#61

RE: Opel streicht Tausende Stellen

in Themen vom Tage 10.02.2010 20:18
von Ari@D187 | 1.989 Beiträge

Zitat von manudave

War das schon immer deine Meinung, Stefan?


Zumindest solange ich denken kann. Allgemeine Rahmenbedingungen festlegen bzw. schaffen - ja. Fehler in der Unternehmensführung ausbügeln/unterstützen - nein.

Stefan


Scheint es auch Wahnsinn, so hat es doch Methode...
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#62

RE: Opel streicht Tausende Stellen

in Themen vom Tage 10.02.2010 20:38
von Rainer-Maria-Rohloff (gelöscht)
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glasi, ich hätte die Einheit überhaupt nicht gebraucht, aber damit mag ich alleine stehen, es ist meine ganz persönliche Meinung.
Ich verstehe auch nicht dieses Lämmerverhalten der Opelaner und das geht jetzt schon über einen geraumen Zeitraum.
Wie eine Schafherde warten sie geduldig, das sie geschoren werden, und man wird sie scheren, aber mit der stumpfen Klinge.
Ari hat doch Recht, Manudave, wer braucht den Opel in einer Welt der Globalisierung? In einer Welt des Fressen und Gefressen werden.
Das interessiert doch keinen, außer den Opelaner selber. Mensch, da muss er verdammt nochmal den Hintern hoch bekommen, Werktore dicht...keiner raus und keiner rein und dann will ich doch mal sehen, was passiert?
Sie haben doch nichts zu verlieren, also, auf was warten sie denn noch?
Ich mag Keiner gewesen sein, der in Leipzig um den Ring rannte, aber Hut ab, das war Mut, das war Standvermögen, und nicht dieser weinerliche Krampf, der sich da jetzt bei Opel abspielt.

R-M-R


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#63

RE: Opel streicht Tausende Stellen

in Themen vom Tage 10.02.2010 21:35
von Stfw | 13 Beiträge

Na gut, ich fahre einen davon. Und das sogar recht gerne und mit Freude. Ich denke aber, selbst für so einen Konzern wie Opel ist es eine Grat-Wanderung, ständig Forderungen zu stellen. Denn irgendwann kommt der Punkt, wo einfach "Ritze ist". Und dann stehen die da und keiner kippt ihnen mehr warme Milch in den Schlund.
Wundere mich sowieso schon sehr, wie dieser Staat mit Milliarden rum schmeißt, wo es doch hinten und vorne klemmt?
Lebe ich etwa im "Milch und Honig-Land" und habe es bisher noch garnicht bemerkt? Denn in meiner Gegend wird ständig nur wegen leerer Kassen gejammert.


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#64

RE: Opel streicht Tausende Stellen

in Themen vom Tage 11.02.2010 00:47
von Rostocker | 7.731 Beiträge

Echt gesagt,wollte mich garnicht zu diesen Thema einklinken hier.Aber nun tue ich es mal.Es wird viel über Opel geredet und man fordert das von Staatswegen Milliarden da reingesteckt werden soll,für was-es ist ein Privatkonzern und wenn er sich nicht halten kann soll er Abdanken.Und nicht auf Steuergelder eines Staates leben und hoffen.Ich weiß es klinkt hart.Aber ich selber habe auch mein Arbeitsplatz verloren.Und keinen hat es interessiert der Politik nicht und auch keinen Opellaner.Viele Firmen schließen oder melden Insolvenz an und keinen juckt es,wieviel Menschen in die Arbeitslosigkeit gehen.Aber bei den großen hängt man sich rein,sicher deswegen weil einige Politiker aus den Bundestag dort mit in den Aufsichtsräten sitzen.
Aber ich will es ja kurz fassen.Und sage mal ,jeder der in Deutschland seinen Arbeitsplatz verliert und zu schauen muß.Wie eine Firma mit Steuergeldern geholfen wird,und tausende müssen in den Sand schauen.Für den ist das ein schlag ins Gesicht.
Aber was solls--wie gesagt--Kapitalismus pur-freß oder gefressen werden.Denn der Mensch zählt nichts in dieser Gesellschaftsordnung,nur das eigene ich.


zuletzt bearbeitet 11.02.2010 00:49 | nach oben springen

#65

RE: Opel streicht Tausende Stellen

in Themen vom Tage 11.02.2010 11:45
von Mike59 | 7.979 Beiträge

Zitat von karl143
Nein Mike,
das hat mit Reitstiefeln usw. nichts zu tun. Wenn heute für mich ein Beamter, der diesem Staat eigentlich dienen sollte, das ist nun mal einer der Aufgaben des Beamten, meint, hier bestehe eine Diktatur, sorry, das kann und will ich nicht verstehen. Ich möchte mich von so einem Beamten auch nicht kontrollieren lassen, auch wenn ich es nicht verhindern könnte.


---------------

Ach Karl,

was ist denn eine Diktatur - eine Alleinherrschaft. Ich bin nun mal der Meinung das bei uns allein das Geld, sprich der Gewinn die Macht übernommen hat. Damit verbunden verschwinden die ganzen sozialen Aspekte. Der Staat zieht sich mehr und mehr zurück und wird seiner Aufgabe gegenüber seinem Steuerzahler kaum noch gerecht. Als Staatsdiener sehe ich mich dem Bürger gegenüber verpflichtet, auch wen das viele nicht so war haben wollen - ich kann's nicht ändern.
Die Zeiten des Kadavergehorsams sind Gott lob (und das von mir als Atheist) lange vorbei - auch einer Erfahrung die ich aus der ehem. DDR gezogen habe.

Mike59


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