#41

RE: Unfälle im Dienst an der innerdeutschen Grenze

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 24.10.2009 18:25
von TOMMI | 1.988 Beiträge

Bei uns gab es einmal einen regelrechten Verkehrsunfall
auf dem Kolonnenweg am Pferdeberg (Teistungen, 5.GK/GR4).
Auf der dortigen Führungsstelle wurde die A-Gruppe abgelöst.
Die abgelöste A-Gruppe schickte sich an, mit ihren LO in
die Einheit zurück zu fahren. Der LO-Fahrer nahm allerdings
eine Kurve auf dem Kolonnenweg den Pferdeberg abwärts etwas
zu schnell, so dass der LKW aus der Kurve getragen wurde und
verkehrt herum auf dem K6 zum Liegen kam. Hierbei war es von
Bedeutung, dass sich alle im Führerhaus befanden. So wurde
niemand verletzt. Hätten sich welche, wie manchmal üblich, auf
der Ladefläche befunden, so hätte es schlimm ausgehen können.
Das ganze verursachte natürlich großes Tohuwabo. Vom Dach der
Kaserne beaobachteten viele das ganze mit Ferngläsern.
Laut einer Legende sollen herbeigeeilte Regimentsoffiziere
gefragt haben, was an dem Fahrzeug kaputt sei, anstatt sich
nach dem Befinden der Unfallopfer zu erkundigen.


EK 88/I
GR4 / 5.GK (Teistungen)


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#42

RE: Unfälle im Dienst an der innerdeutschen Grenze

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 24.10.2009 18:47
von Zermatt | 5.293 Beiträge

Ist mal ein Kollege von einem BT 9 oder BT 11 abgestürzt,aus welchen Gründen auch immer-weiss einer was ?



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#43

RE: Unfälle im Dienst an der innerdeutschen Grenze

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 24.10.2009 19:45
von maja64 (gelöscht)
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Zitat von Zermatt
Ist mal ein Kollege von einem BT 9 oder BT 11 abgestürzt,aus welchen Gründen auch immer-weiss einer was ?





Wie meinste den das, nach außen durch die Fenster???Kann ich mir nicht vorstellen.
Oder mehr im inneren,die Leitern runter?
Ja da gab es einige.


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#44

RE: Unfälle im Dienst an der innerdeutschen Grenze

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 24.10.2009 19:50
von Zermatt | 5.293 Beiträge

Nach aussen natürlich,der BT 9 hatte doch eine Plattform,stand selber mal drauf.



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#45

RE: Unfälle im Dienst an der innerdeutschen Grenze

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 24.10.2009 19:57
von maja64 (gelöscht)
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Ach so da oben,muß sagen da haben wir uns selten aufgehalten.Sind lieber in der Kanzel geblieben,da war es schön warm und man konnte 1a bruzeln.
Naja und dann mußte man ja auch am Ball bleiben (Abhörung GMN),falls solche wie Rainman sich heimlich versuchten anzuschleichen und uns böses tun wollten.


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#46

RE: Unfälle im Dienst an der innerdeutschen Grenze

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 24.10.2009 20:32
von Pitti53 | 8.789 Beiträge

in marienborn hatten wir auch mal nen schlimmen unfall mit unserer feuerwehr(wir hatten ein eigenes tlf).da hat ein kraftfahrer eine s-kurve auf 100 m mit zu hoher geschwindigkeit genommen,wenn 5000 liter wasser da in bewegung kommen wirken fliehkräfte.......der jung hatte das ding das erste mal gefahren.war nur sachschaden...250.000 ddr mark.keine verletzten.ein wunder .hat mich fast eine stern gekostet und meine geburtstagsfeier war futsch


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#47

RE: Unfälle im Dienst an der innerdeutschen Grenze

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 24.10.2009 21:11
von glasi | 2.815 Beiträge

warum das denn pitti?



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#48

RE: Unfälle im Dienst an der innerdeutschen Grenze

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 24.10.2009 21:34
von karl143 (gelöscht)
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Im Juni 1980 wurden Minensucharbeiten im Bereich Wirpketal durchgeführt. Am 4. Juni um 13:35 Uhr brachte ein Pionier eine verlegte Mine zur Detonation. Der Soldat arbeitet mit einer Minensonde. Der verletzte Soldat wurde von zwei anderen Gresos zum Sanitäts - Kfz gebracht. Die Arbeiten wurden für kurze Zeit unterbrochen, später wurden sie ganz eingestellt. Inwieweit der Pionier verletzt war, konnte von unserer Seite nicht festgestellt werden. *** Ich kann mir vorstellen, das es bei diesen Arbeiten öfters mal zu Unfällen kam.

Ich habe mal ein Bild angehängt: Pionier mit Gesichtsschutz und Suchstange beim aufspüren von Minen. Das Foto stammt aus Juni 1976 als im Bereich ostwärts von Offleben nach Minen gesucht wurde. Damals war der gesamte Maschinen- und Kfz Park auf dem Gelände der ehemaligen Ziegelei Offleben (PC402782) abgestellt.

Angefügte Bilder:
-Bilder-02-_41.jpg

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#49

RE: Unfälle im Dienst an der innerdeutschen Grenze

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 24.10.2009 22:05
von skbw | 216 Beiträge

Für ein besseres Verstehen muss ich etwas weiter ausholen.
1988 - Immer wieder, in unregelmäßigen Abständen, tauchte gegenüber unserem Grenzabschnitt, von Steglitz bis Neukölln, auf den Podesten, eine weibliche und durchaus ansehnliche Person auf, die ihrerseits aktiv versuchte den Grenzposten zu einer Kontaktaufnahme bis zur FF zu bewegen. Zahlreiche Versuche wurden von den Grenzaufklärern unternommen zumindest diese Person auf ein Foto zubekommen. Schließlich wurde spekuliert, daß westliche Geheimdienste hinter dieser gezielten Provokation standen. Das gipfelte darin, daß besagte weibliche Person den Namen "Sandra" von uns bekam. Bei einer B-Meldung "Sandra" gelang es schließlich einmal ein Foto zu bekommen. Danach tauchte sie nur noch selten auf.

Winter 1989/1990 - Die politische Weltkarte begann sich immer mehr zu verändern. Die Grenzsicherung hatte mit einer solchen kaum noch was zu tun und kam eher einer Grenzüberwachung gleich. Der Personalbestand meiner Einheit war gesunken und sank immer weiter. Im Grenzabschnitt waren die BT nicht mehr besetzt. Es befanden sich nur Grenzstreifen (Trabi und Kräder) im Abschnitt, um festzustellen wo und wie weit die "Mauerspechte" vorankamen.
Eines Tages, ich war zur Dienstbesprechung im Regiment, wurde ich vom OpD alarmiert. Schweres Vorkommnis in meinem Abschnitt, Personen- und Sachschaden. Am Ereignisort angekommen bot sich mir ein für damaligen Verhältnisse nicht nachzuvollziehendes Bild.
Auf Westberliner Seite ( das vordere Sperrelememt war ein Grenzzaun ) die Feuerwehr, nebst kleinem Menschenauflauf, obwohl ich kein Feuer entdecken konnte. Am Kolonnenweg, um einen Lichtmast "gewickelt", ein Trabi, bzw. was noch übrig war. Vorm Fahrzeug der Posten, scheinbar unverletzt, Der Postenführer (BU) lag mit einer Fußverletzung und blutverschmiert auf dem Kolonnenweg. Und auf dem VKS bemühten sich intensiv zwei Feuerwehrleute um --- "Sandra".
Sie hatte es schwerer erwischt und war scheinbar nicht transportfähig. Der vom Regiment angeforderte (zivile!!) Krankenwagen aus Zossen, kam ewig nicht. Der Einsatzleiter der Feuerwehr wollte den Grenzzaun aufschrauben, um die Verletzte mit dem Fahrzeug zu bergen. Er konnte sich aber meinem Argument, des vorhandenen Kfz-Sperrgrabens ("dat wird nix"), anschließen. Der nächste Übergang war durch Panzerhöcker gesperrt. Mir blieb nur die Möglichkeit über GMN nach dem Krankenwagen "Ausschau zu halten". Das nächste "Vorkommnis" ließ nicht lange auf sich warten. Es wurde laut, sehr laut. Von Westberliner Seite überflog ein Rettungshubschrauber die Grenze, landete auf dem VKS, barg die Verletzte und hob wieder ab, die Feuerwehrleute kletterten über den GZ zurück und hinterließen einen ziemlich "dümmlich" dreinschauenden Grenzoffizier, .....mich.
Was war aber eigentlich passiert? - Meine Grenzstreife hatte in einem frisch geklopften Mauerloch im rechten Grenzabschnitt "Sandra" entdeckt und angehalten. "Sandra" nahm Kontakt auf ("Könnt ihr mich ein Stück mitnehmen"). Da in diesem Zeitabschnitt die Grenzer bekannterweise fast täglich immer freundlicher wurden, war das kein Problem. Da "Sandra" auch noch selbst den Trabi fahren wollte, wurde ihr "selbstverständlich" das Steuer überlassen. Die Fahrt endete am bewussten Lichtmast. Daß der Posten unverletzt blieb, hat er dem Umstand zu verdanken, daß er laufen "durfte".
Der ganze Vorfall endete damit, daß ich einen BU und einen Trabi weniger und die zivile Welt eine Arbeitskraft mehr hatte.
Ach ja, "Sandra". Sie soll mit Geheimdiensten nichts zu tun gehabt haben, war aber bei der Westberliner Polizei und bei ihren Aktionen rein privat unterwegs.


Bis bald, skbw


" Man kann nur zu einer eigenen Meinung gelangen, wenn man offen sein kann und sich auch irren darf. "

Maxie Wander
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#50

RE: Unfälle im Dienst an der innerdeutschen Grenze

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 25.10.2009 01:13
von Augenzeuge (gelöscht)
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Hey skbw, ein sehr interessanter Beitrag!


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#51

RE: Unfälle im Dienst an der innerdeutschen Grenze

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 25.10.2009 01:32
von Patriot (gelöscht)
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@suentaler, genau der ewiger Dienstgrad Major L. als Florist und KC. Er hatte damals eine äußerst attraktive Frau, welche den Verkauf im kleinen Ladengeschäft in der Kompanie leitete und sowohl in einer knackengen Jeans, als auch im kurzen Rock eine Traumfigur machte. Lustig, trug sie Mini, wollten alle immer was aus dem Regal von ganz ganz oben und das Mädchen stieg auf die lange Leiter. Wenn sie Hose trug, mußte sie immer von ganz unten was rausgeben und nicht nur ihre Hose spannte sich. Jetzt wird sie allerdings schon um die fünfzig sein ..


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#52

RE: Unfälle im Dienst an der innerdeutschen Grenze

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 25.10.2009 10:44
von josy95 | 4.915 Beiträge

Jetzt schreib ich den Beitrag zum 2. mal, weil er beim ersten mal abge*ackt ist!

Hinweis: Seit vorsichtig mit der Tabulatortaste, ist mir schon mehrfach passiert, aus Versehen drauf gekommen = alles futsch!

Es muß Ende der 60-er gewesen sein und ca. zur selbigen Jahreszeit (Herbst). Die Straße, wo sch mein Elternhaus befindet (Kastanienallee) ist die Zufahrtstraße zur GK Suental. In der Zeit muß es noch durchaus üblich gewesen sein, das mit dem eigenen Fahrzeug zur Dienststelle gefahren werden konnte, war ja nachher auch bei den Landstreitkräften verboten bzw. nur ab Laufbahn BuZ erlaubt.
Es war schon duster, da ging die Sirene. Neugierig hab ich bei meinen Eltern aus dem Wohnzimmerfenster geschaut und etwa 200 m Straße abwärts an einem Kastanienbaum den zusammgekehrten Laubhaufen brennen sehen, im Lichtschein des flackernden Feuers sah man noch ein paar Leutchen - im ersten Augenblick also nichts besonderes. Nächsten Tag erfuhren wir, das dort ein Unteroffizier der GK Suental mit seinem Motorad von der Straße abgekommen war und gegen den Baum geprallt war und an den Folgen des Unfalls noch dort verstorben ist. Der muß da ganz schön gegengekracht sein - die Kastanie hatte oberhalb der Wurzel einen erheblichen Ausbruch an Rinde und Holz.
Ursache für den Unfall soll wohl Alkohol mit gewesen sin und überhöhte Geschwindigkeit. Das arme Schwein war wohl mit mehreren Kammeraden im Stadtgebiet im Ausgang, es sollen wohl auch welche bei gewesen sein aus seiner Gruppe, die offiziell keinen Ausgang hatten. Er war früher aufgebrochen und bei Rückkehr in der Kompanie war Grenzalarm. die "illegalen" Ausgänger fehlten natürlich. Er ist dann wohl los und wollte die holen...

Das Motoradwrack (eine ES 150)lag noch über Jahre im angrenzenden Wald der Suentalkaserne, wo später gegenüber der Stirnseite des Kasernengebäudes der Parkplatz mit Asche und Müll aufgeschüttet wurde. Nach 1989 hab ich das Wrack noch dort halb verschüttet und stark verrostet "wiedergefunden", mittlerweile ist es unter dem Parkplatz für das später dort entstandene Hotel ganz verschwunden...

Wie man uns 1978 bei der NVA sagte, ist wohl Mitte der 70-er das Verbot betreffs Zievielfahrzeuge für Wehrdienstleistende erlassen wurden, weil zuviel Unfälle passiert sind.

Nebenbei hat am Samstag die Zeitung berichtet, das auf der B 1 bei Genthin am Freitag ein schwerer Unfall mit 5 Bundeswehrsoldaten aus Havelberg passiert ist, PKW hat sich auf gerader Strecke um einen Baum gewickelt, 1 Person tot, 4 schwer verletzt. Überäll sollen nach dem Bericht der Zeitung Bierflaschen rumgelegen haben...

Ist schon tragisch...!


josy95


Sternbild Krebs, eine seiner herausragenden Eigenschaften: Krebse kommen immer an ihr Ziel..., und wenn sie zei Schritt vorgehen und einen zurück...

Zu verstehen als Abmahnung an EINEN Admin... bitte lächeln!
zuletzt bearbeitet 25.10.2009 10:48 | nach oben springen

#53

RE: Unfälle im Dienst an der innerdeutschen Grenze

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 28.10.2009 15:28
von Dispetscher | 40 Beiträge


[/quote]


Patriot und Thunderhorse, danke Euch für die Ergänzungen!

Patriot, das kleine Grenzmuseum gibt es schon seit einigen Jahren nicht mehr, es waren wohl mehr wirtschaftliche Erwägungen des Betreibers, das dies geschlossen wurde. Von derart ernsthaften Protesten gegen dieses Museum ist mir eigentlich nichts bekannt. Gab es zwar, wurden aber in dere Öffentlichkeit nicht so überbewertet, weil meißtenteils schon die Erkenntnis da war, das das nun mal auch ein Teil deutscher Geschichte ist und dokumentiert werden muß...!
Nebenbei: Der damalige Betreiber ist wieder nach Ilsenburg zurückgekehrt und hat dieses Jahr in der Innenstadt, Marienhöfer Straße (zu DDR- Zeiten Ernst- Thälmann- Str.) ein kleines Fotogeschäft neu eröffnet. Super Fundgrube, Besuch absolut empfehlenswert!

josy95 [/quote]


@Josy95

Kennste das Buch "Die Grenze,die uns teilte" dort wird dieser ExMaj.und sein ExMuseum von W.Ha. aus Ilsenburg Kritisiert.

Und nicht nur da.


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#54

RE: Unfälle im Dienst an der innerdeutschen Grenze

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 28.10.2009 16:04
von Patriot (gelöscht)
avatar

Also die Tourismusinformation teilt mit, daß alles von da jetzt in Sorge zu sehen ist und im Hüttenmuseum lediglich eine kleine zeitgeschichtliche Darstellung vorhanden sein soll. Aber die aktuelle Jahrfeier am 11.November zur zwanzigjährigen Öffnung in Stapelburg ist sicher interessant http://www.ilsenburg-tourismus.de/cms/in...-seite&Itemid=1





zuletzt bearbeitet 28.10.2009 16:05 | nach oben springen

#55

RE: Unfälle im Dienst an der innerdeutschen Grenze

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 28.10.2009 16:49
von Alter_Fritz (gelöscht)
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Zitat von Patriot
@suentaler, genau der ewiger Dienstgrad Major L. als Florist und KC. Er hatte damals eine äußerst attraktive Frau, welche den Verkauf im kleinen Ladengeschäft in der Kompanie leitete und sowohl in einer knackengen Jeans, als auch im kurzen Rock eine Traumfigur machte. Lustig, trug sie Mini, wollten alle immer was aus dem Regal von ganz ganz oben und das Mädchen stieg auf die lange Leiter. Wenn sie Hose trug, mußte sie immer von ganz unten was rausgeben und nicht nur ihre Hose spannte sich. Jetzt wird sie allerdings schon um die fünfzig sein ..





....und die hose spannt sich hoffentlich immer noch --oder????...


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#56

RE: Unfälle im Dienst an der innerdeutschen Grenze

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 28.10.2009 17:10
von Patriot (gelöscht)
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Das war für Mannschaftsdienstgrade zweifelsohne ein Problem. Gab Soldaten, die durch Schichten, Alarmeinsätze usw. bis zu einem halben Jahr ihre Ehefrau oder die Freundin nicht sehen konnten oder nur wenige Stunden, weil sie lange Zeit in der Deutschen Reichsbahn heimwärts verkutschten. Spitze war, wenn mehrere Soldaten fürs gleiche Wochenende Urlaub beantragten, dann konnte es passieren, wenn man bei einem der Wunschtermin verschieben wollte, daß er dann angab seine Frau hätte genau dann ihre Tage und da könne man ihn nicht nach Hause schicken. Unsere softigen Frühstückssoldaten von der von der anderen Seite der Ecker werden das nicht verstehen und sicher gleich die Köpfe schütteln. War eben so.


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#57

RE: Unfälle im Dienst an der innerdeutschen Grenze

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 28.10.2009 18:37
von Alter_Fritz (gelöscht)
avatar

Zitat von Patriot
Das war für Mannschaftsdienstgrade zweifelsohne ein Problem. Gab Soldaten, die durch Schichten, Alarmeinsätze usw. bis zu einem halben Jahr ihre Ehefrau oder die Freundin nicht sehen konnten oder nur wenige Stunden, weil sie lange Zeit in der Deutschen Reichsbahn heimwärts verkutschten. Spitze war, wenn mehrere Soldaten fürs gleiche Wochenende Urlaub beantragten, dann konnte es passieren, wenn man bei einem der Wunschtermin verschieben wollte, daß er dann angab seine Frau hätte genau dann ihre Tage und da könne man ihn nicht nach Hause schicken. Unsere softigen Frühstückssoldaten von der von der anderen Seite der Ecker werden das nicht verstehen und sicher gleich die Köpfe schütteln. War eben so.



Danke für Deine infos. Sag mal kannst Du mir mal Euer Familienwappen erklären? Ok passt nicht zum Thema, vielleicht ringst Du Dich trotzdem mal durch.

Angefügte Bilder:
wappenroit~Kopie.jpg

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#58

RE: Unfälle im Dienst an der innerdeutschen Grenze

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 28.10.2009 18:51
von Patriot (gelöscht)
avatar

Die Spur führt nach Transsilvanien und hier vom Thema weg ..


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#59

RE: Unfälle im Dienst an der innerdeutschen Grenze

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 28.10.2009 19:44
von Pitti53 | 8.789 Beiträge

Zitat von Patriot
Die Spur führt nach Transsilvanien und hier vom Thema weg ..


genau


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#60

RE: Unfälle im Dienst an der innerdeutschen Grenze

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 27.01.2012 22:05
von GKUS64 | 1.612 Beiträge

Hallo erstmal,

Will das Thema wieder mal ans Tageslicht befördern.

In der GK Untersuhl, es muss ca. Herbst 1964 gewesen sein, bekamen wir in unseren Zug einen Offiziersschüler zu einer Art Praktikum. Er sollte sich also am Kanten mit der Praxis seines zukünftigen Wirkungskreises vertraut machen.
Er wurde meist zum normalen Grenzdienst als Posten eingesetzt. Er hatte also wieder einmal Dienst (es war oberhalb der Straße nach Riechelsdorf) und war als Posten eingeteilt. In diesem Abschnitt befand sich in der Minensperre eine sogenannte Gasse (Für Nichtwisser: Minenfreier Durchlass z.B. zur Durchfahrt von Landwirtschaftsfahrzeugen für Feldarbeiten hinter dem Zaun auf noch DDR-Gebiet [100-200m]). Zur Verhinderung eventueller Grenzdurchbrüche war dort ein Signalgerät bestehend aus gespannter Perlonschnur (ich meinte natürlich DeDeRon-Schnur) an deren Ende ein Rohr mit Abschussbolzen zur Aufnahme von Signalpatronen befestigt war. Diese Geräte wurden in jeder Schicht auf Funktionsfähigkeit überprüft. Der neue Posten-Praktikant kannte diese Geräte bereits, aber an diesem Tag hatte ihn trotz aller Belehrungen die Neugierde gepackt und er schaute von oben direkt in das Rohr. Er hatte dabei nicht an seine Fernglastasche, die ihm vorm Bauch hing gedacht! Sie pendelte an die Schnur und löste das Geschoss aus (Ergebnis nachträglicher Ermittlungen), dass ihn direkt ins Auge und tiefer traf. Schwer verletzt lag er am Boden und der Postenführer konnte nur eingeschränkt erste Hilfe leisten und über GMN Hilfe rufen. Das Gelände
War sehr unwegsam und mit Fahrzeugen schwer zu erreichen Unter großen Schwierigkeiten hat man ihn dann mit kompanieeigenem Fahrzeug geborgen (Ich glaube Jawa350 kann darüber berichten) und einem SANI-Fahrzeug übergeben.
Auf dem Transport nach Eisenach ist er leider verstorben.
Ich war kein direkter Augenzeuge, aber der Postenführer hat uns das so erzählt.

Gut das dieser Irrsinn vorbei ist!!!

Viele Grüße vom GKUS64


Sonne hat sich für diesen Beitrag bedankt
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