#21

RE: Vor 30 Jahren- Ballonflucht aus der DDR

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 22.09.2009 14:34
von Pitti53 | 8.788 Beiträge

Zitat von dein1945

Zitat von GilbertWolzow

Zitat von dein1945


wenn ich dein Geschreibe lese, für dich waren die 6 Monate Schwedt ja rechtens, ich kann nur hoffen das Du und deines Gleichen in unserer auch nicht immer heilen Republik nie wieder eine Waffe in die Hand bekommen und auch nie wieder etwas zu sagen haben,


*hervorhebung von mir

haaaach.... ich liebe markige sätze...




Na GW,
wir beide verstehen uns von Tag zu Tag besser, hättest mal gestern die alten Wahldiskussionen in der ARD sehen müssen, da bin ich noch ein kleiner Wicht, was sich Kohl, Schmidt und Strauss so alles an den Kopf geworfen haben.
Gruß nach Berlin



auch die wahlkämpfe sind heute nicht mehr das ,was sie mal waren


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#22

RE: Vor 30 Jahren- Ballonflucht aus der DDR

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 22.09.2009 14:45
von dein1945 (gelöscht)
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Zitat von Pitti53

Zitat von dein1945

Zitat von GilbertWolzow

Zitat von dein1945


wenn ich dein Geschreibe lese, für dich waren die 6 Monate Schwedt ja rechtens, ich kann nur hoffen das Du und deines Gleichen in unserer auch nicht immer heilen Republik nie wieder eine Waffe in die Hand bekommen und auch nie wieder etwas zu sagen haben,


*hervorhebung von mir

haaaach.... ich liebe markige sätze...




Na GW,
wir beide verstehen uns von Tag zu Tag besser, hättest mal gestern die alten Wahldiskussionen in der ARD sehen müssen, da bin ich noch ein kleiner Wicht, was sich Kohl, Schmidt und Strauss so alles an den Kopf geworfen haben.
Gruß nach Berlin



auch die wahlkämpfe sind heute nicht mehr das ,was sie mal waren




Hallo pitti,
nein in den 60er und 70er Jahre wurde nicht so ein Kuschelkurs wie Heute gefahren, Merkel-Steinmeier war schon einfach peinlich, aber sicher bleiben sie uns noch vier Jahre erhalten,
Gruß aus Berlin


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#23

RE: Vor 30 Jahren- Ballonflucht aus der DDR

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 22.09.2009 14:55
von Pitti53 | 8.788 Beiträge

Zitat von dein1945

Zitat von Pitti53

Zitat von dein1945

Zitat von GilbertWolzow

Zitat von dein1945


wenn ich dein Geschreibe lese, für dich waren die 6 Monate Schwedt ja rechtens, ich kann nur hoffen das Du und deines Gleichen in unserer auch nicht immer heilen Republik nie wieder eine Waffe in die Hand bekommen und auch nie wieder etwas zu sagen haben,


*hervorhebung von mir

haaaach.... ich liebe markige sätze...




Na GW,
wir beide verstehen uns von Tag zu Tag besser, hättest mal gestern die alten Wahldiskussionen in der ARD sehen müssen, da bin ich noch ein kleiner Wicht, was sich Kohl, Schmidt und Strauss so alles an den Kopf geworfen haben.
Gruß nach Berlin



auch die wahlkämpfe sind heute nicht mehr das ,was sie mal waren




Hallo pitti,
nein in den 60er und 70er Jahre wurde nicht so ein Kuschelkurs wie Heute gefahren, Merkel-Steinmeier war schon einfach peinlich, aber sicher bleiben sie uns noch vier Jahre erhalten,
Gruß aus Berlin



bloß nicht.aber weichen vom thema ab.wie immer


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#24

RE: Vor 30 Jahren- Ballonflucht aus der DDR

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 22.09.2009 15:06
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Zitat von dein1945

Zitat von Mongibella

Zitat von Feliks D.
@ zermatt Nein ihr blieben dadurch 6 Monate Schwedt erspart, steht in ihrem Thread



Feliks, weisst du zufàllig was man in der Bundesrepublik bekommt, wenn einem die Feldjàger schnappen mit einige Glàser zuviel und dann sagt, scheiss Deutschland....

groetjes

Mara




Na ja Feliks,
wenn ich dein Geschreibe lese, für dich waren die 6 Monate Schwedt ja rechtens, ich kann nur hoffen das Du und deines Gleichen in unserer auch nicht immer heilen Republik nie wieder eine Waffe in die Hand bekommen und auch nie wieder etwas zu sagen haben, an Mara evtl. hätte es einen Tag Bunker zum ausnüchtern gegeben,
Gruß aus Berlin






@ dein1945 Wären meiner Meinung nach rechtens gewesen und wenn du Ihren Thread dazu liest und dann auch ihre weigerung einer zusammenarbeit dann hätte es die 6 Monate nachträglich auch noch gegeben. Die Strafe war ja eher zur Bewährung ausgesetzt und wäre dann nach Beurteilung der Zusammenarbeit mit dem IM neu bewertet worden. Da Mara dabei als IM fallengelassen wäre hätten ihr die 6 Monate dann noch zugestanden.

Nun gut, ihre Republikflucht und der weitere Verlauf der Geschichte haben dieses Verhindert.


PS:
ich liebe deine Sätze auch, scheinbar wärst oder warst du schon damals ein geeigneter Kanditat
für nen OPV ;) Ansonsten kann ich nur sagen jeder hat seine Sicht und ich glaube kaum, das dieses das letzte System hier in Deutschland ist. Also möglich das sich die Zeiten auch mal wieder ändern, spätestens wenn die nächsten zig Mrd. Bankenverluste wieder beim Bürger reingeholt werden müssen und ne Uniform kleidet echt gut, warum nich mal wieder eine anziehen dann. ^^



von mara

In Antwort auf:
betrat die Trapo unseren Wagon....boar ey, ich mit meiner Aparthie gegenüber Uniformierten....naja, ich fing schlusssendlich an mich mit denen zu prügeln, aber die waren halt zu zweit, und ich kaum noch Herrin meiner Sinne....



@ mara

Kommt drauf an was du rufst, alles duldet dieses System jetzt auch nicht und zumindest für deine Prügellei mit der Trapo was dann jetzt BGS wäre würde es einiges setzen. Auch als Bundeswehsoldat gibts da außer Strafrecht noch Disziplinarrecht. Deine Äußerungen haben zwar das MfS auf den Plan gerufen, die Strafe wird aber zu 90% für die Angriffe auf die Staatsmacht gewesen sein.

Mann muss heute mehr Differenzieren und nicht alles auf die bösen Jungs vom MfS schieben wie es heute so gern gemacht wird.




Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
zuletzt bearbeitet 22.09.2009 15:13 | nach oben springen

#25

RE: Vor 30 Jahren- Ballonflucht aus der DDR

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 22.09.2009 17:26
von Augenzeuge (gelöscht)
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Nun muss ich mal wieder etwas zurückrudern- zum eigentlichen Thema des Threads. Aber nicht ohne eine paar Statements zu den Beiträgen abgegeben zu haben.
Nicht das die Entwicklung hier uninteresant oder langweilig wäre, nein, gar nicht, erst liest man den Beitrag nicht richtig, dann wird die Bespitzelung von Familienangehörigen als völlig normal gewertet, dann würde es noch eine andere DDR geben, wenn das Mfs die Macht doch gehabt hätte- na dann hätten wir sicher ein deutsches Nord-Korea bekommen, darüber kann ich nur . Als ob das MfS neue konkurrenzfähige Produktionsmittel hätte zaubern können, na Felix, hier überschätzt du aber etwas die Möglichkeiten jener Zeit.
Der gleiche Verein rannte den einzelnen Leuten 1989 noch hinterher, als sie in die CSSR bzw. von dort nach Ungarn über die Donau flüchten wollten. Welche Verschwendung und Sinnlosigkeit von Manpower - die man dann immer noch nicht begriffen hatte...am liebsten wäre man noch in Österreich weitergerannt....
Aber gut, jeder wie er eben kann.....

merkur meint nur letztlich: Dazu den entsprechenden OV "Birne" der ZKG lesen. Genau, merkur. Das war auch meine ursprüngliche Frage, worüber ich gerne mehr Inhalte auch von dir gehört hätte. Aber es soll wohl nicht sein. Oder kann es nicht....

Gruß, Augenzeuge


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#26

RE: Vor 30 Jahren- Ballonflucht aus der DDR

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 22.09.2009 18:23
von Merkur | 1.018 Beiträge

Zitat von Augenzeuge
merkur meint nur letztlich: Dazu den entsprechenden OV "Birne" der ZKG lesen. Genau, merkur. Das war auch meine ursprüngliche Frage, worüber ich gerne mehr Inhalte auch von dir gehört hätte. Aber es soll wohl nicht sein. Oder kann es nicht....




Was soll ich Dir denn sonst raten ?
Du hast konkrete Fragen zum OV "Birne" gestellt, die im Detail wohl nur die Mitarbeiter beantworten können, die den OV bzw. die OV-Personen bearbeitet bzw. die entsprechenden IM geführt haben. Ich kenne diesen Vorgang nicht im Detail und werde mich dahingehend dann mit Äußerungen zurückhalten.



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#27

RE: Vor 30 Jahren- Ballonflucht aus der DDR

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 22.09.2009 18:49
von Merkur | 1.018 Beiträge

[quote="Augenzeuge"]Der gleiche Verein rannte den einzelnen Leuten 1989 noch hinterher, als sie in die CSSR bzw. von dort nach Ungarn über die Donau flüchten wollten. Welche Verschwendung und Sinnlosigkeit von Manpower - die man dann immer noch nicht begriffen hatte...am liebsten wäre man noch in Österreich weitergerannt....
Aber gut, jeder wie er eben kann.....

/quote]

An der Richtigkeit solcher für ein Abwehr- bzw. Aufklärungsorgan zweckentfremdeten Einsätze zweifelten auch viele Mitarbeiter des MfS. Diese sahen sich hinsichtlich solcher Aufgaben als Lückenbüßer für das Versagen der Politik und begrüßten solche Einsätze nicht.
Letztendlich war das MfS ein untaugliches Mittel, solche Probleme in den Griff zu bekommen. Vielmehr hätte die Politik die Ursachen, die zu den Ausreisebestrebungen und Fluchten vieler Personen führten, beseitigen müssen.
M. E. wäre der Einsatz des MfS ausschließlich auf die Aktivitäten krimineller Schleuserbanden zu begrenzen gewesen.



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#28

RE: Vor 30 Jahren- Ballonflucht aus der DDR

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 22.09.2009 18:50
von dein1945 (gelöscht)
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[quote="Feliks D."][quote="dein1945"]
@ dein1945 Wären meiner Meinung nach rechtens gewesen und wenn du Ihren Thread dazu liest und dann auch ihre weigerung einer zusammenarbeit dann hätte es die 6 Monate nachträglich auch noch gegeben. Die Strafe war ja eher zur Bewährung ausgesetzt und wäre dann nach Beurteilung der Zusammenarbeit mit dem IM neu bewertet worden. Da Mara dabei als IM fallengelassen wäre hätten ihr die 6 Monate dann noch zugestanden.

Nun gut, ihre Republikflucht und der weitere Verlauf der Geschichte haben dieses Verhindert.


PS:
ich liebe deine Sätze auch, scheinbar wärst oder warst du schon damals ein geeigneter Kanditat
für nen OPV ;)
Ansonsten kann ich nur sagen jeder hat seine Sicht und ich glaube kaum, das dieses das letzte System hier in Deutschland ist. Also möglich das sich die Zeiten auch mal wieder ändern, spätestens wenn die nächsten zig Mrd. Bankenverluste wieder beim Bürger reingeholt werden müssen und ne Uniform kleidet echt gut, warum nich mal wieder eine anziehen dann.

wie ich sehe würdest Du Heute noch Mara lieber im Knast sehen, für ein Vergehen was sie als "Junger Soldat der NVA" noch dazu in einem nicht mehr ganz nüchternem Zustand begangen hat. Als Soldat der BW wäre sie wie ich Dir schon einmal schrieb einen Tag zum ausnüchtern in den Bunker gewandert und das wär es gewesen. Wäre die "Straftat" anders zu bewerten gewesen hätte es Bewährung gegeben, ohne IM zu werden, oder bist Du der Meinung, daß sich jeder bei uns von einer Strafe freikaufen kann wenn er Spitzel wird.
Zu OPV, ich gehe mal davon aus es soll Operativer Vorgang heissen, liegst Du vollkommen falsch, oder hatte das MfS auch Zugriff von uns WB, aber ich kann ja mal forschen, ewtl. gibt es auch von mir eine Akte. Hab allerdings nur einmal direkten Kontakt mit der VP auf der Transitautobahn gehabt, 10,00 DM wegen ständigem LINKSFAHREN, glaube kaum, dass es für einen OVP gereicht hätte.
Ich habe Dir schon geschrieben wie ich eine Waffe in deinen Händen finde, also mit der Uniform lass es lieber, es sei dann die Arbeitsschutzkleidung der BSR, "Orange find ich gut". Ich sag ja auch unsere Republik gilt es noch zu verbessern, aber bitte nicht mit Dir,
Schönen Abend, nun wollen wir uns mal den Film in SAT1 ansehen, oder auch um 20.15 die Reportage im ZDF, "Schwarzer Kanal" läuft leider nicht mehr, aber das eigentliche Thema war eigentlich das bespitzeln von Freunden, bzw. Angehörigen!


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#29

RE: Vor 30 Jahren- Ballonflucht aus der DDR

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 28.09.2009 18:49
von Merkur | 1.018 Beiträge

[quote="Augenzeuge Ohne Druck bespitzelt sicher niemand seine nächste Verwandtschaft. Wie sah der Druck aus? Weiß jemand dazu Näheres?

Gruß, Augenzeuge[/quote]

Interessant finde ich in diesem Zusammenhang folgende Passage, die ich dem Zukunftsforum Politik Nr. 43 der Konrad-Adenauer-Stiftung auf der Seite 95 entnahm. Hier heißt es:
"Zu allen Zeiten während der nahezu vierzigjährigen Existenz der Stasi gab es Verweigerer. Es gab Menschen, die als Inoffizielle Mitarbeiter bzw. als Gesellschaftliche Mitarbeiter für Sicherheit geworben werden sollten oder es bereits waren und die dennoch die Zivilcourage besaßen, klar und vernehmlich nein zu sagen bzw. andere Formen fanden, um dem Abhängigkeits- und Mitarbeiterverhältnis der Stasi zu entkommen. Geschätzt wird heute, dass mehr als acht von zehn Anwerbungsversuchen der Stasi scheiterten."

Das finde ich bemerkenswert. Wenn ich die Zahlen ins Verhältnis zu den dennoch vom MfS geworbenen IM/GMS setze, hat es hunderttausende Menschen gegeben, die den Werbungsversuchen des MfS trotzten. Am Ende war dann nur eine Minderheit der Angesprochenen schwach und hat sich zur inoffiziellen Zusammenarbeit mit dem MfS verpflichtet. Wenn ich der allgemeinen Redensart folge, muss es hunderttausende Menschen geben, die aufgrund einer Ablehnung der inoffiziellen Zusammenrabeit mit dem MfS Nachteile erfuhren.
Oder ?



zuletzt bearbeitet 28.09.2009 18:50 | nach oben springen

#30

RE: Vor 30 Jahren- Ballonflucht aus der DDR

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 28.09.2009 18:56
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Zitat von Merkur
[quote="Augenzeuge Ohne Druck bespitzelt sicher niemand seine nächste Verwandtschaft. Wie sah der Druck aus? Weiß jemand dazu Näheres?

Gruß, Augenzeuge



Interessant finde ich in diesem Zusammenhang folgende Passage, die ich dem Zukunftsforum Politik Nr. 43 der Konrad-Adenauer-Stiftung auf der Seite 95 entnahm. Hier heißt es:
"Zu allen Zeiten während der nahezu vierzigjährigen Existenz der Stasi gab es Verweigerer. Es gab Menschen, die als Inoffizielle Mitarbeiter bzw. als Gesellschaftliche Mitarbeiter für Sicherheit geworben werden sollten oder es bereits waren und die dennoch die Zivilcourage besaßen, klar und vernehmlich nein zu sagen bzw. andere Formen fanden, um dem Abhängigkeits- und Mitarbeiterverhältnis der Stasi zu entkommen. Geschätzt wird heute, dass mehr als acht von zehn Anwerbungsversuchen der Stasi scheiterten."

Das finde ich bemerkenswert. Wenn ich die Zahlen ins Verhältnis zu den dennoch vom MfS geworbenen IM/GMS setze, hat es hunderttausende Menschen gegeben, die den Werbungsversuchen des MfS trotzten. Am Ende war dann nur eine Minderheit der Angesprochenen schwach und hat sich zur inoffiziellen Zusammenarbeit mit dem MfS verpflichtet. Wenn ich der allgemeinen Redensart folge, muss es hunderttausende Menschen geben, die aufgrund einer Ablehnung der inoffiziellen Zusammenrabeit mit dem MfS Nachteile erfuhren.Oder ?[/quote]


Mehr als 8 von 10????? Warum schreibt man dann nicht 9, denn wenn es 10 wären hätte es ja keine IM gegeben.

Soviel zu der Qualität der Quelle die du hier anführst, sicher gab es Verweigerungen der Zusammenarbeit, aber die Zahl schätze ich als zu hoch ein.

Deine zweite Frage beantwortet sich von selbst.

In mehr als 8 von von 10 negativen Anwerbungsversuchen gab es nämlich gar keine Nachteile. Ein Gerücht was Gilbert schon lange vergeblich auszurotten versucht, aber hartnäckig ja Gebetsmühlenartig immer wieder aufs neue wiederholt wird.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
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#31

RE: Vor 30 Jahren- Ballonflucht aus der DDR

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 28.09.2009 18:59
von karl143 (gelöscht)
avatar

@Feliks D.

Es wäre schön, wenn d mal richtig hier die Zitierfunktion benutzen würdet. Man muß immer erst mal schauen, was von wem kommt.So schwer kann das doch nicht sein.


zuletzt bearbeitet 28.09.2009 18:59 | nach oben springen

#32

RE: Vor 30 Jahren- Ballonflucht aus der DDR

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 28.09.2009 19:30
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Zitat von Merkur


Interessant finde ich in diesem Zusammenhang folgende Passage, die ich dem Zukunftsforum Politik Nr. 43 der Konrad-Adenauer-Stiftung auf der Seite 95 entnahm. Hier heißt es:
"Zu allen Zeiten während der nahezu vierzigjährigen Existenz der Stasi gab es Verweigerer. Es gab Menschen, die als Inoffizielle Mitarbeiter bzw. als Gesellschaftliche Mitarbeiter für Sicherheit geworben werden sollten oder es bereits waren und die dennoch die Zivilcourage besaßen, klar und vernehmlich nein zu sagen bzw. andere Formen fanden, um dem Abhängigkeits- und Mitarbeiterverhältnis der Stasi zu entkommen. Geschätzt wird heute, dass mehr als acht von zehn Anwerbungsversuchen der Stasi scheiterten."

Das finde ich bemerkenswert. Wenn ich die Zahlen ins Verhältnis zu den dennoch vom MfS geworbenen IM/GMS setze, hat es hunderttausende Menschen gegeben, die den Werbungsversuchen des MfS trotzten. Am Ende war dann nur eine Minderheit der Angesprochenen schwach und hat sich zur inoffiziellen Zusammenarbeit mit dem MfS verpflichtet. Wenn ich der allgemeinen Redensart folge, muss es hunderttausende Menschen geben, die aufgrund einer Ablehnung der inoffiziellen Zusammenrabeit mit dem MfS Nachteile erfuhren.
Oder ?




Mehr als 8 von 10????? Warum schreibt man dann nicht 9, denn wenn es 10 wären hätte es ja keine IM gegeben.

Soviel zu der Qualität der Quelle die du hier anführst, sicher gab es Verweigerungen der Zusammenarbeit, aber die Zahl schätze ich als zu hoch ein.

Deine zweite Frage beantwortet sich von selbst.

In mehr als 8 von von 10 negativen Anwerbungsversuchen gab es nämlich gar keine Nachteile. Ein Gerücht was Gilbert schon lange vergeblich auszurotten versucht, aber hartnäckig ja Gebetsmühlenartig immer wieder aufs neue wiederholt wird.


War weil zwei Zitate so verschachtelt waren schon bei dem was ich zietiert habe. Hoffe so is besser.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

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zuletzt bearbeitet 28.09.2009 19:36 | nach oben springen

#33

RE: Vor 30 Jahren- Ballonflucht aus der DDR

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 28.09.2009 20:04
von Zermatt | 5.293 Beiträge

Um das Thema noch mal zu erwähnen-Morgen kommt im ZDF um 20:15 in der Dokureihe der Beitrag"
Flucht in die Freiheit"
Es geht um die Flucht mit dem Ballon der Familien Stelzyk und Wetzel.



Pit 59 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#34

RE: Vor 30 Jahren- Ballonflucht aus der DDR

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 02.09.2012 22:25
von Harra318 | 2.514 Beiträge

Verdammt lang her, am 16. September sind es genau 33 Jahre das es der Familie Strelzyk gelungen war mit dem Ballon die Sperranlagen der DDR zu überwinden. Ich habe damals 1979 diese Geschehnisse sehr intensiv und mit voller Begeisterung verfolgt, es hat mich sozusagen fasziniert. Tagelang wurde es in den Medien der BRD verbreitet und ausdiskutiert.
Am 6.5.1981 wurde ich zum Grundwehrdienst eingezogen, durchlebte die Ausbildung und landete Ende Oktober 1981 in der Grenzkompanie Harra. Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase von zwei Tagen gingen wir mit hinaus zum Grenzdienst. Die Ereignisse im Tagesablauf überstürzten sich, somit kann ich mich nicht an die genauen Einzelheiten erinnern. Eines weiß ich aber noch ganz genau. Es war der fünfte Tag im Grenzdienst als ich mit dem Postenführer auf dem B-Turm „Kontex“ in Blankenstein eingeteilt war. Wir unterhielten uns über mehr oder weniger interessante Themen. Wie es so im Grenzdienst war gab es zwischen den Themen auch eine längere Zeit des Schweigens. Aus heiterem Himmel fragte auf einmal der Postenführer, ob ich schon mal etwas von der Ballonflucht gehört habe, von 1979. Ich antwortete belanglos, ja. Er sprach mit ruhiger und gelassener Stimme, es habe sich hier ereignet, 200 m weiter nach rechts, zwischen dem B-Turm (Bahndamm) und B-Turm (Lehesten), in Blankenstein. Auf einmal schreckte ich auf und war wieder hellwach. Denn solche spektakulären Grenzdurchbrüche wie diese haben mich immer beeindruckt. Nun begann ich ihn Löcher in den Bauch zu fragen. Er sagte mir, ich kann es dir nur so wiedergeben wie es mir erzählt wurde, von meinen Vorgänger`n. Der Ballon kam aus Richtung Norden, stand (flog ?? ) Luftlinie ca. 1 km Freundwerts. Die B-Turmbesatzung (Lehesten) hat den herankommenden Ballon gesehen. Erstattete sofort Meldung an die Führungsstelle des fünften Grenzabschnittes, der sich zum damaligen Zeitpunkt ,an der Saale,der ZPR ( Zellstoff und Papierfabrik Rosenthal) befand. Die Ballonfahrer mussten gewusst haben, dass auf Luftziele eine Sondergenehmigung erforderlich war. Auf einmal soll der Ballon stehen geblieben sein, ca. 10 min, aus welchem Grund auch immer. Über dem KP Blankenstein. Jedenfalls ist die Meldung bei der Führungsstelle eingegangen, die Führungsstelle meldete den Vorfall an das Bataillon nach Göttengrün. Das Bataillon meldete es weiter an das Grenzregiment Süd nach Plauen. Das Grenzregiment Plauen meldete es weiter nach Berlin, als die ganze Sache wieder retour war, habe der Ballon wieder Aufwind bekommen und war in der Zwischenzeit über die Grenze Richtung Lichtenberg(Westen).Es soll grünes Licht gegeben haben, zum Abschuss, was heute auch keiner mehr bestätigen kann. Mich hatte es jedenfalls sehr gefreut das die Flucht gelungen war.
MfG Harra318


Pit 59, Sonne und IM Kressin haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 03.09.2012 23:05 | nach oben springen

#35

RE: Vor 30 Jahren- Ballonflucht aus der DDR

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 02.09.2012 23:37
von Wanderer zwischen 2 Welten | 2.340 Beiträge

Zu diesem Thema gibt es sogar eine ganze Website.

http://www.ballonflucht.de/index.html


IM Kressin hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#36

Skat unterm Stacheldraht

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 25.08.2013 19:33
von Kalmus | 33 Beiträge

Weiß einer etwas zu diesen Beitrag?

http://www.youtube.com/watch?v=ZG9A4T6LJeM


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#37

RE: Skat unterm Stacheldraht

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 25.08.2013 20:44
von Ari@D187 | 1.989 Beiträge

Zitat von Kalmus im Beitrag #36
Weiß einer etwas zu diesen Beitrag?

http://www.youtube.com/watch?v=ZG9A4T6LJeM


Wurde hier im Forum schon an diversen Stellen diskutiert.

Ari


Scheint es auch Wahnsinn, so hat es doch Methode...
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#38

RE: Vor 30 Jahren- Ballonflucht aus der DDR

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 26.08.2013 12:08
von SET800 | 3.104 Beiträge

Zitat von Gast im Beitrag #1
Ohne Druck bespitzelt sicher niemand seine nächste Verwandtschaft. Wie sah der Druck aus?
Weiß jemand dazu Näheres?




Hallo,
ohne Druck? auch nur eine These! Es gibt auch Menschen die Verwandte evtl. abraten, vor den Folgen warnen. Wenn die
aber trotzdem weiterhin Mist bauen ( was auch immer ) die Loyalität zum Staat und Gesellschaft dann höher einschätzen
als Blut-Mischpoke-Bindungen und entsprechend handeln.

Es gibt auch Strafprozesse bei denen Eltern, Kinder, Geschwister OHNE Gewissenskonflikcte vom Zeugnisverweigerugnsrecht
KEINEN Gebrauch machen!

Unabhängig ob man die Frage Republikflucht westdeutsch-inviualrechtlich-ddr-schädigend oder SED-mäßig staatsloyal
volkswirtschaftlich betrachtet.



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#39

RE: Vor 30 Jahren- Ballonflucht aus der DDR

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 27.08.2013 13:18
von SET800 | 3.104 Beiträge

Hallo,
was wußte der Ballonpilot über die maximale sichere Sinkgeschwindigkeit eines Heißluftballons?
Was über den Gasbedarf für den Abstieg, Messung des Gasvorrates?
Ich las daß eine Höhe größer 1500m damals gefahren wurde.



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#40

RE: Vor 30 Jahren- Ballonflucht aus der DDR

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 27.08.2013 15:48
von Kalmus | 33 Beiträge

Wenn wir starten zum Ballonfahren haben wir beim kleinen Ballon 3000m³ Luftvolumen 4 Gasflaschen an Bord entspricht etwa 160 Liter Flüssiggas.
Die Gasentnahme muss bei solchen Geräten aus der Flüssigphase des Gases geschehen.
Meine Meinung zum Thema die Flüchtlinge hatten ganz normale Haushaltsgasflaschen und diese bei Dauerbetrieb aus der Gasphase zu betreiben gefrieren die Flaschen zu im Ernstfall auch die Armatur.


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