#301

RE: Brandenburg stellt sich der Stasi-Vergangenheit

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 05.12.2009 13:18
von Merkur | 1.018 Beiträge

Zitat von karl143

@ Merkur, da hast du ja wirklich nur das Beste aus den Aufgaben herausgesucht. Wofür die AGM/S auch gedacht war, und zu was sie ausgebildet wurde, kann man beim Googeln ganz schnell finden. Ich will jetzt hier nicht wieder einen ellenlangen Text einfügen. Der Link sollte reichen.

http://www.stasiopfer.com/observ.html


Nur mal ne kurze Leseprobe: "Die Spezialkämpfer sollten, wie es heißt, auch in Zeiten einer "fortschreitenden Tendenz der internationalen Entspannung" aktiv werden. Als ein positives Beispiel von Anschlägen gegen "Einrichtungen des Imperialismus" beschreibt das MfS in einem Papier den Sprengstoffanschlag gegen den Sender Radio Free Europe in München im Februar 1981.

Wenn ich das alles lese und nur die Hälfte davon als glaubwürdig einstufe, dann bleibt noch genug übrig um festzustellen, das es nicht nur ums Wache schieben ging.



@karl143,

hinsichtlich der Bewertung der AGM/S als Diensteinheit sollte man sich schon mal die Mühe einer ganzheitlichen Betrachtung machen und dabei die Zeitschiene beachten. Du machst es Dir da mit Deinen eingestellten Links m. E. zu einfach. Das ist oberflächlich.
Wer sich die Mühe macht, wird erkennen, dass sich das Aufgabenspektrum und die Arbeits-/Ausbildungsinhalte der AGM/S im Laufe der Jahre geändert haben. Schwerpunkte, die in den 1960er Jahren maßgeblich waren, spielten in den 1970er und 1980er Jahren nicht mehr die Hauptrolle. Während in den 1960er Jahren noch Dinge wie der Kampf im Hinterland des Gegners Schwerpunkt waren, verschoben sich die Prioritäten in den 1970er und 1980er Jahren auf den Kampf gegen operativ bedeutsame Gewaltakte bzw. gefährliche Gewalttäter, die Flugsicherheitsbegleitung bei der Interflug oder die Sicherung von DDR-Auslandsvertretungen in Krisenstatten. Der Kampf im Hinterland des Gegners verlor damit die oberste Priorität. Im übrigen waren die Ausbildungsinhalte diesbezüglich fast identisch mit denen der Spezialeinheiten der NVA.
Wenn man heute dem MfS vorwirft, Aktionen im Spannungs- oder Kriegsfall gegen neuralgische Punkte im Operationsgebiet geplant zu haben, sollte man nicht unbeachtet lassen, dass die NATO bzw. in der BRD der BND auch über entsprechende Stay-Behind / GLADIO Kräfte verfügte. Wer sich dahingehend näher informieren möchte, dem sei das Buch:
NATO-Geheimarmeen in Europa/Inszenierter Terror und verdeckte Kriegsführung von Daniele Ganser empfohlen.
@Karl143 lies das Buch mal und danach fachsimpeln wir weiter über gut und böse.



zuletzt bearbeitet 05.12.2009 14:16 | nach oben springen

#302

RE: Brandenburg stellt sich der Stasi-Vergangenheit

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 05.12.2009 20:01
von Augenzeuge (gelöscht)
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Zitat von Pitti53

Zitat von Danny_1000
Heute, am Freitag den 4.12.2009, um 20.15 Uhr im RBB:
"rbb spezial – STASI- Debatte" Dauer: 45 min
Gruß
Daniel


hab kein rbb.kannste das hier einstellen?




Schaut mal hier, ganz zufällig gefunden:




zuletzt bearbeitet 05.12.2009 20:45 | nach oben springen

#303

RE: Brandenburg stellt sich der Stasi-Vergangenheit

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 05.12.2009 23:24
von Augenzeuge (gelöscht)
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Passt sicher gut, ein Bild aus der Tageszeitung (WR):

Angefügte Bilder:
linke.JPG

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#304

RE: Brandenburg stellt sich der Stasi-Vergangenheit

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 06.12.2009 02:39
von Sonny (gelöscht)
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Zitat von Merkur
Es geht doch im Prinzip auch gar nicht darum, die Zeit Luthardts im WR objektiv zu bewerten. Luthardt ist ein Teil des Feldzuges von starrsinnigen DDR-Hassern gegen Rot-Rot in Brandenburg.



Vielleicht etwas scharf ausgedrückt --- aber nicht falsch.


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#305

RE: Brandenburg stellt sich der Stasi-Vergangenheit

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 06.12.2009 09:50
von Augenzeuge (gelöscht)
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Zitat von Sonny

Zitat von Merkur
Es geht doch im Prinzip auch gar nicht darum, die Zeit Luthardts im WR objektiv zu bewerten. Luthardt ist ein Teil des Feldzuges von starrsinnigen DDR-Hassern gegen Rot-Rot in Brandenburg.


Vielleicht etwas scharf ausgedrückt --- aber nicht falsch.




Sorry, ich bin anderer Meinung. Dazu stelle ich mir folgende Frage. Ist es nicht möglich, dass man sich Abgeordnete wünscht, die entweder frei von alten MfS-Jobs sind oder auch einfach in der Linkspartei so offen und ehrlich mit ihren früheren MfS-Jobs umgehen, dass sie diese auch umfassend angeben? Immerhin hätten sie dies schon lange tun müssen. Wer sich hinstellt und sagt, ich habe das einfach vergessen- oder erst später die Wahrheit über den Umfang ihrer Tätigkeit herauskommt, sorry, der kann nicht Abgeordneter sein. Aber einen Feldzug von starrsinnigen DDR-Hassern erkenne ich hier nicht.

Eines sollte man nicht durcheinanderbringen, wer ein Problem mit diesen Leuten aus den angeführten Gründen hat, muss kein DDR-Hasser sein. Denn das wäre doch aufgrund der Pauschalität bei einigen die Verleugnung des eigenen Lebens.

Gruß, AZ


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#306

RE: Brandenburg stellt sich der Stasi-Vergangenheit

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 06.12.2009 10:04
von Merkur | 1.018 Beiträge

Zitat von Augenzeuge


Sorry, ich bin anderer Meinung. Dazu stelle ich mir folgende Frage. Ist es nicht möglich, dass man sich Abgeordnete wünscht, die entweder frei von alten MfS-Jobs sind oder auch einfach in der Linkspartei so offen und ehrlich mit ihren früheren MfS-Jobs umgehen, dass sie diese auch umfassend angeben? Immerhin hätten sie dies schon lange tun müssen. Wer sich hinstellt und sagt, ich habe das einfach vergessen- oder erst später die Wahrheit über den Umfang ihrer Tätigkeit herauskommt, sorry, der kann nicht Abgeordneter sein. Aber einen Feldzug von starrsinnigen DDR-Hassern erkenne ich hier nicht.
Gruß, AZ



Ich glaube Augenzeuge, dass es den meisten Brandenburgern eigentlich egal ist, ob ein Abgeordneter früher mal beim MfS gedient oder mit dem MfS zusammengearbeitet hat. Die Leute haben 20 Jahre nach dem Ende der DDR andere Sorgen und für sie sind Abgeordnete wichtig, die ihre Interessen, gerade in sozialen Fragen, vertreten. Das Thema geht durch die Medien, weil Leute wie Dombrowski, Wanka & Co nicht akzeptieren, dass die Masse sie nicht wählt. Nun suchen diese Leute nach Dingen aus der Vergangenheit und heizen die Stimmung gegen Rot-Rot an.
Ich hatte ja schon mal geschrieben, dass ich es auch in Ordnung finden würde, wenn ein Abgeordneter sagt: "Ich habe mit dem MfS, einem legitimen Organ des Ministerrats der DDR zusammengearbeitet." Aber bei der "Aufarbeitung", die seit 20 Jahren praktiziert wird, wird das wohl kaum jemand tun. Man kann von keinem Menschen verlangen, sich selbst der Meute zum Fraß vorzuwerfen und sich ins soziale Abseits zu befördern.



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#307

RE: Brandenburg stellt sich der Stasi-Vergangenheit

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 06.12.2009 11:57
von glasi | 2.815 Beiträge

hallo merkur. eigentlich haßt du recht mit deinen ausagen. nur was mich bei dir stört das bei dir das mfs immer als liebes familienunternehmen rüberkommt. soory.



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#308

RE: Brandenburg stellt sich der Stasi-Vergangenheit

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 06.12.2009 22:21
von SCORN (gelöscht)
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Hier mal eine Meldung bei der gerät das derzeit in Brandenburg aufgeführte Theater um die „Stasi-Vergangenheit“ von Abgeordneten der Partei DIE LINKE. ein wenig ins politische Zwielicht.

voraussichtlich bereits ab 2010 könnten in Meck-Pom. ehemalige MfS-Mitarbeiter Beamte im öffentlichen Dienst und sogar Bürgermeister werden.

Die „Schweriner Volkszeitung“ vom 20.11.2009 berichtet dazu: „…Nach Informationen unserer Redaktion hat das Innenministerium eine entsprechende Änderung des Landesbeamtengesetzes vorgelegt. Die beiden Regierungsparteien SPD und CDU haben bereits Zustimmung signalisiert. …Der Vorsitzende des Innenausschusses im Landtag, Gottfried Timm (SPD), bestätigte gestern gegenüber unserer Redaktion, dass in dem Entwurf der "Stasi-Passus" des Paragrafen 8 ersatzlos gestrichen wurde. Der Gesetzentwurf soll am 30. November im Innenausschuss des Landtages beraten werden. Im Dezember wird der Landtag über die Änderung entscheiden….
Gottfried Timm von der SPD betonte dagegen ausdrücklich, dass der Gesetzentwurf mit der Streichung der Stasi-Überprüfung aus dem CDU-geführten Innenministerium kommt. Der SPD-Innenexperte: "Urheber ist das Ministerium von Lorenz Caffier." …
Die Streichung begründete Timm: "Die alte Stasi-Regelung hat bei der Beamtenüberprüfung nach fast 20 Jahren ihren Dienst getan." Es seien nach seiner Ansicht kaum noch Beamte zu überprüfen….“

So ist es wohl, jede moralisierende Geschichtsbetrachtung muss sich irgendwann den historischen Fakten stellen. Sie muss sich auch an ihrer Haltung zu den heutigen Geheimdiensten messen lassen und ihre Schieflage hinsichtlich Verhältnismäßigkeit und allgemeinen Verjährungspraktiken erklären.


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#309

RE: Brandenburg stellt sich der Stasi-Vergangenheit

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 06.12.2009 23:34
von ABV | 4.202 Beiträge

Ich möchte mal etwas einwerfen. Die SED hatte sich zum Zwecke ihrer Machterhaltung diesen im Verhältnis zur Bevölkerung ungeheuren Machtapparat aufgebaut. Dazu gehörte nicht nur das MfS sondern auch die anderen Schutz und Sicherheitsorgane.
Alle waren der Partei, sprich SED treu ergeben um nicht zu sagen hörig. Die Staatssicherheit war, wie schon ihr Name sagt, am stärksten in den Gesamtkonzept zur Machterhaltung eingebunden. Dafür wurde es von der SED mit weitreichenden Kompetenzen ausgestattet, deren genaue Ausmaße sowohl der Bevölkerung als auch Polizei, Armee etc. verborgen blieben. Dadurch entstand ein Klima des latenten Mißtrauens und der Angst gegenüber dem MfS. Das aber machte es im Herbst 1989 selbst führenden Kadern der SED leicht, alle Verantwortung für die Misere der DDR dem MfS in die Schuhe zu schieben. Es gab tatsächlich u.a. Kreissekretäre der SED welche treuherzig verkündeten, von den Aktionen des MfS in ihrem Verantwortungsbereich nichts gewußt zu haben. Das selbe traf auch auf viele leitenden Offiziere der VP zu. Hätte man seitens der SED den Befehl zur Internierung Andersdenkender gegeben, hätte auch die Polizei ohne Einwände mitgewirkt. Spätestens seit der Besetzung der MfS-Dienststellen ist es vielen Verantwortlichen gelungen, sich mit einem Fingerzweig auf die "böse Stasi" aus der Verantwortung zu retten. Fakt ist aber, nicht die Staatssicherheit hat die DDR regiert, sondern die SED. Ein Parteifunktionär hatte mehr Einfluß und Macht als ein Hauptamtlicher oder Inoffizieller MfS-Mitarbeiter. Warum hat man bisher nicht die Rolle und Verantwortung einer Gerlinde Strobrawa als Stellvertretende Vorsitzende des Rates des Bezirkes Frankfurt (Oder) beleuchtet? In dieser Position war sie doch sicherlich, nicht zuletzt durch das MfS,bestens über die wirkliche Situation informiert. Zu einer wirklichen Aufarbeitung der DDR-Geschichte gehört meines Erachtens, dass man sich mit allen Facetten des damaligen Machtgefüges befasst. Das MfS war kein außer Kontrolle geratener "Staat im Staate", sondern ein sogar noch zum Zeitpunkt der Agonie, der SED treu ergebenes Organ.

Gruß an alle
Uwe
http://www.Oderbruchfotograf.de


www.Oderbruchfotograf.de

http://seelow89.wordpress.com/tag/volkspolizei-seelow/


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#310

RE: Brandenburg stellt sich der Stasi-Vergangenheit

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 07.12.2009 00:19
von ABV | 4.202 Beiträge

Mit anderen Worten, vieleicht sollte es in Zukunft heißen, Brandenburg stellt sich der DDR-Vergangenheit?
Das wäre gescheiter als diese einseitige Hexenjagd auf frühere Stasi-Mitarbeiter!


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#311

RE: Brandenburg stellt sich der Stasi-Vergangenheit

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 07.12.2009 08:40
von Augenzeuge (gelöscht)
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Guter Artikel ABV! Genau so ist es.

Gruss, AZ


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#312

RE: Brandenburg stellt sich der Stasi-Vergangenheit

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 07.12.2009 08:56
von turtle | 6.961 Beiträge

Hallo Uwe(ABV)
Was Du geschrieben hast trifft den Nagel auf den Kopf! Danke für diesen Artikel!
Gruß Peter(turtle)


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#313

RE: Brandenburg stellt sich der Stasi-Vergangenheit

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 07.12.2009 12:34
von GilbertWolzow | 3.633 Beiträge

Zitat von ABV
Das MfS war kein außer Kontrolle geratener "Staat im Staate", sondern ein sogar noch zum Zeitpunkt der Agonie, der SED treu ergebenes Organ.



ja @abv, das wird allzu gerne vergessen... insbesondere von der partei die damals ihrer verantwortung nicht gerecht wurde und selbst heute noch nicht dazu steht.


* User in einem Forum wo ich mich von Vollpfosten als Verbrecher betiteln lassen muss *
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#314

RE: Brandenburg stellt sich der Stasi-Vergangenheit

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 07.12.2009 12:46
von wosch (gelöscht)
avatar

[quote="GilbertWolzow"

ja @abv, das wird allzu gerne vergessen... insbesondere von der partei die damals ihrer verantwortung nicht gerecht wurde und selbst heute noch nicht dazu steht.


;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;

Hallo Gilbert!
Kann ich Deiner Einschätzung entnehmen, daß Du mit der Partei die auch heute nicht zu ihrer Verantwortung von damals steht, die "Linke" meinst?
Schönen Gruß aus Kassel


zuletzt bearbeitet 07.12.2009 12:47 | nach oben springen

#315

RE: Brandenburg stellt sich der Stasi-Vergangenheit

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 07.12.2009 13:51
von GilbertWolzow | 3.633 Beiträge

ja @wolfgang, ich meinte diese partei, denn diese ist die rechtsnachfolgerin der sed. mit ihrer ehem. verantwortung meine ich insbesondere gegenüber dem mfs.

gestern las ich in der örtlichen wurfpresse, dass dr. lothar bisky in der zukunft eine fusion mit der spd nicht mehr ausschliesst und das das wort sozialdemokratie nie wieder mit "verrat" gleichgesetzt werden soll...


* User in einem Forum wo ich mich von Vollpfosten als Verbrecher betiteln lassen muss *
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#316

RE: Brandenburg stellt sich der Stasi-Vergangenheit

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 07.12.2009 13:56
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Zitat von GilbertWolzow


gestern las ich in der örtlichen wurfpresse, dass dr. lothar bisky in der zukunft eine fusion mit der spd nicht mehr ausschliesst und das das wort sozialdemokratie nie wieder mit "verrat" gleichgesetzt werden soll...




Hmmm, hatten wir das nicht schon einmal? Diesmal dann keinen Verrat??? Na wir werden es sehen, bis jetzt haben sie sich ja noch nicht einmal für ihren letzten Entschuldigt!!!



Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
zuletzt bearbeitet 07.12.2009 13:57 | nach oben springen

#317

RE: Brandenburg stellt sich der Stasi-Vergangenheit

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 07.12.2009 14:14
von wosch (gelöscht)
avatar

Zitat von GilbertWolzow
ja @wolfgang, ich meinte diese partei, denn diese ist die rechtsnachfolgerin der sed. mit ihrer ehem. verantwortung meine ich insbesondere gegenüber dem mfs.

gestern las ich in der örtlichen wurfpresse, dass dr. lothar bisky in der zukunft eine fusion mit der spd nicht mehr ausschliesst und das das wort sozialdemokratie nie wieder mit "verrat" gleichgesetzt werden soll...



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Danke für die Antwort!
Wosch


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#318

RE: Brandenburg stellt sich der Stasi-Vergangenheit

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 07.12.2009 17:01
von ABV | 4.202 Beiträge

[quote="Augenzeuge"]Guter Artikel ABV! Genau so ist es.

Gruss, AZ[/quote]

@Augenzeuge und Turtle
dieser Artikel hat mir schon lange auf der Seele gebrannt. Er entspricht auch meinen Erfahrungen und Beobachtungen aus dem Wendeherbst 1989. Keiner hatte Schuld, am Ende war für alles schlechte nur die Stasi verantwortlich. Mit Vergangenheitsbewältigung bzw. Aufarbeitung hat das aber nichts zu tun.

LG Uwe
http://www.Oderbruchfotograf.de


www.Oderbruchfotograf.de

http://seelow89.wordpress.com/tag/volkspolizei-seelow/


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#319

RE: Brandenburg stellt sich der Stasi-Vergangenheit

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 07.12.2009 17:22
von Zermatt | 5.293 Beiträge

[quote="ABV"][quote="Augenzeuge"]Guter Artikel ABV! Genau so ist es.

Gruss, AZ[/quote]

@Augenzeuge und Turtle
dieser Artikel hat mir schon lange auf der Seele gebrannt. Er entspricht auch meinen Erfahrungen und Beobachtungen aus dem Wendeherbst 1989. Keiner hatte Schuld, am Ende war für alles schlechte nur die Stasi verantwortlich. Mit Vergangenheitsbewältigung bzw. Aufarbeitung hat das aber nichts zu tun.

LG Uwe
http://www.Oderbruchfotograf.de
[/quote]

Richtig Uwe,deshalb hat Mielke immer wieder von seinen MFS -Leitern verlangt,die SED Ebene
schnell und umfassend zu informieren.Das die (SED) nachher wieder sagen ,sie hätten von all dem nichts gewusst-mit dem Vorhalt wollte er nicht konfrontiert werden,das sollte dem MFS
nicht zun Vorwurf gemacht werden.



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#320

RE: Brandenburg stellt sich der Stasi-Vergangenheit

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 07.12.2009 18:13
von Augenzeuge (gelöscht)
avatar

[quote="Feliks D."][quote="GilbertWolzow"]
gestern las ich in der örtlichen wurfpresse, dass dr. lothar bisky in der zukunft eine fusion mit der spd nicht mehr ausschliesst und das das wort sozialdemokratie nie wieder mit "verrat" gleichgesetzt werden soll...[/quote]
Hmmm, hatten wir das nicht schon einmal? Diesmal dann keinen Verrat??? Na wir werden es sehen, bis jetzt haben sie sich ja noch nicht einmal für ihren letzten Entschuldigt!!!

[/quote]

Vielleicht solltest du mal begründen, warum die SPD der Verräter war....zumindest nach deiner Sichtweise. Dafür könnte man einen neuen Thread aufmachen. Ich wette, dass sehen einige ganz anders.


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