#221

RE: Sonderläden für Privilegierte

in Leben in der DDR 29.06.2011 12:15
von Alfred | 6.853 Beiträge

Zitat von wosch

Zitat von Polter
Sonderläden für Privilegierte kenne ich auch. Ein großer Autokonzern hat z.B. auf seinem Betriebsgelände weit über 20 Betriebsrestaurants. Für Bandarbeiter, für Mitarbeiter der Forschung usw. auch für die Vorstände und Gäste. Fein säuberlich getrennt.
Der Bandarbeiter war nie Gast beim Vorstandsessen. Es ist schwer z.B. in der Cafeteria eines Landtages, eines Ministeriums oder im
Bundeskanzleramt einen Platz zu bekommen. In guten Unternehmen kann eingekauft werden zum Personalrabatt. Alle kennen Sonderläden als Edel - Botiquen. Da reguliert den Zutritt und der Kauf sich durch Lohn und Gehalt. Naja, wer hat der hat. Verwunderlich ist, daß diese Läden nicht durch die Neider gestürmt und geplündert werden.



..................................................................................................................................
Sag mal @Polter, gab es in den von Dir aufgezählten "Sonderläden" auch Waren die man zuvor aus Postsendungen geklaut hatte? Daß es solche "Annehmlichkeiten" für bestimmte Personen in der DDR gegeben haben soll ist doch hinreichend belegt und hat doch mit Deinen "Ablenkungsbeispielen" nicht das geringste zu tun. Übrigens, warum sollte bei einigen Autokonzern-Mitarbeitern Neid aufkommen, in den Kantinen für´s "gemeine Volk" gibt es jede Menge Auswahlmöglichkeiten, sehr lecker und außerdem auch noch preiswert! Ich beziehe mich hier auf den größten Arbeitgeber hier in Kassel-Baunatal, indem ich selbst einige Jahre tätig war.
Schönen Gruß aus Kassel.




Wosch,

geklaut ?

Wenn dann eingezogen, beschlagnahmt, so wie heute etwas eingezogen werden kann.

Hast Du nicht die Bestimmungen gelesen ?


zuletzt bearbeitet 29.06.2011 12:16 | nach oben springen

#222

RE: Sonderläden für Privilegierte

in Leben in der DDR 29.06.2011 12:31
von werner | 1.591 Beiträge

Ob es nun Sonderverkaufsstellen gab oder nicht, eigentlich gab es in jeder Stadt in der DDR etwas, was es offenbar in anderen Städten nicht gab, somit war ziemlich jeder mit irgendwas privilegiert. Denn die Autos mit oder ohne Anhänger, die an den Wochenenden von Schleusingen nach Groß Köris Holz, von Erkner nach Dresden Zement, von Boltenhagen nach Cottbus Aal oder von Zeitz nach Magdeburg Kinderwagen und von Nordhausen Holzkohle nach Leipzig transportierten, sprachen da wohl für sich. Und aus Sicht der Suhler waren die Berliner sowieso privilegiert. Auch die bedarfsgerechte Verteilung aller Sortimente hat man also nicht wirklich in den Griff bekommen.

Über die Waldsiedlung wurde ja, bevor sie geöffnet wurde, auch alles Mögliche über Luxus pur rumposaunt. Und wie groß war dann die Enttäuschung, als man bei Lichte betrachtet feststellen musste, dass die dort Lebenden in einem Käfig waren, der so gar nicht aus Gold war, sondern im Vergleich zu den Häusern etlicher „Handwerker“, die nur für einen Stundensatz von 15M, aufgeteilt in 5DM und 10M DDR Aufträge annahmen, sogar eher spießig und ärmlich.

Bei einer solchen Fragestellung zu den heute „Privilegierten“ wird sofort die Neidkeule geschwungen, wenn es um die DDR ist von Neid natürlich keine Rede.


Und irgendwo saßen die ganz anonym die leitenden Hirne, die den ganzen Betrieb koordinierten und die politischen Richtlinien festlegten, nach denen dieses Bruchstück der Vergangenheit aufbewahrt, jenes gefälscht, und ein anderes aus der Welt geschafft wurde.
George Orwell, 1984
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#223

RE: Sonderläden für Privilegierte

in Leben in der DDR 29.06.2011 12:32
von wosch (gelöscht)
avatar

Zitat von Alfred

Wosch,

geklaut ?

Wenn dann eingezogen, beschlagnahmt, so wie heute etwas eingezogen werden kann.

Hast Du nicht die Bestimmungen gelesen ?



.....................................................................................................................................................................................
Alfred, dem "Beklauten war es egal wie Du es bezeichnest. Weg ist weg! Und wenn sich einige priviligierte Genossen nicht der "Hehlerei" schuldig gemacht haben verstehe ich die Welt nicht mehr. Nun ist mittlerweile schon verjährt, aber mit sozialistischer Gesinnung hatte das wirklich nichts zu tun, auch die war eben "käuflich".
Schönen Gruß aus Kassel.


zuletzt bearbeitet 29.06.2011 12:33 | nach oben springen

#224

RE: Sonderläden für Privilegierte

in Leben in der DDR 29.06.2011 12:38
von Alfred | 6.853 Beiträge

Wosch,

ist so kompliziert oder willst Du nicht verstehen ?

Ich hatte den link zu der Liste gesetzt, wo Länder festlegen, was u.a. in Briefen sein darf und was nicht. Und wenn was verbotenens drin ist wird dies eingezogen, auch heute.

Das ist ein Unterschied zu klauen. Klauen verstösst gegen Gesetze, das ANDERE eben nicht


zuletzt bearbeitet 29.06.2011 12:44 | nach oben springen

#225

RE: Sonderläden für Privilegierte

in Leben in der DDR 29.06.2011 12:43
von 94 | 10.792 Beiträge

lol, hier mal woschverständlicher Klartext: Klauen MIT gesetzlicher Grundlage nennt man Beschlagnahme. *grins*


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#226

RE: Sonderläden für Privilegierte

in Leben in der DDR 29.06.2011 12:46
von Alfred | 6.853 Beiträge

Wosch,

jedes land legt fest, was ins Land darf und was nicht.

Das Geld, Banknoten nicht verschickt, eingeführt werden durften ist keine Eigenheit der DDR.

Hier mal die Bedingungen von anderen Ländern.



http://www.deutschepost.de/mlm.nf/dpag/b...orschriften.pdf

Hier findet man viele Länder in die ich kein Geld in Briefen schicken darf. Also immer locker durch die Hose.

Ich hatte es schon geschrieben, in der DDR gab es Devisengetz, Zollgesetz etc.


zuletzt bearbeitet 29.06.2011 13:11 | nach oben springen

#227

RE: Sonderläden für Privilegierte

in Leben in der DDR 29.06.2011 13:00
von glasi | 2.815 Beiträge

ein westpaket mußte genau gekennzeichnet sein. zusätzlich mußte ein inhaltsverzeichnis beigelegt sein. stimmte das nicht verschwand das paket auf nimmer wiedersehen. das pasierte auch bei uns. trotz das wir alles richtig gemacht haben



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#228

RE: Sonderläden für Privilegierte

in Leben in der DDR 29.06.2011 13:21
von wosch (gelöscht)
avatar

Zitat von Alfred
Wosch,

ist so kompliziert oder willst Du nicht verstehen ?

Ich hatte den link zu der Liste gesetzt, wo Länder festlegen, was u.a. in Briefen sein darf und was nicht. Und wenn was verbotenens drin ist wird dies eingezogen, auch heute.

Das ist ein Unterschied zu klauen. Klauen verstösst gegen Gesetze, das ANDERE eben nicht





.....................................................................................................
Alfred, in der BRD war es nie verboten Bargeld in einem normalen Brief zu verschicken, allerdings garantierte die Bundespost nicht daß das eingelegte Bargeld den Empfänger auch erreichte. "Verboten" bedeutet immer "strafbar" und strafbar war es eben nicht. Für das Versenden von Bargeld gab es andere Möglichkeiten bei der Bundespost. Ganz "bescheuert" waren natürlich Absender
"eingeschriebener" Briefe mit eingelegtem Bargeld für DDR-Bürger, die glaubten "Postraub" wäre auch in der DDR verboten gewesen.
Auch wenn "irren" menschlich ist, eine Berechtigung zur "Beschlagnahme" ist einer "demokratischen" Republik unwürdig und straft seiner vorgegebener humanitären Gesinnung Lügen.
Schönen Gruß aus Kassel.


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#229

RE: Sonderläden für Privilegierte

in Leben in der DDR 29.06.2011 13:25
von Gohrbi | 575 Beiträge

@wosch, bist du schon einmal in die Schweiz ein- und ausgereist?
Da gibt es Listen was ein- bzw ausgeführt werden darf.
Ein Stück zuviel und schon ist es weg.

Wo kommt das hin?

Meine Tante hat zu Weihnachten ne Gans in den Westen ausführen wollen,
wo ist die gelandet? Im Sonderladen?
Ist hier nicht jemand vom Zoll der Auskunft (früher/heute) geben kann?


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#230

RE: Sonderläden für Privilegierte

in Leben in der DDR 29.06.2011 13:28
von Alfred | 6.853 Beiträge

Wosch,

Du willst nicht verstehen ?

Was innerhalb der BRD war interessiert nicht. Für die DDR war die BRD AUSLAND genau wie die USA oder Japan.

Und hier war das versenden von Geld verboten !!!!

Genau wenn Du heute Geld in einige Länder versendest. Auch da wird das Geld in den Ankunftsländern eingezogen oder beschlagnahmt.

Das kannst Du alles in den link oben nachlesen. Man muss es nur wollen.

Schau mal bei Australien, was da alles beachtet werden muss.


zuletzt bearbeitet 29.06.2011 13:29 | nach oben springen

#231

RE: Sonderläden für Privilegierte

in Leben in der DDR 29.06.2011 13:29
von Pit 59 | 10.153 Beiträge

Aber Gohrbi 10 000 Euro kannste den Schweizer Zoll doch in aller Ruhe unter die Nase halten oder Nicht ?


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#232

RE: Sonderläden für Privilegierte

in Leben in der DDR 29.06.2011 13:40
von 94 | 10.792 Beiträge

Nop; da ist 1€cent zuviel *grins*
Wenn Sie die Außengrenzen der Europäischen Union überschreiten, müssen Sie seit 15. Juni 2007 so genannte Barmittel ab einem Gesamtwert von 10.000 Euro schriftlich anmelden ...
http://www.zoll.de/c0_reise_und_post/a0_...kehr/index.html

P.S. Dafür gibt es dann den Bargeldspürhund.

Sie haben ganz richtig gelesen — Bargeldspürhunde. Das Zollverwaltungsgesetz sieht vor, dass die Ein- und Ausfuhr von Bargeld zollamtlich überwacht wird. Dabei ist Bargeld ab 10.000 Euro dem Zollbeamten anzuzeigen. Selbst für Kenner der Materie ist es erstaunlich, dass es den Hunden gelingt, genau diese Bargeldsumme anzuzeigen, egal ob druckfrisch oder bereits im Umlauf befindliche Scheine oder auch phantasievoll versteckt. Diese Hunde suchen nach ihrem, in diesem Fall nach Geld riechenden Spielzeug. Und analog den Tabakspürhunden werden nicht etwa geringe Beträge von einigen hundert Euro angezeigt, sondern exakt (sic!) Bargeldnoten ab der Summe von 10.000 Euro. Mit diesem in Deutschland bis dato einmaligen Ausbildungsprogramm stürmte man in Bleckede die «Mediencharts». Vertreter von Zeitungen, Radio und Fernsehen berichteten von diesen spektakulären Ausbildungserfolgen. Auch der Bundesminister für Finanzen, Hans Eichel, ließ es sich im letzten Jahr nicht nehmen während einer Pressekonferenz einen in Bleckede ausgebildeten Bargeldspürhund in der Praxisarbeit zu beobachten. Neben der überdurchschnittlichen beutetrieblichen Veranlagung sind auch hier en sehr gutes Sozialverhalten, Unbefangenheit und Belastbarkeit in unterschiedlichen Umweltbedingungen im öffentlichen Verkehrsraum unverzichtbare Grundvoraussetzungen für den erfolgreichen «Job» als Bargeldspürhund.
Quelle: http://www.leistungshund.info/zoll.php


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


zuletzt bearbeitet 29.06.2011 13:47 | nach oben springen

#233

RE: Sonderläden für Privilegierte

in Leben in der DDR 29.06.2011 13:40
von Tobeck | 488 Beiträge

Zitat von Alfred
Wosch,

jedes land legt fest, was ins Land darf und was nicht.

Das Geld, Banknoten nicht verschickt, eingeführt werden durften ist keine Eigenheit der DDR.

Hier mal die Bedingungen von anderen Ländern.

http://www.deutschepost.de/mlm.nf/dpag/b...orschriften.pdf

Hier findet man viele Länder in die ich kein Geld in Briefen schicken darf. Also immer locker durch die Hose.

Ich hatte es schon geschrieben, in der DDR gab es Devisengetz, Zollgesetz etc.




Es ist ja kein Geheimnis, daß beschlagnahmte Sendungen in diversen Bananenrepubliken unter den Bonzen verteilt werden. In solchen Staaten werden die Bestimmungen zur Beschlagnahme nur zu diesem Zweck geschaffen. Mohamed Farrah Aidid dürften manche noch kennen - der hat die Lieferungen aus dem Ausland auch immer unter seinem Clan verteilt. Es hat es schon oft genug gegeben, dass Lieferungen beschlagnahmt wurden und statt bei der Bevölkerung zur Versorgung der Junta/Warlords eingesetzt wurde - in Simbabwe, Sudan, Somalia, Burma u.s.w. Wer solchen Bananenrepubliken Vorbildcharakter zugesteht, wird schon wissen warum.

Zitat
Erschwert wird die Situation nach US-Informationen zudem durch Informationen, dass Simbabwes Regierung Hilfslieferungen abfängt und an Mitglieder der herrschenden Partei verteilt. Vor wenigen Tagen hätten Soldaten und Polizisten 20 Tonnen Güter nahe der Stadt Bambazonke aus einem Lastwagen beschlagnahmt und sie Funktionären der Zanu-PF-Partei zugeleitet, sagte ein Sprecher des US-Außenministeriums.
http://www.welt.de/politik/article206818...sveteranen.html



..."und an Mitglieder der herrschenden Partei verteilt". Das erinnert doch im Vorgehen stark an das hier:

Zitat
Der größere Teil der Verluste aber ist Folge amtlicher Maßnahmen: Das Beschlagnahmte wird in das Berliner Zentral-Asservatenlager geschafft und bevorzugten Partei- wie Regierungskreisen zum Billig-Kauf angeboten. Geschätzter Warenwert seit 1973: rund zehn Millionen Mark.

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-41279571.html


zuletzt bearbeitet 29.06.2011 13:42 | nach oben springen

#234

RE: Sonderläden für Privilegierte

in Leben in der DDR 29.06.2011 13:43
von wosch (gelöscht)
avatar

Zitat von Gohrbi
@wosch, bist du schon einmal in die Schweiz ein- und ausgereist?
Da gibt es Listen was ein- bzw ausgeführt werden darf.
Ein Stück zuviel und schon ist es weg.

Wo kommt das hin?

Meine Tante hat zu Weihnachten ne Gans in den Westen ausführen wollen,
wo ist die gelandet? Im Sonderladen?
Ist hier nicht jemand vom Zoll der Auskunft (früher/heute) geben kann?



..........................................................................................................

Na bei Deinem Beispiel mit der Schweiz hast Du aber, was das "Bargeld-klauen" anbelangt, etwas daneben gegriffen.
Wo die Gans von Deiner Tante abgeblieben war fragst Du sie am besten selber. Die Ausfuhr der Gans war in der DDR verboten, ich kann mir nicht vorstellen daß ein erwachsener DDR-Bürger so ein Vieh ins Paket gelegt hätte und bei einer normalen Besuchsreise mit auf die Zollerklärung geschrieben hätte. Der DDR-Bürger wußte im allgemeinen schon daß selbst die Ausfuhr einer Zwiebel oder einem Pfund Zucker nach Westdeutschland verboten war!!
Ja @Gohrbi, ich war schon einige Male in der Schweiz und vielleicht hatte ich auch nur Glück, belästigt wurde ich vom Zoll da noch nie!!
Schönen Gruß aus Kassel.


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#235

RE: Sonderläden für Privilegierte

in Leben in der DDR 29.06.2011 13:46
von Alfred | 6.853 Beiträge

Tobeck,

lies mal in welche Länder was verboten ist.

Ob das alles Bananenländer sind ?


nach oben springen

#236

RE: Sonderläden für Privilegierte

in Leben in der DDR 29.06.2011 13:48
von GZB1 | 3.287 Beiträge

Zitat von Pit 59
Aber Gohrbi 10 000 Euro kannste den Schweizer Zoll doch in aller Ruhe unter die Nase halten oder Nicht ?



Vom Zoll der Schweiz hat man da sicher keine Probleme zu erwarten bei der Einfuhr, vom deutschen Zoll schon eher.


zuletzt bearbeitet 29.06.2011 13:48 | nach oben springen

#237

RE: Sonderläden für Privilegierte

in Leben in der DDR 29.06.2011 13:53
von Tobeck | 488 Beiträge

Zitat von Alfred
Tobeck,

lies mal in welche Länder was verboten ist.

Ob das alles Bananenländer sind ?



Das ist doch gar nicht der Punkt - es geht darum, ob die Verteilung der beschlagnahmten Waren unter Regierungsanhängern erfolgt oder nicht. Und das ist in der Regel nur in Bananenrepubliken der Fall.


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#238

RE: Sonderläden für Privilegierte

in Leben in der DDR 29.06.2011 14:59
von Gohrbi | 575 Beiträge

Zitat von Pit 59
Aber Gohrbi 10 000 Euro kannste den Schweizer Zoll doch in aller Ruhe unter die Nase halten oder Nicht ?



Klar, aber dann darf ich das nächste mal erst ne Woche später rein, weil ich so´n Steckbriefgesicht habe.
Mich will immer jeder kontrollieren.


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#239

RE: Sonderläden für Privilegierte

in Leben in der DDR 29.06.2011 16:02
von Polter (gelöscht)
avatar

Zitat von wosch

Zitat von Polter
Sonderläden für Privilegierte kenne ich auch. Ein großer Autokonzern hat z.B. auf seinem Betriebsgelände weit über 20 Betriebsrestaurants. Für Bandarbeiter, für Mitarbeiter der Forschung usw. auch für die Vorstände und Gäste. Fein säuberlich getrennt.
Der Bandarbeiter war nie Gast beim Vorstandsessen. Es ist schwer z.B. in der Cafeteria eines Landtages, eines Ministeriums oder im
Bundeskanzleramt einen Platz zu bekommen. In guten Unternehmen kann eingekauft werden zum Personalrabatt. Alle kennen Sonderläden als Edel - Botiquen. Da reguliert den Zutritt und der Kauf sich durch Lohn und Gehalt. Naja, wer hat der hat. Verwunderlich ist, daß diese Läden nicht durch die Neider gestürmt und geplündert werden.



..................................................................................................................................
Sag mal @Polter, gab es in den von Dir aufgezählten "Sonderläden" auch Waren die man zuvor aus Postsendungen geklaut hatte? Daß es solche "Annehmlichkeiten" für bestimmte Personen in der DDR gegeben haben soll ist doch hinreichend belegt und hat doch mit Deinen "Ablenkungsbeispielen" nicht das geringste zu tun. Übrigens, warum sollte bei einigen Autokonzern-Mitarbeitern Neid aufkommen, in den Kantinen für´s "gemeine Volk" gibt es jede Menge Auswahlmöglichkeiten, sehr lecker und außerdem auch noch preiswert! Ich beziehe mich hier auf den größten Arbeitgeber hier in Kassel-Baunatal, indem ich selbst einige Jahre tätig war.
Schönen Gruß aus Kassel.




Lieber Wosch! Ich habe Dein unter # 2 geführten Beitrag zu diesem Theman gelesen. Dein Beitrag ist dort eigentlich recht harmlos und schien von einen gewissen Unwissen zu zeugen. Nee, Du bist ein ganz schlauer und erfahrener User! Was Du aus dem Thema
gemacht hast! Böswillig, anders kann ich es nicht bezeichnen, unterstellst Du, daß die Pakete ausgeraubt wurden, um Privilegierte in der DDR zu versorgen. Über Sonderläden. Wenn ich alles glaube, aber dies nicht. Da hatten die Privilegierten andere Möglichkeiten.Eine war bestimmt Herr Schalk. Das unterstell ich jetzt mal. Bei Paketraub wär keine bedarfsgerechte Versorgung
möglich gewesen. Überleg bitte gründlicher, wenn Du schon in einem Wutanfall schreibst. Die Ablenkaktionen fährst Du. Alles, aber auch alles in der DDR reduziert sich auf Deinen Haß. Haß ist ein schlechter Ratgeber und macht schnell unglaubwürdig.


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#240

RE: Sonderläden für Privilegierte

in Leben in der DDR 29.06.2011 16:34
von Alfred | 6.853 Beiträge

Tobeck,

man könnte auch formulieren, die eingezogenen Sachen wurden dem Staatshaushalt zugeführt.

Was der Staat dann mit diesen eingezogenen Sachen macht ist seine Sache.

Da mag es morlische Punkte gegen, aber MORAL ist eben MORAL und hat nichts mit Gesetzen zu schaffen.


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