#141

RE: Ehemaliger Häftling der Stasi-Gefängnis Berlin erzählt

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 25.10.2009 22:45
von Alfred | 6.859 Beiträge

Augenzeuge,

da müsste man wohl die "Junge Welt" oder das "ND" um einige Seiten pro Tag erweitern, wenn man alles falsche aus anderen Medien darin RICHTIG stellen wollte.

Ich warte ja heute noch auf eine Richtigstellung im identischen Rahmen von Herrn Köhler zu seinen Äußerungen zu Leipzig .....


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#142

RE: Ehemaliger Häftling der Stasi-Gefängnis Berlin erzählt

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 26.10.2009 08:38
von Augenzeuge (gelöscht)
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Zitat von Alfred
Augenzeuge,
da müsste man wohl die "Junge Welt" oder das "ND" um einige Seiten pro Tag erweitern, wenn man alles falsche aus anderen Medien darin RICHTIG stellen wollte.
Ich warte ja heute noch auf eine Richtigstellung im identischen Rahmen von Herrn Köhler zu seinen Äußerungen zu Leipzig .....



Kann man doch machen, wenn die Zahl der Leser dieser Zeitungen so zunimmt, wie die der Linkswähler, dann rechnet sich auch die Auflage. Aber natürlich nur dann, wenn es auch wirklich die Wahrheit ist. Ansonsten könnte dies auch zum tödlichen Bummerang für diese Zeitungen werden....


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#143

RE: Ehemaliger Häftling der Stasi-Gefängnis Berlin erzählt

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 26.10.2009 16:07
von Merkur | 1.025 Beiträge

Zitat von Augenzeuge

Zitat von Merkur

Zitat von Augenzeuge
auch für mich war dieser Sachverhalt schwer vorstellbar. Aber ich habe erst mal keinen Grund an der Aussage mehrerer Zeitzeugen zu zweifeln. Fakt ist, es gab weibliche Inhaftierte, Fakt ist, sie wurden untersucht. Fakt ist, wie das geschah.
Und es gibt keinen Hinweis auf weibliche Beschäftigte bis 1980 dort.
Wenn du andere sachdienliche Informationen hast, auch welche, die das Gegenteil beweisen sollten, gut, dann sollten sie hier hinein. Auch ich bin nur an der Wahrheit interessiert.
Gruß, Augenzeuge


Ich übernehme das mal. Augenzeuge, Dein Auge scheint mir die Dinge etwas verschwommen zu sehen. Glaub nicht immer alles, was man Dir erzählt.
Beispielsweise hatte die Zentrale UHA (also HSH) 1972 insgesamt 164 Mitarbeiter, davon 21 weibliche. 1974 waren es insgesamt 185 Mitarbeiter, davon 25 weibliche, 1977 waren es 199 Mitarbeiter, davon 23 weibliche.
So werden Dinge kolportiert, die nicht der Wahrheit entsprechen.




Gut merkur. Ich soll also nicht immer alles glauben, was man mir erzählt- bis auf dich natürlich, nehme ich mal an.
Eine Frage habe ich an dich noch. Wieviel weibliche Inhaftierte gab es in den 70ern, wieviele weibliche Beschäftigte haben die erwähnten Untersuchungen praktiziert? Wenn deine Antworten so wasserdicht sind wie du es sagst, dann solltest du diese der Gedenkstätte oder der Presse zukommen lassen. Du weißt doch, die Wahrheit kommt meist immer raus. Heute so wie früher. Manchmal dauert es nur etwas lange.




Du musst mir nicht glauben Augenzeuge. Es ist mir egal, ob Du mir glaubst oder es lässt. Es ist auch nicht mein Ziel Besserwissende zu bekehren. Vielmehr ist mir wichtig, dass Außenstehende, die unsere Antworten lesen, sich ihre Meinung bilden.
Ich will mich nicht weiter an Zahlenbeispielen aufhalten, die hatte ich bereits genannt. Abschließend sei Dir noch gesagt: Schon in den 1950er Jahren gab es weibliche Mitarbeiter im Untersuchungshaftvollzug des MfS. Bereits in der Dienstanweisung GVS 2708/55 für den Dienst und die Ordnung in den Untersuchungs-Haftanstalten des Staatssekretariats für Staatssicherheit war unmissverständlich festgelegt, dass sich die einzuliefernden Personen zur körperlichen Durchsuchung zu entkleiden hatten. Personen anderen Geschlechts, mit Ausnahme des ärztlichen Personals, durften bei der körperlichen Durchsuchung nicht zugegen sein.
Auch durften männliche Mitarbeiter schon 1955 Krankenzellen, in denen weibliche U-Häftlinge einsaßen, nur im Beisein einer zweiten Person betreten. Für die Bewachung dieser Krankenzellen waren ausschließlich weibliche Mitarbeiter zu beauftragen.
In den folgenden Dienstanweisungen heißt es auch unmissverständlich: "Körperdurchsuchungen sind durch zwei Angehörige vorzunehmen, die gleichen Geschlechts wie die Verhafteten sind."





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#144

RE: Ehemaliger Häftling der Stasi-Gefängnis Berlin erzählt

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 26.10.2009 16:39
von Augenzeuge (gelöscht)
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Zitat von Merkur

Vielmehr ist mir wichtig, dass Außenstehende, die unsere Antworten lesen, sich ihre Meinung bilden.

Genau merkur, hier stimmen wir 100%ig überein! Allerdings würdest du glaubwürdiger rüberkommen, wenn die Aussenstehenden auch wüssten, was du damals für eine Funktion hattest, bei mir wissen sie es ja auch....


Schon in den 1950er Jahren gab es weibliche Mitarbeiter im Untersuchungshaftvollzug des MfS.

Aber angeblich nach Aussage der Zeitzeugen nicht in Hohenschönhausen!


Bereits in der Dienstanweisung GVS 2708/55 für den Dienst und die Ordnung in den Untersuchungs-Haftanstalten des Staatssekretariats für Staatssicherheit war unmissverständlich festgelegt, dass sich die einzuliefernden Personen zur körperlichen Durchsuchung zu entkleiden hatten. Personen anderen Geschlechts, mit Ausnahme des ärztlichen Personals, durften bei der körperlichen Durchsuchung nicht zugegen sein.
Auch durften männliche Mitarbeiter schon 1955 Krankenzellen, in denen weibliche U-Häftlinge einsaßen, nur im Beisein einer zweiten Person betreten. Für die Bewachung dieser Krankenzellen waren ausschließlich weibliche Mitarbeiter zu beauftragen.
In den folgenden Dienstanweisungen heißt es auch unmissverständlich: "Körperdurchsuchungen sind durch zwei Angehörige vorzunehmen, die gleichen Geschlechts wie die Verhafteten sind."

Nun merkur, ich danke dir und freue mich über diese detaillierten Aussagen. Sie widersprechen ja den vermittelten Aussagen dort. Aber das wäre ja nicht das erste Mal, dass ehemalige Vertreter des MFS und ihre damals Inhaftierten eine andere Meinung haben. Ich nehme an, du bist sicher, das diese Dienstanweisung GVS 2708/55 auch dort eingehalten wurde...

Du hast doch sicher nichts dagegen, wenn ich deine Informationen mal an die Zuständigen dort in der Gedenkstätte zur Prüfung weiterleite, oder? Deinen Namen kannst du mir ja per PM mitteilen. Anonym wird das sicher nicht bearbeitet. Aber in deiner Stellung als Oberst wird man sich der Sache schon annehmen.




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#145

RE: Ehemaliger Häftling der Stasi-Gefängnis Berlin erzählt

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 26.10.2009 16:49
von Alfred | 6.859 Beiträge

Augenzeuge,

ich frage mich immer, warum es notwendig ist zu wissen, was der Autor eines Beitrages für eine Tätigkeit hat oder hatte oder welchen Sinn ein Dienstgrad haben soll ?

Da dürften dann nur MA des MfS über das MfS, nur Angehörige der Grenztruppen über die GT usw. schreiben.

Es gibt sehr gute Bücher von Außenstehenden über die NVA oder die Arbeit des MfS. Nur weil man mal wo tätig war, muss man kein guter Autor sein.

Schick die Informationen einfach an die "Gedenkstätte", dann werden wir sehen.


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#146

RE: Ehemaliger Häftling der Stasi-Gefängnis Berlin erzählt

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 26.10.2009 17:46
von Sonny (gelöscht)
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Zitat von Alfred
ich frage mich immer, warum es notwendig ist zu wissen, was der Autor eines Beitrages für eine Tätigkeit hat oder hatte oder welchen Sinn ein Dienstgrad haben soll ?



Notwendig nicht, aber ganz interessant --- man will ja immer gern wissen, mit wem man es zu tun hat.


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#147

RE: Ehemaliger Häftling der Stasi-Gefängnis Berlin erzählt

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 26.10.2009 17:52
von karl143 (gelöscht)
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Zitat von Alfred
Augenzeuge,

ich frage mich immer, warum es notwendig ist zu wissen, was der Autor eines Beitrages für eine Tätigkeit hat oder hatte oder welchen Sinn ein Dienstgrad haben soll ?




@Alfred, kam es dir denn in der DDR auch komisch vor, das ihr immer alles wissen wolltet über die Leute. Hast du dich damals jemals gefragt, ob es notwendig ist....
Sicher nicht. Dann frage dich doch heute mal, ob es notwendig war.


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#148

RE: Ehemaliger Häftling der Stasi-Gefängnis Berlin erzählt

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 26.10.2009 18:05
von Alfred | 6.859 Beiträge

Es kann doch der "Gedenkstätte" egal sein woher oder von wem die Info kommt, wenn man sich der Wahrheit verpflichtet fühlt.

Karl,

ich müss Dich enttäuschen, ich hatte nie den Ergeiz alles wissen zu wollen.


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#149

RE: Ehemaliger Häftling der Stasi-Gefängnis Berlin erzählt

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 26.10.2009 18:05
von Musiker12 | 822 Beiträge

@karl
Ich denke mal der Unterschied liegt doch klar auf der Hand. Beruflich war das Wissen notwendig, hier sind wir doch eher privat.



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#150

RE: Ehemaliger Häftling der Stasi-Gefängnis Berlin erzählt

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 26.10.2009 18:11
von karl143 (gelöscht)
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Zitat von Musiker12
@karl
Ich denke mal der Unterschied liegt doch klar auf der Hand. Beruflich war das Wissen notwendig, hier sind wir doch eher privat.



Musiker, das würde dann dMn also alles rechtfertigen. Interessant. Nur das sich Leute die so jahrelang gelebt haben, heute auf diese Frage kommen, verwundert mich doch.


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#151

RE: Ehemaliger Häftling der Stasi-Gefängnis Berlin erzählt

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 26.10.2009 18:16
von wosch (gelöscht)
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Zitat von Musiker12
@karl
Ich denke mal der Unterschied liegt doch klar auf der Hand. Beruflich war das Wissen notwendig, hier sind wir doch eher privat.




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ohne Worte


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#152

RE: Ehemaliger Häftling der Stasi-Gefängnis Berlin erzählt

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 26.10.2009 18:22
von Merkur | 1.025 Beiträge

Mir persönlich ist die Frage "Wer ist wer?" völlig egal. Ich mache meine Einschätzungen von den Beiträgen abhängig. Nach zwei/drei Beiträgen sieht man doch i. d. R., ob jemand etwas von der Thematik versteht oder nicht.
Die Gedenkstätte hat übrigens die Möglichkeit alle Dokumente bei der BStU einzusehen. Dort lagert doch alles zur XIV, angefangen von Dienstanweisungen, Befehlen, Ordnungen, Haftakten, Jahresarbeitsplänen und sogar Struktur- und Stellenpläne. Es ist alles im Detail nachvollziehbar, wenn man denn will.
Es fällt mir allerdings schwer zu glauben, dass man in der Gedenkstätte die grundsätzlichen Dienstanweisungen (auch von 1955) und deren Inhalte nicht kennt. Oder sind die Gendenkstättenführer ihrer Aufgabe nicht gewachsen ?



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#153

RE: Ehemaliger Häftling der Stasi-Gefängnis Berlin erzählt

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 26.10.2009 18:28
von dein1945 (gelöscht)
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Zitat von Merkur
Mir persönlich ist die Frage "Wer ist wer?" völlig egal. Ich mache meine Einschätzungen von den Beiträgen abhängig. Nach zwei/drei Beiträgen sieht man doch i. d. R., ob jemand etwas von der Thematik versteht oder nicht.
Die Gedenkstätte hat übrigens die Möglichkeit alle Dokumente bei der BStU einzusehen. Dort lagert doch alles zur XIV, angefangen von Dienstanweisungen, Befehlen, Ordnungen, Haftakten, Jahresarbeitsplänen und sogar Struktur- und Stellenpläne. Es ist alles im Detail nachvollziehbar, wenn man denn will.
Es fällt mir allerdings schwer zu glauben, dass man in der Gedenkstätte die grundsätzlichen Dienstanweisungen (auch von 1955) und deren Inhalte nicht kennt. Oder sind die Gendenkstättenführer ihrer Aufgabe nicht gewachsen ?



Übernimm doch mal die Führung, ewtl. mit deinem Partner, ää Name ist mir grad entfallen, wohne ja in Berlin wenn auch auf der Seite wo der Klassenfeind einst war, würde bei deinem Vortrag gern dabei sein, Nachricht ausdrücklich erwünscht


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#154

RE: Ehemaliger Häftling der Stasi-Gefängnis Berlin erzählt

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 26.10.2009 19:56
von SCORN (gelöscht)
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eigendlich hatte ich nicht vor gerade in diesem thema zu schreiben aber ich kann doch nicht ganz an mich halten.
dieses thema ist zur genüge schon in anderen foren jahrelang durchgekaut worden und die inhalte der beiträge gleichen sich erstaunlich. ich habe nicht vor dass alles nochmal mit zu machen sondern will kurz meine sicht der dinge darlegen.
klar ist mittlerweile dass es in der qualität der führungen in hohenschönhausen ziemliche unterschiede gibt. von glaubhaft und sachlich bis zu hahnebüchenen blödsinn ist die gesamte palette vertreten. ich nahm im frühjahr an einer führung teil die ein herr ehlert führte.auf konkrete fragen, z.b. wie hoch den der prozentuale anteil von hochrangigen Nazis nach 45 in diesem gemäuer war oder ob es zeugen der wasserfolterzellen gab oder gibt bekam ich nur ausweichende oder falsche antworten. zugegebenermaßen hatte ich mich vorher etwas informiert. der führer dieses rundgangs erging sich lieber in die verstrahlung von unliebsamen personen durch das MfS. zumindest sagt er dass dies erwiesen ist aber leider nicht beweisbar da ja alle akten vernichtet und die opfer längst verstorben seien. die täter mauern natürlich ! 10 min spater hörten die teilnehmer dass alle akten vorhanden seien und somit alles beweisbar wäre?! was nun? nur soviel zur fachliche qualifikation einiger führer(nicht alle) dort.

übrigens finde ich es schlimm wie hier mit leuten umgegangen wird die von ihren eindrücken von führungen dort berichten wenn sie nicht in dass vorgefertigte geschichtsbild passen. ich möcht hier nur die beiträge des users KID nehmen dessen darlegungen einfach in frage gestellt werden.wenn dann noch ein "augenzeuge" behauptet, die ersten insassen nach dem krieg wären nur kommunisten gewesen so ist das schlichtweg falsch. hierzu gibt es zeitzeugenberichte. Karl-Heinz Gerstner, der im antifaschistischen widerstand aktiv gewesen war,wurde 1945 aufgrund einer denunziation einige monate hier gefangen gehalten – mit hochrangigen funktionären des Nazi-Regimes, die keinerlei einsicht zeigten. In seinen lebenserinnerungen hat er diese erlebnisse ausführlich geschildert und auch über vernehmungsmethoden sowjetischer offiziere berichtet, die ihn empörten. aber gefoltert wurde niemand. ein wichtiger zeitzeugenbericht – der aber schwerlich in das Bild passt, das direktor knabe hier vermitteln will. von den schwerstkriminellen Nazis als ersten insassen dieses gefängnisses nach der befreiung berlins erfahren die besucher dieser gedenkstätte, für die der bund und das land berlin jährlich millionenbeträge aufwenden, nichts. stattdessen viel dümmliche antikommunistische propaganda. wie geschichte hier zugerichtet wird, dient sie nur der desinformation.

mit sicherheit gab es unschuldige oder aus nichtigen gründen dort einsitzende denen schweres unrecht angetan wurde.
aber eine aufarbeitung der geschichte dieser ehemaligen u-haftanstallt könnte etwa nur im rahmen eines museums des kalten krieges dargestellt werden, welches auch den westlichen terror gegen die DDR, die vielfältigen methoden zur bekämpfung sozialistischer ansätze thematisiert.

als erstes müsste man aber einmal – wie allgemein üblich – die gedenkstätte hohenschönhausen nach wissenschaftlichen kriterien evaluieren. und klären, welche befähigungen jemand braucht, der hier künftig direktor sein könnte.

schönen abend noch

SCORN


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#155

RE: Ehemaliger Häftling der Stasi-Gefängnis Berlin erzählt

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 26.10.2009 20:19
von wosch (gelöscht)
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Hallo SCORN!

Dafür, daß Du eigentlich gar nicht vor hattest zu diesem Them zu schreiben, weil es schon jahrelang in anderern Foren "durchgekaut" wurde, hast Du aber ganz schön reingehauen!! Hast Du schon mal daran gedacht, daß es in diesem Forum auch Menschen gibt, die sich erst seit kurzer Zeit mit der Thematik "Grenze, DDR und Stasi" beschäftigen und die deswegen keine Rücksicht auf Deine Gefühle nehmen können? Wenn Dir das Thema langsam zum Hals raus hängt, es zwingt Dich Keiner, darin zu lesen oder zu dem Thema zu schreiben. Das wollte ich nur mal anmerken.
Schönen Gruß aus Kassel
wosch


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#156

RE: Ehemaliger Häftling der Stasi-Gefängnis Berlin erzählt

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 26.10.2009 20:32
von Augenzeuge (gelöscht)
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Hallo Scorn,

zunächst danke für deinen Beitrag. Auch wenn deine Zeilen doch etwas verwirrend rüberkommen, ich hoffe, deine Aufregung legt sich noch etwas,scorn. Wenn du mich schon mit meinen Aussagen zitierst, dann musst du es richtig machen. Dazu gehört zunächst das richtige Lesen. Wir beide waren dort zu einer Führung, nur daher haben wir unsere Informationen. Die können falsch oder auch richtig sein. Ich habe nie gesagt, das die ersten Gefangenen nur Kommunisten waren, das nur hast du erfunden! Wenn du mit meinem Nicknamen ein Problem hast, natürlich war ich genau wie du dort nicht inhaftiert, dann kannst du mich auch gern mit meinem richtigen Vornamen ansprechen.

Ich finde es schon erstaunlich, dass du die Mühe, die man dort investiert hat, um überhaupt ein Museum zeigen zu können, in keinster Weise würdigen kannst. Du gehst schon mit dem Ziel einer Fehlersuchmaschine dort hinein. Arrogant stellst du dich mit deinen neuen zweifelhaften Informationen über die alten Männer, die dort garantiert nicht zum Spass hingehen und natürlich schon mal etwas durcheinander bringen können. Ich glaube, nicht, dass ich das tun könnte.

User Kid habe ich nie infrage gestellt, ich wollte nur weitere Informationen haben. Auch hier hast du nur zwischen den Zeilen gelesen.

Und das man den "westlichen Terror"- deine Verwendung dieser Wörter sprich schon für sich- in das Museum einbeziehen muss, offenbart jeglicher Grundlage.

Lieber scorn, ich hoffe du stellst deine zukünftigen Beiträge nicht nur auf falschen Behauptungen auf. Wenn man neu in einem Forum ist, wirkt der Angriff auf user nicht gerade anständig. Damit findest du sicher nicht unbedingt Anerkennung hier. Und das willst du doch, oder?

Gruß, Augenzeuge




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#157

RE: Ehemaliger Häftling der Stasi-Gefängnis Berlin erzählt

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 26.10.2009 20:35
von SCORN (gelöscht)
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Zitat von wosch
Hallo SCORN!
Hast Du schon mal daran gedacht, daß es in diesem Forum auch Menschen gibt, die sich erst seit kurzer Zeit mit der Thematik "Grenze, DDR und Stasi" beschäftigen und die deswegen keine Rücksicht auf Deine Gefühle nehmen können?
wosch


hallo wosch,
ich habe weder rücksichtnahme auf meine gefühle gefordert noch erwartet. ich habe meine meinung zu ausdruck gebracht.
nicht mehr aber auch nicht weniger. ich bin hoch erfreut wenn sich menschen 20 jahre nach dem ende der DDR mit diesem thema beschäftigen und ihren horizont erweidern. dies gibt es heutzutage leider viel zu wenig. das kannst du mir getrost glauben wosch.

schönen gruß aus Ka

SCORN


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#158

RE: Ehemaliger Häftling der Stasi-Gefängnis Berlin erzählt

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 26.10.2009 20:42
von Merkur | 1.025 Beiträge

Zitat von Augenzeuge

Und das man den "westlichen Terror"- deine Verwendung dieser Wörter sprich schon für sich- in das Museum einbeziehen muss, offenbart jeglicher Grundlage.



Da in HSH auch KgU-Agenten inhaftiert waren, ist das gar nicht so abwegig



zuletzt bearbeitet 26.10.2009 20:43 | nach oben springen

#159

RE: Ehemaliger Häftling der Stasi-Gefängnis Berlin erzählt

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 26.10.2009 20:48
von SCORN (gelöscht)
avatar

Zitat von Augenzeuge
Hallo Jens,
Sicher hast du keine Ahnung, das die ersten Inhaftierten Kommunisten waren,



@augenzeuge: da läst sich aber nicht viel anderes zwischen deinen zeilen lesen. ich bin nicht aufgeregt und werde es mit sicherheit auch nicht werden. sollte ich mit meinem beitrag gegen die forumsregeln oder sitten verstossen haben, bitte ich um nachsicht und die löschung deselbigen.

werde mich ab jetzt brav verhalten und keine anderen user mehr mit meiner meinung ärgern oder belästigen.

nochmals sorry.

SCORN


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#160

RE: Ehemaliger Häftling der Stasi-Gefängnis Berlin erzählt

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 26.10.2009 20:53
von wosch (gelöscht)
avatar

Zitat von SCORN

Zitat von wosch
Hallo SCORN!
Hast Du schon mal daran gedacht, daß es in diesem Forum auch Menschen gibt, die sich erst seit kurzer Zeit mit der Thematik "Grenze, DDR und Stasi" beschäftigen und die deswegen keine Rücksicht auf Deine Gefühle nehmen können?
wosch


hallo wosch,
ich habe weder rücksichtnahme auf meine gefühle gefordert noch erwartet. ich habe meine meinung zu ausdruck gebracht.
nicht mehr aber auch nicht weniger. ich bin hoch erfreut wenn sich menschen 20 jahre nach dem ende der DDR mit diesem thema beschäftigen und ihren horizont erweidern. dies gibt es heutzutage leider viel zu wenig. das kannst du mir getrost glauben wosch.

schönen gruß aus Ka

SCORN




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Hallo SCORN, Ich hab mich nur auf Deine ersten 5 Zeilen bezogen, weil ich den Eindruck hatte, Du wolltest damit ausdrücken: Eigentlich reicht es langsam. Na ja, glauben tue ich mittlerweise nur, wovon ich selbst überzeugt bin, aber Deiner Einschätzung, daß sich leider viel zu wenig mit dem Thema DDR beschäftigen, kann ich grundsätzlich nicht widersprechen. Daß sich dabei zwangsläufig der Horizont erweitert, wage ich allerdings zu bezweifeln, denn dabei kommt es immerhin noch darauf an, wie und mit welchem Hintergrund man an die Sache heran geht.
Schönen Gruß aus Kassel


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