#41

RE: Methoden zu gewinnung von Mitarbeitern

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 05.12.2009 21:04
von icke46 | 2.593 Beiträge

Hallo, afghani,

ich würde mal sagen, die Zeit ist für Dich ein bisschen knapp für so ein komplexes Thema - das ist kein Vorwurf, ich muss gestehen, ich war in meiner Jugend keinen Deut besser.

Nur so auf die Schnelle: Ich habe mit Google einen Link gefunden, der Dir vielleicht weiterhilft - die Ausarbeitung musst Du dann schon selber machen:

http://www.sascha-jaeger.de/sj_cms/uploa.../HA_-_Stasi.pdf

Ich hoffe, das hilft ein bisschen weiter.

Gruss

icke



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#42

RE: Methoden zu gewinnung von Mitarbeitern

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 05.12.2009 21:07
von Afghani (gelöscht)
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Ja also wenn ich auf dem Link raufgehe wird eine Datei runtergeladen....In der Textdatei steht aber nur die Aufgaben und die Struktur...Aber nicht die Methoden Mitarbeiter zu gewinnen


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#43

RE: Methoden zu gewinnung von Mitarbeitern

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 05.12.2009 21:30
von Mike59 | 7.970 Beiträge

Zitat von Afghani
Aber es bringt mir nichts...Den Beitrag zu lesen der über 4 Seiten geht...und ausserdem werde ich aus dem Beitrag best. nicht herauslesen können wie die vorgingen..deshalb wäre es nett wenn jemand von euch sich bereiterklärt es mir zu erklären.




Tut mir leid für dich - ist kein einfaches Thema und mit einfach anklicken ist es eben nicht getan. Wenn es dir nichts bringt einen Beitrag zu lesen dann ist es schlecht. Bisher dachte ich immer "Lesen Hilft"

mike59


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#44

RE: Methoden zu gewinnung von Mitarbeitern

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 05.12.2009 21:30
von Mongibella (gelöscht)
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Zitat von Afghani
Also ich hab jetz ein bisschen geschr. könnt ihr es mal angucken und es bewerten?

Die Methoden des MfS war nicht wie man es heute kennt. Es war keine öffentliche gewinnung. Man konnte sich also nicht bewerben. Sie haben sich die Mitarbeiter selbst ausgesucht und teilweise gezwungen mitzuarbeiten.Sie haben Mitarbeiter durch materielle Anreize wie zum Beispiel Geld oda Erpressung mit kompromittirendem Material. Es wurden zum beispiel etwas wichtiges als Geisel genommen.(die Mutter oder ein wichtiger Gegenstande)

Für die MfS war das Anwerben von neuen Mitarbeitern sehr wichtig. Sie hatten den höchsten Sicherheitsanspruche alleer Organisationenin der DDR.Neben einen körperlichen , intellektueln, mentalen und fachlichen Vorausetzung stand die politische Zuverlässigkeit an vorderster Stelle, Dabei spielte der gesellschaftliche Werdegang die endscheidende Rolle. Man suchte die sozialistische Persönlichkeit mit dem klaren Klassenstandpunkt, also das, worauf die gesamt politische Erziehung im DDR-Schulsystem hinarbeitete



Nun ja, ich bewerte es erstmal schon ganz gut.....für jemanden, der die Stasi und das Leben in der DDR nicht kennt, hast du es schon ziemlich gut geschrieben.....in deinen Ausführungen sind viele Wahrheiten.....du solltest jedendlich an deiner rechtschreibung und vielleicht wat anner Grammatik arbeiten.....nich das ich mich immer an die Regeln halte....nee, bei mir ist es meine persönliche orthografische Note, ich kenn sehr wohl die deutsche Rechtschreibung, nur muss ich mich ja nich an Regeln halten.....du allerdings bist sozusagen gezwungen dich dran zu halten....das musste ich in meiner Schulzeit auch....danach wird man halt als Schüler bewertet.....nachher kannste immernoch schreiben, wie dir die Finger gewachsen sind....oder wie et deinem Dialekt entspricht.....

Niks für ungut...von mir würdeste glad ne 2 kriegen für den Absatz....oder halt ne gute 3....

Mara


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#45

RE: Methoden zu gewinnung von Mitarbeitern

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 05.12.2009 21:32
von glasi | 2.815 Beiträge

richtig mike. was haben wir denn früher gemacht. da gab es kein internet.



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#46

RE: Methoden zu gewinnung von Mitarbeitern

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 05.12.2009 21:32
von Mike59 | 7.970 Beiträge

sorry - schöner quark

Meine den Beitrag von M.

mike59


zuletzt bearbeitet 05.12.2009 21:50 | nach oben springen

#47

RE: Methoden zu gewinnung von Mitarbeitern

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 05.12.2009 21:57
von Rainer-Maria-Rohloff (gelöscht)
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Mike, er ist noch jung und dumm, hab ich schonmal geschrieben...er denkt..Internet..oh..Klasse..gibst du ein und alles kommt ihm zugeflogen wie die gebratenen Tauben, noch nicht einmal lesen muss er müssen.
Tolle Sache, die älteren Herren werden mir die Ergebnisse liefern...wenn sie sich denn mal einig sind.
Aber ich sehe, mit der "Einigkeit" ist es selbst nach 20 Jahren noch nicht weit her.
Was sagt sich unser junger Freund daraus...Schei..., muss ich selber mir ne Platte machen.
Ja, tut mir leid, Junge

Gruß Rainer- Maria


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#48

RE: Methoden zu gewinnung von Mitarbeitern

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 05.12.2009 22:02
von glasi | 2.815 Beiträge

rainer maria!!!!!. erstmal guten abend. du bist mal wieder sehr direkt. lg glasi



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#49

RE: Methoden zu gewinnung von Mitarbeitern

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 05.12.2009 22:14
von Rainer-Maria-Rohloff (gelöscht)
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Glasi, an dem " dumm" wird er sich nicht stoßen, den der Rainer- Maria war auch einmal 16 Jahre alt und dumm.
Es ist nur schade, das wir uns hier unternander fetzen und keine Lösung herauskommt.
Augenzeuge hat sich ja schonmal enrschuldigt für uns, für sich, für alle...ach, keine Ahnung.
Trotzalledem, Afghani,bleib hier, du hast noch genau 34 Stunden, bis die Schule anfängt...und manchmal geht das hier schneller, wie du denken kannst.

Gruß Rainer- Maria


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#50

RE: Methoden zu gewinnung von Mitarbeitern

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 05.12.2009 23:40
von icke46 | 2.593 Beiträge

Zitat von Afghani
Also ich soll eine Komplexe Arbeite zur Stasi schreiben..ich komm aber bei einer Frage nicht weiter.

Erfrage Methoden des MfS bei der Gewinnung von Mitarbeitern, auch Anwerbung Jugendlicher.




Hallo,

ich zitiere oben noch mal das wesentliche, um dass es unserem jungen Freund Afghani ja eigentlich ging. Das Problem - für mich - dass wir haben, ist ja, dass es unterschiedliche Darstellungen des angefragten Sachverhalts geben kann. Das haben wir auch schon gemerkt.

Um mal meine Sichtweise darzustellen, ich nehme dabei mal die Antipoden in diesem Thread, Augenzeuge und Merkur:

Es gibt einmal eine Darstellung von der Opferseite her (Bitte um Korrektur, wenns falsch ist, AZ) es gibt auch eine Darstellung der anderen Seite(Merkur).

Nun ist es mit Sicherheit so, dass beide Darstellungen, von der jeweiligen Seite gesehen, subjektiv wahr sind - ich bin mir sicher, das die Darstellungen von unserem Forumsfreund AZ genauso wahr sind wie von unserem Forumsfreund Merkur. Das Ganze aber immer aus seinem Erfahrungsschatz.

Gut: Nun bin ich nicht mehr 53, sondern 16 und soll am Montag eine Hausarbeit abliefern. Ich hätte nun im einfachsten Fall - wenn die beiden Forumsfreunde die Zeit hätten - 2 mehr oder weniger unterschiedliche Darstellungen des selben Sachverhalts, und das finde ich (mit 53) sehr gut.
Nur, wie ich schon mal im anderen Thread gesagt habe - man sieht eine Darstellung, man sieht die andere - aber Denken und das bewerten muss man schon selber machen - das ist - für mich - das Schöne in einer Demokratie.

Wenn man es hier im Forum auch noch hinbekommen würde, die interessierten jugendlichen oder Jungen Menschen dazu anzuregen, selber zu denken, statt vorgefasste Meinungen - von welcher Seite auch immer - nachzuplappern: Es wäre ein Gewinn für unser Land - und für das Forum sowieso.

Gruss

icke



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#51

RE: Methoden zu gewinnung von Mitarbeitern

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 05.12.2009 23:51
von Augenzeuge (gelöscht)
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Zitat von icke46

Wenn man es hier im Forum auch noch hinbekommen würde, die interessierten jugendlichen oder Jungen Menschen dazu anzuregen, selber zu denken, statt vorgefasste Meinungen - von welcher Seite auch immer - nachzuplappern: Es wäre ein Gewinn für unser Land - und für das Forum sowieso.
Gruss
icke



100% Zustimmung, icke!!

Gruß, AZ


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#52

RE: Methoden zu gewinnung von Mitarbeitern

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 06.12.2009 00:57
von Sauerländer (gelöscht)
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Also Kollegen, es ist jetzt 00:48, wir haben doch Spezialisten hier, und im Forum sind immer noch einige Leute.
Kriegen wir das denn nicht hin ihm schon mal ein paar Textabsätze hier reinzusetzen, die er für seine Arbeit gebrauchen kann ?

Wir bieten doch an, dass wir Experten zur Verfügung stellen können, aber bislang scheint da noch nix vernünftiges zustande gekommen zu sein. Nun mal ran an Tastatur und Maus und ein bißchen hier reinkopiert, damit er uns am Montagabend sagen kann, was er für eine gute Note bekommen hat. Wir wollen der Jugend doch helfen, und wer könnte das besser als ihr hier ?


zuletzt bearbeitet 06.12.2009 00:57 | nach oben springen

#53

RE: Methoden zu gewinnung von Mitarbeitern

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 06.12.2009 11:58
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Zitat von Afghani
Sie haben Mitarbeiter durch materielle Anreize wie zum Beispiel Geld oda Erpressung mit kompromittirendem Material. Es wurden zum beispiel etwas wichtiges als Geisel genommen.(die Mutter oder ein wichtiger Gegenstande)





Wo hast du das gelesen oder gehört? Erzählt das der Hubertus???


Ich kopiere mal frei da ich keine Lust habe das gleiche auch nochmal selber zu schreiben.

Ich kenne keinen Mitarbeiter des MfS, der sich selbst beim MfS beworben hatte und der auch eingestellt wurde. Selbstbewerbungen waren selten und wurden auch äußerst misstrauisch betrachtet, da man davon ausging, dass es möglich wäre, dass hier gezielt durch westliche Geheimdienste Personen in das MfS eingeschleust werden sollten.
Beim MfS bewarb man sich nicht, hier wurde man geworben.
Das geschah auf vielfältige Art und Weise. Beispielsweise bekam das MfS von den Wehrkreiskommandos die Listen, auf denen Jugendliche festgehalten waren, die einen militärischen Beruf in Erwägung zogen. Hier prüfte das MfS, wer sich für den Dienst im MfS eignete, die kaderpolitischen Anforderungen waren hoch. Danach wurden der Jugendliche und sein Umfeld aufgeklärt.
Waren diese Sachen in Ordnung, sprach man den Jugendlichen an. In der Regel war es so, dass das MfS dann diesen Jugendlichen auch bekam, die NVA hatte wieder einen Bewerber weniger. Ausnahmen waren lediglich Bewerber, welche die Voraussetzungen erfüllten Militärflieger zu werden. Hier war es wohl noch schwieriger, geeignete Bewerber zu finden.
Ansonsten stellte das Wach Rgt. F. Dzierzynski einen bedeutenden Pool zur Gewinnung von Nachwus dar. Aber auch aus der NVA und den GT kamen regelmäßig neue Kader. Einen bedeutenden Beitrag leisteten auch die IM zur Gewinnung von Kadern, indem sie die Tipps auf geeignet erscheinende Personen gaben. Hier besonders aus dem Bereich der Hoch- und Fachschulen, der FDJ usw. Beliebt war es auch, Kinder und Verwandte von Mitarbeitern des MfS und NVA Offizieren zu werben. Beim Sohn eines MfS Offiziers sparte man sich viel Arbeit in der Aufklärung dieser Person, diese boten auch immer eine gewisse Sicherheit und ein positives Umfeld.

Kaderprobleme ? Ja, ich glaube schon, dass es in den 80er Jahren immer schwieriger wurde, geeignte Nachwuchskader zu finden und für einen Dienst im MfS zu gewinnen. Es wurden ja auch immer mehr Kader benötigt (vgl. Anstieg der Mitarbeiterzahlen 1950 - 1989). Darunter litt meiner Meinung auch die Qualität und es wurden Mitarbeiter eingestellt, die man ein paar Jahre vorher nicht genommen hätte. In den Jahresarbeitsplänen der Diensteinheiten war auch knallhart vorgegeben: "Es sind 12 Wachregimentskader zu werben, fünf Berufsunteroffiziersbewerber und 2 Berufsoffiziersbewerber." Dann ging die Suche los.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
zuletzt bearbeitet 06.12.2009 12:07 | nach oben springen

#54

RE: Methoden zu gewinnung von Mitarbeitern

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 06.12.2009 12:30
von Merkur | 1.020 Beiträge

Zitat von Feliks D.

Ich kenne keinen Mitarbeiter des MfS, der sich selbst beim MfS beworben hatte und der auch eingestellt wurde. Selbstbewerbungen waren selten und wurden auch äußerst misstrauisch betrachtet, da man davon ausging, dass es möglich wäre, dass hier gezielt durch westliche Geheimdienste Personen in das MfS eingeschleust werden sollten.
Beim MfS bewarb man sich nicht, hier wurde man geworben.



Zu den Selbstbewerbern gab es in entsprechenden Minister-/Kaderrichtlinien eine eindeutige Verfahrensweise. Selbstbewerber waren in der Regel nicht in den Dienst des MfS einzustellen. Sie waren gewissenhaft zu überprüfen. Die Ursachen und Beweggründe ihrer Bewerbung waren aufzuklären. Ergab sich dabei, dass Selbstbewerber aus ehrlicher Überzeugung handelten und für den Dienst im MfS entsprechend den Einstellungsbedingungen geeignet waren, konnte eine Einstellung erfolgen.



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#55

RE: Methoden zu gewinnung von Mitarbeitern

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 06.12.2009 12:48
von glasi | 2.815 Beiträge

warum nicht merkur? das war doch das beste was dem mfs pasieren konnte. oder war mann mistrauisch. freiwillig zum mfs.



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#56

RE: Methoden zu gewinnung von Mitarbeitern

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 06.12.2009 13:12
von SCORN (gelöscht)
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ich denke nicht dass das mfs der einzige geheimdienst war der sich schwer mit selbstbewerbern tat. das liegt doch in der natur dieses gewerbes, welches wohl nicht zu unrecht oftmals das zweitälteste genannt wird.

glasi, klingel doch mal in pullach oder langley an der pforte und bewerbe dich dort. was denkst du wohl was passsiert.


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#57

RE: Methoden zu gewinnung von Mitarbeitern

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 06.12.2009 13:15
von Sauerländer (gelöscht)
zuletzt bearbeitet 06.12.2009 13:19 | nach oben springen

#58

RE: Methoden zu gewinnung von Mitarbeitern

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 06.12.2009 13:20
von Sauerländer (gelöscht)
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Freie Stellen:

Sprachlehrer/in für Russisch/Englisch (in Kombination)

FH-/Bachelor-Absolventen/innen der Studiengänge Elektrotechnik, Nachrichtentechnik, Informatik, Mathematik oder Fremdsprachen

Dolmetscher/in (Diplom/Master) für Englisch/Russisch (in Kombination)


zuletzt bearbeitet 06.12.2009 13:21 | nach oben springen

#59

RE: Methoden zu gewinnung von Mitarbeitern

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 06.12.2009 13:54
von Afghani (gelöscht)
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Ja also ich bin jetzt mit dem meisten fertig..Muss nur noch ein bisschen umschreiben...Bei der komplexen Arbeit gabe es 4 aufgaben..

1.Aufgabe und Struktur
2. gewinnung von Mitarbeitern
3. wer waren die Feinde, wie wurden sie bearbeitet?
4. Ein beispiel.

1.Auggaben

Das MfS hatte neben der Gewalten teilung die es auch in der westliche Demokratie gab auch eine polizeilische und staatsanwaltische Befugnisse.Selbst die Überwachung und verfolgung von Parteimitgliedern waren erlaubt, allerdings mussten solche Vorgänge von den Abteilungsleitern erst genehmigt werden.

Im ersten Sinne war das MfS eine Überwachungs- und Unterdrückungsorgan der SED, das die DDR-Gesellschaft in allen bereichen kontrollierte, und erst in zweiter Linie ein Auslandsnachrichtendienst.

Durch den Beschluss des SED-Politbüros vom 23.11.1953 wurde festgelegt, dass das MfS als militärisches Organ sowohl als Inlands- als auch als Auslandsnachrichtendienst arbeiten sollte. Dies umfasste folgende Aufgabenbereiche

INLAND

Überwachung der DDR-Bürger und teilweise auch ihrer Verwandten außerhalb der DDR unter Missachtung ihrer Bürgerrechte.
Kontrolle sämlicher bewaffneter Organe
Kontrolle von anderen Ministerien
Kontrolle von Betrieben
Kontrolle des Verkehrs und der Touristik
Zusammenarbeit zwischen Sicherheitsorganen und Volkspolizei
Personenschutz von Partei – und Staatsfunktionären
Überwachung von Diplomaten, Geschäftsleute
Aufklärung besonderer Straftatbestände wie gemeingefährlicher brandstiftung und politisch motivierter Schmierereien


AUSLAND

Aufklärungsarbeit ind Westdeutschland und Westberlin mit dem Ziel, aus allen wichtigen Institutionen der Westalliierten Information zu gewinnen
Aktive Spionageabwehr und Abwehr von Anschlägen privater und staatlicher Organisationen
Aktive Beeinflussung des öffenlichen Leben im Westen durch Eindringen von MfS-Informanten in alles wichtigen Bereiche

1b: Struktur

HAUPTAMTLICHE MITARBEITER(Offizielle Mitarbeiter)
Man schätzt , das am 1989 etwa 91.000 hauptamtliche Mittarbeiter für das MfS arbeiteten.Das MfS sah sich als Schild und Schwert der Partei, deshalb waren alle Mitleider ausser ein paar ausnahmen Mitglieder der SED. Die Ausnahme waren nur die jungen, noch neue Hauptamtliche , die noch in der Probephase waren ein Sed Mitlgied zu werden


INOFFIZIELLE MITARBEITER
Zu den hauptamtlichen Mitarbeitern kommen weit mehr als 100.000 Inoffizielle Mitarbeiter(IM), Der Überwiegende Teil war im Inland tätig. Sie waren Agenten sie in nichtsozialistischen Wirtschafts gebieten (NSW) zum Einsatz kammen. Sie wurden Im offiziellen Sprachgebrauch Kundschafter der Friedens gennannt.


AUSLANDSAGENTEN (,,KUNDSCHAFTER”)

Zum Zeitpunkt des Zusammenbruches der DDR gab es in der Bundesrepublik Deutschland rund 2000 aktive MfS-Spione, Die Anzahl der IM, welche für die Hauptverwaltung Aufklärung in der DDR selbst tätig waren, wurde dabei mit 20.000 beziffert. Das MfS unterstützte in der Bundesrepublik Deutschland ihm nützlich erscheinende politische Kräfte. So wurden unter dem Decknamen „Gruppe Ralf Forster“ in der DDR ausgewählte Kader der DKP im Nahkampf und Sprengstoffeinsatz ausgebildet. Die Agenten der MfS-Abteilung für Spezialkampfführung sollten eine militärische Besetzung des „Operationsgebietes“ durch Diversion, Spionage und Sabotage vorbereiten, sie waren in der BRD und anderen westlichen Staaten, so auch in der Schweiz (z.B. Agentenpaar Müller-Hübner) aktiv.


2. Gewinnugn von Mitgleidern

Für die MfS war das Anwerben von neuen Mitarbeitern sehr wichtig. Sie hatten den höchsten Sicherheitsanspruche alleer Organisationenin der DDR.Neben einen körperlichen , intellektueln, mentalen und fachlichen Vorausetzung stand die politische Zuverlässigkeit an vorderster Stelle, Dabei spielte der gesellschaftliche Werdegang die endscheidende Rolle. Man suchte die sozialistische Persönlichkeit mit dem klaren Klassenstandpunkt, also das, worauf die gesamt politische Erziehung im DDR-Schulsystem hinarbeitete

Die Methoden des MfS war nicht wie man es heute kennt. Es war keine öffentliche gewinnung. Man konnte sich also nicht bewerben. Sie haben sich die Mitarbeiter selbst ausgesucht und teilweise gezwungen mitzuarbeiten.Sie haben Mitarbeiter durch materielle Anreize wie zum Beispiel Geld oder Erpressung wer nicht mitmachen wollte wurde ausspioniert und bei einer kleinen Gelegenheit exikutiert

Die Sed und ihr Unterdrückungsorgan MfS versuchten immer stärker die Öffentlichkeit über das Ausmaß ihrer systemtischen, menschenverachtenden Tätigkeiten zu täuschen. Dies taten sich durch ,,Sachbücher” und offene Agitationsarbeit versuchten sie die gut organisierte Lobby ewig Gestriger das eigene Tun zu verharmlosen.


3. Feinde

Für die Stasi war alles Feind, was nicht in das Muster von Denunzianten, Schnüffler und gehorsamen Untertanen passte. Die Partei, die Partei hatte immer Recht und das Recht hat die Stasi festgelegt . Eine Art sie zu bearbeiten war es sie zu zersetzen.

Die Zersetzung war eine verdeckte Methode des MfS der DDR zur bekämpfung von vermeintlichen Feinden. Das Zersetzen wurde nach der Inhaftierung einer Zielperson oder Anstelle einer Inhaltierung eingesetzt. Sie beinhalete umfassende verdeckte Steuerungs- und Manipulationsfunktion bis in der Familie und persönlichen Beziehungen hinein.

Die Zersetzung war ein rein psychologisches Unterdrückungsinstrument was auf den Erkenntnissen der Psychologie basierte. Sie untergruben das Selbstvertraun und Selbstwertgefühl eines Menschen. Durch die zersetzung erzeugten sie auch Angst, panik und verwirrung.

Zu den Zersetzungsmethoden gehörten offene, verdeckte oder vorgetäuschte Bespitzelung,Brief oder Telefonkontrolle der Zielperson als Vorausetzung oder Drohng, vor allem aber die Organisierung beruflicher Misserfolge oder Misstrauen durch Einsatz von Gerüchten.

In der DDR gab es auch politische Unterdrückung. In der politischen Unterdrückung wird durch Zwang, angedrohte oder ausgeübte Gewalt,

4. Beispiel

1988 trat Michael Jackson vor dem Brandenburger Tor West auf, um seine Fans in der DDR und insbesondere Ostbelin Einhalt zu gebieten, wurde die Stasi aktiv.
„Jugendliche sollten unter allen Umständen daran gehindert werden, dieses Konzert vom Bereich Brandenburger Tor aus mit zu erleben“. Was soll an Michael Jackson schon politisch gewesen sein?Kaum zu fassen, dass sich ein Geheimdienst damit beschäftigt hat. Die Stasi jedoch ging davon aus oder“befürchtete das Ausschreitungen von Jugendlichen, die sogar namentlich genannt worden sein sollen“. Es sollte sogar ein Gegenkonzert geplant worden sein. Im Osten jedoch begann während des Michael Jackson Konzert fand „eine brutale Jagd auf Jacko-Fans .. statt. Zusätzlich wurde eine eigene Kartei für den King of Pop bei der Stasi angelegt“.

Könnt ihr mir sagen was ich verändern soll?


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#60

RE: Methoden zu gewinnung von Mitarbeitern

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 06.12.2009 14:06
von Merkur | 1.020 Beiträge

Zitat von Afghani

Sie haben sich die Mitarbeiter selbst ausgesucht und teilweise gezwungen mitzuarbeiten.Sie haben Mitarbeiter durch materielle Anreize wie zum Beispiel Geld oder Erpressung wer nicht mitmachen wollte wurde ausspioniert und bei einer kleinen Gelegenheit exikutiert
Die Sed und ihr Unterdrückungsorgan MfS versuchten immer stärker die Öffentlichkeit über das Ausmaß ihrer systemtischen, menschenverachtenden Tätigkeiten zu täuschen. Dies taten sich durch ,,Sachbücher” und offene Agitationsarbeit versuchten sie die gut organisierte Lobby ewig Gestriger das eigene Tun zu verharmlosen.

Für die Stasi war alles Feind, was nicht in das Muster von Denunzianten, Schnüffler und gehorsamen Untertanen passte. Die Partei, die Partei hatte immer Recht und das Recht hat die Stasi festgelegt . Eine Art sie zu bearbeiten war es sie zu zersetzen.

Könnt ihr mir sagen was ich verändern soll?



Sind ein paar ganz schöne Knaller dabei. Aber dafür wirds bestimmt eine gute Note.



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