#61

RE: Erfahrungen mit der eigenen Stasi Akte

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 27.01.2010 09:35
von karl143 (gelöscht)
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Zitat von seaman

Ja,
ich habe diesen Einblick-in Südafrika.
Schön,dass du schreibst,die Bundesrepublik-und nicht die Bürgerrechtler- haben sich für diesen Weg entschieden.
Wurde auch klar als Regierungsaufgabe durch Kinkel formuliert.Irgendwie denke ich dann an die Marionetten,die Bürgerrechtler der DDR,die ehrlichen Herzens waren...
Zitat von Dir"Lass es noch paar Jahre dauern",bedeutet für mich im Klartext,ein Zusammenwachsen Deutschlands zu verhindern....

X+20 bedeutet für mich im Rückblick auf die deutsche Geschichte auch das Jahr 1965.Zwanzig Jahre nach 1945.
1966-1969 war Kiesinger Bundeskanzler.
Ein ehemaliger Pförtner beim MfS wird heute nicht mal...

seaman
Ach so,was kann man hinterher nicht rückgängig machen,hat man vorher was falsch gemacht??



Du sprichst die 60er Jahre in der Bundesrepublik an. In dieser Zeit begann aber die Öffnung und kritische Hinterfragung der Aufarbeitung der Nazi Zeit durch die Jugend. Hatten Bürgerrechtler in der DDR auch diese Möglichkeit?

Wenn es in Südafrika so toll ist, was hindert dich daran dort hinzuziehen. Warm ist es da auf jeden Fall. Hatten diese Möglichkeiten die Regimekritiker und Ausreisewilligen in der DDR auch?

Worüber beschwerst du dich. Das du hier offen deine Meinung abgeben darfst? Ist das so schlimm? Oder geht es dir nur darum, das hier auch andere Meinungen vertreten sind.


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#62

RE: Erfahrungen mit der eigenen Stasi Akte

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 27.01.2010 10:41
von seaman | 3.487 Beiträge

Zitat von karl143

Zitat von seaman

Ja,
ich habe diesen Einblick-in Südafrika.
Schön,dass du schreibst,die Bundesrepublik-und nicht die Bürgerrechtler- haben sich für diesen Weg entschieden.
Wurde auch klar als Regierungsaufgabe durch Kinkel formuliert.Irgendwie denke ich dann an die Marionetten,die Bürgerrechtler der DDR,die ehrlichen Herzens waren...
Zitat von Dir"Lass es noch paar Jahre dauern",bedeutet für mich im Klartext,ein Zusammenwachsen Deutschlands zu verhindern....

X+20 bedeutet für mich im Rückblick auf die deutsche Geschichte auch das Jahr 1965.Zwanzig Jahre nach 1945.
1966-1969 war Kiesinger Bundeskanzler.
Ein ehemaliger Pförtner beim MfS wird heute nicht mal...

seaman
Ach so,was kann man hinterher nicht rückgängig machen,hat man vorher was falsch gemacht??



Du sprichst die 60er Jahre in der Bundesrepublik an. In dieser Zeit begann aber die Öffnung und kritische Hinterfragung der Aufarbeitung der Nazi Zeit durch die Jugend. Hatten Bürgerrechtler in der DDR auch diese Möglichkeit?

Wenn es in Südafrika so toll ist, was hindert dich daran dort hinzuziehen. Warm ist es da auf jeden Fall. Hatten diese Möglichkeiten die Regimekritiker und Ausreisewilligen in der DDR auch?

Worüber beschwerst du dich. Das du hier offen deine Meinung abgeben darfst? Ist das so schlimm? Oder geht es dir nur darum, das hier auch andere Meinungen vertreten sind.



Irgendwie hast Du mich nicht verstanden...
Demnächst wird man mir wohl Nordkorea empfehlen wenn ich manche Dinge in eurem Land anders sehe.
Meine Meinung habe ich übrigens schon immer offen gesagt...

seaman


zuletzt bearbeitet 27.01.2010 10:44 | nach oben springen

#63

RE: Erfahrungen mit der eigenen Stasi Akte

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 27.01.2010 11:18
von karl143 (gelöscht)
avatar

Zitat von seaman

Irgendwie hast Du mich nicht verstanden...
Demnächst wird man mir wohl Nordkorea empfehlen wenn ich manche Dinge in eurem Land anders sehe.
Meine Meinung habe ich übrigens schon immer offen gesagt...

seaman




@Seaman,
du schreibst ...in eurem Land.... Du lebst also in einem fremden Land wenn ich deinen Satz richtig verstehe. Wenn mir aber in einem Land, welches nicht einmal ...mein Land ist... es nicht gefällt, dann fällt es mir doch auch nicht schwer, woanders hinzugehen. Das ist doch was anderes als wenn ich mein Land- , verlasse. Oder siehst du das anders?


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#64

RE: Erfahrungen mit der eigenen Stasi Akte

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 27.01.2010 11:50
von seaman | 3.487 Beiträge

Zitat von karl143

Zitat von seaman

Irgendwie hast Du mich nicht verstanden...
Demnächst wird man mir wohl Nordkorea empfehlen wenn ich manche Dinge in eurem Land anders sehe.
Meine Meinung habe ich übrigens schon immer offen gesagt...

seaman




@Seaman,
du schreibst ...in eurem Land.... Du lebst also in einem fremden Land wenn ich deinen Satz richtig verstehe. Wenn mir aber in einem Land, welches nicht einmal ...mein Land ist... es nicht gefällt, dann fällt es mir doch auch nicht schwer, woanders hinzugehen. Das ist doch was anderes als wenn ich mein Land- , verlasse. Oder siehst du das anders?




Siehste,das unterscheidet uns wohl.
Diese Aussage:"Wenn es mir nicht gefällt,gehe woanders hin...."
Das beinhaltet für mich doch totale Resignation vor Dingen die mir in dem Land meiner Muttersprache nicht gefallen.
Nur weil man auf Grund anderer persönlicher Erkenntnisse zu anderen Schlussfolgerungen kommt,muss man doch nicht als zb."Nebelbombenwerfer"eingeordnet werden.Nachbeten,einer vorgegebenen Meinung-mainstream,wäre für mich ein Armutszeugnis.
Jede Medaille hat zwei Seiten....
In der DDR gingen welche auf die Strasse für die "Freiheit Andersdenkender".
Hier denkt man drüber nach "Andersdenkende" .....

seaman


zuletzt bearbeitet 27.01.2010 11:55 | nach oben springen

#65

RE: Erfahrungen mit der eigenen Stasi Akte

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 27.01.2010 17:17
von Zermatt | 5.293 Beiträge

Zitat von Pitti53
ich werde meine,sofern eine existiert auch nicht sehen wollen.was soll es heute noch bringen?


Du meinst,lieber keine schlafende Hunde wecken ?



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#66

RE: Erfahrungen mit der eigenen Stasi Akte

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 27.01.2010 17:31
von Pitti53 | 8.789 Beiträge

Zitat von Zermatt

Zitat von Pitti53
ich werde meine,sofern eine existiert auch nicht sehen wollen.was soll es heute noch bringen?


Du meinst,lieber keine schlafende Hunde wecken ?




genau zermatt.meine freunde sollen es bleiben.was sie früher gemacht haben will ich nicht mehr wissen.nach 20 jahren hat das für mich nicht mehr die bedeutung,für andere sicher schon.muß jeder für sich entscheiden.wie sagt wosch immer"mecklenburger sind nicht nachtragend....ich kann aber auch vergessendurfte ich diesen spruch von ihm nun verwenden?


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#67

RE: Erfahrungen mit der eigenen Stasi Akte

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 27.01.2010 18:56
von Berliner (gelöscht)
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Zitat von seaman
Diese Aussage:"Wenn es mir nicht gefällt,gehe woanders hin...."
Das beinhaltet für mich doch totale Resignation vor Dingen die mir in dem Land meiner Muttersprache nicht gefallen....Nachbeten,einer vorgegebenen Meinung-mainstream,wäre für mich ein Armutszeugnis.


Hallo seaman,

Deine Bezeichnung der Bundesrepublik als "Eurem Land" hatte ich als eine klare Resignation verstanden, und als Schlussfolgerung eine Verweigerung daran teilzunehmen, die Probleme gemeinsam zu loesen.

Du hast oben, glaube ich, versucht Deinen Standpunkt besser zu vertreten und Deine Worte fand ich gut.
Falls es aber doch bei "Eurem Land" bleibt, bin ich dann der Meinung von karl143: Die konzequenteste Loesung waere wegzuziehen.

Duane


zuletzt bearbeitet 27.01.2010 18:59 | nach oben springen

#68

RE: Erfahrungen mit der eigenen Stasi Akte

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 27.01.2010 19:49
von wosch (gelöscht)
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Zitat von Pitti53


genau zermatt.meine freunde sollen es bleiben.was sie früher gemacht haben will ich nicht mehr wissen.nach 20 jahren hat das für mich nicht mehr die bedeutung,für andere sicher schon.muß jeder für sich entscheiden.wie sagt wosch immer"mecklenburger sind nicht nachtragend....ich kann aber auch vergessen durfte ich diesen spruch von ihm nun verwenden?



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Ja Pitti, mit dem Vergessen ist das schon so eine Sache: Gute Erinnerungen möchte man sein ganzes Leben für sich verinnerlichen, mit den schlechten ist es eben oft umgekehrt! Ich bin da eben ein anderes Kaliber, Vergessen nie, nur bei Alzheimer bzw. Demenz. Im übrigen bin ich der Meinung, daß etliche Menschen in unserem schönen Deutschland viel zu schnell "vergessen" haben, wie es noch vor ein paar Jahren in der Deutschen Demokratischen Republik zuging. Manchmal allerdings glaube ich was das Vergessen anbetrifft, es handelt sich dabei mehr um ein Verdrängen. In manchen Fällen wird es meines Erachtens auch mit der Bewältigung der eigenen Vergangenheit zu tun haben. Wer vergißt kann sich dann auch nicht mehr erinnern, ist doch schade, wie will man dan überhaupt mitreden können. Auch wenn man nicht vergessen tut, muß man nicht nachtragend sein, sieh mich an, ich rede mit Allen und Jeden hier im Forum, auch wenn sie mir manchmal etwas suspekt vorkommen. Natürlich darfst Du Alles was aus meiner Feder kommt verwenden, Du darfst wegen mir auch wegedieren, wenn Dir was nicht paßt, wegen mir darfst Du auch vergessen, ganz wie Du möchtest. Übrigens, wenn Du mich hier nicht namentlich erwähnt hättest, hätte ich dies hier gar nicht geschrieben.
Also, im Thread mit Peter F. kannst Du mir noch mal antworten, nicht vergessen wenn´s geht.
Schönen Gruß aus Kassel


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