6 Wochen! Das war eine längere Unterbringung

Ich gehe da mal eher von 6 Wochen Stabsdienst aus. War wesentlich erholsamer


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