#501

RE: Erfahrung mit der Eigenen Stasi Akte

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 22.10.2014 10:58
von linamax | 2.020 Beiträge

Zitat von maxhelmut im Beitrag #500
Zitat von Bahndamm 68 im Beitrag #499
Zitat von Gert im Beitrag #496
ich habe da mal ne Frage: konnte man zur aktiven Zeit des MfS in seine Akten einsehen ? Also, so lange ich in der DDR gelebt habe nicht, aber später hätte es ja sein können. Kann dazu jemand etwas sagen ?
Ich frage deshalb, weil hier immer Einsicht in die Akten des BND , VS unsw. gefordert wird. Diese sind aber im Gegensatz zum MfS noch lebende, aktive Organe.

Moin, Moin @Gert
Als Schütze A… in der Kompanie wusste ich nicht mal, dass das MfS in der nächst übergeordneten Position, sprich Bataillon, fest installiert war. Im allgemeinen war ja bekannt, dass in der Regel Linientreue nur an die Grenze kamen, abgesehen von einigen Ausnahmen (!). Und diese Linientreuen, die wurden vom MfS, ich formuliere es human, betreut, u.a. privater Postverkehr wurde geöffnet. Von all dem und vieles mehr habe ich nichts gewusst, vielleicht geahnt, aber so richtig geglaubt wiederum nicht.
Ich war zu faul und zu bequem nach der Wende einen Antrag für meine Stasi-Akte zu beantragen. Nach 20Jahren war ein japanischer TV-Sender aber stark interessiert an meiner Akte. Nach 3 Wochen riefen sie mich an und teilten mir mit, dass es eine Akte über 400 Seiten lang gibt. Nun wird ein Jeder wirklich neugierig, so auch ich. Ich stellte einen Antrag nicht nur zur Sichtung, sondern gleich um Erhalt dieser Papiere, wo ich auch bereit war, dies zu bezahlen, egal wie hoch der Preis auch war. Noch heute, nach 4 Jahren finde ich kleinere neue Details.
Nach 20 Jahren kenne ich nun meine Unterlagen und bin in die Öffentlichkeit gegangen damit. Nicht alles, was es in der DDR gab, war schlecht, auch heute werden Dinge kopiert und unter anderen Namen deklariert.
Für mich ist und bleibt die DDR ein Unrechtsstaat. Die Diktatur des Proletariats, alle Macht geht vom Volke aus, war der größte Schwindel unserer jüngsten Vergangenheit. Sie ist gescheitert. Ein Zurück in die Zeiten der DDR, die darf es nicht wieder geben. In der Zukunft liegt unsere Chance, die vergangenen Fehler aufzuarbeiten und vieles besser zu gestalten.
VG Bahndamm 68




bei Deiner Fahnenflucht muß die Akte auch lang sein oder ??????????????????

Was willst du damit ausdrücken .


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#502

RE: Erfahrung mit der Eigenen Stasi Akte

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 22.10.2014 11:04
von Gelöschtes Mitglied
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Na bestimmt das Fahnenflucht eine Sache war bei der die Stasi 100%ig eine Akte angelegt und dazu ermittelt hat.


maxhelmut hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#503

RE: Erfahrung mit der Eigenen Stasi Akte

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 22.10.2014 11:07
von maxhelmut | 614 Beiträge

#501 von linamax

und bei Deiner auch

da sind eben die Akten etwas dicker oder ????


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#504

RE: Erfahrung mit der Eigenen Stasi Akte

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 22.10.2014 11:10
von linamax | 2.020 Beiträge

Zitat von maxhelmut im Beitrag #503
#501 von linamax

und bei Deiner auch

da sind eben die Akten etwas dicker oder ????

Da haste recht meine ist sehr groß . Aber es steht nur dummes Zeug drin . Das wolltest du doch wissen alter Stöckchen Werfer .


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#505

RE: Erfahrung mit der Eigenen Stasi Akte

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 22.10.2014 11:20
von Rostocker | 7.723 Beiträge

Zitat von Bahndamm 68 im Beitrag #499
Zitat von Gert im Beitrag #496
ich habe da mal ne Frage: konnte man zur aktiven Zeit des MfS in seine Akten einsehen ? Also, so lange ich in der DDR gelebt habe nicht, aber später hätte es ja sein können. Kann dazu jemand etwas sagen ?
Ich frage deshalb, weil hier immer Einsicht in die Akten des BND , VS unsw. gefordert wird. Diese sind aber im Gegensatz zum MfS noch lebende, aktive Organe.

Moin, Moin @Gert
Als Schütze A… in der Kompanie wusste ich nicht mal, dass das MfS in der nächst übergeordneten Position, sprich Bataillon, fest installiert war. Im allgemeinen war ja bekannt, dass in der Regel Linientreue nur an die Grenze kamen, abgesehen von einigen Ausnahmen (!). Und diese Linientreuen, die wurden vom MfS, ich formuliere es human, betreut, u.a. privater Postverkehr wurde geöffnet. Von all dem und vieles mehr habe ich nichts gewusst, vielleicht geahnt, aber so richtig geglaubt wiederum nicht.
Ich war zu faul und zu bequem nach der Wende einen Antrag für meine Stasi-Akte zu beantragen. Nach 20Jahren war ein japanischer TV-Sender aber stark interessiert an meiner Akte. Nach 3 Wochen riefen sie mich an und teilten mir mit, dass es eine Akte über 400 Seiten lang gibt. Nun wird ein Jeder wirklich neugierig, so auch ich. Ich stellte einen Antrag nicht nur zur Sichtung, sondern gleich um Erhalt dieser Papiere, wo ich auch bereit war, dies zu bezahlen, egal wie hoch der Preis auch war. Noch heute, nach 4 Jahren finde ich kleinere neue Details.
Nach 20 Jahren kenne ich nun meine Unterlagen und bin in die Öffentlichkeit gegangen damit. Nicht alles, was es in der DDR gab, war schlecht, auch heute werden Dinge kopiert und unter anderen Namen deklariert.
Für mich ist und bleibt die DDR ein Unrechtsstaat. Die Diktatur des Proletariats, alle Macht geht vom Volke aus, war der größte Schwindel unserer jüngsten Vergangenheit. Sie ist gescheitert. Ein Zurück in die Zeiten der DDR, die darf es nicht wieder geben. In der Zukunft liegt unsere Chance, die vergangenen Fehler aufzuarbeiten und vieles besser zu gestalten.
VG Bahndamm 68




Bahndamm68--kann ich das so verstehen,das Dir dieser japanische TV-Sender erst drauf aufmerksam gemacht hat. Das Du eine 400 Seiten lange Akte hast.


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#506

RE: Erfahrung mit der Eigenen Stasi Akte

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 22.10.2014 11:24
von maxhelmut | 614 Beiträge

#504

wegen Euch Fahnenflüchtigen hatte ich großen Ärger mit der Stasi zu meiner Zeit als Gefreiter

erinnere Dich an meinen Beitrag bei GsG

"Die Anderen hatten die Scheiße auszubaden"


zuletzt bearbeitet 22.10.2014 11:25 | nach oben springen

#507

RE: Erfahrung mit der Eigenen Stasi Akte

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 22.10.2014 12:10
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Rostocker im Beitrag #505
Zitat von Bahndamm 68 im Beitrag #499



Bahndamm68--kann ich das so verstehen,das Dir dieser japanische TV-Sender erst drauf aufmerksam gemacht hat. Das Du eine 400 Seiten lange Akte hast.

Hallo @Rostocker
ja, da hast du recht, vorher hatte ich kein Interesse, bis dahin bin ich meiner Arbeit nach gegangen und hab mich nicht darum gekümmert. Auch nach Gesprächen mit meinen Eltern, Ende der 70-ziger Jahre, als Rentner, haben sie mir einige Dinge erzählt. Ich wollte einfach nichts mehr wissen. Aber wie ich es schon geschrieben habe, bei 400 Seiten, da bin ich dann aktiv geworden. Ich habe es bis heute nicht bereut.
Die Namen, meiner IM’s kennt nur meine Frau und kein Anderer. Sie kann aber damit nur wenig etwas anfangen. Ich werde sie nicht offenlegen. Vor ca. 10 Wochen hatte ich ein Gespräch mit einem IM. Er wusste nicht, dass ich Kenntnis von seiner Funktion hatte und das bleibt auch so in der Zukunft. Mich interessieren nur die Beweggründe, warum man diese Funktion ausgeführt hat und welche Entlohnung man dafür bekommen hat. Hierüber habe ich in diesem Forum wenig oder auch nichts gelesen.
VG Bahndamm 68


Hapedi und IM Kressin haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#508

RE: Erfahrung mit der Eigenen Stasi Akte

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 22.10.2014 12:23
von Rostocker | 7.723 Beiträge

Zitat von Bahndamm 68 im Beitrag #507
Zitat von Rostocker im Beitrag #505
Zitat von Bahndamm 68 im Beitrag #499



Bahndamm68--kann ich das so verstehen,das Dir dieser japanische TV-Sender erst drauf aufmerksam gemacht hat. Das Du eine 400 Seiten lange Akte hast.

Hallo @Rostocker
ja, da hast du recht, vorher hatte ich kein Interesse, bis dahin bin ich meiner Arbeit nach gegangen und hab mich nicht darum gekümmert. Auch nach Gesprächen mit meinen Eltern, Ende der 70-ziger Jahre, als Rentner, haben sie mir einige Dinge erzählt. Ich wollte einfach nichts mehr wissen. Aber wie ich es schon geschrieben habe, bei 400 Seiten, da bin ich dann aktiv geworden. Ich habe es bis heute nicht bereut.
Die Namen, meiner IM’s kennt nur meine Frau und kein Anderer. Sie kann aber damit nur wenig etwas anfangen. Ich werde sie nicht offenlegen. Vor ca. 10 Wochen hatte ich ein Gespräch mit einem IM. Er wusste nicht, dass ich Kenntnis von seiner Funktion hatte und das bleibt auch so in der Zukunft. Mich interessieren nur die Beweggründe, warum man diese Funktion ausgeführt hat und welche Entlohnung man dafür bekommen hat. Hierüber habe ich in diesem Forum wenig oder auch nichts gelesen.
VG Bahndamm 68



Bahndamm68--mir ging es hauptsächlich darum und Du hast es ja bestätigt. Wie ein japanischer TV-Sender an Deine Stasiakte kommt und Dich darauf aufmerksam macht ,auf die Vielzahl dieser Seiten.Von Deiner Seite lag ja kein Interesse zu Akteneinsicht vor--sagtest Du ja selber, Also würde ich nun sagen, mit den Datenschutz in Deutschland ist es nicht gut bestellt. Wünsche Dir aber noch einen schönen Tag,


IM Kressin hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#509

RE: Erfahrung mit der Eigenen Stasi Akte

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 22.10.2014 12:25
von linamax | 2.020 Beiträge

Zitat von maxhelmut im Beitrag #506
#504

wegen Euch Fahnenflüchtigen hatte ich großen Ärger mit der Stasi zu meiner Zeit als Gefreiter

erinnere Dich an meinen Beitrag bei GsG

"Die Anderen hatten die Scheiße auszubaden"

Das sehe ich nicht so . Ich habe auch zwei FF erlebt ich hatte nichts aus zu baden . Wurden normal gefragt und das war es . Aber kann das sein das du dir was ein redest , weil du keine anderen Argumente mehr hast .


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#510

RE: Erfahrung mit der Eigenen Stasi Akte

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 22.10.2014 12:31
von Gelöschtes Mitglied
avatar

Hallo maxhelmuth , bist du dabei die Wende hier im Forum zu vollziehen .

Dann schreib doch mal hier über deinen angeblichen Ärger . Viele hier im Forum sind nicht bei GsG .

Zu der eigenen Stasiakte , meine habe ich seit 1992 , aber eine von der NVA ist nicht mehr auffindbar . Die Stasi im Raum Magdeburg , hatte mehr Zeit alles zu vernichten .
Aus Filmberichten über die Auflösung der Grenztruppen ist mir noch in Erinnerung ,das die Vernichtung von Unterlagen damals sehr schnell ging . Somit gibt es wohl wenig über die Akten zu erfahren . Oder hat jemand eine besondere Akte von seiner Dienstzeit bei den Grenztruppen .MfG ratata

Auch ich hatte Fahnenfluchten erlebt , den Affentanz hinterher , ist ja bekannt .


Hapedi hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 22.10.2014 12:35 | nach oben springen

#511

RE: Erfahrung mit der Eigenen Stasi Akte

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 22.10.2014 12:42
von maxhelmut | 614 Beiträge

Zitat von ratata im Beitrag #510
Hallo maxhelmuth , bist du dabei die Wende hier im Forum zu vollziehen .

Dann schreib doch mal hier über deinen angeblichen Ärger . Viele hier im Forum sind nicht bei GsG .

Zu der eigenen Stasiakte , meine habe ich seit 1992 , aber eine von der NVA ist nicht mehr auffindbar . Die Stasi im Raum Magdeburg , hatte mehr Zeit alles zu vernichten .
Aus Filmberichten über die Auflösung der Grenztruppen ist mir noch in Erinnerung ,das die Vernichtung von Unterlagen damals sehr schnell ging . Somit gibt es wohl wenig über die Akten zu erfahren . Oder hat jemand eine besondere Akte von seiner Dienstzeit bei den Grenztruppen .MfG ratata

Auch ich hatte Fahnenfluchten erlebt , den Affentanz hinterher , ist ja bekannt .



ich will hier keine Wende

nur den einen Heuchler B........mm

was der alles schreib kann ich beim besten Willen nicht glauben

mfg maxhelmut


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#512

RE: Erfahrung mit der Eigenen Stasi Akte

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 22.10.2014 12:57
von linamax | 2.020 Beiträge

Zitat von maxhelmut im Beitrag #511
Zitat von ratata im Beitrag #510
Hallo maxhelmuth , bist du dabei die Wende hier im Forum zu vollziehen .

Dann schreib doch mal hier über deinen angeblichen Ärger . Viele hier im Forum sind nicht bei GsG .

Zu der eigenen Stasiakte , meine habe ich seit 1992 , aber eine von der NVA ist nicht mehr auffindbar . Die Stasi im Raum Magdeburg , hatte mehr Zeit alles zu vernichten .
Aus Filmberichten über die Auflösung der Grenztruppen ist mir noch in Erinnerung ,das die Vernichtung von Unterlagen damals sehr schnell ging . Somit gibt es wohl wenig über die Akten zu erfahren . Oder hat jemand eine besondere Akte von seiner Dienstzeit bei den Grenztruppen .MfG ratata

Auch ich hatte Fahnenfluchten erlebt , den Affentanz hinterher , ist ja bekannt .



ich will hier keine Wende

nur den einen Heuchler B........mm

was der alles schreib kann ich beim besten Willen nicht glauben

mfg maxhelmut

Na, da wirst du ja viel Beifall bekommen von deinen Freunden aus GsG für diesen Beitrag .


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#513

RE: Erfahrung mit der Eigenen Stasi Akte

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 22.10.2014 13:02
von maxhelmut | 614 Beiträge

# 512 Linemax

Na, da wirst du ja viel Beifall bekommen von deinen Freunden aus GsG für diesen Beitrag



da habe ich mich selber gelöscht vor langer Zeit

der Maulwurf bei GsG informiert Dich aber schlecht

oder kann Du nicht mehr lesen

das habe ich schon in anderen Beiträgen hier erwähnt


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#514

RE: Erfahrung mit der Eigenen Stasi Akte

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 22.10.2014 13:03
von linamax | 2.020 Beiträge

Zitat von maxhelmut im Beitrag #513
# 512 Linemax

Na, da wirst du ja viel Beifall bekommen von deinen Freunden aus GsG für diesen Beitrag



da habe ich mich selber gelöscht vor langer Zeit

der Maulwurf bei GsG informiert Dich aber schlecht

oder kann Du nicht mehr lesen

das habe ich schon in anderen Beiträgen hier erwähnt

Wer das glaubt wird selig .


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#515

RE: Erfahrung mit der Eigenen Stasi Akte

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 22.10.2014 13:19
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von Bahndamm 68 im Beitrag #507
Zitat von Rostocker im Beitrag #505
Zitat von Bahndamm 68 im Beitrag #499



Bahndamm68--kann ich das so verstehen,das Dir dieser japanische TV-Sender erst drauf aufmerksam gemacht hat. Das Du eine 400 Seiten lange Akte hast.

Hallo @Rostocker
ja, da hast du recht, vorher hatte ich kein Interesse, bis dahin bin ich meiner Arbeit nach gegangen und hab mich nicht darum gekümmert. Auch nach Gesprächen mit meinen Eltern, Ende der 70-ziger Jahre, als Rentner, haben sie mir einige Dinge erzählt. Ich wollte einfach nichts mehr wissen. Aber wie ich es schon geschrieben habe, bei 400 Seiten, da bin ich dann aktiv geworden. Ich habe es bis heute nicht bereut.
Die Namen, meiner IM’s kennt nur meine Frau und kein Anderer. Sie kann aber damit nur wenig etwas anfangen. Ich werde sie nicht offenlegen. Vor ca. 10 Wochen hatte ich ein Gespräch mit einem IM. Er wusste nicht, dass ich Kenntnis von seiner Funktion hatte und das bleibt auch so in der Zukunft. Mich interessieren nur die Beweggründe, warum man diese Funktion ausgeführt hat und welche Entlohnung man dafür bekommen hat. Hierüber habe ich in diesem Forum wenig oder auch nichts gelesen.
VG Bahndamm 68


wie sollten wir auch, sind offenbar alle so schweigsam wie du. Deine Frau können wir auch nicht fragen.


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
zuletzt bearbeitet 22.10.2014 13:21 | nach oben springen

#516

RE: Erfahrung mit der Eigenen Stasi Akte

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 22.10.2014 18:45
von RudiEK89 | 1.951 Beiträge

Nun machts mal halblang Jungs, wenn ich das mal so sagen darf?
Ich erlebte als KGSi sowohl einen Grenzdurchbruch Ost/ West, West/Ost und eine Fahnenflucht eines Gefreiten.
Wurde durch den Militärstaatsanwalt vernommen, der mir eine Mitschuld unterstellen wollte.
Vor einem halben Jahr beantragte ich Akteneinsicht, weil ich wissen wollte, was die Genossen so geschrieben haben.
Ich bekam ein Schreiben das eine umfangreiche Akte vorliegt, die Einsichtnahme noch dauert.
Diese Akte werde ich mir 1:1 kopieren lassen und meinen Kindern zur Einsicht geben (euch natürlich berichten).
Habe damit kein Problem.
Das lernt man nämlich nicht in der Schule.

Andreas

Ps. und meiner Meinung nach ist das Thema GsG ein anderes. Wenn sich dort die User aus welchen Gründen auch immer selbst gelöscht haben,
werden sie ihre Gründe dafür gehabt haben.


März 1986 - Herbst 1986 Uffz. Schule Perleberg, GAR5. Glöwen
Herbst 1986 - Februar 1989 GR Heiligenstadt I. GB Klettenberg, 3. GK Silkerode
Hapedi hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#517

RE: Erfahrung mit der Eigenen Stasi Akte

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 22.10.2014 18:49
von maxhelmut | 614 Beiträge

#516 RE von RudiEK89

Das lernt man nämlich nicht in der Schule.

Andreas

was soll das !!!!!


zuletzt bearbeitet 22.10.2014 18:51 | nach oben springen

#518

RE: Erfahrung mit der Eigenen Stasi Akte

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 22.10.2014 18:59
von RudiEK89 | 1.951 Beiträge

Zitat von maxhelmut im Beitrag #517
#516 RE von RudiEK89

Das lernt man nämlich nicht in der Schule.

Andreas

was soll das !!!!!

Falscher Zungenschlag, Sorry.
Die Aufzeichnungen werde ich natürlich meinen Kindern (18J u. 22J.) zum Lesen geben.
Das meinte ich damit.


März 1986 - Herbst 1986 Uffz. Schule Perleberg, GAR5. Glöwen
Herbst 1986 - Februar 1989 GR Heiligenstadt I. GB Klettenberg, 3. GK Silkerode
maxhelmut hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#519

RE: Erfahrung mit der Eigenen Stasi Akte

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 22.10.2014 19:09
von Freienhagener | 3.865 Beiträge

Rücksicht auf den anschließender Ärger der Grenzer mit ihren Sicherheitsorganen ist seitens der Flüchtlinge nicht zu erwarten.
Die waren selbstverständlich mit der Gefahr bechäftigt, eventuell umzukommen.

Sollte man sich nicht auch über die Verhörenden ärgern, die Grenzer ungerechtfertigt verdächtigten?
Eine grundsätzliche Unschuldsvermutung gab es nicht, mit der damit verbundenen Rücksicht.


Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)
hundemuchtel 88 0,5 hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 22.10.2014 19:10 | nach oben springen

#520

RE: Erfahrung mit der Eigenen Stasi Akte

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 22.10.2014 19:15
von hundemuchtel 88 0,5 | 2.492 Beiträge

Zitat von Freienhagener im Beitrag #519
Rücksicht auf den anschließender Ärger der Grenzer mit ihren Sicherheitsorganen ist seitens der Flüchtlinge nicht zu erwarten.
Die waren selbstverständlich mit der Gefahr bechäftigt, eventuell umzukommen.

Sollte man sich nicht auch über die Verhörenden ärgern, die Grenzer ungerechtfertigt verdächtigten?
Eine grundsätzliche Unschuldsvermutung gab es nicht, mit der damit verbundenen Rücksicht.


kann ich so nur bestätigen, man stand unter Generalverdacht.

gruß h.


maxhelmut hat sich für diesen Beitrag bedankt
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