#241

RE: Sonderläden für Privilegierte

in Leben in der DDR 29.06.2011 17:00
von wosch (gelöscht)
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Nein @Polter, "böswillig" ist Das was Du mir unterstellen tust, nämlich einen "Hass" auf die DDR, den es bei mir nicht gibt und auch nie gegeben hatte. Mein Haß beschränkt sich auf das Regime welches sich seinerzeit das (Un)Recht herausnahm die Menschen in seinem "Machtbereich" zu unterdrücken und für die Einforderung ihrer gesetzlich "garantierten" Rechte mit drastischen Strafen belegte, ihnen unter Androhung des "getötet zu werden" das Verlassen dieses Machtbereiches so gut wie unmöglich machte und sich noch nebenbei anmaßte im Namen dieses unterdrückten Volkes zu handeln.
Dich hasse ich zum Beispiel nicht, obwohl mir Deine, ich sag es mal so: "Verklärung" der tatsächlichen Zustände in der DDR langsam zu der Frage animiert, wieso Du mir Hass auf alles Mögliche vorwerfen tust obwohl ich lediglich von Tatsachen "spreche" die in der realen DDR an der Tagesordnung waren?! Es ist Dein gutes Recht, nicht zu glauben daß es "Sonderläden" für Priviligierte gegeben hatte, deswegen ist es aber trotzdem "mein Gutes Recht" einen anderen Glauben zu haben und es gibt genug Hinweise darauf daß es diese besonderen Einkaufsmöglichkeiten für priviligierte Genossen und Funktionäre gegeben hatte und das auch außerhalb Schalk´s Machtbefugnisse. Du magst ja die Entnahme von Geld aus Briefsendungen und die Entwendung von ganzen oder teilweisen Paketinhalten abstreiten, oder gar als rechtens ansehen, von mir wirst Du Gleiches nicht erwarten können!
Na, über den "Wutanfall" den Du mir beim Schreiben andichten möchtest sehe ich mal großzügig hinweg, gehört eben zur Polemik und vor der ist ja nun mal Keiner von uns ganz gefeit.
Ich haben fertig,


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#242

RE: Sonderläden für Privilegierte

in Leben in der DDR 29.06.2011 17:06
von Alfred | 6.841 Beiträge

Wosch,

Du willst es nicht vertshen, wie dies mit den Paketen funktioniert .

Das auch heute Sachen eingezogen werden willst Du auch nicht akzeptieren, oder ?

Auch kenne ich keine "Androhung des getötet zu werden".

Aber vielleicht liegt es auch an den schönem Wetter.


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#243

RE: Sonderläden für Privilegierte

in Leben in der DDR 29.06.2011 17:30
von wosch (gelöscht)
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Also @Alfred, wenn ich weiß daß man mich an der Grenze abknallen kann, wenn ich versuchen sollte diese zu überwinden, dann kann ich das wohl mit Fug und Recht als eine Bedrohung auf mein Leben ansehen und sie ist ja gewollt diese Be-oder Androhung auf den möglichen Tod, damit man ja nicht auf den Gedanken kommen soll, die ach so demokratische Republik zu verlassen.
Daß mit den Paketen Alfred, Keiner verlangt von Dir daß Du Dich selber lächerlich machen sollst. Deine Vergleiche zu anderen Staaten passen weder vorne noch hinten. In der DDR wurde massenhaft Postraub begangen und irgendwo werden die entnommenen Waren ja wohl gelandet sein, wenn sie nicht zum Absender zurückgeschickt wurden.
Deine "Argumente" erinnern mich irgendwie an die dutzendweise Rindsrouladen die Deine Frau X und Y aus den Ho-Läden rausgeschleppt hatten, obwohl trotzt größten Anstrengungen meine Schwester nur in ausnahmefällen derartiges Leckerchen auf den Tisch bringen konnte.
Servus @Alfred, bei uns hat´s gewittert, wird Zeit daß wir uns abkühlen.
Schönen Gruß aus Kassel.


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#244

RE: Sonderläden für Privilegierte

in Leben in der DDR 29.06.2011 17:44
von Alfred | 6.841 Beiträge

Wosch,

richtig, jeden war bekannt, dass an der Staatsgrenze geschossen werden kann.
Aber es ging in keinen Befehl um das "abknallen", " erschießen" oder ähnliches. Das ist auch dir bekannt. Wir haben dies hier schon zig mal geschrieben, dass die Anwendung der Waffe die Ausnahme war. Die Zahlen sind hier auch bekannt.

Und mit den Paketen, es war kein Raub, genau wie es heute kein Raub ist, wenn Behörden im Land XYZ Ware oder Geld einziehen, weil dies in diesen Land verboten ist.

Das mag für die Betroffenen damals und heute ärgerlich sein, entspricht aber den Gesetzen, damals wie heute.


zuletzt bearbeitet 29.06.2011 17:54 | nach oben springen

#245

RE: Sonderläden für Privilegierte

in Leben in der DDR 29.06.2011 18:19
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von don71

Zitat von Larissa

Zitat von wosch

Zitat von Polter


Es ist zwar nicht die Antwort, aber eine. In Briefen festgestelltes Geld wurde in den Staatshaushalt geleitet.
siehe hier:
/link http://f3.webmart.de/f.cfm?id=2165073&r=...&t=3684430&pg=1





......................................................................................................................

Ein sehr aufschlußreicher Link den Du da eingestellt hast. Danke! Allerdings ist meine Frage bezüglich den aus den Paketen entnommenen Waren und den Waren aus den gänzlich "umgeleiteten", sprich geklauten Paketen, meines Wissens von Keinem hier beantwortet worden.
Schönen Gruß aus Kassel.





Propaganda vielleicht Wosch? oder es war der Postbote? ja, ich meine nur............. und ja Exquisit Laden in Berlin, gab es, super Westwaren, alles was das Herz begehrte fuer Westpreise versteht sich, da war nicht nur das MfS zu finden. Ich kann mich erinnern, war immer voll der Laden. Also kamen einige Scheine doch wohl an in den Paketen?
Larissa



Da irrst Du wohl in besagten Läden wurde mit DDR Mark bezahlt. Gruß Jürgen




Wieder einmal falsch ausgedrueckt habe ich Juergen! Die scheine kamen an, wurden umgetauscht! Ich schrieb Westpreise! ergo in Ostmark umgewandelt. Horrende Preise waren das. Ein Schaumbad von Nivea damals 24.00 Ostmark? Ein Pullover z.B. kostete damals (fast 30 Jahre her) 100.00 Ostmark, keine besondere Marke. Das war wohl horrend fuer die meisten DDR Buerger! Trotzdem, wie gesagt, der Laden war immer voll. Es waren ja 'Westwaren' und die wollte man haben.
Gruss, Larissa


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#246

RE: Sonderläden für Privilegierte

in Leben in der DDR 29.06.2011 20:35
von don71 (gelöscht)
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Zitat von Larissa

Zitat von don71

Zitat von Larissa

Zitat von wosch

Zitat von Polter


Es ist zwar nicht die Antwort, aber eine. In Briefen festgestelltes Geld wurde in den Staatshaushalt geleitet.
siehe hier:
/link http://f3.webmart.de/f.cfm?id=2165073&r=...&t=3684430&pg=1



Alles klar.Gruß Jürgen

......................................................................................................................

Ein sehr aufschlußreicher Link den Du da eingestellt hast. Danke! Allerdings ist meine Frage bezüglich den aus den Paketen entnommenen Waren und den Waren aus den gänzlich "umgeleiteten", sprich geklauten Paketen, meines Wissens von Keinem hier beantwortet worden.
Schönen Gruß aus Kassel.





Propaganda vielleicht Wosch? oder es war der Postbote? ja, ich meine nur............. und ja Exquisit Laden in Berlin, gab es, super Westwaren, alles was das Herz begehrte fuer Westpreise versteht sich, da war nicht nur das MfS zu finden. Ich kann mich erinnern, war immer voll der Laden. Also kamen einige Scheine doch wohl an in den Paketen?
Larissa



Da irrst Du wohl in besagten Läden wurde mit DDR Mark bezahlt. Gruß Jürgen




Wieder einmal falsch ausgedrueckt habe ich Juergen! Die scheine kamen an, wurden umgetauscht! Ich schrieb Westpreise! ergo in Ostmark umgewandelt. Horrende Preise waren das. Ein Schaumbad von Nivea damals 24.00 Ostmark? Ein Pullover z.B. kostete damals (fast 30 Jahre her) 100.00 Ostmark, keine besondere Marke. Das war wohl horrend fuer die meisten DDR Buerger! Trotzdem, wie gesagt, der Laden war immer voll. Es waren ja 'Westwaren' und die wollte man haben.
Gruss, Larissa



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#247

RE: Sonderläden für Privilegierte

in Leben in der DDR 29.06.2011 21:11
von Huf (gelöscht)
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Fakt ist doch wohl, dass es in den 70er und 80er Jahren erhebliche Versorgungs- und Warenverteilungsprobleme in der DDR gab. Oder möchte das hier jemand bestreiten?

Ob es Geschäfte für Partei- und Regierungskader gab, kann ich nicht beweisen, weil ich niemals zu dieser Gruppe gehörte.
Ich halte es für denkbar, dass wenn "Bonzen" eingekauft haben, sie sich garnicht bewußt waren, dass sie in derartig abgeschirmten Geschäften ihre konsumtionellen Bedürfnisse befriedigt haben. Die damaligen Herrschaften waren einfach unter sich! Demzufolge ist deren Erinnerungsvermögen vermutlich deutlich geschwächt.

Zum Paketklau kann ich nur bemerken, dass in meinem näheren Umfeld Pakete mit wertvollen Anatomie-Lehrbüchern u.a. wichtigen Studienmaterialien abhanden gekommen sind, aus deren Inhalt keinerlei staatsfeindliche Tendenzen erkennbar gewesen wären! Denn in Ost und West befinden sich auch heute gewisse Körperöffnungen noch immer an derselben Stelle.

Übrigens, weil o.a. Thema eigentlich Schnee von gestern ist, sollten wir mal erörtern, über welche gesellschaftlichen Mechanismen heute Privilegien für den Einkauf bei ALDI & Co, EDEKA oder bei den Tafeln entstanden sind. Oder im KDW.

Und über soetwas könnte ich heute

VG Huf


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#248

RE: Sonderläden für Privilegierte

in Leben in der DDR 29.06.2011 21:18
von Alfred | 6.841 Beiträge

HUF,

man sollte vielleicht nicht immer alles am MfS festmachen.

Auch heute verschwinden täglich bis zu 2000 Pakete und 70.000 Briefe.

Siehe hier .http://www.rp-online.de/wirtschaft/news/..._aid_61232.html


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#249

RE: Sonderläden für Privilegierte

in Leben in der DDR 29.06.2011 21:31
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Zitat von Huf
Übrigens, weil o.a. Thema eigentlich Schnee von gestern ist, sollten wir mal erörtern, über welche gesellschaftlichen Mechanismen heute Privilegien für den Einkauf bei ALDI & Co, EDEKA oder bei den Tafeln entstanden sind. Oder im KDW.



Auch eine Form von Sonderläden... na ja ich frage mich gerade wie viele von den heute dort einkaufenden bereits vor `89 schon solche erniedrigende Erfahrungen machen durften.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
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#250

RE: Sonderläden für Privilegierte

in Leben in der DDR 29.06.2011 21:34
von glasi | 2.815 Beiträge

Zitat von glasi
ein westpaket mußte genau gekennzeichnet sein. zusätzlich mußte ein inhaltsverzeichnis beigelegt sein. stimmte das nicht verschwand das paket auf nimmer wiedersehen. das pasierte auch bei uns. trotz das wir alles richtig gemacht haben


ich werfe die frage nochmal in die runde???



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#251

RE: Sonderläden für Privilegierte

in Leben in der DDR 29.06.2011 21:37
von Manfred B. (gelöscht)
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Zitat von Alfred
HUF,

man sollte vielleicht nicht immer alles am MfS festmachen.

Auch heute verschwinden täglich bis zu 2000 Pakete und 70.000 Briefe.

Siehe hier .http://www.rp-online.de/wirtschaft/news/..._aid_61232.html




Alfred, also damals wie heute.


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#252

RE: Sonderläden für Privilegierte

in Leben in der DDR 29.06.2011 21:40
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Alfred
HUF,

man sollte vielleicht nicht immer alles am MfS festmachen.

Auch heute verschwinden täglich bis zu 2000 Pakete und 70.000 Briefe.

Siehe hier .http://www.rp-online.de/wirtschaft/news/..._aid_61232.html




Grundsatzlich schicke ich per Express Mail von hier, ist am sichersten. Es werden grundsaetzlich Pakete die ich nach Deutschland schicke kontrolliert und oftmals zurueckbehalten fuer eine Weile, so z.B. auch zu Weihnachten an die Enkel. Whiskey und Parfum deklariere ich stets als 'Mundwasser', dann gibts kein Problem. Dann werden begehrten Conche Muscheln, ausgesprochen Konk Muscheln, entnommen. Diese Dinger gibts hier fuer ein Ei und Butterbrot, ca. Wert um die 5.95 Dollar, und in rauhen Mengen. Zweimal wurden diese entnommen. Diese fand ich dann in einer Zollausstellung am Bremer Airport. Nett! was da alles beschlagnahmt wird in Deutschland. Inzwischen kann jeder jeweils eine solche Riesenmuschel mitbringen. Meine bleiben trotzdem beim Zoll. Was an die USA geschickt wird hier wird grundsaetzlich wochenlang liegengelassen, wie man sagt aus Sicherheitsgruenden?! Ich habe noch nie ein nichtgeoeffnetes Paketaus Deutschland bekommen. Das gilt auch fuer Dokumente vom Verlag. Sind sehr neugierig die Amis. Und ueberschreiten die Angaben Euro 45.00 dann muss der Empfaenger in Deutschland bezahlen. Muessig zu sagen, dass man auch das umgehen kann....... Was sind fu.. 45.00 Euro bei einem Weihnachtspaket fuer ein Kind!? So wird aus teurer Schokolade 'Cerealien' aus vier T Shirts einer, und aus Whiskey eben Mundwasser.. Aber auch die Englaender haben so ihre 'mail problems'. Es geht sehr oft etwas 'verloren' dahin, Briefe und auch Paeckchen. So bleibt die Welt doch rund mit oder ohne MfS. Und uebrigens,wenn ich ein Paket nach Leipzig oder Potsdam schickte, weil ich nicht nach Hause konnte, dann kam das Paket immer an. Der Schein war im Kaffee versteckt fuer alle Faelle und so einiges andere mehr. Komm mir bitte nicht einer und sage ich haette einen Sonderstatus gehabt. Wenn ich das heute betrachte, so hat sich nicht viel veraendert. Denn lege ich Scheine heute in die Pakete, allerdings auch fein versteckt. Denn nix genaues weiss man.
Gruss, Larissa


zuletzt bearbeitet 29.06.2011 21:46 | nach oben springen

#253

RE: Sonderläden für Privilegierte

in Leben in der DDR 29.06.2011 21:47
von Huf (gelöscht)
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Zitat von Alfred
HUF,

man sollte vielleicht nicht immer alles am MfS festmachen.

Auch heute verschwinden täglich bis zu 2000 Pakete und 70.000 Briefe.

Siehe hier .http://www.rp-online.de/wirtschaft/news/..._aid_61232.html




Alfred, ich mache nichts an irgendwem fest, weil mir die Kenntnisse dazu fehlen.

Trotzdem habe ich erlebt, wie Studenten der Humanmedizin in Magdeburg in der Zeit um 1981 auf Pakete ihrer Westverwandten warteten, um endlich den ersehnten "WALDEYER" zu bekommen.
Gelehrt wurde übrigens nach "VOSS-HERRLINGER" und geprüft nach "WALDEYER", kompromisslos. (Anatomie war die Hürde zum Erfolg!)

VG Huf


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#254

RE: Sonderläden für Privilegierte

in Leben in der DDR 29.06.2011 21:51
von Huf (gelöscht)
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Zitat von Feliks D.

Zitat von Huf
Übrigens, weil o.a. Thema eigentlich Schnee von gestern ist, sollten wir mal erörtern, über welche gesellschaftlichen Mechanismen heute Privilegien für den Einkauf bei ALDI & Co, EDEKA oder bei den Tafeln entstanden sind. Oder im KDW.



Auch eine Form von Sonderläden... na ja ich frage mich gerade wie viele von den heute dort einkaufenden bereits vor `89 schon solche erniedrigende Erfahrungen machen durften.




@Feliks, das ist eine bittere Wahrheit.
Vielmehr treibt es einen um, wenn Du mit ansehen musst, wie heute 22-jährige mit Kind und Kegel dort in der Schlange stehen. Und wenn ich sie frage, warum ist das so gekommen? Sie finden es normal, vermutlich, weil es so viele sind!

VG Huf


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#255

RE: Sonderläden für Privilegierte

in Leben in der DDR 29.06.2011 21:53
von GZB1 | 3.287 Beiträge

Ja Huf, das ist das Schlimme.


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#256

RE: Sonderläden für Privilegierte

in Leben in der DDR 29.06.2011 21:59
von Manfred B. (gelöscht)
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Zitat von Feliks D.

Zitat von Huf
Übrigens, weil o.a. Thema eigentlich Schnee von gestern ist, sollten wir mal erörtern, über welche gesellschaftlichen Mechanismen heute Privilegien für den Einkauf bei ALDI & Co, EDEKA oder bei den Tafeln entstanden sind. Oder im KDW.



Auch eine Form von Sonderläden... na ja ich frage mich gerade wie viele von den heute dort einkaufenden bereits vor `89 schon solche erniedrigende Erfahrungen machen durften.





Mein lieber Feliks, das kannst Du dir echt verkneifen. Sicherlich gab es Menschen die nach ihrer Übersiedlung in den Westen nicht "klar" kamen. So etwas gab es, keine Frage. Ich hatte damals keine Probleme in meiner neuen Heimat. Es lag doch an jeden selber was man darauß macht.
Wo hast Du denn nach dem 1. Febr. 1990 eingekauft?


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#257

RE: Sonderläden für Privilegierte

in Leben in der DDR 29.06.2011 22:01
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von GZB1
Ja Huf, das ist das Schlimme.




Muss. Stehen muss. Kleine Frage gestattet. Ist das wie hier? dass sich aber doch eine ganze Menge Leute das als nicht nur normal ansehen, sondern als selbstverstaendlich, vom Staat unterstuetzt zu werden, und dass einige nicht das Geringste dafuer tun, daran etwas zu aendern, auch wenn sie es durchaus koennten. Selbst in dem Fall, dass alles auf mich einschlagt, Ist das nicht das Gleiche wie 'priviliert' sein im Grunde, nur nehmen nehmen aber nicht selbst daran denken die Situation zu aendern. Es gibt die, die es nicht koennen, aber andere die darauf reiten.
Larissa


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#258

RE: Sonderläden für Privilegierte

in Leben in der DDR 29.06.2011 22:02
von glasi | 2.815 Beiträge

Zitat

Zitat von Huf

Zitat von Feliks D.

Zitat von Huf
Übrigens, weil o.a. Thema eigentlich Schnee von gestern ist, sollten wir mal erörtern, über welche gesellschaftlichen Mechanismen heute Privilegien für den Einkauf bei ALDI & Co, EDEKA oder bei den Tafeln entstanden sind. Oder im KDW.



Auch eine Form von Sonderläden... na ja ich frage mich gerade wie viele von den heute dort einkaufenden bereits vor `89 schon solche erniedrigende Erfahrungen machen durften.




@Feliks, das ist eine bittere Wahrheit.
Vielmehr treibt es einen um, wenn Du mit ansehen musst, wie heute 22-jährige mit Kind und Kegel dort in der Schlange stehen. Und wenn ich sie frage, warum ist das so gekommen? Sie finden es normal, vermutlich, weil es so viele sind!

VG Huf



so ist es huf. ich habe mädels kennen gelernt denn gefiel das leben so.



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#259

RE: Sonderläden für Privilegierte

in Leben in der DDR 29.06.2011 22:03
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Traurig aber wahr mein lieber Huf und da sind wir gleich beim nächsten Thema, müssen 22jährige ohne Job schon Kinder in die Welt setzen nur um mehr Leistungen zu erhalten?

Wosch stell Deine Fragen doch mal einem MA der mit solchen Dingen befasst war!


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
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#260

RE: Sonderläden für Privilegierte

in Leben in der DDR 29.06.2011 22:11
von Manfred B. (gelöscht)
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Feliks, Kinder zubekommen ist kein Thema und das ist überall so. Was ist aber, wenn keine Kinder mehr kommen??? Sollen wir jetzt heulen oder was? Denk auch Du an Deine Rente.

Lass doch mal den Wosch daraus....


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