#41

RE: Fahnenflucht eines Gefreiten der GT

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 04.02.2010 22:38
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von glasi

Zitat

Zitat von Rostocker
EK 40 .Eine Kameradschaft unter den Soldaten wird es immer geben.egal wem sie dienen.Oder willst ´Du mir erzählen,das die Kameradschaft im Westen ok war aber im osten nicht.Willst Du mir erzählen wenn sich Soldaten der BW treffen das es OK ist und wenn sich Soldaten der ehm DDR treffen das --das falsch ist.Nein sehe es so,der Soldat dient einer Idiologie eines jeweiligen Staates.Mal so gesagt--er ist ein Machtinstrument


so ist rostocker und nicht anders.


Hallo @Rostocker und @glasi,
wo spreche ich dem "Osten" ab,dass es dort keine Kameradschaft unter den Soldaten gab?
Selbstverständlich gab es bei uns in der Kompanie eine Soldatenkameradschaft und zwar eine gute.
Ich verstehe überhaupt nicht wie du zu so einer Aussage kommst.
Da scheinst du voll was missverstanden zu haben.
Also nochmal,ich will dir gar nichts erzählen,will nur mal wissen was du gelesen hast?
Bestimmt nicht meinen Beitrag.
Kann voll mit deiner Aussage mitgehen und behaupte nichts anderes.
Gilt auch für dich @glasi

ek40


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#42

RE: Fahnenflucht eines Gefreiten der GT

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 04.02.2010 22:45
von maja64 (gelöscht)
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Zitat von Theo85/2

Zitat von maja64

Zitat von Theo85/2

Zitat von dein1945

Zitat von Bergmensch
Gut gemacht und ohne Verluste, Toll.


Besser konnte man sich nicht verabschieden, einfach -SUPER-



Es geht noch besser. Meiner Erinnerung nach ist im Herbst 84 ein ganzes Postenpaar über den Zaun. Das war im Gr15, 2.GB,6.Kompanie(Rotheul). Uns wurde erklärt, das die Flucht lange vorbereitet war. Das hat keiner geglaubt bei 2 Ek`s kurz vorm Heimgang!
Gruß, Theo



Theo du meinst wohl die Flucht am 4.August 1984,das Postenpaar befand sich in der Spätschicht.Sie nutzten eine Gasse in der Minensperre66,die Flucht erfolgte spontan.
Die GK Rotheul wurde zeitweilig aus dem Grenzdienst herausgelöst.
Gruß maja




Ja, das habe ich gemeint. Meine Erinnerung ist nach 26 nicht mehr so genau. Das die Flucht spontan war stimmt nicht 100%, es gab einen "Abschiedsbrief"! (weis ich vom Fahrer des Bat.-Kommandeur, das war ein Kamerad von mir). In der Gk. gabs hauptsächlich Ärger im Innendienst.(Essen, Spieß etc.). Wurde nach der Flucht abgestellt.


Gruß, Theo







Wird schon so gewesen sein wie Du es sagst Theo,ich habs aus einer GT-Tagesmeldung.Da hat man ja auch nicht alles reingeschrieben.
Sag mal fing der Name von dem Batt.-Komm. mit Ba... an,und hörte mit ...nek auf?


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#43

RE: Fahnenflucht eines Gefreiten der GT

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 04.02.2010 22:50
von wosch (gelöscht)
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Zitat von Rainer-Maria-Rohloff

Er, der Flüchtling war ein Lump, eine gewissenlose Type, ein Egoist, und es gab bestimmtXmal andere Möglichkeiten, sich aus dem Staub zu machen, ohne den Anderen reinzureiten.

R-M-R




;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;


Bevor Du hier eine ohne Blutvergießen gelunge Flucht eines Grenzsoldaten, mit dem Hinweis auf x malige Möglichkeiten einer anderen Fluchtweise dazu benutzt, diesem hier die Tiel "Lump, gewissenloser Typ und Egoist zuweist, solltest Du erst einmal die vielen anderen Möglichkeiten aufzählen die man zu einer Flucht hatte, nur um den Wahrheitsgehalt Deiner Behauptung zu untermauern. Nun ja, Rainer- Maria Rohloff, es ist ja allgemein bekannt, wie Du es hier des öfteren mit der Anrede mancher Forumsteilnehmer zu halten pflegst und wirst wahrscheinlich auch in dieser Beziehung Deine eigene Fans haben,. Ich bin, wie Du Dir wahrscheinlich denken kannst, keiner von dieser Sorte. Trotzdem würde ich Dich hier nie als "Lump" bezeichnen, von Deiner hier zur Schau gestellten Gesinnung her, könnte ich Dir allerdings auch nicht viel was Besseres andienen. Du, der in etlichen anderen Threads des öfteren Deinen eigenen Egoismus als Deine Art mit der Bewältigung des Alltages in der DDR umzugehen hervorgehoben hattest, maßt Dich an, Anderen Leuten einen Egoismus vorzuwerfen, den ich selbst ansatzweise bei dieser Flucht nicht erkennen kann. Wäre es Dir denn lieber gewesen, einer von den Beiden wäre tot auf der Erde liegen geblieben und Du hättest einen Flüchtling weniger, oder einen Märtyrer mehr? Ich bin der Meinung, hier wurde weise und verantwortlich mit einer Situation umgegangen und bevor man sich über eventuelle Folgen für den entwaffneten Soldaten eine Birne macht, sollte man sich über die eventuellen Nachteile, die ihm entstanden sein konnten, erst mal kundig machen und nicht nur mit unbewiesenen Vermutungen hausieren gehen.
Schönen Gruß aus Kassel.


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#44

RE: Fahnenflucht eines Gefreiten der GT

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 04.02.2010 22:55
von Theo85/2 | 1.198 Beiträge

[
Sag mal fing der Name von dem Batt.-Komm. mit Ba... an,und hörte mit ...nek auf? [/quote]

Ich muss wirklich eingestehen, das ich nicht mehr viele Namen weis, ich erinnere mich erst jetzt wieder, mit Beitritt in das Forum aktiv an viele Dinge. Ich bin mir aber sicher?, du meinst mit Ba----nek den ehemaligen TB (1984), danach war ich in Probstzella, kein Kontakt mehr mit Köppelsdorf, Was ab 1985 3. Batalion zur Hinterlandsicherung war.


Gruß, Theo


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#45

RE: Fahnenflucht eines Gefreiten der GT

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 04.02.2010 23:05
von Ari@D187 | 1.989 Beiträge

Die meisten Bauchschmerzen bereitet mir bei der Sache, daß der Posten mit der Schußwaffe bedroht wurde. Jeder sollte sich einmal in diese Situation versuchen hineinzuversetzen (ohne Not bedroht zu werden mit einer Schußwaffe). Wer solche Mittel zur Durchsetzung seiner Ziele einsetzt, muß sich nicht wundern, letztlich als ein Lump dazustehen.

Stefan


Scheint es auch Wahnsinn, so hat es doch Methode...
zuletzt bearbeitet 04.02.2010 23:05 | nach oben springen

#46

RE: Fahnenflucht eines Gefreiten der GT

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 04.02.2010 23:06
von maja64 (gelöscht)
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Zitat von Theo85/2
[
Sag mal fing der Name von dem Batt.-Komm. mit Ba... an,und hörte mit ...nek auf?



Ich muss wirklich eingestehen, das ich nicht mehr viele Namen weis, ich erinnere mich erst jetzt wieder, mit Beitritt in das Forum aktiv an viele Dinge. Ich bin mir aber sicher?, du meinst mit Ba----nek den ehemaligen TB (1984), danach war ich in Probstzella, kein Kontakt mehr mit Köppelsdorf, Was ab 1985 3. Batalion zur Hinterlandsicherung war.


Gruß, Theo[/quote]



Der von mir genannte ist heutzutage in einer Umschulungseinrichtung in Südthüringen als Fahrlehrer für LKW- Fahrschüler beschäftigt(habe da 2003 meinen LKW-Schein gemacht).
Er hat nach der Wende in Rotheul ein EFH gebaut.
Als ich im Herbst mal eine kleine Grenzexkursion im Bereich Rotheul machte,traf ich eine ältere Frau die früher in der Küche der GK Rotheul beschäftigt war,sie erzählte mir das er Batt.-Komm. gewesen wäre.
Hatte auch mehr die Auffassung das er mal TB war(seine Sachkenntniss über alles was mit LKW zutun hatte).

maja


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#47

RE: Fahnenflucht eines Gefreiten der GT

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 04.02.2010 23:13
von Theo85/2 | 1.198 Beiträge

Zitat von maja64

Zitat von Theo85/2
[
Sag mal fing der Name von dem Batt.-Komm. mit Ba... an,und hörte mit ...nek auf?


Ich muss wirklich eingestehen, das ich nicht mehr viele Namen weis, ich erinnere mich erst jetzt wieder, mit Beitritt in das Forum aktiv an viele Dinge. Ich bin mir aber sicher?, du meinst mit Ba----nek den ehemaligen TB (1984), danach war ich in Probstzella, kein Kontakt mehr mit Köppelsdorf, Was ab 1985 3. Batalion zur Hinterlandsicherung war.
Gruß, Theo



Der von mir genannte ist heutzutage in einer Umschulungseinrichtung in Südthüringen als Fahrlehrer für LKW- Fahrschüler beschäftigt(habe da 2003 meinen LKW-Schein gemacht).
Er hat nach der Wende in Rotheul ein EFH gebaut.
Als ich im Herbst mal eine kleine Grenzexkursion im Bereich Rotheul machte,traf ich eine ältere Frau die früher in der Küche der GK Rotheul beschäftigt war,sie erzählte mir das er Batt.-Komm. gewesen wäre.
Hatte auch mehr die Auffassung das er mal TB war(seine Sachkenntniss über alles was mit LKW zutun hatte).


Das wird er wohl sein, ich kann nichts Böses von ihm sagen, er war eigentlich nicht verkehrt. Mich hat er mal vor 3 Stempeln gerettet, die mir die Sonneberger Polizei "verleihen" wollte.

Gruß, Theo
maja [/quote]


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#48

RE: Fahnenflucht eines Gefreiten der GT

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 04.02.2010 23:22
von maja64 (gelöscht)
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Aber das militärische merkt man ihm heute noch an.
In dieser Einrichtung ist übrigends ein ehem. OSL vom GR.15 der Chef,vielleicht kennst Du ihn ja auch.
Schicke dir gleich mal eine PM mit dem Link zu dieser Einrichtung.



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#49

RE: Fahnenflucht eines Gefreiten der GT

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 04.02.2010 23:41
von Theo85/2 | 1.198 Beiträge

Danke für den Link!


Theo


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#50

RE: Fahnenflucht eines Gefreiten der GT

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 04.02.2010 23:51
von Greso | 2.377 Beiträge

Ja der schon wieder,1966 war das sooo!Der Posten ging immer vor dem Postenführer,(laut Vorschrift)
und was sollte der machen,
wenn hinter seinem Rücken eine Waffe durchgeladen wird.Er war auch nach Dienstvorschrift nicht verpflichtet
sein Leben zu riskieren (genau wie uns keiner den Befehl geben konnte die Minensperre zu betreten(erst wenn die Minen
gezeichnet waren oder es war eine Gasse.)PS bei uns liefen alle nebeneinander .


Gruß Greso


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#51

RE: Fahnenflucht eines Gefreiten der GT

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 05.02.2010 06:17
von Rainer-Maria-Rohloff (gelöscht)
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Bergmensch, du hast mit dir gekämpft...war er nun ein Lump oder war er kein Lump?
Dann traffst du deine schwere Entscheidung, es ließ dir einfach keine Ruhe und gut...waren eben die Anderen die Lumpen.
Dann erst konntest du ruhig schlafen, Mann vom Berg und ich hoffe, du hattest einen mit guten Träumen angefüllten Schlaf.
Auch Wolfgang musste sich noch mal einbringen, und ihn hatte ich gestern Abend in der Hitze des Gefechts ganz übersehen.
Wir Beide, Wolfgang und die kleinen Streitereien. Nun ist der Rainer- Maria kein Kind von Traurigkeit und ja, ein Egoist war ich schon und wußte immer, wie ich mit dem Hintern an die Wand kam,in dieser DDR, aber ich habe nie einen Kumpel in die Pfanne gehauen.
Ich wünsche einen schönen Tag, denn meine Nachtschicht liegt hinter mir.

R-M-R


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#52

RE: Fahnenflucht eines Gefreiten der GT

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 05.02.2010 06:29
von CaptnDelta (gelöscht)
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Hallo Rainer-Maria, Guten Morgen (hier ist Abend)

Du solltest vielleicht nach der Nachtschicht mal ein bisserl schlafen gehen, wuerde Dir bestimmt gut tun.
Auch ab und zu an die frische Luft, und nicht soviel vor dem Computer hocken. Du siehst ein wenig kaesig aus, Deine Beitraege manchmal auch.

Nix fuer ungut
-Th


zuletzt bearbeitet 05.02.2010 06:30 | nach oben springen

#53

RE: Fahnenflucht eines Gefreiten der GT

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 05.02.2010 06:40
von Rainer-Maria-Rohloff (gelöscht)
avatar

Danke der Nachfrage um meine Gesundheit, Delta. Nun bist du ja " ein ungedientes Etwas", einer der doch nicht mal mit dem Spaten seinen Dienst leistete und die alten Offiziere hätten dich noch nicht mal mit dem Hi..... angeschaut.
Aber auch du kennst meinen Humor und denke an deinen Opa, die Sache mit der Erbschaft, von der ich mal schrieb.
Also immer dankbar sein, mein junger Freund.

Gute Nacht, nein,das war falsch, guten Morgen.

R-M-R


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#54

RE: Fahnenflucht eines Gefreiten der GT

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 05.02.2010 06:47
von CaptnDelta (gelöscht)
avatar

Zwei mal geraten, zwei mal falsch. Guter Beitrag, Rainer-Maria .
Nun geh' in's Bett, Du bist etwas zerrisch, ungefaehr so wie nach ein paar Tagen Schlafentzug in ...

-Th


zuletzt bearbeitet 05.02.2010 07:01 | nach oben springen

#55

RE: Fahnenflucht eines Gefreiten der GT

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 05.02.2010 11:14
von Sonne | 510 Beiträge

Richtig Lumpen waren andere nicht wir armen Grenzer.
Obwohl ich mit dem Thema: Abhauen während meiner Zeit nie beschäftigt habe.Ich war jung hatte Freundin und mir ging es nicht schlecht.Lehre abgeschlossen, danach wieder Arbeit, also warum sollte man-
Aber danach 20 Jahre später dachte ich manchmal warum bist du nicht??


Gruß Sonne

05/66-10/67
18 Monate meiner Jugend
in Glowe, Rothesütte, Elend


Wer Stroh im Kopf hat, fürchtet den Funken der Wahrheit.
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#56

RE: Fahnenflucht eines Gefreiten der GT

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 05.02.2010 12:08
von Ari@D187 | 1.989 Beiträge

Zitat von Sonne
Richtig Lumpen waren andere nicht wir armen Grenzer.


Hallo Sonne,

als Lumpen im Allgemeinen hat "die Grenzer" doch auch niemand bezeichnet.

Wie würdest Du jemanden bezeichnen, der Dich zur Durchsetzung seiner Ziele mit scharfer und durchgeladener Schußwaffe bedroht?

Gruß
Stefan


Scheint es auch Wahnsinn, so hat es doch Methode...
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#57

RE: Fahnenflucht eines Gefreiten der GT

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 05.02.2010 12:39
von wosch (gelöscht)
avatar

Zitat von Ari@D187
Die meisten Bauchschmerzen bereitet mir bei der Sache, daß der Posten mit der Schußwaffe bedroht wurde. Jeder sollte sich einmal in diese Situation versuchen hineinzuversetzen (ohne Not bedroht zu werden mit einer Schußwaffe). Wer solche Mittel zur Durchsetzung seiner Ziele einsetzt, muß sich nicht wundern, letztlich als ein Lump dazustehen.

Stefan




;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;

Hallo Stefan!
Wenn der, um den es hier geht, dem Posten mit seiner Waffe rücklings mehr oder weniger schlimme Verletzungen beigebracht hätte, anstatt ihn zu entwaffnen, könnte ich den Ausdruck "Lump" nachvollziehen. Statt dessen sollte man ihm dankbar sein, daß er so besonnen gehandelt hatte und kein weiterer Schaden entstand. Für mich aus vorgenannten Gründen: Ein Vorbild, an dem sich so mancher hätte orientieren können.
Schönen Gruß aus Kassel.


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#58

RE: Fahnenflucht eines Gefreiten der GT

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 05.02.2010 13:02
von S51 | 3.733 Beiträge

Zitat von Ari@D187

Zitat von Sonne
Richtig Lumpen waren andere nicht wir armen Grenzer.


Hallo Sonne,

als Lumpen im Allgemeinen hat "die Grenzer" doch auch niemand bezeichnet.

Wie würdest Du jemanden bezeichnen, der Dich zur Durchsetzung seiner Ziele mit scharfer und durchgeladener Schußwaffe bedroht?

Gruß
Stefan




Poli...? Solda...? Söld...? Wachschü...?
Nicht meckern bitte. Weder die Grenzer noch die anderen Alternativen haben normalerweise "ihre" Ziele mit der Waffe durchgesetzt oder wollten dies. Dies ist eben exakt der Unterschied, welcher zwischen einem Kriminellen (dem es um seine privaten Ziele geht) und jenen, die nun staatliche Aufgaben durchsetzen oder privat per Notwehr/Nothilfe ihr oder anderer Leben schützen, besteht.
Der Fahnenflüchtige begeht erst mal eine Straftat, denn die Fahnenflucht als solche ist eine. Ein ganz anderes Blatt ist hier die Tatsache, dass die Grenze der DDR als solche durch die Geschichte ausgelöscht wurde. An der Fahnenflucht als solche ändert dies freilich nicht eben viel. Setzt der Fahnenflüchtige seine Waffe als Bedrohung ein, bleibt die Bedrohung an sich als Straftat. Nur kann und sollte man eben auch dabei berücksichtigen, dass es diese Grenze heute nicht mehr gibt. Aber trotzdem hat der Bedrohte nun das Recht auf auch bewaffnete Gegenwehr. Nutzt er es nicht - seine Sache aber wenn doch, kann ihm das keiner berechtigt vorwerfen! Und Rechtsbrecher bleibt der Fahnenflüchtige. Setzt der Fahnenflüchtige seine Waffe im scharfen Schuß ein, dann steht der Vorwurf des Mordversuchs oder des Mordes. Denn er hat getötet, um die Aufdeckung oder Verhinderung einer Straftat (Fahnenflucht) zu verhindern. Das ist auch heutzutage ein Tatmerkmal für Mord. Der verjährt nicht.
Ist, wie hier geschildert, nichts passiert außer einer erfolgreichen Flucht, dann ist oben geschildertes schlichte Theorie. Praktisch bedeutsam ist die Tatsache, dass es die Grenze nicht mehr gibt. Und ohne diese wäre all das nicht passiert.
Ich weiß, dass allen Strafrechtlern nun die Hutschnur gen ISS fliegt aber wenn nichts passiert ist, die Gründe sich erledigt haben dann sehe ich schlicht keinen Grund, hier irgend jemandem noch virtuell oder gar tatsächlich noch einen Strick aus der Geschichte zu drehen. Amüsieren wir uns und gut ist, alle Beteiligten haben eben Schwein gehabt.


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


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#59

RE: Fahnenflucht eines Gefreiten der GT

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 08.02.2010 16:28
von Sennewald (gelöscht)
avatar

Hallo, na ja es war ein bischen anders als geschildert ist aber schon 25 Jahre her...da spielen auch die details keine rolle mehr...Gruss D.Sennewald


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#60

RE: Fahnenflucht eines Gefreiten der GT

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 08.02.2010 17:28
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Zitat von Sennewald
Hallo, na ja es war ein bischen anders als geschildert...



Sprich dich aus.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
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