#221

RE: Erfahrung mit der Eigenen Stasi Akte

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 24.04.2012 20:00
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Zitat von Grenzwolf62

Zitat von Feliks D.
Du suggerierst in der DDR wäre dies die Folge gewesen! Kannst Du mir einen einzigen Fall belegen, in dem einen Bürger der Deutschen Demokratischen Republik dieses Schicksal wegen eines Antrages auf Akteneinsicht ereilt hat? Wenn nicht fordere ich Dich auf solche unhaltbaren und rein populistischen Aussagen in Zukunft zu unterlassen!



Ich frage jetzt nur sehr interessiert nicht provokant.
Aus deiner Antwort leite ich ab das man Anträge auf Akteneinsicht durchaus stellen konnte ohne Repressalien befürchten zu müssen.
Wo hätte ich den Antrag auf Einsicht in meine Akte stellen können, in der zuständigen Kreisdienststelle meines Wohnortes?
Wäre dieser Antrag unbürokratisch bearbeitet worden b.z.w. gab es entsprechende vorgefertigte Antragsformulare zum ausfüllen?
Wie lange mussten in der Regel die Bürger auf Akteneinsicht warten?
Bekam man das Original oder eine geschwärzte Kopie?




In diesem Punkt leitest Du richtig ab, einen Antrag stellen hättest Du jederzeit können. Wie jede andere staatliche Stelle hatte auch das MfS feste Sprechzeiten in denen die Bürger sich mit Anliegen und Hinweisen an uns wenden konnten. Du hättest also zu diesem Zeitpunkt vorstellig werden können und schriftlich einen vernünftig formulierten Antrag auf Akteneinsicht stellen können. Der Dir gegenübersitzende Mitarbeiter hätte Dich nun sicher etwas verstört angesehen und Dir zugesagt deinen Antrag weiterzuleiten, anschließend hättest Du Dich höfflich verabschied und wärst gegangen.

Bei der weiteren Bearbeitung wäre wohl auf allen Ebenen das große Staunen ausgebrochen, es hätte entsprechende Speicherabfragen und vielleicht eine Umfeldermittlung gegeben um Deine Motivlage zu ergforschen. Letztendlich hättest Du Dich vermutlich als gesetzestreuer Bürger erwiesen und wärst zu einer Aussprache vorgeladen worden in der man nochmals versucht hätte deine Gründe dafür zu erfahren. Hättest Du nun angegeben dies nur aus reinem Interesse einmal wissen zu wollen, dann hätte man Dir mitgeteilt dass man Dir aufgrund fehlender Rechtsgrundlagen keine Auskünfte geben dürfe und Dich freundlich verabschiedet.

Zuführung und Inhaftierung? Fehlanzeige, auf welcher Rechtsgrundlage denn wenn der Antrag sachlich und ordentlich formuliert war?

Was wäre denn heute wenn ich mich an den VS wenden würde und um Akteneinsicht bitten würde? Man würde sich sicher für mich interessieren und versuchen herauszufinden warum ich ein Interesse daran habe, der muss doch wohl was verbergen, und mir dann lapidar Mitteilen das meinem Antrag aufgrund fehlender Rechtsgrundlage leider nicht stattgegeben werden könne.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
zuletzt bearbeitet 24.04.2012 20:11 | nach oben springen

#222

RE: Erfahrung mit der Eigenen Stasi Akte

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 24.04.2012 20:04
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Zitat von ek40
Deine Rhetorik amüsiert mich immer wieder.



Besser wäre es gewesen Du hättest die Frage beantwortet.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
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#223

RE: Erfahrung mit der Eigenen Stasi Akte

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 24.04.2012 23:14
von EK 82/2 | 2.952 Beiträge

Zitat von GilbertWolzow

Zitat von ek40

Einen Punkt werde ich mal benennen,warum es eine Akte gibt.
Der "Ermittlungsbericht über den Wehrpflichtigen" für den "Ehrendienst" an der Grenze ist z.B. einer.
Egal ob die "Aktion" Grün,Rot oder sonst wie hieß.
Da wurde dann im gesamten Umfeld geschnüffelt.

Nur zur Kenntnisnahme,über andere "Maßnahmen" werde ich hier nicht berichten!



als zeitzeuge sollte es eben nicht egal sein wie die sicherheitsüberprüfung des mfs für den dienst bei den grenztruppen konkret hieß. fachlich fundiert sieht in einen "forum ddr grenze" eben anders aus...



und grade die anderen masnahmen würden mich interessieren, da du dich ja sicher auskennst.


Alles was ich schreibe, ist nur meine Meinung und keine Feststellung.
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#224

RE: Erfahrung mit der Eigenen Stasi Akte

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 25.04.2012 09:34
von Grenzwolf62 (gelöscht)
avatar

Zitat von Feliks D.

Zitat von Grenzwolf62

Zitat von Feliks D.
Du suggerierst in der DDR wäre dies die Folge gewesen! Kannst Du mir einen einzigen Fall belegen, in dem einen Bürger der Deutschen Demokratischen Republik dieses Schicksal wegen eines Antrages auf Akteneinsicht ereilt hat? Wenn nicht fordere ich Dich auf solche unhaltbaren und rein populistischen Aussagen in Zukunft zu unterlassen!



Ich frage jetzt nur sehr interessiert nicht provokant.
Aus deiner Antwort leite ich ab das man Anträge auf Akteneinsicht durchaus stellen konnte ohne Repressalien befürchten zu müssen.
Wo hätte ich den Antrag auf Einsicht in meine Akte stellen können, in der zuständigen Kreisdienststelle meines Wohnortes?
Wäre dieser Antrag unbürokratisch bearbeitet worden b.z.w. gab es entsprechende vorgefertigte Antragsformulare zum ausfüllen?
Wie lange mussten in der Regel die Bürger auf Akteneinsicht warten?
Bekam man das Original oder eine geschwärzte Kopie?




In diesem Punkt leitest Du richtig ab, einen Antrag stellen hättest Du jederzeit können. Wie jede andere staatliche Stelle hatte auch das MfS feste Sprechzeiten in denen die Bürger sich mit Anliegen und Hinweisen an uns wenden konnten. Du hättest also zu diesem Zeitpunkt vorstellig werden können und schriftlich einen vernünftig formulierten Antrag auf Akteneinsicht stellen können. Der Dir gegenübersitzende Mitarbeiter hätte Dich nun sicher etwas verstört angesehen und Dir zugesagt deinen Antrag weiterzuleiten, anschließend hättest Du Dich höfflich verabschied und wärst gegangen.

Bei der weiteren Bearbeitung wäre wohl auf allen Ebenen das große Staunen ausgebrochen, es hätte entsprechende Speicherabfragen und vielleicht eine Umfeldermittlung gegeben um Deine Motivlage zu ergforschen. Letztendlich hättest Du Dich vermutlich als gesetzestreuer Bürger erwiesen und wärst zu einer Aussprache vorgeladen worden in der man nochmals versucht hätte deine Gründe dafür zu erfahren. Hättest Du nun angegeben dies nur aus reinem Interesse einmal wissen zu wollen, dann hätte man Dir mitgeteilt dass man Dir aufgrund fehlender Rechtsgrundlagen keine Auskünfte geben dürfe und Dich freundlich verabschiedet.

Zuführung und Inhaftierung? Fehlanzeige, auf welcher Rechtsgrundlage denn wenn der Antrag sachlich und ordentlich formuliert war?

Was wäre denn heute wenn ich mich an den VS wenden würde und um Akteneinsicht bitten würde? Man würde sich sicher für mich interessieren und versuchen herauszufinden warum ich ein Interesse daran habe, der muss doch wohl was verbergen, und mir dann lapidar Mitteilen das meinem Antrag aufgrund fehlender Rechtsgrundlage leider nicht stattgegeben werden könne.







Danke für die ausführliche Antwort.
Ich stelle mir gerade die staunenden Gesichter vor


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#225

RE: Erfahrung mit der Eigenen Stasi Akte

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 25.04.2012 09:35
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Zitat von Grenzwolf62


In diesem Punkt leitest Du richtig ab, einen Antrag stellen hättest Du jederzeit können. Wie jede andere staatliche Stelle hatte auch das MfS feste Sprechzeiten in denen die Bürger sich mit Anliegen und Hinweisen an uns wenden konnten. Du hättest also zu diesem Zeitpunkt vorstellig werden können und schriftlich einen vernünftig formulierten Antrag auf Akteneinsicht stellen können. Der Dir gegenübersitzende Mitarbeiter hätte Dich nun sicher etwas verstört angesehen und Dir zugesagt deinen Antrag weiterzuleiten, anschließend hättest Du Dich höfflich verabschied und wärst gegangen.

Bei der weiteren Bearbeitung wäre wohl auf allen Ebenen das große Staunen ausgebrochen, es hätte entsprechende Speicherabfragen und vielleicht eine Umfeldermittlung gegeben um Deine Motivlage zu ergforschen. Letztendlich hättest Du Dich vermutlich als gesetzestreuer Bürger erwiesen und wärst zu einer Aussprache vorgeladen worden in der man nochmals versucht hätte deine Gründe dafür zu erfahren. Hättest Du nun angegeben dies nur aus reinem Interesse einmal wissen zu wollen, dann hätte man Dir mitgeteilt dass man Dir aufgrund fehlender Rechtsgrundlagen keine Auskünfte geben dürfe und Dich freundlich verabschiedet.




Danke für die ausführliche Antwort.
Ich stelle mir gerade die staunenden Gesichter vor


zuletzt bearbeitet 25.04.2012 09:42 | nach oben springen

#226

RE: Erfahrung mit der Eigenen Stasi Akte

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 25.04.2012 09:59
von EK 82/2 | 2.952 Beiträge

feliks d. so wie du es berichtest wird es stimmen. ich kenne ein ganz konkretes bsp wo jemand einen ausreiseantrag stellte wegen familienzusammenführung und in der bearbeitungszeit weiter seiner arbeit nach ging. mehrere aussprachen führten zu keiner gegenteiligen ansicht der antragstellers und weit vor der wende durfte er ausreisen ohne das ihm etwas vorgeworfen werden konnte.
ein anderes bsp bin ich selber. 1987 trat ich aus wirtschaftlichen gründen aus der SED aus mit sachlichen argumenten ohne das ich dadurch irgend welchen ärger bekam. es ging vieles in der DDR wenn man es nur sachlich richtig darlegte.
andy


Alles was ich schreibe, ist nur meine Meinung und keine Feststellung.
zuletzt bearbeitet 25.04.2012 10:01 | nach oben springen

#227

RE: Erfahrung mit der Eigenen Stasi Akte

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 25.04.2012 17:17
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von EK 82/2

Zitat von GilbertWolzow

Zitat von ek40

Einen Punkt werde ich mal benennen,warum es eine Akte gibt.
Der "Ermittlungsbericht über den Wehrpflichtigen" für den "Ehrendienst" an der Grenze ist z.B. einer.
Egal ob die "Aktion" Grün,Rot oder sonst wie hieß.
Da wurde dann im gesamten Umfeld geschnüffelt.

Nur zur Kenntnisnahme,über andere "Maßnahmen" werde ich hier nicht berichten!



als zeitzeuge sollte es eben nicht egal sein wie die sicherheitsüberprüfung des mfs für den dienst bei den grenztruppen konkret hieß. fachlich fundiert sieht in einen "forum ddr grenze" eben anders aus...



und grade die anderen masnahmen würden mich interessieren, da du dich ja sicher auskennst.



Ich dachte du kannst lesen,steht sogar rot geschrieben.
Einen Seelenstrip werde ich für dich und andere "Fachmänner" nicht hinlegen.
Das wird privat bleiben und nun könnt ihr weitere Mutmaßungen anstellen und verbreiten.
Ist ja nichts Neues.....


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#228

RE: Erfahrung mit der Eigenen Stasi Akte

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 27.04.2012 19:17
von Polter (gelöscht)
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Ich stelle mir den Umgang mit einer persönlichen Stasi- Akte nicht so einfach vor. Es wäre doch für alle Beteiligten das große Feuer die beste Lösung. Was soll z.B. diese arme Frau anderes machen, um die Anschuldigungen zu entkräften. Das gelingt ihr nie!!



Preisfrage: Heidekraut mit 7 Buchstaben?
Lösung: IMERIKA


zuletzt bearbeitet 27.04.2012 19:18 | nach oben springen

#229

RE: Erfahrung mit der Eigenen Stasi Akte

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 27.04.2012 19:28
von Fritze (gelöscht)
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Yes well ! Have a nice Weekend !

You know it ,we will win !


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#230

RE: Erfahrung mit der Eigenen Stasi Akte

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 04.05.2012 11:39
von mjahr (gelöscht)
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Zitat von EK 82/2
feliks d. so wie du es berichtest wird es stimmen. ich kenne ein ganz konkretes bsp wo jemand einen ausreiseantrag stellte wegen familienzusammenführung und in der bearbeitungszeit weiter seiner arbeit nach ging. mehrere aussprachen führten zu keiner gegenteiligen ansicht der antragstellers und weit vor der wende durfte er ausreisen ohne das ihm etwas vorgeworfen werden konnte.
ein anderes bsp bin ich selber. 1987 trat ich aus wirtschaftlichen gründen aus der SED aus mit sachlichen argumenten ohne das ich dadurch irgend welchen ärger bekam. es ging vieles in der DDR wenn man es nur sachlich richtig darlegte.
andy



EK82/2 irgendwie hast Du Schwein gehabt. Ich habe nach meiner Entlassung Nov.86 in einem bekannten Leipziger Betrieb als
Lehrmeister gearb eitet. Von nun an haben wir den gleichen Werdegang, naja fast. Bin ebenfalls 87 mit schriftlicher Begründung
aus sicherlich zumindest ähnlichen Gründen aus der SED ausgetreten, aber mit Folgen. Da war das rote Gesangsbuch wichtiger
als Fachwissen und man konnte mich nicht mehr auf die Jugend loslassen. > Versetzung in einen anderen Betriebsteil und dort
noch als Werkzeugmacher geduldet! Nach der Wende hatte ich die Chance mich zu verändern und habe mich von den Leuten
getrennt, die teilweise noch heute auf ihren Stühlen sitzen.
Gruß aus Leipzig


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#231

RE: Erfahrung mit der Eigenen Stasi Akte

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 03.12.2012 18:59
von Ex-Huf (gelöscht)
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Thema mal wiederbelebt,

heute erhielt nach fast drei Jahren die Auskunft, dass nach zweitem Antrag erneut ca. 180 Seiten nach Recherchen in Berlin, Rostock, Schwerin und Magdeburg vorlägen, die man mir gern als kostenlose Kopien zuschicken würde, ein Antrag auf Ermittlung der Klarnamen genannter IM´s würde beigelegt.

Ich warte nun etwas überrascht auf die Post, und werde berichten.

VG Ex-Huf


Harra318 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#232

RE: Erfahrung mit der Eigenen Stasi Akte

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 03.12.2012 19:34
von DoreHolm | 7.694 Beiträge

180 Seiten ? Da mußt Du doch recht interessant für Mielkes Verein gewesen sein. Bei mir waren es neben ein paar Karteikarten zu meinen Hobby-Westkontakten nur gut ein Dutzend Seiten und was ich eigentlich wissen wollte, darüber stand kein Wort drin (angeblich, lt. FDGB-Bezirksvorstand, hat mir das MfS meine Kuba-Reise link gemacht, was so nicht stimmt, wie ich heute weiß. Da hat ein mißgünstiger betrieblicher Vorgesetzter eine miese Rolle gespielt, aber ich kann´s leider nicht belegen).



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#233

RE: Erfahrung mit der Eigenen Stasi Akte

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 03.12.2012 19:52
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Nabend Klaus, trägst Du dich mit dem Gedanken diesen Antrag auszufüllen?


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
zuletzt bearbeitet 03.12.2012 19:53 | nach oben springen

#234

RE: Erfahrung mit der Eigenen Stasi Akte

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 03.12.2012 19:54
von Nostalgiker | 2.554 Beiträge

Oh, ich bekam unter anderem meinen kompletten (?) Briefwechsel seit 1974 überreicht.....
Abgehende und eingehende Post .....
"Interessant" was die so alles aufgehoben haben.

Nostalgiker


Aber auf einmal bricht ab der Gesang,
einer zeigt aus dem Fenster, da spazieren sie lang,
die neuen Menschen, der neue Mensch,
der sieht aus, wie er war
außen und unter`m Haar
wie er war ...

_______________
aus; "Nach der Schlacht" - Renft - 1974
Text: Kurt Demmler

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#235

RE: Erfahrung mit der Eigenen Stasi Akte

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 03.12.2012 19:54
von Ex-Huf (gelöscht)
avatar

Zitat von Feliks D. im Beitrag #233
Nabend Klaus, trägst Du dich mit dem Gedanken diesen Antrag auszufüllen?


@Feliks, ja ich hatte Anfang 2010 einen Wiederholungs-Antrag gestellt, warum fragst Du?

VG Ex-Huf


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#236

RE: Erfahrung mit der Eigenen Stasi Akte

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 03.12.2012 19:57
von Ex-Huf (gelöscht)
avatar

Zitat von DoreHolm im Beitrag #232
180 Seiten ? Da mußt Du doch recht interessant für Mielkes Verein gewesen sein. Bei mir waren es neben ein paar Karteikarten zu meinen Hobby-Westkontakten nur gut ein Dutzend Seiten und was ich eigentlich wissen wollte, darüber stand kein Wort drin (angeblich, lt. FDGB-Bezirksvorstand, hat mir das MfS meine Kuba-Reise link gemacht, was so nicht stimmt, wie ich heute weiß. Da hat ein mißgünstiger betrieblicher Vorgesetzter eine miese Rolle gespielt, aber ich kann´s leider nicht belegen).


Also, es muss sich hier niemand Sorgen machen, ich war nicht wirklich wichtig und zu keiner Zeit ein Widerstandskämpfer!
Demzufolge überrascht mich die heutige Mitteilung um so mehr...

VG Ex-Huf


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#237

RE: Erfahrung mit der Eigenen Stasi Akte

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 03.12.2012 19:59
von Mike59 | 7.959 Beiträge

Zitat von Nostalgiker im Beitrag #234
Oh, ich bekam unter anderem meinen kompletten (?) Briefwechsel seit 1974 überreicht.....
Abgehende und eingehende Post .....
"Interessant" was die so alles aufgehoben haben.

Nostalgiker



Schade - das da bei mir nichts mehr ist. Ich glaube aber das meine Post nach einem ordentlichen Brief an meine Frau und einem Gespräch bei der 2000 nicht mehr von Interesse war.
Das mit der Akteneinsicht zu DDR Zeiten - da bin ich bedauerlicher weise nicht drauf gekommen - das wäre mal was gewesen.
Mike59


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#238

RE: Erfahrung mit der Eigenen Stasi Akte

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 03.12.2012 20:01
von Ex-Huf (gelöscht)
avatar

Offen gesagt, @Feliks, werde ich erst nach Durchsicht jener Kopien entscheiden, ob ich die Nennung der Klarnamen beantrage.
Ich gehe davon aus, dass geschilderte Sachverhalte für mich nachvollziehbar sein werden und kann mir somit meinen Reim auf die Informanten machen.
Sollten Zweifel entstehen, muss man abwiegen, aber ich werde sehen.
Aber die Überraschung ist die für mich vorab nicht erklärliche Fülle der avisierten alten Akten.

VG Ex-Huf


zuletzt bearbeitet 03.12.2012 20:01 | nach oben springen

#239

RE: Erfahrung mit der Eigenen Stasi Akte

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 03.12.2012 20:02
von exgakl | 7.235 Beiträge

Zitat von Nostalgiker im Beitrag #234
Oh, ich bekam unter anderem meinen kompletten (?) Briefwechsel seit 1974 überreicht.....
Abgehende und eingehende Post .....
"Interessant" was die so alles aufgehoben haben.

Nostalgiker


da besteht also Hoffnung, dass wenn ich einen Antrag stelle auch bereits entsorgte Liebesbriefe wieder erscheinen? nee dann lasse ich das lieber...


Man sollte niemanden mit Tatsachen verwirren, der sich seine Meinung schon gebildet hat....
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#240

RE: Erfahrung mit der Eigenen Stasi Akte

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 03.12.2012 20:03
von GilbertWolzow | 3.633 Beiträge

Zitat von Nostalgiker im Beitrag #234
Oh, ich bekam unter anderem meinen kompletten (?) Briefwechsel seit 1974 überreicht.....
Abgehende und eingehende Post .....
"Interessant" was die so alles aufgehoben haben.


wie waren die briefe archiviert? im original oder in kopie ?


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