#41

RE: Der Schrank des GT- Soldaten

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 02.02.2010 19:09
von karl143 (gelöscht)
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Da schein ich ja echt was verpasst zu haben. Hatte die ersten 6 Wochen ne 4 Mann Stube, dann kam ne 3 Mann Stube und nach dem Ufa nur noch Einzelzimmer. Hab es aber auch überlebt.


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#42

RE: Der Schrank des GT- Soldaten

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 02.02.2010 20:05
von glasi | 2.815 Beiträge

Zitat

Zitat von karl143
Da schein ich ja echt was verpasst zu haben. Hatte die ersten 6 Wochen ne 4 Mann Stube, dann kam ne 3 Mann Stube und nach dem Ufa nur noch Einzelzimmer. Hab es aber auch überlebt.


nun ja karl. wenn mann befördert wurde kriegte mann auch eine bessere stube. ich weiß nicht wie es beim bgs war aber bei der bw war es meiner meinung nach keine verbesserung. als uffs mußte mann sich immer noch eine stube teile. mann hatte zwar ein waschbecken aber es war wahnsinnig eng. es gab noch eine offizierswohnung in der kompanie die wurde aber nie von unseren hauptmann genutzt. der hatte wie die meisten offiziere ein dickes haus in der umgebung gebaut. in der offs wohnung wohnten unsere ehemalige feinde.. für die war es eine verbesserung. lg glasi



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#43

RE: Der Schrank des GT- Soldaten

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 02.02.2010 20:07
von glasi | 2.815 Beiträge

Zitat

Zitat von Rostocker

Zitat von glasi

Zitat

Zitat von Rostocker
Im obersten Bett haben immer die Glatten gepennt.Aber ob jemand geschnarscht hat ,daran kann ich mich nicht erinnern.Es ist aber oft passiert,nach den Ausgang das der--der oben schlief--sein Magen entleerte.


hallo rostocker.. was sind denn die glatten?



:::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::
Hallo Glasi,da wir am Kannte nur 2 u.3 Diensthalbjahr waren--wurde das 2 Diensthalbjahr als Glatte bezeichnet--naja Vize waren sie auch noch nicht.
Und noch was--gehörte selber mal zu den Glatten.
Aber kann sich einer von Euch noch an die Vizeschläge erinnern.Das lief bei uns so.War man in der Kompanie,war 17Uhr auf der Stube antreten in Unterwäsche,Tragegestell um und Stahlhelm auf.Dann hieß es abknien vor den Heizkörper-der Glatte bekam 3 schläge mit den Feldspaten auf den A,,,,,,und wehe es waren geräusche am Heizkörper zu hören,bekam er den 4 Schlag.Danach wurde die Pulle rausgeholt.Der KC und die anderen Berufssoldaten wusten dann mal wieder--es war so weit.Anders war es,wenn man im GD war so wie bei mir.Da hat der PF also der Gefreite seinen Waffenreinigungsstab genommen und ich bekam 3 Schläge auf die Schulter,danach machte er mir die Knicke in die Schulterklappen.Was meint ihr, was nach den GD los war,denn einige hatten Tagedrücken vor allen die für 3 Jahre da waren.Aber wir waren Stolz ,die hälfte der Zeit geschaft zu haben.



danke rostocker für deine ausführungen.



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#44

RE: Der Schrank des GT- Soldaten

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 02.02.2010 20:37
von GilbertWolzow | 3.633 Beiträge

neee, neee @affi, der schrank mehr im zimmer wäre doch glatt aufgefallen...


* User in einem Forum wo ich mich von Vollpfosten als Verbrecher betiteln lassen muss *
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#45

RE: Der Schrank des GT- Soldaten

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 02.02.2010 20:45
von GilbertWolzow | 3.633 Beiträge

Zitat von Zermatt
Was habt ihr denn mit den Kamaraden gemacht,die so richtig laut und heftig schnarchen ?


oooch wenn es keine kameraden mehr gab schnachen wäre ja noch eine einfache übung gewesen... wir waren in der grundausbildung zu acht in einer stube und einen von uns quälten jede nacht alpträume... er hatte vor seiner einberufung eine nymphomanin gehabt.... man wat haben wir gelitten...


* User in einem Forum wo ich mich von Vollpfosten als Verbrecher betiteln lassen muss *
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#46

RE: Der Schrank des GT- Soldaten

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 02.02.2010 20:53
von karl143 (gelöscht)
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Zitat von glasi

Zitat

Zitat von karl143
Da schein ich ja echt was verpasst zu haben. Hatte die ersten 6 Wochen ne 4 Mann Stube, dann kam ne 3 Mann Stube und nach dem Ufa nur noch Einzelzimmer. Hab es aber auch überlebt.


nun ja karl. wenn mann befördert wurde kriegte mann auch eine bessere stube. ich weiß nicht wie es beim bgs war aber bei der bw war es meiner meinung nach keine verbesserung. als uffs mußte mann sich immer noch eine stube teile. mann hatte zwar ein waschbecken aber es war wahnsinnig eng. es gab noch eine offizierswohnung in der kompanie die wurde aber nie von unseren hauptmann genutzt. der hatte wie die meisten offiziere ein dickes haus in der umgebung gebaut. in der offs wohnung wohnten unsere ehemalige feinde.. für die war es eine verbesserung. lg glasi




Man konnte sich nach dem UfA praktisch aussuchen, Einzelzimmer oder Zweitzimmer. Aber was sich dann grundlegend verbesserte, jeden Freitag kam eine nette Raumpflegerin, die hieß Frau Baron und wischte alles durch. Super Service.


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#47

RE: Der Schrank des GT- Soldaten

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 02.02.2010 21:19
von DHF_GT (gelöscht)
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Es lag immer alles fein säuberlich in "ND-Breite" im Spind....:o)
Beste Grüße,
DHF_GT


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#48

RE: Der Schrank des GT- Soldaten

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 02.02.2010 22:07
von Schreiber | 258 Beiträge

Zitat von Rainer-Maria-Rohloff
Gilbert, ich müsste jetzt schwindeln, aber auf dem Stab Noostorf war es so wie bei dir, also nur Wertfach abschliesen.
Ich meine auch das Kameradendiebstahl ein sehr schweres Vergehen zur damaligen Zeit war und erinnere mich keinen einzigen Falles.Das saß bestimmt irgendwie im Hinterkopf, so wie Schwedt, und derjenige, der es versucht/ durchgeführt hätte, er wäre nicht gut dabei weggekommen. Zumal es Stuben mit bis zu zehn Mann Belegung waren, so wie der wüste Haufen von Bergmensch es gut zeigt.

R-M-R



Bei uns in der Ausbilung in Eisenach gabs Kamaradendiebstahl ich hatte schon mal im Thread
Schwedt berichtet. Jedenfalls unser Gruppenführer hat sich am Spind vergangen.

Also die Spinde sollten immer verschlossen sein, aber meistens lag der Schlüssel
auf den Spind.
Noch eine kleine Anektode zum Spind.
Es war in der GK ein Glatter war auf Urlaub und in dieser Zeit haben sich die
EK am Spind zu schaffen gemacht.
- Das Schloß geknackt
- Dann Türen auf und ausgehangen
- Veriegelung von Schloß abmontiert
- Spind um 180 Grad gedreht
- Spind auf den Kopf gestellt
- Verieglung in Rückwand gesteckt
- Türen auf Rückwand genagelt
- Schloß wieder angebracht

Jedenfalls war das eine gelungene Maßnahme ein voller Lacher
als der Spind geöffnet wurde und es ging nicht.

Gruß von Reinhard und einen immer sich ordenlich öffneten Spind


==================================================
Wer einen Fehler gemacht hat und ihn nicht korrigiert, begeht einen zweiten.
Konfuzius


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#49

RE: Der Schrank des GT- Soldaten

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 03.02.2010 01:12
von Greso | 2.377 Beiträge

Hallo Leute ,ist ja lustig mein Bild,-das war 1966 in Barneberg und wir waren 8 Soldaten.
Die Spinde waren alle abgeschlossen und das mit dem Sicherheitsfach war noch nicht.
Im Ausbildungslager(Dingelstedt)wurden die Wertfächer in unserer Abwesenheit geöffnet.

War halt so die Zeit...
Gruß Greso


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#50

RE: Der Schrank des GT- Soldaten

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 03.02.2010 06:40
von Rainman2 | 5.764 Beiträge

Das Schloss am Spind außen war, soweit ich mich erinnern kann, sogar in der DV 010/0/003 - Innendienst - verankert, weshalb ein Vorhängeschloss bei der Einkleidung mit ausgegeben wurde. Das Wertfach sollte verschlossen werden, ob da ein Muss bestand, weiß ich nicht mehr. Ein Vorgesetzter konnte sich das Wertfach zeigen lassen und konnte fordern, dass es in seinem Beisein ausgeräumt wurde. Aber er durfte es nicht selbst öffnen und er durfte auch nicht hineinfassen. Der Zweitschlüssel für die Spinde war in der Regel beim Hauptfeldwebel zu hinterlegen. Das war üblich.

Kameradendiebstahl war allgemein geächtet. Interessanterweise nutzten ein paar Offiziersschüler dieses Mittel, um entpflichtet zu werden. Wahrscheinlich glaubten sich einige dem Druck nicht gewachsen, der gemacht wurde, wenn sie ein Entlassungsgesuch schrieben. Ich erinnere mich an einen Fall, wo einer aus unserer Ausbildungskompanie mehrere Spinde geöffnet hatte und Kleinigkeiten - Zigaretten, etwas zu Essen - herausgenommen hatte. Die Sache wäre vielleicht sogar glimpflich abgelaufen, aber er stand unter Alkoholeinfluss. Und das wirkte zu DDR-Zeiten immer noch strafverschärfend. Soweit ich weiß, hat er ein paar Monate in Schwedt verbracht.

Die Schlüsser übrigens, die es standardmäßig gab, konnten einfach mit einem Stück breitgeklopftem Schweißerdraht geknackt werden. Deshalb hatten viele nach kurzer eigene Sicherheitsschlösser. Das hatte in der Regel nichts mit den Jungs auf dem Zimmer zu tun, sondern eher mit denen, die sonst noch in der Kompanie rumsprangen. Übrigens zur Zahl der Leute auf einem Zimmer - an der Offiziershochschule waren wir 2 Jahre lang zu zwölft auf einem Zimmer. Im dritten Lehrjahr reduzierte sich das dann auf 10 Leute.

ciao Rainman


"Ein gutes Volk, mein Volk. Nur die Leute sind schlecht bis ins Mark."
(aus: "Wer reißt denn gleich vor'm Teufel aus", DEFA 1977)


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#51

RE: Der Schrank des GT- Soldaten

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 03.02.2010 12:48
von glasi | 2.815 Beiträge

Zitat

Zitat von Schreiber

Zitat von Rainer-Maria-Rohloff
Gilbert, ich müsste jetzt schwindeln, aber auf dem Stab Noostorf war es so wie bei dir, also nur Wertfach abschliesen.
Ich meine auch das Kameradendiebstahl ein sehr schweres Vergehen zur damaligen Zeit war und erinnere mich keinen einzigen Falles.Das saß bestimmt irgendwie im Hinterkopf, so wie Schwedt, und derjenige, der es versucht/ durchgeführt hätte, er wäre nicht gut dabei weggekommen. Zumal es Stuben mit bis zu zehn Mann Belegung waren, so wie der wüste Haufen von Bergmensch es gut zeigt.

R-M-R



Bei uns in der Ausbilung in Eisenach gabs Kamaradendiebstahl ich hatte schon mal im Thread
Schwedt berichtet. Jedenfalls unser Gruppenführer hat sich am Spind vergangen.

Also die Spinde sollten immer verschlossen sein, aber meistens lag der Schlüssel
auf den Spind.
Noch eine kleine Anektode zum Spind.
Es war in der GK ein Glatter war auf Urlaub und in dieser Zeit haben sich die
EK am Spind zu schaffen gemacht.
- Das Schloß geknackt
- Dann Türen auf und ausgehangen
- Veriegelung von Schloß abmontiert
- Spind um 180 Grad gedreht
- Spind auf den Kopf gestellt
- Verieglung in Rückwand gesteckt
- Türen auf Rückwand genagelt
- Schloß wieder angebracht

Jedenfalls war das eine gelungene Maßnahme ein voller Lacher
als der Spind geöffnet wurde und es ging nicht.

Gruß von Reinhard und einen immer sich ordenlich öffneten Spind



das wurde bei uns nur gemacht gegen kamaraden die sich nur gegen uns gestellt haben. so eine aktion wie du sie oben beschrieben hat wirkt ware wunder. später habe ich von solchen sachen abstand genommen. ging ja auch nicht anders. ich wurde später VP der mannschaften und dann kann mann sowas nicht mehr machen. lg glasi



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#52

RE: Der Schrank des GT- Soldaten

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 03.02.2010 16:20
von Theo85/2 | 1.201 Beiträge

Einem Kameraden von mir ist beim Spind öffnen die ganze Tür um die Ohren geflogen. Da haben die EK`s das Schloß geknackt, den Spind geöffnet und eine gespannte Expanderfeder an der Tür befestigt und diese wieder geschlossen. Mein Kumpel war vor Schreck halb Tod! Die anderen vor Lachen!! Wir haben dann aber wieder zusammen alles in Ordnung gebracht.

Spindschlösser wurden am Entlassungstag in die Gittertür der Waffenkammer oder in Treppensprossen eingehängt und die Schlüssel abgebrochen.


Theo 85/2


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#53

RE: Der Schrank des GT- Soldaten

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 03.02.2010 20:56
von sentry | 1.108 Beiträge

Zitat von Rainman2
Die Schlüsser übrigens, die es standardmäßig gab, konnten einfach mit einem Stück breitgeklopftem Schweißerdraht geknackt werden.



Mit ein wenig Übung konnte man diese metallisch grün oder blau schimmernden 08/15-Schlösser z.B. auch mit einem Dorn vom Taschenmesser oder mit der kleinen zur Bandmaßschere umfunktionierten (geöffneten) Nagelschere öffnen.
In Marienborn wurde so das gewünschte Sicherheitskonzept ("Kameradendiebstahl") durch die Soldaten völlig umgekehrt.
Es ging nicht darum, Offiziere von Wertfächern fernzuhalten (kann mich nicht erinnern, dass wir innen nochmal ein Schloss hatten), sondern vom kompletten staubigen Eigentum (Ufo's, Munition, Zivilklamotten, Radios, was auch immer). Viel wichtiger als die (mir nicht erinnerliche) Nummer mit dem Wertfachwichtiger war, das grundsätzlich Schränke von abwesenden Soldaten durch Offiziere nicht geöffnet wurden.
Also wurden im Angesicht von Stubendurchgängen alle staubigen Gegenstände in Schränken verstaut, die Soldaten gehörten, die gerade auf Grenzdienst waren.
Das funktionierte, weil die meisten diese billigen Schlösser hatten und die meisten sie auch in Sekundenschnelle mitoben genannten Werkzeugen öffnen konnten.
Es war uns völlig Wurst, ob andere Soldaten an unsere Schränke gingen und was sie da zeitweilig verstauten...nur die "Säcke" sollten nichts davon erfahren.


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#54

RE: Der Schrank des GT- Soldaten

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 03.02.2010 21:06
von Grete85 | 840 Beiträge

Zitat von HG82
@ glasi

war schon in der Stamm-Einheit.... Hatten wir einen Gefreiten auf Stube,ich glaube er hieß Schubert, und der roch wie eine "Müllhalde"!!Also Stubenbeschluss, hieß dann Nachtreinigung,Gefreiter Schubert schlief und wir nahmen eine Wolldecke,damit haben wir ihn festgehalten, vier mann vier ecken und das ganze Bett unter die Dusche getragen.Mann hat der sich erschreckt,aber danach hat er sich jeden Tag geduscht



Hallo,
sowas gabs auch bei uns.Wir hatte in unseren Waschräumen so schöne Waschtröge.Schön lang und nur Kaltwasserhähne drüber. Da wurden dann die"Genossen", die es mit der Körperhygenie nicht so genau nahmen, mit vereinten Krafteinsatz "gebadet". Unter Zuhilfenahme dieverser Reinigungsmittel wie Schrubber,Ata usw wieder auf Hochglanz gebracht! Mit der beabsichtigter Wirkung.Danach sind sie dann freiwillig sich waschen gegangen.

Gruß Grete


--------------------------------------------------
Geschichte ist nichts anderes
als die Unfallchronik der Menschheit.

Chales Talleyrand,französicher
Staatsmann (1754-1838)
--------------------------------------------------
Gedient von Frühjahr 1982 bis Frühjahr 1985 beim
VEB Landesverteidigung, Betriebsteil Grenzsicherung Rhön
zuletzt bearbeitet 03.02.2010 21:07 | nach oben springen

#55

RE: Der Schrank des GT- Soldaten

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 03.02.2010 21:18
von Schreiberer | 210 Beiträge

Ich sehe das so als einen Selbstschutz,vor den damaligen Vorgesetzten und nicht den Kameraden aus der Stubbe.Denn da war manchmal ganz schön was drin,das nicht so leicht entdeckt werden sollte.Ihr wisst sicher was ich meine.Sicher musste das immer schnell auch gelehrt werden,was ja nie ein Problem war.


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#56

RE: Der Schrank des GT- Soldaten

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 03.02.2010 21:27
von glasi | 2.815 Beiträge

zum schluß der wehrdienstzeit waren wir nur noch zu 5 auf der stube . in dem spind der frei war war unsere sparbierbüchsen pyramiede. wenn das der spieß gewußt hätte



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#57

RE: Der Schrank des GT- Soldaten

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 04.02.2010 00:24
von westsachse | 464 Beiträge

Bei uns war es etwa so wie sentry es geschildert hat. Zum Grenzdienst war mein Spind verschlossen. Selbstverständlich auch wenn ich im Urlaub oder Ausgang war. Ein Schlüssel war aber im Zimmer immer verfügbar. So lange ich mich auf der Kompanie befand aber nicht im Zimmer ( Essen, Duschen, Kfz-Wartung,...) standen unsere Spinde auf. Da durfte auch jeder rein ( Kaffee, Kuchen, Spiele wie Schach oder Skatkarten...) Man ist natürlich nicht an private Briefe oder Fotos gegangen. An irgendwelchen Diebstahl kann ich mich nicht erinnern. Geldsorgen hatte an der Grenze sowieso keiner. Erstens haben wir etwas mehr bekommen als die „gemeine Truppe" aber wir konnten in unserem Dorf auch nicht viel ausgeben. Wenn man schon mal in den Ausgang kam war man für 20M besoffen. Im übrigen Eisenacher Bier - die letzte Plempe da war Zwickauer Sterbehilfe noch gut. Mein Favorit ist Plauener Sternquell Pils. Rainman ist da etwas OHS geschädigt aber das ist ein anderer Thread. Zurück zum Thema. Wir waren nicht in Leipzig oder Berlin, wo man im Ausgang gleich mal den ganzen Sold auf den Kopf hauen konnte. Bei Zimmergenossen, die im Urlaub, Med.-Punkt (im Regiment) oder länger irgenwohin kommandiert waren, kam man selbstverständlich in den Spind. Da sie für Vorgesetzte tabu waren, wurd dort alles gelagert, was verboten war ( 0,7 Glasmantel, Radios,...). Das war meiner Meinung nach den Buckels bekannt aber sie hatten keine Handhabe und wenn es keiner übertrieben hat hat es auch keinen interessiert.

Gruß

westsachse


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#58

RE: Der Schrank des GT- Soldaten

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 04.02.2010 01:25
von Rainman2 | 5.764 Beiträge

Zitat von westsachse
... Rainman ist da etwas OHS geschädigt aber das ist ein anderer Thread. Zurück zum Thema. ...


Hallo westsachse,

eine Menge der Erfahrung mit dem Truppendienst brachten die Offiziere aus den 3 (später 4) Jahren ein, die sie selbst unter Soldatenbedingungen (und zum Teil noch schärfer) lebten. Das prägt auf jeden Fall. Originalzitat eines Ausbilders der OHS ("Onkel Wo"): "Zum ersten Lehrjahr bin ich Schwein, damit sie Soldaten werden. Zum zweiten Lehrjahr bin ich Schwein, damit sie Soldaten bleiben. Mit dem dritten Lehrjahr rede ich wie mit Offizieren." - Anmerkung von mir dazu: Und auch das hat er nicht immer für das 3. LJ umgesetzt.

Bei uns an der OHS wurden die Regelungen wie von mir beschrieben durchgesetzt und wurden von uns nahezu widerspruchslos übernommen. Da ist man schon mal bereit, zu schwören, dass das eine richtiggehende Vorschrift ist.

ciao Rainman


"Ein gutes Volk, mein Volk. Nur die Leute sind schlecht bis ins Mark."
(aus: "Wer reißt denn gleich vor'm Teufel aus", DEFA 1977)


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#59

RE: Der Schrank des GT- Soldaten

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 04.02.2010 03:49
von westsachse | 464 Beiträge

Das mit dem OHS geschädigt meinte ich lediglich im Zusammenhang mit deiner, in einem anderen Thread geäusserten Abneigung zum Plauener Bier.

Gruß

westsachse


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#60

RE: Der Schrank des GT- Soldaten

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 04.02.2010 09:44
von Dieter1945 (gelöscht)
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Hallo Karl,
im veschlossenen Wertfach hatte ich während meiner Grundausbildung 1965 in Ratzeburg immer meine Seifendose, Zahnputzzeug u.s.w das ich in Gebrauch hatte. Im Spind hatte ich diese Sachen in unbenutzten, sauberen Zustand. So fiel ich beim Stubenduchgang nicht auf.

Gruß Dieter


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