#21

RE: Impfpraktiken bei den GT

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 29.10.2009 09:57
von Alter_Fritz (gelöscht)
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Zitat von Pitti53

Zitat von Alter_Fritz
Mitte der siebziger wars ,wenn ich mich richtig entsinne, als bei uns Grenzern eine neue Impfvariante getestet wurde. Dh. wir erhielten eine Kombiimpfung in die rechte Brusthälfte. Höllische Schmerzen schon beim Einstich. Ungewöhnlich,weil der Impfstoff entweder in den Oberarm,Oberschenkel oder in den Allerwertesten verabreicht wurde. Riesige Kerle sind nach der Impfaktion umgekippt wie die Fliegen. Wer weiss noch davon ?



wir grenzer als versuchskarnickel?ein ganz böses gerücht.da wäre ja die sicherheit in gefahr gewesen.wo haste den ulk denn her?




weisst du pittiplatscher, so langsam machst du mir spass: kommt ausser ein paar verstümmelte blasse sätze von dir nischt anderes rüber als nur ein negieren meiner eigenen erfahrungen. <<< entfernt von Admin >>> nimm das zur kenntnis was andere hier an persönlichen erfahrungen einbringen. sind wir uns da einig ???? ich hoffe schon oder?


Admin Rainman:
Bei dieser Aussage handelte es sich um eine Beleidigung. Auseinandersetzung und Kritik - ja. Beleidigungen gehören hier nicht her!


zuletzt bearbeitet 29.10.2009 10:03 | nach oben springen

#22

RE: Impfpraktiken bei den GT

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 29.10.2009 09:59
von Rainman2 | 5.764 Beiträge

Zitat von maja64
... Ich war einer der aktivsten,konnte doch meinen Rainman da vorne nicht so alleine lassen ...


Hallo maja,

nur gut, dass Du das geschrieben hast. Hätte ich das getan, wäre es wohl eine Bloßstellung gewesen.


An die Schweineaktionen kann ich mich noch sehr gut erinnern. Bei uns im Abschnitt war unter den Wildschweinen der Lungenwurm ausgebrochen. Aber deswegen wurde nicht geimpft. Im übrigen hatten wir im Regimentsstab neben einer absoluten Oberpflaume als Arzt einen jungen Offizier (Oltn. ?). Bei dem habe ich eine nahezu schmerzfreie Impftechnik erlebt. Er warf die Spritze in den Oberarm hinein. Zielsicher, mit ruhiger Hand - kurzer Schwung von schräg unten - absolut genial.

ciao Rainman


"Ein gutes Volk, mein Volk. Nur die Leute sind schlecht bis ins Mark."
(aus: "Wer reißt denn gleich vor'm Teufel aus", DEFA 1977)


zuletzt bearbeitet 29.10.2009 09:59 | nach oben springen

#23

RE: Impfpraktiken bei den GT

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 29.10.2009 10:20
von Wolfgang B. (gelöscht)
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Zitat von Rainman2

Zitat von maja64
... Ich war einer der aktivsten,konnte doch meinen Rainman da vorne nicht so alleine lassen ...


Hallo maja,

nur gut, dass Du das geschrieben hast. Hätte ich das getan, wäre es wohl eine Bloßstellung gewesen.


An die Schweineaktionen kann ich mich noch sehr gut erinnern. Bei uns im Abschnitt war unter den Wildschweinen der Lungenwurm ausgebrochen. Aber deswegen wurde nicht geimpft. Im übrigen hatten wir im Regimentsstab neben einer absoluten Oberpflaume als Arzt einen jungen Offizier (Oltn. ?). Bei dem habe ich eine nahezu schmerzfreie Impftechnik erlebt. Er warf die Spritze in den Oberarm hinein. Zielsicher, mit ruhiger Hand - kurzer Schwung von schräg unten - absolut genial.

ciao Rainman




Bonjour Regenmann,

dabei handelt es sich um die sogenannte "Dart-Impfung". Ist völlig ungefährlich solange man nicht "Bulls-Eye" trifft.


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#24

RE: Impfpraktiken bei den GT

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 29.10.2009 10:23
von karl143 (gelöscht)
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Auch beim BGS gab es ja Impfungen. Ein Stubenkollege, der mich damals auch immer mit dem Auto mit nach Hause nahm, fiel immer bei Impfungen um. Der hat es dann geschafft, das er immer einen Weinbrand vor der Impfung bekam. Im Ernst, es war so. Wenn der wußte das ne Impfung naht, hat er nächtelang nicht schlafen können.


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#25

RE: Impfpraktiken bei den GT

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 29.10.2009 10:28
von Rainman2 | 5.764 Beiträge

Zitat von Wolfgang B.
... dabei handelt es sich um die sogenannte "Dart-Impfung". Ist völlig ungefährlich solange man nicht "Bulls-Eye" trifft.


Nunja Wolfgang,

erstens war ich kein "Bulle" im klassischen Sinne der Verwendung dieses Begriffs auf Angehöriger bestimmter Staatsorgane und zweitens zielte er aus einer Entfernung von 10-15 cm auf meinen Oberarm. Der in meinem ersten hier posteten Beitrag genannte Oberstleutnant mit den zittrigen Fingern hätte da bestimmt eine Riesengefahr bedeutet. Aber ein nüchterner Oberleutnant, der noch Ehrgeiz im Beruf hatte, nee - das war keine Gefahr.

ciao Rainman


"Ein gutes Volk, mein Volk. Nur die Leute sind schlecht bis ins Mark."
(aus: "Wer reißt denn gleich vor'm Teufel aus", DEFA 1977)


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#26

RE: Impfpraktiken bei den GT

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 29.10.2009 10:37
von Alter_Fritz (gelöscht)
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Zitat von Alter_Fritz

Zitat von Pitti53

Zitat von Alter_Fritz
Mitte der siebziger wars ,wenn ich mich richtig entsinne, als bei uns Grenzern eine neue Impfvariante getestet wurde. Dh. wir erhielten eine Kombiimpfung in die rechte Brusthälfte. Höllische Schmerzen schon beim Einstich. Ungewöhnlich,weil der Impfstoff entweder in den Oberarm,Oberschenkel oder in den Allerwertesten verabreicht wurde. Riesige Kerle sind nach der Impfaktion umgekippt wie die Fliegen. Wer weiss noch davon ?



wir grenzer als versuchskarnickel?ein ganz böses gerücht.da wäre ja die sicherheit in gefahr gewesen.wo haste den ulk denn her?




weisst du pittiplatscher, so langsam machst du mir spass: kommt ausser ein paar verstümmelte blasse sätze von dir nischt anderes rüber als nur ein negieren meiner eigenen erfahrungen. <<< entfernt von Admin >>> nimm das zur kenntnis was andere hier an persönlichen erfahrungen einbringen. sind wir uns da einig ???? ich hoffe schon oder?


Admin Rainman:
Bei dieser Aussage handelte es sich um eine Beleidigung. Auseinandersetzung und Kritik - ja. Beleidigungen gehören hier nicht her!




Gehört deines erachtens dummes "geschwafel" dazu?????


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#27

RE: Impfpraktiken bei den GT

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 29.10.2009 10:52
von josy95 | 4.915 Beiträge

Zitat von karl143
Auch beim BGS gab es ja Impfungen. Ein Stubenkollege, der mich damals auch immer mit dem Auto mit nach Hause nahm, fiel immer bei Impfungen um. Der hat es dann geschafft, das er immer einen Weinbrand vor der Impfung bekam. Im Ernst, es war so. Wenn der wußte das ne Impfung naht, hat er nächtelang nicht schlafen können.




Ooooooh, Gott, karl143, da mag ich gar nicht dran zu denken:
Wenn das bei NVA und GT auch so von Statten gegangen wär (das mit dem Weinbrand, mein ich)...!
Ich glaub Bundeswehr und BGS hätten ein ganz leichtes Spiel gehabt. Ihr hättet nur wissen müssen, wann bei uns eine derartige Impfaktion läuft, 99% der Truppe wär in der Erwartung, einen Weinbrand zu bekommen sofort umgefallen..., und da die Verabreichung so vieler Weinbrände (man bedenke die Gefechtsstärke von NVA und GT) einige Zeit in Anspruch genommen hätte, ehe der letzte seinen "Aufmunterungstrunk" erhalten hatte, hättet ihr mit Amis und Engländern vor unseren KDP´S (Kontrolldurchlaßposten am Kasernentor, simpel: Wache) bis einschließlich des letzten Objekt`s an der Odergrenze Westkaugummis verteilt...!

Das Ding wär dann als "Unblutiger Impf- und Kaugummifeldzug" in die Militärgeschichte eingegangen...


Aber Spaß bei Seite:

Während meiner Dienstzeit bei der NVA 1978 bis 1980 gab es bei uns auch solche Impfaktionen (Grippe). Es war schon ein gewisser "un- freiwilliger" Zwang angesagt, man war aber sehr human, wer absolut nicht wollte. Beste Ausrede war: Bin erkältet! ...und die Impfung war gegessen!

Die erste Impfaktion wurde noch mit einer Impfpistole gemacht! Huuuuuuuuuuuuuuuuuuuuu, wie unhygenisch und gefährlich!
Meines Wissens nach wurde doch bei diesen Dingern noch nicht einmal die Nadel gewechselt..., schon damals eine höchst bedenkliche Praxis, allein schon wegen Übertragung von Hepatitis und anderen gefährlichen Krankheiten, ganz zu schweigen von Aids...

josy95


Sternbild Krebs, eine seiner herausragenden Eigenschaften: Krebse kommen immer an ihr Ziel..., und wenn sie zei Schritt vorgehen und einen zurück...

Zu verstehen als Abmahnung an EINEN Admin... bitte lächeln!
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#28

RE: Impfpraktiken bei den GT

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 24.02.2010 23:00
von DHF_GT (gelöscht)
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Ich kenne auch nur: "Grippeschutzimpfung sonst kein Ausgang"

@Rainman2: Die Dartmethode kenne ich noch als kleiner Bengel aus den 70´s. Da saß ich mit meiner Mutter in einer ortsansässigen Impfstation weil ich selber wieder mal dran war, und sah durch einen Türspalt wie die Spritze genau in der von Dir geschilderten Art und Weise in einen Baby-Pöter ging. Das gab natürlich eine Riesen Babygeschrei. Ich denke, dass die Kanülen damals a.) zu groß waren, und b.) zu stumpf... Naja, dann war bei der Dartmethode halt der Widerstand kleiner...
Beste Grüße,
DHF_GT


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#29

RE: Impfpraktiken bei den GT

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 25.02.2010 00:01
von Gelöschtes Mitglied
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In Halberstadt wurden wir 1981 ebenfalls geimpft.
Ich hoffe mal,dass es auch die Grippeschutzimfung war,so wurde sie jedenfalls deklariert.
Im Block der KFZ-Kompanie war der Med.-Punkt in der unteren Etage eingerichtet.
Wir standen in einer langen Schlange im Flur an und warteten auf den Schuß,....ja Schuß.
Man lief über den Flur an einer geöffneten Tür vorbei.
Genau an der Tür mußte man stehen bleiben und bekam quasi im vorbeigehen seine Impfung mit einer Impfpistole verabreicht.
So etwas kannte ich damals noch nicht und es war für viele neu.
Es sollte bis heute auch das erste und letzte mal gewesen sein,dass ich mit solch einem Gerät geimpft wurde.
Wir kamen uns damals vor wie Versuchskarnickel auf einer Testfarm.
Die Schmerzen und Nebenerscheinungen hielten sich bei mir allerdings in Grenzen.

Gruß ek40


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#30

RE: Impfpraktiken bei den GT

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 25.02.2010 00:53
von Greso | 2.377 Beiträge

Uns wurde auch mal eine Impfung verabreicht,uns wurde gesagt es ist ein neues Mittel,wir mussten erst mal so3oder4Runden um das Objekt laufen und dann bei richtig Druck,wurde das Zeug in die Venen gejagt.Es wurde keiner krank und der Grenzwinter wurde überstanden..Greso war 1966


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