#141

RE: Schulalltag in der DDR

in Leben in der DDR 17.02.2010 14:41
von wosch (gelöscht)
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Zitat von Affi976
Na siehste nun, was Euer Schulsystem gebracht hat,

@Wosch,
ich hatte Dir ja schon mehrmals in Bezug auf "unser" Schulsystem geschrieben.
Du tanzt immer wieder auf demselben Parkett und rutscht immer wieder aus.
Du redest hier von einem Fall, wenn Du Steinhäuser meinst, der zu "Westzeiten" passiert ist, nicht zu "Ostzeiten".
Erst zu "Westzeiten" ist es möglich geworden, dass jedes Ar...loch sich eine Waffe kaufen kann.
Meine Frau und ich, wir sind auch 2 Ostler. Haben 2 Ostkinder, die haben ordentlich gelernt, Abi gemacht, studiert, die Tochter sogar schon 2x, aber erschossen haben DIE noch keinen.
Und so kenne ich unzählige fleißige, nette, arbeitssame, unstudierte oder studierte, iss für mich völlig unwichtig, Hauptsache sie machen ihr Ding, die und deren Kinder, weil sie eben im Osten erzogen und aufgewachsen sind, bis heute keinen anderen Menschen umgelegt haben.
Und natürlich gab es in der DDR Kriminalität, aber auf einem anderen Level und in einer anderen Intensität.
Und wenn, dann wurde sogar Dein soooo geliebtes MfS eingespannt, damit wie im Fall Hagedorn, der Jungs vergewaltigt und umgebracht hat, der Täter soschnell wie möglich gefasst werden konnte. Und da zählte keine schwere Kindheit oder der Vater hat ihn mal an den S.ck gefasst!!!
Der wurde einfach umgelegt!
Also, sei mir nicht BÖSE, aber Du bist auf dem Wege des Holzes!!!!!
Damit kannst Du zumindest bei MIR nicht punkten.
VG aus Weimar, Affi




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Hallo AFFI, Auch ich kenne das Schulsystem der DDR, zwar aus einer anderen Zeit, habe es selber erlebt bzw, durchmachen dürfen; Grundschule, Mittelschule und Berufsschule. Von der Mittelschule hatte man mich übrigens runtergeschmissen, das hing aber mit unserem Parteisekretär zusammen und nicht mit meinen durchaus guten Leistungen! Das mit Erfurt war zu Westzeiten, aber dem seine Eltern waren Schüler zu DDR-Zeiten. Ich hatte eigentlich geglaubt, man würde diese Aussage in meinem Sinne verstehen! Die Waffen stammten, wenn ich mich recht erinnere, aus dem Besitz des Vaters, des ehemaligen DDR-Schülers, wahrscheinlich auch wieder etwas schwierig zu verstehen was ich damit meinte und das sie wohl aus dem Westen stammten, was hat das für eine Auswirkung auf die Moral des Täters und zu der Tat allgemein? Das mit Deiner Frau und Deinen Kindern ist doch das Normale und da unterscheiden sich doch die Menschen weder in Ost noch in West. Auch ich habe bis zum heutigen Tage noch keinen anderen Menschen umgelegt auch wenn ich schon 48 Jahre in der BRD lebe, das ht also mit Ost oder West nichts zu tun. War der Hagedorn nicht auch ein Produkt vom DDR-Schulsystem? Na, ich muß mal googeln. Wenn Du meinst, ich sei mit meinem Geschreibsel was die DDR betrifft auf dem Holzweg, dann sage mir wo ich die Unwahrheit geschrieben habe in Bezug auf meine Erfahrungen in der Schulzeit.
Es geht mir hier auch nicht ums Punkten Affi und BÖSE bin ich Dir Deiner Zeilen schon lange nicht!

Schönen Gruß aus Kassel.


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#142

RE: Schulalltag in der DDR

in Leben in der DDR 17.02.2010 14:46
von SCORN (gelöscht)
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Zitat von Affi976

Erst zu "Westzeiten" ist es möglich geworden, dass jedes Ar...loch sich eine Waffe kaufen kann.



gehört nicht zum thema und kann auch gleich ausgelagert werden. @Affi976: wie kommst du zu der einschätzung dass sich in "Westzeiten" jedes Ar..loch eine Waffe kaufen kann????

vorschlag an die Admins,neues Thema könnte ganz einfach lauten: Umgang mit privaten Waffen in beiden deutschen Staaten


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#143

RE: Schulalltag in der DDR

in Leben in der DDR 17.02.2010 15:11
von SCORN (gelöscht)
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Zitat von wosch
Die Waffen stammten, wenn ich mich recht erinnere, aus dem Besitz des Vaters, des ehemaligen DDR-Schülers,



@Wosch: da erinnerst du dich falsch. möchte hier aber auch nicht näher darauf eingehen da es wirklich nicht zum thema gehört.


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#144

RE: Schulalltag in der DDR

in Leben in der DDR 17.02.2010 15:17
von grenzergold | 187 Beiträge

Schlimmer als den Schulalltag in der DDR ,finde ich die Verfehlungen der katholischen Kirche in Schulen,Internaten und Erziehungsheimen.
gg


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#145

RE: Schulalltag in der DDR

in Leben in der DDR 17.02.2010 15:26
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Zitat von wosch

Sternchen, wenn Du etwas länger im Forum bleiben solltest, wirst Du merken, daß ein fettgedruckter Nickname kein Grund dafür ist, irgendwelche negativen Schlüsse daraus zu ziehen!

Ja, hier hat er recht.

Ich habe nicht behauptet, daß jeder DDR-Bürger automatisch gelitten hatte. Wer sich anpaßte, dem konnte es relativ gut gehen. Aber anpassen mußte man sich, so manches Mal gegen seinen eigenen Willen!

Es ging auch ohne Anpassen gut durchs Leben lieber wosch. Viele schöne Beispiele dafür findest du hier im Forum und auch in diesem Staat geht es nicht ganz ohne anpassen durchs Leben. Dann stell dir mal vor da gibt es noch etwas... einige mußten sich nämlich gar nicht anpassen denn sie taten was sie taten aus Überzeugung.

Ja, von Pisa habe ich schon gehört, ich bin zum Beispiel auch schon mal in der Stadt gleichen Namens gewesen, was in DDR-Zeiten doch für Dich und die vielen anderen DDRler nur mit dem Finger auf der Landkarte möglich war.

Hat es dir genutzt, hat es uns geschadet?

Frage mich in dem Zusammenhang nur wieso die Finnen nicht All das Andere von der DDR übernommen hatten, wie zum Beispiel die Planwirtschaft und die Reisebeschränkungen.

Wosch bei all dem anderen waren wir nicht, wir waren grad bei dem Bildungssystem.

Nein, das mit der PISA-Studie macht mir keine weiteren Kopfzerbrechen, weil hier auch die ganzen Immigranten usw mitbetrachtet werden müssen und da gibt es eine ganze Menge von in unseren Schulen!!

Die wirst du auch und gerade in den skandinavischen Ländern finden!

Ob in diesem Staat viel zu wenig für das geistige und sellische Befinden der Kinder getan wird, das ist doch nicht die Frage in diesem Thread und wenn Du schon keine Antwort darauf hast wieso verlangst Du so Eine von mir.

Ob zu wenig oder nicht, auf jeden Fall bekommen sie schon in der Schule knallhart zu spüren in was für einer Ellenbogen- und Leistungsgesellschaft sie leben und das sie auch ganz schnell nichts mehr zählen und ausgegrenzt werden.

Dafür sind die jeweiligen Eltern zuständig und nicht Du und auch nicht ich!

Die oft bis spät abends arbeiten müssen, eventuell noch mit einem Nebenjob ihr Gehalt aufbessern um die Kinder überhaupt ordentlich durchbringen zu können. Dann gibt es auch noch die, die diese Erziehung aus verschiedensten Gründen gar nicht durchführen können und einige die dies auch gar nicht wollen. Aber na klar, das ist die Gesellschaft heute... nicht dein Problem, nicht meins sondern ihr eigenes. Diese Kinder haben halt Pech gehabt. Nein Schule und Staat haben nach meinem Verständnis hier auch eine Verantwortung und erzieherisch Werte und Ansichten zu vermitteln, auch über reines Vermitteln von Wissen hinaus!!!

Wenn Du mit dem Jammern meine Wenigkeit meinen solltest, dann laß dir versichern: Jammern sieht anders aus. Ich wehre mich gegen die Geschichtsfälschungen im Zusammenhang mit der DDR, als ehemaliger Bürger und Betroffener dieser Diktatur mit rotem Anstrich!

Wehre dich ruhig gegen Sachen die du Geschichtsfälschung nennst, dies ist dein gutes Recht und in der Mitte wird dann die Wahrheit liegen, aber verteidige bzw. negiere doch nicht aus Hass auf das alte System die offensichlichen Fehler (im Bildungssystem) des heutigen Systems.

Nimm es nicht persönlich, tief im Herzen bin ich Einer von Drüben, deswegen erlaube ich mir auch das heute auzzusprechen, was ich damals nicht durfte!!

Erlaube dir dies ruhig weiter, dafür sind wir alle hier um miteinander zu reden.


Schönen Gruß aus Kassel.



Schönen Gruß zurück


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
zuletzt bearbeitet 17.02.2010 15:27 | nach oben springen

#146

RE: Schulalltag in der DDR

in Leben in der DDR 17.02.2010 15:31
von wosch (gelöscht)
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Zitat von mannomann14
Ich bin oft genug zu Gast im Direktionszimmer gewesen und das nicht zu einem Kaffeeplausch.Es ging sogar soweit,daß man mich zu einer Kur schickte,als eine Überprüfung der Schule vom Ministerium für Volksbildung anstand und ich war trotzdem in dieser DDR ein glücklicher Mensch,der nicht gelitten hat und der sich nach wie vor nicht anpasst.
mannomann




NNNNNNNNNNNNNNNNNNNNNNNNNNNNNNNNNNNNNNNNNNNNNNNNNNNNNNNNNNNNNNNNNNNNNNNNNNNNNNNNNNNNNNNNNNNNNNNNNNNNN

Na Mannomann, ich dachte immer eine Kur wurde auch zu DDR-Zeiten vom "medizinischen Personal" verordnet und nicht vom Schuldirektor!! Nun dann ist es auch verständlich, daß Du Dich nicht anpassen brauchtest und glücklich warst.
Auch ich wurde in meiner Schulzeit des öfteren ins Rektorenzimmer gerufen, dann gab es meistens von meiner Mutter(die war ja da auch Lehrerin) im Beisein des Direks Eins auf die Ohren und statt einer Kur gab es Zuhause noch Eine!!
Das mit dem Anpassen mußt Du nicht auf Dich beziehen wenn es nicht zutrifft. Bei uns in Mecklenburg jedenfalls konntest Du nicht sagen was Du dachtest, wenn es nicht parteikonform war, Wir mußten uns anpassen, jeden Tag auf´s Neue!! Glücklich darüber waren wir auch nicht grade!
Schönen Gruß aus Kassel.
Ich hatte auch nie behauptet, daß jeder Bürger der DDR automatisch gelitten hatte, oder?


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#147

RE: Schulalltag in der DDR

in Leben in der DDR 17.02.2010 15:33
von sternchen (gelöscht)
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Hallo Feliks,
dein Kommentar ist suuper...du sprichst mir in allen Punkten aus dem Herzen!!
Sternchen


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#148

RE: Schulalltag in der DDR

in Leben in der DDR 17.02.2010 15:36
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Zitat von sternchen
Hallo Feliks,
dein Kommentar ist suuper...du sprichst mir in allen Punkten aus dem Herzen!!
Sternchen



Ich bin ja auch ein ganz lieber

Spaß beiseite aber gut zu hören, dass nicht nur ich einige Dinge ganz anders sehe.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
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#149

RE: Schulalltag in der DDR

in Leben in der DDR 17.02.2010 15:48
von Mongibella (gelöscht)
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Zitat von Feliks D.
Ich bin ja auch ein ganz lieber



Jaaaa jeeeetzt.....halt ohne die Firma im Rücken.....

Feliks, kleiner Scherz....


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#150

RE: Schulalltag in der DDR

in Leben in der DDR 17.02.2010 16:04
von wosch (gelöscht)
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Zitat von sternchen
Hallo Feliks,
dein Kommentar ist suuper...du sprichst mir in allen Punkten aus dem Herzen!!
Sternchen




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Na dann hätten sich ja 2 Herzen gefunden und Affi könnte mal wieder ein Ständchen blasen!!

Glücklich ist, wer vergißt
und wem nicht mehr zu helfen ist!

Bis ein ander Mal!
Schönen Gruß aus Kassel.


zuletzt bearbeitet 17.02.2010 16:05 | nach oben springen

#151

RE: Schulalltag in der DDR

in Leben in der DDR 17.02.2010 16:14
von rhoenadler (gelöscht)
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Zitat von wosch

Zitat von sternchen
Hallo Feliks,
dein Kommentar ist suuper...du sprichst mir in allen Punkten aus dem Herzen!!
Sternchen




;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;

Na dann hätten sich ja 2 Herzen gefunden und Affi könnte mal wieder ein Ständchen blasen!!

Glücklich ist, wer vergißt
und wem nicht mehr zu helfen ist!

Bis ein ander Mal!
Schönen Gruß aus Kassel.





neidisch ???

anmerk... vielleicht brauchen manche gar keine hilfe


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#152

RE: Schulalltag in der DDR

in Leben in der DDR 17.02.2010 16:18
von mannomann14 | 625 Beiträge

Hallo wosch
ich gebe dir mal einfach Antworten,ohne etwas zu zitieren.
Da du dich mit dem Schulsystem ja auskennst,müßtest du wissen,daß es ja enge Verbindungen Schule / Jugendhilfe gab,über diese Instution wurde die Kur angeordnet,da ich angeblich für mein Alter zu wenig Gewicht hatteDas sollte mal heute jemand behaupten,über mich

Zu Deinen Erlebnissen im Rektorenzimmer,ich selber habe nie etwas auf die Ohren bekommen und ich finde es Bedauerlich,wenn ein Pädagoge es bei seinen eigenen Kindern tut(korigiere mich bitte,wenn ich da was falsch aufgefaßt habe)für mich sind Schläge gegen Kindern unverständlich.
Achtung! Ironie! Vieleicht sind es diese Schläge,die dein Bild der DDR so negativ beeinflussen. Ironie aus

Falls du mal zufällig auf mein Profil schaust,wirst du sehen daß ich nach wie vor in Meckpomm lebe und an unserer Schule hat es viele Schüler gegeben die ihre Meinung hatten und auch vertreten haben,wie sie gefühlt haben,daß kann ich dir aber nicht sagen.
Mal so ganz nebenbei,es kommt einfach besser,wenn du so wie hier Dein erleben schilderst,als immer zu verallgemeinern.
einen netten Gruß aus Vorpommern nach Kassel
mannomann


Etwas über mich zu schreiben, um sich dann daraus ein Bild von mir machen zu können , wäre ungefähr so, wie der Versuch Architektur zu tanzen...
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#153

RE: Schulalltag in der DDR

in Leben in der DDR 17.02.2010 17:06
von wosch (gelöscht)
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[quote="mannomann14"]Hallo wosch
ich gebe dir mal einfach Antworten,ohne etwas zu zitieren.
Da du dich mit dem Schulsystem ja auskennst,müßtest du wissen,daß es ja enge Verbindungen Schule / Jugendhilfe gab,über diese Instution wurde die Kur angeordnet,da ich angeblich für mein Alter zu wenig Gewicht hatteDas sollte mal heute jemand behaupten,über mich

Zu Deinen Erlebnissen im Rektorenzimmer,ich selber habe nie etwas auf die Ohren bekommen und ich finde es Bedauerlich,wenn ein Pädagoge es bei seinen eigenen Kindern tut(korigiere mich bitte,wenn ich da was falsch aufgefaßt habe)für mich sind Schläge gegen Kindern unverständlich.
Achtung! Ironie! Vieleicht sind es diese Schläge,die dein Bild der DDR so negativ beeinflussen. Ironie aus


;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;

Hallo Mannomann, ich muß gestehen, daß mit der Kur hatte ich so verstanden, daß man Dich noch schnell vor der Überprüfung durch das M. für Volksbildung wegen Deiner Art, Deine Meinung immer offen und ungeschminkt kund zu tun, zu einer "Kur" weggeschickt hatte. War dann wohl ein Mißverständnis und es freut mich, daß Du jetzt etwas mehr auf den Rippen hast. Für die Watschen von meiner Mutter auf meine Ohren bin ich auch im Nachhinein dankbar, denn ich hatte sie meistens mehr als verdient. In diesem Fall betrachte ich das nicht als Ohrfeigen von einer Pädagogin, sondern als die von meiner Mutter und ich bin mir 100 %ig sicher, daß sie nie einem Anderen in der Schule so Eine verpaßt hatte. Nein, dies Ohrfeigen haben nichts damit zu tun, daß ich die DDR so sehe, wie ich es tue!!Mit dem Verallgemeinern ist das so eine Sache. Hier wird doch allgemein nach Gutdünken damit umgegangen, je nach dem wie es gerade paßt. Ich versuche schon nicht zu verallgemeinern und wenn ich davon rede, daß man sich in der DDR anpassen mußte, dann ist das doch keine Verallgemeinerung" Wolltest Du studieren mußtest Du dich anpassen (Partei, NVA usw), wolltest Du zur ABF, mußtest Du dich anpassen damit Du vom Betrieb delegiert wurdest. Wolltest Du nen Urlaubsplatz an der Ostsee über den Betrieb, dann durftest Du kein Unbequemer sein, ansonsten brauchte man für Alles Mögliche Beziehungen, das bedeutete auch eine gewisse Angepasstheit!Die allgemeine Stimmung unter den Mitschülern und Mitbürgern konnte man schon in etwa einschätzen, man hatte sich ja auch gegenseitig ausgetauscht, man hatte Augen und Ohren zum Sehen und Hören und ´nen Mund bei dem man wußte wann man ihn zu halten hatte!
Deinen netten Gruß erwider ich ohne den Hass, den mir manche von den ehemaligen "überzeugten"Genossen schon des öfteren unterstellt hatten, den gibt es nämlich bei mir nicht, denn wenn ich hassen täte, würde ich mich nicht mit ihnen unterhalten

Schönen Gruß aus Kassel.


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#154

RE: Schulalltag in der DDR

in Leben in der DDR 17.02.2010 17:47
von mannomann14 | 625 Beiträge

Hallo wosch
du hast es schon richtig verstanden,das mit auf den Rippen war ein Vorwand,ich habe damals schon aktiv Sport getrieben,war aber damals eher ein drahtiger Typ.
Ob verdient oder nicht,Ohrfeigen sind in meinen Augen kein Erziehungsmittel,da hätte meine Mutter ihren Arm wohl auch nicht runterbekommen,denn ich war bestimmt auch kein einfaches Kind

Sicher haben sich etliche Menschen ihrer Umgebung angepasst,sicher gab es etliche die anders dachten und schwiegen, aber es gab eben auch etliche die den Dingen einen Namen gaben,die sagten,wie sie Denken,ich habe aber persönlich nicht erlebt,das sie dadurch Nachteile hatten,und um die Kurve zum eigentlichen Thema wieder zu kriegen,ich sehe es so,daß durch die Schule,durch die Pionierorganisation,durch die FDJ viele es gelernt haben zu diskutieren und sachlich ihre Meinung zu vertreten,zumindestens war es in unserer Schule so.Hier muß ich allerdings sagen,daß die Lehrer auch einen Anteil daran hatten. Ausnahmen wird es immer geben.Wenn ich mir heute mal die Menschen so anschaue,stelle ich keinen großen Unterschied fest.
Ach alter Möckelbörger,ich unterstelle dir nichts,auch keinen Hass,obwohl eine gewisse Verbitterung ,manchmal aus deinen Beiträgen Herausklingt,aber manchmal täuscht eben das geschriebene Wort.

Wie hätte denn,Deiner Meinung nach das damalige Schulsystem aussehen sollen,nun sage mir aber bitte nicht,wie das jetzige? Denn das ist in meinen Augen ,nicht allen Kindern gerecht.
mannomann


Etwas über mich zu schreiben, um sich dann daraus ein Bild von mir machen zu können , wäre ungefähr so, wie der Versuch Architektur zu tanzen...
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#155

RE: Schulalltag in der DDR

in Leben in der DDR 17.02.2010 18:27
von Affi976 (gelöscht)
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@ Wosch,
nein, nein, nichts mit Unwarheit. Wir haben 2 unterschiedliche Lebensläufe, zu unterschiedlichen Zeiten gestartet, in verschiedenen Gesellschaftssystemen und daraus ergeben sich natürlich verschiedene Sichtweisen, ganz klar.
Steinhäusers Waffen waren seine eigenen. Er war Mitglied im Schützenverein Erfurt, mit 18!!!! und durfte auf Grund einer Waffenbesitzkarte, eigen Waffen haben, sogar zu Hause!!!!! Unter den Waffen war sogar eine Pumpgun, wer sich damit auskennt, kann nachvollziehen, was passiert wäre, hätte die Kanone nicht einen technischen Defekt gehabt. Unvorstellbar die Macht der Waffenlobby.
Hagedorn ist ein DDR-Kind, darum gings ja auch nicht. Es ging darum, dass es in der DDR auch Gewaltverbrechen gab und das DIE entsprechend geahndet wurden, auch mit Aufwand ( Deine Freunde vom MfS)!!!
So Wosch, alle Klarheiten beseitigt, legen wir uns wieder hin
Bis bald
VG Affi


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#156

RE: Schulalltag in der DDR

in Leben in der DDR 17.02.2010 18:33
von Pitti53 | 8.791 Beiträge

so jungs und mädels.können wir dann mal langsam wieder zum thema kommen?

Angefügte Bilder:
ttlymxy5.gif

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#157

RE: Schulalltag in der DDR

in Leben in der DDR 17.02.2010 18:46
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Pitti53
so jungs und mädels.können wir dann mal langsam wieder zum thema kommen?


Das Thema war Schulaltag in der DDR. Ist doch keiner abgeschweift. Abgesehen davon gibt es in einem Thema auch immer Seitengassen, sonst kann man doch gar nicht Diskutieren?


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#158

RE: Schulalltag in der DDR

in Leben in der DDR 17.02.2010 18:57
von wosch (gelöscht)
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[quote="mannomann14"

Wie hätte denn,Deiner Meinung nach das damalige Schulsystem aussehen sollen,nun sage mir aber bitte nicht,wie das jetzige? Denn das ist in meinen Augen ,nicht allen Kindern gerecht.
mannomann

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Mannomann, mir hätte es genügt, und ich rede jetzt nur für mich, wenn ich in der Schule auf meine Fragen zur Politik, zur Geschichte und zu dem alltäglichen Leben in der DDR ehrliche Antworten bekommen hätte, ohne daß ich von den Lehrern in dieser Hinsicht belogen wurde und daß ich diese Fragen hätte stellen dürfen, ohne daß die Eltern hinterher Schwierigkeiten bekommen hätten. Mir tun auch noch die älteren Lehrer im Nachhinein leid, die wider besseren Wissen uns etas lehren mußten an das Sie selber nicht glaubten! Mannomann hier rede ich von meiner Zeit in der Grundschule von 1949-1957. In der Zeit ist gerade in Mecklenburg viel passiert wie Zwangskollektivierung, Aktion Ungeziefer bzw. Kornblume, Verhaftungen von Kleingewerbetreibender wegen Weigerung in die PGH`s einzutreten mit den fadenscheinigsten Begründungen, Bespitzelungen was West-Medien betraf und überall war das MfS beteiligt, selbst vor den Parteigenossen hatte man damals Angst. Mannomann, Bützeow- Dreibergen war nicht weit weg. Und über All das war es sehr gefährlich zu reden. Das aufgebürdete Schweigen war schlimmer als die aufgezählten Tatsachen!! Wir mußten das damalige Regime noch hochleben lassen und die für soviel Unrecht verantwortlichen bei den angeordneten Demonstrationen im Großformat vor uns hertragen. So war das damals bei uns in Mecklenburg und ich kann es bezeugen!!
Wie das heute in unseren Schulen aussieht weiß ich nicht, deswegen werde ich auch keinen Vergleich anstellen. Da müßte man die Schüler selber fragen

Schönen Gruß aus Kassel.


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#159

RE: Schulalltag in der DDR

in Leben in der DDR 17.02.2010 19:17
von Brigadier (gelöscht)
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Zitat von wosch
... Mannomann hier rede ich von meiner Zeit in der Grundschule von 1949-1957. In der Zeit ist gerade in Mecklenburg viel passiert wie Zwangskollektivierung, Aktion Ungeziefer bzw. Kornblume, Verhaftungen von Kleingewerbetreibender wegen Weigerung in die PGH`s einzutreten mit den fadenscheinigsten Begründungen, Bespitzelungen was West-Medien betraf und überall war das MfS beteiligt, selbst vor den Parteigenossen hatte man damals Angst.



Man sollte vielleicht nicht vergessen, dass auch das Schulsystem in der DDR in 40 Jahren Wandlungen unterworfen war. Deine Erfahrungen, Wosch, stammen aus den tiefsten stalinistischen Zeiten, da muss man sich nicht wundern, dass die eher mies waren. Als du aus der Grundschule raus bist, kam ich ein Jahr später rein und kann mich an ganz andere Dinge erinnern. Die Erfahrungen sind also sehr unterschiedlich und können eigentlich kein Streitpunkt sein. Man sollte bei seinen Schilderungen vielleicht immer dazu sagen, wann man die Volksbildung in der DDR "genossen" oder "erlitten" hat.

Gruß B.


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#160

RE: Schulalltag in der DDR

in Leben in der DDR 17.02.2010 19:47
von Rainer-Maria-Rohloff (gelöscht)
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Billi, das ist es ja, was ich unserem Wolfgang schon in drei Dutzenden Texten zu vermitteln versuche, das mit den 50er Jahren und das es einfach eine andere Zeit war...aber er begreift es nicht, und es könnte Altersstarrsinn sein, oder...keine Ahnung?
Er überträgt diese Zeit auf den gesamten Lebensabschnitt der DDR, er meint doch wahrhaft und standhaft, er kann von einigen Besuchen in der DDR auf ein gesamtes Leben schließen.
Da liegt sein Fehler, sein Sehfehler, sein Denkfehler.

R-M-R


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