#1

Haeftlingsfreikauf in der DDR

in Leben in der DDR 10.12.2009 02:49
von Berliner (gelöscht)
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Hallo manudave, danke fuer den Link.

Seit 3 Jahren mache ich mir Gedanken darueber, was in diesem Clip unten gemeint wird. Da wir gerade davon sprachen, wie die Jugendlichen in der DDR bestraft wurden, dachte ich stelle ihn hier rein. Falls dieses Thema nicht hierhin gehoert, werde ich ihn verschieben oder ein anderes Thema aufmachen.

Das Deutsch ist fuer mich inhaltlich schwer zu verstehen. Die englischen Untertitel behaupten allerdings, dass Jugendliche "versteigert" und "exportiert" wurden, wenn die irgendwie in der DDR nicht erwuenscht wurden. Genau das wollte ich verstehen, was da los war, was eigentlich passiert ist und wieso. Wenn das so ist, wie in den Untertiteln behauptet wird, dann finde ich das ziemlich...

Ich freue mich auf jeglichen Kommentar, Gruesse aus den USA.
Berliner




Quelle: Das war die DDR, Kapitel 1: Ich war Buerger der DDR


zuletzt bearbeitet 10.12.2009 09:09 | nach oben springen

#2

RE: Jugendwerkhöfe in der DDR

in Leben in der DDR 10.12.2009 03:05
von CaptnDelta (gelöscht)
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Berliner,
in dem Interview ist die JVA auf dem Kaßberg in Chemnitz gemeint. Mit 'versteigert' oder 'exportiert' ist der Haeftlingsfreikauf in die Bundesrepublik gemeint, welchen die DDR seit den 1960er Jahren betrieb. Pro Haeftling wurden zwischen 40k DM und 100k DM gezahlt. Freigekaufte Haeftlinge wurden in der JVA Kaßberg in Chemnitz "gesammelt", der noetige Papierkram wurde dort erledigt, und dann wurden sie gemeinsam in die Bundesrepublik transportiert.

Hier ein Artikel mit Bildern:
http://www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/HI...D30/1560276.php
-Th


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#3

RE: Jugendwerkhöfe in der DDR

in Leben in der DDR 10.12.2009 03:58
von Berliner (gelöscht)
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Danke CaptnDelta, in der Tat stellte ich mir was anderes vor. Ich dachte das waeren echte Kinder, die nur Kleindelikte begangen haben sollen. Wie die dann irgendwie Geld wert waren, wusste ich nicht, aber daher die Frage.
Auf jeden Fall ist das Thema des Freikaufs an sich ganz interessant. Ich suchte kurz und fand da nichts konkretes, vielleicht wuerde es sich lohnen ein neues Thema aufzumachen, "der Verkauf von DDR-Buergern an die Bundesrepublik...".

Gruesse aus den USA, nochmals vielen Dank,
Berliner


zuletzt bearbeitet 10.12.2009 04:02 | nach oben springen

#4

RE: Jugendwerkhöfe in der DDR

in Leben in der DDR 10.12.2009 07:27
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Hallo Berliner

Verkauf ist so ein unschönes Wort und trifft es auch nicht. Nennen wir es doch lieber das was es war, nämlich die Erstattung von Ausbildungskosten und Kompensation von Wertschöpfungsausfällen durch Verlust dieser Personen für die Volkswirtschaft der DDR.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
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#5

RE: Jugendwerkhöfe in der DDR

in Leben in der DDR 10.12.2009 07:47
von CaptnDelta (gelöscht)
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Zitat von Feliks D.
Hallo Berliner

Verkauf ist so ein unschönes Wort und trifft es auch nicht. Nennen wir es doch lieber das was es war, nämlich die Erstattung von Ausbildungskosten und Kompensation von Wertschöpfungsausfällen durch Verlust dieser Personen für die Volkswirtschaft der DDR.


Um dieses Geschwurbel mal nach Deutsch zu uebersetzen und auf den Punkt zu bringen:

Die regierende Clique in der DDR betrachtete ihre Buerger als ihr Eigentum. Falls diese Buerger abtruennig wurden und sich aus dem Staub machen wollten, krimininalisierte man dieses Vorgehen und trachtete gleichzeitig danach, diese Kriminalisierung gewinnbringend zu verhoekern.
Offensichtlich ist dies der Leibeigenschaft im Feudalismus ziemlich aehnlich, daher kann man die Gesellschaftsform als Sozialfeudalismus bezeichnen.

-Th


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#6

RE: Jugendwerkhöfe in der DDR

in Leben in der DDR 10.12.2009 08:08
von Rainer-Maria-Rohloff (gelöscht)
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Guten Morgen zusammen, der Delta wieder, unser Oberzyniker vom Dienst, musste er gleich das Mittelalter bemühen, um seine Argumente zu untermauern.
Am Besten, wir nennen es gleich so" Alles was sozialistisch beinhaltet deuten wir unter Unfrei"...und " Alles was kapitalistisch beinhaltet?...fällt mir auf die Schnelle nichts ein....eventuell...ganz frei, freier geht es nicht, frei wie ein Vögelein...und der Jäger, ein dicker alter Mann...sieht so aus wie olle Ehrhard steht unten und legt an...bums..ade Freiheit...R.M.R


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#7

RE: Jugendwerkhöfe in der DDR

in Leben in der DDR 10.12.2009 08:13
von Mongibella (gelöscht)
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Zitat von Feliks D.
Hallo Berliner

Verkauf ist so ein unschönes Wort und trifft es auch nicht. Nennen wir es doch lieber das was es war, nämlich die Erstattung von Ausbildungskosten und Kompensation von Wertschöpfungsausfällen durch Verlust dieser Personen für die Volkswirtschaft der DDR.



Feliks....Holland hat kein Cent für mich bezahlt, als ich der BRD als Steuerzahler entfallen bin....der ganze Apparat wurde aber in Gange gesetzt um zu prüfen, ob ich noch was offen stehen hab in Germania....das haben se mir auch nich in Rechnung gestellt....oder Holland halt....auch bin ich beim Übersiedelungswunsch nicht verhaftet worden....bzw hat man nicht auf mich geschossen, wenn ich damals wo die Grenze noch *dicht* war, mal nich nen Grenzübergang benutzt hab....nein, dafür bin ich nie in Isolationshaft gekommen....

....Feliks, mach dir nichts drauss....ich stichel einfach nur wieder....klar das man das nich direkt vergleichen kann....aber der Unterschied is schon krass ne....

Mara...


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#8

RE: Jugendwerkhöfe in der DDR

in Leben in der DDR 10.12.2009 08:22
von Rainer-Maria-Rohloff (gelöscht)
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Ich schiebe gleich noch einen Satz hinterher: Sie haben genommen...so wie Feliks es schon richtig deutet...also mussten sie auch geben...nun ja. ihre neuen Mitbürger gaben für sie.

Gruß Rainer- Maria


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#9

RE: Jugendwerkhöfe in der DDR

in Leben in der DDR 10.12.2009 08:31
von CaptnDelta (gelöscht)
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Also, Angelo,
jetzt hat mich der Rainer-Maria schon zum Oberzyniker befoerdert, jetzt mag ich dann allerdings ein bisserl was Buntes ueber mein Avatar, da muesste doch eine Auszeichnung dafuer 'rausspringen .

Das... mit... den... vielen Punkten..., Rainer... macht .. die Sache etwas... schwer zu ...lesen. Vielleicht holste Dir erst mal 'nen Kaffe, dann geht das alles etwas fluessiger.

Aber, lieber Rainer-Maria, hier mal ein Gegenbeispiel zum Thema "die Erstattung von Ausbildungskosten und Kompensation von Wertschöpfungsausfällen":
Als ich aus der "Staatsbuergerschaft der DDR" entlassen wurde und im Westen aufschlug, bekam ich BafoeG fuer's Abitur (ich konnte nachweisen das man mir das aus ideologischen Gruenden in der DDR verweigert hatte), welches ich nicht zurueckzuzahlen brauchte. Zum Studium (Informatik und Physik) bekam ich BafoeG welches ich nur zu 1/3 zurueckzahlen musste (fuer Abschluss in den oberen 20%, und sofortige Zurueckzahlung wurden jeweils 1/3 erlassen). Ich musste keine Studiengebuehren zahlen. 2 Jahre nach dem Ende des Studiums zog ich in die USA.

Was waere denn, Deiner Meinung nach, die USA der Bundesrepublik fuer mich schuldig?
-Th


zuletzt bearbeitet 10.12.2009 10:48 | nach oben springen

#10

RE: Jugendwerkhöfe in der DDR

in Leben in der DDR 10.12.2009 08:44
von Augenzeuge (gelöscht)
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Zitat von Feliks D.
Hallo Berliner
Verkauf ist so ein unschönes Wort und trifft es auch nicht. Nennen wir es doch lieber das was es war, nämlich die Erstattung von Ausbildungskosten und Kompensation von Wertschöpfungsausfällen durch Verlust dieser Personen für die Volkswirtschaft der DDR.



Tut mir leid, wie Gilbert immer sagt, Lügen werden nicht besser, wenn man sie ständig wiederholt. Und warum durften dann Übersiedler ohne Zahlung weg? Oder hätte dann jeder weggekonnt, der wie in der Kneipe gesagt hätte, bitte die Rechnung?


P.S. Wir hatten dieses Thema schon mal und ich hatte damals Alfred genau erzählt, wie das im Westen lief mit dem Bafög. Nun hat es CD nochmal gebracht, deshalb spare ich mir eine Wiederholung.


zuletzt bearbeitet 10.12.2009 16:42 | nach oben springen

#11

RE: Jugendwerkhöfe in der DDR

in Leben in der DDR 10.12.2009 13:01
von Rainer-Maria-Rohloff (gelöscht)
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Hallo zusammen, ich denke wir argumentieren alle etwas falsch siehe den Sozialismus der DDR.
Sozialismus hieß eben gemeinsam, Alle für Einen, einer für Alle und nicht, das jeder sein Süppchen kocht wie heute.Nehmen wir ein Beispiel.
Da steht er da, ich nenn ihn mal Bruo Kasunke, weil mir der Name so gefällt, er bezeichnet sich als ein Opfer der alten DDR, den Wachtmeister XYZ hat ihm damals übel mitgespielt, er war ein ganz fieser Schläger,seine Faust traf immer, punktgenau, so,und jetzt will Bruno Gerechtigkeit, er hat kein Geld, um zu klagen und Wachtmeister XYZ lacht, er lacht herzlich aus vollem Halse, nimmt seine Enkel in den Arm, deutet auf Bruno und sagt: Seht her, Kinder, der da, der Bruno ist allein, er ist ein Nichts, aber Kinder, wenn er sich zusammenschließen würde, mit Anderen, dann müsste eventuell euer Opa in den Knast.
Die Enkel, ganz erschrocken sehen den Opa an und der meint: Ja, Kinder so funktioniert Sozialismus, das heißt schlicht und einfach Gemeinsam schaffe ich Etwas, nur Gemeinsam, ich nehme und ich gebe, den alleine, und er deutet auf Bruno da drüben bin ich trotz Freiheitund bla, bla, bla, diesem Luftballon ein Nichts, ein Segel, das jeder Sturm bricht, wegfetzt.
Die Enkel fragen den Opa: Opa, du hast doch früher niemanden geschlagen, so den Bruno?
"Nein", sagt der Opa und streichelt seine Enkel, nein, Kinder, das hätte der Opa nie, nie gemacht, mein Ehrenwort. Das ist schön, Opa, wir lieben dich...alle.
Nur Einer, der weiß es besser, der Bruno.
Man könnte das jetzt noch ausbauen, siehe nehme ich Etwas vom Sozialismus, dann kann ich mich nicht so einfach aus dem Staub machen, aber das ist Stoff für den nächsten Text.

Gruß Rainer- Maria


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#12

RE: Jugendwerkhöfe in der DDR

in Leben in der DDR 10.12.2009 15:55
von Berliner (gelöscht)
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Zitat von Feliks D.
Hallo Berliner

Verkauf ist so ein unschönes Wort und trifft es auch nicht. Nennen wir es doch lieber das was es war, nämlich die Erstattung von Ausbildungskosten und Kompensation von Wertschöpfungsausfällen durch Verlust dieser Personen für die Volkswirtschaft der DDR.


Hallo Feliks D.,

danke fuer Deine Antwort. Ich mache mir heute morgen und auch gestern sehr viel Gedanken darueber, was in dieser Berechnung richtig und falsch war.
Fuer mich ist klar die Devisenbeschaffung zunaechst ein sehr starker Grund. Das die "Genossen" diese Misere seit langem haette abwenden koennen und es nicht taten (so meinen DVDs) gerechtfertigt die Handlung am Ende nicht, doch macht sie fast unvermeidbar. Hierzu kann ich mir vorstellen haette Sonny etwas zu sagen.
Naja, das Wort "Menschenhandel" finde ich eher eine Erfindung der Presse um diese Sache auf die Spitze zu treiben. Unter Menschhandel verstehe ich wirklich was anderes, obwohl dass diese Leute gegen ihren Willen eingesperrt wurden und das wegen in Grunde genommen Bagatellen, liegt nicht ganz so fern...

Ich mache mir immer noch Gedanken...man koennte meinen die BRD hat dazu ermutigt, und offenkuendig stuende sie dadurch natuerlich gut da. Ich gehe davon aus, die Bundesrebuplik hat zuerst das Geld angeboten.

Auf jeden Fall eine Zwickmuehle, aber irgendwie bin ich mir sicher wir finden eine bessere Loesung, als alles zu polarisieren. CaptnDelta bin ich dankbar, dass er nicht meinen urspruenglich vorgeschlagenen Titel uebernommen hat, Punkt an ihn.

Guten Morgen aus den USA,
Berliner


zuletzt bearbeitet 10.12.2009 15:58 | nach oben springen

#13

RE: Jugendwerkhöfe in der DDR

in Leben in der DDR 10.12.2009 16:23
von karl143 (gelöscht)
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Zitat von Feliks D.
Hallo Berliner

Verkauf ist so ein unschönes Wort und trifft es auch nicht. Nennen wir es doch lieber das was es war, nämlich die Erstattung von Ausbildungskosten und Kompensation von Wertschöpfungsausfällen durch Verlust dieser Personen für die Volkswirtschaft der DDR.



@ Feliks,
auf alle Fälle wüßte ich jetzt kein Land welches derart gehandelt hat. Es war im Grunde eine Geiselnahme um an Geld zu kommen. Sicher hat der Staat in diesen Menschen investiert. Das passiert hier in der Bundesrepublik auch bei Tausenden die dann später auswandern. Eigentlich kann man darüber hinwegsehen, weil sich der Auszug und Einzug in der Regel ausgleicht. Bei der DDR lag das Problem die wollten weg, aber wer ist schon freiwillig in die DDR übergesiedelt. Andererseits waren diese Personen, die dann freigekauft wurden, für diesen Staat doch "verbrannt". Denn wenn sie auch geblieben wären, sie hätten doch keine qualifizierten Arbeiten mehr bekommen, um auch ihre geistigen oder körperlichen Fähigkeiten für den Staat einzusetzen. In der Regel hätten sie doch ein Berufsverbot bekommen, oder wären für unterqualifizierte Arbeiten eingesetzt worden. Und wenn man diese Hintergründe mit in die Rechnung einbezieht, ist das für mich schon Menschenhandel. Die Bundesregierung hat sich da in etwas hineinmanövieriert, dessen Verlauf wohl so garnicht gedacht war. Was nämlich mit ein paar Häftlingen anfing, ging ja später in die Tausende, die freigekauft wurden. Es war eine menschliche Erpressung welche da begonnen wurde. Wie hätte die Bundesrepublik es begründen wollen, wenn sie auf einmal den Freikauf gestoppt hätte. Das hätte eine Protestwelle ohne gleichen ausgelöst. Und glaube mir, das war alles mit Bedacht von der DDR so ausgeführt worden.


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#14

RE: Jugendwerkhöfe in der DDR

in Leben in der DDR 10.12.2009 17:13
von Augenzeuge (gelöscht)
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Guter realistischer Beitrag, Karl. Ich reiche mal ein paar Fakten nach....

Die Entstehung des »Häftlingsfreikaufs« aus der DDR, 1962 – 1964

Der folgende Beitrag zeigt hingegen, dass die Initiative nicht vom Westen ausging:Die Idee, erstmals Häftlinge in größerem Maßstab freizukaufen, ist somit zwar in einer westlichen Quelle nachweisbar, das Projekt blieb im Sommer 1962 aber offensichtlich im Planungsstadium stecken und wurde nicht umgesetzt. Dies war auch deshalb der Fall, weil Spangenberg (Vertrauter Brandts) mit der Idee beim zuständigen Bundesministerium für Gesamtdeutsche Fragen (BMG) in Bonn auf vehemente Ablehnung stieß: Namentlich der einflussreiche Staatssekretär Franz Thedieck hielt einen derartigen Handel für höchst unmoralisch undwollte davon nichts wissen.Womöglich fiel die Ablehnung von Seiten Bonns auch deshalb so scharf aus, weil sich im Frühjahr eine Möglichkeit eröffnet hatte, die Freilassung der Fluchthelfer auf moralisch weniger anrüchige Weisezu erreichen.

Weiter hier: http://zzf-pdm.de/Portals/_Rainbow/docum...8_5_856-856.pdf


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#15

RE: Jugendwerkhöfe in der DDR

in Leben in der DDR 10.12.2009 17:29
von Berliner (gelöscht)
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Zitat von Berliner
Das die "Genossen" diese Misere seit langem haette abwenden koennen und es nicht taten (so meinen DVDs) gerechtfertigt die Handlung am Ende nicht, doch macht sie fast unvermeidbar.



Hier ein paar Clips von Prof. Dr. Herbert Wolf, der sich zu der ausbleibenden Wirtschaftsreform in der DDR aeussert.

Berliner







Quelle: Das war die DDR, Kapitel 3: Vom Plan zur Pleite


zuletzt bearbeitet 10.12.2009 17:31 | nach oben springen

#16

RE: Jugendwerkhöfe in der DDR

in Leben in der DDR 10.12.2009 17:42
von Zermatt | 5.293 Beiträge

Ja Jörg,
viele Fakten-von 1963 bis 1989 haben die Bundesregierungen Adenauer bis Kohl für
33755 Häftlinge und 25000 Familienzuführungen mehr als 3.5 Milliarden auf den Tisch gelegt.
Allerdings erreichten die DDR Unterhändler eine satte Erhöhung der Pro "Kopf" Pramie ab 1977
von 40000 auf 95847 DM.
Das Jahr 1984 wurde zum Rekordjahr,was die Bezahlung anging.Bonn zahlte für den Freikauf
387 Millionen,in keinem anderen Jahr wurde diese Summe erreicht.

Übrigens,bis auf 130 Millionen sind die ganzen Beträge über die Konten des Alexander
Schalk-Golodkowski gewandert.Der Mann ist einen eigen Thread wert.



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#17

RE: Jugendwerkhöfe in der DDR

in Leben in der DDR 10.12.2009 17:52
von Augenzeuge (gelöscht)
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Zitat von Zermatt
...sind die ganzen Beträge über die Konten des Alexander
Schalk-Golodkowski gewandert.Der Mann ist einen eigen Thread wert.



Ok, Reinhard, dein Wunsch wird umgehend erfüllt!

Gruss, Jörg


zuletzt bearbeitet 10.12.2009 18:21 | nach oben springen

#18

RE: Jugendwerkhöfe in der DDR

in Leben in der DDR 10.12.2009 18:19
von dein1945 (gelöscht)
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Zitat von Augenzeuge
Guter realistischer Beitrag, Karl. Ich reiche mal ein paar Fakten nach....

Die Entstehung des »Häftlingsfreikaufs« aus der DDR, 1962 – 1964


Weiter hier: http://zzf-pdm.de/Portals/_Rainbow/docum...8_5_856-856.pdf



Ja Jörg,

der Beitrag war mir in großen Teilen bekannt, nur mal als Anmerkung zu Hr. Anwalt Stange, viel mir so ein, denn damals hat die Presse und auch die "Berliner Abendschau" darüber berichtet, seine Geschäfte waren nicht ganz sauber,

Gruß aus Berlin

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-14023932.html


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#19

RE: Jugendwerkhöfe in der DDR

in Leben in der DDR 10.12.2009 19:31
von chucky | 1.213 Beiträge

Hallo Jungs,
bin nicht so ein schreiberli wie ihr, doch in meinen kleinen Hirn seh ich es auch so:
nicht nur nehmen auch geben.



Der Mensch hat die Atombombe erfunden, keine Maus der Welt käme auf die Idee eine Mausefalle zu bakonstruieren


zuletzt bearbeitet 10.12.2009 19:40 | nach oben springen

#20

RE: Jugendwerkhöfe in der DDR

in Leben in der DDR 10.12.2009 19:33
von chucky | 1.213 Beiträge

das ba gehört nicht mit rein


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