#21

RE: Grenze bei Salzwedel SM 70

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 31.10.2009 21:31
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Thunderhorse

Zitat von DHF_GT
@Thunderhorse: Hallo, "Klein Chüden", und dann immer gerade aus. Ob das die Stelle ist, entzieht sich heute leider meiner Kenntnis. Beste Grüße,
DHF_GT


Hi DHF_GT,
dann paßt es.
Ich war mit den Angaben/Daten aus 1987 weiter westlich.
Zitat:
Oder wir sprechen/schreiben hier von unterschiedlichen Abschnitten!!!???
Im August und September 1988 wurde im Bereich nw bis no Jeebel die vordere Reihe der MS66 abgebaut. Dabei wurde/n Minennachsuche/Sicherungsarbeiten durchgeführt.
Ebenso im Bereich nw Hoyersburg.
Regards.
TH



Hallo Thunderhorse,

ich diente vom Frühjahr 82'-Frühjahr 83' in der GK Riebau.Und ich weiß sehr genau das die Tretminen vom Typ 66 im Sommer 82'durch einen Minenräumpanzer im Bereich Volzendorf/Jeebel gesprengt wurden.Denn mir flogen dort höchstpersönlich die Splitter um die Ohren.Darauf hin weigerte ich mich auch nur in die Nähe des K6 zu kommen und informierte natürlich darüber den Sacki in der Führungsstelle.(Wir sollten doch tatsächlich den K6 kontrollieren.)In diesem Bereich waren ja die Zäune aus normalen Maschendraht und ca.2m hoch.Dazwischen lagen diese Mistdinger.Weil aber im Minenstreifen alles zugewachsen war (Bäume,Gestrüpp etc.)wurde damals angeblich geräumt.Man hätte eigentlich von Baum zu Baum klettern können,ohne ne 66er auszulösen.Jedenfalls kamen nach dem Panzer die Pioniere mit solchen langen Hakenstangen.Die mußten dann also per Hand die restlichen Minen finden.Als Schutz hatten die nur solch komischen Gummianzug an und einen Helm mit einem Visier auf.
Quasi ein Himmelfahrtskommando.So sahen wir normalen Grenzer das jedenfalls.Es ist ja dann auch noch genug passiert.Einer wurde damals schwer verletzt,solch Scheißding ging hoch.Ich mußte dann den Sani-Ello durchs Gassentor bei Jeebel raus lassen.Beim öffen gabs noch Zoff wegen Parole.Ich hatte in der Hektik einfach nur schnell geöffnet ohne anzumelden,damit der Ello raus kam.In meiner Dienstzeit wurde dort dann nichts mehr montiert.
Dafür gabs dann später genau an dieser Stelle einen versuchten Grenzdurchbruch durch einen Kameraden aus unserer Kompanie.Aber dazu an anderer Stelle das nächste mal mehr.Gehört ja in die Rubrik Fluchtversuche.

Gruß ek40


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#22

RE: Grenze bei Salzwedel SM 70

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 09.11.2009 18:30
von Pio | 13 Beiträge

Hallo an alle,

ich war von 1986 - 1990 bei der Pik-GR 24. Ich kann mich beim besten Willen nicht erinnern, dass während meiner Dienstzeit im Abschnitt noch Minen geräumt wurden. Auch eine Nachsuche hat es nicht gegeben.

Grüße Pio



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#23

RE: Grenze bei Salzwedel SM 70

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 09.11.2009 18:52
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Pio
Hallo an alle,

ich war von 1986 - 1990 bei der Pik-GR 24. Ich kann mich beim besten Willen nicht erinnern, dass während meiner Dienstzeit im Abschnitt noch Minen geräumt wurden. Auch eine Nachsuche hat es nicht gegeben.

Grüße Pio



Hallo Pio,

das deckt sich ja auch mit meiner Aussage.Wie gesagt,im Bereich Jeebel wurde 82'mit dem Panzer geräumt.

gruß ek40


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#24

RE: Grenze bei Salzwedel SM 70

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 09.11.2009 19:44
von DHF_GT (gelöscht)
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Mhhh... Na gut, da gebe ich den Fachleuten natürlich den Vortritt. Hier mal ein Link zu google map von der Stelle die ich meine:
(Link ging leider nicht,bitte größere Kartenansicht wählen und einfach im Gelände Klein Chüden suchen.)

Größere Kartenansicht
Also ich meine den Grenzknick oberhalb im Norden von Klein Chüden. Die Pio´s waren n.e.A. damals erst in Aulosen zur Beräumung, und kamen dann von dort direkt in den Abschnitt den ich meinte. Raupe mit Podest aus Stahl, Schutzanzüge und ebend die hier erwähnten langen Stangen. Im vorgelagerten Hoheitsgebiet standen sogar noch Reste des 2m Maschendratzauns. Auf dem Bild gut zu sehen die Kolonne am ehemaligen K6. Der K2 verlief an dieser Stelle (NW von Klein Chüden) verlief übrigens durch den Busch, schön an der Schneise zu erkennen.
Beste Grüße,
DHF_GT


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#25

RE: Grenze bei Salzwedel SM 70

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 09.11.2009 20:19
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von DHF_GT
Mhhh... Na gut, da gebe ich den Fachleuten natürlich den Vortritt. Hier mal ein Link zu google map von der Stelle die ich meine:
(Link ging leider nicht,bitte größere Kartenansicht wählen und einfach im Gelände Klein Chüden suchen.)

Größere Kartenansicht
Also ich meine den Grenzknick oberhalb im Norden von Klein Chüden. Die Pio´s waren n.e.A. damals erst in Aulosen zur Beräumung, und kamen dann von dort direkt in den Abschnitt den ich meinte. Raupe mit Podest aus Stahl, Schutzanzüge und ebend die hier erwähnten langen Stangen. Im vorgelagerten Hoheitsgebiet standen sogar noch Reste des 2m Maschendratzauns. Auf dem Bild gut zu sehen die Kolonne am ehemaligen K6. Der K2 verlief an dieser Stelle (NW von Klein Chüden) verlief übrigens durch den Busch, schön an der Schneise zu erkennen.
Beste Grüße,
DHF_GT



Hallo DHF_GT,

genau in diesem Bereich wurde 82 geräumt,also vom Grenzknick bei Chüden in Richtung Jeebel.

Gruß ek40


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#26

RE: Grenze bei Salzwedel SM 70

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 09.11.2009 21:27
von DHF_GT (gelöscht)
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LoL.... @ek40: Ja jut. 1982 war ich in der 7.Klasse einer POS. Meine Erinnerungen beziehen sich auf das Jahr 1988. Nix für ungut.
Beste Grüße,
DHF_GT


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#27

RE: Grenze bei Salzwedel SM 70

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 09.11.2009 21:52
von DHF_GT (gelöscht)
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Die GK Riebau gab es in der von mir geschilderten Zeit nicht mehr. Ich rede von der GK4 (glaube ich) Hoyersburg. Diese erstreckte sich von Brietz bis Mechau...
Beste Grüße,
DHF_GT


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#28

RE: Grenze bei Salzwedel SM 70

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 19.01.2010 00:14
von DHF_GT (gelöscht)
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@Thunderhorse: Ganz genau. Das war soweit ich mich erinnern kann 1988. An der Stelle traute sich keiner in das Vorgelagerte. Da lagen immer noch durch Bodenerrorsion gewanderte Büchsen rum. Selbst der KC und die Gakl´s machten einen großen Bogen um dieses Gebiet. Die Raupe mit Bodenschutz, und die Pio´s sehe ich heute noch. In Amamu war der Boden halt kompliziert... Aber jut, wenn die Fachleute sagen da war 1988 nix mehr, dann soll es so sein... Am Tage "Weiße Frauen"? Nö, da waren die Sinne klar wie Kloßbrühe...;o)
Gruß,
DHF_GT


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#29

RE: Grenze bei Salzwedel SM 70

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 19.01.2010 00:46
von Stabsfähnrich | 2.046 Beiträge

Zitat von DHF_GT
Die GK Riebau gab es in der von mir geschilderten Zeit nicht mehr. Ich rede von der GK4 (glaube ich) Hoyersburg. Diese erstreckte sich von Brietz bis Mechau...
Beste Grüße,
DHF_GT



1988 war Riebau Reserveobjekt...........habe ganau daneben gewohnt (Sackibau) und hatte meinen DHu und mein Maschinchen dort untergestellt. Mechau gehörte 1988 zur 2. GK. Die linke Feindwärts gesehene Trennungslinie war auf Höhe Reitergraben. Letzte Sprechstelle der 2. GK war die 1002 mitten auf der Lichtung. Habe mich dort An- und Abgemeldet Zeppelin Dora (zum Dienst).
Eingesetzt zur Absicherung der Minenräumung war ich im Jahr 1984 im Bereich Bocklebener Weg, dann im Bereich Schletauer Weg (feindwärts rechts FüSt Schramperstraße). Ende 1984 waren die Arbeiten abgeschlossen und eine überwiegende Zahl der Beteiligten Räumkommandos wurden ausgezeichnet. Teilweise sogar mit dem Kampforden. Ca. 1988 erfolgte eine Nachräumung im Bereich Schletauer Weg.


Mit freundlichen Grüßen - Chris
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#30

RE: Grenze bei Salzwedel SM 70

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 19.01.2010 01:05
von DHF_GT (gelöscht)
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@Stabsfähnrich: Juten Morgen! Das kann natürlich auch eine Nachräumung gewesen sein. Ich denke das die Schutzmaßnahmen genau so hoch angesetzt worden sind, um die Kameraden des Pio - Zuges zu schützen. Alles Andere wäre ja auch grob fahrlässig gewesen. Aber wie gesagt, im Vorgelagerten stand sogar noch der alte Zaun. Nun jut, ich ziehe mich jetzt aus diesem Beitrag zurück. Mögen sich die Pio´s hier weiter austauschen. Sie besitzen ganz einfach die größere Fachkompetenz...;o)
Gruß,
DHF_GT

(PS: Stabsfähnrich, dann müssen wir uns irgendwann in dieser Zeit begegnet sein, ich sende mal beste Grüße....;o)


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#31

RE: Grenze bei Salzwedel SM 70

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 19.01.2010 07:01
von Stabsfähnrich | 2.046 Beiträge

Zitat von DHF_GT
@Stabsfähnrich: Juten Morgen! Das kann natürlich auch eine Nachräumung gewesen sein. Ich denke das die Schutzmaßnahmen genau so hoch angesetzt worden sind, um die Kameraden des Pio - Zuges zu schützen. Alles Andere wäre ja auch grob fahrlässig gewesen. Aber wie gesagt, im Vorgelagerten stand sogar noch der alte Zaun. Nun jut, ich ziehe mich jetzt aus diesem Beitrag zurück. Mögen sich die Pio´s hier weiter austauschen. Sie besitzen ganz einfach die größere Fachkompetenz...;o)
Gruß,
DHF_GT

(PS: Stabsfähnrich, dann müssen wir uns irgendwann in dieser Zeit begegnet sein, ich sende mal beste Grüße....;o)



Vielleicht sogar zweimal 1. GR 24 und 2. GR 33 "Heinrich Dorrenbach". Schönen gruß zurück


Mit freundlichen Grüßen - Chris
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#32

RE: Grenze bei Salzwedel SM 70

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 19.01.2010 21:47
von Pio | 13 Beiträge

Hallo,

wenn es sich um Nachräumungen im Jahr 1988 handelt, möchte ich gerne mal wissen wer diese durchgeführt hat???Weil, die Pionierkompanie kann es nicht gewesen sein. Bleiben dann nur noch der Pio- Zug des Grenzbat.Ob die allerdings die Technik dafür hatten? Fraglich?
Nochmal zur Erläuterung: Ein angelegtes Minenfeld, egal ob an der Grenze oder sonst wo, bleibt nie in dem ursprünglichen Verlegemuster liegen. Durch Umwelteinflüsse wird sich an der Lage der Minen immer etwas ändern, je nach dem wie lange sie liegen. Ich habe damals auch von solchen "Geschichten" gehört. Das ganze Minenfeld war vollkommen auseinander gefallen. Manche Minen sind sogar im Baum hoch gewachsen und als der Baum gefällt werden sollte, hat die Kettensäge die Mine zur Explosion gebracht!!!Alles etwas übertrieben!
@Stabsfähnrich: Du hast geschrieben, dass Du neben dem Objekt in Riebau gewohnt hast. Dort haben auch 2 BU`s gewohnt die in der Pik gedient haben. Beide waren damals verheiratet. Namen habe ich leider vergessen.



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#33

RE: Grenze bei Salzwedel SM 70

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 20.01.2010 11:24
von Stabsfähnrich | 2.046 Beiträge

Zitat von Pio
Hallo,

wenn es sich um Nachräumungen im Jahr 1988 handelt, möchte ich gerne mal wissen wer diese durchgeführt hat???Weil, die Pionierkompanie kann es nicht gewesen sein. Bleiben dann nur noch der Pio- Zug des Grenzbat.Ob die allerdings die Technik dafür hatten? Fraglich?
Nochmal zur Erläuterung: Ein angelegtes Minenfeld, egal ob an der Grenze oder sonst wo, bleibt nie in dem ursprünglichen Verlegemuster liegen. Durch Umwelteinflüsse wird sich an der Lage der Minen immer etwas ändern, je nach dem wie lange sie liegen. Ich habe damals auch von solchen "Geschichten" gehört. Das ganze Minenfeld war vollkommen auseinander gefallen. Manche Minen sind sogar im Baum hoch gewachsen und als der Baum gefällt werden sollte, hat die Kettensäge die Mine zur Explosion gebracht!!!Alles etwas übertrieben!
@Stabsfähnrich: Du hast geschrieben, dass Du neben dem Objekt in Riebau gewohnt hast. Dort haben auch 2 BU`s gewohnt die in der Pik gedient haben. Beide waren damals verheiratet. Namen habe ich leider vergessen.



..........der Sackibau war ein Vierfamilienhaus. Gewohnt habe ich von ca. 1984 bis 1989 dort. In diesem Zeitraum wohnten dort ein Ofw., ein Ofhr.,ein Stfhr.,und ein Stfw.(später Fhr.), Namen sende ich Dir als PM, wenn Du möchtest. Alle vier waren verheiratet. Jedoch war keiner der zuvor genannten bei der PiK. Drei waren GAKl in der Zwooten und einer war in der Dritten GK, wurde dann aber nach Kaulitz versetzt.
Noch etwas zu den "Nachräumarbeiten". Meistens erfolgten diese in den Abschnitten in Gruppenstärke. Schwere Technik wurde fast garnicht eingesetzt. Ging auch teilweise auf Grund des Verlaufs der Sperrzäune und der relativ kleinen Suchräume nicht. Jedoch stand die Bergetechnik - erst ein Panzer Typ T55 mit Fahrschulkanzel dann eine Planierraupe im Bereich Ziemendorferweg.


Mit freundlichen Grüßen - Chris
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#34

RE: Grenze bei Salzwedel SM 70

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 23.01.2010 19:20
von Pio | 13 Beiträge

..........der Sackibau war ein Vierfamilienhaus. Gewohnt habe ich von ca. 1984 bis 1989 dort. In diesem Zeitraum wohnten dort ein Ofw., ein Ofhr.,ein Stfhr.,und ein Stfw.(später Fhr.), Namen sende ich Dir als PM, wenn Du möchtest. Alle vier waren verheiratet. Jedoch war keiner der zuvor genannten bei der PiK. Drei waren GAKl in der Zwooten und einer war in der Dritten GK, wurde dann aber nach Kaulitz versetzt.
Noch etwas zu den "Nachräumarbeiten". Meistens erfolgten diese in den Abschnitten in Gruppenstärke. Schwere Technik wurde fast garnicht eingesetzt. Ging auch teilweise auf Grund des Verlaufs der Sperrzäune und der relativ kleinen Suchräume nicht. Jedoch stand die Bergetechnik - erst ein Panzer Typ T55 mit Fahrschulkanzel dann eine Planierraupe im Bereich Ziemendorferweg. [/quote]

Hallo Stabsfähnrich,

brauchst die Namen nicht zu mailen, wenn Du sagst es war keiner von der PIK, kenne ich sie auch nicht. Wann bist Du denn 1989 aus dem Haus ausgezogen? Ich glaube, die ich meine, sind 1989 da eingezogen. Der eine wurde noch aus Peckfitz zu uns versetzt. Nochmals zu den Nachräumarbeiten. Es geht mir gar nicht aus dem Kopf. Wenn Du sagts, es wurde in kleinen Gruppen gearbeitet, wo kamen die denn her? Waren die aus der PIK oder aus dem Bat.? Wo kam der Panzer her? Die PIK hatte keinen Panzer. Auch hatte die PIK kein Anbaugerät für die Raupe mit dem man hätte Minen räumen können! Alles sehr eigenartig. Vielleicht war es doch ein anderes Jahr als 1988?? In meiner ganzen Zeit im GR 24 von 1986 - 1990, war nie die Rede davon, dass bei uns im Abschnitt noch irgendwo Minen geräumt wurden! Ich möchte Dir Deine Erfahrungen aber auch hier nicht absprechen. Na, mal sehen, vielleicht klärt es sich ja auch noch auf!

Schöne Grüße
Micha



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#35

RE: Grenze bei Salzwedel SM 70

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 23.01.2010 21:43
von P601A | 82 Beiträge

Der leitende Offizier der Pik den ich oft kutschiert habe,
hatte mal zu einem anderen Offizier gesagt; er würde seine Hand nicht in`s Feuer legen
das im Oberharz alle Minen geräumt sind obwohl sie es offiziel waren.
Durch die teilweise starken Niederschläge und das vorherschende starke Gefälle könnten einige
Minen ihre Position verändert haben.

Gruß
P601A


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#36

RE: Grenze bei Salzwedel SM 70

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 24.01.2010 08:29
von Stabsfähnrich | 2.046 Beiträge

Zitat von Pio


..........der Sackibau war ein Vierfamilienhaus. Gewohnt habe ich von ca. 1984 bis 1989 dort. In diesem Zeitraum wohnten dort ein Ofw., ein Ofhr.,ein Stfhr.,und ein Stfw.(später Fhr.), Namen sende ich Dir als PM, wenn Du möchtest. Alle vier waren verheiratet. Jedoch war keiner der zuvor genannten bei der PiK. Drei waren GAKl in der Zwooten und einer war in der Dritten GK, wurde dann aber nach Kaulitz versetzt.
Noch etwas zu den "Nachräumarbeiten". Meistens erfolgten diese in den Abschnitten in Gruppenstärke. Schwere Technik wurde fast garnicht eingesetzt. Ging auch teilweise auf Grund des Verlaufs der Sperrzäune und der relativ kleinen Suchräume nicht. Jedoch stand die Bergetechnik - erst ein Panzer Typ T55 mit Fahrschulkanzel dann eine Planierraupe im Bereich Ziemendorferweg.



Hallo Stabsfähnrich,

brauchst die Namen nicht zu mailen, wenn Du sagst es war keiner von der PIK, kenne ich sie auch nicht. Wann bist Du denn 1989 aus dem Haus ausgezogen? Ich glaube, die ich meine, sind 1989 da eingezogen. Der eine wurde noch aus Peckfitz zu uns versetzt. Nochmals zu den Nachräumarbeiten. Es geht mir gar nicht aus dem Kopf. Wenn Du sagts, es wurde in kleinen Gruppen gearbeitet, wo kamen die denn her? Waren die aus der PIK oder aus dem Bat.? Wo kam der Panzer her? Die PIK hatte keinen Panzer. Auch hatte die PIK kein Anbaugerät für die Raupe mit dem man hätte Minen räumen können! Alles sehr eigenartig. Vielleicht war es doch ein anderes Jahr als 1988?? In meiner ganzen Zeit im GR 24 von 1986 - 1990, war nie die Rede davon, dass bei uns im Abschnitt noch irgendwo Minen geräumt wurden! Ich möchte Dir Deine Erfahrungen aber auch hier nicht absprechen. Na, mal sehen, vielleicht klärt es sich ja auch noch auf!

Schöne Grüße
Micha
[/quote]

in Riebau ausgezogen sind wir im Juni 1989.
Woher die Kollegen des Nachräumkommandos kamen???? Entzieht sich meiner Kenntnis. Ich weiß nun noch, dass diese ab und zu in Kaulitz auftauchten - meist um Mittag zu essen.
Zu dem Bergepanzer. Wie ich schon schrieb sah dieser aus wie ein Fahrschulpanzer. Ob dieser ein Minenräumgerät hatte??? Mitte der 80`iger Jahre kam der Panzer mal zum Einsatz, nachdem zwei Soldaten mit einem Tatra 813 Fahnenflucht gegangen hatten und der Tatra nach freundwärts zurück geholt (gezogen)werden mußte. Diese Fahnenflucht erfolgte im Zeitraum, als der Zaun I neu errichtet wurde.


Mit freundlichen Grüßen - Chris
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#37

RE: Grenze bei Salzwedel SM 70

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 24.01.2010 12:53
von Stabsfähnrich | 2.046 Beiträge

ich muss mich berichtigen. Nicht 1988 erfolgte die Nachräumung, sondern 1986. Mußte meinen Fehler einsehen nachdem ich einen alten Grenzkameraden wieder getroffen habe.


Mit freundlichen Grüßen - Chris
www.polizeilada.de
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#38

RE: Grenze bei Salzwedel SM 70

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 24.01.2010 13:07
von Pio | 13 Beiträge

Hallo Stabsfährich,

na ja, dann passt es ja! Ende 1986 bin ich zur PIK gekommen, dann kann es schon sein, dass in diesem Jahr noch Minen nachgesucht wurden.

Viele Grüße
Micha



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#39

RE: Grenze bei Salzwedel SM 70

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 24.01.2010 13:16
von Stabsfähnrich | 2.046 Beiträge

Zitat von Pio
Hallo Stabsfährich,

na ja, dann passt es ja! Ende 1986 bin ich zur PIK gekommen, dann kann es schon sein, dass in diesem Jahr noch Minen nachgesucht wurden.

Viele Grüße
Micha



Auslöser der Minennachsuche soll eine angeschwemmte Mine im Bereich Schletauer Weg gewesen sein. Obwohl die Mine noch auf dem VHG lag, soll eine offizielle Protestnote von westlicher Seite erfolgt sein.


Mit freundlichen Grüßen - Chris
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#40

RE: Grenze bei Salzwedel SM 70

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 26.03.2010 23:23
von EK78GR24 | 50 Beiträge

Hallo zusammen,
irgentwie decken sich meine Erinnerungen der Räumung der "Schuhcremdosen" nich mit euren Zeiten im GR24 im Raum Riebau, also der ehemalige GA-IV, von der Fleete ( oder wie der Bach heißt), bis gegenüber der Ortschaft Volzendorf, ehemals Arsch PP66 oder so, wo heute noch der BT9 steht.
Also 1978 wurde angefangen "Schuhcremdosen" zu beräumen und zwar vom PP66, wo jetzt der BT9 noch zu finden ist, bis ungefähr zur Mitte des Jahrsauer Sacks. Könnte auch bis kurz vor dem großen Grenzknick gewesen sein. So 100 pro weiß ich das allerdings nicht mehr.
Aber 100pro weiß ich noch, dass im Frühjahr 78 gegenüber der GK Riebau, Richtung Bahnanlagen, ein Panzer stand, der eine "Zackenrolle" vorn montiert hatte.
Jedenfalls kamen wir aus der Nachtschicht und wollten schlafen und sollten auch Abends wieder in den nächsten Nachtaufzug, wenn ich mich richtig erinnere. Leider haben die "Brüder" mit ihrem Panzer uns nicht schlafen lassen, da sie vor dem Panzer "Schuhcremdosen" gelegt haben und diese dann zu Detonation gebracht haben. Das ganze "Schauspiel" bagann irgentwie zu Mittag und hatte dann am Nachmittag seine Fortsetzung, wo nochmals geübt wurde.
Am anderen Tag haben sie dann begonnen im ehemaligen Abschnitt IV, der zur GK Riebau gehörte die Schuhcremdosen von besagter Stelle in Richtung FüSt IV (Jahrsauer Sack) zu beräumen.
Es könnte sein, dass der GA IV bis Trennung GA III (Fleetgraben) beräumt wurde. Aber so genau weiß ich das auch nicht mehr, da uns damals andere Sachen interessiert haben.
Ich denke aber zu glauben, das der Abschnitt IV komplett beräumt war oder wurde. Und ich denke auch, das der Abschnitt III auch beräumt wurde und nur die SM70 dort am Zaun gelassen wurden.
Der damalige Abschnitt II, also rund um die Wirler Spitze, wurde auf jeden Fall bis zum Herbst 1978 nicht von den Dosen beräumt.
Auch denke ich, dass an der Wirler Spitze oder der Abschnitt II, die SM70 nicht zweireihig sondern dreireihig angeordnet gewesen ist. Auf jeden Fall im Abschnitt III dreireihige Anordnung.
Wie auch immer........
HG Pino


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