#1

Putin zum Mauerfall

in Das Ende der DDR 08.11.2009 16:09
von Augenzeuge (gelöscht)
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Der Mauerfall vor 20 Jahren sei "unvermeidbar" gewesen, sagte Putin. "Es ist in einer modernen Welt unmöglich, ein Volk so festzuhalten." Zudem sei die Teilung Deutschlands "unnatürlich" und "von Beginn ohne Perspektive" gewesen. Putin schilderte die Wende-Tage in Sachsen als "sehr stürmische" Zeit. Er selbst habe vor seinem Dienstsitz eine Menschenmenge beruhigen müssen, erzählte der jetzige Regierungschef. Er habe sich aber gegenüber den aufgebrachten Demonstranten nicht als KGB-Offizier zu erkennen gegeben. "Ich sagte, ich sei der Dolmetscher." Insgesamt sei das damalige sozialistische System "nicht konkurrenzfähig" mit der Freiheit im Westen gewesen.

Der gesamte Artikel: http://www.n-tv.de/politik/Putin-ist-ost...icle581150.html


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#2

RE: Putin zum Mauerfall

in Das Ende der DDR 08.11.2009 16:12
von GilbertWolzow | 3.633 Beiträge

...hatte uns so etwas ähnliches nicht bereits der @bunkerkommandant aus eigenem erleben damals vor ort in dresden erzählt ?


* User in einem Forum wo ich mich von Vollpfosten als Verbrecher betiteln lassen muss *
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#3

RE: Putin zum Mauerfall

in Das Ende der DDR 08.11.2009 16:41
von Patriot (gelöscht)
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#4

RE: Putin zum Mauerfall

in Das Ende der DDR 08.11.2009 20:49
von Chris 65 (gelöscht)
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Was hättest Du getann?


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#5

RE: Putin zum Mauerfall

in Das Ende der DDR 08.11.2009 20:56
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Nun was soll ich dazu sagen? Es wäre ja auch unschicklich, zu diesem Datum nicht solche Worte in Richtung Deutschland auszusprechen.

Heute im real kapitalistischen Russland, würde so mancher gerne nochmal am Rad der Geschichte drehen. Viele Bekannte dort sehen die Entscheidungen, im November 1989, heute als Fehler.

Jedoch wird in Russland, zur Zeit der Einfluss Chinas als Gegenmodell zu europäischen Regierungssystemen immer größer. Dies um so schneller, als das die KPCh wesentlich schneller und wirkungsvoller Antworten auf die drängenden Probleme der, durch die amerikanisierung der Moral im Bankensektor ausgelösten, Finanzkrise.

Wo hier die westlichen Demoraktien noch lange diskutieren und beratschlagen, da ist China immer einen Schritt schneller.

Dieses wird besonders in Russland, als "Puffer" zwischen diesen beiden Modellen, bemerkt und daher die Rezepte und Ansprüche des Westens immer mehr in Frage gestellt.

Vielleicht entwickelt sich aber, genau aus dieser Lage Russlands zwischen den Systemen und aus der Tradition der Oktoberrevolution herraus, hier zum zweiten Male eine neue Ordnung.

Vielleicht nur ein Traum von mir, aber auch in den Jahren vor der Oktoberrevolution träumten sich noch viele lediglich davon, was im Oktober 1917 dann zur Realität werden sollte.



In diesem Sinne einen schönen Sontag und bis morgen.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
zuletzt bearbeitet 08.11.2009 20:57 | nach oben springen

#6

RE: Putin zum Mauerfall

in Das Ende der DDR 08.11.2009 21:32
von Rostocker | 7.723 Beiträge

Fakt ist doch eins--den einfachen Menschen in Russland geht es heute schlechter--wie unter kommunistischer Herschaft--Man ist auch nur was,in einer Demoktatie wenn man Sozial abgesichert ist und Sozial heißt Einkommen.Einkommen heißt Lohn,Geld zum Leben um Fam.und Kinder zu ernähren.Wenn das nicht gewährt wird hat auch die Demokratie versagt.Und so wie es ausschaut.versagt man auf glatter Linie.


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#7

RE: Putin zum Mauerfall

in Das Ende der DDR 08.11.2009 21:44
von glasi | 2.815 Beiträge

hallo. putin hat einfach nur recht mit seinen ausagen. das kommunistische system hatte auf dauer keine change gegen das kapitalischen.es ist leider so felikis. die ddr hatte ihre möglichkeiten. 40 jahre sogar. die udssr sogar über 70 jahre.es tut mir nur leid für die leute von beiden systemen enttäuscht sind. ich gebe ganz offen zu das es so wie es jetzt läuft nicht weiter gehen kann. lg glasi



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#8

RE: Putin zum Mauerfall

in Das Ende der DDR 08.11.2009 21:45
von Chris 65 (gelöscht)
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Felix !!! die Oktoerrewolution ist Geschihte!!! Am Rad der Geschichte zu drehen ,glaube ich lohnt sich nicht.
Eine Frage?Wie standst Du zu China? Waren die Chinesichen Kommunisten auch Deine (Brüder) verbündete?


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#9

RE: Putin zum Mauerfall

in Das Ende der DDR 08.11.2009 22:03
von Chris 65 (gelöscht)
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Felix D.
Keine Antwort ist auch eine Antwort,


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#10

RE: Putin zum Mauerfall

in Das Ende der DDR 09.11.2009 00:04
von Alpha4550 (gelöscht)
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Hallo!

Herr Putin hat vollkommen recht.Heute wissen wir, dass schon zu kommunistischen Zeiten die UDSSR und die DDR wirtschaftlich vom Westen abhängig waren.Das Experiment mit dem Kommunismus ist gescheitert.

Gruß
Alpha4550


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#11

RE: Putin zum Mauerfall

in Das Ende der DDR 09.11.2009 03:42
von Sonny (gelöscht)
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Zitat von Feliks D.
Wo hier die westlichen Demoraktien noch lange diskutieren und beratschlagen, da ist China immer einen Schritt schneller.



Schon klar: Demokratie ist oft komplizierter und mühseliger als Diktatur, weil eben nicht einfach "per Dekret" entschieden werden kann --- gerade das macht ihre Stärke ja aus.

In Antwort auf:
Vielleicht nur ein Traum von mir, aber auch in den Jahren vor der Oktoberrevolution träumten sich noch viele lediglich davon, was im Oktober 1917 dann zur Realität werden sollte.



Was ich mich bei solchen Aussagen immer wieder frage: Ist denn in der DDR tatsächlich nicht gelehrt worden, daß es in Rußland 1917 vor der Oktoberrevolution bereits die Februarrevolution gegeben hatte (und infolgedessen eine, zunächst provisorische, parlamentarisch-demokratische Ordnung)?

Durch die Oktoberrevolution wurde also keineswegs die zaristische Autokratie, sondern eine im Entstehen begriffene parlamentarische Demokratie beseitigt --- was die Legitimation von Lenin und Trotzki natürlich auf den absoluten Nullpunkt herabsetzt.


zuletzt bearbeitet 09.11.2009 03:42 | nach oben springen



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