#81

RE: Fährtenhunde

in Grenztruppen der DDR 28.10.2014 08:24
von exgakl | 7.223 Beiträge

meiner hatte auch ohne Politschulung einen gefestigten Klassenstandpunkt... nur Fährte wollte er nicht sowirklich


Man sollte niemanden mit Tatsachen verwirren, der sich seine Meinung schon gebildet hat....
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#82

RE: Fährtenhunde

in Grenztruppen der DDR 28.10.2014 08:28
von rotrang (gelöscht)
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Zitat von exgakl im Beitrag #81
meiner hatte auch ohne Politschulung einen gefestigten Klassenstandpunkt... nur Fährte wollte er nicht sowirklich

Hallo exgal
Dein Hund war ja auch ein Sperren Durchbrecher, mit seinem Gewaltigen Brustkorb


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#83

RE: Fährtenhunde

in Grenztruppen der DDR 28.10.2014 11:35
von Elch78 | 501 Beiträge

Zitat von hundemuchtel 88 0,5 im Beitrag #75
Der RS in dem Clip ist nicht kopiert, kopierte RS gefallen mir besser weil sie Windschnittiger aussehen. War aber zu DDR Zeiten schon umstritten.
gruß h.



Ja, den kupierten Riesenschnauzer finde ich auch ansprechender.
Das Kupieren (Ohren und Rute) ist in Deutschland jedoch schon seit 1998 verboten (außer bei bestimmten Jagdhunden).
Kupierte Dobermänner, Riesenschnauzer und sonstige stammen meist aus russischen, polnischen oder südosteuropäischen Zuchten.

Der im Video gezeigte Hund wurde in Brandenburg gezüchtet und war Weltmeister der Riesenschnauzer 2012 und 2013.
Züchter und Hundeführer kenne ich beide sehr gut.


"Es gibt immer drei Wahrheiten: eine, die Du siehst, eine, die ich sehe und eine, die wir beide nicht sehen"
hundemuchtel 88 0,5 hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 28.10.2014 12:56 | nach oben springen

#84

RE: Fährtenhunde

in Grenztruppen der DDR 28.10.2014 12:23
von Elch78 | 501 Beiträge

Zitat von Rainman2 im Beitrag #74

Mein krönendes Beispiel war ein Grenzaufklärer unserer Einheit, der sich zur Ausbildung seines eigenen Hundes selber den Beißarm überstreifte und versuchte, den Hund darauf scharf zu machen. Ich habe nicht sonderlich viel Ahnung von Hunden und ließ damals über den verantwortlichen Zugführer nachfragen, was das solle.



Das entfernt sich jetzt auch schon wieder vom Thema "Fährtenhunde" (lieber ein eigenes Thema "Schutzhunde" aufmachen!), aber ich kann mir einen Kommentar zum obigen Zitat nicht verkneifen:

Wir wissen nicht, wieviel jener GAkl von Hundeausbildung verstand.
Wir wissen nicht, welche Ausbildungsmöglichkeiten (gerade im Bereich des eigentlichen Schutzdienstes) dem 'Genossen' zur Verfügung standen.
Ich verstehe, daß diese "Ausbildungsmethode" beim Laien Fragen aufwirft.
Die negative Beurteilung des Gesehenen rührt jedoch vom mangelnden Verständnis dessen, was da abläuft, her (kein Vorwurf, Rainman!). Was versteht denn der Betrachter unter "Scharfmachen"?

Der Beißarm ist für den Hund ein Beuteobjekt und nicht primär ein Auslöser von Aggression - so wird es jedenfalls trainiert.

Es ist zunächst völlig egal, wer den Beißarm überstreift, der Hund interessiert sich bei diesem Beutetraining wenig dafür, wer hinter dem Ärmel steht:Siehe auch das Bild rechts (ein Foto unseres wöchentlichen Schutzdiensttrainings)!
Hat der Hund mit der Zeit dieses "Beute-begehren" verinnerlicht, werden ihm nach und nach immer mehr Hindernisse zum Erreichen der Beute "zugemutet" und zwar sowohl physischer wie auch mentaler Natur. Das Tier muß so immer mehr körperliche Leistung bringen und mehr und mehr in der Lage sein, ihm entgegegebrachte Konflikte und Aggressionen zu verarbeiten.

Der Anfang von allem ist jedoch immer das Beutespiel mit dem eigenen Hundeführer, und dabei kann durchaus der Beißarm, die Peitsche oder der Stock anwesend sein.

Elch


"Es gibt immer drei Wahrheiten: eine, die Du siehst, eine, die ich sehe und eine, die wir beide nicht sehen"
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zuletzt bearbeitet 28.10.2014 12:59 | nach oben springen

#85

RE: Fährtenhunde

in Grenztruppen der DDR 28.10.2014 16:59
von Rainman2 | 5.754 Beiträge

Hallo @Elch78 ,

Ich danke Dir für Deine Erklärung, ich schrieb ja, dass ich keine Ahnung davon hatte und habe. Insofern war meine Anfrage über den Zugführer durchaus ein Akt "professionell-unwissendem Vorgesetztenverhaltens". Ist also doch schon etwas mehr notwendig, als nur in Politschulungsheften zu blättern ( kannste mal sehen @exgakl ). Um zum Thema eine Referenz zu schaffen: Ich war mit der falschen Schlussfolgerung dennoch auf der richtigen "Fährte".

Ciao Rainman


"Ein gutes Volk, mein Volk. Nur die Leute sind schlecht bis ins Mark."
(aus: "Wer reißt denn gleich vor'm Teufel aus", DEFA 1977)


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#86

RE: Fährtenhunde

in Grenztruppen der DDR 28.10.2014 21:17
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Sonne im Beitrag #68
Schutz oder Fährtenhunde waren für den Grenzposten eine zusätzliche Sicherheit ,oder? zusätzlicher Ballast?

Ein Schutzhund war für mich eine zusätzliche Sicherheit.Auf ihn konnte ich mich 100% verlassen.Er hatte keine Hintergedanken,er war für mich der ehrlichste Kamerad.Ich habe immer mit ihm,wie mit einen Menschen gesprochen und ich glaube er hat es verstanden.Wir beide haben uns einfach verstanden.
Gruß Rei


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