#61

RE: Schulalltag in der DDR

in Leben in der DDR 16.02.2010 09:46
von Gelöschtes Mitglied
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Liest Du eigentlich Beiträge andere richtig und liest Du Deine Beiträge vor dem Schreiben?


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#62

RE: Schulalltag in der DDR

in Leben in der DDR 16.02.2010 09:48
von wosch (gelöscht)
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Zitat von EDGE-Henning
Liest Du eigentlich Beiträge andere richtig und liest Du Deine Beiträge vor dem Schreiben?



;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;

Deswegen hatte ich das eben auch korrigiert!
Ändert aber an der Aussage nichts!
Schönen Gruß aus Kassel.


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#63

RE: Schulalltag in der DDR

in Leben in der DDR 16.02.2010 09:50
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat
Wosch schrieb:
in einem richtigen Auto gesessen hattest und wie Du das erste mal eine richtige Autobahnauffahrt gesehen hattest?


Definire "Richtiges Auto"
Definire "RIchtige Autobahnauffahrt"


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#64

RE: Schulalltag in der DDR

in Leben in der DDR 16.02.2010 09:56
von wosch (gelöscht)
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Zitat von EDGE-Henning

Definire "Richtiges Auto"
Definire "RIchtige Autobahnauffahrt"




;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;

Das müßtest Du eigentlich noch selbst hinkriegen!!
Schönen Gruß aus Kassel.


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#65

RE: Schulalltag in der DDR

in Leben in der DDR 16.02.2010 10:03
von Pitti53 | 8.785 Beiträge

könnt ihr mal bitte beim thema bleiben?eure persönliches differenzen könnt ihr auch per pm austragen


zuletzt bearbeitet 16.02.2010 10:04 | nach oben springen

#66

RE: Schulalltag in der DDR

in Leben in der DDR 16.02.2010 10:06
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

@ WOSCH & Henning und alle anderen

Meint ihr jetzt eure Streiterei bezügl. Autos und Autobahnen helfen Bäumchen weiter bzw. haben noch etwas mit dem Thread an sich zu tun?

Ich erlaube mir mal den Anfang zu machen und schlage euch für eure Diskussion diesen Ort hier vor: Platz für Diskussionen die sonst immer OT gehen

Damit wir nun auch noch wissen was hier das eigentliche Thema war, lassen wir noch einmal Bäumchen zu Wort kommen.

Zitat von Baeumchen
Hallöchen,
wir machen ein Projekt mit den Thema:Jugend in der DDR und ich mache das Thema Schule.Jetzt habe ich zwar sehr viele Informationen dazu gefunden (polytechnische Oberschule,etc.)aber ich finde es viel interessanter wie eigentlich der Schulalltag war,wie die Schüler es empfunden hatten.Wurde man durch die Schule politsch beeinflusst? Gab es Fächer die eigentlich niemand mochte,aber trotzdem Pflicht waren? Wie waren die Lehrer? Wie denkt ihr später über die Schulzeit?
Also eigentlich alles was in irgendeiner Weise mit Schule in der DDR zu tun hat,egal was schreibt einfach wsa euch dazu einfällt.

Vielen,vielen Dank schon einmal für eure Berichte


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
zuletzt bearbeitet 16.02.2010 10:13 | nach oben springen

#67

RE: Schulalltag in der DDR

in Leben in der DDR 16.02.2010 10:10
von wosch (gelöscht)
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[quote="Corres"

@Wosch:
Durch Deine vergitterte Brille betrachtet mags Du recht haben.
Vielleicht solltest Du vor Betätigung der Tastatur doch ab und an
mal Dein Gehirn einschalten - nicht immer, aber immer öfter.
Es tut manchmal richtig weh, sowas zu lesen.
Müssen muß ich ja nicht, aber lustig finde ich es schon manchmal...

Gruß Corres

[/quote]


;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;

Hallo Corres!
Wenn ich Deinem Ratschlag folgen würde, das Gehirn mal immer öfters einzuschalten, dann müßte ich folgerichtig hier des öfteren ausschalten. Wenn es mal weh tut und dann auch gleich wieder lustig ist, so ist doch für Jeden etwas dabei, ich finde das sehr ausgewogen. Corres, ich schreibe hier nicht um Beifall zu erhaschen und bin auch nicht hier am Start um zu begrüßen und zu beglückwünschen, das kann ich nämlich in die dafür vorgesehenen Gästebücher bzw per PM machen. Hier im Forum antworte ich lediglich auf von Anderen eingestellte Beiträge und glaube mir, auch ich habe hier meine Fans, deswegen kann ich mit Deiner Kritik auch sehr gut leben!!
Schönen Gruß aus Kassel.


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#68

RE: Schulalltag in der DDR

in Leben in der DDR 16.02.2010 10:24
von Pitti53 | 8.785 Beiträge

wosch es reicht.zum thema bitte oder laß es


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#69

RE: Schulalltag in der DDR

in Leben in der DDR 16.02.2010 10:24
von wosch (gelöscht)
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Hallo Baeumchen!
Tut mir leid daß ich hier etwas Unruhe reingebracht hatte. Leider war ich hier in diesen Thread als Seiteneinsteiger reingeschlittert und hatte Deine Anfangsfragen nicht mitbekommen: Ich werde Dir heute abend per PM aus meiner Sicht von meiner Schulzeit berichten, es handelt sich hier allerdings um den Zeitraum von 1949 - 1961. Auch ich war damals bei den Jungen Pionieren und bei der FDJ, entziehen konnte man sich im grundegenommen nicht, genau so wenig wie etwas früher zu den "Pimpfen" und der H-Jugend!
Also bis heute Abend.
Schönen Gruß aus Kassel.


zuletzt bearbeitet 16.02.2010 10:25 | nach oben springen

#70

RE: Schulalltag in der DDR

in Leben in der DDR 16.02.2010 11:44
von grenzergold | 187 Beiträge

wosch,ein Schüler einer POS würde deiner Person mehr Respekt entgegenbringen,ein heutiger Schüler würde sagen:,na Alter schiebste Frust.
gg


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#71

RE: Schulalltag in der DDR

in Leben in der DDR 16.02.2010 11:57
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Zitat von grenzergold
wosch,ein Schüler einer POS würde deiner Person mehr Respekt entgegenbringen,ein heutiger Schüler würde sagen:,na Alter schiebste Frust.
gg



Dem ist zuzustimmen, allgmein wurde im Bildungssystem der Deutschen Demokratischen Republik bei weitem mehr Wert auf die Vermittlung von Anstand und Werten gelegt als heute. Sicher gab es auch politische Indoktrination, aber dafür nicht solche Tollhäuser was sich heute Schule schimpfen darf. Besonders die Kopfnoten in Bezug auf Fleiß usw. waren durchaus Sinnvoll.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
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#72

RE: Schulalltag in der DDR

in Leben in der DDR 16.02.2010 12:11
von GilbertWolzow | 3.633 Beiträge

Zitat von Mongibella


Firmen könn ja so böse sein....da war das MfS ganz anders ne....

echt wahr...sachma....



@mara, da du ja, gemeinsam mit anderen, früher schon so eine art held gewesen bist, ich meine beim abhängen des honeckerbildes in eurem jugendclub mit anschliessendem zertreten, möchte ich dich doch bitten, dass selbe noch einmal mit dem bild eure königin zu tun. aber bitte mit genau so einer öffentlichen wirksamkeit.

viel erfolg...

p.s. nett wären ein paar bilder hier im forum davon


* User in einem Forum wo ich mich von Vollpfosten als Verbrecher betiteln lassen muss *
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#73

RE: Schulalltag in der DDR

in Leben in der DDR 16.02.2010 12:13
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von GilbertWolzow

Zitat von Mongibella


Firmen könn ja so böse sein....da war das MfS ganz anders ne....

echt wahr...sachma....



@mara, da du ja, gemeinsam mit anderen, früher schon so eine art held gewesen bist, ich meine beim abhängen des honeckerbildes in eurem jugendclub mit anschliessendem zertreten, möchte ich dich doch bitten, dass selbe noch einmal mit dem bild eure königin zu tun. aber bitte mit genau so einer öffentlichen wirksamkeit.

viel erfolg...

p.s. nett wären ein paar bilder hier im forum davon



Was ich bisher eigentlich nicht wusste, die in Rathäusern aufgehangenen Bilder des Bundespräsidenten sind Eigentum der Regierung!


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#74

RE: Schulalltag in der DDR

in Leben in der DDR 16.02.2010 12:17
von josy95 | 4.915 Beiträge

Zitat von grenzergold
wosch,ein Schüler einer POS würde deiner Person mehr Respekt entgegenbringen,ein heutiger Schüler würde sagen:,na Alter schiebste Frust.
gg







...sonst noch ein Kommentar??? (Folgt demnächst, versprochen!)

josy95


Sternbild Krebs, eine seiner herausragenden Eigenschaften: Krebse kommen immer an ihr Ziel..., und wenn sie zei Schritt vorgehen und einen zurück...

Zu verstehen als Abmahnung an EINEN Admin... bitte lächeln!
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#75

RE: Schulalltag in der DDR

in Leben in der DDR 16.02.2010 12:27
von josy95 | 4.915 Beiträge

Zitat von Feliks D.

Zitat von grenzergold
wosch,ein Schüler einer POS würde deiner Person mehr Respekt entgegenbringen,ein heutiger Schüler würde sagen:,na Alter schiebste Frust.
gg



Dem ist zuzustimmen, allgmein wurde im Bildungssystem der Deutschen Demokratischen Republik bei weitem mehr Wert auf die Vermittlung von Anstand und Werten gelegt als heute. Sicher gab es auch politische Indoktrination, aber dafür nicht solche Tollhäuser was sich heute Schule schimpfen darf. Besonders die Kopfnoten in Bezug auf Fleiß usw. waren durchaus Sinnvoll.





Feliks, auch für Dein Statement:


...gut, und hier ist der angekündigte Kommentar, wenn Du nur DDR geschrieben hättest, hätte das auch ausgereicht und jeder hätt gewußt, was gemeint ist!

Aber Recht hast Du schon. Hatte es mal vor langer Zeit in einem meiner Anfangsbeiträge zu einem ähnlichen Thema geschrieben. Ob nun DDR- (POS)- Schüler, ob (zwanghaftes) Mitglied bei den Pionieren, der FDJ, ob nun gewollt oder durch elterliche Autorität zur Christenlehre oder zum Konfirmatiosunterricht/ Kommunionsuntericht gegangen. Ob in den Altbundesländern bis etwa Anfang/ Mitte der 80-er zur Schule und/ oder auch am Christenlehre-/ Konfirmations-/ Kommunionsunterricht teilgenommen. Alles hatte doch was gemeinsames, wertvolles:

Du sollst Vater und Mutter ehren, den anderen Menschen neben Dir achten. Vor allem sein Alter, seine Gesundheit, seine von ihm geschaffenen Werte, sein Eigentum...

Und heute: Geht es über Tisch und Bänke. Gesundheit anderer, Werte anderer - alles den Bach runter...!


josy95


Sternbild Krebs, eine seiner herausragenden Eigenschaften: Krebse kommen immer an ihr Ziel..., und wenn sie zei Schritt vorgehen und einen zurück...

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zuletzt bearbeitet 16.02.2010 13:01 | nach oben springen

#76

RE: Schulalltag in der DDR

in Leben in der DDR 16.02.2010 14:58
von wosch (gelöscht)
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Hallo Pitti bist Du Dir sicher, daß die letzten 6 Beiträge etws mit Baeumchens Fragen zu tun haben und Felix, Dein Vorschlag in aller Ehren, aber dann sollte man sich auch selber daran halten!!
Nun könnt ihr mich wieder anzählen, ich habe übrigens auch Respekt vor mir selber!!
Schönen Gruß aus Kassel und Baeumchen, bis heute Abend!


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#77

RE: Schulalltag in der DDR

in Leben in der DDR 16.02.2010 15:09
von mannomann14 | 625 Beiträge

Zitat von josy95

Zitat von Feliks D.

Zitat von grenzergold
wosch,ein Schüler einer POS würde deiner Person mehr Respekt entgegenbringen,ein heutiger Schüler würde sagen:,na Alter schiebste Frust.
gg


Dem ist zuzustimmen, allgmein wurde im Bildungssystem der Deutschen Demokratischen Republik bei weitem mehr Wert auf die Vermittlung von Anstand und Werten gelegt als heute. Sicher gab es auch politische Indoktrination, aber dafür nicht solche Tollhäuser was sich heute Schule schimpfen darf. Besonders die Kopfnoten in Bezug auf Fleiß usw. waren durchaus Sinnvoll.



Feliks, auch für Dein Statement:
...gut, und hier ist der angekündigte Kommentar, wenn Du nur DDR geschrieben hättest, hätte das auch ausgereicht und jeder hätt gewußt, was gemeint ist!
Aber Recht hast Du schon. Hatte es mal vor langer Zeit in einem meiner Anfangsbeiträge zu einem ähnlichen Thema geschrieben. Ob nun DDR- (POS)- Schüler, ob (zwanghaftes) Mitglied bei den Pionieren, der FDJ, ob nun gewollt oder durch elterliche Autorität zur Christenlehre oder zum Konfirmatiosunterricht/ Kommunionsuntericht gegangen. Ob in den Altbundesländern bis etwa Anfang/ Mitte der 80-er zur Schule und/ oder auch am Christenlehre-/ Konfirmations-/ Kommunionsunterricht teilgenommen. Alles hatte doch was gemeinsames, wertvolles:
Du sollst Vater und Mutter ehren, den anderen Menschen neben Dir achten. Vor allem sein Alter, seine Gesundheit, seine von ihm geschaffenen Werte, sein Eigentum...
Und heute: Geht es über Tisch und Bänke. Gesundheit anderer, Werte anderer - alles den Bach runter...!
josy95




Es ist hier aber auch ein kleiner Denkfehler drinn,die Schule hat einen Bildungsauftrag,für die Erziehung sind letztendlich die Eltern verantwortlich.
mannomann


Etwas über mich zu schreiben, um sich dann daraus ein Bild von mir machen zu können , wäre ungefähr so, wie der Versuch Architektur zu tanzen...
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#78

RE: Schulalltag in der DDR

in Leben in der DDR 16.02.2010 15:14
von josy95 | 4.915 Beiträge

Zitat von mannomann14


(Zitat Auszug)

Es ist hier aber auch ein kleiner Denkfehler drinn,die Schule hat einen Bildungsauftrag,für die Erziehung sind letztendlich die Eltern verantwortlich.
mannomann




Auch das ist richtig. Es kommt aber immer darauf an, das einigermaßen an einem Strang gezogen wird und nicht gegeneinander. Nur so kann soetwas funktionieren.

josy95


Sternbild Krebs, eine seiner herausragenden Eigenschaften: Krebse kommen immer an ihr Ziel..., und wenn sie zei Schritt vorgehen und einen zurück...

Zu verstehen als Abmahnung an EINEN Admin... bitte lächeln!
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#79

RE: Schulalltag in der DDR

in Leben in der DDR 16.02.2010 15:27
von mannomann14 | 625 Beiträge

Zitat von josy95

Zitat von mannomann14

(Zitat Auszug)
Es ist hier aber auch ein kleiner Denkfehler drinn,die Schule hat einen Bildungsauftrag,für die Erziehung sind letztendlich die Eltern verantwortlich.
mannomann


Auch das ist richtig. Es kommt aber immer darauf an, das einigermaßen an einem Strang gezogen wird und nicht gegeneinander. Nur so kann soetwas funktionieren.
josy95




nein josy,das funktioniert in dieser Gesellschafstordnung nicht,eine Einmischung seitens der Schule in Erziehungsfragen würde und könnte von den Eltern als Eingriff in ihre Privatsphäre zu Schwierigkeiten für den jeweiligen Lehrer führen.Würden sich Eltern in Hinsicht Erziehung an die Lehrer wenden kann dieser den Eltern lediglich Tips Und Ratschläge geben,darf aber nicht direkt Einwirken.
Zu DDR Zeiten war es durch die Pionierorganisationen, der FdJ und dem Hort etwas anders,aber selbst dort gab es schon Probleme Schule- Eltern,wo Eltern sich vehement gegen Erziehung in der Schule wandten
mannomann


Etwas über mich zu schreiben, um sich dann daraus ein Bild von mir machen zu können , wäre ungefähr so, wie der Versuch Architektur zu tanzen...
zuletzt bearbeitet 16.02.2010 15:28 | nach oben springen

#80

RE: Schulalltag in der DDR

in Leben in der DDR 16.02.2010 19:50
von Brigadier (gelöscht)
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Hallo in die Runde,
ich hab schon öfter mal hier vorbei geguckt, allerdings nicht regelmäßig genug, habe allerdings schon vor geraumer Zeit die Seite in die Linkliste auf meiner Seite gepackt.

Als ich heute das Thema Schule in der DDR gelesen habe, konnte ich nicht widerstehen und musst mich anmelden. - Die Meinungen gehen ja hoch her. Ich freue mich, dass es hier so viele Diskutierfreudige gibt. Bei mir im Forum ist derzeit leider absolut tote Hose.

Ich war zu DDR-Zeiten selbst Lehrerin, allerdings nur für die Unterstufe, und war entsetzt, als meine Tochter nach unserer Ausreise 1983 mit dem BRD-Schulsystem konfrontiert war.
Erst seit relativ kurzer Zeit denkt man hierzulande überhaupt darüber nach, dass Lehrer nicht nur Physik, Mathe oder Deutsch unterrichten, sondern auch KINDER. So richtig einigen kann sich die Kultusministerkonferenz aber nicht, wie man das ändern will.

Ich bin schon 1958 in die Schule gekommen. Damals durfte ich nicht in die Pioniere, sondern war von meinem Vater zur Christenlehre verdonnert. - Zumindest in dieser Zeit gab es da keinen Zwang zur Mitgliedschaft bei den Pionieren. Ich wollte aber gern und habe meine Eltern so lange bekniet, bis ich Pionier werden durfte. Weiß jemand genau, wie das später war?

Die FDJ hat mich dann nicht mehr gereizt. Da ich aber gern Lehrerin werden wollte, hab ich mich "kaufen" lassen und bin nach der Immatrikulationswoche noch eingetreten - sie hätte mich sonst nicht genommen - als ich meinen Schein in der Tasche hatte, bin ich wieder ausgetreten.

Alles in allem hatte das Schulsystem in der DDR - die Rotlichtbestrahlung mal außen vor - viel für sich. - Einheitliche Lehrpläne, gut ausgebildete Lehrer, schlechte Schüler wurden gefördert, Wertevermittlung - und da meine ich nicht den sozialistischen Überbau, sondern einfach Erziehung zu einem vernünftigen Miteinander, Solidarität mit Schwächeren etc. - Heute finden z.B. keine Hausbesuche durch Lehrer mehr statt. Begründung: Dieser Arbeitsweg ist nicht versichert. Da kann ein Kind ungewaschen, hungrig und mit müden Augen in die Schule kommen - wenn die Eltern auf Aufforderung nicht erscheinen, sind Lehrer in der Regel machtlos.

UTP fand ich auch lustig, wenn die Arbeit auch nicht immer Spaß gemacht hat - Jutespinnerei ist laut und dreckig. Da wusste ich hinterher zumindest, das machst du nie und nimmer.

Viele Grüße B.


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