#921

RE: Michael Gartenschläger

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 28.04.2016 17:07
von Rostocker | 7.731 Beiträge

Zitat von B208 im Beitrag #918
Zitat von StabsfeldKoenig im Beitrag #915
Zitat von Signalobermaat im Beitrag #887
Marder, ich denke mal, du warst noch nicht in einer für dich lebensbedrohenden Situation, wo man nicht denken, sondern einfach handeln muß um sein und das Leben seiner Partner zu schützen.
Vom grünen Schreibtisch kann man viel philosophieren. Von einer speziellen Munition habe ich nichts geschrieben und die kenne ich auch n icht, aber eines bin ich mir sicher ,wer nichts mehr zu verlieren hat, wie Gartenschläger, hätte geschossen, wenn er noch gekonnt hätte und da hätte auch ein Sicherungsposten nur den 2. Schuß abgeben können, ehe sein Partner tot umgefallen wäre.Der Mann hatte sein Leben bereits verwirkt, als er bewaffnet eingedrungen ist, wozu mit einer Waffe, doch nur dazu um zu schießen und den Tod des Grenzers billigend in Kauf zu nehmen.
Aber ich bin auch der Meinung, halten wir uns an die Fakten der Gerichte,obman es immer versteht oder nicht,ansonsten sind das alles nur Spekulationen.Mal alle Ideologie ausgeklammert, Fakt ist, ein Bundesbürger drang bewaffnet in die DDR ein um einen Diebstahl zu begehen,und der Versuch, sich neben pl, Aufwertung, mit dem Gegenstand sich finanziell zu bereichern.Den Versuch gab es ja schon.


Im Klartext, Gartenschläger hat einen "Diebstahl mit Waffen" begangen, der im Augenblick des Ziehens seiner Waffe zu einem "räuberischen Diebstahl" wurde, verbundem mit dem illegalen Besitz/Erwerb von Kriegswaffen bzw. Sprengmitteln.
Interessant wäre die Frage, wie die BRD auf eine bewaffnete Grenzprovokation reagiert hätte (z.B. eine Bande bewaffneter Täter möchte Asylbewerber oder Rauschgift) schmuggeln und sichert mit bewaffneten Posten gegen BGS-Streifen. Meiner Ansicht nach hätte da (wenn so etwas rechtzeitig bekannt geworden wäre) die GSG 9 in den Büschen gelegen.


Klartext : Es war kein Diebstahl , kein räuberischer Diebstahl ! M.G. Ist bekanntlich nicht bis zum Zaun , zur SM70 gekommen , er wurde vorher vernichtet .

Und nach dem von dir erdachtem Zwischenfall hätte es in jedem Fsll eine Untersuchung gegeben , es hätte mit Sicherheit nur einen Totenschein gegeben und ein identifiziertes Todesopfer wäre nicht als unbekannte Wasserleiche beigesetzt worden .

B208



Wer hat ihm das rRecht gegeben--fremdes Eigentum entwenden zu wollen. Bei Nacht und Nebel,wie man so sagt. Naja manche Leute werden noch für die eigene Dummheit zu Helden gemacht. Aber noch mal ne Frage--wann wird denn hier von einigen Ex Grenzern noch der Weinhold als Doppelmörder zum Helden gekürt.? Möglich ist doch alles.Und noch eine Frage. Gab es hier nicht mal ein Bild,das zeigt-das er die Leiter zum Diebstahl schon am Zaun angelehnt hatte oder täusche ich mich.


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#922

RE: Michael Gartenschläger

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 28.04.2016 17:12
von linamax | 2.022 Beiträge

Also welcher Ex - Grenzer hat hier Weinhold zum Helden erhoben . Jetzt erzählst du aber Schauer Märchen .


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#923

RE: Michael Gartenschläger

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 28.04.2016 17:12
von Rostocker | 7.731 Beiträge

Zitat von Pit 59 im Beitrag #917
Im Klartext, Gartenschläger hat einen "Diebstahl mit Waffen" begangen, der im Augenblick des Ziehens seiner Waffe zu einem "räuberischen Diebstahl" wurde, verbundem mit dem illegalen Besitz/Erwerb von Kriegswaffen bzw. Sprengmitteln.

Auch im Klartext,Rot war vorgesehen zum Töten von Menschen aller Altersgruppen aus einem angeblich Demokratischen Land (Deinem Land) Angeordnet von Alten,Kranken,und Ideologisch Verblödeten Nichtskönnern ,auch von Mördern (Mielke).


Bist Du nicht brav aufgezogen--mit Deiner Kaschi,60 Mumpeln und Postenbrot?


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#924

RE: Michael Gartenschläger

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 28.04.2016 17:16
von Rostocker | 7.731 Beiträge

Zitat von linamax im Beitrag #922
Also welcher Ex - Grenzer hat hier Weinhold zum Helden erhoben . Jetzt erzählst du aber Schauer Märchen .


Du musst mal richtig lesen--so hab ich es mit Sicherheit nicht geschrieben;also verdrehe es nicht und setze keine Schauermärchen hier rein.


zuletzt bearbeitet 28.04.2016 17:20 | nach oben springen

#925

RE: Michael Gartenschläger

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 28.04.2016 17:21
von eisenringtheo | 9.183 Beiträge

Zitat von damals wars im Beitrag #914
Zitat von eisenringtheo im Beitrag #910
Zitat von Lutze im Beitrag #900
Eine satte Prämie um jemanden zu beseitigen,
gut vorstellbar,das die Schützen im Vorfeld von der Prämie wussten
Lutze

Ob die Prämie auch bezahlt worden wäre, wenn man G. unverletzt verhaftet hätte??
Theo

Sicher hat die Stasi ihm zur Schußwaffenanwendung gezwungen. Man weiß doch, wie böse die waren. Wie bei den Sizilianern.

Ihn lebendig gefangenzunehmen, hätte bedeutet eine lange Anklageliste zu erstellen und einen Prozess durchzuühren über etwas, was es offziell nicht gab (die Minen).
§ 100. Staatsfeindliche Verbindungen. (1) Wer zu Organisationen, Einrichtungen, Gruppen oder Personen wegen ihrer gegen die Deutsche Demokratische Republik oder andere friedliebende Völker gerichteten Tätigkeit Verbindung aufnimmt, wird mit Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu fünf Jahren bestraft.
(2) Der Versuch ist strafbar.
§ 101. (1.) Wer es mit dem Ziel, Widerstand gegen die sozialistische Staats- oder Gesellschaftsordnung oder die Ordnung an der Staatsgrenze der Deutschen Demokratischen Republik zu leisten oder hervorzurufen, unternimmt, Sprengungen durchzuführen, Brände zu legen, Zerstörungen herbeizuführen oder andere Gewaltakte zu begehen, wird mit Freiheitsstrafe nicht unter drei Jahren bestraft.
(2) In besonders schweren Fällen kann auf lebenslängliche Freiheitsstrafe oder Todesstrafe erkannt werden.
102. (1) Wer es mit dem Ziel, die sozialistische Staats- oder Gesellschaftsordnung der Deutschen Demokratischen Republik zu schädigen, unternimmt, einen Angriff auf Leben oder Gesundheit eines Bürgers der Deutschen Demokratischen Republik bei Ausübung oder wegen seiner staatlichen oder gesellschaftlichen Tätigkeit zu begehen oder in anderer Weise gegen ihn Gewalt anzuwenden, wird mit Freiheitsstrafe nicht unter drei Jahren bestraft.
(2) In besonders schweren Fällen kann auf lebenslängliche Freiheitsstrafe oder Todesstrafe erkannt werden.
§ 103. Diversion. (1) Wer es mit dem Ziel, die Volkswirtschaft, die sozialistische Staatsmacht oder die Verteidigungskraft der Deutschen Demokratischen Republik zu schädigen, unternimmt, Maschinen, technische oder militärische Anlagen und Ausrüstungen, Gebäude, Transport- oder Verkehrseinrichtungen, wirtschaftliche Rohstoffe oder Erzeugnisse, Unterlagen der Forschung und Wissenschaft oder andere, für den sozialistischen Aufbau oder für die Verteidigung wichtige Gegenstände und Materialien zu zerstören, unbrauchbar zu machen, zu beschädigen oder beiseite zu schaffen, wird mit Freiheitsstrafe nicht unter drei Jahren bestraft.
(2) In besonders schweren Fällen kann auf lebenslängliche Freiheitsstrafe oder Todesstrafe erkannt werden.
§ 104. Sabotage. (1) Wer es mit dem Ziel, die sozialistische Staats- oder Gesellschaftsordnung der Deutschen Demokratischen Republik zu schädigen, unternimmt, durch Irreführung oder andere Behinderung staatlicher oder genossenschaftlicher Einrichtungen oder Betriebe oder unter Mißbrauch seiner staatlichen oder gesellschaftlichen Funktion oder beruflichen Stellung oder unter Umgehung der sich daraus ergebenden Pflichten
1. die planmäßige Entwicklung der Volkswirtschaft oder einzelner ihrer Zweige oder Betriebe oder die Erfüllung der Volkswirtschaftspläne;
2. die Tätigkeit der Organe des Staates oder gesellschaftlicher Organisationen;
3. die Verteidigungskraft oder die Verteidigungsmaßnahmen der Deutschen Demokratischen Republik zu durchkreuzen oder zu desorganisieren, wird mit Freiheitsstrafe nicht unter drei Jahren bestraft.
(2) In besonders schweren Fällen kann auf lebenslängliche Freiheitsstrafe oder Todesstrafe erkannt werden.
§ 110. Besonders schwere Fälle. Ein besonders schwerer Fall der in diesem Kapitel genannten Verbrechen liegt insbesondere vor, wenn das Verbrechen
1. den Frieden, die sozialistische Staats- oder Gesellschaftsordnung, die Volkswirtschaft oder die Verteidigungskraft der Deutschen Demokratischen Republik in hohem Maße gefährdet;
2. im Verteidigungszustand begangen wird;
3. den Tod eines Menschen verursacht oder das Leben einer größeren Anzahl von Menschen gefährdet oder
4. unter Anwendung von Waffen oder unter Androhung des Gebrauchs von Waffen begangen wurde.

Theo


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#926

RE: Michael Gartenschläger

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 28.04.2016 17:22
von B208 | 1.352 Beiträge

Was hat dieser Weinhold mit dem Gartenschläger zu tun ??

Weinhold war NVA Soldat , Bürger der DDR , hat Grenzsoldaten erschossen !

Gartenschläger war kein Gewalttäter !!!

B208


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#927

RE: Michael Gartenschläger

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 28.04.2016 17:23
von linamax | 2.022 Beiträge

Zitat von Rostocker im Beitrag #924
Zitat von linamax im Beitrag #922
Also welcher Ex - Grenzer hat hier Weinhold zum Helden erhoben . Jetzt erzählst du aber Schauer Märchen .


Du musst mal richtig lesen--so hab ich es mit Sicherheit nicht geschrieben;also verdrehe es nicht und setze keine Schauermärchen hier rein.

Ok habe das falsch gelesen sorry ,


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#928

RE: Michael Gartenschläger

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 28.04.2016 17:29
von Rostocker | 7.731 Beiträge

Zitat von B208 im Beitrag #926
Was hat dieser Weinhold mit dem Gartenschläger zu tun ??

Weinhold war NVA Soldat , Bürger der DDR , hat Grenzsoldaten erschossen !

Gartenschläger war kein Gewalttäter !!!

B208


Was nicht rechtfertigt, im schutze der Dunkelheit ,auf fremdes Staatsgebiet vorzudringen und dazu noch bewaffnet-einen versuchten Diebstahl durchzuführen.Wie würde man so was heute nennen? Sicher eine terroristische Handlung. Oder?


bürger der ddr, Stabsfähnrich und Fritze haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#929

RE: Michael Gartenschläger

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 28.04.2016 17:32
von bürger der ddr | 3.638 Beiträge

Zitat von B208 im Beitrag #926
Was hat dieser Weinhold mit dem Gartenschläger zu tun ??

Weinhold war NVA Soldat , Bürger der DDR , hat Grenzsoldaten erschossen !

Gartenschläger war kein Gewalttäter !!!

B208


Gartenschläger war ein ehemaliger DDR Bürger verurteilt wegen Brandstiftung....., nur macht man heute einen "Heiligen" aus ihm.



Stabsfähnrich, Fritze, LO-Wahnsinn und vs1400 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#930

RE: Michael Gartenschläger

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 28.04.2016 18:11
von Marder | 1.413 Beiträge

Zitat von SET800 im Beitrag #907
Hallo,
weis ich nicht, ist auch nicht meine Berufswelt. Das war nur ein Hinweis darauf daß gegenüber Verbrechern andere Kriterien gelten als bei ( traditionellen ) militärischem Kampf, deshalb auch andere Munitionsarten zum Teil gewählt werden.


Da hast du recht, allerdings klang es bei dir so als wenn die Polizei grundsätzlich mit derartiger Mun ausgerüstet ist. Es ist nur die GSG9 und die KSK damit ausgerüstet. Das kann in anderen Ländern anders sein.
Ein BW Sanitäter nähert sich erst einem verwundeten Gegner wenn die Sicherheit hergestellt ist. Diese wird dadurch hergestellt, dass der Gegner sich an Anweisungen zu halten hat und nicht dagegen verstoßen darf. Dabei befinden sich mehrere Soldaten verteilt um ihn herum und sichern sich gegenseitig.
Bei der Sicherung folgt er den Anweisungen oder eben nicht. Wenn nicht wird er mit Gewalt handlungsunfähig gemacht. Das kann auch seinen Tod bedeuten. Eigensicherheit und die der Kameraden geht vor!
Mit freundlichen Grüßen Marder
Ps. Ich kann nicht wirklich Mitleid mit Gartenschläger empfinden, der in scheinbar blindem Hass zum 3. Mal so eine Mine entwenden wollte. Das da seitens der DDR entschieden reagiert wird konnte er sich eigentlich an einer Hand abzählen. Ob er nun gezielt erschossen wurde oder nicht. Das Risiko kannte er und musste damit rechnen.


Er wirft den Kopf zurück und spricht: "Wohin ich blicke, Lump und Wicht!" Doch in den Spiegel blickt er nicht.
Ein kluger Mann macht nicht alle Fehler selber. Er lässt auch anderen eine Chance.
Ein Kluger bemerkt alles - ein Dummer macht über alles eine Bemerkung.
Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit dem Radius Null - und das nennen sie ihren Standpunkt.

Wer Rechtschreibfehler findet kann sie behalten.
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zuletzt bearbeitet 28.04.2016 18:39 | nach oben springen

#931

RE: Michael Gartenschläger

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 28.04.2016 18:38
von GKUS64 | 1.612 Beiträge

Mal etwas OT: Zu meiner Zeit 1964 gab es diese Geräte glücklicherweise noch nicht (Minen gab es). Waren da außer den Schildern mit Minenwarnung noch spezielle Warnschilder angebracht? Wenn nicht, wäre das ein zusätzlicher sehr übler Beigeschmack!


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#932

RE: Michael Gartenschläger

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 28.04.2016 18:39
von Rainer-Maria Rohloff | 1.377 Beiträge

Entschuldige B 208 aber gerade ihr habt Ihn, den wilden Michael nicht gestoppt, dazu zähle ich ua. Dieter vom ZGD und damals Andere dort vom BGS. Ihr habt eigentlich nur zugeschaut, ihr habt sinngemäß mit absicht gepennt, ihr habt einfach eure tagtägliche und auch nächtliche Arbeit schlecht gemacht. Denn wenn ihr eure Arbeit ordentlich erledigt hätte wäre der Kerl nie an den Grenzzaun I gekommen.

Aber nein, da hätte ja Einer so Bundesbürger in seinem "Freiheitsdrange" gebremst, eingeschränkt werden können.Und bumms, wars doch passiert. Weil Staat DDR sich eben nicht für dumm verkaufen ließ. Und ZGD/BGS stand da....und wunderte sich. Warum eigentlich? Und eigentlich seit Ihr Heuchler, ich muss das mal so direkt schreiben ohne hier jemand zu nahe treten zu wollen. Auch uns älteren Dieter zähle ich dazu und ne, der ordentliche angenehme Kerl ist so ein feiner aber wie geschrieben....ihr heuchelt heute, wo ihr hättet damals reagieren müssen. Und genau das habt ihr nicht gemacht.

Rainer-Maria also das sollte jetzt keine Schuldsuche sein, eher nur so ne Beurteilung der damaligen Zeiten.



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#933

RE: Michael Gartenschläger

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 28.04.2016 19:12
von eisenringtheo | 9.183 Beiträge

Zitat von GKUS64 im Beitrag #931
Mal etwas OT: Zu meiner Zeit 1964 gab es diese Geräte glücklicherweise noch nicht (Minen gab es). Waren da außer den Schildern mit Minenwarnung noch spezielle Warnschilder angebracht? Wenn nicht, wäre das ein zusätzlicher sehr übler Beigeschmack!

Natürlich nicht, die SM70 unterlagen der Geheimhaltung. Es wurden immer die gleichen Warntafeln angebracht, ca. alle 150 Meter.

Theo


GKUS64 und IM Kressin haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#934

RE: Michael Gartenschläger

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 28.04.2016 19:20
von mibau83 | 831 Beiträge

Zitat von GKUS64 im Beitrag #931
Mal etwas OT: Zu meiner Zeit 1964 gab es diese Geräte glücklicherweise noch nicht (Minen gab es). Waren da außer den Schildern mit Minenwarnung noch spezielle Warnschilder angebracht? Wenn nicht, wäre das ein zusätzlicher sehr übler Beigeschmack!


kapiere ich nicht ganz die frage. was hätten da noch für schilder stehen sollen? die sm-70 war eine splittermine, von ost wie von west (auf ddr-gebiet) standen schilder "achtung minen-gesperrt-lebensgefahr".


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#935

RE: Michael Gartenschläger

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 28.04.2016 19:22
von Signalobermaat | 358 Beiträge

Gert
zu deiner Kenntnis, Weinhold wurde im 1. Prozeß wegen Notwehr freigesprochen und erst auf Protest der DDR kam es zum 2. Prozeß mit Verurteilung.Notwehr griff nicht mehr,denn er erschoß beide von hinten.Trotzdem ein mildes politisches Urteil.
Man sollte sich vielleicht auch einmal daran erinnern,daß einige Grenzsoldaten im Dienst erschossen wurden,anständige Menschen,die einfach nur ihren Dienst taten, wie jeder Grenzer auf der ganzen Welt.
Da hört man von westlicher Seite kein großes Wehgeschrei,aber wenn es einen westlichen Kriminellen erwischt, der vorsätzlich handelnd in der Gruppe eine Straftat unter Mitführen einer Schußwaffe gegen einen anderen Staat begeht, werden Tränen vergossen.
Mein Mitleid hält sich in Grenzen.Bleibt zu hoffen,daß es nie wieder in Deutschland eine solche Situation gibt und das es dazu gekommen ist haben sowohl die Siegermächte und in folge Ost und West gleichermaßen verschuldet,denn eines bedingt immer wieder das Andere.Eine Spirale,wenn die nicht unterbrocghen wird, sich immer weiter dreht.



Rostocker und Ebro haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#936

RE: Michael Gartenschläger

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 28.04.2016 19:22
von Rostocker | 7.731 Beiträge

Zitat von eisenringtheo im Beitrag #933
Zitat von GKUS64 im Beitrag #931
Mal etwas OT: Zu meiner Zeit 1964 gab es diese Geräte glücklicherweise noch nicht (Minen gab es). Waren da außer den Schildern mit Minenwarnung noch spezielle Warnschilder angebracht? Wenn nicht, wäre das ein zusätzlicher sehr übler Beigeschmack!

Natürlich nicht, die SM70 unterlagen der Geheimhaltung. Es wurden immer die gleichen Warntafeln angebracht, ca. alle 150 Meter.

Theo


Auf einen der Bilder--die der User Ratze in #847 einstellte--ist ein kleiner Teil der Warntafel auf Minen erkennbar. Nur was für Warnhinweise sollte man noch aufstellen?


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#937

RE: Michael Gartenschläger

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 28.04.2016 19:22
von Rainer-Maria Rohloff | 1.377 Beiträge

Könnte man noch fortsetzen, vom Eisentheo mit:"Und wer sah die Dinger (Schilder) nun in der Nacht, wer konnte sich so Zivilist(Flüchtling/Sperrbrecher) eigentlich einen Reim darauf machen, was da für ein richtig gefährliches "Spinnennetz" an genau dem Zaun hing, den doch Zivilist in der Dunkelheit überwinden wollte? Also bevor ich an den Kanten kam war eine Anlage 501 für mich jungen Familienvater und Werktätigen der DDR so ne Art böhmische Dörfer"

Rainer-Maria



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#938

RE: Michael Gartenschläger

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 28.04.2016 19:28
von GKUS64 | 1.612 Beiträge

Zitat von mibau83 im Beitrag #934
Zitat von GKUS64 im Beitrag #931
Mal etwas OT: Zu meiner Zeit 1964 gab es diese Geräte glücklicherweise noch nicht (Minen gab es). Waren da außer den Schildern mit Minenwarnung noch spezielle Warnschilder angebracht? Wenn nicht, wäre das ein zusätzlicher sehr übler Beigeschmack!


kapiere ich nicht ganz die frage. was hätten da noch für schilder stehen sollen? die sm-70 war eine splittermine, von ost wie von west (auf ddr-gebiet) standen schilder "achtung minen-gesperrt-lebensgefahr".


Die Minen lagen ja aber in einem speziellen Minengürtel (zwischen den Stacheldrahtzäunen) und somit ergab sich eine zusätzliche Warnung und erkennbare Gefahr! Bei der SM 70 sehe ich das nicht so und definiere das somit als extreme Hinterlistigkeit!


IM Kressin hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#939

RE: Michael Gartenschläger

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 28.04.2016 19:31
von SET800 | 3.104 Beiträge

Konnte jemand naiv beim Pilzesuchen ganz zufällig unbewußt an die SM70 geraten?



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#940

RE: Michael Gartenschläger

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 28.04.2016 19:31
von Rostocker | 7.731 Beiträge

Zitat von GKUS64 im Beitrag #938
Zitat von mibau83 im Beitrag #934
Zitat von GKUS64 im Beitrag #931
Mal etwas OT: Zu meiner Zeit 1964 gab es diese Geräte glücklicherweise noch nicht (Minen gab es). Waren da außer den Schildern mit Minenwarnung noch spezielle Warnschilder angebracht? Wenn nicht, wäre das ein zusätzlicher sehr übler Beigeschmack!


kapiere ich nicht ganz die frage. was hätten da noch für schilder stehen sollen? die sm-70 war eine splittermine, von ost wie von west (auf ddr-gebiet) standen schilder "achtung minen-gesperrt-lebensgefahr".


Die Minen lagen ja aber in einem speziellen Minengürtel (zwischen den Stacheldrahtzäunen) und somit ergab sich eine zusätzliche Warnung und erkennbare Gefahr! Bei der SM 70 sehe ich das nicht so und definiere das somit als extreme Hinterlistigkeit!



Minen im Erdreich oder am Zaun, sind immer eine Hinterlistigkeit--und das gilt bis heute,dort wo sie eingesetzt werden und wer sie herstellt.


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