#1121

RE: Michael Gartenschläger

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 01.05.2016 17:42
von StabsfeldKoenig | 2.616 Beiträge

Zitat von B208 im Beitrag #1083

Im Zusammenhang mit der Abnahme von Wafen hätte man ihn ach wegen unerlaubtem Waffenbesitz festnehmen und ggf. U-Haft beantragen können.


Richtig , das sehe ich auch so !!!
Nur warum hat das MfS Sonderkommando es dann nicht so wie von dir vorgeschlagen gemacht ???

B208
[/quote]

Ich meinte den BGS, der Gartenschläger vor dem Eindringen in die DDR wegen illegalen Waffenbesitz aus dem Verkehr ziehen gekonnt hätte, indem man ihn nach Waffenabnahme erst mal dem U-Richter vorführt (U-Haft-Antrag), um ihn in der Vernehmung ins Gewissen zu reden und ihm klar und machen, daß er mit solchen Provokationen die entspannung und damit Ausreise von DDR-Bürgern gefährdet.



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#1122

RE: Michael Gartenschläger

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 01.05.2016 17:50
von StabsfeldKoenig | 2.616 Beiträge

Zitat von S51 im Beitrag #1084
Illegaler Waffenbesitz...? Nun ja, hatte er vielleicht eine WBK, gar einen Waffenschein? Waffen wie die Star SI in der Bundesrepublik stammten in aller Regel aus Behördenbeständen. Gleiche Waffen hatten auch Tunnelbauer in Berlin erhalten. Ich muss mal nachschauen aber mir ist so, das zum Beispiel auch auf Egon Schultz aus einer Star geschossen wurde. Nun war es zumindest in der Bundesrepublik nicht vollkommen unüblich, das durch Behörden ausgesonderte Waffen auf dem privaten Markt angeboten wurden aber auch dann hätte er ja für deren Erwerb eine WBK mit Voreintrag haben müssen. Wenn er sie legal besaß. Es war auf DDR-Seite bekannt, das zumindest Hr. Gartenschläger von westdeutschen Behörden eine Waffe zum Selbstschutz erhalten hatte. Nur halt nicht, was für eine Waffe. Echeverira lieferte solche Star aber auch an Geheimdienste. Die Rede speziell für die Bundesrepublik ist hier von 5000 Waffen, die diesen Weg gingen.


Wenn westdeutsche Behörden Personen, die wenn sie heute in gleicher Weise gegen die BRD handeln wollten, als "terroristische Gefährder" bezeinet werden, mit Waffen ausgestattet haben, dann ist daß (wenn diese Personen bewaffet DDR-Territorium betreten bzw. DDR-Bürger beschießen) eine von der Bundesregierung zu vertretender militärischer Angriff. Insofern hat die BRD sehr leichtsinnig mit dem Risiko eines dritten Weltkrieges gespielt.



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#1123

RE: Michael Gartenschläger

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 01.05.2016 17:58
von B208 | 1.316 Beiträge

Alter Schwede , was für ein Gelaber .
Und Du warst Waffenträger ??? Na da war die Gefahr eines Dritten WK wirklich sehr groß .

B208


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#1124

RE: Michael Gartenschläger

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 01.05.2016 17:58
von hadischa | 99 Beiträge

Michael Gartenschläger??
Heute mal über diesen Mann kundig gemacht. Muss schon sagen, dass hier mit Duldung der Behörden, mit dem Feuer gespielt wurde.
Einmal durch Gartenschläger aber auch durch den BGS, der ja anscheinend immer im Bilde war.
Was hat es mit diesem ominösen Funkspruch auf sich: "Achtet auf einen BMW 2500.....?"
Es folgte dann eigentlich das, was in solchen Fällen zur damaligen Zeit üblich war.
Er wurde eliminiert, vermutlich musste es nicht sein, die Gegenseite hat hier wohl auch versagt.


Soldat gewesen, jetzt Rentner, andere sagen Pensionär

Achte mehr auf Deinen Charakter, als auf Deinen Ruf.
Dein Charakter ist das, was Du wirklich bist, doch Dein Ruf ist nur das, was andere von dir halten.
zuletzt bearbeitet 01.05.2016 18:18 | nach oben springen

#1125

RE: Michael Gartenschläger

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 01.05.2016 18:02
von B208 | 1.316 Beiträge

Zitat von StabsfeldKoenig im Beitrag #1121
Zitat von B208 im Beitrag #1083

Im Zusammenhang mit der Abnahme von Wafen hätte man ihn ach wegen unerlaubtem Waffenbesitz festnehmen und ggf. U-Haft beantragen können.


Richtig , das sehe ich auch so !!!
Nur warum hat das MfS Sonderkommando es dann nicht so wie von dir vorgeschlagen gemacht ???

B208



Ich meinte den BGS, der Gartenschläger vor dem Eindringen in die DDR wegen illegalen Waffenbesitz aus dem Verkehr ziehen gekonnt hätte, indem man ihn nach Waffenabnahme erst mal dem U-Richter vorführt (U-Haft-Antrag), um ihn in der Vernehmung ins Gewissen zu reden und ihm klar und machen, daß er mit solchen Provokationen die entspannung und damit Ausreise von DDR-Bürgern gefährdet.[/quote]


zuletzt bearbeitet 01.05.2016 18:08 | nach oben springen

#1126

RE: Michael Gartenschläger

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 01.05.2016 18:03
von B208 | 1.316 Beiträge

Zitat von StabsfeldKoenig im Beitrag #1122
Zitat von S51 im Beitrag #1084
Illegaler Waffenbesitz...? Nun ja, hatte er vielleicht eine WBK, gar einen Waffenschein? Waffen wie die Star SI in der Bundesrepublik stammten in aller Regel aus Behördenbeständen. Gleiche Waffen hatten auch Tunnelbauer in Berlin erhalten. Ich muss mal nachschauen aber mir ist so, das zum Beispiel auch auf Egon Schultz aus einer Star geschossen wurde. Nun war es zumindest in der Bundesrepublik nicht vollkommen unüblich, das durch Behörden ausgesonderte Waffen auf dem privaten Markt angeboten wurden aber auch dann hätte er ja für deren Erwerb eine WBK mit Voreintrag haben müssen. Wenn er sie legal besaß. Es war auf DDR-Seite bekannt, das zumindest Hr. Gartenschläger von westdeutschen Behörden eine Waffe zum Selbstschutz erhalten hatte. Nur halt nicht, was für eine Waffe. Echeverira lieferte solche Star aber auch an Geheimdienste. Die Rede speziell für die Bundesrepublik ist hier von 5000 Waffen, die diesen Weg gingen.


Wenn westdeutsche Behörden Personen, die wenn sie heute in gleicher Weise gegen die BRD handeln wollten, als "terroristische Gefährder" bezeinet werden, mit Waffen ausgestattet haben, dann ist daß (wenn diese Personen bewaffet DDR-Territorium betreten bzw. DDR-Bürger beschießen) eine von der Bundesregierung zu vertretender militärischer Angriff. Insofern hat die BRD sehr leichtsinnig mit dem Risiko eines dritten Weltkrieges gespielt.


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#1127

RE: Michael Gartenschläger

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 01.05.2016 18:09
von S51 | 3.733 Beiträge

Zitat von eisenringtheo im Beitrag #1104
Ich denke, weder Gartenschläger noch Weinhold haben von der Bundesrepublik offiziell Waffen bekommen, auch nicht zum Selbstschutz.
Theo


Bei Hr. Gartenschläger kann man nur spekulieren. Ich halte allerdings meine Quelle für äußerst zuverlässig. Hr. Weinhold vor seiner Tat an der Grenze natürlich nicht. Danach in der Bundesrepublik hatte er als gefährdete Person in der Bundesrepublik offiziell tatsächlich WBK und einige Zeit auch einen Waffenschein. Mit einer so legal besessenen Waffe hat er einige Jahre später einen Bekannten bei einem Streit angeschossen. Das Tunnelbauer im Westteil Berlins mit Waffen legal ausgestattet waren ist kein Geheimnis.


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


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#1128

RE: Michael Gartenschläger

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 01.05.2016 18:11
von Rostocker | 7.715 Beiträge

Zitat von B208 im Beitrag #1118
Das verbauen einer Personenmine zur Verhinderung meinen Aufenthaltsort , als freier Bürger eines demokratischen friedliebenden Staates , frei zu wählen ist ein terroristischer Anschlag , nicht diese Mine zu demontieren . Eine Mine zu entfernen , zu sichern und zu vernichten ist ein friedlicher Akt .

B208


Mal ne Frage--Warum hat der angebliche Held G.M. seine Aktion nicht am Tage unter zahlreichen Zeugen durch geführt?. Hätte doch mehr Ansehen gebracht und wahrscheinlich nur zu Festnahme geführt. Aber warum musste er bei seiner Straftat bewaffnet sein?
Grün--Da stimme ich Dir zu--aber heute Minen zu Exportieren aus Profitsucht, kann man auch nicht als friedlichen Akt bezeichnen--nur mal so am rande bemerkt.


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#1129

RE: Michael Gartenschläger

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 01.05.2016 18:12
von B208 | 1.316 Beiträge

Wer hat das in Berlin legalisiert ? Sicherlich keine Bundesbehörde !!!


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#1130

RE: Michael Gartenschläger

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 01.05.2016 18:14
von B208 | 1.316 Beiträge

Wo ist der Beweis , dass er beim Abbau der ersten Mine bewaffnet war ?

Die Waffe besaß er ja angeblich erst nach dem 2. Abbau !!


zuletzt bearbeitet 01.05.2016 18:17 | nach oben springen

#1131

RE: Michael Gartenschläger

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 01.05.2016 18:14
von S51 | 3.733 Beiträge

Zitat von StabsfeldKoenig im Beitrag #1122
... dann ist daß (wenn diese Personen bewaffet DDR-Territorium betreten bzw. DDR-Bürger beschießen) eine von der Bundesregierung zu vertretender militärischer Angriff. Insofern hat die BRD sehr leichtsinnig mit dem Risiko eines dritten Weltkrieges gespielt.


Nö, ist es nicht, war es nicht.
Diese Personen bekamen Waffen um sich zu schützen. Mehr nicht. Wenn sie damit Mißbrauch trieben, dann war es deren eigene Verantwortung. Sie bekamen diese Waffen ja nicht für Attentate. Selbst wenn, wäre das nie offizielle Politik gewesen.


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


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#1132

RE: Michael Gartenschläger

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 01.05.2016 18:22
von Rostocker | 7.715 Beiträge

Zitat von B208 im Beitrag #1130
Wo ist der Beweis , dass er beim Abbau der ersten Mine bewaffnet war ?


Wer redet denn nun von der ersten Mine. Da könnte ich ja nun fragen. Wo ist der Beweis-das er es nicht war? Oder hat er sich beim BGS abgemeldet und hat seine Waffe dort hinterlegt.


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#1133

RE: Michael Gartenschläger

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 01.05.2016 18:23
von S51 | 3.733 Beiträge

Zitat von Ari@D187 im Beitrag #1101
...Nach meinen Informationen waren es zwei Grenzaufklärer und zwei "Angehörige MfS".
...


Wie in so vielen anderen Beispielen auch ist man mit dem Begriff "Grenzaufklärer" sehr frei umgegangen. Für die Gegenseite waren es alles Grenzaufklärer. Die GAK selber, begleitende Soldaten im GWD genauso, die Kompanieführung bei einer GMK auch, PIK wurde oft auch als GAK bezeichnet. Dazu kam, das der dienstliche Auftrag der EK eben auch die Grenzaufklärung war. Für ihre dienstlichen Zwecke, die nun nicht unbedingt die Grenzsicherung war.


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


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#1134

RE: Michael Gartenschläger

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 01.05.2016 18:28
von S51 | 3.733 Beiträge

Zitat von B208 im Beitrag #1116
Einen Anschlag !!! unternimmt , mit dem Begriff Anschlag beginnt der Schwachsinn schon . Das kleine Männchen , dass den Kopf gegen die " Mauer " knallt begeht sicherlich auch einen Anschlag .


Nein, denn das ist Ansichtssache. Für "Euch" war es natürlich kein Anschlag. So, wie für einen Terroristen sein Attentat auf die Straße des Gegners natürlich kein Anschlag sondern Heldentum ist. Sorry, der Vergleich ist krass aber er passt extrem gut.
Für uns war es ein Anschlag. Es kommt auf die Sichtweise an und die ist halt immer und gerade bei Extremisten sehr relativ.


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


GZB1, Fritze und Damals87 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#1135

RE: Michael Gartenschläger

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 01.05.2016 18:33
von Hanum83 | 4.661 Beiträge

Zitat von Alfred im Beitrag #1120
Zitat von Pit 59 im Beitrag #1119
Man muss sich auch mal auf der Zunge zergehen lassen das Honecker und Konsorten diese Dinger dann für Geld abbauen liessen.
"Gib uns Bitte Geld und wir machen alles was Du sagst Franz"



Wer sagt dies ?




Na heute keiner mehr, außer mit Franz ist der Beckenbauer gemeint


Ein Jahr lang 10 Kilometer der innerdeutschen Grenze 1983/84 mitbewacht.
(Zusatz-Info auf Wunsch eines einzelnen Users: War dabei auch Postenführer.)
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#1136

RE: Michael Gartenschläger

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 01.05.2016 18:37
von S51 | 3.733 Beiträge

Zitat von B208 im Beitrag #1118
Das verbauen einer Personenmine zur Verhinderung meinen Aufenthaltsort , als freier Bürger eines demokratischen friedliebenden Staates , frei zu wählen ist ein terroristischer Anschlag , nicht diese Mine zu demontieren . Eine Mine zu entfernen , zu sichern und zu vernichten ist ein friedlicher Akt .

B208


Wenn es im eigenen Land geschieht...? Nein, so es gegen die auf dem jeweiligen Territorium geltenden Gesetze verstößt ist es ein Vergehen gegen geltendes Recht. Hier ein Verstoß gegen Sprengstoffgesetz und überdies Diebstahl. Das Verbringen der 501 auf bundesdeutsches Gebiet verstieß gegen dort geltendes Sprengstoffrecht. Wie so oft in der Politik beißen sich Recht und Polit und sind überdies Ansichtssache. Auf dem Gebiet der DDR galt DDR-Recht. Das der Bundesrepublik war zu diesem Zeitpunkt dort nicht anwendbar und für die Angehörigen von GT oder MfS irrelevant.


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


Fritze hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 01.05.2016 18:38 | nach oben springen

#1137

RE: Michael Gartenschläger

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 01.05.2016 18:57
von eisenringtheo | 9.155 Beiträge

Zitat von S51 im Beitrag #1127
(...)
(...). Mit einer so legal besessenen Waffe hat er einige Jahre später einen Bekannten bei einem Streit angeschossen. Das Tunnelbauer im Westteil Berlins mit Waffen legal ausgestattet waren ist kein Geheimnis.

Du meinst, eine Art halboffizielle Waffenausgabe wie in Westberlin, nach dem Motto, wir wissen aber von nichts, und vielleicht gibt es eine kleine Strafe. So etwas kann ich mir sehr wohl vorstellen
...Gegen die Fluchthelfer beantragten die Ankläger lediglich geringfügige Strafbefehle: wegen unerlaubten Waffenbesitzes..
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13488224.html


S51 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#1138

RE: Michael Gartenschläger

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 01.05.2016 19:02
von SET800 | 3.090 Beiträge

Zitat von B208 im Beitrag #1118
Das verbauen einer Personenmine zur Verhinderung meinen Aufenthaltsort , als freier Bürger eines demokratischen friedliebenden Staates , frei zu wählen ist ein terroristischer Anschlag , nicht diese Mine zu demontieren . B208


Hallo,
hat formulierte Gegenmeinung:

Die DDR nahm sich als souveräner Staat das Recht heraus wie alle anderen Staaten der Welt über ihrer Bürger in gewissen Bereichen zu verfügen. Konkret im Land den erlernten Beruf auszuüben wenn es gefordert war, Auswanderung nur mit Genehmigung. Im Prinzip ist das nicht inhumaner, brutaler, schlimmer oder unrechtsmäßiger als die eigenen Staatsbürger zu Militär- oder Kriegsdienst zu verpflichten.
Grenzen werden bewacht, Widerstand gegen Grenzorgane oder Grenzsicherungseinrichtungen nach entsprechender Warnung wird mit unmittelbaren Zwang gebrochen.

Gruß

Im Fernsehen, ZDF-neo letzte Woche über den"kalten Krieg" auch auf der NATO-Seite galt in bestimmten Hochsicherheitsbereichen "Tödlicher Feuerbefehl ohne Wanrschuß oder Warnruf".

Bleibt die Frage konnte ein DDR-Bürger nichtsahnend, nauiv und ungewarnt in den Wirkungsbereich gelangen?



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#1139

RE: Michael Gartenschläger

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 01.05.2016 19:05
von Hanum83 | 4.661 Beiträge

Zitat von SET800 im Beitrag #1138
Zitat von B208 im Beitrag #1118
Das verbauen einer Personenmine zur Verhinderung meinen Aufenthaltsort , als freier Bürger eines demokratischen friedliebenden Staates , frei zu wählen ist ein terroristischer Anschlag , nicht diese Mine zu demontieren . B208


Hallo,
hat formulierte Gegenmeinung:

Die DDR nahm sich als souveräner Staat das Recht heraus wie alle anderen Staaten der Welt über ihrer Bürger in gewissen Bereichen zu verfügen. Konkret im Land den erlernten Beruf auszuüben wenn es gefordert war, Auswanderung nur mit Genehmigung. Im Prinzip ist das nicht inhumaner, brutaler, schlimmer oder unrechtsmäßiger als die eigenen Staatsbürger zu Militär- oder Kriegsdienst zu verpflichten.
Grenzen werden bewacht, Widerstand gegen Grenzorgane oder Grenzsicherungseinrichtungen nach entsprechender Warnung wird mit unmittelbaren Zwang gebrochen.

Gruß

Im Fernsehen, ZDF-neo letzte Woche über den"kalten Krieg" auch auf der NATO-Seite galt in bestimmten Hochsicherheitsbereichen "Tödlicher Feuerbefehl ohne Wanrschuß oder Warnruf".

Bleibt die Frage konnte ein DDR-Bürger nichtsahnend, nauiv und ungewarnt in den Wirkungsbereich gelangen?


Aha, alle souveränen Staaten verfahren nach dem Prinzip Auswanderung nur mit Genehmigung, ok, hast du noch einen?

Da hast du aber selber persönlich Glück gehabt das du vermutlich im Zug übergewechselt wurdest und nicht zwischen zwei Drähten im Zaun hängen musstest.


Ein Jahr lang 10 Kilometer der innerdeutschen Grenze 1983/84 mitbewacht.
(Zusatz-Info auf Wunsch eines einzelnen Users: War dabei auch Postenführer.)
zuletzt bearbeitet 01.05.2016 19:10 | nach oben springen

#1140

RE: Michael Gartenschläger

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 01.05.2016 19:15
von eisenringtheo | 9.155 Beiträge

Zitat von Hanum83 im Beitrag #1139
(...)
Aha, alle souveränen Staaten verfahren nach dem Prinzip Auswanderung nur mit Genehmigung,

In den meisten Staaten besteht ein Reiseverbot nach dem Ausland nur nach dem Aufgebot zum Militärdienst (Fahnenflucht) oder wenn ein Strafverfahren läuft (Fluchtgefahr).


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