#161

RE: Fahnenflucht eines Gefreiten der GT

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 20.12.2011 16:15
von Diskus303 | 485 Beiträge

Hallo Theo (und die anderen die vielleicht auch was dazu sagen können),
muß diese Passage aus pers. Interresse mal hervorkramen, da ich von Herbst 78 bis Herbst 79 in eben dieser Kompanie gedient hatte...

Zitat von Theo85/2

Zitat von maja64

Zitat von Theo85/2

Zitat von dein1945

Zitat von Bergmensch
Gut gemacht und ohne Verluste, Toll.


Besser konnte man sich nicht verabschieden, einfach -SUPER-



Es geht noch besser. Meiner Erinnerung nach ist im Herbst 84 ein ganzes Postenpaar über den Zaun. Das war im Gr15, 2.GB,6.Kompanie(Rotheul). Uns wurde erklärt, das die Flucht lange vorbereitet war. Das hat keiner geglaubt bei 2 Ek`s kurz vorm Heimgang!
Gruß, Theo



Theo du meinst wohl die Flucht am 4.August 1984,das Postenpaar befand sich in der Spätschicht.Sie nutzten eine Gasse in der Minensperre66,die Flucht erfolgte spontan.
Die GK Rotheul wurde zeitweilig aus dem Grenzdienst herausgelöst.
Gruß maja [hallo]




Ja, das habe ich gemeint. Meine Erinnerung ist nach 26 nicht mehr so genau. Das die Flucht spontan war stimmt nicht 100%, es gab einen "Abschiedsbrief"! (weis ich vom Fahrer des Bat.-Kommandeur, das war ein Kamerad von mir). In der Gk. gabs hauptsächlich Ärger im Innendienst.(Essen, Spieß etc.). Wurde nach der Flucht abgestellt.


Gruß, Theo




War das derselbe Spieß, der schon zu meiner Zeit (78/79) dort war? War so ein Rainer Calmund verschnitt, was die Figur betraf. Ansonsten ein ziemliches A...loch.
Was das Essen betraf war es zu meiner Zeit ganz ok- Was ggf. "Zusatzrationen" bei der Postenverpflegung betraf, war es aber auch immer irgendwie davon abhängig, wie gut man mit dem Koch konnte...

Gruß Axel


Gruß Axel
zuletzt bearbeitet 20.12.2011 16:18 | nach oben springen

#162

RE: Fahnenflucht eines Gefreiten der GT

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 29.12.2011 21:34
von Grenzgänger (gelöscht)
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Zitat von Ari@D187
Die meisten Bauchschmerzen bereitet mir bei der Sache, daß der Posten mit der Schußwaffe bedroht wurde. Jeder sollte sich einmal in diese Situation versuchen hineinzuversetzen (ohne Not bedroht zu werden mit einer Schußwaffe). Wer solche Mittel zur Durchsetzung seiner Ziele einsetzt, muß sich nicht wundern, letztlich als ein Lump dazustehen.

Stefan



Da ich neu hier bin, ist natürlich erstmal das "einlesen" in ältere Themen Pflicht. Heute war dieses dran. Bei den zitierten Sätzen fiel mir ein eigenes Erlebnis aus dem Frühjahr 1975 ein. Ich war als "Chef" eines Bautrupps (unsere gesamte Kompanie war im 3. DHJ zum TÜP Nochten als Arbeitskommando abgestellt, ...noch im alten Lager Werdeck !, irre Zeit, aber anderes Thema) zuständig für den Bau einer Straße von der Uffz- Schule Haide zum Verladebahnhof südöstlich der Schule. Die Straße wurde aber erstmal nur ein besserer Waldweg.
Wir waren dort schon ein paar Tage am werkeln, es müsste uns eigentlich jeder Posten im Muni-Lager (dort ging die Trasse in wenigen Metern Abstand vom Zaun vorbei) schon mal gesehen haben.
Eines schönen Tages bin ich außen am Munilager vorbeigelaufen, weil ich nachsehen wollte, ob unsere Thermophore mit dem leckeren Braten schon am üblichen Ort standen.
Was macht plötzlich so ein dussliger Posten im Lager? Ruft mich durch den Zaun an, redet was von "stehenbleiben, Hände in den Nacken, Beine auseinander, rumdrehen"und so weiter. Kaschi im Hüftanschlag, wesses in den Augen, Geifer vorm Mund..
Ich gelangte sehr schnell zu der Überzeugung, dass der das ernst meint..
Als ich da so stand, mittlerweile Gesicht abgewandt, wollte ich noch eine "klärende Bemerkung machen, da höre ich, wie der entsichert und durchlädt !!! Ich war versteinert.. ich war doch noch nicht mal zwanzig !
Nach gefühlten 30 Minuten (es werden sehr viel weniger gewesen sein), kam unser zugeteilter, zivil angestellter Raupenfahrer mit seinem Motorrad angesprescht, sieht die Situation, brüllt den Posten an, was das soll... keine Reaktion (auch von mir nicht das geringste Zucken!)
und rast weiter (wie sich später herausstellte, zum Wachhabenden.. der Posten wurde sofort (nach weiteren gefühlten 30 Minuten) abgelöst und ich war erlöst. Ich weiss nicht mehr, ab wann ich wieder etwas sagen konnte. Das war einfach alles so unfassbar.
Später hörten wir dann, dass dieser Typ einen Aufzug vorher schon ein Arbeitskommando von Uffz. Schülern in Schwarzkombi im Lager hat zu Boden gehen lassen.. Angeblich wollte er durch "forsche" Dienstausübung sich SU verdienen..
Seit diesem Erlebnis kann ich keine Filme mehr sehen, bei denen einer ne 45er an der Schläfe hat und noch coole Sprüche macht. Also das ist jetzt nicht aus psychischen Gründen oder so, ich weiss nur, wie diese Gefühl tatsächlich ist.
Sollte ich den diensteifrigen "Kameraden" mal treffen.. ich würde ihn nicht als "Lump" bezeichnen (das hat ja sowas niedliches), aber als "größtes A.. loch" sicher schon, vielleicht würden mir auch noch andere Begriffe einfallen, wahrscheinlich sogar.

Bis später

Siggi


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#163

RE: Fahnenflucht eines Gefreiten der GT

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 29.12.2011 23:02
von Ari@D187 | 1.989 Beiträge

Hallo Siggi,

habe gerade auch Deine Vorstellung gelesen. Dich interessiert das "Spannungsfeld" Grenze. Mir geht es da ganz ähnlich.
Fairen, sachlichen und emotionalen Austausch wirst Du hier finden (wie hoch der jeweils prozentuale Anteil ist, wirst Du bald herausfinden ). Also, herzlich willkommen hier im Forum und viel Spaß!

Zum Thema:
Genau solche Situationen/Auswirkungen meinte ich. Lump ist da tatsächlich noch milde ausgedrückt, ich bezog mich dabei auf einen Beitrag weiter vorne. Wie leicht hätte die Situation aus dem Ruder laufen können. Insgesamt scheinst Du das Erlebnis aber ja ohne größere Nachwehen weggesteckt zu haben.

Ari


Scheint es auch Wahnsinn, so hat es doch Methode...
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#164

RE: Fahnenflucht eines Gefreiten der GT

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 24.02.2012 14:30
von home63 | 85 Beiträge

Zitat von Diskus303
Hallo Theo (und die anderen die vielleicht auch was dazu sagen können),
muß diese Passage aus pers. Interresse mal hervorkramen, da ich von Herbst 78 bis Herbst 79 in eben dieser Kompanie gedient hatte...

Zitat von Theo85/2

Zitat von maja64

Zitat von Theo85/2

Zitat von dein1945

Zitat von Bergmensch
Gut gemacht und ohne Verluste, Toll.


Besser konnte man sich nicht verabschieden, einfach -SUPER-



Es geht noch besser. Meiner Erinnerung nach ist im Herbst 84 ein ganzes Postenpaar über den Zaun. Das war im Gr15, 2.GB,6.Kompanie(Rotheul). Uns wurde erklärt, das die Flucht lange vorbereitet war. Das hat keiner geglaubt bei 2 Ek`s kurz vorm Heimgang!
Gruß, Theo



Theo du meinst wohl die Flucht am 4.August 1984,das Postenpaar befand sich in der Spätschicht.Sie nutzten eine Gasse in der Minensperre66,die Flucht erfolgte spontan.
Die GK Rotheul wurde zeitweilig aus dem Grenzdienst herausgelöst.
Gruß maja [hallo]




Ja, das habe ich gemeint. Meine Erinnerung ist nach 26 nicht mehr so genau. Das die Flucht spontan war stimmt nicht 100%, es gab einen "Abschiedsbrief"! (weis ich vom Fahrer des Bat.-Kommandeur, das war ein Kamerad von mir). In der Gk. gabs hauptsächlich Ärger im Innendienst.(Essen, Spieß etc.). Wurde nach der Flucht abgestellt.


Gruß, Theo




War das derselbe Spieß, der schon zu meiner Zeit (78/79) dort war? War so ein Rainer Calmund verschnitt, was die Figur betraf. Ansonsten ein ziemliches A...loch.
Was das Essen betraf war es zu meiner Zeit ganz ok- Was ggf. "Zusatzrationen" bei der Postenverpflegung betraf, war es aber auch immer irgendwie davon abhängig, wie gut man mit dem Koch konnte...

Gruß Axel




Ja meiner war es auch, man konnte zwar vom Fußboden Essen, aber der kerl war ein (was auch immer) ......ich musste mir mal 2 stunden seine bekloppten Karnickelbilder ansehen.


Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr


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#165

RE: Fahnenflucht eines Gefreiten der GT

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 24.02.2012 15:41
von VNRut | 1.485 Beiträge

Hallo Siggi (@Grenzgänger),

... jetzt kann ich mich vorstellen, wie es einen Offizier Sommer 1982 bei einer Wach-Kontrolle im GAR40 (Schloss Oranienburg) ergangen sein muss, als der Posten am Munitionslager entsicherte und einige Schuss in die Luft abgab. Der Posten mit dem lockeren Finger wurde sofort abgeführt und "sicher gestellt". Seine Zeit als Grenzer war vorbei und er durfte den Rest seines GWD nur noch im Kohlenkeller verbringen.

Auch bei einen unseren ersten Grenz-Alarme während der Grundausbildung gab es Soldaten mit unruhigen Finger. Ein Polizist wurde um den 20.September 1982 in Berlin ermordet. Man vermutete, dass der Mörder das Land verlassen will und setzte alle Kräfte (auch GAR) zur Abriegelung im Hinterland ein. Wir bekamen unsere Befehle, Parolen und Bereiche zugeordnet. Doch was nicht vermittelt wurde, das im Hinterland auch Streifen der VP tätig waren die unsere Parolen nicht kannten und so kam was kommen musste, ein Posten-paar ließ eine VP-Streife im Dreck (tagelang hatte es vorher geregnet) abknien. Weil ein Polizist sich anfangs weigerte, entsicherte und durch lud ein Soldat seine Waffe. Diese Handlung hatte nicht nur Ärger bei meinen Zugführer eingebracht. Die ganze Aktion versaute auch meinen 20igsten Geburtstag, den ich abends gemütlich in der Kaserne feiern wollte.

Gruß VNRut


GKM - 05/05/1982 bis 28/10/1983 im GAR 40/1.Abk/2.Zug (Oranienburg 17556) & GR 34/1.Gk/2.Zug (Groß-Glienicke 85981)
Aufrichtigkeit ist wahrscheinlich die verwegenste Form der Tapferkeit. (William Somerset Maugham, britischer Schriftsteller 1874 - 1965)
Ohne die Kälte und Trostlosigkeit des Winters gäbe es die Wärme und die Pracht des Frühlings nicht. (Ho Chi Minh)

http://www.starsofvietnam.net/
https://www.youtube.com/watch?v=OAQShi-3MjA
Gruß Wolle
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#166

RE: Fahnenflucht eines Gefreiten der GT

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 24.02.2012 16:27
von feldwebel88 | 279 Beiträge

zitat vnrut:
Weil ein Polizist sich anfangs weigerte, entsicherte und durch lud ein Soldat seine Waffe.



ich würde sagen, das postenpaar hat alles richtig gemacht.
kann ja jeder sagen er ist polizist


zuletzt bearbeitet 24.02.2012 16:27 | nach oben springen

#167

RE: Fahnenflucht eines Gefreiten der GT

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 24.02.2012 16:50
von Greso | 2.377 Beiträge

Zitat von feldwebel88
zitat vnrut:
Weil ein Polizist sich anfangs weigerte, entsicherte und durch lud ein Soldat seine Waffe.



ich würde sagen, das postenpaar hat alles richtig gemacht.
kann ja jeder sagen er ist polizist



Das kann ich nur bestätigen.

Bei mir ist auch mal soetwas 1966 vorgekommen,es war eine nicht gemeldete Jagdgesellschaft.Genau an der Schnittstelle-Barneberg und Hötensleben.2Mumpeln rauß und schon standen alle wie die Säulen.Als sich ein gut beleibter Oberstlt. zu uns schraubte und...Aber wir lachten uns eins und 1Tag Sonderurlaub.
Gruß Greso


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#168

RE: Fahnenflucht eines Gefreiten der GT

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 24.02.2012 17:24
von Winch | 171 Beiträge

absolut richtig, bei mir hätte der posten auf keinen fall ärger bekommen. eher wäre er belobigt worden.


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#169

RE: Fahnenflucht eines Gefreiten der GT

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 24.02.2012 18:04
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Da geht die Eigensicherung vor, ich kann auch kein Fehlverhalten entdecken. Den Volkspolizisten ging sicher die Düse, aber das hatten ja nicht die Posten versaubeutelt.

Staunen muss ich immer bei Greso! Der Umgang mit Munition wurde damals wohl noch recht locker gehandhabt, bei der Masse an Munition die Greso so in seiner Dienstzeit verballert hat. Muss mal meinen alten Herrn fragen ob das bei der KVP/NVA in dem Zeitraum und davor auch so locker gesehen wurde.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
zuletzt bearbeitet 24.02.2012 18:07 | nach oben springen

#170

RE: Fahnenflucht eines Gefreiten der GT

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 24.02.2012 18:19
von frank | 1.753 Beiträge

Zitat von feldwebel88
zitat vnrut:
Weil ein Polizist sich anfangs weigerte, entsicherte und durch lud ein Soldat seine Waffe.



ich würde sagen, das postenpaar hat alles richtig gemacht.
kann ja jeder sagen er ist polizist



natürlich konnte auch das damals jeder sagen , so'ne uniform in sachen vp bekam ich im prenzelberg an jedem konsum .!!



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#171

RE: Fahnenflucht eines Gefreiten der GT

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 24.02.2012 18:45
von GZB1 | 3.287 Beiträge

Keine oder falsche Parole ---> Abknieen! Wer den Anruf nicht hörte, mußte dann eben den Warnschuss vernehmen,
lt DV.

Der Fehler lag an den Vorgesetzten, dass diese die GP nicht über die VP-Streifen informierten.


zuletzt bearbeitet 24.02.2012 18:48 | nach oben springen

#172

RE: Fahnenflucht eines Gefreiten der GT

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 24.02.2012 19:01
von Boelleronkel (gelöscht)
avatar

Zitat von frank

Zitat von feldwebel88
zitat vnrut:
Weil ein Polizist sich anfangs weigerte, entsicherte und durch lud ein Soldat seine Waffe.



ich würde sagen, das postenpaar hat alles richtig gemacht.
kann ja jeder sagen er ist polizist



natürlich konnte auch das damals jeder sagen , so'ne uniform in sachen vp bekam ich im prenzelberg an jedem konsum .!!




Na Herr Frank....

mal nicht mit dem Holzkopf "drohen"...
Du erweckst den Eindruck,aber ooch von Nüscht ne Ahnung zu haben.
Nur mal für Dich extra sozusagen!

Wenn ein OSL der GT(und nicht nur diese Person) ausserdem Regimentskommandeur klipp und klar fordert.....egal wer da kommt,egal wie der/die Aussehen und wenn im "selben Moment die Sonne am Mittelpunkt der Erde steht"

Papiere/Parole....kommt da Nix...H I N L E G E N !!!

Es spielte überhaupt keine Rolle wer wie aussieht und wenn da einer in Rot Kreuz Kluft kommt!
Klappt das Systhem nicht...Festnahme,so einfach war dett.....
Dann hatte man auch weniger "Kontakt" mit der "Frankschen Gruppe"...

Dennoch Gruss at All
BO


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#173

RE: Fahnenflucht eines Gefreiten der GT

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 24.02.2012 19:06
von frank | 1.753 Beiträge

Zitat von GZB1
Keine oder falsche Parole ---> Abknieen! Wer den Anruf nicht hörte, mußte dann eben den Warnschuss vernehmen,
lt DV.

Der Fehler lag an den Vorgesetzten, dass diese die GP nicht über die VP-Streifen informierten.



sicherlich waren da sicherheitslücken wo die posten keine schuld tragen , aber warnschuss nach ansprache ,halt stehen bleiben .? wenn die das dann auch taten ,war ja nicht dabei , finde ich ehrlich gesagt übertrieben .! und abknieen kannte ich in diesen zusammenhang vor der kontrolle der personen gar nicht .! kann ja bei euch anders gewesen sein , keine ahnung .



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#174

RE: Fahnenflucht eines Gefreiten der GT

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 24.02.2012 19:12
von GZB1 | 3.287 Beiträge

Zitat von Boelleronkel

Zitat von frank

Zitat von feldwebel88
zitat vnrut:
Weil ein Polizist sich anfangs weigerte, entsicherte und durch lud ein Soldat seine Waffe.



ich würde sagen, das postenpaar hat alles richtig gemacht.
kann ja jeder sagen er ist polizist



natürlich konnte auch das damals jeder sagen , so'ne uniform in sachen vp bekam ich im prenzelberg an jedem konsum .!!




Na Herr Frank....

mal nicht mit dem Holzkopf "drohen"...
Du erweckst den Eindruck,aber ooch von Nüscht ne Ahnung zu haben.
Nur mal für Dich extra sozusagen!

Wenn ein OSL der GT(und nicht nur diese Person) ausserdem Regimentskommandeur klipp und klar fordert.....egal wer da kommt,egal wie der/die Aussehen und wenn im "selben Moment die Sonne am Mittelpunkt der Erde steht"

Papiere/Parole....kommt da Nix...H I N L E G E N !!!

Es spielte überhaupt keine Rolle wer wie aussieht und wenn da einer in Rot Kreuz Kluft kommt!
Klappt das Systhem nicht...Festnahme,so einfach war dett.....
Dann hatte man auch weniger "Kontakt" mit der "Frankschen Gruppe"...

Dennoch Gruss at All
BO





Korrekt Bölleronkel,

Fragen und Berechtigungen wurden später geklärt!

Anderenfalls hatte man selbst viele Fragen zu beantworten.


zuletzt bearbeitet 24.02.2012 19:14 | nach oben springen

#175

RE: Fahnenflucht eines Gefreiten der GT

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 24.02.2012 19:19
von Boelleronkel (gelöscht)
avatar

Zitat von GZB1

Zitat von Boelleronkel

Zitat von frank

Zitat von feldwebel88
zitat vnrut:
Weil ein Polizist sich anfangs weigerte, entsicherte und durch lud ein Soldat seine Waffe.



ich würde sagen, das postenpaar hat alles richtig gemacht.
kann ja jeder sagen er ist polizist



natürlich konnte auch das damals jeder sagen , so'ne uniform in sachen vp bekam ich im prenzelberg an jedem konsum .!!




Na Herr Frank....

mal nicht mit dem Holzkopf "drohen"...
Du erweckst den Eindruck,aber ooch von Nüscht ne Ahnung zu haben.
Nur mal für Dich extra sozusagen!

Wenn ein OSL der GT(und nicht nur diese Person) ausserdem Regimentskommandeur klipp und klar fordert.....egal wer da kommt,egal wie der/die Aussehen und wenn im "selben Moment die Sonne am Mittelpunkt der Erde steht"

Papiere/Parole....kommt da Nix...H I N L E G E N !!!

Es spielte überhaupt keine Rolle wer wie aussieht und wenn da einer in Rot Kreuz Kluft kommt!
Klappt das Systhem nicht...Festnahme,so einfach war dett.....
Dann hatte man auch weniger "Kontakt" mit der "Frankschen Gruppe"...

Dennoch Gruss at All
BO





Korrekt Bölleronkel,

Fragen und Berechtigungen wurden später geklärt!

Anderenfalls hatte man selbst viele Fragen zu beantworten.





Hallo GZB..
Na echt jetzt mal...
Manches hier zu lesen "tut schon weh" gelinde gesagt!

Gruss BO


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#176

RE: Fahnenflucht eines Gefreiten der GT

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 24.02.2012 19:27
von eisenringtheo | 9.168 Beiträge

Zitat von VNRut
(..). Diese Handlung hatte nicht nur Ärger bei meinen Zugführer eingebracht. Die ganze Aktion versaute auch meinen 20igsten Geburtstag, den ich abends gemütlich in der Kaserne feiern wollte.

Gruß VNRut



Dass der Zugführer und (höhere) Offziere Ärger bekommen, scheint logisch. Da ist was in der Befehlskette schief gelaufen. Vermutlich laufen dann viele hohe Tiere in der Kaserne herum. Gemütlich feiern kann man dann nicht so gut.
Theo


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#177

RE: Fahnenflucht eines Gefreiten der GT

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 24.02.2012 19:31
von frank | 1.753 Beiträge

Zitat von Boelleronkel

Zitat von frank

Zitat von feldwebel88
zitat vnrut:
Weil ein Polizist sich anfangs weigerte, entsicherte und durch lud ein Soldat seine Waffe.



ich würde sagen, das postenpaar hat alles richtig gemacht.
kann ja jeder sagen er ist polizist



natürlich konnte auch das damals jeder sagen , so'ne uniform in sachen vp bekam ich im prenzelberg an jedem konsum .!!




Na Herr Frank....

mal nicht mit dem Holzkopf "drohen"...
Du erweckst den Eindruck,aber ooch von Nüscht ne Ahnung zu haben.
Nur mal für Dich extra sozusagen!

Wenn ein OSL der GT(und nicht nur diese Person) ausserdem Regimentskommandeur klipp und klar fordert.....egal wer da kommt,egal wie der/die Aussehen und wenn im "selben Moment die Sonne am Mittelpunkt der Erde steht"

Papiere/Parole....kommt da Nix...H I N L E G E N !!!

Es spielte überhaupt keine Rolle wer wie aussieht und wenn da einer in Rot Kreuz Kluft kommt!
Klappt das Systhem nicht...Festnahme,so einfach war dett.....
Dann hatte man auch weniger "Kontakt" mit der "Frankschen Gruppe"...

Dennoch Gruss at All
BO




hallo @ boelleronkel , war kein drohen sondern meine meinung .! habe auch gesagt : keine ahnung wie das bei euch war .! danke aber für die aufklärung . ich kenne die sache über den schießbefehl sehr gut , ob ich ihn angewandt hätte weiß ich nicht ,das ist glaube ich jeden seine persönliche sache in einer extremsituation .!

PS: "MfS Gruppe" kann ich gut mit leben .!



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#178

RE: Fahnenflucht eines Gefreiten der GT

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 24.02.2012 19:38
von GZB1 | 3.287 Beiträge

@Frank

Ich meine Warnschuss in wahrste Sinne des Wortes (das hat nichts mit dem "Schießbefehl" zu tun sondern nur mit der DV)
Das Durchladen der AK reichte meistens um die Ernsthaftigkeit der Situation darzustellen bei Leuten die sich als was besseres, höheres oder sonstwas fühlten. Das war beim Objektschutz (Wach-DV) wohl nicht anders.


zuletzt bearbeitet 24.02.2012 19:41 | nach oben springen

#179

RE: Fahnenflucht eines Gefreiten der GT

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 24.02.2012 20:07
von frank | 1.753 Beiträge

Zitat von GZB1
@Frank

Ich meine Warnschuss in wahrste Sinne des Wortes (das hat nichts mit dem "Schießbefehl" zu tun sondern nur mit der DV)
Das Durchladen der AK reichte meistens um die Ernsthaftigkeit der Situation darzustellen bei Leuten die sich als was besseres, höheres oder sonstwas fühlten. Das war beim Objektschutz (Wach-DV) wohl nicht anders.



ist mir bewusst , dieses geräusch hatte ich auch schon auf posten vernommen, nur waren es damals zum spaßen aufgelegte sicherungsposten eines objektes , und ich gebe dir recht DV hin oder her , die makarov war auch bei mir in der manteltasche und nicht im holster .!!!



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#180

RE: Fahnenflucht eines Gefreiten der GT

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 24.02.2012 21:17
von Greso | 2.377 Beiträge

Zitat von Feliks D.
Da geht die Eigensicherung vor, ich kann auch kein Fehlverhalten entdecken. Den Volkspolizisten ging sicher die Düse, aber das hatten ja nicht die Posten versaubeutelt.

Staunen muss ich immer bei Greso! Der Umgang mit Munition wurde damals wohl noch recht locker gehandhabt, bei der Masse an Munition die Greso so in seiner Dienstzeit verballert hat. Muss mal meinen alten Herrn fragen ob das bei der KVP/NVA in dem Zeitraum und davor auch so locker gesehen wurde.


quote="Feliks D."] wie sollte ich die Entfernung von 350-400m vom BT zu Schlagbaum,den die einfach hochgehoben hatten übebrücken(mit rufen-hallo stehenbleiben?) Da gab es zwei Warnschüsse in die Luft,und schon war Ruhe.Zwei Schuß abgegeben und 4Schuß als kurzen Feuerstoß gemeldet.Und schon hatte ich wieder zwei Mumpeln für mich.Ja Feliks,auch dein alter Herr wird sagen ja ja,das waren noch alte Zeiten..Wir hatten ja noch jeden 7Tag Dienstfrei, und wenn man Glück hatte,konnte man auch einen Tag Dienstfrei an seinen Kurzurlaub hängen.Als Überraschung für die Familie,gab es immer Fasan,der noch schnell in der ersten Nachtschicht geschossen wurde.Wir sind immer aus der ersten Nachtschicht in den Urlaub gefahren.)Kam man an einen Platz,der nicht Fasansicher war,kostete der Fasan immer 2Mumpeln weil der Schütze auch verdienen wollte.
Feliks,mit der Munition,wurde genauso streng umgegangen wie nach mir.Nur die Vorschriften wurden verschärft.Wir sind mal auf die Schnelle zum Gruppenschießen nach Tanne gefahren,mit den Patronen in der Pelzmütze oder ins KäppiUnd wieder wurden welche abgezweigt(hauptsächlich Leuchtspur)die habe ich in meiner letzten Schicht(Nachtschicht)rausgeprügelt.Da war die ganze Grenze von Harpke bis Hötensleben hell.Wer die Leuchter nicht gemeldet hatte, mußte sie bezahlen.Immer wenn es schummrig wurde,hatte es geraschelt und es wurde ein Leuchter geschossen(gemeldet)
Gut Feliks,du fragst ers mal den Vati weshalb ein Grenzer seine Waffe hatte..
Gruß Greso


zuletzt bearbeitet 24.02.2012 21:19 | nach oben springen


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