#21

RE: Die Bierbraukunst in der DDR

in Leben in der DDR 11.12.2009 17:59
von Jameson | 759 Beiträge

Zitat von Nordlicht

Zitat von GilbertWolzow
...wieder was dazu gelernt... ich wusste z.b. nur, dass man für die lakritzstangen pferdeblut verwendete


....und Rinderblut in der Schokolade.....wurde mir jedenfalls in den achzigern bei Besuchen erzählt.
Hat es dafür irgendwelche Beweise gegeben?Mich würde, rein lebensmitteltechnisch gesehen, interessieren, wie das gemacht wurde.
Ich habe allerdings den Eindruck, dass so einiges in die Rubrik "niemals endende Gerüchte und Legenden" gehört.



___________________________________________________

Tschuldigung, daß ich so dazwischenfrage. Hast Du beruflich "lebensmitteltechnisch" zu tun?

Ahoi Jameson



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#22

RE: Die Bierbraukunst in der DDR

in Leben in der DDR 11.12.2009 18:20
von Ludwig | 252 Beiträge

Auch wenn das Thema wenig mit "Grenze" zu tun hat, ich finde es hochinteressant, da da Bierbrauen
mein eigentlich erlernter Beruf ist. Nach dem Lesen der einzelnen Beiträge kurz 2 Bemerkungen.
1. Rotkäppchen gehört nicht zu Eckes sondern hat seinerseits Westmarken (Mumm z.B. ) gekauft.
2. Die Rindergalle im Bier ist Quatsch. Freilich wurde experimentiert, um Hopfen, der sehr knapp
war einzusparen (mußte ich für die Dipl.-Arbeit selbst machen), aber diese Dinge sind nie
zu einem Praxiseinsatz gekommen, und von "Galle" im Experiment habe ich nie selbst etwas gehört.
Die fehlende Haltbarkeit (Biertrübung) hatte ihre Ursache nicht in der Unfähigkeit der Brauer,
wie es oft im Westen gern hingestellt wurde, sondern in der Qualität der Rohstoffe, der Filtrations-
mittel und der Brennstoffe. So wurde aufgrund des fehlenden Malzes Rohgerste verwendet, was dazu
zwang, chemisch hergestellte Enzyme zuzusetzen. Die wenigsten (außer den angesprochenen Großen)
Brauereien hatten briketts oder gar Steinkohle. Wir z.B. mußten eine Art Blumenerde verheizen,
das Erreichen von Kochtemperaturen war damit fast unmöglich !!



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#23

RE: Die Bierbraukunst in der DDR

in Leben in der DDR 11.12.2009 18:24
von Rainman2 | 5.762 Beiträge

Hallo zusammen,

die Sache mit der Rindergalle ist mir auch erst nach der Wende zu Ohren gekommen. Denkbar war es. Einige Biere waren zu DDR-Zeiten die reinen Schädelsprenger. Stern-Spezial in Plauen war eine ganze Zeit (während meines kurzen Aufenthalts an der Offiziershochschule 79-82) ein solches Gesöff. Manchmal lief es ganz gut, aber zu einigen Zeiten war es egal, ob man 3 oder 15 halbe Liter getunken hatte - der Kopf wollte einfach keinen Stahlhelm am nächsten Tag akzeptieren.

Die Spitzenbiere für mich waren zum einen aus der Krostitzer Brauerei das Schwedenquell und aus der Kaltennordheimer Brauerei das Festtagsbier. Das Ur-Krostitzer selbst war zu DDR-Zeiten, soweit ich mich erinnere sehr sauber. Wenn man danach Kopfschmerzen hatte, war es einfach nur ein Kater.

Die Sache mit dem Blut, das in der Schokolade verarbeitet wird, habe ich mal nach der Wende in einem Beitrag über Lebensmittelchemie und Betrügereien auf diesem Gebiet gesehen, in dem es aber nicht um die DDR ging. Da zauberte auch jemand aus den merkwürdigsten Sachen eine Schokocreme. Einer der Bestandteile war, soweit ich mich erinnern kann, ganz normales Rinderblut. Aber wie das genau ging hat mein Gedächtnis unter der Rubrik "Was ich niemals erfahren wollte" abgeheftet. Das ist so gut wie wegschmeißen ...

ciao Rainman


PS: Erst nach dem Speichern hab ich den Beitrag von Ludwig entdeckt. Danke für die Klarstellung mit der Galle!


"Ein gutes Volk, mein Volk. Nur die Leute sind schlecht bis ins Mark."
(aus: "Wer reißt denn gleich vor'm Teufel aus", DEFA 1977)


zuletzt bearbeitet 11.12.2009 18:27 | nach oben springen

#24

RE: Die Bierbraukunst in der DDR

in Leben in der DDR 11.12.2009 18:38
von Mike59 | 7.969 Beiträge

Eigentlich egal, aber schon interessant

http://de.wikipedia.org/wiki/Eckes_AG

Mike59


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#25

RE: Die Bierbraukunst in der DDR

in Leben in der DDR 11.12.2009 18:38
von TOMMI | 1.987 Beiträge

Also die besten Biere damals waren Wernesgründer und Radeberger. Leider allzu oft Bückware oder
nur im Fress-Ex oder im Intershop gegen Westgeld zu haben.


EK 88/I
GR4 / 5.GK (Teistungen)


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#26

RE: Die Bierbraukunst in der DDR

in Leben in der DDR 11.12.2009 18:45
von Zermatt | 5.293 Beiträge

Wie war das Bier eigentlich abgefüllt-im Kasten 20 Flaschen a 0,5 oder als Einwegflasche,gab
es Büchsenbier,wie war es mit dem Pfand,waren genug Getränkeläden da ?



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#27

RE: Die Bierbraukunst in der DDR

in Leben in der DDR 11.12.2009 18:57
von Ludwig | 252 Beiträge

Bier wurde abgefüllt in Kästen zu 20x0,5, nebenher gab es auch Brauereien mit 24x0,33 sog. Steini-Flaschen. (gibT´s heute auch noch vereinzelt).
Die heutige sog. NRW-Flasche löste die in der DDR zuletzt übliche dickere Euroflasche ab, die letztere
haben noch kleinere Brauereien (z.B. Kloster Scheyern, SORRY, das sollte keine Werbung sein

In den frühen 70er Jahren waren die Kisten noch aus Holz, später begann man mit bunten Plastekisten. Problem war, daß es davon nie genug gab, in den Läden wegen Mangel das leergut teilweise in Säcken
gelagert wurde. Ergebnis war ein Pfand von 20.- M für eine leere Kiste ohne Flaschen.
Getränkemärkte wie heute gab es eh nicht, der Konsum oder HO hatte eine kleine Getränke"abteilung",
meist mit 1-2 Biersorten, Zitronen- und Orangenlimo und Selters-Wasser. Der "Füllungsgrad" der
Abteilung verhielt sich umgekehrt proportional zur Außentemperatur. Teilweise mußten wir das Bier
bei Anlieferung gar nicht erst in den Laden karren.



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#28

RE: Die Bierbraukunst in der DDR

in Leben in der DDR 11.12.2009 19:17
von Zermatt | 5.293 Beiträge

Zitat von Ludwig
Bier wurde abgefüllt in Kästen zu 20x0,5, nebenher gab es auch Brauereien mit 24x0,33 sog. Steini-Flaschen. (gibT´s heute auch noch vereinzelt).
Die heutige sog. NRW-Flasche löste die in der DDR zuletzt übliche dickere Euroflasche ab, die letztere
haben noch kleinere Brauereien (z.B. Kloster Scheyern, SORRY, das sollte keine Werbung sein

In den frühen 70er Jahren waren die Kisten noch aus Holz, später begann man mit bunten Plastekisten. Problem war, daß es davon nie genug gab, in den Läden wegen Mangel das leergut teilweise in Säcken
gelagert wurde. Ergebnis war ein Pfand von 20.- M für eine leere Kiste ohne Flaschen.
Getränkemärkte wie heute gab es eh nicht, der Konsum oder HO hatte eine kleine Getränke"abteilung",
meist mit 1-2 Biersorten, Zitronen- und Orangenlimo und Selters-Wasser. Der "Füllungsgrad" der
Abteilung verhielt sich umgekehrt proportional zur Außentemperatur. Teilweise mußten wir das Bier
bei Anlieferung gar nicht erst in den Laden karren.


Danke Ludwig,habe dein Profil gelesen,bist ja vom Fach was dieses Thema angeht.



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#29

RE: Die Bierbraukunst in der DDR

in Leben in der DDR 11.12.2009 19:20
von Focking | 178 Beiträge

@Ludwig,

wo bist du groß geworden?Wir hatten zwar keine Getränkemärkte heutiger Dimensionen,
warum auch,bei drei Sorten Bier und ein etwas großeres Angebot an alkoholfreien Ge -
tränken.Getränkestützpunkte,so nannte man diese Einrichtungen,gabs aber genug.Mangel
an Leergut habe ich bei uns nicht bemerkt.Eher fehlende Lieferungen unseres so begehr-
ten eins acht und zwanziger.Ich ,da mobil,hatte immer Donnerstags nachmittag die Auf-
gabe selbiges für die Brigade zu besorgen.Wurde dazu von der Arbeit abgestellt.Das war
er,der Sozialismus.Habe noch ein Fläschchen stehen.Wenn ich wüßte wies geht würde ich
es ablichten und hier in den Fred stellen.

Gruß aus der Lausitz

Werner



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#30

RE: Die Bierbraukunst in der DDR

in Leben in der DDR 11.12.2009 22:14
von Rainer-Maria-Rohloff (gelöscht)
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Focking, ich komme aus der Leipziger Ecke, also Großstadt. Du musstest wissen, wann und wo, so Ur-Krostitzer, Schweden- Quell, Radeberger, Wernesgrüner.
Warst du im Bilde, genügte etwas Zeit, und der Kasten stand pünktlich zur Geburtstagsfeier in meiner Wohnung, so einfach war das.
Beziehungen, dieses Zauberwort... so ein einfaches Wort, aber warst du in der Lage, ein bißchen mitzuzaubern war die DDR sehr lebenswert.

Gruß Rainer- Maria


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#31

RE: Die Bierbraukunst in der DDR

in Leben in der DDR 13.12.2009 14:31
von NPKCA (gelöscht)
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Zitat von Bergmensch
Gutes Bier war Bückeware und nicht immer ausreichend verfügbar.
Es war auch Regional bedingt welches Bier man getrunken hat.
Auf Grund der unausgereiften Rohstoffrage kamem oft Ersatzstoffe in die Produktion.
Unser Hasseröder hat zeitweise unmöglich geschmeckt obwohl es einen guten Ruf hatte, aber das lag wohl mehr am Wasser. Oft ist die Hefe schon nach wenigen Tagen ausgeflockt am Boden geschwommen. Es gab auch immer die Jagd nach braunen, statt nach grünen Flaschen, wo das Bier dann etwas länger hielt.
In den anderen Brauereien war es sicherlich ähnlich.
Und welche Brauerei letztendlich überlebt hat lag nach der Wende nur an den neuen Geldgebern.
Ich bin zwar kein Brauer aber der Spruch nach "Deutschen Reinheitsgebot gebraut" gab es meines erachtens in der DDR nicht.



Hallo Bergmensch,

das Hasseröder war gar nicht so übel. Wenn wir mal im Harz waren, musste auch der Auerhahn her. Heute ist es leider zur Massenware verkommen. Das mit dem Ausflocken war eigentlich bei fast allen Bieren der untersten Güte so. Auch oder gerade beim "Dessauer Naturtrüb". Die besseren Sorten z.B. Dessator hatten wohl einen höheren Hopfenanteil und waren daher auch etwas haltbarer.

Leider kam es im Sommer immer zu Engpässen bei der Bierversorgung. Es kam durchaus häufig vor, dass alles bis auf ein paar grüne Flaschen alles weg war und die waren dann auch noch trübe. Könnt ihr euch einen Grillabend im Garten ohne Bier vorstellen? Nein? Wir auch nicht! Ich bin dann mit dem 10-Liter-Eimer zur Dorfkneipe runter und habe einmal vollmachen lassen. Damals kam ja auch der halbe Liter Pils in der Kneipe nur ne Mark. Leider war dann bis nach Hause auch die letzte Kohlensäure raus, aber in der Not...


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#32

RE: Die Bierbraukunst in der DDR

in Leben in der DDR 13.12.2009 14:51
von Ludwig | 252 Beiträge

OK., das mit den Getränkestützpunkten stimmt, meistens in Neubaugebieten, weniger auf den Dörfern
und Kleinstädten. Die Biersorten wurden aber von den Brauereien nach Gebieten "verteilt" und sog.
"Exportbiere" wie Wernesgrüner und Radeberger gab`s eh nicht frei zu kaufen.
Das Problem Leergut stnd etwa ab Mitte der 80er, das Getränkekombinat Karl-Marx-Stadt (zu dem wir gehörten) hatte sogar selbst eine Anlage gebaut, wo diese weißen Plastekisten produziert wurden
(aus Granulat). Trotzdem reichte es hinten und vorn nicht und wir bekamen regelmäßig "Prügel"
vom Handel (HO/Konsum), da wir nicht ausreichend zur Verfügung stellen konnten. Das stand auch mal
als kritische Anmerkung in der Zeitung, obwohl eigentlich nicht kritisiert wurde



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#33

RE: Die Bierbraukunst in der DDR

in Leben in der DDR 13.12.2009 14:53
von Ludwig | 252 Beiträge

Noch eine Anmerkung zu Bergmensch:

Reinheitsgebotvon 1516 ist das älteste Lebensmittelgesetz und bedeutet. Hefe, Hopfen, Malz und Wasser !

In der DDR kamen dazu: Zucker, Rohgerste und Enzymzusätze, daher KEIN Reinheitsgebot



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#34

RE: Die Bierbraukunst in der DDR

in Leben in der DDR 13.12.2009 14:55
von Bergmensch (gelöscht)
avatar

Zitat von NPKCA
Es kam durchaus häufig vor, dass alles bis auf ein paar grüne Flaschen alles weg war und die waren dann auch noch trübe. Könnt ihr euch einen Grillabend im Garten ohne Bier vorstellen? Nein? Wir auch nicht! Ich bin dann mit dem 10-Liter-Eimer zur Dorfkneipe runter und habe einmal vollmachen lassen. Damals kam ja auch der halbe Liter Pils in der Kneipe nur ne Mark. Leider war dann bis nach Hause auch die letzte Kohlensäure raus, aber in der Not...



Das haben wir so beim Militär, in Ermangelung des Ausgangs, gemacht. Mit eine 20 Liter Milchkanne über den Kasernenzaun(Mauer) zum Langen Arm (Spitzname der Kneipe ich Spechtberg). Dort am hinteren Fenster angeklopft und um Bier gebeten. Da aber dort die ganzen Offiziere und Berufssoldaten verkehrten konnte die Schankfrau nur immer mal in einen unbeobachteten Moment ein Glas Bier dort einfüllen. So dauerte diese Prozedur bald zwei Stunden. Dann mit der schaalen Brühe zurück über die Mauer und ins Objekt. Dort fand dann das Besäufniss statt. Diese Plürre hat unmöglich geschmeckt. Aber wir haben es überlebt.


zuletzt bearbeitet 13.12.2009 14:56 | nach oben springen

#35

RE: Die Bierbraukunst in der DDR

in Leben in der DDR 13.12.2009 15:06
von Ludwig | 252 Beiträge

Zitat von Bergmensch

Zitat von Ludwig
Noch eine Anmerkung zu Bergmensch:

Reinheitsgebotvon 1516 ist das älteste Lebensmittelgesetz und bedeutet. Hefe, Hopfen, Malz und Wasser !

In der DDR kamen dazu: Zucker, Rohgerste und Enzymzusätze, daher KEIN Reinheitsgebot



So was Unreines musten wir Trinken Igitt igitt





Aber wir leben noch !



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#36

RE: Die Bierbraukunst in der DDR

in Leben in der DDR 13.12.2009 16:53
von Chris 65 (gelöscht)
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Kann mir bitte Einer helfen ?Bin vor etwa 4 Jahren im Mühlhausen im Thüringen gewesen,Brauhaus zum
Löwen.Die brauen selber Bier was die dan nebenbei für(teures)Geld Verkaufen.Schöne 5L Flaschen mit
Bügelverschlus.Da habe ich gehört das die zu DDR zeiten Pleite waren.Als ich da war lif das alles
100%.Essen,Unterkuft 100% nur die Kirche(glaube das Thomas Münster Museum)ohne Publikum.Haben
die zu DDR Zeitn auch gebraut?
MfG.Chris65


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#37

RE: Die Bierbraukunst in der DDR

in Leben in der DDR 13.12.2009 17:13
von Luchs (gelöscht)
avatar

Zitat von TOMMI
Also die besten Biere damals waren Wernesgründer und Radeberger. Leider allzu oft Bückware oder
nur im Fress-Ex oder im Intershop gegen Westgeld zu haben.


Ich kann mich nicht beschweren, Radeberger und Wernesgrüner habe ich zu genüge im Mitropa Speisewagen getrunken.
Viele Grüße
Micha


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#38

RE: Die Bierbraukunst in der DDR

in Leben in der DDR 13.12.2009 17:14
von Freedom (gelöscht)
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Die edelsten Biere aus der DDR gab es (fast) gar nicht oder nur mit Beziehung. Wie Radeberger oder Wernesgrüner. Importbier so gut wie gar nicht im offenen Handel.


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#39

RE: Die Bierbraukunst in der DDR

in Leben in der DDR 13.12.2009 17:41
von Roland 87 | 215 Beiträge

Prost,bei uns gab es nur 5 Flaschen, auf Zuteilung von den"guten Bier"!
Lang ist` her!
MFG



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#40

RE: Die Bierbraukunst in der DDR

in Leben in der DDR 13.12.2009 18:21
von LO-driver | 750 Beiträge

Nochmal-PROST, wenn es im Sommer über 25C war, durfte ich für Vater als 8Jähriger immer mit einem
Sefong (ca.5 Liter) zur nächsten Kneipe Nachschub holen. Auch beim Radeberger sammeln in der HO oder
Konsum durfte ich mit von der Partie sein. Gab ja nur 5 Flaschen pro Nase. Also war sammeln bis zum Weihnachtsfest oder Geburtstag angesagt. Nur im Russenmagazin gabs mit Glück ein paar Flaschen mehr.
Regionalsorten sind im Sommer/Herbst meist mit viel Schwebstoffen versetzt gewesen.

Gruß LO-driver



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