#41

RE: Dienstlicher Kontakt von GAKl zu Westlern..

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 30.10.2016 11:21
von Rostocker | 7.723 Beiträge

Zitat von Hanum83 im Beitrag #35
An das Schloss selber durften wir nicht rangreifen, war streng verboten, nur an den Strick.


Beim Aufbau musstest doch an das Schloss rangreifen--Platzpatrone einlegen, Schnur spannen und am Schloss anhängen. Beim Abbau.Schnur am Schloss- vorsichtig leicht entspannen und abhängen.
War mal als Sicherungsposten mit den Waffenmeister draußen--Signalgeräte überprüfen-- da gab es keine Vorsicht--da wurde alles ausgelöst und neu eingesetzt.


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#42

RE: Dienstlicher Kontakt von GAKl zu Westlern..

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 30.10.2016 11:29
von Hansteiner | 1.415 Beiträge

nicht bei jeder Auslösung knallte es auch ! Schlagbolzen mußte manchmal nachgestellt werden. Schraubenzieher und Kombizange hatte ich immer in der Magazintasche.

H.



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#43

RE: Dienstlicher Kontakt von GAKl zu Westlern..

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 31.10.2016 00:06
von vs1400 | 2.393 Beiträge

Zitat von Mike59 im Beitrag #37
Posten meldete sich nicht, einen anderen Posten in dessen Nähe beauftragt ein SG auszulösen, damit sich dieser in der Hoffnung er hört es, meldet. Das nannte sich bei uns SG zupfen. Zur Not auch mal Magazin raus Platzer rein und Feuer frei. Auslösung eigene Kräfte - keine Nachfrage.


leider ot ...
... was war das denn für eins, Mike59?

gruß vs


04.11.1986 - 21.04.1987 Uffz. Ausbildung In Perleberg
21.04.1987 - 28.08.1989 Gruppenführer der 2. Gr./ 2.Zug/ 7. GK - Schierke/ GR 20/ GKM- N


zuletzt bearbeitet 31.10.2016 00:09 | nach oben springen

#44

RE: Dienstlicher Kontakt von GAKl zu Westlern..

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 31.10.2016 00:30
von vs1400 | 2.393 Beiträge

Zitat von Rostocker im Beitrag #41
Zitat von Hanum83 im Beitrag #35
An das Schloss selber durften wir nicht rangreifen, war streng verboten, nur an den Strick.


Beim Aufbau musstest doch an das Schloss rangreifen--Platzpatrone einlegen, Schnur spannen und am Schloss anhängen. Beim Abbau.Schnur am Schloss- vorsichtig leicht entspannen und abhängen.
War mal als Sicherungsposten mit den Waffenmeister draußen--Signalgeräte überprüfen-- da gab es keine Vorsicht--da wurde alles ausgelöst und neu eingesetzt.


leider auch ot ...

Rostocker,
zu meiner zeit war es eben der waffen-uffz unserer gk und der hatte nur eine bestimmte anzahl an tauschgeräten für diesen abschnitt.
wartungsarbeiten an sg gab es demnach nicht wirklich im grenzabschnitt und eine funktionskontrolle war demnach unumgänglich.
gab es keine auslösung, dann wurde das teil getauscht und, wimre, im ... jahres zyklus an's gr übergeben.

gruß vs


04.11.1986 - 21.04.1987 Uffz. Ausbildung In Perleberg
21.04.1987 - 28.08.1989 Gruppenführer der 2. Gr./ 2.Zug/ 7. GK - Schierke/ GR 20/ GKM- N


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#45

RE: Dienstlicher Kontakt von GAKl zu Westlern..

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 31.10.2016 01:48
von S51 | 3.733 Beiträge

Zitat von vs1400 im Beitrag #43
Zitat von Mike59 im Beitrag #37
...SG zupfen. Zur Not auch mal Magazin raus Platzer rein und Feuer frei. ...


leider ot ...
... was war das denn für eins, Mike59?

gruß vs





R67? Dort war die Knallpatrone eine 7,62x39. Die R67 wurden bei uns gerne an Gassen oder Durchlässen aufgestellt.


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


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#46

RE: Dienstlicher Kontakt von GAKl zu Westlern..

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 31.10.2016 07:52
von Hanum83 | 4.775 Beiträge

Zitat von Rostocker im Beitrag #41
Zitat von Hanum83 im Beitrag #35
An das Schloss selber durften wir nicht rangreifen, war streng verboten, nur an den Strick.


Beim Aufbau musstest doch an das Schloss rangreifen--Platzpatrone einlegen, Schnur spannen und am Schloss anhängen. Beim Abbau.Schnur am Schloss- vorsichtig leicht entspannen und abhängen.
War mal als Sicherungsposten mit den Waffenmeister draußen--Signalgeräte überprüfen-- da gab es keine Vorsicht--da wurde alles ausgelöst und neu eingesetzt.

Wir hatten nur 3 von den Dingern an festen Standorten im Abschnitt und da wohl beim unsachgemäßem Hantieren an den Dingern Unfälle von Soldaten vorgekommen sind, galt halt der Befehl das die Wartung und Neubestückung nach Auslösung nur vom Waffenwart der GK gemacht werden durfte, einfach ausgedrückt war es den Posten verboten an die Teile ranzufassen, da wurdest du auch ausdrücklich darauf hingewiesen und selber aufbauen war sowieso nicht vorgesehen.
In einer deutschen Armee war halt alles ordentlich geregelt.


"Deitsch on frei wolln mer sei, on do bleibn mer aah derbei"
(Anton Günther)
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zuletzt bearbeitet 31.10.2016 07:57 | nach oben springen

#47

RE: Dienstlicher Kontakt von GAKl zu Westlern..

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 31.10.2016 08:15
von Rostocker | 7.723 Beiträge

Zitat von Hanum83 im Beitrag #46
Zitat von Rostocker im Beitrag #41
Zitat von Hanum83 im Beitrag #35
An das Schloss selber durften wir nicht rangreifen, war streng verboten, nur an den Strick.


Beim Aufbau musstest doch an das Schloss rangreifen--Platzpatrone einlegen, Schnur spannen und am Schloss anhängen. Beim Abbau.Schnur am Schloss- vorsichtig leicht entspannen und abhängen.
War mal als Sicherungsposten mit den Waffenmeister draußen--Signalgeräte überprüfen-- da gab es keine Vorsicht--da wurde alles ausgelöst und neu eingesetzt.

Wir hatten nur 3 von den Dingern an festen Standorten im Abschnitt und da wohl beim unsachgemäßem Hantieren an den Dingern Unfälle von Soldaten vorgekommen sind, galt halt der Befehl das die Wartung und Neubestückung nach Auslösung nur vom Waffenwart der GK gemacht werden durfte, einfach ausgedrückt war es den Posten verboten an die Teile ranzufassen, da wurdest du auch ausdrücklich darauf hingewiesen und selber aufbauen war sowieso nicht vorgesehen.
In einer deutschen Armee war halt alles ordentlich geregelt.


Wir bekamen in manchen Gegenden 2 bis 3 Karabinerschlösser mit raus ( nicht überall hin ) die wir dann selbstständig nach Übergabe des PP aufbauten--wie zum Beispiel--Anlaufswege. Die Signalgeräte mit den Leuchtkugeln, da durften auch nur wenige ran--die daran unterrichtet wurden.Und davon gab es jede Menge am Schaalsee von den SG:


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#48

RE: Dienstlicher Kontakt von GAKl zu Westlern..

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 31.10.2016 11:59
von Fritze | 3.474 Beiträge

Die Signalgeräte mit den Leuchtkugeln, da durften auch nur wenige ran--die daran unterrichtet wurden.Und davon gab es jede Menge am Schaalsee von den SG:

Das war auch noch in der zweiten Hälfte der 80 er Jahre so . Fischerberg Lassahn , zwischen Füst der 6. GK und der Ortschahft Techin und im Bereich Uferkante ,aöso an der Techiner Halbinsel , waren die häufigsten ,mir bekannten Standorte.
Meist Auslösung durch Wild . habe selbst (denke mal , im Winter 86-87)eine kurz aufeinanderfolgende Auslösung gesehen .
Bei der Kontrolle waren die Spuren eines Schwarzkittels zu sehen.
Es ging die Legende vom "Kuno" ,einem kapitalen Keiler ,welcher in allen Abschnitten "spuken "sollte !
Mein Zugführer ,welcher ein begnadeter Jäger ist , erlegte ein Exemplar und danach hörten die Auslösungen in dem Bereich durch Wildschweine auf .
Eine eventuelle Lösung für das Verhalten des Schwarzkittels war wohl eine Verletzung des Nasenrückens ,welche wohl einen völligen Geruchsverlust zur Folge hatte .
Schweine verlassen sich ja hauptsächlich auf ihren Geruchssinn und äugen können sie nicht besonders gut .
Geht nun ihr Hauptsinn verloren zeigen sie "seltsam vertrautes" Verhalten .

Edit Rechtschreibfehler


"Das kann doch überhaupt nur jemand nicht wissen ,der entweder vollkommen ahnungslos ist ,oder ,oder jemand der also bösartig ist !"

"If you get up and walk away, leave the past behind, go ahead and take a ride ,no telling what you find ! "
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zuletzt bearbeitet 31.10.2016 12:01 | nach oben springen

#49

RE: Dienstlicher Kontakt von GAKl zu Westlern..

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 31.10.2016 16:08
von sentry | 1.098 Beiträge

Zitat von Hanum83 im Beitrag #46
Wir hatten nur 3 von den Dingern an festen Standorten im Abschnitt...


Hab gerade am Wochenende zufällig in meiner ollen Stasi-Akte geblättert und einen Brief an meinen Bruder gefunden, in dem ich ihm geheimnisverratend schrieb, dass wir rund um die GÜSt Marienborn 24 solche SIgnalgeräte SP-1 aufgestellt hatten. Ich kann mich zwar nicht an so viele erinnern, aber wenn ich's geschrieben habe, wird's wohl gestimmt haben.

Regelmäßige Kontrolle war Pflicht, also auch nachsehen, ob der Platzer noch intakt war.
Selbstauslösen, sowohl absichtlich als auch aus Versehen ging gar nicht - da wurde automatisch eine Runde Kaffee fällig. Ich weiß aber nicht mehr genau, ob an den ganzen Zug oder nur die Kameraden, die mit im Grenzdienst waren. Bei dem spärlichen Sold, 8,75M pro 125g gemahlenen Kaffee und unglaublich großen Tassen der Kameraden (deswegen auch "Kameradenbetrüger" genannt) war das schon eine empfindliche Strafe.


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#50

RE: Dienstlicher Kontakt von GAKl zu Westlern..

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 31.10.2016 19:59
von Hanum83 | 4.775 Beiträge

Zitat von Rostocker im Beitrag #47
Zitat von Hanum83 im Beitrag #46
Zitat von Rostocker im Beitrag #41
Zitat von Hanum83 im Beitrag #35
An das Schloss selber durften wir nicht rangreifen, war streng verboten, nur an den Strick.


Beim Aufbau musstest doch an das Schloss rangreifen--Platzpatrone einlegen, Schnur spannen und am Schloss anhängen. Beim Abbau.Schnur am Schloss- vorsichtig leicht entspannen und abhängen.
War mal als Sicherungsposten mit den Waffenmeister draußen--Signalgeräte überprüfen-- da gab es keine Vorsicht--da wurde alles ausgelöst und neu eingesetzt.

Wir hatten nur 3 von den Dingern an festen Standorten im Abschnitt und da wohl beim unsachgemäßem Hantieren an den Dingern Unfälle von Soldaten vorgekommen sind, galt halt der Befehl das die Wartung und Neubestückung nach Auslösung nur vom Waffenwart der GK gemacht werden durfte, einfach ausgedrückt war es den Posten verboten an die Teile ranzufassen, da wurdest du auch ausdrücklich darauf hingewiesen und selber aufbauen war sowieso nicht vorgesehen.
In einer deutschen Armee war halt alles ordentlich geregelt.


Wir bekamen in manchen Gegenden 2 bis 3 Karabinerschlösser mit raus ( nicht überall hin ) die wir dann selbstständig nach Übergabe des PP aufbauten--wie zum Beispiel--Anlaufswege. Die Signalgeräte mit den Leuchtkugeln, da durften auch nur wenige ran--die daran unterrichtet wurden.Und davon gab es jede Menge am Schaalsee von den SG:

Das sind die unterschiedlichen Sicherungssysteme, wir hatten keinen PP, waren immer in Bewegung, eine Kompanie immer ihre gleichen 10 Kilometer absichern, manchmal nur 3 Posten im Abschnitt, fast immer motorisiert und 2 ständige Turmposten mit zu Fuß An- u. Abmarsch von und zur Kompanie, so warst du auch mit Fußstreife.
So kommen die unterschiedlichen Erlebnisse zu stande.
Darum hat man uns auch nicht die Dinger mitgegeben weil wir die einfach nicht brauchten.


"Deitsch on frei wolln mer sei, on do bleibn mer aah derbei"
(Anton Günther)
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#51

RE: Dienstlicher Kontakt von GAKl zu Westlern..

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 31.10.2016 23:12
von vs1400 | 2.393 Beiträge

Zitat von S51 im Beitrag #45
Zitat von vs1400 im Beitrag #43
Zitat von Mike59 im Beitrag #37
...SG zupfen. Zur Not auch mal Magazin raus Platzer rein und Feuer frei. ...


leider ot ...
... was war das denn für eins, Mike59?

gruß vs





R67? Dort war die Knallpatrone eine 7,62x39. Die R67 wurden bei uns gerne an Gassen oder Durchlässen aufgestellt.


nein S51,
meine frage bezog sich auf ein magazin, dass kann ich nirgendwo zuordnen.
beide magazine waren immer voll und es war kein platz für platzpatronen vorhanden. an beiden varianten derartiger signalgeräte gab es, soweit mir bekannt, kein magazin.

ps.: ab dem posting sind wir nun bereits fett ot und könnten zb. dem thema R 67 angefügt werden.

gruß vs


04.11.1986 - 21.04.1987 Uffz. Ausbildung In Perleberg
21.04.1987 - 28.08.1989 Gruppenführer der 2. Gr./ 2.Zug/ 7. GK - Schierke/ GR 20/ GKM- N


zuletzt bearbeitet 31.10.2016 23:20 | nach oben springen

#52

RE: Dienstlicher Kontakt von GAKl zu Westlern..

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 31.10.2016 23:37
von S51 | 3.733 Beiträge

Man kann bei der KM/KMS das Magazin entfernen, spannen, von unten oder, schon fummeliger, durch das Auswerferfenster die Platzer einlegen, den Verschluß schließen und dann...
Noch einfacher nimmt man die oberste Patrone aus dem Magazin, setzt die Platzer ein... Die MPi lädt nicht nach, dafür reicht der Gasdruck auch bei den Signalplatzern nicht.
Danach muss man die Magazinfüllung halt wieder auf den Normalstand bringen.
Bei R 67 allerdings hätte ich mir das verkniffen. Das Signalgerät abzufeuern und dann eben neu zu laden war sicherer. Nur hatte nicht jeder Lust, die Auslöseleinen dann neu zu spannen. Sofern man sich dort in eine Richtung verkalkulierte, hat es ausgelöst. Reichte schon, wenn eine Leine länger war als das Gegenstück und dann im falschen Loch angebracht war. Es war mitunter eine Fummelei mit den Hebelgesetzen. Die Reservepatrone aus der Kaschi abzufeuern war zwar verboten aber einfacher.
Ja, ist OT. Hat mit dem Thema nur insoweit zu tun, als in dem fraglichen Bereich die Dinge so einfacher zu regeln waren als über den offiziellen Weg und dies ganz ohne den GIP. Sowie nahezu ohne jedes Aufsehen. Denn jeder offizielle Kontakt bedeutete dienstliche Stellungnahmen schreiben und Nachsicherung schieben. Wir hatten eh schon wenig Freizeit, das musste einfach nicht sein.


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


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zuletzt bearbeitet 31.10.2016 23:41 | nach oben springen

#53

RE: Dienstlicher Kontakt von GAKl zu Westlern..

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 31.10.2016 23:54
von vs1400 | 2.393 Beiträge

Zitat von Hanum83 im Beitrag #46

Wir hatten nur 3 von den Dingern an festen Standorten im Abschnitt und da wohl beim unsachgemäßem Hantieren an den Dingern Unfälle von Soldaten vorgekommen sind, galt halt der Befehl das die Wartung und Neubestückung nach Auslösung nur vom Waffenwart der GK gemacht werden durfte, einfach ausgedrückt war es den Posten verboten an die Teile ranzufassen, da wurdest du auch ausdrücklich darauf hingewiesen und selber aufbauen war sowieso nicht vorgesehen.
In einer deutschen Armee war halt alles ordentlich geregelt.



was für ein schmarren, Hanum.

es mag wohl derartige unfälle gegeben haben und vielleicht auch in der vergangenheit deiner ehemaligen gk. doch bei drei geräten im gk-bereich/ abschnitt, da hat der verantwortliche wohl eher für beschäftigung des waffen-uffz gesorgt.

nur zwischen den zäunen standen in schierke ca.60 signalgeräte und davor ca. 30 und dass gab es nicht nur im oberharz.

gruß vs


04.11.1986 - 21.04.1987 Uffz. Ausbildung In Perleberg
21.04.1987 - 28.08.1989 Gruppenführer der 2. Gr./ 2.Zug/ 7. GK - Schierke/ GR 20/ GKM- N


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#54

RE: Dienstlicher Kontakt von GAKl zu Westlern..

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 01.11.2016 00:01
von vs1400 | 2.393 Beiträge

Zitat von S51 im Beitrag #52
Man kann bei der KM/KMS das Magazin entfernen, spannen, von unten oder, schon fummeliger, durch das Auswerferfenster die Platzer einlegen, den Verschluß schließen und dann...
Noch einfacher nimmt man die oberste Patrone aus dem Magazin, setzt die Platzer ein... Die MPi lädt nicht nach, dafür reicht der Gasdruck auch bei den Signalplatzern nicht.
Danach muss man die Magazinfüllung halt wieder auf den Normalstand bringen.
Bei R 67 allerdings hätte ich mir das verkniffen. Das Signalgerät abzufeuern und dann eben neu zu laden war sicherer. Nur hatte nicht jeder Lust, die Auslöseleinen dann neu zu spannen. Sofern man sich dort in eine Richtung verkalkulierte, hat es ausgelöst. Reichte schon, wenn eine Leine länger war als das Gegenstück und dann im falschen Loch angebracht war. Es war mitunter eine Fummelei mit den Hebelgesetzen. Die Reservepatrone aus der Kaschi abzufeuern war zwar verboten aber einfacher.
Ja, ist OT. Hat mit dem Thema nur insoweit zu tun, als in dem fraglichen Bereich die Dinge so einfacher zu regeln waren als über den offiziellen Weg und dies ganz ohne den GIP. Sowie nahezu ohne jedes Aufsehen. Denn jeder offizielle Kontakt bedeutete dienstliche Stellungnahmen schreiben und Nachsicherung schieben. Wir hatten eh schon wenig Freizeit, das musste einfach nicht sein.


mal die hand auf's herz, S51,
dass alles hätte sich real niemand angetan und nur der user @Mike59 kann hier etwas wirklich klären.

gruß vs


04.11.1986 - 21.04.1987 Uffz. Ausbildung In Perleberg
21.04.1987 - 28.08.1989 Gruppenführer der 2. Gr./ 2.Zug/ 7. GK - Schierke/ GR 20/ GKM- N


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#55

RE: Dienstlicher Kontakt von GAKl zu Westlern..

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 01.11.2016 00:16
von vs1400 | 2.393 Beiträge

Zitat von Rostocker im Beitrag #47


Wir bekamen in manchen Gegenden 2 bis 3 Karabinerschlösser mit raus ( nicht überall hin ) die wir dann selbstständig nach Übergabe des PP aufbauten--wie zum Beispiel--Anlaufswege. Die Signalgeräte mit den Leuchtkugeln, da durften auch nur wenige ran--die daran unterrichtet wurden.Und davon gab es jede Menge am Schaalsee von den SG:


es gab kein muss und keinen befehl, Rostocker?

gruß vs


04.11.1986 - 21.04.1987 Uffz. Ausbildung In Perleberg
21.04.1987 - 28.08.1989 Gruppenführer der 2. Gr./ 2.Zug/ 7. GK - Schierke/ GR 20/ GKM- N


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#56

RE: Dienstlicher Kontakt von GAKl zu Westlern..

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 06.11.2016 04:37
von Mart | 735 Beiträge

Zitat von S51 im Beitrag #31
"Knall-Bums" auf die Gleise geschraubt... nein so nun nicht. Die Signalgeräte standen neben dem Gleis und die Auslöseleinen führten quer drüber sowie über die Trampelpfade neben dem Gleis. Es ging nicht darum die Bahn aufzuhalten sondern die GV zu melden, welche die Gleise benutzten.

Ich würde gern darauf zurück kommen wollen.

Also ich "wusste" (wie das in der DDR so immer mit dem Wissen war), dass im Oberharz Signalschnüre gespannt seien. Das leuchtete mir auch ein, ich kannte ansatzweise die Gegebenheiten. Leider kann ich nicht mehr sagen, ob ich das bei meinen Urlaubsaufenthalten (als Jugendlicher) oder während meiner Armeezeit erfuhr: Wir hatten in Perleberg ja ständig GAK auf Lehrgang. Und man saß da nach Feierabend zusammen. Das zur Vorrede.

Ich habe gewisse Vorstellungsschwierigkeiten. Also ich habe verstanden, dass ein Draht gespannt wurde und auf einer Seite ein noch nicht konkretisierter Knallbums mit Platzpatrone war.

Kann das bitte technisch genauer beschrieben werden?

Also was war da so die maximale Länge, 180 Meter? Zwischenstützen vermutlich nicht, oder? Links um den Baum gewickelt, rechts Pfosten in der Erde?

Ich überziehe bewusst - das interessiert mich schon. Also die "taktisch-technischen". Und was das für ein Gerät war, das das Knallbums machte.

Zudem: Wo waren diese Dinger? Brockenbahn ist schon klar. (Übrigens, das Gerücht, dass die Strecke kurz in den Westen geht, kenne ich auch.) Aber wo noch? Und in welcher Dichte?

Zusatzfrage:
Mir schwebt Mandelholz im Kopfe rum. Wenn ich es recht erinnere, war direkt hinter der Gaststätte (F27/B27) Richtung Elend die Welt zu Ende, Schlagbaum. Direkt links davon war ein Wanderweg. Der war trotz Sperrgebiet problemlos. Allerdings eben mit der Warnung vor diesen Drähten. Kann das sein - dort Richtung Elend?


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#57

RE: Dienstlicher Kontakt von GAKl zu Westlern..

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 06.11.2016 08:58
von Hanum83 | 4.775 Beiträge

Zitat von vs1400 im Beitrag #53
Zitat von Hanum83 im Beitrag #46

Wir hatten nur 3 von den Dingern an festen Standorten im Abschnitt und da wohl beim unsachgemäßem Hantieren an den Dingern Unfälle von Soldaten vorgekommen sind, galt halt der Befehl das die Wartung und Neubestückung nach Auslösung nur vom Waffenwart der GK gemacht werden durfte, einfach ausgedrückt war es den Posten verboten an die Teile ranzufassen, da wurdest du auch ausdrücklich darauf hingewiesen und selber aufbauen war sowieso nicht vorgesehen.
In einer deutschen Armee war halt alles ordentlich geregelt.



was für ein schmarren, Hanum.

es mag wohl derartige unfälle gegeben haben und vielleicht auch in der vergangenheit deiner ehemaligen gk. doch bei drei geräten im gk-bereich/ abschnitt, da hat der verantwortliche wohl eher für beschäftigung des waffen-uffz gesorgt.

nur zwischen den zäunen standen in schierke ca.60 signalgeräte und davor ca. 30 und dass gab es nicht nur im oberharz.

gruß vs



Also das an der Grenze, natürlich außer im Oberharz, schon vor dem Schutzstreifen Signalgeräte standen erscheint mir auch leicht als Schmarren
Da wo ich war wohnten dort immer noch Zivilisten die sich, außer die üblichen Beschränkungen, frei bewegen durften.


"Deitsch on frei wolln mer sei, on do bleibn mer aah derbei"
(Anton Günther)
zuletzt bearbeitet 06.11.2016 09:01 | nach oben springen

#58

RE: Dienstlicher Kontakt von GAKl zu Westlern..

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 06.11.2016 09:34
von berlin3321 | 2.519 Beiträge

Mart, die Bahn fuhr nicht durch den Westen zum Brocken. Das Gebiet wurde getauscht bevor ´52 der Betrieb zum Brocken wieder aufgenommen wurde.

In einem anderen Thema (nicht Fred, extra für Ährenkranz ) steht was dazu, dort ist auch eine Karte eingestellt.

MfG Berlin


Dieser Beitrag ist eine Meinungsäußerung, nicht repräsentativ, im Sinne des Art. 5 des Grundgesetzes und durch diesen gedeckt !
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#59

RE: Dienstlicher Kontakt von GAKl zu Westlern..

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 06.11.2016 09:41
von vs1400 | 2.393 Beiträge

Zitat von Hanum83 im Beitrag #57


Also das an der Grenze, natürlich außer im Oberharz, schon vor dem Schutzstreifen Signalgeräte standen erscheint mir auch leicht als Schmarren
Da wo ich war wohnten dort immer noch Zivilisten die sich, außer die üblichen Beschränkungen, frei bewegen durften.



du solltest sorgsamer lesen, Hanum
und nicht irgendetwas hinzu dichten.

gruß vs


04.11.1986 - 21.04.1987 Uffz. Ausbildung In Perleberg
21.04.1987 - 28.08.1989 Gruppenführer der 2. Gr./ 2.Zug/ 7. GK - Schierke/ GR 20/ GKM- N


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#60

RE: Dienstlicher Kontakt von GAKl zu Westlern..

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 06.11.2016 10:12
von Hanum83 | 4.775 Beiträge

Zitat von vs1400 im Beitrag #59
Zitat von Hanum83 im Beitrag #57


Also das an der Grenze, natürlich außer im Oberharz, schon vor dem Schutzstreifen Signalgeräte standen erscheint mir auch leicht als Schmarren
Da wo ich war wohnten dort immer noch Zivilisten die sich, außer die üblichen Beschränkungen, frei bewegen durften.



du solltest sorgsamer lesen, Hanum
und nicht irgendetwas hinzu dichten.

gruß vs


"Zwischen den Zäunen" klingt verdächtig nach GSZ und GZ1, ich weiß ja nun nicht wieviele Zäune im Harz noch so standen, wegen hinzudichten, und halt davor wäre ja dann vor Grenzsignalzaun, oder nicht, oder doch


"Deitsch on frei wolln mer sei, on do bleibn mer aah derbei"
(Anton Günther)
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zuletzt bearbeitet 06.11.2016 10:15 | nach oben springen



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