Sonne, das mit dem " Hinsehen" in der DDR ist mal noch ein paar Zeilen wert. Also wenn es mich nicht betraf, unmittelbar betraf, dann sah ich auch nicht so genau hin, denn warum sollte ich?
Sollte ich mich heiß machen und es gibt Menschen, so bin ich der Meinung, die suchen überall den Kümmel im Käse und sie werden ihn nie finden, weil es eben eine andere Sorte Käse ist. Ich musste also nicht mit dem Kopf durch die Wand, nein, ich benutzte die Hintertür. Natürlich wird es Aussiedlungen aus dem Grenzgebiet gegeben haben, aber so nehmen wir das Beispiel Zweedorf aus meiner Geschichte vom Chaim Jahudin und ich schrieb schon mal drüber: Wurde also dort ein Gehöft geschleift, weil es zu nahe am Zaun I stand, dann siedelte man diese Menschen im Neubaugebiet von Boizenburg an.
Sie fielen also nicht ins " Nichts", sondern bekamen eine sehr schöne für damalige Verhältnisse Komfortwohnung. das hieß auf gut ostdeutsch 70-90,-Mark der DDR für eine warme Wohnung, wo ich jeden Tag in die Wanne steigen konnte und ein Vollbad nehmen konnte und am Monatsende eben nur maximal 90,-Mark bezahlte und keinen Pfennig mehr.
Wo gab es vergleichbares in Westdeutschland? Und es komme mir jetzt keiner, das die DDR an dieser ihrer Verschwendung in die Knie gegangen ist...denn das hatten wir schon, und es steht wieder auf einem anderen Blatt der Bewertungsscala.
Ümzüge von dort haben Soldaten von meinem Trupp und auch ich einmal gefahren, ich weiß also, von was ich hier schreibe.
Rhönadler schreibt es in Etwa schon...immer, aber auch immer wird nur der negative Aspekt gesehen aber das eine Veränderung, eine wohnliche Veränderung auch positive Seiten haben kann, kürzere Wege, das wird völlig ausgeklammert, weil, es kann eben nicht sein, was nicht sein darf in der Nachträglichen Bewertung der DDR.
Wieder bauen wir ein Feindbild auf, weil wir dem Neger es einfach nicht gönnen, das seine Hütte eben für ihn ganz gemütlich war, er gut darin zurecht kam, wusste wo alles zu finden war.
Das ist wie heute mit dem überstülpen der Demokratie auf Länder, die diese nie und nimmer brauchen, aber nein, wir lassen keine Widerrede zu und wundern uns dann, wenn uns Wut, Hass, Empörung, offene Gewalt entgegenschlägt ob unserer Arroganz, es ihnen zeigen zu wollen.
Das jeder an seiner liebgewonnenen Scholle, dem Grund und Boden hängt, das stelle ich nicht in Abrede, weil ich selber ein Grundstücksbesitzer bin, aber sonst?
R-M-R