#21

RE: Kontakte Angehörige der GT mit BGS, mit Augenzwinkern

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 01.11.2009 02:18
von Sauerländer (gelöscht)
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Selten wurde ein Gruß der Grenzer dokumentiert. Hier ist aber so ein Foto: "Daumen hoch" in den Westen, vom BT oder anderen Grenzern nicht zu sehen. Was war wohl der Grund dafür? Ob er sich mal meldet ? (Zeitpunkt: Sommer 1987, Abschnitt Lochtum-Abbenrode)

Angefügte Bilder:
IMG_0001.jpg

zuletzt bearbeitet 01.11.2009 02:18 | nach oben springen

#22

RE: Kontakte Angehörige der GT mit BGS, mit Augenzwinkern

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 01.11.2009 11:41
von glasi | 2.815 Beiträge

guten morgen ek 40. das ist schön das es so locker bei euch zugegangen ist. wie war das möglich? lg glasi



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#23

RE: Kontakte Angehörige der GT mit BGS, mit Augenzwinkern

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 01.11.2009 11:42
von Gelöschtes Mitglied
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Tach Sauerländer,

gut das es immer wieder Fotobeweise zur Bestätigung einiger Vorgänge gibt.Denn genau in dieser Art/Weise liefen die Kontaktaufnahmen meistens ab.Darf man fragen aus welcher Quelle dieses Foto stammt?

ek40


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#24

RE: Kontakte Angehörige der GT mit BGS, mit Augenzwinkern

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 01.11.2009 12:19
von Mongibella (gelöscht)
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Zitat von Sauerländer
Selten wurde ein Gruß der Grenzer dokumentiert. Hier ist aber so ein Foto: "Daumen hoch" in den Westen, vom BT oder anderen Grenzern nicht zu sehen. Was war wohl der Grund dafür? Ob er sich mal meldet ? (Zeitpunkt: Sommer 1987, Abschnitt Lochtum-Abbenrode)




Boar....wie verwegen...

Weiss jemand, was diesem *Verräter* danach erwartet hat...??? Schwedt....????


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#25

RE: Kontakte Angehörige der GT mit BGS, mit Augenzwinkern

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 01.11.2009 12:57
von Gelöschtes Mitglied
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Tag Glasi,

tja,wie soll ich das beschreiben?Als wir von Halberstadt aus aufgeteilt wurden und ich in Riebau landete,merkte man sofort,das Theorie und Praxis sehr weit auseinander lagen,jedenfalls hier.All das erlernte war quasi nicht anwendbar.Die Kompanieführung,also KC und seine Offiziere waren sehr locker.Einzig und allein der Polit wollte immer "Welle" machen.Beim absteigen von den LKW's wurden wir z.B. mit Musik empfangen und zwar mit dem Lied:"Spiel mir das Lied vom Tod".(Das sagt ja erst mal alles)Dabei halfen uns die EK's ganz nett,wir sollten uns ja nur nicht wehtun oder verletzen. Schließlich seien wir ja ihre Ablösung.In dieser Kompanie herrschte also eine totale EK-Bewegung.Und die Offiziere incl.Spieß standen natürlich hinter den E's.Das waren ja für sie die "Alten",die sich schon ein halbes Jahr am "Antifaschistischen Schutzwall"(was für eine Bezeichnung!) bewährt hatten und denen sie vertrauten.Wir waren nur die "Neuen Blasen" und bekamen gleich unsere "Patenonkel".Man(n) wurde quasi zum "Leibeigenen" für einen EK.Reviere wurden aufgeteilt und sämtliche Arbeiten auf uns "Patenkinder" übertragen.Dazu gehörte auch das tägliche Waffenreinigen nach dem Grenzdienst.Die AK's wurden gleich auf dem Ello bei der Rückfahrt in die Kompanie mit einem Rasierpinsel gesäubert.Wenn sich nun eine "Blase" auflehnte,wurde sofort eine EK-Versammlung einberufen,um den Deliquenten zu bestrafen.Dazu werde ich mal in der Rubrik "EK-Bewegung"einige Ausführungen machen.
Nun ja,man merkte also ziemlich schnell das hier der Hase anders läuft.Z.B.wurde in dieser Kompanie kein Offizier gegrüßt,Koppel und Käppi wurden in der Kaserne nicht getragen.Die Schwarzkombi hatte keine Schulterstücken etc.Wir durften Fußball spielen,was keine Selbstverständlichkeit war.Und Frühsport gab es dort ebenso wenig,wie eine ordnungsgemäße Nachvergatterung,hieß das so?,nach dem Grenzdienst.So lange die Sackis halt ihre Ruhe hatten und nichts passierte,ließen die alles ziemlich locker laufen,was nicht unbedingt schlecht war.Auch wenn im Grenzdienst ne Sackistreife in den Abschnitt einfuhr,wurden wir stets mit der "66" am GMN gewarnt.Wie gesagt ,die wollten auch nur ihre Ruhe haben und nicht unbedingt Stress.Es war echt ein Lodderhaufen,aber mit guten Kameraden.Wahrscheinlich deckten die uns und wir sie,so kam es uns immer vor.Das war irgendwie so etwas wie ein ungeschriebenes Gesetz.Ich durfte sogar damals offiziell Fotos in unserer Kaserne mit den Kameraden,den Waffen und der Technik machen!Das glaubt einem heute fast keiner.Aber so war es.Jedenfalls war ich letztendlich froh,in Riebau gelandet zu sein und nicht anderswo.Und das trotz der EK-Bewegung.Und glaub mir,ich bekam viel "Putz"!Die nächsten EK's waren ja dann wir!
Ich hoffe ich konnte dir so einigermaßen deine Frage beantworten,weshalb es bei uns so locker zuging.

gruß ek40


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