#41

RE: Ehemaliger Häftling der Stasi-Gefängnis Berlin erzählt

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 13.10.2009 20:58
von Merkur | 1.018 Beiträge

Zitat von Wolfgang B.

kann man die Aussagen von Betroffenen nicht einfach mal so stehen lassen?



Warum soll man Dinge, die aus welchen Gründen auch immer, nicht korrekt sind, "einfach mal so stehen lassen" ?



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#42

RE: Ehemaliger Häftling der Stasi-Gefängnis Berlin erzählt

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 13.10.2009 21:00
von Wolfgang B. (gelöscht)
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Zitat von Merkur

Zitat von Wolfgang B.

kann man die Aussagen von Betroffenen nicht einfach mal so stehen lassen?



Warum soll man Dinge, die aus welchen Gründen auch immer, nicht korrekt sind, "einfach mal so stehen lassen" ?




Die Erklärung kannst Du meinem Text entnehmen.


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#43

RE: Ehemaliger Häftling der Stasi-Gefängnis Berlin erzählt

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 13.10.2009 21:04
von Merkur | 1.018 Beiträge

Zitat von manudave
Ich kenne diesen Fall Horst Garau nicht - muss ich auch nicht.

Über das vorzüglich informiert grinse ich mal ein wenig...

Was das Belangen nach 1990 angeht:

Ja, du hast recht - es ist kaum jemand für so etwas belangt worden. Warum auch? Zeugen waren wohl die Uniformierten o.ä. selbst und ganz ehrlich: Würdest du dir selbst ins Bein schießen?

Eine seltsame Begebenheit bei Morden ist, dass das Opfer den Täter nachher nicht wiedererkennen kann.




Wenn Du den Fall Horst Garau nicht kennst, dann kannst Du mir aber wenigstens den Mörder von Matthias Dommaschk nennen ?
Wenn "kaum" jemand für Morde in DDR-Haftanstalten belangt worden ist, schließe ich aus dem "kaum", dass es solche Fälle gab, aber ebend nicht viele. Wer ist für den Mord an einem Häftling belangt worden ?



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#44

RE: Ehemaliger Häftling der Stasi-Gefängnis Berlin erzählt

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 13.10.2009 21:11
von Alfred | 6.841 Beiträge

Wolfgang,

mal ein ganz einfache Frage.

Würde es Dir gefallen, wenn man über deine ehemalige Tätigkeit ungenau oder sogar falsch berichtet ?

Sicher nicht.

Man sollte sich daran gewöhnen, dass einiges was die U – Haft betrifft für den Außenstehenden sicher sehr abschreckend ist aber eben in einer solchen Einrichtung NORMAL und auch hier wieder in OST und WEST.

Auch ehemalige Bürger der DDR saßen nach 1990 zum Teil über 2 Jahre in U – Einzelhaft in BUNDESDEUTSCHEN Einrichtungen, durften nur schlafen wenn Sie die Hände auf der Bettdecke hatten oder es wurde immer wieder das Licht eingeschaltet oder man schaute ihnen in alle Körperöffnungen.

Für die Betroffenen sicher mehr als unangenehm. Und das der eine oder andere auch heute noch schlechte Träume hat sicher normal, aber dies trifft doch wohl auf ALLE Häftlinge der Welt zu. Sicher, der eine verkraftet dies besser als der andere.


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#45

RE: Ehemaliger Häftling der Stasi-Gefängnis Berlin erzählt

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 13.10.2009 21:24
von Rostocker | 7.719 Beiträge

Was ist normal daran wenn jemand bei der Stasi im Knast sitzt,bloß weil er ne andere Weltanschauung hat und anders denkt wie die Genossen es verlangen von einen Staatsbürger.
Mal ne Frage--warum durfte Das MfS eigene Gefängnisse unterhalten und warum sollte das so geheim bleiben.Sicher doch um Menschen verschwinden zu lassen.Oder?Das MfS als Schwert und Schild der Partei mit eigenen Zuchthäusern.


IM Kressin hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#46

RE: Ehemaliger Häftling der Stasi-Gefängnis Berlin erzählt

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 13.10.2009 21:24
von Oss`n | 2.779 Beiträge

Zitat von Alfred
Ossn,

die ehemaligen werden dort nicht gern gesehen und werden sehr schnell mit Hausverbot belegt, wenn sie sich entsprechend äußern.

Zweitens stellen sich einige auch der Diskussion oder haben sich in verschiedenen Büchern geäußert.

Drittens ist es nicht einfach, sich in der heutigen Zeit der Sache offen zu stellen, wenn Du in Lohn und Brot stehst. Die Gefahr den Arbeitsplatz zu verlieren ist nicht zu unterschätzen.

Dies zum ersten Teil deines Beitrages.

Ja, Straßen führen ins nichts oder sind etwas ungenau.

Sicher hat man Dir bei der Führung erzählt, dass die U – Haft in Hohenschönhausen im militärischen Sperrgebiet liegt. Und militärische Sperrgebiete – oder auch Objekte - haben es oft zur Eigenheit, dass diese nicht in den Karten eingezeichnet waren, übrigens in Ost und WEST.



Im zweiten Teil muss ich gestehen, das meine Recherchen unzureichend waren.
Zum ersten Teil:
Was ich gehört habe: das "ehem. ..... " die Führung durch Pöbeleien störten.
Das kann ich nicht beweisen und möchte das auch nicht behaupten, da es bei uns nicht so war.
Ich hatte anschließend zu unserer Führung noch ein sehr ausf. Gespräch mit einem Insassen, der mir erzählte, das er abseits der Führung schon verbal angegriffen wurde - und das nicht nur einmal.
Wie gesagt - mein eigenes Urteil - ich glaubte ihm.
Warum sollte er lügen - warum?
Wir waren ja allein.
Keine PR !
Die Gegenseite "schreibt" sich aus dem ganzen, bzw. versucht es.
Letzten Endes ist es doch so, das man nicht vor ehem. Häftlingen sondern vor den Fängen der Stasi Angst hatte.
Man soll um Gottes willen auch wirklich nicht alle über einen Kamm scheren, aber warum stellen sich denn hier Drewitz und Gilbert den Fragen.
Ich will und muss mich gar nicht bei den zweien einschleimen.
Aber sie tun wenigstens etwas (wenn auch nicht alles ans Licht zu bringen)
Ich will nicht sagen Hut ab - aber wenigstens angehoben.
In meiner Suche in der Geschichte der GT spielt das MfS nur eine untergeordnete Rolle.
Hat dieses Thema einem aber wieder mal gefasst, ist es die "Krake" von damals.
Sie lässt dich nicht wieder los.

Bis dann mal

Oss`n


Spucke nie in einen Brunnen - es könnte sein, du mußt mal daraus trinken !
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#47

RE: Ehemaliger Häftling der Stasi-Gefängnis Berlin erzählt

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 13.10.2009 21:38
von Wolfgang B. (gelöscht)
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Zitat von Alfred
Wolfgang,

mal ein ganz einfache Frage.

Würde es Dir gefallen, wenn man über deine ehemalige Tätigkeit ungenau oder sogar falsch berichtet ?

Sicher nicht.

Man sollte sich daran gewöhnen, dass einiges was die U – Haft betrifft für den Außenstehenden sicher sehr abschreckend ist aber eben in einer solchen Einrichtung NORMAL und auch hier wieder in OST und WEST.

Auch ehemalige Bürger der DDR saßen nach 1990 zum Teil über 2 Jahre in U – Einzelhaft in BUNDESDEUTSCHEN Einrichtungen, durften nur schlafen wenn Sie die Hände auf der Bettdecke hatten oder es wurde immer wieder das Licht eingeschaltet oder man schaute ihnen in alle Körperöffnungen.

Für die Betroffenen sicher mehr als unangenehm. Und das der eine oder andere auch heute noch schlechte Träume hat sicher normal, aber dies trifft doch wohl auf ALLE Häftlinge der Welt zu. Sicher, der eine verkraftet dies besser als der andere.



Alfred,

Nein, es würde mir nicht gefallen. Aber solange mir keine unberechtigten persönlichen Vorwürfe gemacht würden, hätte ich aus, ich sag mal aus Respekt vor dem persönlichen Schicksal des Betreffenden nichts dagegen zu sagen.
Gegen Ungenau oder Falsch würde ich höchstens angehen, wenn es sich um reine Propaganda handeln würde, also auf Deutsch gesagt wenn's komplett Verlogen wär.

Ja, meinetwegen saßen DDR Bürger unter "menschenunwürdigen" Bedingungen in BRD-Haft. Wenn's Einer sagt, wird's schon stimmen. Für die Einzelhaft, völlige Isolierung der "RAF" in Stammheim müssten die Verantwortlichen in einem Rechtstaat wie dem Unseren heute noch zur Rechenschaft gezogen werden. Das gab's ja auch bei uns.

Ja, für alle Häftlinge dieser Welt ist die Haft unangenehm, egal unter welchen Umständen. Und ja, der Eine verkraftet's besser als der Andere.



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#48

RE: Ehemaliger Häftling der Stasi-Gefängnis Berlin erzählt

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 13.10.2009 21:53
von Alfred | 6.841 Beiträge

Wolfgang,

die Personen die ich mit den über 2 Jahren U - Haft meinte, dies waren keine RAF - Leute, sondern ehemalige Angehörige der NVA.


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#49

RE: Ehemaliger Häftling der Stasi-Gefängnis Berlin erzählt

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 13.10.2009 21:56
von Merkur | 1.018 Beiträge

Zitat von Rostocker

Mal ne Frage--warum durfte Das MfS eigene Gefängnisse unterhalten und warum sollte das so geheim bleiben.Sicher doch um Menschen verschwinden zu lassen.Oder?Das MfS als Schwert und Schild der Partei mit eigenen Zuchthäusern.



Das MfS hat keine Gefängnisse/Zuchthäuser, sondern Untersuchungshaftanstalten (UHA) unterhalten. Und zwar deshalb, weil die entsprechenden Diensteinheiten (wie Teile der Kriminalpolizei) Untersuchungsorgan für bestimmte Straftaten waren.
Ich kenne keine Menschen, die in diesen UHA verschwunden sind. Du ??
Es gab eine Reihe von Personen, die von diesen UHA Kenntnis hatten (selbst bundesdeutsche Diplomaten), daher ist Deine Argumentation, dass diese geheim waren, für mich nicht nachvollziehbar.



zuletzt bearbeitet 13.10.2009 21:57 | nach oben springen

#50

RE: Ehemaliger Häftling der Stasi-Gefängnis Berlin erzählt

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 13.10.2009 22:34
von Mongibella (gelöscht)
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Also....der ehemalige Häftling um den es hier geht sass in Haft weil er sich verliebt hatte....nun ja in einen für den DDR-Staat feindlichen Menschen....

....ist das ein Verbrechen und muss dann so eine schwere U-Haft dazu angelegt werden....??? Der Mensch wollte nur das menschennormale, er wollte mit seinem Geliebten zusammen sein und keinesfalls den DDR-Staat gefährden....nehm ich mal einfach an....

....also, wer hat das Recht ihn daraufhin in das superbewachte Gefängnis in völlige Isolation zu stecken und mit Verhören zu quälen????

Kann mir das mal jemand für mich als normalen Bürger erklären????

Was hat ein Antragsteller auf Ausreise verbrochen, dem das Land nicht gefällt, das ihm die Ausreise erschwert wird, er sein Krempel und sein Haus womöglich verliert, ihm keine Gelegenheit gegeben wird es vernünftig zu veräussern....????

Was ist so schlimm dran gewesen, das zwei Freunde von mir, die es in die weite Welt gezogen hat, sie aber nich weiter gekommen sind, als irgendwo ins Grensgebiet von Ungarn nach Austria....ist es gerechtfertigt, sie für lange Monate in solchen Gefängnissen zu isolieren und sie dann hopp-hopp, binnen 24 Stunden rauszuschmeissen mit na Tasche mit Klamotten....????

Ist es gerechtfertigt, das Volk sowas anzutun....???? Menschen, die dem Staat nichts getan haben, sondern nur frei sein wollten....so wie der ehemalige Häftling seiner Liebe nach zu sehnen???? Meine beiden Freunde träumten von Autralien....klar, is nichts draus geworden....aber trotzdem, ist soein Traum denn schon ein krimineller Akt....????

Die Machthaber in der DDR träumten von einer kommunistischen Welt....für mich ein Horrorscenario, wenns jemals so weit gekommen wäre....echt wahr....

....ich habe heute die Möglichkeit mir ungestraft zB Australien anzukucken, womöglich mir das als neue Heimat zu wählen....und keiner, der mich deshalb Spionage, Landesverrat oder sonst noch irgendetwas bezichtigt....oder mich deswegen verdächtigt....

Warum wollten soviele weg aus der DDR....und warum wollte da kaum jemand hin....????

Fragen über Fragen

Mara


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#51

RE: Ehemaliger Häftling der Stasi-Gefängnis Berlin erzählt

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 13.10.2009 23:25
von dein1945 (gelöscht)
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(quote="Rostocker")
Mal ne Frage--warum durfte Das MfS eigene Gefängnisse unterhalten und warum sollte das so geheim bleiben.Sicher doch um Menschen verschwinden zu lassen.Oder?Das MfS als Schwert und Schild der Partei mit eigenen Zuchthäusern.[/quote]


[quote="Merkur"]
Das MfS hat keine Gefängnisse/Zuchthäuser, sondern Untersuchungshaftanstalten (UHA) unterhalten. Und zwar deshalb, weil die entsprechenden Diensteinheiten (wie Teile der Kriminalpolizei) Untersuchungsorgan für bestimmte Straftaten waren.
Ich kenne keine Menschen, die in diesen UHA verschwunden sind. Du ??
Es gab eine Reihe von Personen, die von diesen UHA Kenntnis hatten (selbst bundesdeutsche Diplomaten), daher ist Deine Argumentation, dass diese geheim waren, für mich nicht nachvollziehbar.

Na ja hier wird von Dir wieder einmal nicht die Wahrheit geschrieben, ich erinnere nur an das "Lager X"-MfS-Haftanstalt, anfang der siebziger Jahre noch mit ca. 700 Insassen, vom Mörder bis zum Politischen Gefangenen gefüllt, aber sicher war es auch ein FDGB-Erholungsheim wie "Rostocker" schon vermutet hat. Soll sogar ein Schwimmbad gegeben haben. Du solltest Dir mal angewöhnen nicht alles in Abrede zu stellen, wenn ich auch mit der "BILD" groß geworden bin und nicht mit dem "ND", blöd waren wir auch im Westen nicht, noch zu deinem militärischem Sperrgebiet, gehörten U-Haft und Gefängnisse auch dazu ? Na ja der Klassenfeind konnte ja rausfinden wo das MfS seine Bürger einsperrte, übrigens Tegel und Moabit findest Du auf jedem Stadtplan und sogar im Telefonbuch, schreib mal schön weiter und zweifle alles an, die Wahrheit kommt eines Tages doch ans Licht,
Schönen Abend


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#52

RE: Ehemaliger Häftling der Stasi-Gefängnis Berlin erzählt

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 13.10.2009 23:42
von Rostocker | 7.719 Beiträge

Ja Maja was wäre der Kommunismus ohne das Volk,ein Nichts.Die Kommunististen haben den Fehler gemacht und haben ihre Macht auf Gewaltherschaft und Unterdrückung aufgebaut.Und zwar schon seit der Oktoberrevolution 1917 indem man sich das Volk gefügig macht.Aber so ist es wohl in jeder Gesellschaftsordnung.Friss oder stirb.Es wird ein langer Weg,bis der Mensch begreift das er Mensch ist.Ein Stück Utopie--was heute noch nicht Nachvollziehbar ist.


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#53

RE: Ehemaliger Häftling der Stasi-Gefängnis Berlin erzählt

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 13.10.2009 23:55
von Mongibella (gelöscht)
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Zitat von Rostocker
Ja Maja was wäre der Kommunismus ohne das Volk,ein Nichts.Die Kommunististen haben den Fehler gemacht und haben ihre Macht auf Gewaltherschaft und Unterdrückung aufgebaut.Und zwar schon seit der Oktoberrevolution 1917 indem man sich das Volk gefügig macht.Aber so ist es wohl in jeder Gesellschaftsordnung.Friss oder stirb.Es wird ein langer Weg,bis der Mensch begreift das er Mensch ist.Ein Stück Utopie--was heute noch nicht Nachvollziehbar ist.



Tjaaa, waren es wirklich Kommunisten Rostocker....??? Ich frach mich dat immer wieder....

....und leb weiter in dem Kleinkommunismus der unter Truckern herrscht....am Wochenende sitzen wa immer irgendwo zusammen und geben uns gegenseitig ein aus....jeder nach seinen Möglichkeiten und nur soviel, wie der einzelne verträgt....

Mara


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#54

RE: Ehemaliger Häftling der Stasi-Gefängnis Berlin erzählt

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 14.10.2009 00:47
von turtle | 6.961 Beiträge

Ich kann das alles nicht mehr lesen, wie ehemalige Stasileute verharmlosen. Man merkt Ihnen die geschulte Agitation an! Die Stasi wird schön geredet und es wird versucht ehemalige Opfer des Systems weil die Erinnerungen schwinden als unglaubwürdig hinzustellen! Mit sehr guten Hintergrundwissen über ihre Ex-Organisation sammeln sie Pluspunkte. Gelernt ist gelernt sie sind gute Schreiber! Argumentatorisch ist es nicht einfach ihnen beizukommen .Zu Unterlagen, oder Archiven können sie wahrscheinlich schnell zugreifen um Ihren Beitrag in Ihrem Sinn zu untermauern. Nun frage ich mich ernsthaft ob ich mir das noch lange antun werde in diesem Forum zu bleiben. Ich kann natürlich ihre Beiträge ignorieren ,da ich nicht den Eindruck habe sie dienen der Aufarbeit sondern der Rehabilitierung
des MfS. Wer nie etwas mit der Stasi zu tun hatte mag ja wirklich denken die Ex Mitarbeiter des MfS sind liebe Jungs die hier aufklären wollen .Wer mit Ihnen zu tun hatte ist nicht so blauäugig. Schon einmal vom Wolf im Schafspelz gehört ? Ich habe nichts gegen Ex-Mitarbeiter des MfS hier im Forum welche sachlich bleiben! Aber Negatives über die Stasi mit lächerlichen wie ach die bööööse schtasie zu kontern oder sogar den Stasiknast schönzureden ist doch das Letzte!


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#55

RE: Ehemaliger Häftling der Stasi-Gefängnis Berlin erzählt

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 14.10.2009 01:14
von dein1945 (gelöscht)
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Zitat von turtle
Ich kann das alles nicht mehr lesen, wie ehemalige Stasileute verharmlosen. Man merkt Ihnen die geschulte Agitation an! Die Stasi wird schön geredet und es wird versucht ehemalige Opfer des Systems weil die Erinnerungen schwinden als unglaubwürdig hinzustellen! Mit sehr guten Hintergrundwissen über ihre Ex-Organisation sammeln sie Pluspunkte. Gelernt ist gelernt sie sind gute Schreiber! Argumentatorisch ist es nicht einfach ihnen beizukommen .Zu Unterlagen, oder Archiven können sie wahrscheinlich schnell zugreifen um Ihren Beitrag in Ihrem Sinn zu untermauern. Nun frage ich mich ernsthaft ob ich mir das noch lange antun werde in diesem Forum zu bleiben. Ich kann natürlich ihre Beiträge ignorieren ,da ich nicht den Eindruck habe sie dienen der Aufarbeit sondern der Rehabilitierung
des MfS. Wer nie etwas mit der Stasi zu tun hatte mag ja wirklich denken die Ex Mitarbeiter des MfS sind liebe Jungs die hier aufklären wollen .Wer mit Ihnen zu tun hatte ist nicht so blauäugig. Schon einmal vom Wolf im Schafspelz gehört ? Ich habe nichts gegen Ex-Mitarbeiter des MfS hier im Forum welche sachlich bleiben! Aber Negatives über die Stasi mit lächerlichen wie ach die bööööse schtasie zu kontern oder sogar den Stasiknast schönzureden ist doch das Letzte!




Ja Peter
dem kann ich nur zustimmen, erst wenn Du sie an die Wand drückst und ihnen ihren eigenen Unsinn vor die Nase hälst dann ist Schweigen angesagt, ich will hier nicht alle die einmal bei der Stasi waren verteufeln, aber mit einigen hier komme ich nicht mehr klar, Antworten werden verdreht, oder anders dargestellt, mal stimmt die Zeit nicht mal ist es ein anderer Grund, ich gehöre zu den Teil der mit der Stasi persönlich nichts am Hut hatte, aber man hat auch seine Erfahrungen gemacht, in zwanzig Jahren nach der Wende hat man ja Kontakt zu vielen EX-DDRlern gerade hier in Berlin. Und sei versichert es werden nicht alle geogen haben,
Bis bald und Gruss aus Berlin


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#56

RE: Ehemaliger Häftling der Stasi-Gefängnis Berlin erzählt

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 14.10.2009 06:39
von manudave (gelöscht)
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Zitat von turtle
Ich kann das alles nicht mehr lesen, wie ehemalige Stasileute verharmlosen. Man merkt Ihnen die geschulte Agitation an! Die Stasi wird schön geredet und es wird versucht ehemalige Opfer des Systems weil die Erinnerungen schwinden als unglaubwürdig hinzustellen! Mit sehr guten Hintergrundwissen über ihre Ex-Organisation sammeln sie Pluspunkte. Gelernt ist gelernt sie sind gute Schreiber! Argumentatorisch ist es nicht einfach ihnen beizukommen .Zu Unterlagen, oder Archiven können sie wahrscheinlich schnell zugreifen um Ihren Beitrag in Ihrem Sinn zu untermauern. Nun frage ich mich ernsthaft ob ich mir das noch lange antun werde in diesem Forum zu bleiben. Ich kann natürlich ihre Beiträge ignorieren ,da ich nicht den Eindruck habe sie dienen der Aufarbeit sondern der Rehabilitierung
des MfS. Wer nie etwas mit der Stasi zu tun hatte mag ja wirklich denken die Ex Mitarbeiter des MfS sind liebe Jungs die hier aufklären wollen .Wer mit Ihnen zu tun hatte ist nicht so blauäugig. Schon einmal vom Wolf im Schafspelz gehört ? Ich habe nichts gegen Ex-Mitarbeiter des MfS hier im Forum welche sachlich bleiben! Aber Negatives über die Stasi mit lächerlichen wie ach die bööööse schtasie zu kontern oder sogar den Stasiknast schönzureden ist doch das Letzte!




Ja Turtle,

damit sprichst du vielen aus der Seele. Ich könnte mich heute ohrfeigen, dass ich mit dem Stasi-Thread so viele dieser "Verniedlicher" - Thomas nehme ich ausdrücklich aus - angelockt habe.

Da muss man sich wirklich überlegen, ob man hier noch mitmacht...


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#57

RE: Ehemaliger Häftling der Stasi-Gefängnis Berlin erzählt

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 14.10.2009 06:49
von Drewitz | 356 Beiträge

Da muss man sich wirklich überlegen, ob man hier noch mitmacht...

Da sind wir ja direkt mal einer Meinung...

Drewitz


MfS,BV Potsdam,Abt.VI,PKE Drewitz 1.Zug,1.Gruppe 1988-1990 danach GR44 bis zum Ende


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#58

RE: Ehemaliger Häftling der Stasi-Gefängnis Berlin erzählt

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 14.10.2009 06:58
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Zitat von turtle
Ich kann das alles nicht mehr lesen, wie ehemalige Stasileute verharmlosen. Man merkt Ihnen die geschulte Agitation an! Die Stasi wird schön geredet und es wird versucht ehemalige Opfer des Systems weil die Erinnerungen schwinden als unglaubwürdig hinzustellen!

Hier redet doch niemand etwas schön, sicher war die Haft für jeden einzelnen hart und manchmal auch traumatisch und das hat bisher auch niemand abgestritten. Nur muss es doch erlaubt sein, gegen offensichtliche Fehler in der Berichterstattung Stellung nehmen zu dürfen. Gilbert hat aufgezählt wo die Fehler lagen, was ist daran jetzt falsch???

Mit sehr guten Hintergrundwissen über ihre Ex-Organisation sammeln sie Pluspunkte. Gelernt ist gelernt sie sind gute Schreiber! Argumentatorisch ist es nicht einfach ihnen beizukommen .Zu Unterlagen, oder Archiven können sie wahrscheinlich schnell zugreifen um Ihren Beitrag in Ihrem Sinn zu untermauern. Nun frage ich mich ernsthaft ob ich mir das noch lange antun werde in diesem Forum zu bleiben. Ich kann natürlich ihre Beiträge ignorieren ,da ich nicht den Eindruck habe sie dienen der Aufarbeit sondern der Rehabilitierung des MfS.

Dienen nicht auch die Beiträge der Mitglieder der GT zur Rehabilitierung??? Kommt doch ganz auf die Sicht an, und ein jeder einzelne kann doch bei jedem Beitrag selbst entscheiden was er mitnimmt. Ansonsten geh doch einfach nach dem Motto vor "Die Wahrheit lügt in der Mitte".

Wer nie etwas mit der Stasi zu tun hatte mag ja wirklich denken die Ex Mitarbeiter des MfS sind liebe Jungs die hier aufklären wollen .Wer mit Ihnen zu tun hatte ist nicht so blauäugig. Schon einmal vom Wolf im Schafspelz gehört ?

Sagt das auch jeder der an der Grenze erwischt wurde über die Grenzer??? Waren doch sie die Wölfe die an der Grenze dicht gemacht habem...

Ich habe nichts gegen Ex-Mitarbeiter des MfS hier im Forum welche sachlich bleiben! Aber Negatives über die Stasi mit lächerlichen wie ach die bööööse schtasie zu kontern oder sogar den Stasiknast schönzureden ist doch das Letzte!

Sind nicht die meisten Beiträge sachlich??? Sachlicher als der von Gilbert gehts doch gar nicht mehr!!! Aber was kommt dann von Leuten deren Namen ich nicht nenne.... ach was Gilbert hat der sich das ausgedacht oder wie... ach was ihr redet es euch nur schön... wo bleibt da vom "Argumentationsgegner" die Sachlichkeit??? Sowie ich das sehe kommt meistens etwas sachliches und dann von der "Gegenseite" (die es ja heute gar nicht mehr geben sollte) anschließend plumpe Verurteilungen, pauschalisierungen usw.





So jetzt noch was in eigener Sache:

Ich versteh von euch allen die Aufregung und Empörung, aber bitte lernt doch auch mal zu unterscheiden.

Warum da teilweise jemand eingesperrt wurde, ok das war oft falsch und da brauchen wir auch nich weiter reden.
Aber hier geht die Diskussion darum wie diese Haft dann vollzogen wurde, und da sollten wir Emotionen doch mal ausschalten und wirklich bei den Fakten bleiben und das macht ihr gerade nicht.




Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
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#59

RE: Ehemaliger Häftling der Stasi-Gefängnis Berlin erzählt

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 14.10.2009 07:19
von Alfred | 6.841 Beiträge

dein,

ich wußte nicht, dass z.B. Mobitund das andere Objekt in einem militärischen Sperrgebiet - Objekt - liegt.


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#60

RE: Ehemaliger Häftling der Stasi-Gefängnis Berlin erzählt

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 14.10.2009 08:04
von dein1945 (gelöscht)
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Zitat von Alfred
dein,

ich wußte nicht, dass z.B. Mobitund das andere Objekt in einem militärischen Sperrgebiet - Objekt - liegt.



Immer wenn man keine Antwort hat, wird verdreht, kein Mensch hat hier von Sperrgebiet geschrieben, außerdem für Dich nochmal zum mitlesen, ich hoffe das hast Du gelernt. MOABIT (U-Haft) und TEGEL (Strafvollzugsanstalt) findest Du in jedem Stadtplan und auch im Telefonbuch !


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