#1

Der Grenzbahnhof Kietz / ein vergessener Frontbahnhof des "Kalten Krieges".

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 02.10.2016 17:01
von ABV | 4.202 Beiträge

So, die gestrige Ausstellung " Der Grenzbahnhof Kietz" liegt nun hinter mir. Obwohl die Aktion geplant war, erschien sie mir zu diesem Zeitpunkt eigentlich noch viel zu früh. Schließlich stecke ich noch mitten in relativ umfangreichen, zeitaufwendigen Recherchen. Wenige Wochen vor dem eigentlichen Termin fiel den Verantwortlichen im Kreis ein, dass der zur ehemaligen Ostbahn gehörende Teilabschnitt zwischen Gusow und Küstrin am 01. Oktober 2016 sein 150.Jubiläum feiern wird. Die an der Strecke anliegenden Orte sollten nun, so gut wie es eben in der Kürze der Zeit möglich war, Veranstaltungen zur Geschichte der Bahnstrecke organisieren. Unter diesen Umständen musste die Ausstellung über weite Strecken ein wenig wie " mit heißer Nadel gestrickt" erscheinen. Zumal zwischen den Bahnhöfen ein Konkurenzkampf bestand, der mich animierte etwas ganz besonderes zu bieten.

Jetzt aber zum eigentlichen Thema:

Der Bahnhof Küstrin-Kietz bzw. Kietz wie er von 1954 bis 1991 hieß, war bis 1945 nicht viel mehr als ein unbedeutender Haltepunkt. Zur Bedeutung gelangte er erst nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Küstrin-Kietz, zuvor ein Stadtteil der nun zu Polen gehörenden, Kostrzyn heißenden ehemaligen " Soldatenstadt Küstrin", wurde zum Dorf " degradiert". Aber nicht zu irgend einem x-beliebigen Dorf, sondern zu einem Dorf an der nun mehr achtzig Kilometer nach Westen gerückten polnischen Grenze. Eine für die Menschen der damaligen Zeit schwer begreifbare Konstellation. Trennte doch diese neue Grenze nicht nur Staaten von einander, sondern in Jahrhunderten gewachsene wirtschaftliche und menschliche Strukturen. Anders als die " Innerdeutsche Grenze" und die " Berliner Mauer" trennte die neue Ostgrenze zwar keine Familien von einander, weil die deutsche Bevölkerung aus den nun zu Polen gehörenden Gebieten östlich der Oder vollständig ausgesiedelt wurde, wohl aber Menschen von ihrer eigentlichen Heimat, den Gräbern ihrer Familie und nicht zuletzt ihren Erinnerungen.
Um keine Mißverständnisse aufkommen zu lassen: Die neue polnische Westgrenze, mit all ihren Folgen für die ehemals jenseits dieser Grenze lebende deutsche Bevölkerung, war einzig und allein ein Ergebnis eines von Deutschland selbst angezettelten verbrecherischen Krieg! Die Polen haben diese Gebiete weder okkupiert, noch " den Deutschen geraubt". Im Gegenteil-viele von ihnen mussten selbst die eigene Heimat im Osten verlassen, um hier im " Wilden Westen Polens", wieder angesiedelt zu werden.
Darin lag verdammt viel Zündstoff für schwelende Konflikte. Auf beiden Seiten dieser Grenze. Zündstoff, den die offizielle Politik nich wahrhaben wollte. So verlangten die neuen Machthaber in der "Ostzone" bzw. in der späteren DDR, dass das polnische Nachbarland als "Freundesland" und die neue Grenze als " Friedensgrenze" angesehen werden sollte. Dumm nur, dass die " Friedens & Freundschaftsgrenze" unzugänglich war und von östlicher Seite von Stacheldraht und Postentürmen dominiert wurde.
Rein menschlich gesehen dürfte es beinahe unmöglich sein, von jemanden der seine Heimat verlor, zu verlangen diesen Verlust nicht nur klaglos anzuerkennen, sondern obendrein noch zu bejubeln.
Küstrin-Kietz lag an einer Bahnlinie, welche die DDR mit der Sowjetunion verband. Über den Bahnhof lief ein großer Teil des Warentransportes aus und in die Sowjetunion. Vor allem jedoch Militärtransporte. Bis hin zu Atomwaffen. Darüber hinaus zog in die unmittelbar an der heutigen Straßenbrücke über die Oder gelegene frühere Artilleriekaserne 1950 eine sowjetische Pioniereinheit ein, während später am Oderdamm in Richtung Reitwein sowjetische Flugabwehrraketen stationiert wurden.
Dadurch wurde das kleine Küstrin-Kietz zu einem der stragisch wichtigsten Orte der ehemaligen DDR. Das sich solche Orte der besonderen Aufmerksamkeit der verschiedensten Geheimdienste "erfreute" liegt auf der Hand. Die einen wollten Geheimnisse lüften, die andere wollten dieses verhindern. Zunächst die " Organisation Gehlen", später Bundesnachrichtendienst und CIA auf der einen, MfS und sowjetische Militärabwehr auf der anderen Seite.
Große Schwierigkeiten Personal unter den auf dem Grenzbahnhof Kietz tätigen Eisenbahnern zu finden, hatten die westlichen Geheimdienste, zumindest in der Anfangszeit, offenbar nicht. Die Hauptmotivation dieser Leute dürfte wohl in der Abneigung gegen die DDR selbst und den überwiegend als Besatzer empfundenen " Russen" zu suchen sein.
Fraglich ist jedoch, ob sich diese Männer tatsächlich bewusst waren, welches hohe Risiko sie mit ihrer "Agententätigkeit" eingingen. Wohlgemerkt, ohne ausreichend dafür ausgebildet zu sein. Aus den Akten geht zum Beispiel hervor, dass ein Stellwerker in den Fokus des MfS geriet, weil er von seinem Arbeitsplatz aus, ständig mittels eines Fernglases die Züge beobachtete. Andere konnten ihren Mund nicht halten, vertrauten sich vermeintlich " guten Freunden" an.
Gestern hatte ich die Gelegenheit die, natürlich mittlerweile in die Jahre gekommenen Kinder eines "ertappten" und lange Jahre ins Zuchthaus gesperrten Kietzer Eisenbahner kennenzulernen. Mir lief es eiskalt den Rücken herunter, als mir eine alte Frau mit zitternder Stimme sagte, " dass ihr Vati einer dieser Spione gewesen ist." Er war während eines Besuches in Westberlin, von der " Organisation Gehlen" angesprochen und zu einer Spionagetätigkeit auf dem Grenzbahnhof Kietz verpflichtet worden. Lange hatte seine " Karriere" nicht gedauert. Später, nach dem Ende der DDR und entsprechender Akteneinsicht, erfuhr die Familie, dass ihm seine Kollegen verraten hatten. Sieben Jahre Bautzen, lautete das Urteil. Der Mann soll zwar " vorzeitig" entlassen worden sein, seine Spur verlor sich trotzdem. Bis heute liegt das Schicksal dieses Mannes völlig im Dunkeln.
Wenn man solche oder ähnliche Dinge liest oder im TV hört, dann ist es das eine. Echten Opfern oder den Angehörigen von Opfern gegenüber zu stehen, bedeutete für mich eine völlig neue, bis dato unbekannte Erfahrung.
Sicher-in keinem Staat dieser Welt fällt die Spionage für eine " fremde Macht" zu den so genannten Kavaliersdelikten. Spionage ist immer nur dann gut, edel oder was auch immer, wenn man selbst spioniert. Trotzdem verbieten sich solche Gedankengänge Angesichts solcher, nach so vielen Jahrzehnten noch immer erschütterter Menschen wohl von selbst!
Auf großes Interesse unter den Besuchern stieß auch der umfangreiche, aus dem Jahr 1967 stammende Analyse & Maßnahmenplan, mit dem das MfS auf die nach dem Mauerbau veränderte Ausgangslage in punkto Spionage auf drastische Art reagierte.
Was war geschehen? Bis 1955 gelang es dem MfS laut vorliegenden Akten, " neun Stützpunkte gegnerischer Geheimdienste in Kietz zu entlarven". Acht Eisenbahner und ein Zöllner, um genau zu sein. Von denen sieben verurteilt werden konnten. Zwei "Spionen" gelang es, sich nach Westberlin abzusetzen.
Der Mauerbau hatte die Arbeit der westlichen Geheimdienste tatsächlich immens erschwert. Wurden zuvor noch die von anderen getippten, mutmaßlichen Spionagekandidaten während der Besuche in Westberlin kontaktiert und später zur Berichterstattung dorthin bestellt, sahen sich BND und CIA gezwungen, auf subtilere Methoden zurück zu greifen.
Aber auf welche? Im Sommer 1967 bestellte der damalige Leiter der Bezirksverwaltung Frankfurt (Oder), Oberst Gerhard Neiber, die Leiter der Kreisdienststelle Seelow und der für die Sicherung des Verkehrswesens zuständigen Abteilung XIX der BV Frankfurt (Oder), zum Rapport. Mit eindringlichen Worten forderte Neiber von den Offizieren Auskunft, wie die Spionage um den Grenzbahnhof Kietz sowie die im Ort stationierten sowjetischen Garnisionen bekämpft und die Bedingungen davor beseitigt werden können.
Heraus kam am Ende ein umfangreicher, selbst für DDR-Verhältnisse ungewöhnlich umfangreicher, die gesamte erwachsene Bevölkerung des Dorfes Kietz, die Belegschaft des Grenzbahnhofes und die Angehörigen der hiesigen Kompanie der NVA-Grenze umfassender Maßnahme und Analyseplan.


Jeder, wirklich jeder wurde in den Speichern des MfS überprüft, in bestimmte Kategorien eingeordnet und gegebenenfalls in unterschiedlicher Intensität "bearbeitet". Um es mit anderen Worten zu sagen: Ganz Kietz stand unter pauschalem Spionageverdacht! Die eigene Bevölkerung galt als potentieller Unsicherheitsfaktor , dem unter keinen Umständen getraut werden durfte.
Als " besonders gefährlich" wurden ehemalige Umsiedler, Mitglieder der Kirche und all jene angesehen, welche familiäre Kontakte in die Bundesrepublik und / oder Westberlin unterhielten. Aber auch jene, welche in Häusern wohnten, von denen man auf die Gleisanlagen oder in die sowjetischen Kasernen schauen konnte. Ferner die Besucher des alten, eigentlich stillgelegten, sich in unmittelbarer Nähe zu einer sowjetischen Kaserne befindlichen Friedhofes.
Viele der Besucher wollten beim Lesen der Akte ihren eigenen Augen nicht mehr trauen. Der Plan sah ferner vor, an allen Schwerpunkten, vor allem in den Gaststätten, im Kulturhaus, dem Grenzbahnhof und dessen Umfeld, sowie bei der Ortsgruppe des " Deutschen Anglerverbandes"!!!
Warum? Ganz einfach: in der Nähe der Kasernen lagen fischreiche Restgewässer der Oder. Von nun sollten " IM's" dafür sorgen, dass keine fremden Angler mehr in die Nähe dieser Gewässer und damit der Kasernen kamen.
In der örtlichen Post registrierte ein IM alle aus dem " Westen" ankommende Briefe und Pakete. Die Kreisdienststelle Seelow kontrollierte derweil die Bewegungen auf den Konten besonders der Spionage verdächtiger Einwohner von Kietz.
Noch vor ein paar Jahren hätte ich das ganze für ausgemachten Blödsinn gehalten. Heute bin ich eines besseren belehrt. Den Besuchern der gestrigen Ausstellung ging es wohl nicht anders.
Immerhin, das Interesse ist da. Einem Ausbau und einer Wiederholung der Ausstellung steht nichts im Wege.
Vielleicht sehen wir uns ja im kommenden Jahr in Küstrin-Kietz? Der Termin wird rechtzeitig im Forum bekannt gegeben. Ich würde mich freuen!!

Gruß an alle
Uwe

Und hier noch ein paar Fotos vom 01. Oktober 2016. Als ein Hauch Nostalgie über die Gleise des Grenzbahnhofes Kietz wehte.

ein Aufsteller vor dem Eingang zur früheren Bahnhofsaufsicht wies die Besucher zur Ausstellung

der Raum reichte kaum aus







Nebenan konnten sich die Besucher über die Abläufe auf dem Grenzbahnhof informieren











der ehemalige Grenzbahnhof heute









die Gäste hatten auch ihren sichtbaren Spaß




ein Bild aus vergangenen Tagen


www.Oderbruchfotograf.de

http://seelow89.wordpress.com/tag/volkspolizei-seelow/


zuletzt bearbeitet 02.10.2016 17:53 | nach oben springen

#2

RE: Der Grenzbahnhof Kietz / ein vergessener Frontbahnhof des "Kalten Krieges".

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 02.10.2016 20:48
von Gert | 12.354 Beiträge

ja ja,das gemütliche und natürlich gaaanz normale MfS, das nur das beste für seine Bürger wollte. In diesen Gefilden aber als Rotten-, aäääh ich verschrieb mich, Russenknechte unterwegs war.

Trotzdem mein uneingeschränktes Lob Uwe, eine sehr schöne Darstellung und das macht sicher viel Arbeit, denn Fehler darf man sich nicht erlauben. Der kleinste Fehler führt zur sofortigen Diskreditierung und Abwertung einer solchen Arbeit , wie man hier schon oft lesen konnte.


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
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#3

RE: Der Grenzbahnhof Kietz / ein vergessener Frontbahnhof des "Kalten Krieges".

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 02.10.2016 21:02
von Ebro | 565 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #2
ja ja,das gemütliche und natürlich gaaanz normale MfS, das nur das beste für seine Bürger wollte. In diesen Gefilden aber als Rotten-, aäääh ich verschrieb mich, Russenknechte unterwegs war.

Trotzdem mein uneingeschränktes Lob Uwe, eine sehr schöne Darstellung und das macht sicher viel Arbeit, denn Fehler darf man sich nicht erlauben. Der kleinste Fehler führt zur sofortigen Diskreditierung und Abwertung einer solchen Arbeit , wie man hier schon oft lesen konnte.


Warum wusste ich bloß schon vor 10 min, dass sich Freund Gert dazu meldet? Richtig, irgendwo stand MfS....!
Ich halte diese Geschichte für einen ganz normalen Massnahmeplan, der der Zeit und diesem neuralgischen Punkt geschuldet ist.( Ort-Zeit-Bedingung).
Und dass diese Dinge nicht an den Haaren herbeigezogen waren, wird ja auch erwähnt. Also Gert, mein Bester, Mund abwischen-so was ist ganz normale Abwehrarbeit eines Geheimdienstes. Wer ist Wer?
Danke für die Arbeit an den ABV.



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#4

RE: Der Grenzbahnhof Kietz / ein vergessener Frontbahnhof des "Kalten Krieges".

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 02.10.2016 21:09
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von Ebro im Beitrag #3
Zitat von Gert im Beitrag #2
ja ja,das gemütliche und natürlich gaaanz normale MfS, das nur das beste für seine Bürger wollte. In diesen Gefilden aber als Rotten-, aäääh ich verschrieb mich, Russenknechte unterwegs war.

Trotzdem mein uneingeschränktes Lob Uwe, eine sehr schöne Darstellung und das macht sicher viel Arbeit, denn Fehler darf man sich nicht erlauben. Der kleinste Fehler führt zur sofortigen Diskreditierung und Abwertung einer solchen Arbeit , wie man hier schon oft lesen konnte.


Warum wusste ich bloß schon vor 10 min, dass sich Freund Gert dazu meldet? Richtig, irgendwo stand MfS....!
Ich halte diese Geschichte für einen ganz normalen Massnahmeplan, der der Zeit und diesem neuralgischen Punkt geschuldet ist.( Ort-Zeit-Bedingung).
Und dass diese Dinge nicht an den Haaren herbeigezogen waren, wird ja auch erwähnt. Also Gert, mein Bester, Mund abwischen-so was ist ganz normale Abwehrarbeit eines Geheimdienstes. Wer ist Wer?
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hast du realisiert, das war nicht für Deutsche, da ward ihr als Russenknechte unterwegs!


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#5

RE: Der Grenzbahnhof Kietz / ein vergessener Frontbahnhof des "Kalten Krieges".

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 02.10.2016 21:11
von Ebro | 565 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #4
Zitat von Ebro im Beitrag #3
Zitat von Gert im Beitrag #2
ja ja,das gemütliche und natürlich gaaanz normale MfS, das nur das beste für seine Bürger wollte. In diesen Gefilden aber als Rotten-, aäääh ich verschrieb mich, Russenknechte unterwegs war.

Trotzdem mein uneingeschränktes Lob Uwe, eine sehr schöne Darstellung und das macht sicher viel Arbeit, denn Fehler darf man sich nicht erlauben. Der kleinste Fehler führt zur sofortigen Diskreditierung und Abwertung einer solchen Arbeit , wie man hier schon oft lesen konnte.


Warum wusste ich bloß schon vor 10 min, dass sich Freund Gert dazu meldet? Richtig, irgendwo stand MfS....!
Ich halte diese Geschichte für einen ganz normalen Massnahmeplan, der der Zeit und diesem neuralgischen Punkt geschuldet ist.( Ort-Zeit-Bedingung).
Und dass diese Dinge nicht an den Haaren herbeigezogen waren, wird ja auch erwähnt. Also Gert, mein Bester, Mund abwischen-so was ist ganz normale Abwehrarbeit eines Geheimdienstes. Wer ist Wer?
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hast du realisiert, das war nicht für Deutsche, da ward ihr als Russenknechte unterwegs!


Vorsichtig, mein kleiner unwissender Freund, Du betrittst mal wieder dünnes Eis!
Russenknechte, tse tse.........!



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#6

RE: Der Grenzbahnhof Kietz / ein vergessener Frontbahnhof des "Kalten Krieges".

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 02.10.2016 21:19
von Hapedi | 1.875 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #4
Zitat von Ebro im Beitrag #3
Zitat von Gert im Beitrag #2
ja ja,das gemütliche und natürlich gaaanz normale MfS, das nur das beste für seine Bürger wollte. In diesen Gefilden aber als Rotten-, aäääh ich verschrieb mich, Russenknechte unterwegs war.

Trotzdem mein uneingeschränktes Lob Uwe, eine sehr schöne Darstellung und das macht sicher viel Arbeit, denn Fehler darf man sich nicht erlauben. Der kleinste Fehler führt zur sofortigen Diskreditierung und Abwertung einer solchen Arbeit , wie man hier schon oft lesen konnte.


Warum wusste ich bloß schon vor 10 min, dass sich Freund Gert dazu meldet? Richtig, irgendwo stand MfS....!
Ich halte diese Geschichte für einen ganz normalen Massnahmeplan, der der Zeit und diesem neuralgischen Punkt geschuldet ist.( Ort-Zeit-Bedingung).
Und dass diese Dinge nicht an den Haaren herbeigezogen waren, wird ja auch erwähnt. Also Gert, mein Bester, Mund abwischen-so was ist ganz normale Abwehrarbeit eines Geheimdienstes. Wer ist Wer?
Danke für die Arbeit an den ABV.



hast du realisiert, das war nicht für Deutsche, da ward ihr als Russenknechte unterwegs!



Gert , du triffst immer wieder den Nagel auf den Kopf , weiter so .

gruß hapedi



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#7

RE: Der Grenzbahnhof Kietz / ein vergessener Frontbahnhof des "Kalten Krieges".

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 02.10.2016 21:39
von Lutze | 8.033 Beiträge

Ein Eisenbahner wurde beim spionieren erwischt,
verurteilt für mehrere Jahre,kann man vielleicht noch nachvollziehen,
Stasi-Knast Bautzen schon merkwürdig,seitdem verschollen,
ein ganz düsteres Bild der DDR-Geschichte
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
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#8

RE: Der Grenzbahnhof Kietz / ein vergessener Frontbahnhof des "Kalten Krieges".

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 02.10.2016 21:48
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von Lutze im Beitrag #7
Ein Eisenbahner wurde beim spionieren erwischt,
verurteilt für mehrere Jahre,kann man vielleicht noch nachvollziehen,
Stasi-Knast Bautzen schon merkwürdig,seitdem verschollen,
ein ganz düsteres Bild der DDR-Geschichte
Lutze


@Lutze vielleicht haben sie ihn nach der Haft in Bautzen ihren Freunden in Moskau zu weiteren Bearbeitung übergeben und dort war die Quote "Verschollen " damals sehr hoch.


.
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#9

RE: Der Grenzbahnhof Kietz / ein vergessener Frontbahnhof des "Kalten Krieges".

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 02.10.2016 22:17
von Rostocker | 7.719 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #4
Zitat von Ebro im Beitrag #3
Zitat von Gert im Beitrag #2
ja ja,das gemütliche und natürlich gaaanz normale MfS, das nur das beste für seine Bürger wollte. In diesen Gefilden aber als Rotten-, aäääh ich verschrieb mich, Russenknechte unterwegs war.

Trotzdem mein uneingeschränktes Lob Uwe, eine sehr schöne Darstellung und das macht sicher viel Arbeit, denn Fehler darf man sich nicht erlauben. Der kleinste Fehler führt zur sofortigen Diskreditierung und Abwertung einer solchen Arbeit , wie man hier schon oft lesen konnte.


Warum wusste ich bloß schon vor 10 min, dass sich Freund Gert dazu meldet? Richtig, irgendwo stand MfS....!
Ich halte diese Geschichte für einen ganz normalen Massnahmeplan, der der Zeit und diesem neuralgischen Punkt geschuldet ist.( Ort-Zeit-Bedingung).
Und dass diese Dinge nicht an den Haaren herbeigezogen waren, wird ja auch erwähnt. Also Gert, mein Bester, Mund abwischen-so was ist ganz normale Abwehrarbeit eines Geheimdienstes. Wer ist Wer?
Danke für die Arbeit an den ABV.



hast du realisiert, das war nicht für Deutsche, da ward ihr als Russenknechte unterwegs!


Na Gert---Haste wieder das Fenster Richtung Osten aufgehabt--zuviel Durchzug gehabt.
Aber nur mal ne Frage---wer ist mit " ihr " gemeint ?


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#10

RE: Der Grenzbahnhof Kietz / ein vergessener Frontbahnhof des "Kalten Krieges".

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 02.10.2016 22:19
von Rostocker | 7.719 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #8
Zitat von Lutze im Beitrag #7
Ein Eisenbahner wurde beim spionieren erwischt,
verurteilt für mehrere Jahre,kann man vielleicht noch nachvollziehen,
Stasi-Knast Bautzen schon merkwürdig,seitdem verschollen,
ein ganz düsteres Bild der DDR-Geschichte
Lutze


@Lutze vielleicht haben sie ihn nach der Haft in Bautzen ihren Freunden in Moskau zu weiteren Bearbeitung übergeben und dort war die Quote "Verschollen " damals sehr hoch.


Naja heute geht es wohl--in die Foltereinrichtung nach Guatanamo


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#11

RE: Der Grenzbahnhof Kietz / ein vergessener Frontbahnhof des "Kalten Krieges".

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 02.10.2016 22:25
von der Anderdenkende | 1.194 Beiträge

Gert hat zwar nicht gerade das diplomatiche Wort gewählt,aber so unrecht hat er nu wirklich nicht!
@ABV,Hut ab und Lob an Dich!


Gert, lhsecurity, ABV und IM Kressin haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 02.10.2016 22:41 | nach oben springen

#12

RE: Der Grenzbahnhof Kietz / ein vergessener Frontbahnhof des "Kalten Krieges".

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 02.10.2016 22:32
von Zkom IV | 320 Beiträge

Hi Uwe,

vielen Dank für diesen Bericht. Ärgere mich jetzt noch mehr , dass ich heute verhindert war.

Was mich immer wieder erstaunt, ist dieses wahnsinnig große Misstrauen, welches das MfS gegen weite Teile der Bevölkerung hegte.
Da wird ein ganzer Ort unter Pauschalverdacht gestellt und ALLE werden überprüft, sogar Kontobewegungen. Ohne direkte Verdachtsmomente.
Das soll ein "normaler" Vorgang gewesen sein?
Ich glaube des dem mitnichten so ist.Selbst unter dem Gesichtspunkt der damaligen Zeit.
Bei allem Verständnis für viele Dinge, aber da komme ich nicht mehr mit.
Spionageabwehr hin oder her.

Dieses Mißtrauen gegen Alles und Jeden hat mit Sicherheit dazu beigetragen, dass so viele Menschen, selbst die, welche am Anfang
für dieses neue Gesellschaftsmodell "Sozialistische Gemeinschaft" waren , enttäuscht hat und dazu geführt hat, dass sich viele
vom System abgewendet haben.

Wie Lutze es schon sagte, ein sehr dunkles Kapitel der DDR Geschichte.

Einen hoffentlich dienstfreien Feiertag wünscht

Frank



Lutze, der Anderdenkende, Gert, lhsecurity, ABV, IM Kressin und Harzwanderer haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#13

RE: Der Grenzbahnhof Kietz / ein vergessener Frontbahnhof des "Kalten Krieges".

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 02.10.2016 22:42
von damals wars | 12.130 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #2
ja ja,das gemütliche und natürlich gaaanz normale MfS, das nur das beste für seine Bürger wollte. In diesen Gefilden aber als Rotten-, aäääh ich verschrieb mich, Russenknechte unterwegs war.

Trotzdem mein uneingeschränktes Lob Uwe, eine sehr schöne Darstellung und das macht sicher viel Arbeit, denn Fehler darf man sich nicht erlauben. Der kleinste Fehler führt zur sofortigen Diskreditierung und Abwertung einer solchen Arbeit , wie man hier schon oft lesen konnte.


Über die Ami- Knechte OG und Nachfolger hast Du Dich aber nie informiert?


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#14

RE: Der Grenzbahnhof Kietz / ein vergessener Frontbahnhof des "Kalten Krieges".

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 02.10.2016 23:04
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von Rostocker im Beitrag #10
Zitat von Gert im Beitrag #8
Zitat von Lutze im Beitrag #7
Ein Eisenbahner wurde beim spionieren erwischt,
verurteilt für mehrere Jahre,kann man vielleicht noch nachvollziehen,
Stasi-Knast Bautzen schon merkwürdig,seitdem verschollen,
ein ganz düsteres Bild der DDR-Geschichte
Lutze


@Lutze vielleicht haben sie ihn nach der Haft in Bautzen ihren Freunden in Moskau zu weiteren Bearbeitung übergeben und dort war die Quote "Verschollen " damals sehr hoch.


Naja heute geht es wohl--in die Foltereinrichtung nach Guatanamo


es ist sicher nicht rechtens und ich verurteile diesen Rechtsbruch, der es wohl auch nach amerikanischem Recht ist, was in Guantanamo geschah, aber es ist, soweit mir bekannt, noch keiner erschlagen, erschossen, verhungert und unter ähnlich gräßlichen Todesarten ums Leben gekommen wie in den sowj. Lagern der 50 er Jahre, wie in der berüchtigten Ljubljanka der 50er Jahre. gel Rostocker?


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Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
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zuletzt bearbeitet 02.10.2016 23:05 | nach oben springen

#15

RE: Der Grenzbahnhof Kietz / ein vergessener Frontbahnhof des "Kalten Krieges".

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 02.10.2016 23:06
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von damals wars im Beitrag #13
Zitat von Gert im Beitrag #2
ja ja,das gemütliche und natürlich gaaanz normale MfS, das nur das beste für seine Bürger wollte. In diesen Gefilden aber als Rotten-, aäääh ich verschrieb mich, Russenknechte unterwegs war.

Trotzdem mein uneingeschränktes Lob Uwe, eine sehr schöne Darstellung und das macht sicher viel Arbeit, denn Fehler darf man sich nicht erlauben. Der kleinste Fehler führt zur sofortigen Diskreditierung und Abwertung einer solchen Arbeit , wie man hier schon oft lesen konnte.


Über die Ami- Knechte OG und Nachfolger hast Du Dich aber nie informiert?


da ich wusste dass die nicht solche Paranoia haben, war das nicht erforderlich, Hubi


.
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#16

RE: Der Grenzbahnhof Kietz / ein vergessener Frontbahnhof des "Kalten Krieges".

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 02.10.2016 23:08
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von Rostocker im Beitrag #9
Zitat von Gert im Beitrag #4
Zitat von Ebro im Beitrag #3
Zitat von Gert im Beitrag #2
ja ja,das gemütliche und natürlich gaaanz normale MfS, das nur das beste für seine Bürger wollte. In diesen Gefilden aber als Rotten-, aäääh ich verschrieb mich, Russenknechte unterwegs war.

Trotzdem mein uneingeschränktes Lob Uwe, eine sehr schöne Darstellung und das macht sicher viel Arbeit, denn Fehler darf man sich nicht erlauben. Der kleinste Fehler führt zur sofortigen Diskreditierung und Abwertung einer solchen Arbeit , wie man hier schon oft lesen konnte.


Warum wusste ich bloß schon vor 10 min, dass sich Freund Gert dazu meldet? Richtig, irgendwo stand MfS....!
Ich halte diese Geschichte für einen ganz normalen Massnahmeplan, der der Zeit und diesem neuralgischen Punkt geschuldet ist.( Ort-Zeit-Bedingung).
Und dass diese Dinge nicht an den Haaren herbeigezogen waren, wird ja auch erwähnt. Also Gert, mein Bester, Mund abwischen-so was ist ganz normale Abwehrarbeit eines Geheimdienstes. Wer ist Wer?
Danke für die Arbeit an den ABV.



hast du realisiert, das war nicht für Deutsche, da ward ihr als Russenknechte unterwegs!


Na Gert---Haste wieder das Fenster Richtung Osten aufgehabt--zuviel Durchzug gehabt.
Aber nur mal ne Frage---wer ist mit " ihr " gemeint ?


keien Sorge ich sprach nicht mit dir, @Rostocker


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#17

RE: Der Grenzbahnhof Kietz / ein vergessener Frontbahnhof des "Kalten Krieges".

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 02.10.2016 23:39
von passport | 2.628 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #15
Zitat von damals wars im Beitrag #13
Zitat von Gert im Beitrag #2
ja ja,das gemütliche und natürlich gaaanz normale MfS, das nur das beste für seine Bürger wollte. In diesen Gefilden aber als Rotten-, aäääh ich verschrieb mich, Russenknechte unterwegs war.

Trotzdem mein uneingeschränktes Lob Uwe, eine sehr schöne Darstellung und das macht sicher viel Arbeit, denn Fehler darf man sich nicht erlauben. Der kleinste Fehler führt zur sofortigen Diskreditierung und Abwertung einer solchen Arbeit , wie man hier schon oft lesen konnte.


Über die Ami- Knechte OG und Nachfolger hast Du Dich aber nie informiert?


da ich wusste dass die nicht solche Paranoia haben, war das nicht erforderlich, Hubi



Nö Gert, heute hat die Paranoia des BND einen Höchstand erreicht. Interessant das einige User hier immer noch der Meinung sind das man GD kontrollieren könnte. Sh. Beitrag !

Hier ein Auszug eines Artikels aus der Süddeutschen Zeitung:

Klage gegen Internet-Überwachung des BND

Der Betreiber des weltgrößten Internet-Knotens, des DE-CIX in Frankfurt, will sich gegen die Überwachung durch den Bundesnachrichtendienst wehren. DE-CIX-Aufsichtsrat Klaus Landefeld sagte Süddeutscher Zeitung, NDR und WDR, man "bezweifle die Rechtmäßigkeit der Maßnahmen" und halte sie "für unzulässig". Landefeld kündigte eine Klage vor dem Bundesverwaltungsgericht an, notfalls werde man vor das Bundesverfassungsgericht ziehen.

DE-CIX gehört dem Eco-Verband der deutschen Internet-Wirtschaft. Zu den Kunden gehören alle großen Telekommunikations-Anbieter, etwa die Telekom, Vodafone oder AT&T.
In Frankfurt laufen Netze aus aller Welt zusammen

Nach den Enthüllungen des Whistleblowers Edward Snowden über den US-Geheimdienst NSA und weltweite Überwachungspraktiken war bekannt geworden, dass der BND in Frankfurt - der selbsternannten "Welthauptstadt des Internet" - die Kommunikation überwacht. Bei DE-CIX laufen Netze aus aller Welt zusammen, der Datendurchsatz beträgt drei Terabit in der Sekunde. Seit mindestens 2009 fängt der BND hier im großen Umfang Telefonate, Chats und E-Mails ab.



Heute steht beim BND im Gegensatz zum MfS nicht nur ein Dorf sondern die ganze Welt unter Generalverdacht
Kein Gericht oder Staatsanwalt hat Dieses genehmigt. Rechtsstaat pur made in Germany


passport


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#18

RE: Der Grenzbahnhof Kietz / ein vergessener Frontbahnhof des "Kalten Krieges".

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 03.10.2016 05:20
von berlin3321 | 2.516 Beiträge

Morjen....

Dem Post von Passport wäre noch hinzuzufügen:

Der BND plant, arbeitet an einem Trojaner der auf Smartphones platziert werden soll. Dort sollen alle "Tastendrücke" protokolliert werden und Inhalte der gesendeten Daten übermittelt werden.

Hintergrund ist, dass z.B. Whats App die Mitteilungen verschlüsselt versendet und bisher kaum bis garnicht den Strafverfolgungsbehörden entsprechende Informationen übermittelt.

In diesem Fall wird gesamt D unter Generalverdacht gestellt.

In einzelnen Fällen mag es sinnvoll sein derartige Informationen zu nutzen aber alle Nutzer des vorgenannten Dienstes unter Generalverdacht (Straftaten oder Terror) zu stellen halte ich pers. für falsch.

Ich pers. habe zwar nichts zu verbergen aber was geht es den BND an ob ich meiner Partnerin per Whats App mitteile das ich sie ........ (zum Mond schieße?)

MfG Berlin


Dieser Beitrag ist eine Meinungsäußerung, nicht repräsentativ, im Sinne des Art. 5 des Grundgesetzes und durch diesen gedeckt !
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#19

RE: Der Grenzbahnhof Kietz / ein vergessener Frontbahnhof des "Kalten Krieges".

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 03.10.2016 08:41
von Lutze | 8.033 Beiträge

Was hat BND,Guantanamo oder sonstwas hier in diesem Thema zu suchen?
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
der Anderdenkende und IM Kressin haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#20

RE: Der Grenzbahnhof Kietz / ein vergessener Frontbahnhof des "Kalten Krieges".

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 03.10.2016 09:13
von Merkur | 1.018 Beiträge

Zitat von Lutze im Beitrag #19
Was hat BND,Guantanamo oder sonstwas hier in diesem Thema zu suchen?
Lutze


Es sollte wohl als Hinweis dienen, dass GHD klassenneutral dazu neigen operative Hinweise aus der Masse der Bevölkerung zu suchen.



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