#1

Grenze bei Salzwedel SM 70

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 20.10.2009 13:55
von trinity (gelöscht)
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Liebes Expertenteam,
bei meinen Recherchen für ein Projekt (Regionalgeschichte) zum Thema innerdeutsche Grenze zwischen Arendsee/Schnackenburg und Diesdorf/Wittingen bin ich zufällig darauf gestoßen, dass 1971 nördlich von Salzwedel die SM-70 - wie es offiziell hieß - erprobt wurde. Meine Frage: Warum gerade hier? Außerdem sollen in dem Bereich durch Unbekannte - nicht durch M. Gartenschläger - später zwei SM-70 abgebaut worden sein. Zudem sollen DDR-Grenzer versucht haben, einen BGS(?)-Mitarbeiter zu verschleppen. Stimmt das? Wer kennt Details oder wo kann ich weiter recherchieren? Und dann wäre da noch die Geschichte der Jägerin aus dem Wendland, die bei Hoyersburg/Lübbow für das MfS angeworben wurde. Hat zufällig jemand von Ihnen nördlich von Salzwedel damals oder später gedient und würde mit mir über diese Zeit reden? Oder kennen Sie jemanden, der dies tun würde? Egal, ob Ost oder West.
Ich bin sicher, dass es unzählige Geschichten gibt, die noch nicht erzählt wurden. Aber gerade diese kleinen Episoden machen Regionalgeschichte erlebbar.
Zu meiner Person: Ich bin gebürtige Salzwedelerin, seit 1993 Redakteurin und arbeite seit 2001 als Freiberuflerin.
Informationen etc. behandle ich auf Wunsch natürlich absolut vertraulich.
Schon jetzt herzlichen Dank für Ihre Hilfe.
Eine Nachricht gerne auch an: info[at]dorotheamau.de


zuletzt bearbeitet 20.10.2009 14:04 | nach oben springen

#2

RE: Grenze bei Salzwedel

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 20.10.2009 14:13
von Mongibella (gelöscht)
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Hallo Dorothea....vielleicht hatte man Angst weil eine mittlere Kleinstad in der Nähe der Grenze war und es vielleicht öfters mal zu Grenzerverletzer kam....ich weiss es nicht....wohl weiss ich, das manche Teile an der nördlich von Salzwedel gelegenen Grenze unter dem Meeresspiegel liegen....der tiefste Punkt glaub ich sogar 11 Meter....irgendwie kommen mir da Sachen aus dem Heimatkundeunterricht in der Schule in Kuhfelde wieder hoch....kann mich aber mit der Meterangabe gewaltig irren....ist halt schon lange her....aber vielleicht ist deswegen das Gelände dort sehr unwegsam und unüberschaubar und man brauchte dort mehr *Sicherheit*....keine Ahnung.....

....würd mich aber auch freuen, wenn jemand da mehr drübber weiss....bin ja auch in Salzwedel geboren....

Mara


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#3

RE: Grenze bei Salzwedel SM 70

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 20.10.2009 18:26
von Thunderhorse | 4.016 Beiträge

Zitat von trinity
Liebes Expertenteam,
bei meinen Recherchen für ein Projekt (Regionalgeschichte) zum Thema innerdeutsche Grenze zwischen Arendsee/Schnackenburg und Diesdorf/Wittingen bin ich zufällig darauf gestoßen, dass 1971 nördlich von Salzwedel die SM-70 - wie es offiziell hieß - erprobt wurde. Meine Frage: Warum gerade hier? Außerdem sollen in dem Bereich durch Unbekannte - nicht durch M. Gartenschläger - später zwei SM-70 abgebaut worden sein. Zudem sollen DDR-Grenzer versucht haben, einen BGS(?)-Mitarbeiter zu verschleppen. Stimmt das? Wer kennt Details oder wo kann ich weiter recherchieren? Und dann wäre da noch die Geschichte der Jägerin aus dem Wendland, die bei Hoyersburg/Lübbow für das MfS angeworben wurde. Hat zufällig jemand von Ihnen nördlich von Salzwedel damals oder später gedient und würde mit mir über diese Zeit reden? Oder kennen Sie jemanden, der dies tun würde? Egal, ob Ost oder West.
Ich bin sicher, dass es unzählige Geschichten gibt, die noch nicht erzählt wurden. Aber gerade diese kleinen Episoden machen Regionalgeschichte erlebbar.
Zu meiner Person: Ich bin gebürtige Salzwedelerin, seit 1993 Redakteurin und arbeite seit 2001 als Freiberuflerin.
Informationen etc. behandle ich auf Wunsch natürlich absolut vertraulich.
Schon jetzt herzlichen Dank für Ihre Hilfe.
Eine Nachricht gerne auch an: info[at]dorotheamau.de



Zur Anlage 501 (SM 70).

Dazu gab es bereits im August 1970 eine Einsatzkonzeption seitens der Grenztruppen der DDR,
die im September 1970 durch dem Minister für Nationale Verteidigung der DDR bestätigt wurde.

Mit Befehl 56/70 des Chefs der Grenztruppen der DDR, vom 09.Oktober 1970 wurde die Errichtung einer Erprobungsanlege (Truppenversuch) an der deutsch-deutschen Grenze angeordnet.
Noch im Oktober 1970 wurde mit der Errichtung eines Erprobungsabschnitts von insgesamt 15 km Länge im Grenzabschnitt des GR 24 begonnen.
Die Versuchsanlagen befanden sich in etwa von nord-westlich Salzwedel bis etwa nord-westlich Ziemendorf.

Es gab zwei Ausführungen der Erprobungsanlage:

Ausführung 1:

Länge 5 km
Grenzzaun I, ca. 3.20 hoch, mit 3 Minenlininen.

Anzahl der Minen je Anlage (5 km) bei 3 Minenlininen:
750 Stück
Abstand der Minen: 23 m
Höhe der Minenlinien vom Boden aus:
1 Linie: 0.60 m
2 Linie: 1.60 m
3 Linie: 2.70 m

Auslösekraft:
Bei Belastung: 7,6 kp
Bei Entlastung: unmittelbar

Daten zur Sperranlage 501:

Gesamtlänge eines Abschnitts, bis zu 5 km.
Der Gesamtabschnitt war in 2 Zonen mit bis zu 9 Abschnitten untergliedert.
Länge eines Abschnitts in der jeweiligen Zone max. 280 m.
Jeder Abschnitt untergliederte sich in bis zu 12 Teilabschnitte mit jeweils eigenem Verteilerkasten für 3 - 4 Geräte 501 (SM 70).
Montage der Geräte für die Anlage 501 auf 3 Ebenen.

Die Zonen und Abschnitte waren mittels Symbolen und Nummernschilder gekennzeichnet.
Anbringung am GZI bzw. Betonsäule.

Zusätzlich beiderseits der Sperranlage Minenwarnschilder.
Diese waren so aufgestellt, dass die Zwischenräume gleichzeitig die Abschnittsgrenzen markierten.


In dieser Form wurde die Anlage 501, nach der Erprobung, ab 1972 an der Grenze zur Bundesrepublik errichtet.


Ausführung 2:

Diese Anlage befand sich im östlichen Bereich des Erprobungsabschnitts. nw Ziemendorf bis etwa nördlich Mechau.

Montage der Anlage 501 in 2 Reihen an dem freundwärtigen (östlichen) Zaunreihe der Minensperre 66.
Länge 10 km
Hierbei nur 2 Minenlininen
Insgesamt 2 Minenanlagen 501 (Daten siehe bei Ausführung 1)
In den folgenden Jahren nur an einigen wenigen Abschnitten an der Grenze zur BRD so installiert.

Die Erprobungsphase dauerte, nach Verlängerung druch Befehl des Chefs der GT, bis zum 30. April 1972.
Zur SM 70 gibts hier noch weitere Infos:
http://www.nva-forum.de/nva-board/index....topic=2238&st=0

Warum gerade im Grenzregiment 24?
Es gab bei der GT bzw. davor beim NVA Kommando Grenze (wenn ich mich richtig erinnern kann) Grenzregimenter deren Abschnitt immer wieder für Truppenerprobungen von Technik und Grenzsicherungsvarianten genutzt wurden. Das GR-24 war eines dieser Grenzregimenter.

Im Bereich des Grenzkommandos Süd (Erfurt) war dies z.B. das GR 4 bzw. GR 9


Durch zwei Täter in der Nacht vom
29-05-76 auf 30-05-1976, Diebstahl von 3 Geräten SM-70 im Abschnitt des III. GB des GR.24.


Zur Anfrage BGS:

1971, Anfang Mai gab es den Versuch, einen Angehörigen des BGS (GS Abteilung Uelzen) zu Verschleppen.
Müßte der Bereich Harper Bogen, westliche Seite gewesen sein.
Bei diesem Versuch der Verschleppung wurde dem Streifenführer die Maschinenpistole entrissen.

TH


"Mobility, Vigilance, Justice"
zuletzt bearbeitet 20.10.2009 18:28 | nach oben springen

#4

RE: Grenze bei Salzwedel SM 70

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 20.10.2009 20:36
von DHF_GT (gelöscht)
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1988 wurden nach meiner Erinnerung im Bereich der GK Hoyersburg im Bereich "Großer Grenzknick" (GR 24 Salzwedel) die letzten "Schuhkremdosen" ausgebuddelt, und das alte vordere Sperrelement (der alte Zaun)entfernt. Der Boden dort war (so die Pioniere damals) sehr kompliziert. Durch Bodenerrorsionen lagen die "Schuhkremdosen" nicht mehr diagonal, sondern sind im Laufe der Jahre gewandert. Dadurch stimmten die Lageplätze nicht mehr mit den Verlegedokumentationen überein. An der Stelle ist seinerzeit auch z.B. kein Gackl in´s vorgelagerte Sperrgebiet gegangen.
Beste Grüße,
DHF_GT


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#5

RE: Grenze bei Salzwedel SM 70

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 20.10.2009 21:17
von Thunderhorse | 4.016 Beiträge

Zitat von DHF_GT
1988 wurden nach meiner Erinnerung im Bereich der GK Hoyersburg im Bereich "Großer Grenzknick" (GR 24 Salzwedel) die letzten "Schuhkremdosen" ausgebuddelt, und das alte vordere Sperrelement (der alte Zaun)entfernt. Der Boden dort war (so die Pioniere damals) sehr kompliziert. Durch Bodenerrorsionen lagen die "Schuhkremdosen" nicht mehr diagonal, sondern sind im Laufe der Jahre gewandert. Dadurch stimmten die Lageplätze nicht mehr mit den Verlegedokumentationen überein. An der Stelle ist seinerzeit auch z.B. kein Gackl in´s vorgelagerte Sperrgebiet gegangen.
Beste Grüße,
DHF_GT



1988?

TH


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#6

RE: Grenze bei Salzwedel SM 70

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 20.10.2009 21:25
von DHF_GT (gelöscht)
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@Thunderhorse: Ja, natürlich, vorher hat sich - so die Pioniere - keiner an das Fleckchen Erde rangetraut. Wenn jetzt jemand denkt 1988 waren die Mienen weg, der täuscht sich ungemein. Weil, zaubern denke ich konnte niemand. Und in komplizierten Gelände dauerte die Entfernung von bestimmten (Kampf) Mitteln etwas länger... Aber dazu sollten hier im Forum die Pioniere mehr sagen können...
Beste Grüße,
DHF_GT


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#7

RE: Grenze bei Salzwedel SM 70

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 20.10.2009 21:36
von Thunderhorse | 4.016 Beiträge

Zitat von DHF_GT
@Thunderhorse: Ja, natürlich, vorher hat sich - so die Pioniere - keiner an das Fleckchen Erde rangetraut. Wenn jetzt jemand denkt 1988 waren die Mienen weg, der täuscht sich ungemein. Weil, zaubern denke ich konnte niemand. Und in komplizierten Gelände dauerte die Entfernung von bestimmten (Kampf) Mitteln etwas länger... Aber dazu sollten hier im Forum die Pioniere mehr sagen können...
Beste Grüße,
DHF_GT



Für den Bereich kann ich mich im Moment nicht erinnern. Auch nicht, dass es hier Informationen über den GIP gab.
Na guck mer mal.
In anderen Abschnitten (Rhön) gab es noch 1988 und 1989 Nachberäumung (Wurde über GIP seitens der DDR gemeldet). Hier im Zusammenhang mit dem Abbau der vorderen Begrenzungsreihe der ehemaligen MS66.
Nach 1990 gab es noch ein komplettes Minenfeld im Grenzabschnitt 46.
Diese Beräumung sollte im Herbst 1989 erfolgen, da machte die Geschichte zunächst einen Strich durch die Rechnung.

TH


"Mobility, Vigilance, Justice"
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#8

RE: Grenze bei Salzwedel SM 70

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 20.10.2009 21:37
von Stabsfähnrich | 2.046 Beiträge

Zitat von DHF_GT
@Thunderhorse: Ja, natürlich, vorher hat sich - so die Pioniere - keiner an das Fleckchen Erde rangetraut. Wenn jetzt jemand denkt 1988 waren die Mienen weg, der täuscht sich ungemein. Weil, zaubern denke ich konnte niemand. Und in komplizierten Gelände dauerte die Entfernung von bestimmten (Kampf) Mitteln etwas länger... Aber dazu sollten hier im Forum die Pioniere mehr sagen können...
Beste Grüße,
DHF_GT



86-88 stimmt. Der Bergepanzer konnte das Gelände zum Zeitpunkt der Räumung 83/84 im dortigen Abschnitt nicht befahren.
Die Pik räumte dann nach Hoyersburg den GAB Kaulitz..........


Mit freundlichen Grüßen - Chris
www.polizeilada.de
www.grenzradio911.info
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#9

RE: Grenze bei Salzwedel SM 70

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 20.10.2009 21:46
von DHF_GT (gelöscht)
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@Thunderhorse: Der Abschnitt war mit der letzte wo die Teile noch lagen...
Beste Grüße,
DHF_GT


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#10

RE: Grenze bei Salzwedel SM 70

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 20.10.2009 21:48
von DHF_GT (gelöscht)
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@Stabsfähnrich: genau.... und dto.


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#11

RE: Grenze bei Salzwedel SM 70

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 20.10.2009 22:08
von Thunderhorse | 4.016 Beiträge

Zitat von Stabsfähnrich

Zitat von DHF_GT
@Thunderhorse: Ja, natürlich, vorher hat sich - so die Pioniere - keiner an das Fleckchen Erde rangetraut. Wenn jetzt jemand denkt 1988 waren die Mienen weg, der täuscht sich ungemein. Weil, zaubern denke ich konnte niemand. Und in komplizierten Gelände dauerte die Entfernung von bestimmten (Kampf) Mitteln etwas länger... Aber dazu sollten hier im Forum die Pioniere mehr sagen können...
Beste Grüße,
DHF_GT


86-88 stimmt. Der Bergepanzer konnte das Gelände zum Zeitpunkt der Räumung 83/84 im dortigen Abschnitt nicht befahren.
Die Pik räumte dann nach Hoyersburg den GAB Kaulitz..........





März bis Mai 1987!!?
Dabei Abbau vordere Reihe MS66!

TH


"Mobility, Vigilance, Justice"
zuletzt bearbeitet 20.10.2009 22:09 | nach oben springen

#12

RE: Grenze bei Salzwedel SM 70

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 20.10.2009 22:14
von DHF_GT (gelöscht)
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@Thunderhorse: Ich will Dir nicht Deine Illusionen rauben. In der Tat wurden dort die letzten Mienefelder im Jahre 1988 geräumt und der alte Zaun entfernt....
Beste Grüße,
DHF_GT


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#13

RE: Grenze bei Salzwedel SM 70

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 20.10.2009 22:21
von DHF_GT (gelöscht)
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@Thunderhorse: Es geht bei meinen Äußerungen nicht um die "SM 70", sondern um die im Boden liegende unmenschliche, gegen jede Konvention verstoßende "Schuhkremdose"...
Beste Grüße,
DHF_GT


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#14

RE: Grenze bei Salzwedel SM 70

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 20.10.2009 22:32
von Thunderhorse | 4.016 Beiträge

Zitat von DHF_GT
@Thunderhorse: Es geht bei meinen Äußerungen nicht um die "SM 70", sondern um die im Boden liegende unmenschliche, gegen jede Konvention verstoßende "Schuhkremdose"...
Beste Grüße,
DHF_GT



Hab ich was anderes geschrieben?
Zitat:
Dabei Abbau vordere Reihe MS66!

TH


"Mobility, Vigilance, Justice"
zuletzt bearbeitet 20.10.2009 22:33 | nach oben springen

#15

RE: Grenze bei Salzwedel SM 70

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 20.10.2009 22:35
von Thunderhorse | 4.016 Beiträge

Zitat von DHF_GT
@Thunderhorse: Ich will Dir nicht Deine Illusionen rauben. In der Tat wurden dort die letzten Mienefelder im Jahre 1988 geräumt und der alte Zaun entfernt....
Beste Grüße,
DHF_GT



welche Illusion?

Habe gerade mal nachgelesen.
Arbeiten der Pioniere der GT in dem besagten Zeitraum, März bis Mai 1987.

Stabsfähnrich gibt den Zeitraum 1986 - 1988 an.
Oder sollte ich dies anders interpretieren?

Oder wir sprechen/schreiben hier von unterschiedlichen Abschnitten!!!???

TH


"Mobility, Vigilance, Justice"
zuletzt bearbeitet 20.10.2009 22:38 | nach oben springen

#16

RE: Grenze bei Salzwedel SM 70

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 21.10.2009 21:03
von Thunderhorse | 4.016 Beiträge

Zitat von DHF_GT
1988 wurden nach meiner Erinnerung im Bereich der GK Hoyersburg im Bereich "Großer Grenzknick" (GR 24 Salzwedel) die letzten "Schuhkremdosen" ausgebuddelt, und das alte vordere Sperrelement (der alte Zaun)entfernt. Der Boden dort war (so die Pioniere damals) sehr kompliziert. Durch Bodenerrorsionen lagen die "Schuhkremdosen" nicht mehr diagonal, sondern sind im Laufe der Jahre gewandert. Dadurch stimmten die Lageplätze nicht mehr mit den Verlegedokumentationen überein. An der Stelle ist seinerzeit auch z.B. kein Gackl in´s vorgelagerte Sperrgebiet gegangen.
Beste Grüße,
DHF_GT



Hi DHF_GT,

meinst Du mit dem Großen Grenzknick den Bereich n Brietz bzw Cheine?

TH


"Mobility, Vigilance, Justice"
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#17

RE: Grenze bei Salzwedel SM 70

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 21.10.2009 22:06
von DHF_GT (gelöscht)
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@Thunderhorse: Hallo, "Klein Chüden", und dann immer gerade aus. Ob das die Stelle ist, entzieht sich heute leider meiner Kenntnis. Da gab es seinerzeit in den 80`ern auch einen Grenzdurchbruch. Das Gitter (marode) an einem Wasserdurchlass wurde geknackt. Und ab ging die Fahrt. Am GZ 1 wurden nur noch die Spuren gefunden. Und der Springer hatte Glück, weil, da lagen noch Restmienen.
Beste Grüße,
DHF_GT


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#18

RE: Grenze bei Salzwedel SM 70

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 22.10.2009 22:27
von trinity (gelöscht)
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Als erstes möchte ich mich bei allen bedanken, die sich hier geäußert haben. Eure Schnelligkeit ist meinem Zeitbudget weit voraus. Damit hatte ich nicht gerechnet. Deshalb nochmals tausend Dank.

@
Kann es sein, dass der Flüchtling selbst bei den Grenzern (Genaueres weiß ich nicht) war, Eckhard M. hieß und aus der Nähe von Salzwedel stammte?


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#19

RE: Grenze bei Salzwedel SM 70

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 23.10.2009 18:37
von DHF_GT (gelöscht)
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@trinity: Das weiß ich leider nicht. Am K2 war wie gesagt ein Wasserdurchlass dessen Sperrwerk verrottet war. Das ganze passierte bei Nacht. Der Buschfunk sendete seinerzeit, dass ein Postenpaar ganz in der Nähe war (am Waldrand, wer sich da noch dran erinnern kann...;o), die Jungs haben aber nicht mitbekommen. Die Spuren am K6 wurden erst am nächsten Morgen bemerkt.
Beste Grüße,
DHF_GT


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#20

RE: Grenze bei Salzwedel SM 70

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 23.10.2009 20:21
von Thunderhorse | 4.016 Beiträge

Zitat von DHF_GT
@Thunderhorse: Hallo, "Klein Chüden", und dann immer gerade aus. Ob das die Stelle ist, entzieht sich heute leider meiner Kenntnis. Beste Grüße,
DHF_GT



Hi DHF_GT,

dann paßt es.
Ich war mit den Angaben/Daten aus 1987 weiter westlich.

Zitat:
Oder wir sprechen/schreiben hier von unterschiedlichen Abschnitten!!!???


Im August und September 1988 wurde im Bereich nw bis no Jeebel die vordere Reihe der MS66 abgebaut. Dabei wurde/n Minennachsuche/Sicherungsarbeiten durchgeführt.
Ebenso im Bereich nw Hoyersburg.

Regards.

TH


"Mobility, Vigilance, Justice"
zuletzt bearbeitet 23.10.2009 20:22 | nach oben springen



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