#1

Fährtenhunde

in Grenztruppen der DDR 30.01.2010 16:38
von Sonne | 510 Beiträge

Gibt es eigentlich einen Nachweis das Fährtenhunde oder Schutzhunde jemals einen GV stellten.
Oder war es nur eine Abschrägung die nichts brachte!!


Gruß Sonne

05/66-10/67
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in Glowe, Rothesütte, Elend


Wer Stroh im Kopf hat, fürchtet den Funken der Wahrheit.
zuletzt bearbeitet 30.01.2010 16:44 | nach oben springen

#2

RE: Fährtenhunde

in Grenztruppen der DDR 30.01.2010 16:44
von Sonne | 510 Beiträge

Zitat von Sonne
Gibt es eigentlich einen Nachweis das Fährtenhunde oder Schutzhunde jemals einen GV stellten.
Oder war es nur eine Abschrägung die nichts brachte!!


Gruß Sonne

05/66-10/67
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#3

RE: Fährtenhunde

in Grenztruppen der DDR 30.01.2010 16:48
von exgakl (gelöscht)
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Zitat von Sonne
Gibt es eigentlich einen Nachweis das Fährtenhunde oder Schutzhunde jemals einen GV stellten.
Oder war es nur eine Abschrägung die nichts brachte!!




Hallo Sonne,

ob es da eine Übersicht gibt kann ich Dir nicht sagen. Allerdings ist ein Schutz nicht zur Abschreckund da zumindest nicht hauptsächlich. In erster Linie diente der Hund dazu Grenzverletzer ohne Anwendung der Schußwaffe zu stellen, dafür wurden die Hunde ausgebildet.
Desweiteren diente der Schutzhund ja auch zu Schutz des Postens... wie der Name schon sagt.

VG exgakl


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#4

RE: Fährtenhunde

in Grenztruppen der DDR 08.02.2010 18:11
von Sonne | 510 Beiträge

Schutzhundprüfung was bedeutete denn das?
Sitz/platz und was noch?


Gruß Sonne

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#5

RE: Fährtenhunde

in Grenztruppen der DDR 08.02.2010 21:20
von Rainman2 | 5.764 Beiträge

Hallo Sonne,

den genauen Inhalt der Schutzhundeprüfung kenne ich nicht, dazu müssten sich andere äußern. Ich weiß nur, dass grundsätzlich zwischen Schutz- und Fährtenhunden unterschieden wurden. Die Schutzhunde waren normal in der Grenzkompanie im Einsatz. Die Grenzaufklärer hatten normalerweise je einen Hund und ich glaube pro Zug gab es noch einen Hundeführer (Grundwehrdienst) mit Schutzhund. Neben der normalen Ausbildung (Sitz, Platz, Bei Fuß, Komm her oder nicht ...) waren diese Hunde durchaus auch ausgebildet, einen Menschen "zu stellen". Das war eine normale Ausbildung wie auch bei Polizeihunden. Macht derjenige nichts - anknurren und anbellen, macht der jenige etwas - Angriff auf den Arm. Dazu gab es auch auf der Kompanie auch entsprechende Beißarme, mit denen die Hunde regelmäßig ausgebildet werden konnten.

Die Fährtenhunde waren zuerst im Bataillon zu finden. Diese wurden bei besonderen Lagen in den Grenzabschnitt gebracht. Dann hieß es zunächst mal warten, bis der Hund sich von den Benzindünsten des Autos erholt hatte. Das dauerte minimal eine halbe Stunde, wenn ich mich noch richtig erinnere. Dann waren sie dazu da, eine mögliche Fährte an einer Spur oder einem Gegenstand aufzunehmen. Die Duftspur hält sich zwar sehr lange, aber ich habe keinen erfolgreichen Einsatz dieser Hunde erlebt. Das lag aber nicht an den Hunden, sondern meist daran, dass wir alte Spuren als Grundlage hatten. Schön war es, wenn der Hund uns das gleich signalisierte, indem er erkennen ließ, dass es da keine Duftspur gibt. Blöd, wenn man bei dem landete, der die Spur untersucht hatte. Es war also immer besser, wenn dieser noch vor Ort war. Dann hatte man es gleich hinter sich.

Neben diesen gab es noch eine sogenannte Hundemeute. Das klingt furchtbar und ich weiß nicht, wie das im Einsatzfall ausgesehen hätte. Die taktische Ausgangslage wäre eine sogenannte "Blockierung und Truppensuche" gewesen. Das hätte bedeutet:
- Es wird mit einer hohen Sicherheit angenommen, dass sich ein Grenzverletzer noch in einem bestimmten Abschnitt befindet.
- Die Abriegelung in Richtung Grenze wurde als erstes aufgebaut.
- Danach wurde die Abriegelung Richtung Grenzgebiet und nach beiden Seiten hin verstärkt.
Das war die Blockierung, an der bis zu 4 Grenzkompanien beteiligt werden konnten.
Dann ging eine Kompanie in Kette durch diesen Abschnitt und versuchte die Person aufzufinden.

Soweit das "normale" Szenarium, wie ich es selbst 1982 in Spahl (damals 6.GK/II.GB/GR3) erlebt habe. Wenn aufgrund der Vorkenntnisse davon ausgegangen werden konnte, dass die Person bewaffnet und bereit ist, die Waffe einzusetzen (z.B. Fahnenflüchtiger der die Waffe bereits eingesetzt hatte - siehe Weinhold), dann hätte da auch die Hundemeute eingesetzt werden können. Wenn mein Gedächtnis nicht zu trüb geworden ist, müsste diese im Stab des Grenzkommandos stationiert gewesen sein. Diese wäre also herangeholt und dann streifenweise durch den Abschnitt gejagt worden. Ich habe von dieser Variante nur in der Ausbildung gehört. Erlebt habe ich so etwas nicht. Mir ist auch persönlich kein Fall bekannt, in dem eine Festnahme explizit durch einen Diensthund erfolgte.

ciao Rainman


"Ein gutes Volk, mein Volk. Nur die Leute sind schlecht bis ins Mark."
(aus: "Wer reißt denn gleich vor'm Teufel aus", DEFA 1977)


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#6

RE: Fährtenhunde

in Grenztruppen der DDR 08.02.2010 22:55
von werraglück | 679 Beiträge

Hi,

unsere Hundeausbildung in Potsdam gliederte sich in zwei Hauptteile: Unterordnung und Schutz.

Also, solche Sachen wie Sitz, Platz, Steh, Fuß, dann gab es die Platzablage kurz oder lang mit Sichtbarkeit des DHF und ohne. Hindernisse mussten eben so überwunden werden. Es gibt da bestimmmt noch mehr...fällt mir nicht mehr ein.
Und beim Schutzdienst nach dem Komando "Fass voran" das Stellen des Flüchtenden mit dem folgenden Oberarmbiss.
Wobei die Hunde oft auch andere Körperteile bevorzugten...und es gab auch Hunde die nicht gebissen haben.

MfG


"Wer die Vergangenheit nicht kennt, kann die Ge­genwart nicht verstehen und die Zukunft nicht ge­stalten"

ROMAN HERZOG
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#7

RE: Fährtenhunde

in Grenztruppen der DDR 08.02.2010 23:23
von DHF_GT (gelöscht)
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@werraglück: Genau so war das in SAGO. Wer das "Glück" hatte den "Bruno" zu spielen, der hatte es gerade im Sommer ganz, ganz feucht in der Ausrüstung. So ein Vollschutzanzug war im Sommer das am meisten gewünschtetste Kleidungsstück...;o) Jut man konnte auch ohne Vollschutzhose bei der z.B. "langen Flucht" losrennen... Autsch, der DH war aber manchmal nicht genau berechenbar, da konnte der Anbiss schon mal woanders als in den Beißarm gehen...
Beste Grüße,
DHF_GT


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#8

RE: Fährtenhunde

in Grenztruppen der DDR 08.02.2010 23:40
von Heldrasteiner (gelöscht)
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werraglück, hier als Gedankenstütze zum Thema Unterordnung mal ein kleines Video:


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#9

RE: Fährtenhunde

in Grenztruppen der DDR 08.02.2010 23:41
von Rostocker | 7.734 Beiträge

Hab schon mal was darüber geschrieben.Hatte mal Dienst am GSZ da lief ne Fahndung,da fuhr ein W50 vor.Saßen zwei Glatte drauf und sieben Hunde.Der eine von den Soldaten erklärte mir,sie schicken die Hunde in das Waldgebiet wo sie den Fahnenflüchtigen vermuten.Wie das alles ablief entzieht sich meiner Kenntnis.Wir haben nur gesagt.das ist die Hundemeute.Aber sicher wissen es einige besser,was es damit auf sich hat.Ich selber sehe es so--wo man den Grenzer nicht reinschicken wollte -schickte man die Hunde vor--verständlich-


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#10

RE: Fährtenhunde

in Grenztruppen der DDR 08.02.2010 23:47
von DHF_GT (gelöscht)
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Hey Rostocker, so Meute losschicken wie im Film kenne ich nicht, bzw. habe ich nie erlebt. Aber jut, wie Du schon schreibst, vielleicht findet sich hier ein Sachkundiger...;o)
Grüße an den Fischkopp vom DHF_GT


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#11

RE: Fährtenhunde

in Grenztruppen der DDR 09.02.2010 00:48
von Rostocker | 7.734 Beiträge

[quote="DHF_GT"]Hey Rostocker, so Meute losschicken wie im Film kenne ich nicht, bzw. habe ich nie erlebt. Aber jut, wie Du schon schreibst, vielleicht findet sich hier ein Sachkundiger...;o)
Grüße an den Fischkopp vom DHF_GT[/quote
--------------------------------------------------------------------------------------
Wenn ich Dich so in der Wanne sehe.denke ich immer..die Herings-Saison wird gut.Wegen dem Einbeißen,


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#12

RE: Fährtenhunde

in Grenztruppen der DDR 09.02.2010 00:59
von 94 | 10.792 Beiträge

Zitat von Rostocker

Wenn ich Dich so in der Wanne sehe.denke ich immer..die Herings-Saison wird gut. Wegen dem Einbeißen,



Und was ist mit den Kröten, die bald wieder wandern? Hinweis: Kühlwalda *grins*


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#13

RE: Fährtenhunde

in Grenztruppen der DDR 09.02.2010 06:57
von S51 | 3.733 Beiträge

Rotti hatte hier vor kurzem einen Beitrag über die Hundemeute vom II. GB Schierke.
Ich habe die Tierchen nur in der Ausbildung als "Gegenseite" erlebt. Nur mit kompletten Schutzanzug! Alles andere wäre leicht irre gewesen. Da ging man in schwarz plus Pummel in den Busch und hat sich irgendwo hingesetzt. Der Hundechef wusste, wo man war. Die Hundemeute wurde von Hundeführern des GB betreut. Die haben sie bis in den Abschnitt gebracht und dann von der Leine gelassen. Eigentlich sollte es so sein, dass die Hundeführer immer knapp hinter den Hunden liefen aber im Oberharz (und sicher auch woanders) war das Illusion. Bei uns war eine kleine Hündin die Cheffin im Rudel. Sie lief vorneweg und verbellte. Die anderen Hunde hatten die Aufgabe, den Täter nieder zu halten. Spätestens, wenn die Hündin da war, war es anzuraten, sich flach auf den Boden zu legen und möglichst nichts mehr zu bewegen. Denn da hing sofort einer der anderen Hunde drann. Wenn alles gut ging, tanzte eine wild aufgeregte Meute um einen herum, stand einer der großen Hunde mit so einem wissenden Knurren einem auf dem Rücken und eine gefühlte Unendlichkeit später (1 bis 2 Minuten, manchmal aber auch später) waren die Hundeführer da. Eigentlich ging immer alles gut. Weil wir GAK öfter den Scheintäter abgaben, durften wir im Ernstfall nicht gleichzeitig mit der Meute in einem Bereich handeln. Von einem tatsächlichen Einsatz weiß ich allerdings auch nicht. Auch bei der Geschichte im Frühsommer 1984 wurden sie wohl nicht von der Leine gelassen.
Aber seit dem muss sich eine Hund schon ordentlich anstrengen, um mich noch zu beeindrucken.


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


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#14

RE: Fährtenhunde

in Grenztruppen der DDR 09.02.2010 07:29
von S51 | 3.733 Beiträge

Zitat von Sonne
Gibt es eigentlich einen Nachweis das Fährtenhunde oder Schutzhunde jemals einen GV stellten.
Oder war es nur eine Abschrägung die nichts brachte!!



Ich glaube, so eine Statistik wurde nicht geführt. Zumindest erhielten wir in den Grenzkompanien davon keine Informationen.
Andererseits glaube ich, dass bei der großen Anzahl von Hunden in den Kompanien die Wahrscheinlichkeit sehr hoch ist, dass sie auch bei Festnahmen "beteiligt" waren. Da Hunde im allgemeinen sehr abschreckend wirken, wird ihre "Beteiligung" eher nicht durch Beißen erfolgt sein, sondern dadurch, dass bei ihrer Anwesenheit der GV eher aufgegeben und auch keinen weiteren Fluchtversuch mehr unternommen hat. Bei Anwesenheit von Hunden wird eher insgesamt weniger passiert sein, als sonst. Weil in einen solchen Fall der Hundeführer nicht unwesentlich damit beschäftigt war, seinen Hund im Zaum zu halten, gab es auch weniger Anlässe und zeitliche Möglichkeiten, den 213-er Frust am GV abzulassen.
Ich weiß, das klingt zynisch, doch so läuft die Praxis.


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


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#15

RE: Fährtenhunde

in Grenztruppen der DDR 09.02.2010 07:48
von S51 | 3.733 Beiträge

Zitat von Sonne

Zitat von Sonne
Gibt es eigentlich einen Nachweis das Fährtenhunde oder Schutzhunde jemals einen GV stellten.
Oder war es nur eine Abschrägung die nichts brachte!!




Sorry, noch mal. So ist es, wenn man die Tasten zu schnell malträtiert.
Im Bereich der GK Schierke habe ich den Einsatz von Fährtenhunden des Bataillions nur bei Nachsuchen erlebt. Wenn also die GV schon rüber waren bzw. nach der Festnahme. Da ging es darum, die Anmarschwege nachzuvollziehen, eventuell noch irgendwo abgelegte Sachen zu finden. Dabei waren sie wirklich gut.


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


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#16

RE: Fährtenhunde

in Grenztruppen der DDR 09.02.2010 16:34
von Rotti | 83 Beiträge

Habe diesen Thread leider erst jetzt bemerkt.
Zum Einsatz der Meute hatte ich schon geschrieben. Sie wurde trainiert, sie wurde ausgebildet, wir sind auch mal mit der Meute zur lage im Abschnitt gewesen - sie oben zwei glatte auf W50 - in unserem Fall 2 glatte auf LO und statt sieben nur 5 Hunde. Richtig eingesetzt wurde sie meines wissens nie. Selbst wenn sie nur einen GV erwischt hätten, hätten sie ihn wohl schwer verletzt. Wenn S51 schreibt wir kamen 1-2 Minuten später als die Hunde betrachte ich das schon als Lob. Meistens kamen wir doch später.

Fährtenhunde gab es im Stab - sie würden regelmäßig trainiert und weiter ausgebildet. Aber...
Zusätzlich zu den von rainman2 beschriebenen Szenario gab es noch ein weiteres.
Bis vom ersten Alarm endlich die Hundestaffel mit den Fährtenhunden endlich am Einsatzort waren, waren so ziemlich alle Offiziere je mehr Sterne desto intensiver mit der Begutachtung der Spuren beschäftigt. Da man in der Nacht natürlich nah ran treten musste, am besten direkt darauf, war von Spur häufig nicht mehr viel da.
Unsere Fährtenhunde haben einmal siegessicher einen Offizier vom Stab gestellt. Wir konnten seinen gesamten Weg vom Eintreffen, über die Spur des GV, bis zum Kübel verfolgen. Tolle Nummer. Alles Blindpesen. Wenn ich nichts sehe hole ich mir eine Lampe und stelle mich auf den Fußabdruck, lasse einen Uffz von der Hundestaffel kommen und stauche den wegen Unfähigkeit des Hundes zusammen.

Nochmals zur Erinnerung:
Gebrauchshunde
Schutzhundprüfung
Fährtenhundeprüfung
Allen Hunden gemeinsam die drei Teile
A. Fährtenarbeit
B. Unterordnung
C. Schutzdienst

Der entscheidene Unterschied besteht in der Intensität der Ausbildung und der Fähigkeiten des Hundes.
Beispiel:
SchH 1 - A vom Führer gelegte Fährte 600m, Alter 30 Minuten, zwei rechte Winkel, zwei Gegenstände
FH1 - A Fremdfährte 1500m, Alter 90 Minuten, 6 rechte + 1 spitzer Winkel, 4 Gegenstände.

Da die Ausbildung aufbauend gestaltet ist, ist 3 die jeweils höchste Stufe. FH3 hat dabei Schutzdienst wie SchH1.
Es sind also wirklich getrennte Richtungen, wobei es sicher auch Hunde mit allen Prüfungen gegeben haben mag.

Zur Ausgangsfrage: Es wurde mit Sicherheit keine Statistik über die Festnahmen mit Hunden geführt.
Wenn ein Gak jemanden festnahm und er hatte einen Hund dabei, war es eine Festnahme mit Hund.
Die Hunde waren ein Hilfsmittel, das Verständniss für dieses Hilfsmittel beschränkt bzw. eingeschränkt.

Ansonsten: Nachsuche etc. wie S51 geschrieben hat. Manchmal hat es geklappt, manchmal nicht. Die Anmarschwege konnten wir meistens feststellen. Den Durchbruchs- oder Festnahmeort war im Detail dann meistens zertrampelt.

Gruß
Rotti


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#17

RE: Fährtenhunde

in Grenztruppen der DDR 09.02.2010 20:31
von Arko01 (gelöscht)
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Hier einpaar Auszüge aus der Diensthundeprüfung von 1968

Angefügte Bilder:
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#18

RE: Fährtenhunde

in Grenztruppen der DDR 09.02.2010 22:28
von DHF_GT (gelöscht)
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Zitat von Rostocker
[quote="DHF_GT"]Hey Rostocker, so Meute losschicken wie im Film kenne ich nicht, bzw. habe ich nie erlebt. Aber jut, wie Du schon schreibst, vielleicht findet sich hier ein Sachkundiger...;o)
Grüße an den Fischkopp vom DHF_GT[/quote
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Wenn ich Dich so in der Wanne sehe.denke ich immer..die Herings-Saison wird gut.Wegen dem Einbeißen,


@Rostocker: LoL... Mein Avatar zeigt mich in meinem 15. Lebensjahr...;o) Die Quitscheente habe ich gerade aus der Wanne gedödelt...;o) So, mittlerweile habe ich die Pfirsich überschritten, und, jau, die Herings - Saison wird gut!!!
Beste Grüße,
DHF_GT


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#19

RE: Fährtenhunde

in Grenztruppen der DDR 09.02.2010 22:44
von 94 | 10.792 Beiträge

Zitat von Sonne
Gibt es eigentlich einen Nachweis das Fährtenhunde oder Schutzhunde jemals einen GV stellten.
Oder war es nur eine Abschrägung die nichts brachte!!



Siehe topic-threaded.php?board=150225&forum=43&threaded=1&id=2838&message=57234

Also meine ½ Festnahme war sekundär laut Aussage der GV durch die Hundemeute. Die GV's (waren glaube ich zu zweit) lagen die ganze Nacht im Unterholz und als mit Tagesanbruch die Hundemeute zugeführt wurde, sprangen die beiden lieber auf und liefen den erstbesten Posten in die Arme, als den die Maßnahme voll auszukosten.
Mehr kann ich dazu nicht sagen, habe ja auf der Hütte gepennt, also meine war mit einem Quadratdutzend Rufzahlen auf drei oder vier Kanälen und diviersen 750 beschäftigt. (O-Ton über Funk): BC zum KC "Ey, ICH bin hier die 750!" Spazzz, was machen die dem selben Kanal, seit die beide Major sind können die sich doch nicht mehr riechen. Dumm, das in dem Moment der Regimenter am Telefon war und der wurde prompt pampig: "Sorgen Sie für Funkdisziplin!" Meine fragende Antwort: "Über Dora oder Friedrich, Genosse Oberst." Er: "Alles klar, Der Unterleutnant!" Spürte sein Grinsen über 100km Telefonleitung. Spazzzz! Lage als KGSi war schon irgendwie ein Adrenalin-Kick, über Stunden!

Also um deine Frage zu beantworten, Ja.



topic-threaded.php?board=150225&forum=43&threaded=1&id=2838&message=57246
@werraglück, was sind das für Bücher? Etwas Das Grenzdienstbuch?! *habenwill*


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


zuletzt bearbeitet 09.02.2010 23:20 | nach oben springen

#20

RE: Fährtenhunde

in Grenztruppen der DDR 09.02.2010 22:53
von Arko01 (gelöscht)
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Das ist sind Auszüge aus dem "Handbuch für Diensthundeführer" (hat mein Vater geschrieben).

Arko01


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