#41

RE: wie wars denn nun

in Leben in der DDR 29.11.2009 10:20
von Freedom (gelöscht)
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Zitat von Drewitz


Und jetz kannste die Dinger auch nicht mehr sehen? grins
Karpfen mag ich heute noch nicht...Bananen übrigens auch nicht!
Im Fischladen in der Markthalle in Potsdam konntest man eigentlich immer Bückling oder geräucherte Makrele kaufen und Heringssalat.Wenn klein Drewitz mal wieder systembedingt Altstoffe abgegeben hatte,dann holte er sich oft 100g(?)Heringssalat und dazu ne Schrippe vom Bäcker nebenan.

Drewitz




Da muss ich gleich mal was zu geben. Ich bin von allen übersättigt. Die Freude gibt es nicht mehr -es ist alles zu selbstverständlich geworden.


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#42

RE: wie wars denn nun

in Leben in der DDR 29.11.2009 10:37
von Rostocker | 7.734 Beiträge

Wenn wir schon beim Fisch sind.Ich musste in meiner Jugendzeit immer nach Warnemünde früh morgens,Fisch holen.Dorsch,Heringe,Flunder,Scholle u.s.w.In einer Nebenstraße am Kirchplatz von Warnemünde,verkaufte-Mien Herzig---so nannte sich die Dame.Den frisch gefangenen Fisch,der noch Blutwarm war und in der frühen Morgenstunden am Alten Strom angelandet wurde.War ja auch für jederman erschwinglich,ich glaub heut zu Tage muß eine Hartz4 Familie mit 2 Kindern wohl lange drauf sparen oder an der Tafel anstehen.


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#43

RE: wie wars denn nun

in Leben in der DDR 29.11.2009 10:57
von seaman | 3.487 Beiträge

Zitat von Rostocker
Wenn wir schon beim Fisch sind.Ich musste in meiner Jugendzeit immer nach Warnemünde früh morgens,Fisch holen.Dorsch,Heringe,Flunder,Scholle u.s.w.In einer Nebenstraße am Kirchplatz von Warnemünde,verkaufte-Mien Herzig---so nannte sich die Dame.Den frisch gefangenen Fisch,der noch Blutwarm war und in der frühen Morgenstunden am Alten Strom angelandet wurde.War ja auch für jederman erschwinglich,ich glaub heut zu Tage muß eine Hartz4 Familie mit 2 Kindern wohl lange drauf sparen oder an der Tafel anstehen.



...um das zu ergänzen...
Auch in Rostock konnte man auf dem Glatten Aal zum Wochenmarkt frischen Fisch günstig erwerben.Grüne Heringe z.b. 0,55 Mark(Ost) bi min Herzing.Der Fischladen in der Langen Strasse war auch nicht schlecht bestückt.Mangelware allerdings der devisenbringende (Räucher)Aal.Die Fischlokale waren auch auf gutbürgerliche,preiswerte Fischgerichte ausgelegt.
Wer in Warnemünde vor Ort war,konnte auch besten Räucherfisch ,frisch aus dem Rauch erwerben.
Schattenseite der subventionierten Preise:
Eine Katzenbesitzerin erwarb täglich für wenig Geld 4 grosse Dorsche zum verfüttern-heute preislich unvorstellbar....

seaman


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#44

RE: wie wars denn nun

in Leben in der DDR 29.11.2009 11:00
von Mongibella (gelöscht)
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Hahahahaha Drewitz....ich erinner mich gerade, das mir mal ne Gräte von soeinem Karpfen zu Silvester im Hals stecken blieb....war auch das letzte Mal das ich Karpfen gegessen hab.....

....allerdings, der angesprochene Heringssalat....hmmmmm, der war immer lekker.....den machten meine Eltern immer selber....der fehlte nie bei na grossen Feier....schön mit Apfelstücken drin und so.....oder Rollmops, der war auch lekker, den gab es auch oft im Glas auf dem Abendbrottisch....

Ansonsten bin ich nich so ein Fischesser....heute ess ich eigendlich nur noch ab und an Thunfisch.....dann aber den guten von RioMare aus Italien.....ich hab immer einige Dosen im Truck.....den vergess ich nie wenn ich in Italien in den Supermarkt geh....seid neuesten gibt es den sogar hier in NL im Supermarkt....aber nur im AlbertHeijn.....den müsst ihr mal probieren, der sticht es heraus mit seinem ganz eigenem Geschmack, da kommt sonst keine andere Marke dran.....

Mara


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#45

RE: wie wars denn nun

in Leben in der DDR 29.11.2009 11:52
von Frank (gelöscht)
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Zitat von Berliner

Zitat von CaptnDelta
Ansonsten, wie Frank schon sagte, war die nahe CSSR oft der Retter in der Not, wenn es um Fruchtsaefte, Cola, Bier oder auch Schallplatten und Elektronik ging.


OK, ich beisse an...

war immer der Meinung den anderen Ostblocklaendern ging es noch schlechter als der DDR. Wie kam es dazu, dass die "gutes Zeug" zu verkaufen hatten?

Berliner




Das ist eine gute Frage. Möglicherweise war die CSSR und Ungarn einfach mehr auf die Produktion und Einfuhr von Konsumgütern bedacht. Das Angebot in den Läden ließ jedenfalls darauf schließen.
Man sagt zwar immer, die DDR hatte von allen Ostblockländern den höchsten Lebensstandart, ich weiß allerdings nicht, voran man diese Theorie festgemacht hat. Vielleicht weiß ja jemand von Euch mehr?


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#46

RE: wie wars denn nun

in Leben in der DDR 29.11.2009 12:01
von Drewitz | 356 Beiträge

Freedom-das unterschreibe ich sofort!Versuche zwar etwas bei meinen Töchtern gegenzulenken-aber na ja.

Drewitz


MfS,BV Potsdam,Abt.VI,PKE Drewitz 1.Zug,1.Gruppe 1988-1990 danach GR44 bis zum Ende


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#47

RE: wie wars denn nun

in Leben in der DDR 16.01.2012 19:02
von 94 | 10.792 Beiträge

Zitat von Frank • ( Gast ) 29.11.2009 01:24
Ich spreche jetzt von der Zeit Anfang bis Ende der 80er: [...]
Coca-Cola oder Pepsi gabs gar nicht, ...


Im gerade aktuellen Thread Taschengeld kam die Pepsi aufs Tapet. Und siehe da, noch nicht jedes Eckchen der deutsch-demokratischen DDR wurde in diesem Forum ausgeleuchtet.
Sicher war ich mir mit der Ost-Pepsi nicht mehr, zumal ja der Pepsi-Genuß ja durchaus in der Tschechoslovakei oder in Ungarn stattgefunden haben kann. Aber an die 50 Pf. Pfand meinte ich mich auch noch dunkel zu erinnern.

Doch nun Die Welt im Jahre 2003
Es gab Pepsi. In den 70ern nämlich leuchtete der Pepsi-Schriftzug und damit ein Stück große weite Welt durch die Schaufenster der HO-Kaufhallen. Pepsis Marktposition in der Sowjetunion - von Chruschtschow 1959 persönlich verkostet und durch Nixons Fürsprache 1972 ins Land geholt - half, die Grenzen zu überwinden. Pepsi-Cola Wien und die westdeutsche Zweigstelle Neu-Isenburg lieferten 1977 und 1980 tonnenweise Grundstoff, der im VEB-Getränkekombinat Hanseat Rostock auf 0,33-Liter-Originalflaschen abgezogen wurde. Ein Teil der abgefüllten Cola wurde wieder in den Westen geschickt, um so Schulden zu bezahlen. Das Pepsi-Gastspiel endete schließlich genauso kapitalistisch wie es begann. Mit einem EVP (Einzelhandelsverkaufspreis) von 1,00 Mark war Pepsi mehr als doppelt so teuer wie der DDR-Marktführer Club-Cola. Pepsi wurde zum Ladenhüter, und das west-östliche Projekt wurde zehn Jahre vor dem Mauerfall still und leise wieder abgewickelt.

Der Spiegel wollte 1974 schon den EVP wissen, aber wer glaubt schon dem Spiegel?
Als letztes Land des Ostblocks will die DDR ihren Bürgern den amerikanischen Way of Life öffnen. Die Brauerei Rostock soll die original Pepsi-Cola mixen und für 40 Pfennig pro Flasche verkaufen. Seif Jahren hatte die DDR erfolglos versucht, ihre heimische Cola-Kopie Vita Cola durchzusetzen. Doch der Verschnitt war den Konsumenten zu "müde". Die amerikanischen Pepsi-Cola-Produzenten rechnen mit jährlichen Einnahmen von 350 000 Dollar.


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#48

RE: wie wars denn nun

in Leben in der DDR 16.01.2012 21:59
von Wanderer zwischen 2 Welten | 2.340 Beiträge

Kann mich noch gute an die spaeter 60iger bis Mitte 70iger Jahre erinnern als meine Mutter regelmaessich Pakete mit Kleidern die mir zu klein wurden an die Verwandtschaft in der Ostzone / DDR geschickt hat. Eine Tafel Schokolade oder etwas Kaffee wurde auch immer beigefuegt, und die Leute "drueben" haben sich immer riesig darueber gefreut. Ich glaube es war 1975 oder so wenn ich mein abgelegtes "Deutschland Fussball Weltmeister 1974" T-Shirt mit auf die Reise geben wollte. Meine Mutter sagte aber nein, da sowas mit aller Wahrscheinlichkeit in der DDR verboten war. Man musste halt immer aufpassen was man in die Paeckchen packte. Wenn ich micht recht erinnere gab es auch Einschraenkungen bei der Menge von Kaffee und Schokolade die man damals schicken durfte. Wenn man das nicht beachtete, dann hat der DDR Zoll halt das ganze Paket beschlagnahmt.
Einige Jahre spaeter habe ich dann mit DDR Buergern Schallplatten getauscht. Da durfte man auch nicht alles schicken. Unter anderem war Heino und Dschinghis Khan verboten. Boney M glaube ich auch. Heino war in den Augen der DDR Regierung ja "Faschist" und Dschinghis Khan und Boney M haben sich in ihren Liedern "ueber die Russen laecherlich gemacht".
Und alle Pakete wurden vom DDR Zoll geoeffnet. Was nicht per Einschreiben verschickt wurde ist oftmals auch "verschwunden".


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#49

RE: wie wars denn nun

in Leben in der DDR 16.01.2012 22:21
von EK 82/2 | 2.952 Beiträge

Zitat von

Zitat von Berliner

Zitat von CaptnDelta
Ansonsten, wie Frank schon sagte, war die nahe CSSR oft der Retter in der Not, wenn es um Fruchtsaefte, Cola, Bier oder auch Schallplatten und Elektronik ging.


OK, ich beisse an...

war immer der Meinung den anderen Ostblocklaendern ging es noch schlechter als der DDR. Wie kam es dazu, dass die "gutes Zeug" zu verkaufen hatten?

Berliner[hallo]




Das ist eine gute Frage. Möglicherweise war die CSSR und Ungarn einfach mehr auf die Produktion und Einfuhr von Konsumgütern bedacht. Das Angebot in den Läden ließ jedenfalls darauf schließen.
Man sagt zwar immer, die DDR hatte von allen Ostblockländern den höchsten Lebensstandart, ich weiß allerdings nicht, voran man diese Theorie festgemacht hat. Vielleicht weiß ja jemand von Euch mehr?



beantworten kanst du deine fragen selber frank. westberlin lebte vom osten und insbesondere von ostberlin (ich kann nur für berlin reden). die schönen jeanshosen wurden von vietnamesen in der heutigen möllendorfstrasse produziert. das benzin wurde billig aus schwedt oder leuna importiert und weiteres mehr. mit der wende brach der billighandel mit dem osten zusammen und alles wurde schlechter. wir hatten wirklich den höchsten lebensstandart der ostblockländer und aus heutiger sicht sogar prozentual auf die bevölkerung gesehen einen höeren als heute im gesamtsinn der bevölkerung. es war aber eine frage des kalten krieges, das nsw versuchte alles um den osten zu vernichten und somit hatte die ddr als frontstaat auch einige vergünstigungen seitens russland in bezug auf devisengeschäfte mit der brd und westberlin. was diese wiederum ausnutzten da wir billiglöhner waren. heute gibt es keine ddr mehr und man suchte sich ein anderes ziel, fast überall steht drauf "made in china".

ek 82/2


Alles was ich schreibe, ist nur meine Meinung und keine Feststellung.
zuletzt bearbeitet 16.01.2012 22:24 | nach oben springen

#50

RE: wie wars denn nun

in Leben in der DDR 16.01.2012 22:32
von EK 82/2 | 2.952 Beiträge

@ michaela, vergiß nie was du gehört hast und nie was du lernst und selber erlebst. dann kannst zwischen realität und lügen unterscheiden. alles andere finde selber raus und befrage zeitzeugen am besten live so lange es sie noch gibt denn irgend wann ist auch der letzte im himmel.
deine fragen solltest du wenn wirklich interessiert, echt mit einem in einem livegespräch führen.
hungersnot und armut waren für mich fremdworte. wenig geld reichte zum ernähren und ich verdiente als lehrling ein drittel des gehaltes eines meisters.
ek 82/2


Alles was ich schreibe, ist nur meine Meinung und keine Feststellung.
zuletzt bearbeitet 16.01.2012 22:37 | nach oben springen

#51

RE: wie wars denn nun

in Leben in der DDR 11.03.2012 20:14
von DoreHolm | 7.710 Beiträge

Der Threat ist zwar vom Ursprung her schon älter, wurde aber wieder aufgegriffen. Zur Versorgung kann ich nur sagen, daß sie deutlich besser war, als sie in den Westmedien hingestellt wurde. Klar, absolut nicht zu vergleichen mit heute. Es gab beträchtliche Unterschiede, ob der Bezirk eine Grenze zur BRD hatte oder nicht. Berlin wurde sowieso besser versorgt und die (Ost)-Berliner glaubten auch noch, daß diese Wohltaten alle aus ihrer Leistung herrührten, entsprechend hoch wurde mitunter die Nase getragen. Wenn wir ein- oder zweimal im Jahr nach berlin fuhren, um mal was Besonderes zu bekommen, sind wir immer in den Hortex-laden. Das war ein polnischer Laden mit Agrarprodukten. Einmal hatte ich Gelegenheit, an ungarische Pfirsiche zu kommen. Eine ganze Stiege gekauft. Sie mußte dann wegen der begrenzten Haltbarkeit schnell weg. Ich konnte dann eine Weile keine Pfirsiche mehr sehen. Als wir 1987 unsere Datsche begannen, hatte ich auch ohne Beziehungen alles material so nach und nach, auch mit Anstellen früh um 5 Uhr am Baumarkt, bekommen. Kies, Zement, Hohldielen, Hohlblocksteine von einer benachbarten LPG, die sowas nebenbei für den Eigenbedarf herstellte. Nur Holz war ein Problem. Ich hätte mich eine Woche im Forst verdingen müssen, um dann Deputat zu bekommen. Aber Stahlträger war kein Problem beim Stahlhandel. Da hätte ich eben statt einer Balkenlage Doppel-T-Stahlträger eingesetzt. Bretter aus zerlegten 1 x-Paletten meiner Firma. Widia-Bohrer und Schlagbohrmaschine hatte ich auch. Eine Zwischengröße, 9mm, hatte ich mir dann von meinem Bekannten aus der BRD schicken lassen. Habe noch eine ganze menge Spezialwerkzeuge aus DDR-zeiten, was damals nicht viel, heute aber ein kleines Vermögen kosten würde und die Qualität ist immer noch sehr gut.
Als ich meine Frau geheiratet hatte und sie aus einer anhaltinischen Kleinstadt in das große Erfurt kam (Bezirk Erfurt mit Westgrenze), kam sie sich vor wie im Westen, um so viel besser und reichhaltiger kam ihr das Warenangebot vor.
Im April 89 besuchte mich mein langjähriger Tauschpartner aus Kaiserslautern mit Frau. Nach einem Stadtbummel mußte seine Frau feststellen, daß es ja eigentlich alles gab, nicht so vielfältig, aber es gab es. Ganz verschämt gestand sie ein, daß sie im Auto noch Nudeln, Reis u.a. Grundnahrungsmittel hätte, weil sie dachte, sie bekäme hier nicht genug zu essen. Und mein Tauschpartner selbst war nicht das erste mal hier. Wie kommen bloß solche verschrobenen Vorstellungen von der DDR zustande ? Während meiner Außendienstzeit in ganz D konnte ich die Erfahrung machen, daß die Vorstellungen über die DDR um so verschrobener waren, desto weiter die Grenze weg ist. Ein Kunde in SB war ganz erstaunt, daß wir in der DDR auch Englisch lernen durften.
Heute bekommt man alles, allerdings ist (fast) alles auch wesentlich teurer. Baumaterial etwa das Dreifache.
Für wirklich besondere Sachen mußte man allerdings etwas D-Mark irgenwie eintauschen und bei Nahrungsmitteln in den sog. Delikatläden einkaufen. Da gab es eine Menge importwaren, Schweizer Käse, Schottischen Whisky, Brüsseler Schokolade, Rinderzunge und auch immer mal ein gutes Bier, was sich auch mal länger als eine Woche haltbar war. Preise aber zu einem Mehrfachen des Westpreises(wenn bekannt). Für eine Tafel Brüsseler Zartbitter Extra, 200 g, hatte ich etwa 14,- bis 15,- Ostmark bezahlt. Aber geld war in breiten Kreisen der DDR-bevölkerung eigentlich kaum ein Thema. Geld war da (90 Mrd. Spareinlagen bei einer jährlichen Warenproduktion von ebensoviel - m.E. einem der Hauptgründe des ökonomischen Niederganges der DDR). Es wurde viel nebenbeigearbeitet, "Blaue Fliesen" (Westmark) für besondere Handwerksleistungen wurden auch mal gezahlt. Ich hatte davon auch was, z.T. schwarz 1 : 5 eingetauscht, zum größten Teil aber in der Tschechoslowakei auf den Internat. Mineralienbörsen von Westdeutschen, Österreichern u.s.w. für meine Mineralien aus DDR-Fundorten erhalten und dann reingeschmuggelt. Habe das aber weitestgehend wieder gegen Rohmaterial von einem westd. Mineralienhändler für meine Schmuckproduktion eingesetzt. Das war eine richtige Marktlücke. Ich konnte den Bedarf nicht decken. Eine super Gewinnspanne. Das Preisamt hatte keine Ahnung und hat meine Preisvorschläge akzeptiert. Bis 3.000,-Mark steuerfrei, darüber 20% Steuern. Ein Klacks war das. Meine Frau hatte einen Job in der Produktionsleitung eines Täschnereibetriebes, ich war im mittleren techn. Bereich und dann diese Nebeneinnahmen. Ich sage es klar, ich kann mich absolut nicht vergleichen mit der großen Masse der DDR-Bürger, was die Kaufmöglichkeiten betrifft. Aber das Geld lag auf der Straße, Marktlücken gab es genug und man mußte sie nur nutzen. Natürlich hatte ich einige Neider, aber die saßen abends am Fernseher, ich im Keller und schliff Schmucksteine. Mit der Währungsunion war dann natürlich Schluß damit, als das Billigangebot aus Indien und Brasilien reinkam, was aussah wie abgelutschte Drops.



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#52

RE: wie wars denn nun

in Leben in der DDR 11.03.2012 22:05
von Rüganer (gelöscht)
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@DoreHolm

ich weiß nicht, wie die Westmedien die Versorgung in der DDR geschildert haben, es mag im Bezirk Erfurt auch sagenhaft besser gewesen sein, hier oben jedenfalls war es ab 1986, wo ich wieder hier war, grottenschlecht.
Ich habe meinen Anbau von Anfang an nur mit Westgeld halbwegs organisieren können und mit Räucheraal. Bewehrungsstahl gab es nicht in 8mm, also sprang mein Betrieb mit 12mm Bewehrung ein, die lag bei uns rum. Der Ringanker hält nun was aus...
Als wir von Rügen eine Hebebühne für die Werkstatt aus dem Erzgebirge mit dem W50 holen mussten, da gaben uns die Kollegen so in etwa 20 Bierkästen mit, sie wollten mal anständiges Bier haben. In Radeberg verkaufte man dann 4 Flaschen pro Person.
Stahlträger haben wir bei der Einkaufs- u. Liefergenossenschaft Metall in Bergen für den Betrieb nur deswegen bekommen, weil der Werkstattmeister mit der Chefin der ELG zur Schule gegangen war. Da hatten sonst andere den Vortritt.
Das mit dem Zerlegen der Bretter von Paletten kenne ich aus Neuruppin. Hier hatte man Räucheraal und der öffnete bei der BHG, der Bäuerlichen Handelsgenossenschaft dann die Tür.
Normal war das aber alles nicht, wenn du ehrlich bist. Da geh ich heute lieber in den Baumarkt und hol mir Bretter und wenn ich eine Mischbatterie brauche, dann kriege ich die auch, ohne diesen Beziehungskram.


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#53

RE: wie wars denn nun

in Leben in der DDR 11.03.2012 22:33
von frank | 1.753 Beiträge

Zitat von Freedom

Zitat von Rainer-Maria-Rohloff
Freedom, du siehst es locker, das ist gut und wie Pluto schon richtig schreibt, " wo hast du gelebt, in Berlin....?" Also wo er Recht hat, mit seiner Frage, da hat er Recht, den da gab es doch fast Alles.
Na, ich nehm das zurück und von dem Schottenzeug bin ich auch nicht abgeneigt, du darfst daran teilnehmen, beim nächsten Treffen...

Gruß Rainer- Maria




Welch große Gnade mir zuteil wird. Ewigen Dank. Wäre sehr an ein offenen Dialog zwischen mir und ein ehemaligen MfS-Offizier interessiert.




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#54

RE: wie wars denn nun

in Leben in der DDR 11.03.2012 22:36
von frank | 1.753 Beiträge

Zitat von frank

Zitat von Freedom

Zitat von Rainer-Maria-Rohloff
Freedom, du siehst es locker, das ist gut und wie Pluto schon richtig schreibt, " wo hast du gelebt, in Berlin....?" Also wo er Recht hat, mit seiner Frage, da hat er Recht, den da gab es doch fast Alles.
Na, ich nehm das zurück und von dem Schottenzeug bin ich auch nicht abgeneigt, du darfst daran teilnehmen, beim nächsten Treffen...

Gruß Rainer- Maria




Welch große Gnade mir zuteil wird. Ewigen Dank. Wäre sehr an ein offenen Dialog zwischen mir und ein ehemaligen MfS-Offizier interessiert.




werde wohl nie offizier werden .! selbst wenn doch , niemals .!!!



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#55

RE: wie wars denn nun

in Leben in der DDR 12.03.2012 09:02
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Es gab genug zu essen und man konnte sich kleiden.
Interessant waren immer die "Engpässe" die zyklisch in der Chaos-Wirtschaft auftauchten, konnten auch mal so ganz einfache Dinge sein wie Zwiebeln.
Anfang der 80er wars mal sehr eng mit Fleisch und Wurst, es hieß das Moskau befohlen hätte paar hundert Tonnen Fleisch nach Polen zu exportieren, weil die gar nichts mehr hatten.
Ansonsten war der gelernte DDR-Bürger recht rührig und fleißig in der Beschaffung von Mangelware, Beziehungen war ein Muss, oder gute Tauschware, wie Forster Heizkessel, Bretter (die DDR hat ganze Wälder z.B. an FINNLAND verkauft) und ähnliches.
Ich denk immer die DDR würde es eventuell noch geben wenn der Mielke mal was vernünftiges gemacht hätte, nämlich den Günter Mittag, sozusagend auf dem kurzen Dienstweg, bei einer Politbürositzung zu verhaften.


zuletzt bearbeitet 12.03.2012 09:37 | nach oben springen

#56

RE: wie wars denn nun

in Leben in der DDR 12.03.2012 11:02
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Zitat von DoreHolm
Der Threat ist zwar vom Ursprung her schon älter, wurde aber wieder aufgegriffen. Zur Versorgung kann ich nur sagen, daß sie deutlich besser war, als sie in den Westmedien hingestellt wurde. Klar, absolut nicht zu vergleichen mit heute. Es gab beträchtliche Unterschiede, ob der Bezirk eine Grenze zur BRD hatte oder nicht. Berlin wurde sowieso besser versorgt und die (Ost)-Berliner glaubten auch noch, daß diese Wohltaten alle aus ihrer Leistung herrührten, entsprechend hoch wurde mitunter die Nase getragen. Wenn wir ein- oder zweimal im Jahr nach berlin fuhren, um mal was Besonderes zu bekommen, sind wir immer in den Hortex-laden. Das war ein polnischer Laden mit Agrarprodukten. Einmal hatte ich Gelegenheit, an ungarische Pfirsiche zu kommen. Eine ganze Stiege gekauft. Sie mußte dann wegen der begrenzten Haltbarkeit schnell weg. Ich konnte dann eine Weile keine Pfirsiche mehr sehen. Als wir 1987 unsere Datsche begannen, hatte ich auch ohne Beziehungen alles material so nach und nach, auch mit Anstellen früh um 5 Uhr am Baumarkt, bekommen. Kies, Zement, Hohldielen, Hohlblocksteine von einer benachbarten LPG, die sowas nebenbei für den Eigenbedarf herstellte. Nur Holz war ein Problem. Ich hätte mich eine Woche im Forst verdingen müssen, um dann Deputat zu bekommen. Aber Stahlträger war kein Problem beim Stahlhandel. Da hätte ich eben statt einer Balkenlage Doppel-T-Stahlträger eingesetzt. Bretter aus zerlegten 1 x-Paletten meiner Firma. Widia-Bohrer und Schlagbohrmaschine hatte ich auch. Eine Zwischengröße, 9mm, hatte ich mir dann von meinem Bekannten aus der BRD schicken lassen. Habe noch eine ganze menge Spezialwerkzeuge aus DDR-zeiten, was damals nicht viel, heute aber ein kleines Vermögen kosten würde und die Qualität ist immer noch sehr gut.
Als ich meine Frau geheiratet hatte und sie aus einer anhaltinischen Kleinstadt in das große Erfurt kam (Bezirk Erfurt mit Westgrenze), kam sie sich vor wie im Westen, um so viel besser und reichhaltiger kam ihr das Warenangebot vor.
Im April 89 besuchte mich mein langjähriger Tauschpartner aus Kaiserslautern mit Frau. Nach einem Stadtbummel mußte seine Frau feststellen, daß es ja eigentlich alles gab, nicht so vielfältig, aber es gab es. Ganz verschämt gestand sie ein, daß sie im Auto noch Nudeln, Reis u.a. Grundnahrungsmittel hätte, weil sie dachte, sie bekäme hier nicht genug zu essen. Und mein Tauschpartner selbst war nicht das erste mal hier. Wie kommen bloß solche verschrobenen Vorstellungen von der DDR zustande ? Während meiner Außendienstzeit in ganz D konnte ich die Erfahrung machen, daß die Vorstellungen über die DDR um so verschrobener waren, desto weiter die Grenze weg ist. Ein Kunde in SB war ganz erstaunt, daß wir in der DDR auch Englisch lernen durften.
Heute bekommt man alles, allerdings ist (fast) alles auch wesentlich teurer. Baumaterial etwa das Dreifache.
Für wirklich besondere Sachen mußte man allerdings etwas D-Mark irgenwie eintauschen und bei Nahrungsmitteln in den sog. Delikatläden einkaufen. Da gab es eine Menge importwaren, Schweizer Käse, Schottischen Whisky, Brüsseler Schokolade, Rinderzunge und auch immer mal ein gutes Bier, was sich auch mal länger als eine Woche haltbar war. Preise aber zu einem Mehrfachen des Westpreises(wenn bekannt). Für eine Tafel Brüsseler Zartbitter Extra, 200 g, hatte ich etwa 14,- bis 15,- Ostmark bezahlt. Aber geld war in breiten Kreisen der DDR-bevölkerung eigentlich kaum ein Thema. Geld war da (90 Mrd. Spareinlagen bei einer jährlichen Warenproduktion von ebensoviel - m.E. einem der Hauptgründe des ökonomischen Niederganges der DDR). Es wurde viel nebenbeigearbeitet, "Blaue Fliesen" (Westmark) für besondere Handwerksleistungen wurden auch mal gezahlt. Ich hatte davon auch was, z.T. schwarz 1 : 5 eingetauscht, zum größten Teil aber in der Tschechoslowakei auf den Internat. Mineralienbörsen von Westdeutschen, Österreichern u.s.w. für meine Mineralien aus DDR-Fundorten erhalten und dann reingeschmuggelt. Habe das aber weitestgehend wieder gegen Rohmaterial von einem westd. Mineralienhändler für meine Schmuckproduktion eingesetzt. Das war eine richtige Marktlücke. Ich konnte den Bedarf nicht decken. Eine super Gewinnspanne. Das Preisamt hatte keine Ahnung und hat meine Preisvorschläge akzeptiert. Bis 3.000,-Mark steuerfrei, darüber 20% Steuern. Ein Klacks war das. Meine Frau hatte einen Job in der Produktionsleitung eines Täschnereibetriebes, ich war im mittleren techn. Bereich und dann diese Nebeneinnahmen. Ich sage es klar, ich kann mich absolut nicht vergleichen mit der großen Masse der DDR-Bürger, was die Kaufmöglichkeiten betrifft. Aber das Geld lag auf der Straße, Marktlücken gab es genug und man mußte sie nur nutzen. Natürlich hatte ich einige Neider, aber die saßen abends am Fernseher, ich im Keller und schliff Schmucksteine. Mit der Währungsunion war dann natürlich Schluß damit, als das Billigangebot aus Indien und Brasilien reinkam, was aussah wie abgelutschte Drops.



An solchen Geschichten sieht man aber, wie kurz der Weg in eine bessere Konsumsituation in der DDR gewesen wäre, hätten nicht durchweg Dogmatiker das Land regiert.
Allein deren Angst, daß irgendjemand im Sozialismus reich werden könnte hielt die damals davon ab, unternehmerisch veranlagte Leute von der Leine zu lassen.
Man sieht aber auch, daß es entgegen der teilweise recht finsteren Vorstellungen unserer Westforisten für jeden eine Nische gab, in der er sich entfalten konnte.
Wenn nun mal jemand nicht reich sein wollte, sondern lieber mit Waffen rumballert, so ging er zur GST, wer ein Instrument spielen wollte, kam beim Spielmannszug der Feuerwehr unter und ambitionierte Schriftsteller im Zirkel schreibender Arbeiter und und und...
Leider wird hier immer wieder eine Bevormundung der Partei hineininterpretiert, was für den Moment am Schießstand, im Feuerwehr- Blasorchester oder im Bastelkeller für Schmuckdesigner gar nicht relevant war.
Vielleicht muß man in jeder Gesellschaftsordnung neu lernen, für den Moment zu leben um nicht entweder von der Kenntnis der Borniertheit des Politbüros oder Merkels Kriegsabenteuern im Ausland krank zu werden.
Aber hat man nicht das Geld aus der damaligen Schattenwirtschaft beim Auto- und Fernsehverkauf wieder abgeschöpft und war es nicht auch so, daß Dinge, die für viele Westgeld Wert gewesen wären für andere Alltagsprodukte waren ?
Im Bezug auf Pfirsiche und Räucheraale kann ich das zumindest behaupten, bin allerdings nie auf die Idee gekommen, meine Fänge am Fischwasser und meine Obsternte zu verklingeln, aber wie gesagt, auch das meine ich mit "Leben für den Moment".



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#57

RE: wie wars denn nun

in Leben in der DDR 31.03.2012 23:20
von Kesti | 32 Beiträge

Soweit ich mich erinnern kann, gibt es Ähnlichkeiten mit dem Hitler-Regime. Bei Hitler hatten sie die Pimpfe und wir hatten die Jung- und Thälmannpioniere, was bei Hitler die Hitlerjugend war, war bei uns die FDJ, wobei es bei uns nicht auf einen Krieg hinauslief (hoffe ich einfach mal in meiner Unschuldigkeit) und auch keine Juden verfolgt wurden.
Wofür man bei uns Schlange gestanden hat, waren vor allen Dingen Sachen, welche es bei uns selten gab, wie die berühmten Bananen, Apfelsinen oder sonstige Südfrüchte, wobei ich dazu sagen muss, mein Mann, geborener Wessi, aufgewachsen in den 60gern, kannte diesen Überfluss an Südfrüchten in seiner Kindheit auch nicht, das muss erst so in den 70gern losgegangen sein.
Für Grundnahrungsmittel wie Brot oder Kartoffeln musste man bei uns keine Schlange stehen und für Brötchen habe ich in meiner Kindheit nur in den Ferien Samstags morgens angestanden, unter der Woche war da auch immer genügend da.
An Bohnenkaffee war da sehr viel schwerer ranzukommen. In den Westpaketen, die wir immer bekamen, war immer Bohnenkaffee und für uns Kinder Markenschokolade oder Gummibärchen mit dabei. Und obwohl die Klamotten, von meinen Cousins und Cousinen (meine Westverwandtschaft war auch eine kinderreiche Familie) bereits etwas abgetragen waren, haben wir sie gern angezogen, es waren ja "Westklamotten" zu angeben ;-).
Mein Vater hatte 1976 seinen Trabant beantragt, den wir dann 1986 bekamen, zeitgleich mit der auch 1976 beantragten Waschmaschine, ein Halbautomat.
Vorteile allerdings gab es auch: Wenn man in der DDR Kind einer kinderreichen Familie war, konnte man kostenlos ins Freibad und hatte auch in der Schule ein kostenloses Mittagessen, kontrolliert wurde mit Essensmarken. Und es gab jeden Morgen eine kleine Flasche Milch in der Schule, die bei uns im Winter manchmal etwas eingefroren war oder auch, wenn es sehr heiß war, mal sauer sein konnte, aber das lag daran, dass die Milch in meinem Heimtatort einfach noch in Glasflaschen und nicht so stark verarbeitet war wie heute. Woanders gab es so komische Plastebeutel, in denen die Milch umherschwappte.
In meiner Schulzeit gab es sogar anfangs 3 und später 4 verschiedene Sorten zur Auswahl: Kakao, Fruchtmilch und Vollmilch und später kam dann noch Vanillemilch dazu.
Jedes Kind konnte die Kinderkrippe und auch den Kindergarten kostenlos besuchen, allerdings wurde man dort auch gleich "sozialistisch" im Sinne des Staates erzogen.

Ich sehe grade, ich hab hier schonmal gepostet, also, falls ich mich nur wiederholt haben sollte, dürfen die Mods diesen Beitrag einfach wieder löschen.



zuletzt bearbeitet 31.03.2012 23:30 | nach oben springen

#58

RE: wie wars denn nun

in Leben in der DDR 01.04.2012 17:09
von Gert | 12.362 Beiträge

Mein Vater in Erfurt sagte damals: die Höchststrafe in der DDR sind " 5 Jahre ohne Beziehungen"

Kesti : auch in den 60er Jahren waren die Geschäfte mit Früchten voll des Überflusses in der Bundesrepublik. Ich habe nach meiner Flucht (1965) jeden Tag Orangen, Mandarinen, Bananen gegessen, bis der Tag kam wo es mir überdrüssig wurde.
Herrlich schmeckten auch die Schokoladen, da kamen DDR Produkte bei weitem nicht mit. Heute noch kaufe ich mir ab und zu Schoki vorzugsweise Ritter Sport. Aber man darf es nicht übertreiben, sonst passt die Hose irgendwann nicht mehr
Billig waren nach meiner Beobachtung nur die Grundnahrungsmittel in der DDR. Wenn du aber etwas Delikates haben wolltest oder schickere Kleidung als der Durchschnitt, musstest du tief in die Tasche greifen. Ich hatte 3 Schwestern in der DDR und bei jeder Besuchsreise kamen die Wünsche von den Mädels nach Klamotten. Soweit ich das finanziell erfüllen konnte, habe ich meinen Schwestern immer geholfen.


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#59

RE: wie wars denn nun

in Leben in der DDR 01.04.2012 17:27
von Pit 59 | 10.164 Beiträge

So Isses Gert,Grundnahrungsmittel waren Billig Kleines Brötchen 5 Pfennig,3 Pfund Brot 90 Pfennig,Rot u. Weisskraut, stand vorm Geschäft Kasse des Vertrauens da haste Deinen 10er Rein geworfen. Was Spezielles im "Delikat" (so hiessen die Läden) gings dann Los.
Grosse Büchse Pilze 21.- Mark,Grosse Büchse Ananas 12.- Mark u.s.w.
Die Bauern haben mit den Billigen Backwaren ihre Schweine Fett gefüttert,damit war nach der Wende Gott sei dank Schluss.


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#60

RE: wie wars denn nun

in Leben in der DDR 01.04.2012 18:00
von PF75 | 3.294 Beiträge

Zitat von Pit 59

Die Bauern haben mit den Billigen Backwaren ihre Schweine Fett gefüttert,damit war nach der Wende Gott sei dank Schluss.



heute werden die lebensmittel in den müll geschmissen,dürfen nicht als futter genutzt werden,ist das nun besser ?


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