#21

RE: Hundeführer

in Grenzbilder innerdeutsche Grenze 24.01.2010 19:34
von DHF_GT (gelöscht)
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Im übrigen Grüße ich hier ALLE Diensthundeführer, sei es ehem. GT, BGS, Zoll oder BGP!!! Wir sollten uns zu einem Erfahrungsaustausch treffen!
Beste Grüße,
DHF_GT

(PS: Ich mache auch die "kurze" oder "lange" Flucht....;o) als Täter, und renne was das Zeug hält.....;o)


zuletzt bearbeitet 24.01.2010 19:38 | nach oben springen

#22

RE: Hundeführer

in Grenzbilder innerdeutsche Grenze 24.01.2010 19:59
von DHF_GT (gelöscht)
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Hey Rotti, Kamerad....
Ich habe Deine Frage erst jetzt gelesen. Aber weiter oben kannst Du meine Antwort lesen.
Beste Grüße,
DHF_GT


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#23

RE: Hundeführer

in Grenzbilder innerdeutsche Grenze 24.01.2010 22:15
von Thunderhorse | 3.993 Beiträge

Zitat von Sonne
Welche Voraussetzungen mußte man als Hundeführer erfüllen ?



Hier könnte ein Blick in die DV: A 018/1/004 Diensthundewesen, weiterhelfen.


"Mobility, Vigilance, Justice"
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#24

RE: Hundeführer

in Grenzbilder innerdeutsche Grenze 24.01.2010 22:27
von bruno | 598 Beiträge

Zitat von DHF_GT
@All: Ich wollte 10ender werden als Militärmusiker. Leider habe ich beim Vorspielen nach Ansicht der "Jury" (zwei Offiziere) nicht die an mich geforderten Leistungen gebracht (2 Tage Prora, die richtig jut waren). Danach habe ich mich nur noch für drei Jahre verpflichtet. Da ich Zootechniker gelernt hatte, schlug man mir auf dem WKK eine Laufbahn als DHF bei den GT vor. Ich hatte seinerzeit dieses Angebot angenommen. Ich war also - was Tiere betrifft -"vorbelastet". Warum auch immer ich zu den GT gezogen wurde weiß ich bis heute nicht, da mütterlicherseits 3 Geschwister zu DDR - Zeiten in den "Westen" ausgereist sind. Ich will damit sagen, ich war ein Grenzer mit viel Westverwandtschaft, und weiß bis heute nicht warum. Ich war Grenzer, und bin froh, dass im Dienst nie etwas passiert ist. Aber jut, da haben wir sicherlich die gleichen Gefühle...
Beste Grüße,
DHF_GT



hallo dhf_gt,
ein schulfreund von mir, hat die von dir erwähnte
laufbahn als militärmusiker eingeschlagen.
in hauptfach(?) schlagzeug im nebenfach(?) klavier,
nach abschluss 10.klasse ging es anfang august 1982
in prora für ihn los.


nichts auf der welt ist so gerecht verteilt wie der verstand.
denn jedermann ist überzeugt, dass er genug davon habe.
rené descartes
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#25

RE: Hundeführer

in Grenzbilder innerdeutsche Grenze 26.01.2010 18:23
von Chaymos | 314 Beiträge

Diesmal muss ich beiden beipflichten Rotti als auch Mike59 haben hier recht was die Auswahl als DHF betraff .


02.11.1982-22.04.83 US6 Perleberg
22.04.1983-02.09.83 US6 Perleberg (Meisterlehrg.-GAK Ausbildg.)
02.09.1983-30.09.85 GR.20/2.GB/7.GK Schierke
01.10.1985-29.08.86 OHS Suhl Fähnrichlehrgang
30.08.1986-26.08.89 GR.20/2GB/7.GK Schierke
26.08.1989-11.09.89 GR.20/Stab 2.GB Stellv.GAK
11.09.1989-30.09.90 GR.20/2GB/7.GK Schierke


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#26

RE: Hundeführer

in Grenzbilder innerdeutsche Grenze 19.02.2010 20:58
von Fanny | 74 Beiträge

hallo sonne!

na ja zu deiner frage welche voraussetzungen mußte man als hundeführer erfüllen.
also ich hatte keine ausbildung als hundeführer wo ich bei den GT gekommen bin.
habe aber selber einen schäferhündin.war in göttengrün bei der hundestaffel oder
wie man es nannte also hundepflege und hundefütterung innen und drausen in den abschnitten
zwischen hirschberg und gutenfürst.bis man mir die frage gestellt hatte ob ich ein
hundeführerposten übernehmen möchte.da ich sehr gut mit hunde umgehen konnte.
na ja wo ich da halt ja sagen mußte weil das angebot sehr verlockend war. da ich als
gefreiter ungefähr 250 mark mehr bekommen habe als meine anderen kameraden. also
habe ich mir gesagt kann ja nicht so schlimm sein.
habe bei meiner fanny die ich hatte nur eine viertel stunde eingewöhnungsphase gebraucht.
da sie ja schon paar jahre berufserfahrung hatte.und eins sollte mann sich immer merken
einen hund sollte man nie zeigen das man angst hat man muss einen hund immer zeigen das man
der stärkere ist oder es den hund glauben lassen. und den hund so behandel als währe es das eigene
kind. ein hund schaut man immer in die augen und man zeigt ihn auch die zähne weil ein hund
dein verhalten im gesicht ablesen kann und tut und auch an der sprache.was er sich einprägen
muss damit er nur auf dein komando hören tut. na ja das ist mein beitrag zu dieser frage
ich hoffe das ich dir die frage zum teil beantwortet habe.

gruß fanny


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#27

RE: Hundeführer

in Grenzbilder innerdeutsche Grenze 21.02.2010 14:46
von Sonne | 510 Beiträge

Fanny -welche Ausbildung hatte Sie??


Gruß Sonne

05/66-10/67
18 Monate meiner Jugend
in Glowe, Rothesütte, Elend


Wer Stroh im Kopf hat, fürchtet den Funken der Wahrheit.
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#28

RE: Hundeführer

in Grenzbilder innerdeutsche Grenze 21.02.2010 20:55
von Fanny | 74 Beiträge

hallo sonne!

soweit wie ich mich erinnern kann hatte sie eine Begleithundausbildung und Schutzhundausbildung
schade das ich sie damals nicht mit nach hause bekommen habe da hätte ich jetzt bessere angaben machen können da ich dann den Hundepass mit bekommen hätte. und nach 22 jahre weis man oder kann man sich nicht an alles mehr erinnern.

gruß Fanny


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#29

RE: Hundeführer

in Grenzbilder innerdeutsche Grenze 05.04.2010 23:45
von Albatros | 299 Beiträge

Zitat von manudave
Übrigens:

Pille und Albatros aus dem Forum waren Hundeführer - vielleicht einfach mal per PM anschreiben, da sie momentan nicht so aktiv sind und den Thread evt. nicht mitbekommen.




Hallo
Habe gerade dieses Thema gelesen.
Ich werde morgen einen Beitrag dazu schreiben.

Gruß Albatros


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#30

RE: Hundeführer

in Grenzbilder innerdeutsche Grenze 06.04.2010 05:32
von Buscho (gelöscht)
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Zitat von S51

Zitat von Kosi
Hallo Sonne
Direkten Einfluss hatte man nicht ob man DHF wird oder nicht !
Ich war ebenfals ein DHF .In meiner Ausbildungszeit wurde ein Hundeführer 3x von seinem Diensthund
gebissen . Der Junge hatte mehr Zeit im Lazeret verbracht als mit dem Hund .
Wer schon mal gebissen wurde weiß wie schlecht Hundebisse heilen !Nach der Übergabe der Tiere
war die Eingewöhnungsphase sehr wichtig .Wir haben vor den Zwinger gesessen und den Hunden die
Zeitung vorgelesen ! So erstmal Gruß Kosi



Vorlesen oder/und beim Füttern und sonst bei jeder Gelegenheit "miteinander" sprechen.




Moin ,
Ich rede auch pausenlos mit meinem Hund . Auch wenn ich ihn gar nicht im Auto habe und mich dann nach zig Kilometern frage warum er nicht Antwortet , mach er sonst auf seine Art .
Manchmal siest Du auch im Rückspiegel ein einfaches " Halt doch einfach den Mund , ich hab Feierabend ."
Hundeführer kann man nicht lernen !
Gruß Buscho


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#31

RE: Hundeführer

in Grenzbilder innerdeutsche Grenze 18.04.2010 21:07
von Sonne | 510 Beiträge

[quote="Buscho"][quote="S51"][quote="Kosi"]Hallo Sonne
Direkten Einfluss hatte man nicht ob man DHF wird oder nicht !
Ich war ebenfals ein DHF .
Also 1966 konnte man auch noch ohne Ausbildung einen ausgebildeten Hund zum Dienst mitnehmen alledings nur wenn man interesse hattesonst sagte offz.grenzsicherung -NEIN


Gruß Sonne

05/66-10/67
18 Monate meiner Jugend
in Glowe, Rothesütte, Elend


Wer Stroh im Kopf hat, fürchtet den Funken der Wahrheit.
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#32

RE: Hundeführer

in Grenzbilder innerdeutsche Grenze 10.08.2011 10:14
von ahlbecker (gelöscht)
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Bei unserer Grundausbildung in Groß Glienicke wurden wir vom Zugführer gefragt wer einen Hund zu Hause hat. Ich hatte keinen aber voher mal einen Tip bekommen, dass Hundeführer ok ist. Also habe ich mich gemeldet und wurde auch genommen. Wir bekamen sechs Wochen eine Ausbildung in Oranienburg. Hat eigentlich Spass gemacht. Danach wurden wir in die Grenzkompanien verteilt. Ich war dann in Schönwalde und später Staaken. GR 34 glaube ich. Die Entscheidung habe ich nicht bereut. Es ging uns schon besser als wenn man in einem normalen Zug war. Zweimannzimmer und bessere Dienste. Auch gingen wir in der Regel nur mit einen anderen Hundeführer an die Grenze und das nur nachts. Ein Nacht Dienst am Zaun danach frei. Dann einen Tag Hundedienst: Futter kochen und Fütterung, auch die Trassenhunde hatten wir zu versorgen. Die vier Monate waren ok danach kam ich ins Kesselhaus nach Schildow (hatte als Lokführer den Kesselwärterschein) das war natürlich die Krönung


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#33

RE: Hundeführer

in Grenzbilder innerdeutsche Grenze 10.08.2011 17:58
von Jawa 350 | 676 Beiträge

Ich war zwar Kraftfahrer und kein Hundeführer - ich glaube mich zu erinnern daß die Kanditaten damals gefragt wurden, ob Sie zu Hause ein Tier haben.

Das Bild zeigt die vorhandenen Hunde in der GK Untersuhl im Jahr 1964.

Angefügte Bilder:
273a.jpg

MfG
Jawa350
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#34

RE: Hundeführer

in Grenzbilder innerdeutsche Grenze 17.12.2011 14:52
von KAMÜ | 198 Beiträge

Zitat von
Gab es eigentlich auch Fähnriche mit Hund?

Hallo Rotti,

natürlich gab es Fähnriche mit Hund. Die Dienststellung "Grenzaufklärer" war eine Fähnrichplanstelle, demzufolge waren viele Fähnriche auch Hundeführer.

VG exgakl


Ja, ich KAMÜ war auch Diensthundeführer aber ohne Ausbildung in Potsdam.bei uns in der Kompanie wurde der Aufklärungszug aufgebaut, dort war eine gruppe vom beiden Diensthundeführer( 6 GAKl mit Hund). Als ich nach dem Meisterlehrgang als Unteroffizier nach Aulosen versetzt wurde, erhielt ich in Aulosen ein Diensthund( keine Hundeausbildung). Wo ich dann von der OHS als Fähnrich nach Freienhagen gekommen bin wurde mir wieder ein Diensthund zugeteilt( auch ohne Ausbildung)Wir durften 2 mal im Monat mit den Staffelführer aus dem Grenzbatallion ausbildung durchführen.



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#35

RE: Hundeführer

in Grenzbilder innerdeutsche Grenze 23.01.2012 15:29
von Sonne | 510 Beiträge

Ohne Ausbildung
Hundeführer ???


Gruß Sonne

05/66-10/67
18 Monate meiner Jugend
in Glowe, Rothesütte, Elend


Wer Stroh im Kopf hat, fürchtet den Funken der Wahrheit.
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#36

RE: Hundeführer

in Grenzbilder innerdeutsche Grenze 23.01.2012 16:17
von S51 | 3.733 Beiträge

Ja, war nicht selten. Bei uns auch, zum Beispiel ich. Erst nach Zuteilung des Hundes gab es dann so ein- /zweimal im Monat eine Art Ausbildung durch den Hundechef im Bataillion. Das war gerade bei den UaZ-GAK nicht selten. Man bekam einen Hund zugeteilt und gut war. Allerdings war meist etwas Vorbildung vorhanden durch private Hundehaltung, Jagd.
So war dann in einem solchen GAK-Zug aber auch in der Kompanie "alles" vertreten. Es gab Soldaten und Unteroffiziere, die extra den Lehrgang absolviert hatten wie eben auch solche, die Hundeführer einfach "so" wurden. Es hat trotzdem meistens geklappt.


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


zuletzt bearbeitet 23.01.2012 16:18 | nach oben springen

#37

RE: Hundeführer

in Grenzbilder innerdeutsche Grenze 23.01.2012 16:19
von S51 | 3.733 Beiträge

Zitat von
...(PS: Ich mache auch die "kurze" oder "lange" Flucht....;o) als Täter, und renne was das Zeug hält.....;o)



Scheintäter für die Hundemeute macht mehr "Spaß". Manchmal zumindest.


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


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#38

RE: Hundeführer

in Grenzbilder innerdeutsche Grenze 23.01.2012 19:30
von Telli | 38 Beiträge

Hallo Sonne,

ich wurde im Mai 87 eingezogen und kam über Perleberg (eine Nacht Einkleidung) nach "Sago" Wilhelmshorst.
Sago war Abkürzung für die Eisenbahnstrecke Saarmund - Goldberg.
Das muß mal ein Objekt gewesen sein wo die Arbeiter für diese Strecke untergebracht war.
Die Grenztruppen wollten dieses Objekt analog so aufziehen wie die VP die Hundeschule in Pretzsch.
Man hat dort immer noch straff gebaut als wie 87 dort eintrafen..... noch viel Provisorien.

Besondere Voraussetzungen brachte ich eher nicht mit, ich habe vorher in der Landwirtschaft gearbeitet..... da dachte man wahrscheinlich ich kann gut mit Tieren umgehen.

Im Juni 1987 erhielt ich meine Hündin in Wilhelmhorst, führte dort die Abrichtung durch und behielt die Gute durch alle Dienststellen die ich durchlaufen habe (GK Ellrich, Grenzregiment Mitte Berlin Rummelsburg).
Nach der Wende und Entlassung im Februar 1990 habe ich meine Hündin mit nach Hause genommen und sie bekam bis 1996 das Gnadenbrot.

mfG
Telli


Mit freundlichen Grüßen

Telli


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#39

RE: Hundeführer

in Grenzbilder innerdeutsche Grenze 15.02.2012 19:35
von Schreiberer | 210 Beiträge

Zitat von Fanny
hallo sonne!

na ja zu deiner frage welche voraussetzungen mußte man als hundeführer erfüllen.
also ich hatte keine ausbildung als hundeführer wo ich bei den GT gekommen bin.
habe aber selber einen schäferhündin.war in göttengrün bei der hundestaffel oder
wie man es nannte also hundepflege und hundefütterung innen und drausen in den abschnitten
zwischen hirschberg und gutenfürst.bis man mir die frage gestellt hatte ob ich ein
hundeführerposten übernehmen möchte.da ich sehr gut mit hunde umgehen konnte.
na ja wo ich da halt ja sagen mußte weil das angebot sehr verlockend war. da ich als
gefreiter ungefähr 250 mark mehr bekommen habe als meine anderen kameraden. also
habe ich mir gesagt kann ja nicht so schlimm sein.
habe bei meiner fanny die ich hatte nur eine viertel stunde eingewöhnungsphase gebraucht.
da sie ja schon paar jahre berufserfahrung hatte.und eins sollte mann sich immer merken
einen hund sollte man nie zeigen das man angst hat man muss einen hund immer zeigen das man
der stärkere ist oder es den hund glauben lassen. und den hund so behandel als währe es das eigene
kind. ein hund schaut man immer in die augen und man zeigt ihn auch die zähne weil ein hund
dein verhalten im gesicht ablesen kann und tut und auch an der sprache.was er sich einprägen
muss damit er nur auf dein komando hören tut. na ja das ist mein beitrag zu dieser frage
ich hoffe das ich dir die frage zum teil beantwortet habe.

gruß fanny


Hallo fanny,

ich war zwar kein Hundeführer aber wäre auch bereit dazu gewesen. Ich habe selber 2 Hunde und bin in meiner Dienstzeit hin und wieder mit einem Hundeführer unterwegs gewesen. Generell muss ich sagen , das unsere Hundeführer wirklich gut mit ihren Tieren umgegangen sind. Das sie 250 Mark mehr erhielten weiss ich garnicht . Aber gut , ist auch nicht so wichtig.

M fG derSchreiberer


zuletzt bearbeitet 15.02.2012 19:41 | nach oben springen

#40

RE: Hundeführer

in Grenzbilder innerdeutsche Grenze 15.02.2012 19:40
von Sonne | 510 Beiträge

Es gab sicher keinen Hundeführer der seinen Hund schlecht behandelt hat !!!


Gruß Sonne

05/66-10/67
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in Glowe, Rothesütte, Elend


Wer Stroh im Kopf hat, fürchtet den Funken der Wahrheit.
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