#41

RE: Weiterführung Diskussion BRD - DDR

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 09.01.2009 14:10
von Wolfgang B. (gelöscht)
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Hallo @turtle,

Deinem "Aufruf" bei der Diskussion mitzumachen würde ich gerne nachkommen, allerdings ist das Thema schon so KOMPLEX und UMFANGREICH, dass MIR der "Einstiegspunkt fehlt.

Ich mein's nicht böse, aber weniger umfangreiche Beiträge, Punkt um Punkt, im Sinne eines Dialoges wären dabei sehr hilfreich!


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#42

RE: Weiterführung Diskussion BRD - DDR

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 09.01.2009 16:25
von turtle | 6.961 Beiträge

Hallo Wolfgang,
Dein Argument kann ich nachvollziehen. Wenn Du einen neuen Einstiegpunkt hast lass es uns wissen!


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#43

RE: Weiterführung Diskussion BRD - DDR

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 11.01.2009 16:41
von Rainer-Maria-Rohloff (gelöscht)
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Hallo Peter (Turtle) ich sagte mir warte noch eine Weile mit deiner Antwort denn vielleicht bringt sich jemand durch deinen Aufruf im letzten Beitrag ein, dann kam Wolfgang der vor lauter Themenvielfalt keinen Einstiegspunkt fand dabei hätte er schon einmal mein Rollenspiel in Grenzaufklärer vom 8.1.09 aufnehmen können, aber so richtig will da keiner heran dabei ist die Lösung doch ganz einfach. Und so dachte ich mir vertief dich erst einmal in die Biographie von Horst Köhler damit dir nicht der gleiche Fehler wie bei Ursula von der Leyen passiert der ich im Beitrag vom 3.1.09 den Vornahmen Erika verpasst habe.Dabei sind die Ursulas so erotisch, es gab mal in den 80er Jahren einen gleichnamigen DEFA-Film der war vielleicht freizügig, es hätte bloß noch gefehlt das die DDR einen Beate Uhse Laden eröffnen ließ. Aber ich schwiefe ab und alles der Reihe nach. Die Zeugen oder Bibelforscher, also arbeiten wollten sie auch nicht denn 1985 war doch schon lange die Lösung mit den Bausoldaten statt Wehrpflicht gefunden worden. Sehr viele Objekte wie der Fährhafen "Mukran" entstanden mit iher tatkräftigen Hilfe, da hätten die Zeugen doch mit tuen können, wenn schon nicht mit der Waffe in der Hand den Soz. verteidigen so mit den Spaten ihn aufbauen. "Aber sie dachten wohl der "Weltuntergang" von dem sie schon 100 Jahre verkünden kommt so wie so, was sollen wir da noch mit dem Soz.! Verstehe einer diese Glaubensrichtung aber wie sagen die Kommunisten: Ihr habt euren Glauben und wir haben unser Wissen. Stichwort Wissen, jetzt weis ich auch das Horst Köhler aus einer kinderreichen Familie stammt also nicht wie Ursula vom goldenen Tellerchen.... der der vor nicht all zu langer Zeit einer ostdeutschen Schulklasse die DDR erklären wollte dabei hatte er diese 1953 im Alter von 10 Jahren bereits wieder verlassen. Er hatte wohl eine schnelle Auffassungsgabe unser Horst, war mit Zehn Jahren schon so Lebenserfahren um dies heute an die Schüler weiter zugeben. Jetzt sage ich nee nee Horst lass das mal die Menschen selber machen die in Ihm gelebt haben diesen Staat der Arbeiter, Bauern und Intelligenz. Stell dir vor Peter ich Ursachse erkläre einen Jungen bayrischen Punk seine Landesgeschichte, der würde wahrscheinlich genau so blöd ausschauen wie die Schüler bei uns. In einem erdkundlichen Unterrichtsbuch der BRD 1971 steht folgendes Zitat: Die Wirtschaft der DDR leidet auserordentlich unter dem Mangel an Arbeitskräften, Frauen die in der BRD nur für ihre Familien da sind und auf bezahlte Arbeit verzichten, hat man in der DDR zwangsverpflichtet. Wenn das keine ideologische Beeinflussung der frühkindlichen Seele ist! So nach dem Motto "Habe ich es gut das die Mama zu Hause ist wenn ich aus der Schule komme denn der Papa schuftet für uns doch alle zusammen schade ich sehe ihn nur am Wochenende". Und dann als zweiter Kindergedanke"Die arme Zonenmutti anschließend muss sie noch die schweren Einkaufsbeutel schleppen, bei den Hausaufgaben helfen und Abends will der Papa noch....." natürlich Bier trinken Peter oder was hast du gedacht? Das möchte ich aber jetzt genau wissen "freiwillig" auf bezahlte Arbeit verzichten und sage so wie du in deinem letzten Beitrag bringt euch ein Leute, löchert die Frau, Tante, Oma, Schwester, Mutti was sie dazu zu sagen haben die unbezahlten Hausarbeitsmuttis. Jetzt weis ich auch warum nach 1990 in Sachsen das Frauen an den Herd Unterrichtsfach "Hauswirtschaft" wieder eingeführt wurde. Die alten Nazis hätten ihre helle Freute daran gehabt, die deutsche Mutter umkocht und umsorgt die Kleinen, der deutsche Vater erobert die Rohstoffvorräte weit in der Fremde. Da wurde wohl das magische Wort Freiheit über die Selbstbestimmung der Frau gestellt denn die Gleinberechtigung der Ostfrau kenne ich selbst, meine Frau war so emanzipiert besser ging es überhaupt nicht. Ein Kollektiv von 15 gestandenen Frauen A.Schwarzer wird jetzt lächeln aber an die Frauentagsfeieren am 8. März denke ich mit leichten Magendrücken. 24 Uhr sollte ich sie jedes mal aus einen anderen Gaststätte meiner Großstadt abholen, ich konnte von Glück sagen das ich anschließend noch die Hosen an hatte. Das war ostdeutsche Frauenpower natürlich auch an den restlichen 364 Tagen im Jahr. Denke ich an meine Tante aus dem Ruhrgebiet siehe Radü-Gästebuch 5.9.08, sage ich: "Frauenrückentwicklung, tiefstes Mittelalter" obwohl sie es nicht verdient hatte die gute Seele "aber sie war eben nur für ihre Familie da". Erst einmal Schluss für Heute Peter eines noch wo hast du Damals 1968 oder besser im welchen Abschnitt den Grenzzaun überwunden?

Gruß dein Freund

Rainer-Maria


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#44

RE: Weiterführung Diskussion BRD - DDR

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 11.01.2009 17:13
von Transitfahrer (gelöscht)
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Hallo,
da bin ich auch mal wieder. Hatte leider wenig zu Zeit schreiben, aber mitgelesen habe ich trotzdem.

Das große Problem dieser Diskussion ist, es wird immer wieder die DDR mit der heutigen BRD verglichen. So nach dem Motto "früher war alles besser". Das führt zu nichts. Um ein besseres Verständnis für beide deutsche Staaten zu erlangen sollten wir uns mit den beiden Staaten vor 1990 auseinandersetzen. Ist zwar nur meine Meinung, aber was meint ihr?

Ich habe in der vergangenen Zeit mich intensiv mit ehemaligen DDR Bürgern unterhalten. Aber zuerst komme ich zu dem Beitrag von Rainer.

Du hast ein Beispiel genannt in deinem letzen Beitrag. Bei Wetterkatastrophen würde keiner mehr den anderen helfen. Jeder denkt nur an sich in einer kapitalistischen Marktwirtschaft. So interpretiere ich dein Beispiel.
Mir fällt da spontan der Schneefall 1978/79 ein. Bei uns in der Strasse, wie auch in anderen vielen auch, haben alle angepackt die Schneemassen zu beseitigen. Für die älteren Menschen wurde eingekauft oder zumindest mit versorgt. Stromausfälle oder Heizungsausfälle in der Großstadt oder Kleinstadt gab es nicht. Auf dem Land waren viele Dörfer von der Außenwelt abgeschnitten und vielerorts fiel der Strom aus. Doch nach 4-5 Tagen war alles unter Kontrolle. So wurden Hochschwangere von der BW mit Hubschraubern ausgeflogen. Beim eintreten der Schneeschmelze hat die Feuerwehr, BW, Rote Kreuz, THW und viele andere Hilfsorginasitionen u.a. Pumpen zum beseitigen von Schmelzwasser bereitgestellt.
Hier nun ein Beispiel aus der DDR. Ein Kollege lebte mit seinen Eltern und Geschwistern auf dem Lande in MV. Keine Sau hat sich um sie gekümmert. Kein Militär hat zumindest die Zufahrtswege geräumt. Strom gab es drei Wochen lang nicht. Kohle auch nicht. Sie haben dank Lebensmittlvorräte knapp überlebt. Beim eintreten der Schmelze mußten sie mit Hilfe einer Handpumpe das Wasser eine Woche lang rund um die Uhr, im Schichtdienst sozusagen, aus dem Keller pumpen.
Dann mal zur Ausbildung und dem Märchen alles war Kostenlos.
Ein anderer Kollege hat in der DDR Elekronikfacharbeiter gelernt. Das dies nicht überall möglich war mußte er in ein Lehrlingsheim.
O.K. jetzt könnte man sagen, wenn ich auf dem Land wohne ist das nun mal so. Richtig, doch mein Kollege kam aus Rostock und mußte 200km weg um die Lehrstelle anzutreten. Von dem 130 DM Ost Lehrlingslohn mußte er staatliche Abgaben (in der damaligen BRD war ein Lohn bis so ca. 470 DM Steuer- und Sozialabgabenfrei), das Lehrlingheim und die Fahrkarten bezahlen. Da blieb man gerade 70 Ostmark über. Dies war so um 1987.

Kurz das Thema Militarismus.
Den gab es in der DDR ja angeblich nicht. Dazu erstmal soviel.
Ein anderer Kollege (West) besuchte nach langen hin und her seine Verwandschaft Ost. Über Politik wurde nicht geredet, man war froh sich nach langen Jahren mal wieder sehen zu dürfen. Die DDR hat es endlich erlaubt.
Als denn mein Kollege sich die Wohnung so anschaute, fiel ihm eine Urkunde auf, die an der Wand hing.
Mit dieser Urkunde wurde seine Cousine ausgezeichnet. Für hervorragende Leistungen im Handgranatenweitwurf. Zu diesem Zeitpunkt war sie vierzehn Jahre alt. In der alten BRD völlig undenkbar, das jugendliche an Kriegswaffen ausgebildet werden.

Gruß
Peter


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#45

RE: Weiterführung Diskussion BRD - DDR

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 12.01.2009 01:26
von turtle | 6.961 Beiträge

Natürlich hast Du Recht,die DDR gab es nach 1990 nicht mehr! Also ist es richtig auch die DDR mit der Bundesrepublik bis 1990 zu vergleichen. Die Entwicklung und Geschichte danach war ja eine Gemeinsame.


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#46

RE: Weiterführung Diskussion BRD - DDR

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 12.01.2009 02:30
von turtle | 6.961 Beiträge

Hallo Rainer-Maria,Werde mich heute kürzer fassen,aber trotzdem versuchen auf Deine Zeilen einzugehen. Ich habe keine Ahnung ob die Zeugen nach 1985 lieber Bausoldaten statt Wehrpflicht wurden.Ich wußte bisher überhaupt nichts von Bausoldaten.Klingt für mich wie Strafkompanie.Vom Fährhafen Mukran habe ich auch noch nie etwas gehört.Aber gut das es ab 1985 die Möglichkeit zum wählen gab.Verstehen kann ich die Zeugen J.auch nicht,da sie vieles ablehnen,auch Bluttransfusion.Sie legen da das alte Testament wie die Baptisten in der Blutfrage aus.Ich habe aber keine Ahnung ob Baptisten auch im Notfall Blutransfusion ablehnen. Glaube kann fanatisch machen und soll auch Berge versetzen.Sollen sie doch an ihre alleinige Rettung glauben, mir tut es nicht weh!Im Zeichen des kalten Krieges wurde manchmal auch Unsinn in Schulbüchern verbreitet.Ich denke aber die BRD wurde auch nicht immer in den DDR Schulbüchern und im Untericht positiv dargestellt! Über emanzipierte,selbsbewußte Frauen in der DDR brauchen wir auch nicht zu streiten.Durch ihren Aufgabenbereich,Arbeit,Familie,usw.standen sie dem Mann in nichts nach.Das soll aber nicht bedeuten das es erst seit Alice Schwarzer selbstbewußte Frauen in der BRD gab.Ja der Wandel hat auch einiges in den Schulen geändert von Wehrkunde,Staatsbürgerkunde,Produktionsunterricht,zur Hauswirtschaft,Religionsunterricht,oder Handarbeiten.Ich finde es nicht schlecht wenn eine Frau kochen kann!Natürlich soll die Rolle der Frau sich nicht auf das Heim und Herd beschränken.Die Grenze habe ich bei Zweedorf in Mecklenburg überwunden.Du hast da sicher 1968 nicht gestanden das war noch nicht Deine Zeit. Also bis nächtens Dein Freund Peter


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#47

RE: Weiterführung Diskussion BRD - DDR

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 12.01.2009 10:17
von Wolfgang B. (gelöscht)
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miteinander,

tatsächlich wurde in den Schulbüchern (West), oder vielmehr im Schulunterricht ein "dunkles Bild der DDR" gezeichnet.
Dabei ging es nicht einmal so sehr um die DDR, das waren ja unsere "eingesperrten" Brüder und Schwestern, sondern mehr um die Macht des Bösen hinter dem eisernen Vorhang, die UdSSR.

Die Sowjetunion war der Inbegriff des Bösen schlechthin. Die Staaten (Warschauer Pakt) unter ihrem Einfluss kamen in unserem Bewusstsein nicht über den Status "Besetzte Zone" hinaus.

Über das Leben in der DDR, also über die rein menschliche Seite erfuhr man so gut wie nichts, wenigstens nicht in der Schule. Dass man auf den "Plastebomber" zehn Jahre warten musste, dass es "keine" Bananen gab, diese "unvorstellbaren Zustände" wurden natürlich reichlich augeschlachtet.

Aber wie gesagt, die menschliche Seite konnte man sich allenfalls über die Medien reinziehen, aber auch nur dann, wenn man sein eigenes Gehirn einschaltete. Die Propagandamaschine funktionierte nämlich auch hier ziemlich perfekt.

Bis 1989 hatte ich selbst, obwohl ich das "Ganze" immer kritisch hinterfragte, in vielen Bereichen ein ziemlich "verzerrtes" Bild der DDR und deren "Bürger und Bauern"! Vielleicht sogar heute noch?


Unsere Informationen über "die Frau in der DDR" oder "die Familie in der DDR" beschränkten sich auf das "Wissen" um die höchste Scheidungsrate in Europa und auf die zwingende Berufstätigkeit der Frau, damit der (militärischen, sozialistischen) Erziehung der Kinder durch den Staat.


Sexuelle Freizügigkeit war übrigens ein Begriff mit dem man im Westen die Frauen der DDR verband.
Ich weiß um "Sextourismus" in die DDR aus dem Bekannten- und Freundeskreis. Vielleicht war das auch nur "Angabe", wenn erzählt wurde, dass man beispielsweise für eine "Levis ooder Wrangler" ...?


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#48

RE: Weiterführung Diskussion BRD - DDR

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 12.01.2009 12:03
von turtle | 6.961 Beiträge

Keine Ahnung ob man von Sextourismus sprechen kann.Aber Probleme hatte ich nie als Wessie eine Frau kennenzulernen.Ich führe das aber auch auf die Emanzipiertheit der Frauen zurück!Oder ich war so schön.Ha-Ha aber kleine Geschenke erhalten manchmal auch die Freundschaft und im Intershop gab es nicht nur Jeans.Nicht das jemand denkt ich war ein Sextourist ich hatte Verwandschaft in Leipzig.Aber so manche Gelegenheit........


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#49

RE: Weiterführung Diskussion BRD - DDR

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 12.01.2009 13:33
von turtle | 6.961 Beiträge

Hallo Rainer-Maria,habe nun einiges über die Bausoldaten gelesen.Seit 1964 gab es bereits diese Möglichkeit. Danke für die Aufklärung!Die Beweggründe warum viele Zeugen Jehovas lieber in das Gefängnis gingen kann ich nicht nachvollziehen.Mukran ist mir nun auch ein Begriff!!Dein Freund Peter


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#50

RE: Weiterführung Diskussion BRD - DDR

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 12.01.2009 13:42
von Wolfgang B. (gelöscht)
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@turtle,

nimm mal den Begriff "Sextourismus" nicht so wörtlich.
Aufgrund der "Emanzipation", ich nenn's einfach "sexuelle Freizügigkeit" sind wohl die Westbesucher die es drauf anlegten, sehr leicht zum Schuß gekommen. Tschuldigung, solche Sprüche gehören eigentlich nicht zu mir!

Dass Du lieber @turtle wegen Deiner "Schönheit" gute Karten hattest, den Beweis müsstest Du erst mal bringen!


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#51

RE: Weiterführung Diskussion BRD - DDR

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 12.01.2009 15:32
von turtle | 6.961 Beiträge

Nur Quasimodo war noch schöner


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#52

RE: Weiterführung Diskussion BRD - DDR

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 13.01.2009 08:19
von Wolfgang B. (gelöscht)
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... dann war's aus Mitleid?


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#53

RE: Weiterführung Diskussion BRD - DDR

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 13.01.2009 10:04
von Rainer-Maria-Rohloff (gelöscht)
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Hallo ihr zwei Peter, Wolfgang und dann nehmen wir noch Hans Albers und sein Lied auf der Reeperbahn Nachts um halb..... dazu. Ich sehe uns schon zusammen im Sommer 2009 im Biergarten in Boizenburg schunkeln, eine gute Pension kenne ich dort auch. Aber zum Thema, der Wintervergleich war schlecht gerade zu hundsmisserabel so kann man den Unterschied Soz. -kapit. Demokratie nicht darstellen das gebe ich ehrlich zu und dazu ist das Forum auch da mal einen Fehler einzugestehen. Zur heutigen und alten BRD, ich sehe da immer noch keine Unterschiede denn dieses Land dreht sich im Kreis, mittlerweile schreibe ich das schon gebetsmühlenartig. Deswegen unterscheide ich auch nicht zwischen Damals und Heute denn was ist Heute anders? Und ich muss mal genau so dumm wie Wolfgang fragen, was hat dieses Westdeutschland von 1950-2009 in den Griff bekommen, Drogenprobleme ungelöst, Armut-Obdachlosigkeit aktuell wie in den tiefsten 60er Jahren, Probleme mit seinen Gastarbeitern und Familien die sich nicht integrieren und mittlerweile haben wir Paralellgesellschaften in den großen Weststädten, Überproduktion siehe Rezession aller 8 Jahre neu, Neonazis aktuell wie nie zuvor siehe oben Armut, Korruption, Arbeitslosigkeit springt auf und ab wie ein Trampolin. So geht das von der Wahl bis zur nächsten Wahl, dazwischen werden aber auch alle Versprechen gebrochen. Das dumme ist der Bürger hat "Sie" gewählt und so sagen "Sie" du hast uns gewählt also halte dich bitte aus unseren fragwürdigen Entscheidungen und Beschlüssen heraus, ist das Demokratie? Da ziehe ich mir doch die soz. Demokratie mit all ihren Fehlern oder nennt sie die Diktator des Proletariates die zumindest bis ende der 70er Jahre herschte vor. Aber erst einmal hat sich die DDR ruiniert das ist Fakt aber nicht an den oben aufgezählten Problemen. Ganz klar und ohne es beschönigen zu wollen diese bleierne Zeit ab mitte der 80er Jahre lähmte diesen Staat im Osten in seiner Weiterentwicklung. Aber wir wollten die Diskussion alte BRD/DDR deswegen Transitfahrer habe ich ja das BRD-Schulbuch von 1971 zu rate gezogen denn da stehen noch ganz andere Sachen darin. Gerade weil ihr zwei Peter schon öffter die ideologische Variante ins Spiel brachtet, die Beeinflussung des kleinen zukünftigen Bürger durch Kindergarten, Schule etc. du könntest jetzt wieder sagen Kindergarten Fehlanzeige meine Mutter war zu Hause, der Papa schufftete.... . Turtle sagt vielleicht, dieses Ostkinderheim und die Kampflieder und wenn ich nicht laut genug sang gab es ein paar hinter die Löffel. Ich sage meine Mutter brauchte dazu keine Kinderheim denn alles was sie in die Hand bekam Schrubber, Rohrstock, Teppichklopfer bekam ich übergezogen und das öfters zu recht. Sollte ich der alten Dame deswegen heute böse sein, oder Turtle seiner Heimerzieherin oder du deiner Mutter weil ihr zu Hause die Decke auf den Kopf viel und sie genervt von den vielen Tupperpartys dir eine gescheuert hat! Was will ich damit sagen, und das hatten wir auch schon siehe Radü-Gästebuch 5.9.08 es gab nicht so viele menschliche/wirtschaftliche Unterschiede zwischen Westdeutschland und der DDR. Man sollte langsam weg gehen von diesen mit den Finger zeigen, die DDR erklären zu wollen, ihre Kinderheime, Jugendwerkhöfe, Umweltverschmutzung bis hin zur EK-Bewegung und so könnte man das noch endlos fortsetzen. Nein, man sollte den Finger umdrehen und auf die eigene Nase zeigen, die kat. Kinderheime, Ruhrpottumweltschäden mit ihren schwarzen Flüssen und Häuserfasaden, Zitat Schulbuch 1971: "ständig rieselt Staub nieder, die Luft ist von schlechten Abgasen erfüllt und der Lärm...., bis hin zur Rekrutenschinderei siehe mein Beitrag Elbgrenze von 1963/ 29.8.09 ." Aber ich denke an dieser ehrlichen Aufarbeitung hat keiner so richtig Interesse denn man braucht eine DDR die genau so für "den Imbegriff des Bösen" herhalten muss wie damals die alte Sowjetunion. Und Westdeutschland hat sich doch angeblich 1968 gewandelt hin zum guten, der alte Hazihauch ist verschwunden! Na wer das glaubt der glaubt wahrscheinlich auch an den Weihnachtsmann. "Handgranatenweitwurf" ich bitte dich Transitfahrer ob nun mit der Stahlkuller oder der Holzhandgranate das ist doch kein Militarismus. Ich scanne es mal später ein was die Soz. unter diesen Begriff verstanden, über die DDR-Lehrlinge habe ich auch etwas aber auch dazu später. Wieder zu Turtle du hast Recht wir Männer bringen die Frauen ins Spiel siehe Gleichberechtigung und sie werden sagen lasst uns das mal alleine machen. Zweedorf Peter, zehn ´Jahre nach deinem Grenzübertritt vier Häuser drei Spitzbuben aber ein Konsumkaufladen in dem wir auch mal Bier gekauft haben ich erinnere mich an einen Umszug, irgend einer wollte von dort nach Boizenburg in ein Neubauviertel. Ja ja ausgebildet als Möbelpacker waren die Pioniere auch, nicht nur im Speeren bauen und Minen legen es war so ein Stück schönste Landgrenze mit Laubwald und viel Gebüsch etwas weiter nördlich hat M.Gartenschläger........ aber den hatten wir ja auch schon. Es wundert mich das du so weit unbeschadet in den Grenzbereich hinein gekommen bist denn meine Frau wurde schon zehn Kilometer vorher jedes mal im Zug kontrolliert.


Gruß ihr Drei

Rainer-Maria


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#54

RE: Weiterführung Diskussion BRD - DDR

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 13.01.2009 11:52
von Wolfgang B. (gelöscht)
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Rainer-Maria,

na ich freu mich schon jetzt auf den Biergarten in Boizenburg, aber bitte ohne schunkeln!

Deinem Beitrag kann ich, zumindest was die Teile angeht von denen ich etwas "verstehe", in nahezu allen Punkten folgen.
Vereinfacht ausgedrückt, kann ich dazu nur sagen, dass der Unterschied der "sogenannten" Demokratien BRD/DDR nach meinem Empfinden gar nicht so gewaltig ist, oder war!
Denn genausowenig wie die DDR eine Demokratie war, ob jetzt Kommunistisch, Sozialistisch oder weiß der Geier wie angehaucht, ist und war es die BRD.
Vom Prinzip her ist es doch fast schon Sch...egal in welcher sogenannten Staatsform du lebst, am Ende sind es immer die "Mächtigen" die sich "einrichten" und das gemeine Volk für ihre Zwecke benutzen, mal "dezent" und "leise" wie eben in der BRDeutschland, mal weniger "getarnt" wie etwa in sogenannten totalitären Staaten, China ...


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#55

RE: Weiterführung Diskussion BRD - DDR

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 13.01.2009 12:36
von turtle | 6.961 Beiträge

Hallo Rainer-Maria,
Diesmal habe ich nichts in Deinem Beitrag gefunden was ich auszusetzen habe! Er gibt leider die Realität wieder. Du hast Dich sehr gut vorbereitet hast nachgelesen.und Fakten gesammelt.
Doch zu Deinem Link in Fragen über Fragen über zum Leben in der DDR kann ich mir doch nicht verkneifen meine Seitenhiebe loszuwerden. Die lieben Übersiedler in die DDR haben mich schon immer gereizt! Wie viel von diesen hatten keine politischen Gründe für Ihre Übersiedlung wie Schulden über Schulden, oder Flucht vor dem Gesetz. RAF Mitglieder gehörten auch dazu und wurden Neubürger. Hoffentlich waren das für Dich keine Revolutionäre nach dem Motto es lebe „Rot Front“. Hat den niemand im Aufnahmelager gesagt das es in der DDR auch Wehrpflicht gibt. Probleme hatten die jedenfalls nicht in die DDR zu kommen, aufgehalten hat sie auch niemand. Na gut einige hatte eventuell Karl-Eduard mit seinem schwarzen Kanal überzeugt. Manchmal sehe ich Dich jetzt in seiner Rolle .Das ist nicht bös gemeint Du letzter Verteidiger der DDR. Da habe ich unter http://www.nrw.vvn-bda.de/texte/0479_kommunistenhatz.htmt was gefunden was Dir gefallen dürfte. Der Biergarten in Boizenburg ist gut ,ich würde kommen. Boizenburg lag damals auf meinen Weg in meine Freiheit! Natürlich wusste ich von Kontrollen. Mit dem Zug bis Hagenow, danach mit dem Fahrrad etwa 60 Km bis Boizenburg.Der Rest war Fußmarsch immer schön im Dunkeln und und bei jedem Laut oder Scheinwerfer auf Tauchstation .Sieh mal an Du kennst diesen Abschnitt . Damals standen in Zweedorf aber mehr Häuser, eingekehrt bin ich in keins beobachtet und darum geschlichen schon. Tschüß bis bald Dein Freund


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#56

RE: Weiterführung Diskussion BRD - DDR

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 13.01.2009 14:53
von turtle | 6.961 Beiträge

Hallo Wolfgang, Auf nach Boizenburg den Biergarten erklären wir zum exterritorialen
Gebiet und für einige Stunden zum Traumland.


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#57

RE: Weiterführung Diskussion BRD - DDR

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 13.01.2009 15:20
von Transitfahrer (gelöscht)
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Hallo Rainer und alle anderen,

also einige Beispiele von Dir verstehe ich wiederum nicht. Und komm doch mal runter von wegen "böse DDR". Ich hab das jedenfalls nicht behauptet. Nur so toll und menschenfreundlich war sie halt nicht immer, die DDR. Ich behaupte auch nicht, das die BRD das bessere Deutschland ist. Aber wieso kennst Du dich eigentlich so gut in der alten BRD aus, daß Du keine Veränderungen und Unterschiede von 1949 - 1989 und ab 1990 erkennen kannst? Viele angebliche Vorzüge der DDR gab es auch im Westen. Die wurden nur nach 1990 abgebaut. Übrigens sind meine beiden jüngeren Geschwister in den Kindergarten gegangen und meine Mutter ist nicht arbeiten gewesen. Es gab auch in beiden deutschen Staaten "Härtefälle". Edu v. Schnitz.. hat es meisterhaft verstanden, filmbeiträge aus dem Westen so zurechtzuschneiden, daß es in der BRD wie im finstersten Mittelalter aussah.

Nur Du mußt zugeben, daß die meisten Menschen die Gesellschaftsformen in den WP-Staaten nicht mehr wollten. Und genau aus diesem Grunde ist der Ostblock zusammengebrochen. Die Völker wollten anders Leben. Aber im Kapitalismus muß man halt ein wenig mehr leisten als auf dem Staat zu hoffen.

Über Boizenburg bin ich mehrere Male nach WB gefahren. Und in Geesthacht bis zur Einschulung groß geworden. Einige Male stand ich auch auf dem Elbdeich direkt an der Grenze. Wir können uns gerne mal in Boizenburg treffen.

Übrigens: Ich glaube es gibt genauso viel Märchen über die DDR, wie auch über die BRD.

Sextourismus gab es in meinem Bekanntenkreis allerdings nur nach Polen. Da war es leichter einzureisen und für 10DM hatte man ein "schönes Wochenende".
Die Ehefrauen dachten, sie machen einen Segeltörn.

Gruß
Peter

zuletzt bearbeitet 13.01.2009 15:40 | nach oben springen

#58

RE: Weiterführung Diskussion BRD - DDR

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 14.01.2009 09:15
von Wolfgang B. (gelöscht)
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@turtle,

... auf geht's!

Ernsthaft: Wäre es so abwegig ein "Forumstreffen" zu organisieren? Müsste ja nicht unbedingt noch "heute" sein!


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#59

RE: Weiterführung Diskussion BRD - DDR

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 14.01.2009 09:36
von Wolfgang B. (gelöscht)
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Peter @Transitfahrer,

Zitat von Transitfahrer

Nur Du mußt zugeben, daß die meisten Menschen die Gesellschaftsformen in den WP-Staaten nicht mehr wollten. Und genau aus diesem Grunde ist der Ostblock zusammengebrochen. Die Völker wollten anders Leben. Aber im Kapitalismus muß man halt ein wenig mehr leisten als auf dem Staat zu hoffen.


Was meinst Du mit "Gesellschaftsformen in den WP-Staaten"?
Ich glaube nicht, dass die Menschen die Gesellschafts- oder Staatsformen nicht mehr wollten. Ich glaube eher, dass die Menschen die "Personen" satt hatten, welche die "Zustände" herbeiführten, indem sie wie überall auf der Welt ihre "Macht" zu ihrem "persönlichen Vorteil" ausnutzen.


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#60

RE: Weiterführung Diskussion BRD - DDR

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 14.01.2009 10:33
von Rainer-Maria-Rohloff (gelöscht)
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Hallo ihr Drei, Boizenburg im Sommer also die Idee ist wirklich umsetzungswürdig. Zum Handwerker zu erst weil ich bei Ihm hinterher hänge es ehrt mich Peter das du meine Meinung zum LINK vom 11.1.09 nach fragst aber ich bin kein Ökonom tut mir leid eher ein sehr geschichtsinteressierter Zeitgenosse. 11 Seiten Wirtschaft, diese noch 5 Minuten vor der Angst verfasst, ja hätten Egon Krenz u. CO mal ihre Hausaufgaben eher gemacht wäre vielleicht die alte BRD untergegangen und die DDR aufgeblüht. Und ich bin doch unten Peter, die "böse DDR" war doch bloß der bildhafte Vergleich zum "Reich des Bösen" siehe Wolfgang sein Beitrag über die alte Sowj. in euren Schulen obwohl ich ihre Menschen in den Kasernen ganz anders kennen gelernt habe. Das mit dem auskennen in der alten BRD, ich habe jede Menge Jahrbuchliteratur der 60er Jahre die DDR war da sehr akribisch. Jeder kleine Westvorstadtpolitiker mit Namen und das was er gerade verzappft hatte ist da aufgeführt und habe ich einmal Muse vertiefe ich mich darin. Nehme ich dann die aktuelle deutsche Politik und vergleiche ist es dieser Kreis der sich schliest. Der selbe Bockmist, die selben Intrigen und Spielchen der "Möchtegernmächtigen" die sich einrichten wie Wolfgang schreibt. Nun ist das alles über 40 Jahre her aber lässt sich sehr gut auf die Gegenwart übertragen. Da ist auch die Westberlinfrage vor der Mauerschliesung aufgeführt das hin und her der Blöcke das liest sich fasst wie ein Krimi. Wieder ein Thema für später aber ich hänge schon mit R.Wagner hinterher obwohl ich einen Teil des Textes schon eingetippt habe. Ja es stimmt, der Mensch im Ostblock hatte mit den Füßen und Herzen entschieden, ein Zusatz muss aber erlaubt sein denn anschließend wurde er meiner Ansicht nach von den Ereignissen überrollt. Es gibt ein Bild von einen Trabant darauf steht: "Wir waren das Volk". Über Geesthacht hattest du schon einmal geschrieben eine schöne Stadt ich war vor zwei Jahren im Sommer mit Familie mal dort als mich das Grenzerheimweh packte. Hin zu Wolfgang und was die "Demokratie" betrifft deswegen hatte ich ja mal Manudave geschrieben ist mir die Monarchie momentan lieber, die stell ich mir irgendwie fairer vor der König lässt uns in Ruhe und wir ihn, übrigens schön das du dich in die D. mit eingeklinkt hast. So nun zu dir mein Freund also Karl-Eduard nein Peter die Jacke zieh ich mir nicht an, ich bin "Lee Marvin" in (1956) von Elliot Silverstein. Als ich jung war lag ich mal genau so besoffen im Hausflur wie er aus der Kutsche fiel. Jetzt bin sein Abbild als er sich am Ende des Films sichtlich gereift für das Duell anzieht, wenn du den Film gesehen hast wirst du wissen wie ich das meine. Wie schon geschrieben, die Western hatten es mir als Jungen angetan nach der Wende war ich dann Sylvester Enzio Stallone in Rambo I , ich liebe diese Rolle des Einzelkämpfers und wie sie am Ende überleben. Bloß ich kam nicht aus Vietnam sondern von der innerdeutschen Grenze, uns wollte dann auch keiner mehr haben. Jetzt muss ich schon selber lachen Peter aber was wären wir ohne unseren Humor. Diese Beiträge in Fragen über Fragen..... sie sollten ja eigendlich für sich selber sprechen aber du hast nicht Unrecht wir wollen sie auch kommentieren. Wolfgang hatte ja schon begonnen später dann auch mein K. und vielleicht bringen sich noch mehr ein. Das Thema RAF hatte ich schon mal mit Transitfahrer Elbgrenze 15.10/16.10.08, ooh war er böse das ich das so einfach sehe, auch die Sache mit dem Gesetz, der Polizei und den Leibwächtern. Aber es ist zu Sensible und wir lassen es lieber unkommentiert sonst stürmt noch die GSG9 den Biergarten in Boitzenburg ehe wir so richtig prost sagen können. Zweedorf Peter, wir waren in Nostorf stationiert siehe Elbgrenze 1.9.08 und hieß es Frühsport wären wir fasst auf den 2,5 Killometer langen alten Feldweg der heute asphalttiert ist dort heraus gekommen. Ich erinnere mich an eine Gasse (Zweiflügl. Tor im Zaun I zwischen zwei großen Bauernhöfen, die 501 Anlage(Splitterminen) war 1968 noch nicht am Zaun und ich glaube zur meiner Zeit in diesem Abschnitt auch nicht. Denn sonst würde dein Name heute auf einem Grabstein stehen, aber du lebst mein Freund und hattest wahrscheinlich manchmal das gleiche gute Bauchgefühl wie ich wenn es brenzlig wurde.

Gruß Ihr Drei

Rainer-Maria


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