#1

Großburschla - ein Dorf an der innerdeutschen Grenze

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 01.01.2010 21:23
von Heldrasteiner (gelöscht)
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Vor ein paar Tagen ist mir eine Präsentation eines wirklich gelungenen Schulprojektes der Ernst-Abbe-Schule, Eisenach, zugegangen, das ich hier an dieser Stelle gern veröffentlichen möchte:


Dateianlage:
CAT und Fall 80 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#2

Großburschla - ein Dorf an der innerdeutschen Grenze

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 01.01.2010 21:45
von Holtenauer | 1.158 Beiträge

super Beitrag der Schüler
Sehr interessant


Gruß
Thomas
Zerstörer Lütjens - D185

Seit man begonnen hat, die einfachsten Behauptungen zu beweisen, erweisen sich viele von ihnen als falsch

Glaube keiner Statistik, die du nicht selber gefälscht hast


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#3

RE: Großburschla - ein Dorf an der innerdeutschen Grenze

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 01.01.2010 22:29
von Zermatt | 5.293 Beiträge

Ein guter Beitrag,da haben sich wirklich einige grosse Mühe gemacht und intensiv nachgeforscht.



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#4

RE: Großburschla - ein Dorf an der innerdeutschen Grenze

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 01.01.2010 22:34
von Heldrasteiner (gelöscht)
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Die Familie Müller kennen einige von uns bestimmt auch aus dem Fernsehen. Die waren in der Doku "Es gab kein Niemandsland" zu sehen.


Fall 80 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#5

RE: Großburschla - ein Dorf an der innerdeutschen Grenze

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 01.01.2010 22:53
von Augenzeuge (gelöscht)
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Tolle Präsentation!

Unbekannt war mir, dass sogar noch 1982 Zwangsaussiedlungen erfolgten, ein Beispiel von mehreren aus der Präsentation zum Umgang der DDR mit Angehörigen von Geflüchteten:

Ablauf der Zwangsaussiedlung von Wilfried und Marianne Germerodt
Wilfried Germerodt war zum Zeitpunkt der Aussiedlung 58 Jahre alt und Invalidenrentner (fast blind und schwerhörig). Marianne Germerodt war ebenfalls 58 Jahre alt, also kurz vor dem Rentenalter. Beide wohnten in Großburschla, Marktstraße 12. Die Aussiedlung wurde am 22. Dezember 1981 durchgeführt.
Marianne Germerodt:
Wir wurden gegen 05:45 Uhr vom Bürgermeister Meyfarth geweckt und auf das Bürgermeisteramt bestellt. Gegen 07:00 Uhr eröffnete uns ein Vertreter des Rates des Kreises Eisenach, dass wir Großburschla für immer verlassen müssen. Eine Begründung wurde uns nicht genannt. Wahrscheinlich ist aber die Republikflucht des im Haushalt lebenden 20jährigen und damit volljährigen Sohnes Heinz am 13. Dezember 1981 der Anlass gewesen.

Der mit im Haus wohnenden Mutter meines Mannes wurde es freigestellt, wo sie wohnen wollte. Ich wurde auf Grund der Ereignisse ohnmächtig. Hinterher erfuhr ich, dass man mich in die Arztpraxis gebracht hatte und man mir dort eine Spritze verabreicht hatte. Während dieser Zeit verstaute eine mit einem Bus gekommene Personenschar nur unter Aufsicht der alten Frau den Hausrat und die Möbel auf einem LKW. Im Nachhinein stellten wir fest, dass einiges fehlte. Wir wurden nach allen Seiten abgeschirmt. Nicht einmal unsere Tochter durften wir sprechen. Gegen 11:00 Uhr ging die Fahrt mit unbekanntem Ziel los.

Wir fanden uns dann in Ebeleben wieder. Die Wohnung war eine Zumutung. Die Wasserleitung war eingefroren, Holz und Kohlen waren nicht vorhanden und der in Kisten verpackte Hausrat wurde einfach in einem Raum verstaut. Zum damaligen Zeitpunkt herrschte eine Kälteperiode (Minus 10°C bis Minus 20°C). Nach einem Monat bekamen wir eine bessere Wohnung durch das Engagement des
Bürgermeisters. Drei Monate waren wir ohne Arbeit und demzufolge ohne Einnahmen. Hoch lebe die Gewerkschaft! Wir schrieben drei Eingaben an den Staatsrat. Sie blieben jedoch ohne positiven Bescheid. Sämtliche schriftlichen Unterlagen versuchte meine in Bremen lebende Tochter Bärbel mitzunehmen. Bei der Ausreisekontrolle wurde sie in Gerstungen jedoch 24 Stunden festgehalten und der
Unterlagen verlustig. Eine 1985 stattfindende Unterredung meiner Tochter und meines Schwiegersohnes beim Rat des Kreises Eisenach beendete der damalige 1. Kreissekretär Hochbach mit dem Ausspruch:
„Die Aussiedlung war eine humane Tat!“


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#6

RE: Großburschla - ein Dorf an der innerdeutschen Grenze

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 02.01.2010 09:21
von Old Willy (gelöscht)
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Man kann es nicht glauben,aber es soll wohl wahr sein,lese gern Geschichten aus der daligen Zeit.Hier im Norden gibt es auch Bücher mit Berichten von der grenzflucht ,,Die unsichtbare Mauer;; Flucht über die Ostsee,Kenne auch Berichte von Matrosen die wahr sind,was man alles so gemacht hat an der Grenze.Habe die Grenze im April 89 auch mal von der anderen Seite gesehen,man hat versucht damit zuleben,machen konnte der Einzelne nichts dagegen oder ?


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#7

RE: Großburschla - ein Dorf an der innerdeutschen Grenze

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 02.01.2010 13:11
von Svenni1980 | 672 Beiträge

Wow! Meine Gratulation an die Schüler eine gelungene Informative Präsentation (Referat)! Hut ab!


Weil die Klugen immer nachgeben regieren die Dummen die Welt!!

Affen die hoch hinaus wollen, entblößen Ihren ..... (Hintern)!!
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#8

RE: Großburschla - ein Dorf an der innerdeutschen Grenze

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 02.01.2010 13:21
von Heldrasteiner (gelöscht)
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Ja, ich war auch schwer beeindruckt von der wirklich guten Recherche. Die Ergebnisse des Projektes wurden auch der Öffentlichkeit im Bürgersaal Großburschla vorgestellt.

Hier das Begleitschreiben:


Dateianlage:
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#9

RE: Großburschla - ein Dorf an der innerdeutschen Grenze

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 02.01.2010 14:27
von Angelo | 12.392 Beiträge

Wirklich sehr gut !


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#10

RE: Großburschla - ein Dorf an der innerdeutschen Grenze

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 02.01.2010 16:33
von Affi976 (gelöscht)
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Hab`s mit großem Interesse gelesen und bin wirklich platt.
Sehr gute Arbeit, kann man ehrlich weiterempfehlen!!!!
Auch für Leute die `ne Menge über diese Ecke wissen, war es eine wirklich tolle Abhandlung.
Was mich bei diesen Zwangsaussiedlungen immer sehr berührt sind die Schicksale. Sowohl zur Ostzeit als auch dann zur Westzeit, als das Unrecht bei einigen wieder geschieht und sie ihr Land oder Haus nicht zurückbekommen. Selbst jetzt nach der Wende kenne ich Fälle, wo sich die eigentlich rechtmäßigen Erben umgebracht haben, weil ihnen jetzt in der Freiheit wieder Unrecht mit ihrem Eigentum geschieht.
Wirklich bitter!!!!!
VG Affi


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#11

RE: Großburschla - ein Dorf an der innerdeutschen Grenze

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 02.01.2010 18:31
von LO-driver | 750 Beiträge

Eine TOPP-Schülerarbeit.
Jeder damalige Vertreter vom Rat des Kreises Eisenach müßte sich einzeln Entschuldigen für die "humanen Taten". Soetwas noch bis in die jüngste Vergangenheit (82) entschieden zu haben. Hatte wegen Wohnugssuche im Jahr 83-84 auch mit diesen Leuten in Dresden zu tun. Natürlich kein direkter vergleich
,aber die Art und Weise der Diskusion hatte man über Parteilinie sicher in alle Rathäuser gebracht. Leider sind diese Familien heute noch die Verlierer. Ich wünsche mir noch viel mehr solcher Beiträge von Schülern, damit es auch nie vergessen wird zuwas eine Diktatur im stande ist.

Gruß LO-D



Fall 80 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#12

RE: Großburschla - ein Dorf an der innerdeutschen Grenze

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 02.01.2010 18:56
von Ari@D187 | 1.989 Beiträge

Eine sehr gute Ausarbeitung, finde ich.
Auf Seite 65 wird ein Zusammenhang von den Aussiedlungen mit der Verbindungsstraße nach Schnellmannshausen gezogen, den ich nicht schaffe zuzuordnen.

Wie ist das zu verstehen?

Danke und Gruß
Stefan


Scheint es auch Wahnsinn, so hat es doch Methode...
zuletzt bearbeitet 18.06.2010 19:50 | nach oben springen

#13

RE: Großburschla - ein Dorf an der innerdeutschen Grenze

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 02.01.2010 23:05
von Affi976 (gelöscht)
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@Ari,
schau Dir mal `ne Karte an, wo die ehemal. Grenze drauf ist. Dann siehst Du, dass nur eine Verbindungsstrasse von Schnellmannshausen nach Großburschla führt, also im Osten. Hätte man die Aktion über Heldra ( Hessen = Westen )gemacht, wären wohl nicht viele Auszusiedelnde in ihrer neuen "Heimat" angekommen.
Du verstehst, man wollte sie vor`m Westen bewahren und fährt sie dann noch durch den Westen, geht nicht!
VG Affi


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#14

RE: Großburschla - ein Dorf an der innerdeutschen Grenze

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 02.01.2010 23:24
von Heldrasteiner (gelöscht)
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Ari, über diese Passage bin ich auch gestolpert.
Ich versuche jetzt mal als Ortskundiger zu erklären, was mit den beiden Sätzen gemeint gewesen sein kann.
Zunächst einmal fange ich mit einem Auszug der Geschichte Großburschlas an:

Zitat
Am 3. April 1945 zogen amerikanische Soldaten ohne Gegenwehr in Großburschla ein und verließen den Ort am 02. Juli 1945. Die Werrabrücke in Großburschla war heil geblieben. Die sowjetischen Soldaten zogen einige Tage später ein. Ab sofort musste man für alle Arbeiten im Feld einen Feldschein beantragen u. das 44 Jahre lang - bis 13. November 1989 - für alle Arbeiten in Wald und Feld, ausgenommen für Flächen in Ortsnähe. Die Genehmigung wurde nicht allen Bürgern erteilt. Da Großburschla rundum an hessisches Gebiet grenzt, musste die Versorgung mit Pferdegespannen durch Waldwege unter dem Heldrastein abgesichert werden. Aufgrund der extremen Lage waren schon 1945 Bestrebungen im Gange, Großburschla dem Kreis Eschwege anzugliedern, aber der Ort bleibt bei Thüringen. Im Sommer 1947 wurde zur Linderung der Grenzschwierigkeiten die neutrale Straße geboren. Bürger vom hessischen Weißenborn und Rambach konnten durch Großburschla zum Bahnhof kommen und Einwohner von Großburschla durch Heldra (Hessen) nach Treffurt. Über die neutrale Straße sind viele Einwohner geflüchtet, etwa 600 aus Großburschla.
Bei Razzien im Sommer 1945 durch russische Soldaten wurden alle Männer im Alter von 16 bis 50 Jahren mitgenommen und teilweise aus Dresden als Kriegsgefangene, mit Glatze geschoren, entlassen.
1952 wurde durch Straßenbau unter dem Heldrastein eine Verbindung zur DDR geschaffen; nach deren Fertigstellung wurde die neutrale Straße durch Schlagbäume und Gräben unpassierbar gemacht.

(Quelle: grenzzaunlos.de)

Großburschla selbst liegt in Thüringen, während der zum Ort zugehörige Bahnhof (seit 1961 ein eigenes Dorf) in Hessen liegt. Bis zur Errichtung des ersten Grenzzauns im Jahr 1952 führte die neutrale Straße durch Großburschla, den Häusern am Bahnhof Großburschla entlang, durch Heldra und dann nach Treffurt. Daher wäre die erste Hypothese, die Bewohner hätten sich der Aktion sehr leicht entziehen können.
Eine andere Deutung geht in die Richtung, ob die Aktion aufgrund der Existenz der "Neutralen Straße", die ja durch Großburschla führte (vielleicht eine Art Sondergebiet oder Ausnahme?) überhaupt zulässig gewesen wäre.

Soweit für den späten Abend meine Gedanken.
Ich kann mich aber gern mal erkundigen, warum die Aktion "Ungeziefer" nicht auf Großburschla angewendet wurde - nur dafür ist es heute abend schon ein wenig spät.

Anmerkung:
Die sog. Neue Straße ist die Verbindungsstraße von Großburschla nach Schnellmannshausen, die unter dem Heldrastein entlang führt und wo damals die Flucht mit dem Lkw-Ausleger erfolgte.
Diese Straße (z.Z. wg. winterlicher Straßenbedingungen - wie jeden Winter - gesperrt) war die einzige Zufahrt nach Großburschla. Der Grenzzaun verlief direkt neben der Straße. Dort befand sich auch ein B-Turm; die FüSt befand sich in Richtung Gut Marienhof auf dem Wiesenberg. Sie existiert heute noch (s. Exkursionsbericht Gut Marienhof).


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#15

RE: Großburschla - ein Dorf an der innerdeutschen Grenze

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 02.01.2010 23:26
von Heldrasteiner (gelöscht)
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Zitat
Hätte man die Aktion über Heldra ( Hessen = Westen )gemacht, wären wohl nicht viele Auszusiedelnde in ihrer neuen "Heimat" angekommen.


Ähm, Affi, ich glaube, die hätten auch nicht davor zurückgeschreckt, mit Pferdekarren über die Waldwege des Heldrasteins zu fahren...


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#16

RE: Großburschla - ein Dorf an der innerdeutschen Grenze

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 03.01.2010 11:03
von Heldrasteiner (gelöscht)
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Aufklärung zum Thema "Aktion Ungeziefer":

Ein kurzes Gespräch mit einem Zeitzeugen brachte folgendes Ergebnis:
Es wäre aufgrund der exponierten Lage Großburschlas tatsächlich nur möglich gewesen, die Umsiedlung über die "neutrale Straße" und somit westdeutsches Gebiet auszuführen - entweder über Heldra oder über Weißbenborn.
Zu welchen Problemen das geführt hätte, kann sich ja jeder denken...

Also, Affi, Du hattest Recht mit Deiner Vermutung!


zuletzt bearbeitet 03.01.2010 11:04 | nach oben springen

#17

RE: Großburschla - ein Dorf an der innerdeutschen Grenze

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 03.01.2010 11:17
von Ari@D187 | 1.989 Beiträge

Hallo Heldrasteiner,

besten Dank für diese Informationen und Deine Recherchen im Umkreis!
Das mit der neutralen Straße bis 1952 ist sehr interessant und die Schliessung mit der Einführung von 10m-Kontrollstreifen, 500m-Schutzstreifen und 5km-Sperrzone in 1952 nachvollziehbar.

Was mich dennoch wundert ist een die Zahl von "nur" 14 Familien, welche von der Um-/Aussiedlung betroffen gewesen wären. Großburschla hatte 1952 1400 Einwohner (Seite 87), d.h. 100 Personen pro Familie? Bzw. wie wären die anderen Familien ohne Bau der Strasse versorgt worden?

Gruß
Stefan


Scheint es auch Wahnsinn, so hat es doch Methode...
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#18

RE: Großburschla - ein Dorf an der innerdeutschen Grenze

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 03.01.2010 11:43
von Heldrasteiner (gelöscht)
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Nee, es sollten ja nicht alle Einwohner "evakuiert" werden bei der Aktion "Ungeziefer". Betroffen gewesen wären wahrscheinlich nur jene Familien, welche die Häuser rechts der Werra (also in Nähe zum Bahnhof und somit zur Grenze) bewohnten. Diese Häuser wurden, als die neutrale Straße fertiggestellt war, entsiedelt und abgerissen.


Die Versorgung Großburschlas erfolgte bis zur Fertigstellung der "Neuen Straße" über Feld- und Waldwege unter dem Heldrastein bzw. über die "Neutrale Straße" über Westgebiet.

Angefügte Bilder:
hausimsperrgebietbeigroburschla.jpg

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#19

RE: Großburschla - ein Dorf an der innerdeutschen Grenze

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 03.01.2010 12:15
von Zermatt | 5.293 Beiträge

Es war ja auch mal geplant,betone war, den ganzen Ort um zusiedeln.Kein Wunder bei dieser
extremen Lage zum Westen.



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#20

RE: Großburschla - ein Dorf an der innerdeutschen Grenze

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 03.01.2010 13:18
von Heldrasteiner (gelöscht)
avatar

Das ist richtig - aber es gab ja im Ort auch genügend Linientreue, die zumeist direkt in unmittelbarer Nähe der Grenzanlagen an der Werra wohnten.
Auf jeden Fall wurde ab Anfang der 70er Jahre die Grenze dort so gut gesichert, daß es so gut wie keine Grenzdurchbrüche mehr gab.

Als im Jahr 1999 eine Festveranstaltung anläßlich des 10. Jahrestages der Grenzöffnung stattfand (das war jene Veranstaltung, bei der Ex-Verkehrsminister Krause uneingeladen aufkreuzte und eine Rede halten wollte. Es gab einen kleinen Tumult, und der Vorsitzende der IG Heldrastein rief: "Schmeißt den Verbrecher raus!"), wurden auch viele Bilder ausgestellt. Einige Besucher tuschelten dann über den einen oder anderen Abgebildeten, daß der oder die auch für das MfS gearbeitet hätte.


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