#21

RE: Gewalt in der DDR ?

in Leben in der DDR 09.11.2009 16:16
von karl143 (gelöscht)
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Natürlich gab es in der DDR Gewaltverbrechen wie in jedem anderen Land auch. Nur die Öffentlichkeit wurde davon anders unterrichtet, meißtens garnicht. Wenn es denn sein mußte, wie im Fall Hagedorn auch nur, wenn die Polizei in ihren Ermittlungen auf die Öffentlichkeit angewiesen war. Hier sind ein paar wirklich gute Bücher, ideal für den kommenden Winter.
Die ersten beiden sind von Wolfgang Mittmann verfasst, ein Kenner der Volkspolizei, der über Jahre hinweg selber bei der K war und 1990 als Kriminalhauptkommissar in den Ruhestand ging.
Tatzeit - Band 1 und 2 - Die größten Fälle der Deutschen Volkspolizei - Verlag Das Neue Berlin ISBN 3-360-00895-2
Mordverdacht - Band 3 und 4 - Die größten Fälle der Deutschen Volkspolizei - Verlag Das Neue Berlin - ISBN 3-360-01244-5
Beide Bücher bestechen durch sehr viele Details, Tatortskizzen und Bilder von Originalfotos.

Außerdem ist zu empfehlen, wer sich gerne durch spektakuläre Kriminalfälle liest: "Der Ripper von Magdeburg" von Bernd Kaufholz. Verlag Edition Volksstimme (Magdeburger Tageszeitung) ISBN 3-89812-115-1
Hier geht es um einen dreifach Mörder von 1973. Er wird zum Tode verurteilt, noch in der DDR begnadigt, dann vorzeitig aus der Haft entlassen und schlägt dann 1995 wieder zu. Diesmal bekommt er 13 Jahre Freiheitsentzug...
Bernd Kaufholz ist der Chefreporter der Magdeburger Volksstimme und hat sehr viele Detailkenntnisse aus der Magdeburger Gegend.

Für die Brandenburger unter uns ist sicherlich sehr interessant "Der Mord in Wandlitz" und andere historische Kriminalfälle aus der Region Brandenburg. Autor ist Peter Frille. ISBN 3-8313-1289-3. Hier geht es um Kindermorde, Raubmorde,usw. Erschienen ist das Buch im Wartberg Verlag.

Noch einen Zusatz. Problematisch ist bei der Strafbeurteilung, das in den ersten Jahren nach der Wende die besondere schwere der Tat in den neuen Bundesländern nicht verhängt werden konnte. Dadurch ist die Möglichkeit, einen Täter nach der Verbüßung auf ewig "wegzuschließen" nicht möglich gewesen. Mittlerweile ist dies aber auch berichtigt worden.
Also, lesen bildet.


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#22

RE: Gewalt in der DDR ?

in Leben in der DDR 09.11.2009 17:43
von ABV | 4.202 Beiträge

Als ehemaliger DDR-Polizist kann ich dazu folgendes sagen:
Es gab natürlich in der DDR Straftaten aller Art. Allerdings wurde, insbesondere bei Wiederholungstätern, härter durchgegriffen. Am 24.12. 1988 musste ich einen damals achtzehnjährigen im Zellentrakt des VPKA Seelow bewachen. Der Junge hatte mehrfach im alkoholisierten Zustand Leute geschlagen und verletzt. Nach dem letzten Vorfall am 23.12. wurde er auf Weisung des ´Staatsanwaltes vorläufig festgenommen, von der KriPo vernommen und danach in die Untersuchungshaftanstalt Frankfurt (Oder) eingewiesen. Das perfide daran war, es dauerte einige Stunden bis das Transportkommando vor Ort war. Bis dahin musste ich das " Häufchen Elend", dass sogar nicht mehr an einen Schläger erinnerte, moralisch aufbauen. Er war noch nie im Gefängnis und dann auch noch Weihnachten... Der diensthabende Kriminalist hatte extra Essen für den Jungen von Zuhause mitgebracht, damit er nicht auf dumme Gedanken kam. So ehrlich und intensiv hatte wohl noch nie jemand seine Taten bereut. Polizeilich ist er später nie wieder in Erscheinung getreten. Ein Schlüsselerlebnis war für ihm sicher auch die Belehrung des Transportkommandos," dass bei Fluchtversuchen von der Schusswaffe Gebrauch gemacht wird." Als dann die schweren Handschellen klickten, war das Entsetzen seinerseits groß. Aber wie gesagt, es hat geholfen.
In der DDR wurde auch ziemlich streng und Öffentlichkeitswirksam gegen das so genannte " Rowdytum" zu Felde gezogen. Rowdytum deckte so ziemlich das ganze Spektrum von Sachbeschädigung bis zur Massenprügelei ab. Ich kann mich noch an einen Vorfall Mitte der achtziger Jahre erinnern. Zwei ziemlich betrunkene Jugendliche hatten auf dem Heimweg von einer Disco Leitpfosten herausgerissen und auf die Straße geworfen. Ein paar Verkehrsschilder hatten die beiden ebenfalls deformiert. Alles in allem sicher kein Kavaliersdelikt, aber auch kein lupenreines Verbrechen. Die beiden Jugendlichen landeten vor dem Kreisgericht, die örtliche Presse berichtete über den Prozess und anschließend fanden sich die beiden im Jugendgefängnis wieder. Die Freiheitsstrafe betrug nur einige Wochen, war aber ebenfalls Abschreckung genug.
In der DDR wurde in aller Regel die Untersuchungshaft bei begründeter Wiederholungsgefahr angeordnet. Im Gegensatz zu heute reichte es aber schon aus, wenn man wegen des selben Delikts bereits angefallen war. Also ein notorischer Dieb wanderte in den meisten Fällen immer wieder in Untersuchungshaft, wenn man ihn erneut ertappt hatte. Da genügte es auch nicht, wenn man über einen festen Wohnsitz verfügte.!
Eine weitere Sonderregelung der DDR war der § 48 STGB, nach dem man gegen entlassene Strafgefangene staatliche Kontrollmaßnahmen verhängen konnte. In der Praxis bedeutete das, dass sich ein entlassener Strafgefangener zu festgelegten Zeiten, mindestens aber einmal in der Woche, bei seinem zuständigen Abschnittsbevollmächtigten melden musste. Dem ABV gegenüber musste er über über eventuelle Probleme beispielsweise auf der Arbeitsstelle oder im privaten Bereich berichten. Der Polizist musste über jeden der ihm anvertrauten " 48"er eine Kontrollakte führen. Des Weiteren war der ABV berechtigt, jederzeit und ohne Anmeldung die Wohnung des "48"er ( so hießen diese Leute im Polizeijargon), zu betreten. Allerdings hatte die Polizei nicht nur die Pflicht sich die Probleme der betreffenden Personen anzuhören, sondern auch weitestgehend Hilfe zu leisten. Ein Gespräch mit dem örtlichen Bürgermeister oder Parteisekretär konnte da schon einiges bewegen. Die Volkspolizei übernahm dabei Aufgaben eines " Streetworkers". Das "Exknackis" nicht immer großes Vertrauen in die Polizei hatten, lag allerdings auf der Hand.

Gruß an alle
Uwe
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zuletzt bearbeitet 09.11.2009 17:46 | nach oben springen

#23

RE: Gewalt in der DDR ?

in Leben in der DDR 09.11.2009 18:21
von ABV | 4.202 Beiträge

Ich habe euch mal einen Originalzeitungsartikel aus dem Jahre 1980 über ein typisches DDR-Delikt, hochgeladen.
Den Kommentar dazu verkneife ich mir einstweilen.

Gruß an alle Uwe
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Angefügte Bilder:
Scannen0001.jpg

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#24

RE: Gewalt in der DDR ?

in Leben in der DDR 09.11.2009 19:29
von josy95 | 4.915 Beiträge

Kann mich den Beiträgen von ABV und anderen nur anschließen. Klar hat es in der DDR auch Straftaten wie anderswo gegeben. Aber wie auch schon beschrieben, wurden die nicht in einer Art Sensationsjournalismus breit getreten, vermarktet. Das hat zweierlei Gründe gehabt: 1. den politischen, klar, im Sozialismus à la DDr durfte es soetwas nicht geben und 2., um eine Nachahmeeffekt, eine Art Anleitung zu vermeiden. Und das war wohl auch gut so. Der Artikel in Bezug auf DB- AG und Bundespolizei belegt es ja. Berichtet wurde im großen und ganzen nur in der lokalen Presse, lokales Fernseh oder Radio in diesem Sinne gab es ja nicht. Nur äußerst spektakuläre Fälle wurden DDR- weit in die Öffentlichkeit gestellt. Dies nur kurz und knapp und mit den unbedingt notwendigen Fakten. Eben anders wie heute. Wenn man heute manchmal bestimmte Tageszeitungen sieht, da tropft doch schon das Blut aus dem Zeitungsständer...

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#25

RE: Gewalt in der DDR ?

in Leben in der DDR 10.11.2009 19:03
von josy95 | 4.915 Beiträge

Muß meinen gestrigen Beitrag nochmal ergänzen.
Ein sehr großes Problem in der DDr- Kriminalität waren doch Diebstahlsdelikte sowohl im Bereich aus Firmen, aber auch im privaten Bereich. Auf Grund der Mangelwirtschaft wurde doch alles geklaut, was nicht niet- und nagelfest war. Es galt doch allerorten die Parole "SKET" = Sichten, Klauen,Einlagern, Tauschen. Auch wenn das etwas zum Schmunzeln anregt, denn richtig hieß ja "SKET" Schwermaschienenbaukombinat Ernst Thälmann, eine in Magdeburg ansässiges typisches DDR- Kombinat. Geklaut und verschoben wurde im großen wie im kleinen Stil, das ging los bei Nägeln, Schrauben, Werkzeugen ect. und endete bei ganzen LKW- oder sogar Eisenbahnwaggonladungen.

Mitte der 80-er hatte man unseren damaligen staatl. Leiter des Bahnbetriebswerkes Wernigerode "am Arsch", hat sich Kreissägen, Gartenschaukeln und alles mögliche bei uns in der Werkstatt bauen lassen (natürlich während der Arbeitszeit) und dann Freitags mit nach Hause (der war strafversetzt zu uns und wohnte in Stendal) genommen. Irgendwann hat er es dann zu bunt getrieben und unser ABV von der Trapo hat ihn mit der K vom VPKA Wernigerode am Ortsausgang hochgezogen. PKW und Hänger voll mit Diebesgut, u. a. auch Fenster- und Türgriffe aus Rotguß/ Messing. Zu der Zeit war für unsere Loks sonst kaum mal neues Rohmaterial aus Messing/ Rotguß zu bekommen und der hat sich Fenster- und Türgriffe draus drehen lassen...! Das hat natürlich eine ganz schöne Welle gemacht, aber es waren eben auch eine Art mafiose Strukturen, alle Beteiligten bis auf die Verantwortliche des Materiallagers (ein Sündenbock mußte ja sein!) saßen hinterher noch auf ihren "Pöstchen". Sind wohl alle mit einem Verweis und einer Parteirüge (waren ausnahmslos alles SED_ Genossen) davongekommen. Der Kollege, der das angezeigt hat (eine absolut fähiger Werkmeister), ist dann 2 Jahre später "freiwillig" gegangen, Mobbing gab es eben auch zu DDR- Zeiten schon...! Unser staatl. Leiter hat im selbigen Jahr noch den einzigsten Saison- FDGB- Ferienplatz an der Ostsee bekommmen. Saß damals selbst mit in der Ferienkommission. Meine Wenigkeit und 2 andere haben dagegengestimmt, wurden aber überstimmt. DFas ließ man uns hinterher auch spüren...!

Ja, so war es eben. Wie immer. Die kleinen hängt man, die großen läßt man laufen!

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#26

RE: Gewalt in der DDR ?

in Leben in der DDR 10.11.2009 19:22
von Zermatt | 5.293 Beiträge

Gab es auch mal einen Fall,der richtig für Aufsehen sorgte und Schlagzeilen machte ?(ich weiss kein Vergleich,aber so
was ähnliches wie der legendäre Überfall auf den Postzug in England in den 60iger Jahren)



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#27

RE: Gewalt in der DDR ?

in Leben in der DDR 10.11.2009 19:24
von josy95 | 4.915 Beiträge

Manch einer wird vorhin vielleicht gedacht haben, ich erzähl hier Räuberpistolen, was den Diebstahl eines ganzen Eisenbahnwaggons anbelangt. Aber hier mehr dazu:

Wir hatten in Wernigerode auch mehrere Anschlußgleise mit unserer Schmalspubahn zu bedienen (Güterverkehr). Wie heute noch üblich, wurden die Normalspurgüterwagen auf s. g. Rollböcke (schmalspurige Untersetzgestelle) über eine Grube aufgerollt, der Eisenbahner sagte aufgebockt. In Wernigerode am Hauptbahnhof hatte der VEB OGS (OGS = Obst, Gemüse, Speisekartoffeln), der DDR Großhandel eben für diese Waren eine Entladestelle/ Lager. Speziell zu Weihnachten kamen da immer auch die Südfrüchte per Waggon von den Überseehäfen für den gesamten Kreis Wernigerode an. Wenn wir "pünktlich" den Anschluß bedienten, gab es immer etwas Deputat aus zerbrochenen, zerdrückten Verpackungen ect. D. h. z. Bsp. eine Kiste Apfelsinen (wovon fast die Hälfte Matsch war) für 6 Kollegen zum Aufteilen. Die Lehrlinge haben natürlich auch was abbekommen. Zwei so`ne Blödmänner von Lehrlingen war das natürlich nicht genug, die haben in der Nachtschicht einen Waggon geknackt, wußten ja anhand der Frachtpapiere, wo was drin war. Plombe geknackt, Tür aufgeschoben. Na, da war es schon passiert. Die Ladung (Apfelsienen) war im Innnern etwas verschoben, und schon purzelten einige Kisten durch die geöffnete Tür...
Die sich Taschen und mitgebrachte Beutel vollgestopft, die Waggontür wieder einigermaßen verschlossen, den Rest einschl. der leeren Kisten auf anderen, offenen Waggons "entsorgt". Dabei haben sie wohl etwas übereifrig und kräftig geworfen, so das einige Sachen über die Waggons flogen und zwei Trapos genau vor die Füße, böse Zungen nhaben behauptet, sogar auf den Kopf......!

Da war das Theater natürlich im Gange! Vernehmung der beiden, und die haben natürlich alles ausgeplaudert..., unter dem Motto, "...die machen das ja auch so...!" Das war natürlich gefundenes Fressen für die K, logisch!
Es kam dann in Folge zu einer "Massenvernehmung" unter den Eisenbahnern und bei Fa. OGS. Bei OGS sind dann wegen anderer Schiebereien zweie n den Knast gegangen. Einen ehem. Kollegen von mir wollte man einen ganzen Eisenbahnwagen mit Bananen unterschieben...,der irgendwo auf einem Vorharzer Bahnhof verschwunden war. Wie das bei derartigen Vernehmungen nun mal so üblich ist...!

Der Waggon ist dann irgendwann nach Monaten als s. g. Irrläufer mit manipulierter Wagennnummer wieder aufgetaucht, natürlich ohne Ladung!


josy95


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#28

RE: Gewalt in der DDR ?

in Leben in der DDR 10.11.2009 19:37
von Alfred | 6.853 Beiträge

Karl,

Du darfst gern schreiben was Du möchtest, aber auch in der DDR wurde über Straftaten berichtet.

Was nun besser ist, alles auszuwalzen, wie zum Teil heute- oder auch ma über etwas nicht zu berichten, da wird es verschiedene Meinungen geben.

Als Anhang mal einige Zahlen, auch wenn Statistiken immer ihre Eigenheiten haben.

Aber mal einige Zahlen / Jahresdurchschnitt 1975 / 79 in der DDR

Vorsätzliche Tötung 129
Vorsätzliche Körperverletzung 11.329
Vergewaltigung 622
Raub / Erpressung 623

Josy,

immer an Zahlen halten, macht sich besser.

1979 gab es je 100.000 Einwohner

Diebstahl /Unterschlagung

BRD 3,798
DDR 328

Betrug

BRD 394
DDR 39

Urkundenfälschung

BRD 47
DDR 3

Vorsätzliche Tötung

BRD 6
DDR 1

Brandstiftung

BRD 28
DDR 5

Fälle.


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#29

RE: Gewalt in der DDR ?

in Leben in der DDR 10.11.2009 19:40
von Alfred | 6.853 Beiträge

Zermat,

vielleicht hast Du den "Polizeiruf" schon mal gesehen.

"Der Kreuzworträtselfall"

Dieser beruht auf Tatsachen.


zuletzt bearbeitet 10.11.2009 19:41 | nach oben springen

#30

RE: Gewalt in der DDR ?

in Leben in der DDR 10.11.2009 20:10
von Zermatt | 5.293 Beiträge

Zitat von Alfred
Zermat,

vielleicht hast Du den "Polizeiruf" schon mal gesehen.

"Der Kreuzworträtselfall"

Dieser beruht auf Tatsachen.


Alfred,nein kenn ich nicht,kannst du mir bitte kurz schildern worum es geht ? Danke.



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#31

RE: Gewalt in der DDR ?

in Leben in der DDR 10.11.2009 20:31
von Alfred | 6.853 Beiträge

Zermatt,

schau mal hier http://de.wikipedia.org/wiki/Kreuzwortr%C3%A4tselmord


Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, war damals auch das MfS mit einbezogen.....


Abgesehen von der grausamen Tat,ist der Film einer der besten 110.

Wird auch heute noch regelmäßig wiederholt.


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#32

RE: Gewalt in der DDR ?

in Leben in der DDR 10.11.2009 20:43
von icke46 | 2.593 Beiträge

Zitat von Alfred


Abgesehen von der grausamen Tat,ist der Film einer der besten 110.

Wird auch heute noch regelmäßig wiederholt.



Dem kann ich nur beipflichten - mit Sicherheit einer der besten der Polizeiruf-Reihe - für mich gehören noch "Der Mann im Baum" und "Mit dem Anruf kommt der Tod" dazu - wobei diese beiden wohl nicht auf Tatsachen beruhen, aber für mich eben mit zum Besten zählen, was es im Krimi-Genre gibt.

Gruß

icke



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#33

RE: Gewalt in der DDR ?

in Leben in der DDR 10.11.2009 20:55
von Merkur | 1.021 Beiträge

Zitat von icke46

Dem kann ich nur beipflichten - mit Sicherheit einer der besten der Polizeiruf-Reihe - für mich gehören noch "Der Mann im Baum" und "Mit dem Anruf kommt der Tod" dazu - wobei diese beiden wohl nicht auf Tatsachen beruhen, aber für mich eben mit zum Besten zählen, was es im Krimi-Genre gibt.

Gruß
icke



"Mit dem Anruf kommt der Tod" beruht auch auf original Tatsachen. Der Vorgang ist seinerzeit unter der Bezeichnung "Urania" durch das MfS bearbeitet und der Täter ermittelt worden. Nach 1990 verfilmt, wurde ein Fall der Polizei daraus.



zuletzt bearbeitet 10.11.2009 20:58 | nach oben springen

#34

RE: Gewalt in der DDR ?

in Leben in der DDR 10.11.2009 21:33
von ABV | 4.202 Beiträge

Zitat von icke46

Zitat von Alfred


Abgesehen von der grausamen Tat,ist der Film einer der besten 110.

Wird auch heute noch regelmäßig wiederholt.



Dem kann ich nur beipflichten - mit Sicherheit einer der besten der Polizeiruf-Reihe - für mich gehören noch "Der Mann im Baum" und "Mit dem Anruf kommt der Tod" dazu - wobei diese beiden wohl nicht auf Tatsachen beruhen, aber für mich eben mit zum Besten zählen, was es im Krimi-Genre gibt.

Gruß

icke




" Der Mann im Baum" beruht ebenfalls auf Tatsachen. 1985 versetzte ein brutaler Sexualtäter die Umgebung von Strausberg und Neuenhagen, vor den Toren Berlins, in Angst und Schrecken. Das "Markenzeichen" des Täters war der Umstand, dass er seine Opfern mittels Heftpflastern Augen und Mund verklebte. Die Fahndungsaktion nach ihm lief folgerichtig unter der Bezeichnung "Heftpflaster". Nach wochenlangen Observationen konnte man dem Täter schließlich habhaft werden. Den entscheidenden Tip lieferte damals übrigens die Frau des Neuenhagener ABV, die ihn auf einem Fahndungsplakat wiedererkannte.

Gruß an alle
Uwe
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www.Oderbruchfotograf.de

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#35

RE: Gewalt in der DDR ?

in Leben in der DDR 10.11.2009 21:40
von Mongibella (gelöscht)
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Mit unserer Klasse sind wir mal zu einer Verhandlung im Kreisgericht Salzwedel gewesen....es ging sich um Diebstahl in mehreren Fällen und dann glaub ich auch zum wiederholten Male.....ich glaub der Delinquent bekam 3,5 Jahre oder so.....im Grunde kann ich mich auf eine normale Verhandelung erinnern und noch daran, das derjenige ziemlich zerknirscht dasass und ziemlich genuschelt hat, so daas man kaum was verstand....

groetjes

Mara


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#36

RE: Gewalt in der DDR ?

in Leben in der DDR 11.11.2009 00:09
von westsachse | 464 Beiträge

Es gab mit Sicherheit genau so viele Straftaten wie in jedem anderen Land auf dieser Welt. Es wurde nur nicht von sensationsgeilen Medien an die grosse Glocke gehängt. Auch weil es nicht in die Agenda passte.

Mit sozialistischem Gruß

westsachse


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#37

RE: Gewalt in der DDR ?

in Leben in der DDR 11.11.2009 02:44
von Berliner (gelöscht)
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ich bin im Moment nicht dabei DDR-Dokus anzusehen (wird zukuenftig wieder mehr werden) aber da kam frueher etwas ueber ein "Attentat" auf Erich Honecker.

Fand hier was auf der mdr-Website. Wenn ich Zeit habe lade ich 'n Clip hoch.

Gruesse ueber den Teich,
Berliner


zuletzt bearbeitet 11.11.2009 02:52 | nach oben springen

#38

RE: Gewalt in der DDR ?

in Leben in der DDR 11.11.2009 09:45
von grenzer49 (gelöscht)
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hallo kameraden, eure beiträge waren sehr interessant.
ich möchte trotzdem noch etwas dazu sagen.
in der ddr war nicht alles gold was glänzt, aber unsere frauen und kinder konnten
aber auch mal im dunkel auf die straße gehen.
heute hole ich meine frau von der spätschicht ab, und meine tochter ruft an wen sie aus dem
jugendclub nach hause will ( 15jahre )
gruss klaus


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#39

RE: Gewalt in der DDR ?

in Leben in der DDR 11.11.2009 09:53
von grenzer49 (gelöscht)
avatar

hallo wosch, wohnst du in kassel?
ich frage deshalb weil ich immer im mai in kassel bin,
und zwar in oberzwähren zum Schwimmwettkampf.
gruss klaus


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#40

RE: Gewalt in der DDR ?

in Leben in der DDR 11.11.2009 10:54
von wosch (gelöscht)
avatar

Zitat von grenzer49
hallo wosch, wohnst du in kassel?
ich frage deshalb weil ich immer im mai in kassel bin,
und zwar in oberzwähren zum Schwimmwettkampf.
gruss klaus



;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;

HE Gr.49!

Da ich immer mit "Schönen Gruß aus Kassel" ende, werde ich da schon wohnen. Nach Oberzwehren kann man mit der Straßenbahn fahren!
Schönen Gruß aus Kassel.


zuletzt bearbeitet 11.11.2009 10:58 | nach oben springen


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