#101

RE: Fluchtversuch mit nem Minol-Laster

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 19.01.2011 19:41
von Major Tom | 855 Beiträge

Wer dem italienischen mächtig ist hier ein ausführlicher Beitrag zu diesem Unfall.
http://www.myvideo.de/watch/5626176/LKW_Unfall_in_Italien


Man sollte den Kopf nicht hängen lassen wenn einem das Wasser bis zum Hals steht.
http://www.costarica-forum.net
http://directorios-costarica.com
http://www.link-team.net
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#102

RE: Fluchtversuch mit nem Minol-Laster

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 01.06.2013 12:08
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat
man kricht mächtig Respekt vor soviel Masse, bin damit aber trotzdem dauernt mit 90 über de Nationale durche Fjorde gebrettert


Bildungsfern, Lernresistent oder Erkenntnisunfähig?


zuletzt bearbeitet 01.06.2013 12:08 | nach oben springen

#103

RE: Fluchtversuch mit nem Minol-Laster

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 02.01.2014 22:56
von passport | 2.639 Beiträge

Noch einmal einen alten Thread hervor geholt.

Habe im Internet ein paar Bilder vom versuchten Grenzdurchbruch eines Minol-Tankers am 21.11.1983 / 21.20 Uhr auf der Güst Marienborn / A. gefunden.










Es erscheint wie ein Wunder das beide GV unverletzt die deformierte Fahrerkabine velassen konnten!


passport


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#104

RE: Fluchtversuch mit nem Minol-Laster

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 02.01.2014 23:05
von GZB1 | 3.287 Beiträge

Wow, da hats den "Fiffi" aber auch ganz schön aus den Angeln gehoben.


zuletzt bearbeitet 02.01.2014 23:06 | nach oben springen

#105

RE: Fluchtversuch mit nem Minol-Laster

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 03.01.2014 14:39
von passport | 2.639 Beiträge

Zitat von GZB1 im Beitrag #104
Wow, da hats den "Fiffi" aber auch ganz schön aus den Angeln gehoben.



@GZB1

Die Strassenrollsperre war zum Zeitpunkt des Aufprallens des Tankfahrzeuges noch nicht komplett geschlossen.


passport


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#106

RE: Fluchtversuch mit nem Minol-Laster

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 03.01.2014 16:37
von GZB1 | 3.287 Beiträge

Warum wurde die Sperre so spät geschlossen? Zum Glück für die Insassen der Zugmaschine. So wie es aussieht sind die beiden GV durch die Frontscheibe ausgestiegen.


zuletzt bearbeitet 03.01.2014 18:56 | nach oben springen

#107

RE: Fluchtversuch mit nem Minol-Laster

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 03.01.2014 18:45
von passport | 2.639 Beiträge

Eine Alarmauslösung auf einer Straßen/Autobahn Güst stellt schon etwas Besonderes dar. Man muß Bedenken das sofort ALLE Kontrollen eingestellt werden, sämtliche Tore, Passagen, Durchfahrten bzw. Straßen oder Autobahnspuren vollständig geschlossen und gesperrt werden. Postenbereiche müssen neu besetzt werden. Aus den Arbeitsbereichen müssen MA sensible Aussenbereiche mit Mpi besetzen und die F/S Gruppe sich am vorher festgelegten Treffpunkt einfinden (in Mbn./A Zgf-Zimmer bzw. Waffenkammer). Der Auslöser des Güstalarms muss sofort nach Auslösung den DH des Kommandanten der GT auf dem Turm anrufen. Der DH übernimmt dann die weitere Koordinierung aller Handlungen die den Alarm betreffen. Erst danach informiert der MA seinen Zgf-Bereich. Das ist ein sehr komplexer Prozess der dort abläuft. In jeder Nachtschicht wurden einzelne Handlungen und Abläufe durchtrainiert. Daher überlegt sich jeder MA bei bestimmten Situationen ob es gerechtfertigt ist Alarm auszulösen! Denn mit der Alarmauslösung sind ja auch die Reisenden mit involviert. Dazu kam, das die GKST Helmstedt natürlich die Alarmauslösungen registrierte und Dieses auch in der Transitkommission zur Sprache kam. Grenzen und damit auch Grenzübergänge sind und waren nun mal sensible Bereiche zwischen den Staaten. In der damaligen Zeit waren Grenzen nicht nur Trennlinien sondern auch Systemgrenzen. Jedes bekannt gewordene Ereignis oder Vorfall wurde in der Westpresse genüsslich ausgeschlachtet und oft falsch dargestellt. Leider hat die DDR-Presse damals nicht und wenn zu spät auf bestimmte Ereignisse reagiert.

Wie liefen nun die Alarmauslösung am 21.11.1983 ab.

Der Fahrer Fricke hatte sich auf dieses Unternehmen vorbereitet. Da er mit seinen Tankzug auch Intertankstellen anfuhr kam er dort mit Fahrer ins Gespräch die die Grenze passierten. Mit den Fahrern unterhielt er sich über den Güstverlauf, Abfertigungsmodi und Arbeitsweise der Kontrollkräfte. Am besagten Tag holte er noch die 2. Person von zu Hause ab und fuhr zu seinen Minoltankfahrzeug. Mit dem Tankfahrzeug fuhr er dann zum Zentrallager von Minol, da er die Absicht hatte den Tankauflieger auffüllen zu lassen. Sein Plan war, kurz vor dem 1. Kontrollpunkt (KP 38 der VP) die Räder anzuzünden und damit die Kontroll und Sicherungskräften unter Druck zu setzen und eine Grenzpassage zu erzwingen. Der Lademeister Zentrallager Minol verweigerte aber die Befüllung des Tankaufliegers, da kein Dienstauftrag vorlag. Daher musste der Fricke sein Plan ändern.
Mit überhöhter Geschwindigkeit durchfuhr man nun den KP 38. Der diensthabene Polizist erkannte, das der Minoltanker kein grenzüberschreitender LKW war. Der Polizist löste aber kein Alarm ( das wäre aber seine Pflicht lt. DA gewesen) aus sondern informierte nur telefonisch die VKA der PKE.
Die VKA ist standardmäßig mit 3 MA besetzt, 1 MA Aussenbereich, 2 MA Innenbereich. An diesen Tag befanden sich gerade 2 neue MA zur Einarbeitung in diesen Bereich. Der "alte" MA kontrollierte LKW,s im Aussenbereich als der Anruf vom KP 38 im Innenbereich eintraf. Ein MA ging in den Aussenbereich um den erfahrenen MA zu informieren während der andere MA den GF-Ausreise telefonisch informierte. In diesen Augenblick raste der Minol-Tanker bereits durch den VKA-Bereich. Der "alte" MA erkannte sofort die Situation und lief zum Alarmknopf und löste diesen aus. Parallel sah der GF-Ausreise durch das Fenster seines Dienstzimmers das Fahrzeug wie es mit hoher Geschwindigkeit auf den PKW-Bereich zuhielt und löste ebenfalls Alarm aus. Durch die Nichtauslösung des Alarmes am KP 38 gingen wertvolle Sekunden verloren. Denn bevor die Sperreinrichtungen wirksam werden dürfen, muss der Bereich leer sein. Es soll ja kein Unbeteiligter zu Schaden kommen. Dh. zuerst werden alle Ampel auf "ROT" gestellt, danach werden die verkehrsleitende Schranken geschlossen und jetzt erst werden die Sperranlagen geschlossen. Auf Grund dieser Verzögerungen konnten die Sperrschlagbäume nicht mehr rechtzeitig geschlossen werden und der "Fiffi" war noch nicht voll eingerastet.


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#108

RE: Fluchtversuch mit nem Minol-Laster

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 03.01.2014 18:48
von Gelöschtes Mitglied
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Einen gescheiterten Fluchtversuch geschah 1980 . Der Fluchtversuch von Manuela Eickenroth in einem Versteck,der sich in einem Kleinwagen befand ,endete mit einem weiteren Flüchtling am 11 April 1980 gegen 21.30h in der Kontrollbox/ Ausreise " der Grenzübergangsstelle Marienborn.
Mfs Mitarbeiter fotografierten zu Beiweisaufnahme und Lehrzwecken solch gescheiterten Fluchtversuche.

Zusehen sind Aufnahmen und Filmberichte im Dokumentationszentrum der GÜST .Wer mal die A2 in Richtung Helmstedt fährt , sollte sich Zeit nehmen ,es ist immer eine zusätzliche Ausstellung dort zu sehen. MfG ratata


zuletzt bearbeitet 03.01.2014 18:52 | nach oben springen

#109

RE: Fluchtversuch mit nem Minol-Laster

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 03.01.2014 18:49
von Gelöschtes Mitglied
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Auch der Fluchtversuch mit dem Minol-laster wird dort ausführlich geschildert .Ratata


zuletzt bearbeitet 03.01.2014 18:51 | nach oben springen

#110

RE: Fluchtversuch mit nem Minol-Laster

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 03.01.2014 20:51
von passport | 2.639 Beiträge

@ratata

In den 70ziger Jahren gab es Wochen wo man wöchentlich 2-3 Festnahmen entsprechend § 213 hatte. Die Beweisführung erfolgte logischerweise zuerst durch eine Bilddokumentation.


passport


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#111

RE: Fluchtversuch mit nem Minol-Laster

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 03.01.2014 21:45
von Lutze | 8.039 Beiträge

ich möchte mir nicht ausmalen,
der Tanklastzug wäre explodiert,
vielleicht auch Transitreisende in den Tod gerissen,
oder Mitarbeiter der Grenzübergangsstelle,
viel fehlte nicht,wenn man sich die Fotos anschaut,
auch wenn dadurch die Flucht geglückt wäre,
Begeisterung in der Bevölkerung der Bundesrepublik hätten diese
Grenzverletzer nicht nicht gehabt
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
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#112

RE: Fluchtversuch mit nem Minol-Laster

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 03.01.2014 22:26
von passport | 2.639 Beiträge

@Lutze

Das wurde ja auch als ein terroristischer Anschlag gewertet. Deshalb fiel die Strafe höher aus, glaube 8 Jahre.


passport


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#113

RE: Fluchtversuch mit nem Minol-Laster

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 03.01.2014 22:27
von Pitti53 | 8.789 Beiträge

Zitat von GZB1 im Beitrag #104
Wow, da hats den "Fiffi" aber auch ganz schön aus den Angeln gehoben.


Aber sie hat ihren Zweck erfüllt!! Ja die Beiden Insassen wurden durch das Fenster kapultiert und liefen wie die Weltmeister Richtung BRD

Die Festnahme erfolgte durch Kräfte der Sik Marienborn....Diese Jungs waren nur 5m links von der Aufprallstelle auf der Führungsstelle zu viert stationiert

Bei einem vollgefüllten Tankzug hätte es ein Desaster gegeben

Die Feuerwehr erklärte uns aber später , auch ein leerer Tankzug sei äußerst gefährlich


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#114

RE: Fluchtversuch mit nem Minol-Laster

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 03.01.2014 22:28
von Pitti53 | 8.789 Beiträge

Zitat von passport im Beitrag #112
@Lutze

Das wurde ja auch als ein terroristischer Anschlag gewertet. Deshalb fiel die Strafe höher aus, glaube 8 Jahre.


passport


Der Fahrer saß zur Kehre noch ein. War danach aber ein heldischer Arbeitsloser


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#115

RE: Fluchtversuch mit nem Minol-Laster

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 04.01.2014 00:42
von eisenringtheo | 9.180 Beiträge

Zitat von Pitti53 im Beitrag #113
Zitat von GZB1 im Beitrag #104
Wow, da hats den "Fiffi" aber auch ganz schön aus den Angeln gehoben.


Aber sie hat ihren Zweck erfüllt!! Ja die Beiden Insassen wurden durch das Fenster kapultiert und liefen wie die Weltmeister Richtung BRD

Die Festnahme erfolgte durch Kräfte der Sik Marienborn....Diese Jungs waren nur 5m links von der Aufprallstelle auf der Führungsstelle zu viert stationiert

Bei einem vollgefüllten Tankzug hätte es ein Desaster gegeben

Die Feuerwehr erklärte uns aber später , auch ein leerer Tankzug sei äußerst gefährlich


Ja auch bei leerem Tank sind noch zündfähige Dämpfe drin. Entscheidend ist, was vorher drin war. Bei Diesel ist der Flammpunkt bei 55 Grad, bei Benzin bei minus 20 Grad. Ich habe hier und auch im Internet, nichts zur Frage gefunden, was nun konkret im Tankzug drin war. Wenn der Fahrzeugdieb einigermassen bei Trost war, hatte er die Ladepapiere kontrolliert, ob Diesel drin war und erst dann den Durchbruch versucht in der richtigen Annahme, dass nicht geschossen wird, weil man an der Güst Benzin als Ladung befürchtete..
http://de.wikipedia.org/wiki/Flammpunkt
http://de.wikipedia.org/wiki/Eisenbahnun...Langenweddingen
Auch ein voller Lastzug mit Diesel explodiert nicht so leicht, weil es über 50 Grad braucht, was im November selten der Fall ist.
Theo


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#116

RE: Fluchtversuch mit nem Minol-Laster

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 04.01.2014 12:47
von passport | 2.639 Beiträge

Zitat von eisenringtheo im Beitrag #115
Zitat von Pitti53 im Beitrag #113
Zitat von GZB1 im Beitrag #104
Wow, da hats den "Fiffi" aber auch ganz schön aus den Angeln gehoben.


Aber sie hat ihren Zweck erfüllt!! Ja die Beiden Insassen wurden durch das Fenster kapultiert und liefen wie die Weltmeister Richtung BRD

Die Festnahme erfolgte durch Kräfte der Sik Marienborn....Diese Jungs waren nur 5m links von der Aufprallstelle auf der Führungsstelle zu viert stationiert

Bei einem vollgefüllten Tankzug hätte es ein Desaster gegeben

Die Feuerwehr erklärte uns aber später , auch ein leerer Tankzug sei äußerst gefährlich


Ja auch bei leerem Tank sind noch zündfähige Dämpfe drin. Entscheidend ist, was vorher drin war. Bei Diesel ist der Flammpunkt bei 55 Grad, bei Benzin bei minus 20 Grad. Ich habe hier und auch im Internet, nichts zur Frage gefunden, was nun konkret im Tankzug drin war. Wenn der Fahrzeugdieb einigermassen bei Trost war, hatte er die Ladepapiere kontrolliert, ob Diesel drin war und erst dann den Durchbruch versucht in der richtigen Annahme, dass nicht geschossen wird, weil man an der Güst Benzin als Ladung befürchtete..
http://de.wikipedia.org/wiki/Flammpunkt
http://de.wikipedia.org/wiki/Eisenbahnun...Langenweddingen
Auch ein voller Lastzug mit Diesel explodiert nicht so leicht, weil es über 50 Grad braucht, was im November selten der Fall ist.
Theo


@eisenringtheo


Sh. Beitrag 107 -!!!

Der Fahrer des Tanklaster war ein Minol-Fahrer und es war sein Dienstfahrzeug! Da der Fricke aber zu diesen Zeitpunkt kein Fahrauftrag besaß kam noch die Straftat des Diebstahles bei der Verhandlung dazu.


passport


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#117

RE: Fluchtversuch mit nem Minol-Laster

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 04.01.2014 12:56
von GZB1 | 3.287 Beiträge

Zitat von Pitti53 im Beitrag #113
Zitat von GZB1 im Beitrag #104
Wow, da hats den "Fiffi" aber auch ganz schön aus den Angeln gehoben.


Aber sie hat ihren Zweck erfüllt!! Ja die Beiden Insassen wurden durch das Fenster kapultiert und liefen wie die Weltmeister Richtung BRD

Die Festnahme erfolgte durch Kräfte der Sik Marienborn....Diese Jungs waren nur 5m links von der Aufprallstelle auf der Führungsstelle zu viert stationiert ...


Schon erstaunlich das die nach dem Aufprall überhaupt noch laufen konnten.
Gab es eigentlich Sicherheitsgurte (Kopfstützen) in dem Fahrerhaus, hatten das LKW zu der Zeit überhaupt, wimre nicht.

@Pitti53 , waren das zwei SiP oder ein SiP und der Alarmposten?


zuletzt bearbeitet 04.01.2014 12:56 | nach oben springen

#118

RE: Fluchtversuch mit nem Minol-Laster

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 04.01.2014 13:15
von Pitti53 | 8.789 Beiträge

Die FüST war immer mit dem Zugführer und 3 Soldaten besetzt. 2 standen draußen , einer durfte sich drinnen ausruhen(aber nicht schlafen!)


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#119

RE: Fluchtversuch mit nem Minol-Laster

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 04.01.2014 14:00
von Lutze | 8.039 Beiträge

wurde die Grenübergangsstelle danach komplett
gesperrt,wenn ja,wie lange
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
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#120

RE: Fluchtversuch mit nem Minol-Laster

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 04.01.2014 14:27
von DoreHolm | 7.705 Beiträge

Zitat von eisenringtheo im Beitrag #115
Zitat von Pitti53 im Beitrag #113
Zitat von GZB1 im Beitrag #104
Wow, da hats den "Fiffi" aber auch ganz schön aus den Angeln gehoben.


Aber sie hat ihren Zweck erfüllt!! Ja die Beiden Insassen wurden durch das Fenster kapultiert und liefen wie die Weltmeister Richtung BRD

Die Festnahme erfolgte durch Kräfte der Sik Marienborn....Diese Jungs waren nur 5m links von der Aufprallstelle auf der Führungsstelle zu viert stationiert

Bei einem vollgefüllten Tankzug hätte es ein Desaster gegeben

Die Feuerwehr erklärte uns aber später , auch ein leerer Tankzug sei äußerst gefährlich


Ja auch bei leerem Tank sind noch zündfähige Dämpfe drin. Entscheidend ist, was vorher drin war. Bei Diesel ist der Flammpunkt bei 55 Grad, bei Benzin bei minus 20 Grad. Ich habe hier und auch im Internet, nichts zur Frage gefunden, was nun konkret im Tankzug drin war. Wenn der Fahrzeugdieb einigermassen bei Trost war, hatte er die Ladepapiere kontrolliert, ob Diesel drin war und erst dann den Durchbruch versucht in der richtigen Annahme, dass nicht geschossen wird, weil man an der Güst Benzin als Ladung befürchtete..
http://de.wikipedia.org/wiki/Flammpunkt
http://de.wikipedia.org/wiki/Eisenbahnun...Langenweddingen
Auch ein voller Lastzug mit Diesel explodiert nicht so leicht, weil es über 50 Grad braucht, was im November selten der Fall ist.

Theo


Grün: Mal was Technisches. Unsere Firma galt neben Minol als die feuergefährlichste in Erfurt, wobei im Gegensatz zu Minol mind. 100 t Verdünner und Klebstoffe oberirdisch als Fertigware lagerten. Bei Brandschutzkontrollen in Lägern, auch in unserem kleines des Labor und dem Technikum, wurden auch die leeren Gebinde vom Füllvolumen wie volle gerechnet. Das erst mal dazu. Wenn der Minoltanker leer war, heißt das aber nicht automatisch, daß bei einem Durchschuss gleich eine Explosion stattfindet. Wenn das enthaltene Benzingas so gut wie keinen Sauerstoff enthielt, passierte erst mal nix, außer daß an der Austrittstelle eine Flamme brannte, eben wie bei einem Gasbrenner auch. Ich kenne zwar die Vorschriften nicht so genau, aber ich meine, beim Ablassen eines Tanklastzuges wird dafür gesorgt wird, daß in das freiwerdende Volumen keine Luft nachströmt, sondern ein unbrennbares Gas (Stickstoff oder CO2 z.B.). Wenn Tankexplosionen vorkommen, dann weil der Tank schon eine Weile brennt und ein Überdruck entsteht, dem der Mantel nicht standhält. Deshalb explodieren Autos nach einem Crash (sogar Trucks mit Dieselmotor !) immer nur im Film.
Ach ja, auch ein leerer Dieseltank kann explodieren, wenn das Gasgemisch stimmt. Auch weit unterhalb der 50°C. Der Flammpunkt von 50°C besagt nämlich nur, daß bei einem bestimmten Test (Schale mit dem Stoff, darüber wird in einem bestimmten Abstand eine kleine Flamme gefächelt. Der Stoff hat eine bestimmte Temperatur. Gemessen als Flammpunkt ist die Temperatur, bei der genug Dampf entsteht, daß es zur Entzündung kommt.).



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zuletzt bearbeitet 04.01.2014 14:31 | nach oben springen


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