#21

RE: Propagandakrieg DDR-BRD

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 18.11.2009 18:24
von EK-Zappel-79-2 (gelöscht)
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Zitat von Zermatt
In den 60iger Jahren gab es seitens der BRD mal eine Aktion"Der grosse Sprung".
Ziel war es Soldaten des Grenzregimentes 5 Nordhausen zur Desertion zu ermuntern.Dazu wurden Flugblätter mit
Hilfe kleiner Ballons Richtung DDR geschickt.
Auf der Rückseite der farbigen Flugblätter grüssten handschriftlich die in den Westen geflohenen Soldaten
ihre ehemaligen Kamaraden.
Hat einer mal was davon gehört ?




Also davon nicht, aber von Flugblättern als Zeitungen getarnt die per Westwind bis in den Leipziger Raum kamen und das Aussehen der Originalausgabe der "Volksarmee" hatten.
Kann mich da erinnern ( ich muss so 12 oder 13 gewesen sein) das da Berichte über Tote an der Grenze drin waren.
Die Teile lagen zu hunderten bei uns im Naunhofer Forst, ich habe da eins mitgenommen, hatte es erst zu Haus versteckt und dann aber verbrannt.
Vor kurzem sah ich Ausgaben von diesen Flugblättern davon bei uns in Leipzig im Zeitgeschichtlichen Forum ( sehr zu empfehlen ... Eintritt kostenlos ... Dauer und Sonderausstellungen)


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#22

RE: Propagandakrieg DDR-BRD

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 18.11.2009 18:42
von turtle | 6.961 Beiträge

Ich kann mich an meine Kinderzeit erinnern da fanden wir immer wieder Flugblätter an die Sowjetsoldaten mit der Aufforderung zu dessertieren!
Hallo EK-Zappel-79-2,
Den Naunhofer Forst,bzw.Lindhardt kenne ich aus meiner Zeit im Kinderheim "Freundschaft" bzw. Mühle.Zu meiner Zeit war da noch kein Sperrgebiet wegen der Armmee! Das habe ich erst festgestellt als ich einmal in den 80 er Jahren wieder einmal da war. Im Dezember werde ich wieder einmal dort sein.
Gruß Peter(turtle)


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#23

RE: Propagandakrieg DDR-BRD

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 18.11.2009 18:48
von Oss`n | 2.779 Beiträge

Zitat von Augenzeuge
Hallo Berliner,

ich helfe mal etwas aus. Darf ich doch? Die Abkürzung SERO stand in der DDR für das VEB Kombinat Sekundär-Rohstofferfassung. Im allgemeinen Sprachgebrauch war mit SERO meist das System der Aufkaufstellen gemeint, das in der DDR ein dichtes Netz bildete, um den oft unmotorisierten Kunden weite Wege zu ersparen. Die Aufkaufstellen wurden meist von privaten Kleinunternehmern betrieben, die relativ gut daran verdienten.

Hier ein paar Preise:
* Zeitungen/Zeitschriften/Wellpappe 0,30 M/kg
* gemischte Papier- und Pappabfälle; Bücher 0,20 M/kg
* Flaschen (grün) 0,05 M/Stck.

Ich kann mich auch noch daran erinnern, wie wir als Kind mit einem Handwagen losgezogen sind. Meist wurde das von der Schule organisiert. Und nicht zuletzt war es für uns ein schönes Taschengeld. Bei einem Verdienst eines Arbeiters von 5 Mark/ Stunde...




Hallo,
Zeitungen, Wellpappe und grüne Flaschen, das ist schon ok aber alles noch Pillepalle !!!
Die großen sammelten: Bettfedern, Messing, Kupfer, Zink etc.
War das eine Scheißarbeit - aber sie hat Kohle gebracht.
Ich fand das gar nicht so schlecht.
Ich habe jahrelang im abgekippten Müll des Müllwagens nach diesem Zuverdienst gesucht.
Komisch - als ich sammelte und suchte hat das keiner gesehen - als ich den Lohn dafür bekam schon.
So ist das heute noch.
Man geht früh 8:00 Uhr und kommt 22:00 Uhr wieder.
Man kauft sich einen Eisbecher - es kommt jemand vorbei - Du musst ja gut verdienen !!!
Immer das selbe Spiel.


Oss`n


Spucke nie in einen Brunnen - es könnte sein, du mußt mal daraus trinken !
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#24

RE: Propagandakrieg DDR-BRD

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 18.11.2009 18:49
von chucky | 1.213 Beiträge

Hallo turtle,

komme gerne mit


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#25

RE: Propagandakrieg DDR-BRD

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 18.11.2009 18:51
von EK-Zappel-79-2 (gelöscht)
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Zitat von turtle
Ich kann mich an meine Kinderzeit erinnern da fanden wir immer wieder Flugblätter an die Sowjetsoldaten mit der Aufforderung zu dessertieren!
Hallo EK-Zappel-79-2,
Den Naunhofer Forst,bzw.Lindhardt kenne ich aus meiner Zeit im Kinderheim "Freundschaft" bzw. Mühle.Zu meiner Zeit war da noch kein Sperrgebiet wegen der Armmee! Das habe ich erst festgestellt als ich einmal in den 80 er Jahren wieder einmal da war. Im Dezember werde ich wieder einmal dort sein.
Gruß Peter(turtle)




Noja ... ich habe Dir mal was in den Postkasten gesteckt


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#26

RE: Propagandakrieg DDR-BRD

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 18.11.2009 19:36
von Gelöschtes Mitglied
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Hallo zusammen,
zum Thema Altpapier und Glas (Sero) wurde ja schon alles gesagt.
Zum Thema Soldatensender kann ich noch was beisteuern.Er stand am Ortsrand von Burg in Richtung Genthin und war Meilenweit zu sehen.Kann mich noch gut an die Melodie des Senders erinnern.
Fuhr auch oft an ihm vorbei.
Stelle mal einen Link mit ein.
Über diesen könnt ihr einige Klangdateien abrufen und auch die Sprengung vom 22.06.2006 sehen.

http://www.pakendorf-burg.de/sender.htm

gruß ek40

Quelle: Burger Volksstimme vom 23.06.2006:

Spezialisten sprengten gestern über 200 Meter hohen Funkturm im Brehm /

Erika Feuerherd :

"Jetzt ist er für immer weg, unser schöner Funkturm"


Von Gaby M ü ller Müller




Der " Deutsche Freiheitssender 904 " und der " Deutsche Soldatensender " senden schon lange nicht mehr. Da ungenutzt, wurde gestern kurz vor 14 Uhr einer der beiden rot-weiß gestreiften riesigen Funktürme gesprengt, und Burg ist nun um ein Wahrzeichen ärmer.

Burg / Brehm. Der 54-jährige Sprengmeister Karl-Heinz Bühring aus Magdeburg tutete dreimal kräftig ins Horn. Wenige Sekunden später schoss ein greller Blitz in einer Detonationsgeschwindigkeit von 8500 Metern pro Sekunde die etwa 300 Meter lange und mit Hexogen gefüllte Sprengschnur hinauf. Insgesamt traf sie auf drei Schneidladungen, die in drei Pardunen ( Verankerungen, damit der Mast gerade steht ) tags zuvor von Sohn Maik befestigt worden waren. Eins, zwei, drei und der rotweiße Riesenspargel senkte sich zur Seite, knickte unten ein und fiel schnurgerade in die vorbereitete Waldschneise. Klatschen und Beifallrufe von allen Seiten.

Was so rasch und einwandfrei über die Bühne ging, erforderte jede Menge Vorarbeit. Ehe der Sprengmeister und sein Sohn für den Auftrag von der T-Systems international GmbH ihr grünes Licht gaben, wurde die Lage vor Ort geprüft. " Ja, wir können das ", lautete die Anwort, die der auftraggebenden Firma viel Geld ersparte. Denn es gab nur zwei Möglichkeiten : " Entweder Sprengung oder ein stückchenweises Abtragen per Fahrkorb für etwa 200 000 Euro ", bestätigte Erhard Heinecke, Leiter Operation Service Team 6.

Warum musste der Funkturm gesprengt werden ? " Die statische Sicherheit war nicht mehr gegeben, das Fundament rostete und der Beton bröselte ", erklärte der Telekom-Mann. Etwa 800 000 Euro würde eine Rundumsanierung kosten, allein das Konservieren der Seile 80 000 Euro. Die Entscheidung sei im Jahr 2005 getroffen worden, als alle Möglichkeiten ausgereizt worden waren, ob man den Funkturm noch nutzen könne. Aber es habe sich kein Bedarf ergeben. Da war klar, der Funkturm kommt weg.

Keine Höhenangst

Für die Bührings bedeutete die Sprengung auch eine deutschlandweite Premiere. Eine besondere Schwierigkeit ergab sich nämlich aus den sich querenden Verankerungen des benachbarten Funkturms. Ganz oben bei 180 Metern und in 60 Metern Höhe mussten darum die Schneidladungen angebracht werden. Keine einfache Angelegenheit. " Die Angst um den Sohn spielt immer mit ", gab Karl-Heinz Bühring zu und klopfte Maik beruhigend auf den Rücken. " Du schaffst das schon. "

" Zum Glück habe ich keine Höhenangst ", meinte Maik, der als ehemaliger Tischlerlehrling bereits in einer Höhe von 122 Metern den Magdeburger Dom mit eingerüstet hat. Trotz seines Mutes wurde ihm ein wenig mulmig zumute, als er in den Fahrkorb kletterte, der ihn per Seilwinde langsam und stetig dem Himmel entgegen zog. Zwar mit Sicherheitsgurt, Funk und guten Worten ausgerüstet, ansonsten aber völlig auf sich allein gestellt, musste er die am Boden vorbereiteten Schneidladungen in dem schwankenden Kasten geschickt an die Verankerungen anbringen. " Und vorher unbedingt erden ", erinnerten die Spezialisten der Firma tomcast Antennenanlagen aus Landshut. Die Spezialfirma war mit ihrer Technik angereist, hatte den Seilzug installiert, dafür gesorgt, dass die Schneidladungen angebracht werden konnten und der Funkturm in die geplante Richtung kippt.

Zahlreiche Schaulustige

" Jetzt ist er weg, unser schöner Turm. Wir haben viele Jahre im Brehm gewohnt, die beste Zeit unseres Lebens hier verbracht. Die Funktürme haben unser Leben mit bestimmt ", meinte Erika Feuerherd bewegt. Ihrem Mann Horst ging es nicht anders. Gänsehaut war auf seinen Armen zu sehen. " 30 Jahre habe ich hier gearbeitet, war Gruppenleiter Instandsetzung Sender ", sagt er nicht ohne Stolz in der Stimme.

Irgendwie hatte es sich in der alten Belegschaft herumgesprochen, dass der 230 Meter hohe Funkturm gesprengt wird. Von Busfahrer Hans Zeh, seiner Frau Christa, seinen beiden Söhnen bis hin zu zahlreichen weiteren Mitarbeitern und ehemaligen Bewohnern der Siedlung waren etliche Schaulustige schon lange vor der Sprengung gekommen, um beim Umfallen des Riesen dabei zu sein. Fast jeder war mit Fotoapparat oder Fernglas ausgerüstet. Eilig wurde noch in letzter Minute nach einem guten Platz gesucht, damit alles für die Ewigkeit im Bild festgehalten werden konnte. Das Polizeirevier hatte das Terrain weiträumig abgesperrt, aber Journalisten war es gelungen, hier und da auf ein Dach zu krabbeln, um den etwas besseren Ausblick zu haben als die Hobbyfotografen.

Ein Trost für alle, die in dem Funkturm irgendwie ein Burger Symbol sahen : " Der zweite lange Spargel bleibt stehen ", versicherte Erhard Heinecke. Wer will, kann auf Mittelwelle 531 Kiloherz Trak-Radio hören.

Zur Erinnerung : Für die Propaganda in Richtung Westen waren die Musiksendungen in den 60 er Jahren gedacht, die per Mittelwelle von Burg gen Westen ausgestrahlt wurden. Der Soldatensender wurde zum Kultsender der ostdeutschen Jugend.



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#27

RE: Propagandakrieg DDR-BRD

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 18.11.2009 20:16
von Berliner (gelöscht)
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Zitat von EK-Zappel-79-2
ich habe da eins mitgenommen, hatte es erst zu Haus versteckt und dann aber verbrannt.


Hallo EK-Zappel-79-2,

hast Du das Flugblatt gelesen? Wenn schon, was hast Du damals darueber gedacht?

Es ist interessant zurueckzublicken, die Ereignisse neben dem jetztigen Kenntnissstand scheinen zu verschwinden. Aber es war schon ein richtiger (kalter) Krieg mit Propaganda und Spionen und so...

Berliner


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#28

RE: Propagandakrieg DDR-BRD

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 18.11.2009 21:22
von DHF_GT (gelöscht)
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Wer das Radio im amerikanischen Sektor (RIAS) nochmal hören möchte (speziell RIAS2 in den 80ern): http://www.radiotreff.de/rias2/
Beste Grüße,
DHF_GT


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#29

RE: Propagandakrieg DDR-BRD

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 18.11.2009 21:30
von DHF_GT (gelöscht)
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@All: Falls noch nicht bekannt, der RBB hat eine Hammer Dokumentation heraus gebracht. Sie heißt "Kalter Krieg im Radio". Hier der Link dort hin: http://www.kalter-krieg-im-radio.de/
Beste Grüße,
DHF_GT


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#30

RE: Propagandakrieg DDR-BRD

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 18.11.2009 21:57
von DHF_GT (gelöscht)
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Vielleicht auch für den/die einen/eine interessant, einfach mal bei google "Zahlensender and kalter Krieg" eingeben.
Beste Grüße,
DHF_GT


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#31

RE: Propagandakrieg DDR-BRD

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 20.11.2009 03:32
von Sonny (gelöscht)
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Zitat von DHF_GT
Wer das Radio im amerikanischen Sektor (RIAS) nochmal hören möchte (speziell RIAS2 in den 80ern): http://www.radiotreff.de/rias2/



Kleine Korrektur: Nicht Radio, sondern Rundfunk --- deswegen auch der RIAS.


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#32

RE: Propagandakrieg DDR-BRD

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 20.11.2009 14:01
von josy95 | 4.915 Beiträge

Zitat von HARZ69
Hallo Leute
Ja ja die Sero wenn die heute noch wäre,das wäre was Was heute so weg fliegt.Okay zu Ostzeiten war es auch eine
Erscheinung der Mangel wirtschaft aber auch ne Art Umweltschutz.
Jedenfalls gabs für Marmeladen Gläser 30 Pfennig.Als Steppke konnte man sich so manches Teil für die Modelleisenbahn zusammen sammeln




Ist zwar ein wenig abweichend vom Ursprungsthema, aber was soll`s!

Im gewissen Sinne gibt es doch das Sero- System heute wieder. Nach der Wende schnell totgemacht, weil ja "Made in DDR", dann wieder von pfiffigen und (für meine Begriffe eher windingen) Geschäftemachern widerentdeckt und als grüner Punkt deklariert. Haben und lassen sich immer noch Millionen mit verdienen...!

Der Witz ist, das man mit jeder Verpackung mit dem Symbol des grünen Punktes, auch als "Duales System Deutschland" (DSD)bezeichnet, einen halben Cent (vor der €uroeinführung war es 1 Pfennig) für die fachgerechte Entsorgung der Verpackung gleich über den Kaufpreis mit abdrückt, vereinnahmt durch Hersteller/ Verkäufer und abgeführt an das DSD.

Vom Grundsatz her eine saubere, umweltfreundliche und Recourcen schonende Sache. Wär der Letzte, der hier über ein relativ einfaches und unbürokratisches System kein Beitrag zum Umweltschutz leisten würde! Nach Einführung (glaub, war Mitte der 90-er) merkte der aufmerksame Bürger auch schnell, wie es doch etwas sauberer wurde, weil eben einfache und relativ unkomplizierte Entsorgung über gelben Sack, Papiertonne und Glascontainer.

Aber schnell hat sich das übliche lukarative und goldene Eier legende Geschäft für einige wenige Großkonzerne der Entsorgungswirtschaft wie Re*****n & Co daraus entwickelt. Die teilweise in diesem Branche üblichen mafiosen Strukturen kennt glaub ich jeder. Ein (Müll-) Skandal jagt den anderen, der Steuerzahler zahlt die Zeche, obwohl er es über den grünen Punkt schon einmal bezahlt hat. Kurze Zeit nach dem öffentlich werden des Skandals - eisiges Schweigen, wie so oft und immer...!
Von den schwarzen Schafe, die den halben Cent für DSD kassieren ohne dort involviert zu sein, sprich eine Art Mitglied zu sein, die den grünen Punkt mal schnell mit auf die Verpackung drucken, vom Verbraucher kassieren und in die eigene Tasche stecken, wollen wir mal gar nicht reden. Altglas und Altpapier waren schon immer sehr gefragte (Sekundär)- Rohstoffe zur Wiederverwertung, der Name sagt es ja schon. Das ist ein knallhartes Geschäft, ein hart umkämpfter Markt.

Früher konnte sich der kleine Mann und vor allem Kinder ein kleines Taschengeld damit verdienen, heute fließen diese Einnahmen riegeroß in die Taschen der Doppelkassierer. Auch viele Abfallzweckverbände begründen die Einnahmen aus diesem Geschäft, damit die (übrigen) Gebühren für den Bürger gering halten zu können. Das gibt dem mündigen Bürger bloß dort zu denken, wenn er den aufgeblähten Verwaltungsapparat, die üppigen Verwaltungspaläste , die horrenden Gehälter, die personelle Besetzung der Aufsichtsräte & Co betrachtet und hier oft (abge-) wählte Gesichter und auch andere "Fratzen" wiedererkennt. Alles schön und brav deutsch per Gesetz geregelt und von ihm, dem Bürger bezahlt. Kleinviéh macht eben auch Mist, goldenen Mist...!


josy95


Sternbild Krebs, eine seiner herausragenden Eigenschaften: Krebse kommen immer an ihr Ziel..., und wenn sie zei Schritt vorgehen und einen zurück...

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#33

RE: Propagandakrieg DDR-BRD

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 20.11.2009 14:11
von Rainman2 | 5.764 Beiträge

Zurück zum Propagandakrieg: Das Sandmännchen wurde heute "Fuffzsch"! Und es findet in ganz Deutschland Verehrer, Fans und Freunde. So, Ihr Wessis! Da haben wir Euch auch mal einen kleinen Spitzbart untergejubelt. Und der kann sogar noch Sand ins Getriebe streuen!!!


ciao Rainman


"Ein gutes Volk, mein Volk. Nur die Leute sind schlecht bis ins Mark."
(aus: "Wer reißt denn gleich vor'm Teufel aus", DEFA 1977)


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#34

RE: Propagandakrieg DDR-BRD

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 20.11.2009 14:16
von Luchs (gelöscht)
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Zitat von Rainman2
Zurück zum Propagandakrieg: Das Sandmännchen wurde heute "Fuffzsch"! Und es findet in ganz Deutschland Verehrer, Fans und Freunde. So, Ihr Wessis! Da haben wir Euch auch mal einen kleinen Spitzbart untergejubelt. Und der kann sogar noch Sand ins Getriebe streuen!!!


ciao Rainman


In de Oochen, Klaus-Peter, in de Oochen!
Viele Grüße
Micha


zuletzt bearbeitet 20.11.2009 14:16 | nach oben springen

#35

RE: Propagandakrieg DDR-BRD

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 20.11.2009 14:19
von josy95 | 4.915 Beiträge

Zitat von Luchs

Zitat von Rainman2
Zurück zum Propagandakrieg: Das Sandmännchen wurde heute "Fuffzsch"! Und es findet in ganz Deutschland Verehrer, Fans und Freunde. So, Ihr Wessis! Da haben wir Euch auch mal einen kleinen Spitzbart untergejubelt. Und der kann sogar noch Sand ins Getriebe streuen!!!


ciao Rainman


In de Oochen, Klaus-Peter, in de Oochen!
Viele Grüße
Micha





Luchs, ich glaub das wird auf sächisch Oojen geschrieben...!

Viele Grüße auch aus dem Harz


josy95


Sternbild Krebs, eine seiner herausragenden Eigenschaften: Krebse kommen immer an ihr Ziel..., und wenn sie zei Schritt vorgehen und einen zurück...

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#36

RE: Propagandakrieg DDR-BRD

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 20.11.2009 14:36
von Rainman2 | 5.764 Beiträge

Hallo josy,

Oojen ist schon eher die Hallenser Gegend. In Sachsen kommt es auf die Gegend an. Im Leipziger Sächsisch wäre das in der Verschriftung schon sowas wie: Oouchn (ou - der einzige in meiner Heimatsprache sauber zu sprechende Vokal). Aber im Zusammenhang mit dem ollen Spitzbart sprach ich von "kann", nicht von dem was er "tut" (Was haben ein Sandmann, ein Politoffizier und ein Tierarzt gemeinsam? Sie können gut einschläfern! - nur so am Rande). Ein Kellner wird Zucker dazu nutzen, um den Gast zu bedienen, obwohl er ihn auch nutzen "kann", um ihn in den Tank des Autos vom Gast zu kippen.

Außerdem ist das doch hier der Propagandakrieg - oder habe ich dessen Ende verschlafen?


ciao Rainman


"Ein gutes Volk, mein Volk. Nur die Leute sind schlecht bis ins Mark."
(aus: "Wer reißt denn gleich vor'm Teufel aus", DEFA 1977)


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#37

RE: Propagandakrieg DDR-BRD

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 20.11.2009 14:50
von dein1945 (gelöscht)
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Zitat von Rainman2
Zurück zum Propagandakrieg: Das Sandmännchen wurde heute "Fuffzsch"! Und es findet in ganz Deutschland Verehrer, Fans und Freunde. So, Ihr Wessis! Da haben wir Euch auch mal einen kleinen Spitzbart untergejubelt. Und der kann sogar noch Sand ins Getriebe streuen!!!


ciao Rainman



Hallo,
wenn das alles ist, damit kann ich leben, sprach der Sandmann eigentlich sächsisch wie der Spitzbart, oder haben das die Adlershofer wegen Verwechslungsgefahr lieber gelassen
wir hatten ja auch so ein Männchen
Gruß aus Berlin


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#38

RE: Propagandakrieg DDR-BRD

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 20.11.2009 17:50
von Augenzeuge (gelöscht)
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Zitat von Rainman2

Oojen ist schon eher die Hallenser Gegend.
ciao Rainman



Nun, Rainman, das sollte ich dann aber wissen, als alter Hallenser Oochenzeuje. Aber ich kenne wirklich nur oochen, kein oojen.
Egal, ich finde es gut, dass sich hier das bessere Sandmännchen durchgesetzt hat und auch die Kinder im Westen heute gar nicht mehr wissen, aus welcher Himmelsrichtung es ursprünglich kam. Hauptsache, sie haben ihren Spass und nach dem Sand werden sie müde, dann freuen sich auch die Eltern.


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#39

RE: Propagandakrieg DDR-BRD

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 20.11.2009 18:59
von josy95 | 4.915 Beiträge

Zitat von Rainman2
Hallo josy,

Oojen ist schon eher die Hallenser Gegend. In Sachsen kommt es auf die Gegend an. Im Leipziger Sächsisch wäre das in der Verschriftung schon sowas wie: Oouchn (ou - der einzige in meiner Heimatsprache sauber zu sprechende Vokal). Aber im Zusammenhang mit dem ollen Spitzbart sprach ich von "kann", nicht von dem was er "tut" (Was haben ein Sandmann, ein Politoffizier und ein Tierarzt gemeinsam? Sie können gut einschläfern! - nur so am Rande). Ein Kellner wird Zucker dazu nutzen, um den Gast zu bedienen, obwohl er ihn auch nutzen "kann", um ihn in den Tank des Autos vom Gast zu kippen.

Außerdem ist das doch hier der Propagandakrieg - oder habe ich dessen Ende verschlafen?


ciao Rainman



Hallo mein lieber Rainman, häbbet meck lange nischt vertellt, würde es so ungefähr auf Harzer Platt heißen...
Keine Angst, Du hast den Propagandakrieg nicht verschlafen, der tobt mittlerweile ganz woanders...!

Ich hab den Propagandakrieg nur mit einem Beitrag hier zum Thema SERO oder heute heißt das ja vornehm "Duales System Deutschland" angeheizt. Sollen die Fetzen der Lumpen (Altkleider natürlich) allen nur so um die Ohren fliegen, das bei den beiden Erich`s der Urnendeckel klappert...

Aber wenn wir schon bei Witzen sind: Wußtest Du (ihr) eigentlich, das E. H. 1989 noch für den Nobelpreis für Medizin nominiert war? Nein!? Auch nicht warum? Man, überlegt doch mal!

Weil er aus dem Herzen Mitteleuropas den Arsch der Welt gemacht hat!


So ist das (L)eben, im Propagandakrieg...!

Schönes Wochenende


josy95


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#40

RE: Propagandakrieg DDR-BRD

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 20.11.2009 19:05
von Mike59 | 7.980 Beiträge

Im ersten Augenblick war ich echt verwirrt

Aber dann - naja mit Handwerkern in der Politik hatten wir Deutschen noch nie Glück.

Mike59


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