#21

RE: Jäger in der DDR

in Leben in der DDR 26.12.2009 16:14
von Heldrasteiner (gelöscht)
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Zermatt, sprichst Du da etwa aus eigener Erfahrung?


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#22

RE: Jäger in der DDR

in Leben in der DDR 26.12.2009 16:21
von Zermatt | 5.293 Beiträge

Heldrasteiner,eine klare Antwort: Ja



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#23

RE: Jäger in der DDR

in Leben in der DDR 26.12.2009 17:10
von Berliner (gelöscht)
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Zitat von Zermatt
Ist keine Schande,nicht jeder hat das Talent..


Zitat von Heldrasteiner
Zermatt, sprichst Du da etwa aus eigener Erfahrung?


Zitat von Zermatt
Heldrasteiner,eine klare Antwort: Ja


na, das freut mich. Sonst haette der Satz so weitergehen koennen: "nein Heldrasteiner, ich spiele mindestens 3 Instrumente und singe dazu auch..."

Berliner


zuletzt bearbeitet 26.12.2009 17:12 | nach oben springen

#24

RE: Jäger in der DDR

in Leben in der DDR 26.12.2009 17:14
von Heldrasteiner (gelöscht)
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Außer zur Blockflöte hat es bei mir leider nie gereicht - aber in Musiktheorie war ich immer gut.


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#25

RE: Jäger in der DDR

in Leben in der DDR 26.12.2009 17:23
von Berliner (gelöscht)
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Zitat von Heldrasteiner
Außer zur Blockflöte hat es bei mir leider nie gereicht - aber in Musiktheorie war ich immer gut.




Berliner


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#26

RE: Jäger in der DDR

in Leben in der DDR 26.12.2009 17:32
von Zermatt | 5.293 Beiträge

Zitat von Berliner

Zitat von Zermatt
Ist keine Schande,nicht jeder hat das Talent..


Zitat von Heldrasteiner
Zermatt, sprichst Du da etwa aus eigener Erfahrung?


Zitat von Zermatt
Heldrasteiner,eine klare Antwort: Ja


na, das freut mich. Sonst haette der Satz so weitergehen koennen: "nein Heldrasteiner, ich spiele mindestens 3 Instrumente und singe dazu auch..."

Berliner



Siehste Duan,jetzt haste mich falsch verstanden,ich war mal Profi...



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#27

RE: Jäger in der DDR

in Leben in der DDR 26.12.2009 17:47
von Berliner (gelöscht)
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Zitat von Zermatt
Siehste Duan,jetzt haste mich falsch verstanden,ich war mal Profi...


Hallo Reinhard,

Dein Geheimnis ist bei mir sicher.

Duane

PS ich hab's gewusst Du alter Heuchler...


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#28

RE: Jäger in der DDR

in Leben in der DDR 26.12.2009 18:06
von Heldrasteiner (gelöscht)
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Zermatt, worin warst Du Profi?
Im Radio spielen?


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#29

RE: Jäger in der DDR

in Leben in der DDR 26.12.2009 20:31
von S51 | 3.733 Beiträge

Ich habe 1985 meine Jagderlaubnis (so nannte sich in der DDR der Jagdschein) gemacht. Damals war ich noch bei GT. Zur Jagd bin ich mit knapp 14 Jahren gekommen. Seinerzeit habe ich mit Fotoapparat gerne Wild aller Art im Wald fotografiert und kam mit den Jägern in´s Gehege. Irgendwann hat mich der dortige Jagdleiter abgepasst und eingeladen. Er hat salopp gesagt, ich könne es mir aussuchen. Entweder ich mache mit oder irgend ein saurer Weidgenosse würde bestimmt irgend wann mal eine Schrotpatrone "losmachen".
Danach bin ich einige Jahre als Jagdhelfer mitgegangen. Das bedeutete, beim Bau jagdlicher Einrichtungen, beim Pflanzen von Bäumen, bei der Wildfütterung in Notzeiten und als Treiber bei Jagden mitzumachen. Geld gab es dafür nicht aber man hat viel gelernt.
1984 hat mich die Versammlung der Jagdgesellschaft zur Jägerprüfung vorgeschlagen. Das hieß dann ein Jahr mit Jägern zu Jagd zu gehen. Zuzuschauen, wie es geht aber selbst nicht zu jagen. Dann kam etwa ein halbes Jahr Schule. Jeden Monat ein kompletter Tag Ausbildung sowohl Theorie wie auch Praxis. Zum Glück hat die Grenztruppe mitgespielt und zugelassen, dass ich meinen VKU dafür einplanen konnte. Am Abschluss waren drei Tage Prüfung. Erst schriftlich Theorie, dann praktisch Schießen und schließlich die mündliche Prüfung von etwa zwei Stunden. Bei jeder Teilprüfung wurde ausgesiebt. Nur, wer bestanden hatte, konnte die jeweils Nächste absolvieren. Am Abschluss des dritten Tages haben die glücklichen Prüflinge gefeiert. Das war knapp etwas mehr als die Hälfte der Teilnehmer.
Nach erfolgreicher Prüfung habe ich im Revier der Jagdgesellschaft einen Pirschbezirk zugewiesen bekommen. Dort war ich für alles (Einrichtungen, Fütterung, Wildschadenverhinderung) verantwortlich, konnte zur Jagd aber auch in den anderen Pirschbezirken eingewiesen werden.
Die Jagdgesellschaft war eine Einrichtung von etwa 45 Jägern. Alles war da dabei. Vom Genossenschaftsbauern (ein knappes Drittel), Arbeitern in den verschiedensten Werken (über die Hälfte), Lehrern, einem Mitarbeiter der MfS-Kreisdienststelle, Polizisten und dem ersten Sekretär der SED-Kreisleitung. Jeder Jäger zahlte einen einkommensabhängigen Jahresbeitrag von bei mir etwa 80 Mark und genauso viel Versicherung. Wir waren für etwa 2000 Hektar Wald und Feld zuständig, die in einzelne Gruppen eingeteilt waren. Jede Gruppe (immer 4 bis 10 Jäger) hatte einen Jagdleiter (meiner hieß Paul Kochinke, der bis zu einem Alter von über 80 Jahren zur Jagd ging, nun schon lange nicht mehr unter uns weilt und vor dem ich nach wie vor größte Hochachtung habe), der in seinem Bezirk für Ordnung und Sicherheit zuständig war, als Einziger das Recht hatte, die Jäger zur Jagd einzuweisen, die gemeinschaftlichen Waffen verwaltete und sie sowie die Munition für je drei Tage an die Jäger ausgab (gegen Ende der DDR konnten wir Waffen und Munition auch bis zu einer Woche behalten). Der Jagdleiter hatte im Rahmen des Jagdgesetzes auch zuzuweisen, wer was schießen durfte. Er konnte auch Jagdverbote für bis zu einem Monat aussprechen.
Jeder Jäger musste sich zur Jagd bei seinem Jagdleiter anmelden. Das galt auch für Jäger mit eigener Waffe. So wurde sichergestellt, dass keiner irgendwo war, wo keiner davon wusste. Ohne Handy oder Telefon konnte so bei Unfällen jeder gefunden werden. Alles geschossene Wild musste beim Jagdleiter vorgewiesen werden, er teilte die Wildursprungsscheine aus, die Voraussetzung für die Abrechnung waren und ohne die der Forst uns das Wild auch nicht abnahm.
Die meisten Jäger hatten keine eigene Waffe. Auf etwa drei Jäger kam ein Gewehr. Meist eine Flinte mit glatten Läufen aber auch immer eine Kugelwaffe pro Gruppe. Wir hatten nur Kipplaufwaffen, keine Repetierer und keine Fausfeuerwaffen. Zur Jagd gab es bei uns meist vier Schrotpatronen, vier Flintenlaufpatronen und drei Kugelpatronen. Aber das handhabte jeder Jagdleiter nach eigenem Gusto.
Der Jagdleiter bewahrte "seine" Waffen in einem großen Panzerschrank auf. Zusätzlich musste jeder Jäger einen eigenen Stahlblechschrank mit zwei unabhängigen Schlössern und extra Munitionsfach besitzen und vom ABV abnehmen lassen. Sonst gab es kein Gewehr.
Private Waffen musste man beantragen. Bei uns gab es zwei. Eine hatte ein Polizist (nicht ich), der schon über 20 Jahre sehr erfolgreich jagte und die Zweite der Weidgenosse vom MfS. Der SED-Kreissekretär hatte keine eigene Waffe.
Das Wild wurde beim Forst abgegeben. Wie in der DDR (und heute auch) gab es einen Wildabschussplan. Für jedes geschossene Stück gab es eine Prämiengutschrift. Für Trophäenträger sehr wenig, für weibliches Wild mehr und für Jungtiere am meisten. Für Raubwild sehr viel (bis zu 200 Mark pro Fuchs). Trophäenträger durfte nur schießen, wer von der Jagdgesellschaft in offener Abtimmung dafür freigegeben war. In der Regel pro Jahr ein Rehbock und alle drei Jahre ein Hirsch. Bei Schwarzwild (Wildschweinen) gab es dagegen keine Einschränkung, weil sie viel Schaden anrichten konnten. Gute Jäger konnten sich am Ende des Jagdjahres (1. April bis 31. März des nächsten Jahres) eine gute Prämie von mehr als drei Monatsgehältern sichern. Ich kam immer so auf etwa 700 Mark. Die wurde während einer Jägerfeier vom Forst ausgezahlt.
Das Wild wurde beim Forstamt abgeliefert. Der Ertrag gehörte dem Staat. Die Trophäe (falls es eine gab) gehörte dem Erleger und auch das sogenannte Jägerrecht (innere Organe). Die Trophäe verlor man wieder, wenn in der jährlichen Trophäenschau ein Fehlabschuss (falsches Alter, nicht freigegebener Bock oder Hirsch) festgestellt wurde. Dann gab es immer auch ein zeitlich begrenztes Jagdverbot (ein Jahr kein Reh- oder Rotwild, je nach Art des Fehlabschusses). Die Entscheidung traf dann immer die Jagdgesellschaft in offener Abstimmung. Und da ging es hoch her! Ausnahmen gab es für keinen, jedenfalls nicht bei uns (mich hat es auch mal für ein halbes Jahr erwischt, weil ich mir bei der Entenjagd unerlaubterweise ein Boot genommen hatte).
Jagdgäste kamen meist nur von Jagdgesellschaften der Nachbarschaft. Zum Beispiel bei großen Drückjagden im Winter. Einmal jedoch ging auch der damalige Landwirtschaftsminister der BRD bei uns zur Jagd. Der Jäger, der ihn begleitet hat, ist heute Begehungsscheininhaber in meinem Revier und hat morgen Geburtstag. Weidmannsheil, Weidgenosse S. aus Torgau. in Sachsen!


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


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#30

RE: Jäger in der DDR

in Leben in der DDR 26.12.2009 20:52
von Pitti53 | 8.789 Beiträge

S51 das waren mal sehr gute infos für heldrasteiner


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#31

RE: Jäger in der DDR

in Leben in der DDR 26.12.2009 20:53
von Heldrasteiner (gelöscht)
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Danke S51, das ist ja ein wirklich sehr umfassender, informativer Beitrag zu meinen Fragen!
Ich glaub, damit sind meine Fragen alle beantwortet, weil Du aus Deinem eigenen Erleben die Zusammenhänge sehr schön erläutert hast.


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#32

RE: Jäger in der DDR

in Leben in der DDR 26.12.2009 21:55
von Skydiver (gelöscht)
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Zitat von S51
Ich habe 1985 meine Jagderlaubnis (so nannte sich in der DDR der Jagdschein) gemacht. [...] Weidmannsheil, Weidgenosse S. aus Torgau in Sachsen!



Vielen dank für den interessanten bericht S51.

Im wesentlichen halte ich die ausbildung der jäger und die regeln für die jagd in der DDR für beispielhaft, denn jagdunfälle konnten offenbar weitgehend ausgeschlossen werden. Ob da mal jemand das falsche stück wild geschossen hat ist nicht besonders relevant.

Das fleisch wurde sicherlich zu 90% in den westen exportiert, aber dafür konnten die jagdgesellschaften ja nix.

Unser regimentskommandeur besass ein eigenes jagdrevier nähe MSR-1 nebst persönlichen büchsen und flinten, und wenn ein waidwundes reh oder wildschwein in richtung schiessplatz flüchtete, dann wurde auch schonmal unsere schiessausbildung abgebrochen, damit niemand zu schaden kam.

Hier im waffenmuseum kann man zahlreiche hochwertige jagdwaffen bewundern, die von der Suhler jagdwaffenproduktion gelegentlich zahlreicher jubiläen und festtage an hohe DDR-bonzen verschenkt wurden. Der steuerzahler musste blechen.

Grüsse aus Suhl

Sky


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#33

RE: Jäger in der DDR

in Leben in der DDR 26.12.2009 22:38
von Berliner (gelöscht)
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Zitat von Skydiver
Hier im waffenmuseum kann man zahlreiche hochwertige jagdwaffen bewundern, die von der Suhler jagdwaffenproduktion gelegentlich zahlreicher jubiläen und festtage an hohe DDR-bonzen verschenkt wurden. Der steuerzahler musste blechen.


koennte vielleicht in einen anderen Thread passen, hier scheint der Clip auch gut aufgehoben zu sein. Bernd Brueckner erzaehlt ueber Honeckers Jagdkarabiner.
Anscheinend hatte er persoenlich viele Jagdwaffen aber diese eher als Geschenke bekommen.

Berliner




Quelle: Die Honeckers


zuletzt bearbeitet 26.12.2009 22:40 | nach oben springen

#34

RE: Jäger in der DDR

in Leben in der DDR 26.12.2009 22:49
von S51 | 3.733 Beiträge

Die auf dem Bild zu sehende Waffe vom Erich scheint jedoch nicht der Karabiner sondern ein Bockflinte (zwei übereinander liegende Schrotläufe, Kipplaufflinte) zu sein oder eine Doppelflinte (zwei nebeneinander liegenden Schrotläufe) die er dann zur Seite neigt, nachdem er die abgeschossenen Hülsen ausgeworfen und die Flinte wieder geschlossen hat.
Bei dem benannten Karabiner dürfte es sich dann um einen ZKB handeln, eine einfache Waffe, die zur gleichen Zeit in der BRD um die 900 DM gekostet hat.


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


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#35

RE: Jäger in der DDR

in Leben in der DDR 26.12.2009 22:56
von Heldrasteiner (gelöscht)
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Suhler Jagdwaffen...?
Ja, die haben tolle Waffen hergestellt.
Eine Schande, wie die (Verun)Treuhand dieses Juwel verscherbelt und somit zugrunde gerichtet hat.
Was ist von der Fabrik denn übrig geblieben? Skydiver, weißt Du da was?

Und dann fällt mir noch das Waffenmuseum in Suhl ein, das ich auch immer mal besuchen wollte. Na ja, vielleicht verschlägt es mich ja irgendwann mal wieder in die Gegend...


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#36

RE: Jäger in der DDR

in Leben in der DDR 26.12.2009 23:06
von Affi976 (gelöscht)
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nicht nur für Heldrasteiner, auch für uns, also mich!!!!
Also S51, ich hatte bis dato KEINE Ahnung, von Vorschriften oder Gegebenheiten oder was auch immer. Für mich sehr interessant.
Ich hatte mal eine Mugge. In Thüringen sollte eine Staatsjagd stattfinden.
Kurt Hager hatte den Doyen der diplomatischen Vertretungen eingeladen.
Naja, da wurden die Hasen vom W 50 geworfen, wird erzählt, ich hab`s nicht gesehen und glaube es auch nicht wirklich. Jedenfalls haben wir auf der Wasserburg in Kapellendorf/Weimar gespielt und die Jungs haben es sich gut gehen lassen.
Für uns viel ein auserwähltes Wildessen und gutes Geld ab.
VG Affi


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#37

RE: Jäger in der DDR

in Leben in der DDR 26.12.2009 23:10
von S51 | 3.733 Beiträge

Aus den ehemaligen Suhler Jagdwaffen sind auch einige kleinere Betriebe entstanden, die nach wie vor sehr hochwertige Waffen herstellen und, was ich persönlich besonders schön finde, noch in der Lage sind, die "alten Eisen" von damals zu warten, notfalls zu reparieren und sogar noch Wechselläufe dafür herzustellen. So hat die Firma Adam... mir einen Wechsellauf für meine alte Doppelflinte (nach Prüfung der Waffe) gebaut, mit dem ich sehr zufrieden bin (auch vom Preis her). So etwas hält ja normalerweise nicht nur ein Jägerleben und wenn es dann noch jemanden gibt, der diese Geräte nicht nur einfach als "alt" in die Liga der Unbenutzbaren stellt, will das etwas heißen.


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


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#38

RE: Jäger in der DDR

in Leben in der DDR 26.12.2009 23:25
von S51 | 3.733 Beiträge

Zitat von Affi976

Naja, da wurden die Hasen vom W 50 geworfen, wird erzählt, ich hab`s nicht gesehen und glaube es auch nicht wirklich.
VG Affi



Bei uns in der Dahlener Heide gab und gibt es nicht so viele Hasen. Wir hatten daher immer nur kleine Jagden und diese auch nur einmal alle zwei Jahre. Da war ich einmal mit fünf Hasen (von denen mir einen der Hund vom Nachbarn gemaust hat) sogar schon Schützenkönig. Und wenn wir da mal 60 Jäger und 100 Treiber waren, war das viel. Die meisten kamen gar nicht zum Schuß.
Das Wichtigste war danach das Jägertreffen in der Gastwirtschaft. Die Treiber hatten alles frei und solche (Un-)Glücksraben wie ich durften ....
Aber aus dem Delitzscher Bereich oder zwischen Halle und Aschersleben, da hat man von Jagden mit über 200 geschossenen Hasen gehört. Ich war ja als Lehrling rings um Magdeburg in den Wasseranlagen unterwegs und glaube das auch. Anders, als es heute an vielen Stellen geschrieben wird, hat man damals auf den riesigen LPG-Feldern viele, viele Hasen gesehen.


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


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#39

RE: Jäger in der DDR

in Leben in der DDR 26.12.2009 23:30
von Skydiver (gelöscht)
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Zitat von Heldrasteiner

Was ist von der Fabrik denn übrig geblieben? Skydiver, weißt Du da was?



Hauptsächlich die firma Merkel und einige kleinere manufakturen. Sie alle bedienen nischenmärkte und haben ihr auskommen.


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#40

RE: Jäger in der DDR

in Leben in der DDR 27.12.2009 00:01
von CaptnDelta (gelöscht)
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Zitat von Heldrasteiner
Suhler Jagdwaffen...?
Ja, die haben tolle Waffen hergestellt.
Eine Schande, wie die (Verun)Treuhand dieses Juwel verscherbelt und somit zugrunde gerichtet hat. Was ist von der Fabrik denn übrig geblieben? Skydiver, weißt Du da was?

Wie Skydiver schon sagte, Merkel und etliche kleinere Unternehmen. Hab gerade diesen Artikel dazu gefunden. Die Waffen sind anscheinend die 'Bentley's' der Jadgwaffen (wie mir ein jagender Freund hier vor ein paar Jahren versicherte, als er mir stolz seine Merkel-Buechse aus Suhl zeigte).
Das Kriegsende war fuer Suhl verheerend, nachdem Firmen wie Sauer, Walther und Anschuetz inclusive Belegschaft in den Westen abwanderten, und die Anlagen als Reparationen abmontiert wurden.
-Th


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