#21

RE: Achtung Minen-Gesperrt-Lebensgefahr.

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 25.11.2009 22:58
von Thunderhorse | 4.016 Beiträge

Zitat von Freedom

Zitat von Thunderhorse

Zitat von Freedom
Achtung Minen-Gesperrt-Lebensgefahr. Zu lesen waren diese Hinweise nur von westdeutscher Seite aus, kann man das begreifen?


Frag mich gerade wo Du diese Falschinformation her hast.
Die Minenwarntafeln standen beiderseits der Minensperren MS62/63, MS66 und MS 83 sowie der Anlagen 501/701 Auch SM70 genannt.



Wenn Flüchtige dieses Warnschild gesehen hätten, warum wurden denn ihre Körper zerfetzt? Wer lief denn schon freiwillig ins offene Messer?




Antwort haste ja schon selbst dauf gegeben.


"Mobility, Vigilance, Justice"
nach oben springen

#22

RE: Achtung Minen-Gesperrt-Lebensgefahr.

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 25.11.2009 23:01
von EK 82/2 | 2.952 Beiträge

Zitat von Freedom

Zitat von Thunderhorse

Zitat von Freedom
Achtung Minen-Gesperrt-Lebensgefahr. Zu lesen waren diese Hinweise nur von westdeutscher Seite aus, kann man das begreifen?



Frag mich gerade wo Du diese Falschinformation her hast.

Die Minenwarntafeln standen beiderseits der Minensperren MS62/63, MS66 und MS 83 sowie der Anlagen 501/701 Auch SM70 genannt.





Wenn Flüchtige dieses Warnschild gesehen hätten, warum wurden denn ihre Körper zerfetzt? Wer lief denn schon freiwillig ins offene Messer?





Keiner lief freiwillig ins Messer,wie Holtenauer schon erwänte,wanderten Minen ja bekanntlich und die DDR kam mit der Schilderverschiebung wohl nicht hinterher.Wenn sie schnell wanderten sangen sie,Jo wir sam mit Radl dor!

Mal spaß bei seite,in unserem Abschnit gab es mal Minen und es war so reichlich Ausgeschildert das ein Blinder gegen das Warnschild gelaufen wäre bevor er eine Wandermine trift.
Das einer von West nach Ost,soetwas gab es auch.

Andy


Alles was ich schreibe, ist nur meine Meinung und keine Feststellung.
nach oben springen

#23

RE: Achtung Minen-Gesperrt-Lebensgefahr.

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 25.11.2009 23:07
von Thunderhorse | 4.016 Beiträge

Zitat von EK 82/2

Zitat von Freedom

Zitat von Thunderhorse

Zitat von Freedom
Achtung Minen-Gesperrt-Lebensgefahr. Zu lesen waren diese Hinweise nur von westdeutscher Seite aus, kann man das begreifen?


Frag mich gerade wo Du diese Falschinformation her hast.
Die Minenwarntafeln standen beiderseits der Minensperren MS62/63, MS66 und MS 83 sowie der Anlagen 501/701 Auch SM70 genannt.



Wenn Flüchtige dieses Warnschild gesehen hätten, warum wurden denn ihre Körper zerfetzt? Wer lief denn schon freiwillig ins offene Messer?



Keiner lief freiwillig ins Messer,wie Holtenauer schon erwänte,wanderten Minen ja bekanntlich und die DDR kam mit der Schilderverschiebung wohl nicht hinterher.Wenn sie schnell wanderten sangen sie,Jo wir sam mit Radl dor!
Mal spaß bei seite,in unserem Abschnit gab es mal Minen und es war so reichlich Ausgeschildert das ein Blinder gegen das Warnschild gelaufen wäre bevor er eine Wandermine trift.
Das einer von West nach Ost,soetwas gab es auch.
Andy




Bei einem Abstand von 200 - 300 m?



Wandermine!

Wie sieht die den aus?


"Mobility, Vigilance, Justice"
nach oben springen

#24

RE: Achtung Minen-Gesperrt-Lebensgefahr.

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 25.11.2009 23:14
von EK 82/2 | 2.952 Beiträge

Hi Thunderhorse,
frag mich was leichteres wie Wanderminen aussehen aber Holtenauer schrieb:

Es sollen ja auch Minen auf westdeutsches Gebiet gewandert sein. Schlimm genug, das man sie so nah dann an der Grenze installiert hat und das Risiko eingegangen ist, das jemand auf westdeutscher Seite auf so eine gewanderte Mine dann getreten ist.

Vorher schrieb Manadave:

Man stelle sich vor, ein Westbürger löst so ein Ding aus. Auch durch die Bodenminen hätte das ja vorkommen können, da diese auch "gewandert" sind.


Darüber lachte ich nur.
Ansonsten hast du ja erstaunlich viel Ahnung,ich Grübel immer noch was du so alles weist und erstanlicher weise(jedenfalls was ich zu meinen Dingen beurteilen kann)stimmt.Dann weist du sicher auch über die Festnahme Mitte 80 im Abschnitt der 6.Gkp(ich war schon entlassen)glaube Herrentag West-Ost Grenzübertritt.Normale festnahme,Ausgang kenne ich nicht.

Andy


Alles was ich schreibe, ist nur meine Meinung und keine Feststellung.
zuletzt bearbeitet 25.11.2009 23:20 | nach oben springen

#25

RE: Achtung Minen-Gesperrt-Lebensgefahr.

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 25.11.2009 23:22
von Rainer-Maria-Rohloff (gelöscht)
avatar

Thunderhorse, du kommst mir immer vor wie einer von der Hochschule.
Wenn ein Hochwasser einen eingegrenzten Bodenminenabschnitt überspült, wandert logischerweise ein schwerer Gegenstand siehe Mine im Boden, verlässt eventuell den eingezäunten Bereich, auch wenn es nur ein paar Meter sind.
Ich bin bestimmt kein Geologe...aber ich denke mal, so könnte es funktionieren, das dann kein Minenplan mehr stimmte.
Könnte auch sein, das du es besser weißt und hast du mal mit den Dingern zu tun gehabt oder beziehst du dein Wissen aus Fachzeitschriften?

Gruß Rainer- Maria


nach oben springen

#26

RE: Achtung Minen-Gesperrt-Lebensgefahr.

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 25.11.2009 23:31
von JensN (gelöscht)
avatar

@EK 82/2

Eine Wandermine ist meist durch Hochwasser gewandert (siehe auch weiter oben). Es ist ja allgemein bekannt das die Grenze über weite Strecken durch die Bach- oder Flußmitte gekennzeichnet wurde.

Im Übrigen kann ich hier einige Meinungen nicht nachvollziehen. Minen sind an jeder Grenze ein Verbrechen. Vergleiche damit, dass diese Dinger auch in anderen Ländern eingesetzt werden halte ich für nicht akzeptabel.

GT 1982-1987


nach oben springen

#27

RE: Achtung Minen-Gesperrt-Lebensgefahr.

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 25.11.2009 23:36
von EK 82/2 | 2.952 Beiträge

Hallo Rainer-Maria.
Bei Thunderhorse weis ich nicht was ich denken soll,zumindest sagte ich ihm was von Minen in unserem Abschnitt,Zeitraum und er sagte wann wie wo.Nach Überlegung,er hatte recht,es war auf der Strecke L/A.
Entweder hat er solch ein Insiderwissen das er einige Dienstgrade über mir als Gefr. stand oder gutes Infomaterial.
Ich kann ja noch mal Fragen und wenn der das weis was eigentlich damals strengste geheimhaltung war,dann sollte ich mal ruhiger sein.
Festnahme Sommer 82 im Abschnitt der 6.Gkp Raum Heldburg.Russe mit Lkw voller Munition am Tor des GSZ.Er wurde bewacht bis Offiziere der Russen ihn holten.

Aber das kann Thunderhorse nicht wissen.

Andy


Alles was ich schreibe, ist nur meine Meinung und keine Feststellung.
nach oben springen

#28

RE: Achtung Minen-Gesperrt-Lebensgefahr.

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 25.11.2009 23:44
von EK 82/2 | 2.952 Beiträge

Zitat von JensN
@EK 82/2


Im Übrigen kann ich hier einige Meinungen nicht nachvollziehen. Minen sind an jeder Grenze ein Verbrechen. Vergleiche damit, dass diese Dinger auch in anderen Ländern eingesetzt werden halte ich für nicht akzeptabel.

GT 1982-1987



Ich bin voll deiner Meinung und auch Außerhalb von Grenzen sind Minen ein Teufelswerk.
Die USA hat sicher besondere Grunde warum sie als einziges Natoland die Ächtung der Minen nicht unterschreibt.
Aber einige wissen ja das man sie nie Kritisieren darf.So gehen Kriege weiter und deutsche sterben nicht mehr an der Grenze sondern in fremde Länder für fremde Interessen.Aber das ist ok so,es kommt ja von USA.
Andy


Alles was ich schreibe, ist nur meine Meinung und keine Feststellung.
zuletzt bearbeitet 25.11.2009 23:51 | nach oben springen

#29

RE: Achtung Minen-Gesperrt-Lebensgefahr.

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 26.11.2009 00:02
von Thunderhorse | 4.016 Beiträge

Zitat von EK 82/2
Hi Thunderhorse,
frag mich was leichteres wie Wanderminen aussehen aber Holtenauer schrieb:
Es sollen ja auch Minen auf westdeutsches Gebiet gewandert sein. Schlimm genug, das man sie so nah dann an der Grenze installiert hat und das Risiko eingegangen ist, das jemand auf westdeutscher Seite auf so eine gewanderte Mine dann getreten ist.
Vorher schrieb Manadave:
Man stelle sich vor, ein Westbürger löst so ein Ding aus. Auch durch die Bodenminen hätte das ja vorkommen können, da diese auch "gewandert" sind.
Darüber lachte ich nur.
Ansonsten hast du ja erstaunlich viel Ahnung,ich Grübel immer noch was du so alles weist und erstanlicher weise(jedenfalls was ich zu meinen Dingen beurteilen kann)stimmt.Dann weist du sicher auch über die Festnahme Mitte 80 im Abschnitt der 6.Gkp(ich war schon entlassen)glaube Herrentag West-Ost Grenzübertritt.Normale festnahme,Ausgang kenne ich nicht.
Andy



Die Bodenminen sind durch Hochwasser ausgeschwemmt und über bzw. unter den vorderen Begrenzungszaun abgeschwemmt worden (u.a. im Seege-Gebiet) durch abrutschen von Geländeteilen (bei entsprechender Hanglage, der Zaun war nicht im Boden eingelassen), durch Sprengungen auf Bundesgebiet gelangt.

Die an der innerdeutschen Grenze verwendeten Bodenminen war baulich bedingt nicht so schwer. Bei entsprechenden Hochwasser schwammen diese auf.
Das Problem versuchte man durch Minenanker bzw. Minenschnüre (Verbindung zwischen den Minen) zu lösen.

Der Begriff bzw. Typ; "Wandermine" ist mir nicht geläufig.


"Mobility, Vigilance, Justice"
zuletzt bearbeitet 26.11.2009 00:07 | nach oben springen

#30

RE: Achtung Minen-Gesperrt-Lebensgefahr.

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 26.11.2009 00:09
von EK 82/2 | 2.952 Beiträge

Thunderhorse das habe ich schon gelesen.
Soweit dachte ich nicht,war ja auch kein Wort vom Wasser zu lesen vorher,wir hatten kein Hochwasser.

Trotzdem ist dein wissen beachtlich,kennst du den Vorfall der Festnahme des Russen durch die 6.Kp?Wenn nicht ist es normal,darüber durfte damals niemand reden.irgendwie habe ich es auch verbannt,ich glaube außer zu meiner Frau rede ich zum ersten mal jetzt darüber.So tief können Verbote zu reden greifen das man ein Thema einfach vergisst.

Andy,aber mit Achtung vor deinem Wissen.


Alles was ich schreibe, ist nur meine Meinung und keine Feststellung.
nach oben springen

#31

RE: Achtung Minen-Gesperrt-Lebensgefahr.

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 26.11.2009 00:11
von Thunderhorse | 4.016 Beiträge

Zitat von EK 82/2
Thunderhorse das habe ich schon gelesen.
Soweit dachte ich nicht,war ja auch kein Wort vom Wasser zu lesen vorher,wir hatten kein Hochwasser.
Trotzdem ist dein wissen beachtlich,kennst du den Vorfall der Festnahme des Russen durch die 6.Kp?Wenn nicht ist es normal,darüber durfte damals niemand reden.irgendwie habe ich es auch verbannt,ich glaube außer zu meiner Frau rede ich zum ersten mal jetzt darüber.So tief können Verbote zu reden greifen das man ein Thema einfach vergisst.
Andy,aber mit Achtung vor deinem Wissen.



Müßte ich es Wissen!!!!?

See you.

TH


"Mobility, Vigilance, Justice"
nach oben springen

#32

RE: Achtung Minen-Gesperrt-Lebensgefahr.

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 26.11.2009 00:14
von Rainer-Maria-Rohloff (gelöscht)
avatar

Mensch Thunterhorse, hast jetzt bei uns alten Pionieren abgeschrieben oder was oder wie.
Deswegen fragte ich ja, ob du überhaupt schon einmal so ein Teil in der Hand gehalten hast, Mann von der Hochschule.
Aber der Rainer.- Maria möchte dich nicht ärgern, liegt mir fern, du hast wahrscheinlich auch nie mit den Kindern aus der Schicht der Arbeiterklasse gespielt, so wie Hubertus.

Gruß Rainer- Maria


nach oben springen

#33

RE: Achtung Minen-Gesperrt-Lebensgefahr.

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 26.11.2009 00:15
von EK 82/2 | 2.952 Beiträge

Nein must du nicht,es war nichts was Aufmerksamkeit eregen würde.Das ist ja ebend ein Thema was wir unserem KC zu verdanken haben.Ich habe heute noch Kontakt zu einigen ehemaligen Kameraden die länger bis zur Wende dienten.Stolz das von dieser Einheit nie ein Schuß auf einen Menschen abgegeben wurde.Das sollte man wissen.Anders als bei Verbrechern die uns Grenzer in Verruf brachten wie der Mörder von Gefroy.

Aber das ist ein anderes Thema

Andy


Alles was ich schreibe, ist nur meine Meinung und keine Feststellung.
zuletzt bearbeitet 26.11.2009 00:17 | nach oben springen

#34

RE: Achtung Minen-Gesperrt-Lebensgefahr.

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 26.11.2009 00:24
von S51 | 3.733 Beiträge

Ich schätze, deine Angaben sind ein bischen lütt für die Suche im Archiv. Ganz so selten waren Begegnungen der anderen Art zwischen uns und den Freunden (so war ja die landläufige Bezeichnung) nicht.
Da bräuchte es den einigermaßen genauen Zeitraum, Ort, Grenzeinheit, eventuell Ausgang (ob festgenommen oder gestellt).
Aber ich denke, wenn es registriert ist, wird er es dann finden.


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


nach oben springen

#35

RE: Achtung Minen-Gesperrt-Lebensgefahr.

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 26.11.2009 05:50
von Freedom (gelöscht)
avatar

Zitat von EK 82/2


Mal spaß bei seite,in unserem Abschnit gab es mal Minen und es war so reichlich Ausgeschildert das ein Blinder gegen das Warnschild gelaufen wäre bevor er eine Wandermine trift.
Das einer von West nach Ost,soetwas gab es auch.


Andy




Wer waren diese Leute? Agenten evtl.? Wie zum Beispiel das ,,Forsthaus Wietfeld"?! Diese Haus bei Tanne war, wie nach 1990 bekannt wurde, eine Agentenschleuse.


zuletzt bearbeitet 26.11.2009 06:07 | nach oben springen

#36

RE: Achtung Minen-Gesperrt-Lebensgefahr.

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 26.11.2009 05:54
von Freedom (gelöscht)
avatar

Zitat von Thunderhorse

Wenn Flüchtige dieses Warnschild gesehen hätten, warum wurden denn ihre Körper zerfetzt? Wer lief denn schon freiwillig ins offene Messer?


Antwort haste ja schon selbst dauf gegeben.





Sie haben dieses Warnschild aber nicht gesehen. Auch war nix zusehen das - wer nicht stehen blieb ,, angeschossen" oder ,,erschossen" wird!


zuletzt bearbeitet 26.11.2009 05:54 | nach oben springen

#37

RE: Achtung Minen-Gesperrt-Lebensgefahr.

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 26.11.2009 07:13
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

@freedom

Jeder wußte das Betreten des Grenzgebietes ist verboten, entsprechende Beschilderung war auch vorhanden.

Wenn ich ein Sperrgebiet betrete, muss ich einfach damit rechnen von bewaffneten Kräften gestellt zu werden, nötigenfalls unter Anwendung der Schusswaffe.

Wenn ich nach Anruf und Warnschuss immer noch nicht stehenbleibe, dann sollte mir klar sein der nächste Haltepunkt bin ich selber.

Jeder der sich an der Grenze rumtrieb wußte um die Gefahr an der Flucht gehindert zu werden und begab sich bewußt in diese Gefahr.

Es war halt ein Versuch mit Risiko, dieser kann klappen oder auch nicht. Dieser Gefahr waren sich die meisten GV nach eigener Aussage auch bewußt und nahmen dieses für eine Flucht billigend in Kauf.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
zuletzt bearbeitet 26.11.2009 08:55 | nach oben springen

#38

RE: Achtung Minen-Gesperrt-Lebensgefahr.

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 26.11.2009 09:03
von Freedom (gelöscht)
avatar

Zitat von Feliks D.


Es war halt ein Versuch mit Risiko, kann klappen oder auch nicht. Dieser Gefahr waren sich die meisten GV nach eigener Aussage auch bewußt und nahmen dieses für eine Flucht billigend in Kauf.




Das geschossen wurde, wie es Förster bei einer Treibjagd tun, wusste ich schon 1980. Jedoch nicht das Minen verlegt wurden. Ich hatte in der Untersuchungshaftanstalt Berlin-Rummelsburg mit mehreren Inhaftierten gesprochen die nur davon ausgegangen sind das auf ihnen geschossen werden würde im Falle das sie entdeckt wurden. Was ja auch die Regel war. Nicht aber das sie was von Hinweisschilder gesehen hätten das darauf hindeutete das sie sich ab jetzt in Lebensgefahr durch Minen befunden.

Verbotsschilder ja wie ,, Halt Staatsgrenze"! jedoch keine Hinweise wie ,,Achtung Minen-Lebensgefahr".

Alle die getötet wurden - würden heute noch leben wenn Pieck, Honecker, Ulbrich und seine Verbrecherclique namens "SED" nicht ein eigenen Staat wie die "DDR" gegründet hätten. Unendliches Leid wäre vermeidbar gewesen. Was gab diesen Menschen das Recht ihre Bürger so zu formen wie sie es für richtig hielten?

PS: Ich lernte ein Mithäftling kennen dem es verwehrt blieb sein Millionenerbe in der BRD anzutreten. Warum wohl?


nach oben springen

#39

RE: Achtung Minen-Gesperrt-Lebensgefahr.

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 26.11.2009 09:15
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

In Antwort auf:
Das geschossen wurde, wie es Förster bei einer Treibjagd tun



Was jetzt los, ganz großes Kino? Diese Aussage hat absolut nicht mit der Realität an der Grenze zu tun. Aber das erklären die lieber einige ehemalige Angehörige der GT hier im Forum!

In Antwort auf:
Nicht aber das sie was von Hinweisschilder gesehen hätten das darauf hindeutete das sie sich ab jetzt in Lebensgefahr durch Minen befunden.



Was nicht bedeutet, dass es sie nicht gegeben hat (siehe Erklärungen weiter oben) und schon gar nicht, dass wenn sie von der Existens gewußt hätten, sie von ihrem Vorhaben abgelassen hätten.

In Antwort auf:
Alle die getötet wurden - würden heute noch leben wenn Pieck, Honecker, Ulbrich und seine Verbrecherclique namens "SED" nicht ein eigenen Staat wie die "DDR" gegründet hätten.



Begann nicht alles ein paar Jahre früher??? Verbrecherclique, na ja

In Antwort auf:
Unendliches Leid wäre vermeidbar gewesen.



Bei einigen vielleicht, es gab aber auch millionenfaches privates Glück und soziale Sicherheit. Nicht einfach so ausblenden und "unendliches Leid" gab es auch andernorts.

In Antwort auf:
PS: Ich lernte ein Mithäftling kennen dem es verwehrt blieb sein Millionenerbe in der BRD anzutreten. Warum wohl?



Warum sollte sich die sozialistische Gesellschaft freiwillig einen Kapitalisten und Klassenfeind mehr schaffen?


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
zuletzt bearbeitet 26.11.2009 09:45 | nach oben springen

#40

RE: Achtung Minen-Gesperrt-Lebensgefahr.

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 26.11.2009 10:03
von Mongibella (gelöscht)
avatar

Zitat von Feliks D.
Warum sollte sich die sozialistische Gesellschaft freiwillig einen Kapitalisten und Klassenfeind mehr schaffen?




Wenn dir jemand eine Million vedrerbt, dann spendest du das natürlich komplett dem Allgemeinwohl he Feliks....sag an wenns soweit ist....ich könnte da noch was von gebrauchen.....

Mara


nach oben springen


Ähnliche Themen Antworten/Neu Letzter Beitrag⁄Zugriffe
Wer hat "Achtung Zoll" auf VHS oder DVD?
Erstellt im Forum Bundesgrenzschutz BGS von Krelle
2 16.03.2015 22:38goto
von Krelle • Zugriffe: 826
vergessene Minen
Erstellt im Forum Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze von Lutze
11 13.03.2014 21:50goto
von CAT • Zugriffe: 841
Verletzte Grenzsoldaten durch Minen
Erstellt im Forum Mein Leben als DDR Grenzsoldat von Dieter1945
91 02.02.2015 22:34goto
von Maurer • Zugriffe: 13307
Warnschilder vor Minen und SM70 ??
Erstellt im Forum Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze von Skifahrer
2 10.11.2009 18:29goto
von Thunderhorse • Zugriffe: 776

Besucher
19 Mitglieder und 40 Gäste sind Online

Wir begrüßen unser neuestes Mitglied: TalSiar
Besucherzähler
Heute waren 925 Gäste und 70 Mitglieder, gestern 3638 Gäste und 176 Mitglieder online.

Forum Statistiken
Das Forum hat 14373 Themen und 558557 Beiträge.

Heute waren 70 Mitglieder Online:

Besucherrekord: 589 Benutzer (24.10.2016 20:54).

Xobor Ein eigenes Forum erstellen