#101

RE: Unfälle im Dienst an der innerdeutschen Grenze

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 26.10.2013 14:27
von lutz1961 | 404 Beiträge

Hallo - zwischen beiden Berichten, liegen km Abstand für die Örtlichkeit:
1.Serpentine,Engstelle - Bereich "Kesselfeld" mit BT-11 4m und Bunker (siehe Buch "Freiheit Verpflichtet") ca.1,5 km weg vom Ortsausgang Lauchröden
2. Wasserwerk "Steinmühle" (BRD) und BT-9 gegenüber - Standort Werrabogen ca.5 km von Lauchröden und 1 km von Sallmannshausen entfernt

sind zwei unterschiedliche Ortsangaben in deinen Beiträgen - Richtig ist der Ort Serpentine, vom Zugführer und letzten Kompaniechef geschildert!

Wer aber beide Beiträge ließt stellt fest, beides schildert den Vorfall aber immer an einem anderen Ort!
Wollt damit nur hinweisen, das so Geschichten endstehen mit den in vielen Jahren keiner mehr weiß was nun Richtig war/ist!

Danke


* mit Fragezeichen/Stern gekennzeichnete Stellen sind evtl. nur Gerüchte bzw. Fehlinformationen
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1987/89 GR-1 Mühlhausen 7.Grenzkompanie
2006: Geschichte der Grenzsicherung in der DDR als Hobby
Angehöriger der Lausitzer Kameradschaft
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#102

RE: Unfälle im Dienst an der innerdeutschen Grenze

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 26.10.2013 20:34
von willie | 613 Beiträge

Hallo Lutz 1961,
in meiner Schilderung habe ich irrtümlich "runter BT -Führungsstelle-Sallmannshausen" angegeben. Es muß heißen: BT11-rund, ehemalige Führungsstelle nahe Serpentine, ca. 1 km gegenüber Wasserwerk Steinmühle!!!

Ich würde gern von Dir wissen, ob Du andere bzw. weitere Erkenntnisse über diesen Vorfall hast. Bzw. ob Du damals in irgendeiner Form sogar beteiligt warst oder die öffentlich gemachten Angaben von "Dremi" und mir anzweifelst. Diesen Eindruck habe ich im Augenblick.
Falls dies der Fall sein sollte, kannst Du mir gern Deine Ansicht mitteilen. Ich werde dann dazu entsprechend Stellung nehmen.
Gruß Willie


...Rechtschreibfehler sind die Special Effects meiner Tastatur!...
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#103

RE: Unfälle im Dienst an der innerdeutschen Grenze

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 26.10.2013 21:52
von lutz1961 | 404 Beiträge

Abend an Dich und die Leser
Nein, kein Zweifel liegt in der Luft,..es ist so wie Dremi damals geschildert.

MfG

Nachtrag damit es stimmt:
Eine Führungsstelle gab es nur in Sallmannshausen re Ufer Werra, nicht wie geschrieben Lauchröden
(Quelle:Grenzmuseum Obersuhl - von dort ist das Bild!)

[[File:GR-1 9.GK Lauchröden Bau FÜSt BT-11 Sallmannshausen re Ufer der Werra. 1 .jpg|none|auto]]

GR-1 9.GK Lauchröden Bau FÜSt BT-11 Sallmannshausen re Ufer der Werra. 1- Turm + Fb-3 wurde Frühjahr 1987 Abgerissen.

Angefügte Bilder:
GR-1 9.GK Lauchröden Bau FÜSt BT-11 Sallmannshausen re Ufer der Werra. 1 (Individuell).jpg

* mit Fragezeichen/Stern gekennzeichnete Stellen sind evtl. nur Gerüchte bzw. Fehlinformationen
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zuletzt bearbeitet 28.10.2013 10:34 | nach oben springen

#104

RE: Unfälle im Dienst an der innerdeutschen Grenze

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 02.01.2014 17:14
von thomas 48 | 3.580 Beiträge

93 Dore Holm
Kann dir weiter helfen.
Das Unglück geschah am 22 August bei Annaburg
Der Unterfeldwebel Schwuchow und die Soldaten Lindner und Kaulfuß waren sofort tot
Hauptmann Siegfried Lange und der Soldat Mike Starke wurden verletzt.
Der sowj. Granatwerfer war von 1942!!


DoreHolm hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#105

RE: Unfälle im Dienst an der innerdeutschen Grenze

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 02.01.2014 17:49
von damals wars | 12.206 Beiträge

Bei uns befand sich im 3.Stock die Transportkompanie, in der dortigen Waffenkammer befanden sich die Makarows der Stabsoffiziere. Wenn die Ihre Waffen startklar machten, löste sich immer mal ein Schuss.
Auch spielte mal ein Postenführer auf einem Turm an seiner Kaschie, der Schuss hätte fast den Posten getroffen. Der Posten wurde zwar vom Postenführer vergattert, nichts zu sagen, es endete mit einer "eindrucksvollen Degradierung des Postenführers.
Ein junger Offz. begrüßte mal sein Postenpaar mit der Pistole in der Hand mit den Worten" was würdet ihr machen, wenn ich jetzt schieße?"
Er wurde ganz schnell in die Ausbildung versetzt.
Und das mit dem mit einem Lichzeichen erschossenen Uffz.schüler aus Glöwen wurde hier auch schon besprochen. Mein Jahrgang, daher unvergessen!


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
zuletzt bearbeitet 02.01.2014 17:52 | nach oben springen

#106

RE: Unfälle im Dienst an der innerdeutschen Grenze

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 09.02.2015 15:25
von rufteddy14 | 71 Beiträge

Zitat von GeMi im Beitrag #70
Mahlzeit,

in unserer Kompanie (Lockstedt bis Mai 78) hat ein LO-Fahrer bei Schichtende neben den Grenzern noch diverse Betonplatten auf der Ladefläche. Die Soldaten hatten alle die Füße oben drauf als die ganze Ladung ins Rutsche kam. So hat niemand seine Beine eingebüßt. Das LO-Fahrerhaus ist von einem Peitschenmast mittig halbiert worden und mein Lieblingsfahrer lag im Krankenhaus.
Erstaulicherweise ist nichts Schlimmes passiert. Konsequenzen für die Kompanieleitung gab es glaube icht nicht.

[roterkopf] [perlweiss]

Hallo
Ich kenne auch ein Vorfall der sich im Sommer Nachts 1976 da wurde bei der Kontrolle im Grenzabschnitt Schwanefeld, ein Unterfeldw. Angeschossen.Und von diesen Vorfall ist nichts zu lesen und erwähnt wurden. Aber vieleicht kommt es noch.
Grüße


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#107

RE: Unfälle im Dienst an der innerdeutschen Grenze

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 09.02.2015 15:27
von rufteddy14 | 71 Beiträge

Zitat von Angelo im Beitrag #1
Wie sah das eigentlich mit Unfälle während dem Dienst an der innerdeutschen Grenze aus ? Gab es in eure Dienstzeit schwere Unfälle ? Was war dann zu tun ? Und was waren das für Unfälle ?

Hallo Ja ioch kenne ein Vorfall , an der DDR Grenze ich bin Zeuge, aber hier wurde im Forum nichts bekannt?
Grüße


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#108

RE: Unfälle im Dienst an der innerdeutschen Grenze

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 09.02.2015 15:38
von Pit 59 | 10.156 Beiträge

Hallo Ja ioch kenne ein Vorfall , an der DDR Grenze ich bin Zeuge, aber hier wurde im Forum nichts bekannt?
Grüße


Na Bruno dann mal raus damit,Zeugen sind immer gut. Also Berichte mal


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#109

RE: Unfälle im Dienst an der innerdeutschen Grenze

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 09.02.2015 18:47
von Gelöschtes Mitglied
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Wie schon mal berichtet, ich kenne einen Vorfall aus den Jahren 1978 oder 1979, als ein ausbildender Uffz. auf dem TÜP Perleberg beim Handgranaten werfen einer ABK aus Glöwen schwerwiegend verletzt wurde. Er hat es überlebt und rein zufällig habe ich ihn in den 90ern mal wieder getroffen, glücklich, aber versehrt...

VG Huf


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#110

RE: Unfälle im Dienst an der innerdeutschen Grenze

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 09.02.2015 21:14
von UvD815 | 619 Beiträge

Juli 1977 - GB Sicherung - Abschnitt Gerstungen - GSZ Tor Autobahn Lindig - Pofü Gefr. Feh. und Posten Soldat Wei. - beide GK Vitzeroda/ GR 1.
Eingesetzt als Sicherungsposten, freundwärts GSZ Tor Autobahnunterführung - später Tor 117.

Während des Dienstes Spielerei - Grenzerrolle - wer bringt die Waffe am schnellsten in den Anschlag .

Dabei erschiesst Gefr. Feh. seinen Posten fahrlässig. Trotz erster Hilfe sogar mit Luftkissen verstirbt Soldat A.. Weih. sitzend an der GMN
Sprechstelle.

In Panik flüchtet Gefr. Feh. über den Fuldaischen Berg durch die Sperre nach WD - Richelsdorf.

Ein Schäfer findet den toten Soldaten am GMN. Er dachte erst, der Soldat schläft, sah dann die Verletzungen.

Nach Grenzalarm kam auch die Spezialkommission MFS zum Einsatz. Der NA- LO vom GB Herda holte vom Tischler Friedrich in Gerstungen einen Sarg. Der tote Soldat wurde nach Jena in die Gerichtsmedizin überführt.

Trotz Auslieferungsersuchen der DDR an die BRD wurde Gefr. Fehder in Kassel wegen fahrl. Körperverletzung mit Todesfolge auf Bewährung nach Jugendstrafe verurteilt.

Beim Neubau Grenzzaun I im Sept 1979 fand man in der alten Minensperre 62 die verrostete MPi vom Gefr. Feh. im Bereich Fuldaischer Berg.


Lutze hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 09.02.2015 21:16 | nach oben springen

#111

RE: Unfälle im Dienst an der innerdeutschen Grenze

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 09.02.2015 21:20
von mibau83 | 831 Beiträge

gab es da nicht einen ähnlich gelagerten fall, toter agt infolge spielerei-> grenzerrolle, im bereich der gk neuenhof im zeitraum 83/84 ?


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#112

RE: Unfälle im Dienst an der innerdeutschen Grenze

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 09.02.2015 21:23
von UvD815 | 619 Beiträge

POP Serpentine GK Lauchröden ....ähnlicher Fall ... oben ausführlich erwähnt.

Im Vorfeld gab es im Bereich auch schwere u tödliche Unfälle mit der noch bis 1961/62 geführten MPi PPSH 41 Schpagin Kal. 7,62 x 25.
Meist beim Abstieg vom Holz B Turm . Häufig löste sich mal ein Schuß, wenn die MPi aufschlug.


zuletzt bearbeitet 09.02.2015 21:25 | nach oben springen

#113

RE: Unfälle im Dienst an der innerdeutschen Grenze

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 09.02.2015 21:44
von mibau83 | 831 Beiträge

danke habe es gelesen. ;-)
mir war noch in erinnerung, dass der user dremi in einen der foren in denen er angemeldet war schon über diesen fall geschrieben hatte.
dieser vorfall ist mir soweit noch im gedächtnis, da damals auf meiner gk ein militärstaatsanwalt darüber einen vortrag hielt.

in diesen vortrag kamen mir einige details über den toten agt bekannt vor.

er war mit mir in der berufsschule und im gleichen zug im gar.


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#114

RE: Unfälle im Dienst an der innerdeutschen Grenze

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 09.02.2015 22:15
von UvD815 | 619 Beiträge

Laut Tagesmeldungen der VP/ DGP / GT erfasste Todesfälle von Grenzpolizisten der SBZ ,
DGP sowie GT

bekannt Abschnitt ehem. Bereitschaft Dermbach / GR 3

Frühjahr 1952 - VP Wm. Werkmeister ( ? ) - tödl. VKU mit Fahrrad in Vacha
18.02.1958 - StGfr. B. - Springen - angeschossen - tödl. verletzt
25.01.1958 - Soldat H. B. - Buttlar - Suizid
03.02.1960 - Uffz. H. G. - durch fahrl. Schußwaffengebrauch im GD -Geismar - getötet
19.09.1961 - Unterweid - Fw. B. - durch fahrl. Schußwaffengebrauch im GD getötet
29.12.1965 .- Ltn. Schmidt / GK Helmershausen - schon im Forum angesprochen -
nach Fahnenflucht - zurück in die DDR um Frau zu holen - Suizid mit Pistole
31.05.1971 - Wiesenfeld - Gefr. G. -nach versuchter Fahnenflucht - durch Posten Cä. erschossen
13.11.1977 - Weilar - Gefr. R. W., PIK 3 - Tod nach VKU durch Abschleppen Sankra
08.12.1979- Dermbach - Uffz M. S. - versuchter Suizid
08.12.1979 Gefreiter Z. - GK Kirstingshof - als Fußgänger zur Kompanie vom Oltn. R. F. durch PKW überfahren - verstarb
16.05.1980 - Vacha - Gefr. B. 2. GK - beim Abstieg B - Turm Unfall mit Schußwaffe - getötet
05.03.1983 - Unterbreizbach - Soldat W. 3. GK - Suizid durch Strangulieren
20.12.1983 -- Sünna - Soldat W. - versuchter Suizid
21.01.1983 - Schafhausen - Hptm. H. III. GB - bei Jagd tödlich verletzt
08.06.1986 Sünna - Gefreiter R. Stab I. GB - Suizid durch Strangulieren

Anbei noch weitere Grenzpolizisten, Grenzer welche im Dienst nach Unglücksfall an der
Grenze zu WD / BRD ums Leben gekommen sind :

VP Owm. A. am 24.05.1949 , mit Flüchtling verwechselt u. aus Versehen erschossen.
Sold. Ad. am 28.09. 1959 durch Schußwaffenunfall im Grenzdienst ums Leben gekommen
Gefreiter B. am 18.02. 1956 durch Schußwaffenunfall im Grenzdienst ums Leben gekommen.
Gefreiter B. am 28.08.1957 durch Schußwaffenunfall im Grenzdienst
Soldat D. am 10.01. 1957 durch Schußwaffenunfall im Grenzdienst
Soldat De. Mai 1955 durch Schußwaffenunfall im GD
VP Wm. Do. am 26.07.1949 durch Schußwaffenunfall im GD
Gefr. D. am 12.08. 1954 durch Schußwaffenunfall im GD
Sold. G. am 30.05.1955 - Selbstmord im Grenzdienst
VP Hwm. G. am 09.03.1952 durch Schußwaffenunfall im GD
Sold. G. am 08.06.1955 - Selbstmord im GD
Uffz. Gr. am 13.01.1958 durch Schußwaffenunfall im GD
Uffz. Gü. am 05.02.1960 durch Schußwaffenunfall im GD
Gefr. H. am 08.11.1957 durch Schußwaffenunfall im GD
Gefr. E.am 17.10.1955 durch Schußwaffenunfall im GD
Gefr. F. am 19.01. 1954 - Selbstmord im GD
VP Wm. F. am 20.07.1949 durch Schußwaffenunfall im GD
Uffz. H. am 08.12.1955 im grenzdienst tödlich verunglückt
Gefr. J. Mai/ Juni 1953 Schußwaffenunfall im GD
Pol. Wm. J. Arthur am 02.07.1949 Selbstmord im GD
K. am 18.01.1960 durch fahrlässige Tötung im GD
Soldat Ki. 09.05.1953 durch Schußwaffenunfall im GD
Soldat Kl. am 15.08.1959 durch Schußwaffenunfall im GD
VP Wm. K. am 03.07.1949 durch Schußwaffenunfall im GD
Soldat Ko. am 23.05.1955 durch Schußwaffenunfall im GD
Oltn. K. am 31.01.1954 - Selbstmord im Grenzdienst
VP Wm. L. am 08.11.1949 durch Selbstmord im GD
Ltn. M. am 08.07. 1955 durch Selbstmord im GD
VP Anw. M. am 11.06.1952 durch Schußwaffenunfall im GD
VP Wm. M. am 02.07.1949 durch fahrlässige Tötung im GD
Soldat N. am 06.03. 1959 durch Schußwaffenunfall im GD
VP Wm. P.am 10.06.1949 durch Schußwaffenunfall im GD
Gefr. P., Hans geb. 04.06.1934 am 22.07.1954 - Selbstmord im GD
Gefr. R. am 03.08.1957 durch Schußwaffenunfall im GD
Gefr. R. am 02.11. 1958 durch Schußwaffenunfall im GD
Soldat R. am 08.08.1957 durch Schußwaffenunfall im GD
Soldat R. am 17.01.1954 durch Selbstmord im GD
Soldat Sch. am 14.07.1957 durch Schußwaffenunfall im GD
VP Wm. Sch. am 18.10.1949 durch Schußwaffenunfall im GD
VP Anw. Sch. am 25.02.1949 durch fahrl. Tötung - von sowjetischen Posten erschossen
Soldat Sch. am 13.09.1959 - irrtümlich wegen falscher Annahme einer Fahnenflucht erschossen
Gefr. Sch. am 31.07. 1954 durch Schußwaffenunfall im GD
VP Wm. Sc. am 02.05. 1951 durch Schußwaffenunfall im GD
Gefreiter Sch. am 10.06.1957 mit Grenzverletzer verwechselt und getötet
Soldat S. am 19.11. 1959 durch Schußwaffenunfall im GD
Uffz. S. am 25.03.1957 durch Schußwaffenunfall im GD
VP Wm. S. am 11.05.1951 durch Selbstmord im GD
Soldat T. am 28.05.1955 durch Selbstmord im GD
Uffz. Tr. am 05.09.1957 tödlich verunglückt im GD
Gefr. V. am 29.06. 1955 durch Schußwaffenunfall im GD
Gefreiter Wa. am 02.03.1957 durch Schußwaffenunfall im Grenzdienst
VP Uwm. Wa. am 29.08.1952 durch fahrlässige Tötung im GD
Gefr. We. 17.10.1957 durch Schußwaffenunfall im GD
VP Wm. We. am 20.07.1951 durch Schußwaffenunfall im GD
VP Wm. Wi. am 22.12.1949 durch Schußwaffenunfall im GD
Polizei. Angeh. Wi. am 25.12.1946 durch Schußwaffenunfall im GD
Soldat W. am 26.09. 1958 durch Selbstmord im GD
Am 17.04. 1963 starb der Unteroffizier A. -durch Suizid nachdem er 2 Grenzposten getötet hatte.
Am 07.11. 1971 wurden die Grenzposten :
Bä. sowie De. erschossen an der Grenze aufgefunden.
Gefreiter Al. am 20.04.1962 durch Schußwaffenunfall im GD
Uffz. Ba.am 07.03.1963 durch Schußwaffenunfall im GD
NVA Angeh. Bl. am 15.04. 1963 erschossen
NVA Angeh. Da. am 01.01. 1965 erschossen
Soldat Ei, Ha. am 30.09. 1965 aus Versehen u. falscher Lageeinschätzung erschossen
Gefreiter Fi. von Posten erschossen - Datum ???
NVA Oltn. F. am 27.03. 1962 - erschossen
Soldat F. am 07.03.1978 durch Selbsttötung im GD
Soldat Gr. am 10.9 . 1978 verstorben - Ursache war lebensgefährl. Verletzung nach Minendetonation am 31.08. 1978 im GR 6
Gefreiter Je. am 26.10. 1964 durch Unfall im GD
Gefr. Kl., GK Dippach, GR 2 Eisenach am 23.04. 1967 durch Postenführer
Uffz. G. nach Streit u. Handgemenge ... ( laut Ermittlungen auch Verdacht Fahnenflucht )
Uffz. M. am 23.03. 1969 in der Elbe ertrunken
Ufw. N. 10.1962 - Selbsttötung im GD
Gefr. N. am 04.08. 1965 im GD erschossen
OSL N. am 22.05.1971 Selbsttötung
Uffz. P im Frühjahr 1969 erschossen
Sold. Pr am 06.08.1969 nach Fahnenflucht erschossen
Uffz. R am 19.08. 1966 - erschossen
Uffz.Schüler R. am 23.09. 1971 - Selbsttötung im GD
Soldat Sch. Feburar 1962 - erschossen
Soldat Sch am 31.03. 1962 in der Elbe ertrunken , Verdacht Fahnenflucht. Leiche wurde am 31.05. 62 gefunden
Gefr. S. am 10.9. 1962 durch Schußwaffenunfall im GD
Uffz. S. am 01.06.1966 vermutl. bei Fahnenflucht ertrunken
Soldat Th. am 13.09. 1962 Schußwaffenunfall im GD
Gefreiter T. am 17.04. 19 ??? durch Posten erschossen
StGfr. U. am 29.08.1962 durch Schußwaffenunfall im GD , am 05.09. 62 verstorben
Hptm. W. am 04.01.1962 durch Schußwaffenunfall im GD, am 05.01.62 verstorben
Uffz. W. - am 09.12. 1964
Soldat W. am 03.12. 1962 aus Versehen von Streifenführer erschossen
Uffz. W. am 03.04.1969 nach Streit u. Handgemenge vom Posten im GD erschossen
Soldat W am 27.10. 1961 durch Selbsttötung im GD
StGfr. B. - Sept. 1959 - erschossen
StGfr. H. am 21.02.1957 erschossen - Tod am 22.02.57
VP Wm. K. am 30.08.1949 erschossen bei versuchter Fahnenflucht
Soldat K. am 23.05. 1955 bei versuchter Fahnenflucht erschossen
Unbekannter Matrose NVA am 05.08.1956 Selbstmord nach gescheiterter Fahnenflucht

An der Grenze zu VR Polen und CSSR :

Gefr. F. am 27.09. 1957 durch Schußwaffenunfall im GD
VP Wm. L. am 04.08. 1950 durch Schußwaffenunfall im GD
Gefr. P. am 14.10. 1958 durch Schußwaffenunfall im GD

An der Sektorengrenze zu Westberlin :

VP Owm. H. am 16.03. 1952 durch Schußwaffenunfall im GD , ereignet am 03.03.52
Gefr. K. am 21.03.1955 durch Schußwaffenunfall im GD
VP Wm. R. am 03.11.1950 durch Schußwaffenunfall im GD
VP Wm. Tr. am 30.07.1950 durch Schußwaffenunfall im GD
Uffz. Se. am 30.09. 1962 durch Schußwaffenunfall im GD

Zu folgenden Angehörigen der Grenzpolizei / DGP / GT sind keine Ursachen bekannt
( versuchte Fahnenflucht oder Schußwaffenunfall ) :

VP Ltn. B. am 03.09. 1961 - erschossen -
Gefr. E. am 02.08. 1970 - erschossen -
NVA Angeh. K. am 25.04. 1966 - erschossen -
VP Angeh. L. am 01.11.1951 -erschossen
Uffz. Ma. am 19.03.1966 - erschossen -
VP Angeh. Ni. am 05.01. 1974 - erschossen -
VP Owm. W. am 23.08. 1962 - erschossen -

Alle Namen wurden eingekürzt. Listen mit Namen und Geburtsdaten liegen vor. Einheiten und Grenzabschnitte können laut Liste nicht zugeordnet werden.

Abkürzung GD - Grenzdienst.


Ebenfalls wurden 2008 diese Daten schon im Forum : denkmalprojekt. org zum Teil erfasst und veröffentlicht


zuletzt bearbeitet 09.02.2015 22:27 | nach oben springen

#115

RE: Unfälle im Dienst an der innerdeutschen Grenze

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 10.02.2015 05:45
von lutz1961 | 404 Beiträge

Guten Morgen, wenn man diese Liste sieht Denkt man anders über unsere Aufgaben und Erfolge nach!
Zu viele sind mit der Situation Angehöriger bei der GP, DGP und Kdo.NVA und Grenztruppen zu sein nicht zurecht gekommen, ....

LR hatte 3 solche Tödliche Ausgänge.....Fahnenflucht, Spielerei mit Schußwaffe und Selbstmord 4.1987


* mit Fragezeichen/Stern gekennzeichnete Stellen sind evtl. nur Gerüchte bzw. Fehlinformationen
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#116

RE: Unfälle im Dienst an der innerdeutschen Grenze

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 10.02.2015 13:32
von Gelöschtes Mitglied
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1.GK GR6 Dezember 1985 Grenzaufklärer erschießt vor der Waffenkammer einen Gefreiten bei Spielerei mit Pistole, daran habe ich bis heute zu knabbern, kurze Zeit darauf Motoradstreife überfährt eine Rentnerin die vom Konsum nach Hause wollte, starb 14 Tage später im Krankenhaus.

Soldat verletzt sich schwer als er vorwärts die steile Treppe der Führungsstelle herunter geht.
Während der Ausbildung in Perleberg 2 Uffzschüler erleiden schwere Verbrennungen an den Beinen durch Schikane durch Ausbilder.
Mehrere Uffzschüler erleiden nach Truppenübungen mit Truppenschutzmaske eine Lungenentzündung. Die Uschies brauchten alle nicht mehr ihre 3 Jahre vollmachen. Dienstuntauglich entlassen.

Wenn man obige Liste der Opfer liest, war es das Wert?


zuletzt bearbeitet 10.02.2015 13:33 | nach oben springen

#117

RE: Unfälle im Dienst an der innerdeutschen Grenze

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 10.02.2015 13:39
von seaman | 3.487 Beiträge

Zitat von AkkuGK1 im Beitrag #116
1.GK GR6 Dezember 1985 Grenzaufklärer erschießt vor der Waffenkammer einen Gefreiten bei Spielerei mit Pistole, daran habe ich bis heute zu knabbern, kurze Zeit darauf Motoradstreife überfährt eine Rentnerin die vom Konsum nach Hause wollte, starb 14 Tage später im Krankenhaus.

Soldat verletzt sich schwer als er vorwärts die steile Treppe der Führungsstelle herunter geht.
Während der Ausbildung in Perleberg 2 Uffzschüler erleiden schwere Verbrennungen an den Beinen durch Schikane durch Ausbilder.
Mehrere Uffzschüler erleiden nach Truppenübungen mit Truppenschutzmaske eine Lungenentzündung. Die Uschies brauchten alle nicht mehr ihre 3 Jahre vollmachen. Dienstuntauglich entlassen.

Wenn man obige Liste der Opfer liest, war es das Wert?


Bedauerliche Vorgänge die in jeder Armee der Welt vorkommen und ich deshalb nicht als typisch für eine bestimmte Waffengattung-hier Grenzer DDR-einstufen würde.

seaman


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#118

RE: Unfälle im Dienst an der innerdeutschen Grenze

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 10.02.2015 14:53
von Regina | 643 Beiträge

Was für eine Nachricht haben die Eltern erhalten?



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#119

RE: Unfälle im Dienst an der innerdeutschen Grenze

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 10.02.2015 15:27
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von seaman im Beitrag #117
Zitat von AkkuGK1 im Beitrag #116
1.GK GR6 Dezember 1985 Grenzaufklärer erschießt vor der Waffenkammer einen Gefreiten bei Spielerei mit Pistole, daran habe ich bis heute zu knabbern, kurze Zeit darauf Motoradstreife überfährt eine Rentnerin die vom Konsum nach Hause wollte, starb 14 Tage später im Krankenhaus.

Soldat verletzt sich schwer als er vorwärts die steile Treppe der Führungsstelle herunter geht.
Während der Ausbildung in Perleberg 2 Uffzschüler erleiden schwere Verbrennungen an den Beinen durch Schikane durch Ausbilder.
Mehrere Uffzschüler erleiden nach Truppenübungen mit Truppenschutzmaske eine Lungenentzündung. Die Uschies brauchten alle nicht mehr ihre 3 Jahre vollmachen. Dienstuntauglich entlassen.

Wenn man obige Liste der Opfer liest, war es das Wert?


Bedauerliche Vorgänge die in jeder Armee der Welt vorkommen und ich deshalb nicht als typisch für eine bestimmte Waffengattung-hier Grenzer DDR-einstufen würde.

seaman



das stimmt ja so nicht, da die NVA nur zu Schießübungen mit scharfer Munition unterwegs waren, wir immer. Wie sagte unser Polit: Kriegsdienst in Friedenszeiten.


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#120

RE: Unfälle im Dienst an der innerdeutschen Grenze

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 10.02.2015 18:51
von 94 | 10.792 Beiträge

Zitat von AkkuGK1 im Beitrag #119
... Wie sagte unser Polit: Kriegsdienst in Friedenszeiten.

Wohl eher 'Grenzdienst ist Gefechtsdienst für den Frieden!', das Thema hatten'mer ma schon vor etwas längerer Zeit. (Grenzdienst ist Gefechtsdienst ?!) Interessant was von solchen Parolen über die Jahre in so manchen Köpfen hängen blieb ... Kriegsdienst ... *kopfschüttelnd_grins*


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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