#61

RE: Fluchtgedankenspiele bei Grenzern?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 11.11.2009 22:43
von wosch (gelöscht)
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Zitat von Rainer-Maria-Rohloff
Tine, es geht weiter und am Anfang noch zu Jörg, du hast es gewusst,mein Freund, wer da singt, danke für den Hinweis. Den so wie der Rainer- Maria nicht jedes Buch gelesen haben kann, weis er auch die ganzen Sänger...ach, keine Ahnung.
Gleich noch eine Berichtigung, es geht ja hier um die jungen Grenzsoldaten und nicht die jungen Sperrbrecher, weil ich " alte Fluchtherren", oder so ähnlich im letzten Beitrag schrieb.
Aber selbst die, und jetzt bin ich mal vermessen, waren junge " Habenichtse", als sie die DDR verlassen haben. der junge wosch, ich stelle ihn mir gerade vor...aber ich möchte nicht spotten, so wie mannomann.
Jetzt gab es auch die, Tine, die zwar mit 18 Jahren gemustert worden, aber die DDR dachte, warten wir noch, die Gründe dafür, keine Ahnung?
Diese " Habenichtse" entwickelten sich, da war auf einmal ein Mädchen, ich nenn sie mal Susanne, die wars und keine Andere mehr. Jana, Karin, Petra, Katharina, Claudia, Peggy, er hatte sie scho vergessen.
Nennen wir es "Liebe auf den ersten Blick".
Bingo, und nun folgt eine rasante Entwicklung, das junge Paar zieht bei den Schwiegereltern ein, die sagen, ihr könnt gerne bei uns....aber sie sind jung und die Türen nicht so dicht und das ganze Stellungsherumgespiele bzw Kamasutra, oder wie das heißt, sie wollen alleine sein, den so geht es nicht weiter.
Also zieht man los, ist auf der Suche, findet eine Ausbauwohnung, dieses Glück, dazwischen sagt das Mädchen, ich bin schwanger, zweites Glück und so kommt eines ins Andere und der junge " Habenichts" hat auf einmal ein Ziel.
Das hatte er vorher nicht, er wusste garnicht was das war, "ein Ziel".
Sein Meister kann nur noch mit dem Kopf schütteln, der erkennt den "Habenichts" garnicht wieder, der ist auf einmal überpünktlich, arbeitet wie ein Stier und er wird mittlerweile so 22, 23, 24 Jahre alt.
Peng, wie aus heiterem Himmel der Einberufungsbefehl und jetzt, Tine, selbes Schema F wie im letzten Text, Gebrüll morgens, mittags, abends, nachts und da steht er nach einer ganzen Weile auch da vorne am Kanten, an der letzten Grenzsäule und drei Meter weiter der " goldene Westen", diese Fata Morgana.
Ihm gegenüber stehen zwei Karl vom Bundesgrenzschutz, die sehen aus wie Brüder und der Eine sagt: "Guten Morgen und komm, Soldat, zu uns rüber in die Freiheit, hier ist es sehr schön, hier ist es so schön, du wirst es nicht bereuen!"
Da denkt der Soldat, den er ist nun kein " Habenichts" mehr mit Wehmut an Zuhause.
Er hat da was, das kann er richtig gut festhalten,denn das Kind ist mittlerweile auch schon da, er fühlt sich auf einmal verantwortlich, er dreht sich herum und geht in Richtung Zaun I davon.
Der eine Karl sagt zum anderen Karl, so das der Soldat es noch hören kann" Was ist denn das für ein Rindvieh?"
Da meint der Soldat so bei sich, "lass sie doch quatschen", und er denkt mit einem sehr guten Gefühl in der Bauchgegend an den nächsten Heimaturlaub. Das gibt ihm enorme Kraft, die ganze verdammte Scheißzeit zu überstehen.
So Tine, das war die Geschichte von denen, " die was hatten", und bis bald, vielleicht zu einer neuen Geschichte vom Opa und seinem Hans.

Gruß Rainer- Maria



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Ja Rainer Maria Rohloff, daß mit dem jungem Wosch als "Habenichts", das hast Du ziemlich genau getroffen. Als ich im Januar 62 den Weg über Boizenburg in Richtung Hamburg genommen hatte, war ich wirklich ein "Habenichts" mit nur dem, was ich am Leibe hatte und etwa 100 Mark der DDR in der Tasche. 1962, als Du mit Deinen 9 Jahren bestimmt schon stolz das Pionier-Halstuch getragen hattest, ohne daß Du überhaupt wußtest wozu es gut sein sollte. Oma und Opa wird´s gefallen haben und der kleine Rainer wuchs auf und gedieh! Und als der Rainer so groß war, daß man ihn an die Grenze gebrauchen konnte, kam er nach Boizenburg und sollte solche Habenichtse, Taugenichtse und Drückeberger wie den jungen Wosch am Verlassen seiner Republik hindern. Wosch war aber schon vorher durch, entschuldige Rainer, daß ich nicht auf Dich gewartet hatte, aber der junge Habenichts Wosch wollte nicht mehr und schon gar nicht mit der Waffe in der Hand seinen Status als Habenichts verteidigen. Es gab sehr Viele, die als Habenichtse die Seiten gewechselt hatten, damals vor 1961 und auch danach noch, obwohl es gar nicht ungefährlich war. Und es gab in der "Arbeiter und Bauernrepublik" noch viel mehr Habenichtse, die lieber auf der anderen Seite der Mauer gelebt hätten, aber es ging eben nicht, denn da standen ja die Rainer Marias und wie sie alle hießen, Nein wir lassen keinen Habenichts durch, der hat hier zu bleiben, auch wenn er nicht will!! Ach ja, die Mauer? 8 Jahre war der kleine Rainer Maria alt, als sie gebaut wurde und dank Oma und Opa wußte unser Jung- Pionier schon ganz genau, daß sie als Schutzwall gegen den Faschismus errichtet wurde und die mußte gesichert werden. Habenichts und Drückeberger dürfen unseren Schutzwall nicht beschädigen, also schon 5 km vorher absichern, schnell mal eine Aktion "Kornblume", und der Frieden war gerettet! Ja was wollten die denn auch, an der Grenze wohnen und dann auch noch ihren Omas und Opas auf der anderen Seite zuwinken? Nein das durfte man nicht zulassen, sich mit Oma und Opa im Westen per Handzeichen Alles Gute wünschen. Nein weg mit ihnen, dahin wo sie nicht mehr Winke-Winke machen können, ab nach Osten und wehe wenn sie nicht dableiben, der Rainer Maria wüßte schon was man mit denen machen sollte. Wer nich für uns ist, ist gegen uns, na also s´geht doch. Die Habenichtse, die uns auf der Tasche liegen mit ihren Renten, haut ab, nehmt mit was ihr tragen könnt und schwupp über die Mauer nach Oma und Opa im Westen!! Was, die sind schon längst verstorben? Seid doch selber Schuld, hättet doch ´nen Ausreiseantrag stellen können, frühzeitig!!
Ja der Rainer, der weiß Bescheid über Josef dem "Stählernen", Walter, die beiden Erich´s, Egon und von der Geschichte sowieso. Und das Schöne ist, daß er mich auch des öfteren in seine schönen Geschichten mit einbezieht, eigentlich muß ich ihm dafür sehr dankbar sein. Rainer, wie hast Du mich mal genannt: "Stänkerer", "Drückeberger" und jetzt auch noch den jungen Wosch als "Habenichts". Du bist mir schon Einer, langsam fange ich an, Dich gerne zu haben!
Schönen Gruß aus Kassel


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#62

RE: Fluchtgedankenspiele bei Grenzern?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 11.11.2009 23:11
von turtle | 6.961 Beiträge

Hallo wosch,
Ich musste mächtig schmunzeln beim lesen Deines Beitrages. Mal sehen was "Dein Freund" Rainer-Maria antwortet.
Beim lesen Eurer Beiträge merkt man sofort wie lieb ihr Euch habt Wenn das so weitergeht sehe ich Dich mit
in Boizenburg am Tisch mit mir und Rainer-Maria sitzen!
Gruß Peter(turtle) der auch bei seiner Flucht ein Habenichts war!


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#63

RE: Fluchtgedankenspiele bei Grenzern?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 12.11.2009 12:58
von Rainer-Maria-Rohloff (gelöscht)
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Hallo wosch, nein Wolfgang, so langsam wächst du mir ans Herz, Mann aus Kassel, den jetzt bist du ja kein " Habenichts" mehr. Ich bin eigentlich der Falsche für deinen Text, denn Jungpionier war ich nie, den Mauerbau habe ich verspielt, in der FDJ war ich auch nicht und mit Freude die Waffe in der Hand, na, ich weiß nicht...
Aber schau bitte einmal unter Oberthema" Ich war ein DDR- Grenzsoldat" / Unterthema Elbgrenze in meine zwei Texte auf Seite 5/6 mit Datum 27.02.2009 und 1.03.2009.
Da steht, was ich für einer war, damals an diesem Kanten, ich hatte mich einmal Peter damit zu erklären versucht und er zeigte mir gleich den Vogel, na gut, nach dem ersten langen Text.
Aber ich hatte doch geschrieben, Wolfgang, das ich auch einmal so ein Hallodri, so ein "Habenichts" war, und Peter meinte so in etwa, " er kennt das auch noch" und so zogen die einen "Habenichtse" in die Welt und die Anderen blieben und so langsam wurden sie Männer, mit einem wachen Verstand, Humor im Herzen und einem klaren Blick.
Aber lies erstmal, sollte es deine Zeit erlauben.

Gruß Rainer- Maria


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#64

RE: Fluchtgedankenspiele bei Grenzern?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 12.11.2009 14:01
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von P3
Fluchtgedankenspiele bei Grenzern?
Ich hatte als Kompaniefahrer einmal einen Einsatz, der eher selten vorkam. Eine Grenzmarkierung wurde beschädigt, ob nun bewusst oder unbewusst sei hier dahingestellt. Grenzaufklärer hatten diesen Vorfall gemeldet, jetzt sollte ein Aufklärungstrupp feindwärts gehen und die Grenzverletzung dokumentieren. Mit Polit und Aufklärer ging es dann durch das TDF (Tor der Freiheit, unter uns so genannt) ein spezieller Durchlass für diese Zwecke. Meine Aufgabe war dann nur noch das Schleppen des schweren Funkgerätes Dora, ein Scheißjob! Wir liefen direkt an einer Ortsverbindungsstraße die Grenzmarkierungen ab, bis hin zu dieser Stelle, ab dem ein Grenzstein in Schieflage stand. Ich war unbewaffnet, musste die ganze Zeit vor Polit und Aufklärer laufen. Einen Schritt nach links und ich hätte den Boden der BRD betreten. Das war ein unglaubliches Gefühl, geht mir bis heute nicht aus dem Sinn. Dieser eine Schritt hat mich lange beschäftigt, konkrete Absichten zur Flucht hatte ich nie, die Repressalien für die Familie wären schlimm gewesen, auch meine Kameraden hätte ich nicht hintergehen wollen. Ich stehe hier auch dazu, daß ich die Flucht von Grenzern verurteile, sie haben das Leben von Kameraden zu ihrem eigenen Vorteil auf´s Spiel gesetzt.Gruß P3



Hallo P3,

ich verstehe deine Aussage nicht,das Grenzer bei ihrer Flucht das Leben ihrer Kameraden aufs Spiel setzten.
Ich war und bin immer gegen jede körperliche Gewaltanwendung gewesen!
Es gab immer die Möglichkeit für den betroffenen Personenkreis zu flüchten,ohne jemanden physisch zu schaden.Dazu machte ich schon mal in einem anderen Thread meine Ausführungen.Niemals war es nötig,seinen Kameraden zu verletzen,oder noch schlimmer,zu töten!Wer diesen Weg ging,hat solch schlimme Tat vornweg geplant oder sie zumindest in Kauf genommen.Und das sind für mich auch kaltblütige Mörder!(Siehe z.B. der Fall E.Knospe,dazu kommt auch mal noch ein Beitrag von mir.)
Aber mal ehrlich,vielleicht haben sich ja auch viele ehemalige Grenzer damals psychisch unterdrückt gefühlt und zwar von den überzeugten.
Oder es gab doch einige,die nur darauf warteten an die Grenze gezogen zu werden,um dann zu flüchten.Und so lange das ohne Mord und Totschlag abging,war das für mich legitim.Warum sollten sie nur wegen einem "überzeugten" Grenzer ihre Lebensplanung aufgeben.Mit welchem Recht wurde man von diesem DDR-Staat daran gehindert dort zu leben wo man wollte?
Im Umkehrschluß könnte ich jetzt behaupten,ich verurteile die überzeugten Grenzer,weil sie ihren Kameraden deren persönliche Freiheit vorenthielten und eventuell bei einem Fluchtversuch nach dem Leben trachteten.
Das werde ich aber nicht tun.Ich war selbst ein Grenzer und komme manchmal bis heute nicht klar mit dieser Tatsache.Manchmal schäme ich mich dafür,für diese DDR,ohne mein eigenes zutun,Gefängniswärter im größten Knast der Erde gewesen zu sein.Für diese,meine Gedanken und Gefühle lasse ich mir von niemandem ein schlechtes Gewissen einreden.
Auch wenn ich sicherlich gleich wieder von einigen als Nestbeschmutzer betitelt und als Verräter abgestempelt werde.
Doch ich bin hier nicht im Forum um in alten Erinnerungen zu schwelgen und ach die schöne Grenzernostalgie zu suchen bzw.zu pflegen.Nein,ich bin hier um meine Erlebnisse wiederzugeben,um zu diskutieren und auch um konstruktiv zu streiten.Aber ich bin nicht hier,um mich belehren oder beleidigen zulassen.

Gruß ek40


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#65

RE: Fluchtgedankenspiele bei Grenzern?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 12.11.2009 14:20
von wosch (gelöscht)
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[quote="ek40"

Hallo P3,

ich verstehe deine Aussage nicht,das Grenzer bei ihrer Flucht das Leben ihrer Kameraden aufs Spiel setzten.
Ich war und bin immer gegen jede körperliche Gewaltanwendung gewesen!
Es gab immer die Möglichkeit für den betroffenen Personenkreis zu flüchten,ohne jemanden physisch zu schaden.Dazu machte ich schon mal in einem anderen Thread meine Ausführungen.Niemals war es nötig,seinen Kameraden zu verletzen,oder noch schlimmer,zu töten!Wer diesen Weg ging,hat solch schlimme Tat vornweg geplant oder sie zumindest in Kauf genommen.Und das sind für mich auch kaltblütige Mörder!(Siehe z.B. der Fall E.Knospe,dazu kommt auch mal noch ein Beitrag von mir.)
Aber mal ehrlich,vielleicht haben sich ja auch viele ehemalige Grenzer damals psychisch unterdrückt gefühlt und zwar von den überzeugten.
Oder es gab doch einige,die nur darauf warteten an die Grenze gezogen zu werden,um dann zu flüchten.Und so lange das ohne Mord und Totschlag abging,war das für mich legitim.Warum sollten sie nur wegen einem "überzeugten" Grenzer ihre Lebensplanung aufgeben.Mit welchem Recht wurde man von diesem DDR-Staat daran gehindert dort zu leben wo man wollte?
Im Umkehrschluß könnte ich jetzt behaupten,ich verurteile die überzeugten Grenzer,weil sie ihren Kameraden deren persönliche Freiheit vorenthielten und eventuell bei einem Fluchtversuch nach dem Leben trachteten.
Das werde ich aber nicht tun.Ich war selbst ein Grenzer und komme manchmal bis heute nicht klar mit dieser Tatsache.Manchmal schäme ich mich dafür,für diese DDR,ohne mein eigenes zutun,Gefängniswärter im größten Knast der Erde gewesen zu sein.Für diese,meine Gedanken und Gefühle lasse ich mir von niemandem ein schlechtes Gewissen einreden.
Auch wenn ich sicherlich gleich wieder von einigen als Nestbeschmutzer betitelt und als Verräter abgestempelt werde.
Doch ich bin hier nicht im Forum um in alten Erinnerungen zu schwelgen und ach die schöne Grenzernostalgie zu suchen bzw.zu pflegen.Nein,ich bin hier um meine Erlebnisse wiederzugeben,um zu diskutieren und auch um konstruktiv zu streiten.Aber ich bin nicht hier,um mich belehren oder beleidigen zulassen.

Gruß ek40[/quote]

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Hallo ek40!

Ohne Worte!!
wosch


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#66

RE: Fluchtgedankenspiele bei Grenzern?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 12.11.2009 14:20
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Hallo EK40,

es liegt mir fern dich als Nestbeschmutzer oder ähnliches bezeichnen zu wollen, oder gar dich zu belehren. Beleidigt wird hier eigentlich auch grundsätzlich nicht!

Folgenden Satz finde ich aber schon ziemlich starken Tobak.

In Antwort auf:
Gefängniswärter im größten Knast der Erde



Einige mögen so empfunden haben, viele andere jedoch nicht!


Feliks


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
zuletzt bearbeitet 12.11.2009 14:21 | nach oben springen
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#67

RE: Fluchtgedankenspiele bei Grenzern?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 12.11.2009 14:32
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Feliks D.
Hallo EK40,
es liegt mir fern dich als Nestbeschmutzer oder ähnliches bezeichnen zu wollen, oder gar dich zu belehren. Beleidigt wird hier eigentlich auch grundsätzlich nicht!
Folgenden Satz finde ich aber schon ziemlich starken Tobak.

In Antwort auf:
Gefängniswärter im größten Knast der Erde


Einige mögen so empfunden haben, viele andere jedoch nicht!
Feliks




Tach Feliks,

ich wollte mit dieser Aussage niemanden zu Nahe treten bzw.verletzen.Ich merke doch,dass man sich hier sehr sensibel bewegen muß und möchte mich bei dir entschuldigen,wenn dies der Fall war.
Aber ich habe eben damals anders empfunden wie du...oki?

Gruß ek 40


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#68

RE: Fluchtgedankenspiele bei Grenzern?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 12.11.2009 14:50
von wosch (gelöscht)
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[quote="Feliks D."]Hallo EK40,

es liegt mir fern dich als Nestbeschmutzer oder ähnliches bezeichnen zu wollen, oder gar dich zu belehren. Beleidigt wird hier eigentlich auch grundsätzlich nicht!

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Hallo Felix, War hier im Forum im Zusammenhang mit DDR-Flüchtlingen nicht sogar schon mal von "Verbrechern" die Rede?
Schönen Gruß aus Kassel.


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#69

RE: Fluchtgedankenspiele bei Grenzern?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 12.11.2009 14:57
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Zitat von wosch

Zitat von Feliks D.
Hallo EK40,

es liegt mir fern dich als Nestbeschmutzer oder ähnliches bezeichnen zu wollen, oder gar dich zu belehren. Beleidigt wird hier eigentlich auch grundsätzlich nicht!




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Hallo Felix, War hier im Forum im Zusammenhang mit DDR-Flüchtlingen nicht sogar schon mal von "Verbrechern" die Rede?
Schönen Gruß aus Kassel.




Richtig Wosch.

Der Vollständigkeit halber solltest du jedoch auch erwähnen, dass sich, bei dem von dir erwähnten Zusammenhang, das Wort Verbrecher auf den Schleuser bezog und nicht auf den Flüchtling an sich.

Zu diesem an sich habe ich keine Wertung abgegeben.

Gerne nochmal hier zum nachlesen.

http://www.forum-ddr-grenze.de/t478f8-Di...-weiss-was.html


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
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#70

RE: Fluchtgedankenspiele bei Grenzern?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 12.11.2009 14:58
von sentry | 1.083 Beiträge

Zitat von wosch
Hallo Felix, War hier im Forum im Zusammenhang mit DDR-Flüchtlingen nicht sogar schon mal von "Verbrechern" die Rede?



Nach DDR-Rechtsprechung waren sie das wohl auch. Muss also nicht unbedingt als Beleidungung verstanden werden, wenn der Verfasser diesen Aspekt unterstreichen wollte...was auch immer wir heute davon halten mögen.


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#71

RE: Fluchtgedankenspiele bei Grenzern?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 12.11.2009 15:12
von wosch (gelöscht)
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Zitat von wosch:

Hallo Felix, War hier im Forum im Zusammenhang mit DDR-Flüchtlingen nicht sogar schon mal von "Verbrechern" die Rede?
Schönen Gruß aus Kassel.
[/quote]

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Zitat von Feliks D.

Richtig Wosch.

Der Vollständigkeit halber solltest du jedoch auch erwähnen, dass sich, bei dem von dir erwähnten Zusammenhang, das Wort Verbrecher auf den Schleuser bezog und nicht auf den Flüchtling an sich.

Zu diesem an sich habe ich keine Wertung abgegeben.

Gerne nochmal hier zum nachlesen.

http://www.forum-ddr-grenze.de/t478f8-Di...-weiss-was.html
[/quote]

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Genau Felix, erst
auf Nachfrage hast Du das Wort Verbrecher dann auf die Diplomaten unter den Fluchthelfern bezogen. Das war denn selbstverständlich keine Beleidigung!!!


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#72

RE: Fluchtgedankenspiele bei Grenzern?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 12.11.2009 15:59
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Zitat von Feliks D.


Wieso können heute noch Menschen, illegal von Schleusern, von Afrika nach Europa gebracht werden, wo doch die Mittelmeerstaaten so streng kontrollieren?

Manche Verbrecher schaffen es halt immer durchs Netz zu schlüpfen, damals wie heute.




Schau Wosch, der erste Satz spricht von den Schleusern die es heute noch schaffen Menschen zu schmuggeln, der zweite dann von den Verbrechern.
Sollte doch wohl eindeutig sein dann, wer mit dem Verbrecher gemeint ist oder???

Als dann trotzdem noch nachgefragt wurde, hab ich es nochmal ganz Eindeutig klar gestellt!


Mir ist klar, dass du gerne hören würdest wie ich, mit meiner persönlichen Meinung, einen Flüchtling wie dich als den Verbrecher bezeichne, der er nach der damaligen Gesetzeslage war.
Um hier keine neuen Diskussionen anzuheizen, werde ich dir diesen Gefallen an dieser Stelle jedoch nicht tun.

Aber da wir gerade ziemlich OT sind, sollten wir wieder zurück zum eigentlichen Thema kommen.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
zuletzt bearbeitet 12.11.2009 16:00 | nach oben springen
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#73

RE: Fluchtgedankenspiele bei Grenzern?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 12.11.2009 16:47
von wosch (gelöscht)
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Zitat von Feliks D.
[quote="Feliks D."]

Wieso können heute noch Menschen, illegal von Schleusern, von Afrika nach Europa gebracht werden, wo doch die Mittelmeerstaaten so streng kontrollieren?

Manche Verbrecher schaffen es halt immer durchs Netz zu schlüpfen, damals wie heute.




Schau Wosch, der erste Satz spricht von den Schleusern die es heute noch schaffen Menschen zu schmuggeln, der zweite dann von den Verbrechern.
Sollte doch wohl eindeutig sein dann, wer mit dem Verbrecher gemeint ist oder???

Als dann trotzdem noch nachgefragt wurde, hab ich es nochmal ganz Eindeutig klar gestellt!


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Einmal noch lieber Felix und dann will ich Dich nicht mehr "nerven":

Die Frage, auf die Du mit dem "Verbrecher-Zitat" geantwortet hattest, lautete nicht so wie Deine als Frage hingestellte 1. Teil der Antwort, mit Deinem Hinweis auf afrikanische Flüchtlinge im Mittelmeer sondern (von "Augenzeuge eingestellt): "Wieso konnten danach immer noch einige Diplomaten, die diesen Übergang benutzen mußten, Leute in den Westen im Auto schleusen?" Das ich seinerzeit von uns Beiden der Verbrecher war, ist schon klar, denn so stand es im Gesetz und man brauchte sich keine eigenen Gedanken zu machen. Ausserdem habe ich es ja auch schriftlich!!
Schönen Gruß aus Kassel


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#74

RE: Fluchtgedankenspiele bei Grenzern?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 12.11.2009 16:54
von Gelöschtes Mitglied
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Tach wosch,du böser Verbrecher......

Dein "Verbrechen" sei dir verzieh'n und ist auch läääängst verjährt!!!

gruß ek40


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#75

RE: Fluchtgedankenspiele bei Grenzern?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 12.11.2009 16:56
von Pitti53 | 8.788 Beiträge

dann gewähren wir dem wosch mal vergebung


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#76

RE: Fluchtgedankenspiele bei Grenzern?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 12.11.2009 17:07
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Pitti53
dann gewähren wir dem wosch mal vergebung



Jupp @Pitti,hat er denn schon einen Asylantrag gestellt,der wosch?Straflose Freiheit für wosch!


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#77

RE: Fluchtgedankenspiele bei Grenzern?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 15.11.2009 03:30
von Sonny (gelöscht)
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Zitat von Rainer-Maria-Rohloff
Jetzt gab es auch die, Tine, die zwar mit 18 Jahren gemustert worden, aber die DDR dachte, warten wir noch, die Gründe dafür, keine Ahnung?
Diese " Habenichtse" entwickelten sich, da war auf einmal ein Mädchen, ich nenn sie mal Susanne, die wars und keine Andere mehr. Jana, Karin, Petra, Katharina, Claudia, Peggy, er hatte sie scho vergessen.
Nennen wir es "Liebe auf den ersten Blick".
Bingo, und nun folgt eine rasante Entwicklung, das junge Paar zieht bei den Schwiegereltern ein, die sagen, ihr könnt gerne bei uns....aber sie sind jung und die Türen nicht so dicht und das ganze Stellungsherumgespiele bzw Kamasutra, oder wie das heißt, sie wollen alleine sein, den so geht es nicht weiter.
Also zieht man los, ist auf der Suche, findet eine Ausbauwohnung, dieses Glück, dazwischen sagt das Mädchen, ich bin schwanger, zweites Glück und so kommt eines ins Andere und der junge " Habenichts" hat auf einmal ein Ziel.
Das hatte er vorher nicht, er wusste garnicht was das war, "ein Ziel".
Sein Meister kann nur noch mit dem Kopf schütteln, der erkennt den "Habenichts" garnicht wieder, der ist auf einmal überpünktlich, arbeitet wie ein Stier und er wird mittlerweile so 22, 23, 24 Jahre alt.
Peng, wie aus heiterem Himmel der Einberufungsbefehl und jetzt, Tine, selbes Schema F wie im letzten Text, Gebrüll morgens, mittags, abends, nachts und da steht er nach einer ganzen Weile auch da vorne am Kanten, an der letzten Grenzsäule und drei Meter weiter der " goldene Westen", diese Fata Morgana.
Ihm gegenüber stehen zwei Karl vom Bundesgrenzschutz, die sehen aus wie Brüder und der Eine sagt: "Guten Morgen und komm, Soldat, zu uns rüber in die Freiheit, hier ist es sehr schön, hier ist es so schön, du wirst es nicht bereuen!"
Da denkt der Soldat, den er ist nun kein " Habenichts" mehr mit Wehmut an Zuhause.
Er hat da was, das kann er richtig gut festhalten,denn das Kind ist mittlerweile auch schon da, er fühlt sich auf einmal verantwortlich, er dreht sich herum und geht in Richtung Zaun I davon.
Der eine Karl sagt zum anderen Karl, so das der Soldat es noch hören kann" Was ist denn das für ein Rindvieh?"
Da meint der Soldat so bei sich, "lass sie doch quatschen", und er denkt mit einem sehr guten Gefühl in der Bauchgegend an den nächsten Heimaturlaub. Das gibt ihm enorme Kraft, die ganze verdammte Scheißzeit zu überstehen.



Schöne Geschichte --- gab es so mit Sicherheit öfters

Es könnte für unseren jungen Freund aber auch genau andersherum gelaufen sein: Nach ihrem Geständnis, schwanger zu sein, erschien ihm Susanne plötzlich nicht mehr als große Liebe, sondern nur noch als große Last; die Einberufung zur Grenze kam ihm da gerade recht, um erst mal "Abstand zu gewinnen", zunächst von der Launenhaftigkeit seiner (ehedem) Liebsten, und dann später vom Kindergeschrei und vom "Windelduft"...

Und dann steht er eines Tages (oder Nachts) "am Kanten" und den beiden Karlchens vom BGS gegenüber --- und die Wehmut nach seinem "Anhang" in Bitterfeld oder Bischofswerda hält sich in recht überschaubaren Grenzen...

Statt dessen denkt er sich: "Jetzt oder nie --- Freiheit oder Sozialismus!" Nein, so pathetisch wahrscheinlich nicht; aber im Endeffekt und de facto war es genau diese Frage --- und diese Entscheidung: Ein kleiner Schritt für unseren "Habenichts" --- aber ein großer Schritt für sein weiteres Schicksal!

Und seine Zukunft liegt ab jetzt eben nicht mehr in Bitterfeld oder Bischofswerda, sondern in Bielefeld oder Bischofswiesen --- im frischen, mitunter rauhen Duft der Freiheit...

Eine neue Frau wird er dort schon gefunden haben --- die hatte dann auch schickere Klamotten und ein schöneres Parfum... Manchmal (vielleicht heute noch) dachte er zurück an Susanne und das Kleine --- aber was soll's, Unterhalt brauchte er vom Westen aus nicht zu zahlen (wie praktisch!), und die Zeit lehrt einen, mit allem zu leben...

Was aus ihnen allen wohl inzwischen geworden sein mag? Ob das Kind aus Bitterfeld oder Bischofswerda seinen Vater nach dem Mauerfall doch noch kennengelernt hat?

Nun denn, diese Geschichte ist natürlich weit weniger schön als die deinige; doch auch so herum mag es sich abgespielt haben --- und hat es tatsächlich: Ein gebürtiger Leipziger erzählte mir, daß er aus ähnlichen Gründen seinen "Erzeuger" (das Wort "Vater" vermied er) niemals kennengelernt hat...


zuletzt bearbeitet 15.11.2009 04:52 | nach oben springen
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#78

RE: Fluchtgedankenspiele bei Grenzern?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 15.11.2009 11:32
von Rainer-Maria-Rohloff (gelöscht)
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Sonny, genauso wird es sich damals abgespielt haben und he, wir werden wirklich langsam zu guten Erzählern, ohne sich jetzt selbst loben zu wollen.
Und diese Erzählungen sind, waren die Realität und das Kind, der Junge oder das Mädchen werden heute auf der Suche nach ihrem Vater sein und stehen sie ihm dann gegenüber, sollten sie reden, reden ,reden....ohne Groll über die vergangenen Zeiten, sie sollten es heute besser machen wie ihr Vater damals, so das ihre Kinder später niemals nur über ihren Vater von einem " Erzeuger" reden.

Gruß Rainer- Maria


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#79

RE: Fluchtgedankenspiele bei Grenzern?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 16.11.2009 00:45
von Sonny (gelöscht)
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Rainer, man sollte sich selbst nicht loben, das ist wahr --- aber ich möchte dich loben: Du bist wirklich ein guter Erzähler --- ich lese deine Geschichten (wenn ich denn die Muße dafür habe) immer sehr gerne

Ob diese einst zurückgelassenen Kinder ihre damaligen "Rabenväter" heute suchen sollen, ist eine schwierige Frage. Ich bin geneigt, nein zu sagen --- aber andererseits ist es wohl ein Grundbedürfnis (ein regelrechter Trieb) des Menschen, seine Herkunft erfahren zu wollen.

Und ja, natürlich, jeder sollte versuchen, es "besser zu machen" als die eigenen Eltern damals --- damit unsere eigenen Kinder einmal mit Stolz und Dankbarkeit über uns reden können.


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#80

RE: Fluchtgedankenspiele bei Grenzern?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 16.11.2009 00:47
von chucky | 1.213 Beiträge
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